Category: Finanzkrise

Die Banken sind an der AfD schuld – ARD-Verschwörungstheorie

Immer wenn man denkt, der Unsinn könne nicht mehr gesteigert werden, kommt ein in öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Tätiger daher, und überzeugt einem vom Gegenteil. Marcus Bornheim ist in der ARD angetreten, die Geschichte der Finanzkrise neu und die Entstehung der AfD den Bank-Managern zuzuschreiben, die nach seiner Ansicht auch die Finanzkrise zu verantworten haben. Wir zitieren

Der Papst als Wirtschaftsspezialist und Herrscher über Hedge-Funds

Als Oberhaupt der Katholiken weltweit, sollte man denken, habe der Papst genug damit zu tun, für die religiöse Hygiene seiner Schäfchen zu sorgen. Entsprechend verwundert es, wenn er sich neuerdings als Chef-Ökonom des Vatikan geriert und z.B. vor rund 20.000 Sardiniern erklärt: “We don’t want this globalized economic system that does us so much harm.

Die EU- Kommission als Profiteur der Finanztransaktionssteuer

Seit der Finanzkrise haben Politiker keine Gelegenheit ausgelassen, um Spekulanten, Banker, Kapitaleigner, Aktionäre, um alle, die mit Finanzmitteln handeln, zu diskreditieren. Steigen die Nahrungsmittelpreise, dann sind Spekulanten schuld, wird kein privates Kapital in die Wirtschaft investiert, dann sind Steueroasen schuld, gibt es einen Crash an Börsen, dann sind Hedge-Fonds oder andere Börsen-Spekulanten schuld, und geraten

Nach der Zypern-“Rettung”: Warnung vor staatlichen Räubern

von Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein Moderne Gesellschaften und vor allem ihr Wirtschaftssystem basieren auf der Garantie von Eigentumsrechten und dem Respekt vor Eigentum. In diesem Sinne hat John Locke schon vor mehr als 300 Jahren formuliert: “Government has no other end but the preservation of property” (Locke, [1690]1991, S.329). Individuelle Eigentumsrechte existieren

Der Wohlfahrtsstaat: Too Big to Fail oder zu teuer, um weiter unterhalten zu werden?

Die Finanzkrise, die in den Jahren 2008/2009 ihren Anfang genommen hat, hat eine erhebliche Verquickung zwischen Regierungen der verschiedenen europäischen Staaten und ihren jeweiligen Banken deutlich gemacht. Länder wie Deutschland, Frankreich, die USA und das Vereinigte Königreich waren schnell mit Steuergeldern und Garantien bei der Hand, als es darum ging, ihre Banken “zu retten”. Die

Regulationitis – Risiken und Nebenwirkungen verboten

Wann immer etwas nicht der Norm entspricht, Marktergebnisse unvorhergesehen und nicht erwartungsgemäß ausfallen, wenn Krisen entstehen, Bubbles platzen, wenn Chaos ausbricht und entsprechend chaotische Konsequenzen nach sich zieht, dann erfolgt unvermeidbar und mit schöner Regelmäßigkeit der Ruf nach dem Staat. Der Staat soll Banken, die sich verkalkuliert haben, aus der Patsche helfen. Der Staat soll

Führt die Frauenquote im Vorstand zu einer neuen Finanzkrise?

Ein Diskussionspapier ausgerechnet aus den Hallen der Deutschen Bundesbank macht heute in der englischen Ausgabe der Financial Times Schlagzeilen: Frauen im Vorstand erhöhen die Risikoneigung einer Bank. Gewöhnlich wird die Frauenquote in Vorständen als ein Allheilmittel für so ziemlich alles Negative, das man Männern zuschreiben kann, angesehen. Die Globalisierung bringt für große Unternehmen einen Zwang

Tabus deutscher Sozialwissenschaften I: Government Failure

Eine der erstaunlichsten Lücken politikwissenschaftlicher und ökonomischer Forschung betrifft das Versagen von Regierungen. Regierungen treten regelmäßig an um ihre “Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm zu wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, und ihre  Pflichten gewissenhaft zu erfüllen, und Gerechtigkeit

Marktwirtschaft ist Moral

Die Marktwirtschaft ist ins Gerede gekommen. Die Finanzkrise, so scheint es, verschafft den Kritikern der Marktwirtschaft Flügel: Von Raubtierkapitalismus redet ausgerechnet Helmut Schmidt, und begründet dies damit, dass “manche Topmanager” [so wie manche Politiker] allen Anstand vergessen haben. Wolfgang Schäuble, oberster Hüter des wirtschaftlichen Wachstums in Deutschland, der er eigentlich sein sollte, will nicht mehr

Big-Spender – Die größten öffentlichen Schuldenbuckel kommen aus der Mittelschicht

Die Kosten für Staaten der Eurozone, ihre öffentlichen Haushaltsdefizite zu finanzieren, also den Teil staatlicher Ausgaben, der nicht über Steuereinnahmen gedeckt ist, steigen an den internationalen Kreditmärkten kontinuierlich an (siehe Abbildung). Regierungen müssen immer höhere Zinsen für das Kapital zahlen, das notwendig ist, um ihre öffentlichen Ausgaben und Defizite zu decken. Doch wie konnte es

Staatsausgaben reduzieren wirtschaftliches Wachstum

Die Finanzkrise und die anhaltende Eurokrise sind dadurch geprägt, dass Regierungschefs mit dem Scheckheft unterwegs sind und immer größere Summen ausgeben, um vermeintlich Gutes damit zu bewirken. Ob als quantitative easing (also Gelddrucken) oder als über den Kreditmarkt finanzierter EU-Rettungsschirm, die staatlichen Ausgaben wachsen in Schwindel erregendem Tempo, und sie ziehen einen ganzen Rattenschwanz negativer Konsequenzen nach sich. Dabei

Parasitärer öffentlicher Sektor behindert Wirtschaftswachstum

Seit John Maynard Keynes im Jahre 1936 sein Rezept gegen Wirtschaftskrisen veröffentlicht hat, hat es den Versuch, durch staatliche Ausgaben den Weg aus Wirtschaftskrisen zu finanzieren, immer wieder gegeben. So hat die Federal Reserve durch quantitative easing gerade erfolglos den Markt mit Dollars überschwemmt – ein wirtschaftlicher Aufschwung zeichnet sich in den USA bislang nicht

Kann Sozialismus richtig sein?

Ein Beitrag von Frank Schirrmacher in der FAZ, bei dem es sich um eine mehr oder weniger eingedeutschte Variante eines Beitrags von Charles Moore im Telegraph handelt, sorgt derzeit für Diskussionsstoff. Die These des Beitrags von Schirrmacher lautet in aller Schlichtheit, “der Neoliberalismus” habe das bürgerliche Denken okkupiert und nutze bürgerliche Ideen wie Freiheit, Autonomie, Selbstbestimmung bei

Von der schädlichen Leidenschaft, die vermeintliche Gier anderer zu beschreiben

Im neuen Leviathan ist ein Aufsatz mit dem Titel “Der Gefühlskapitalismus der Banken: Vom Ende der Gier als “ruhiger Leidenschaft” enthalten, für den Sighard Neckel verantwortlich zeichnet. Der Artikel setzt sich, oh Wunder, mit der 2008 beginnenden Finanzkrise auseinander und mutmaßt über das Verhalten von Bankern auf Grundlage einer seltsamen Mischung von Soziologie und populär-Neurowissenschaft.
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