Krieg gegen Jungen: OECD-Boshaftigkeiten enttarnt

Längst haben die seltsamsten Organisationen einen politischen Einfluss gewonnen. Organisationen wie die OECD oder die Bertelsmann-Stiftung nehmen Einfluss auf die unterschiedlichsten politischen Bereiche, ohne dass klar wäre, auf Grundlage welcher Expertise, geschweige denn demokratischen Legitimation sie das eigentlich tun.

Die OECD hat mit ihren PISA-Studien nicht nur eine lukrative Einnahmequelle für sich aufgetan und sich als Arbeitgeber für Bildungsforscher bzw. solche, die es gerne wären, etabliert, sie hat mit ihren Berichten auch einen erheblichen Einfluss auf politische Entscheidungsträger gewonnen und beeinflusst regelmäßig nationale Gesetzgebung, so zum Beispiel in Deutschland und im Bereich von „Gender“. In diesem Bereich, vor allem wenn es um Bildung geht, herrscht immer noch der Mythos, dass Mädchen Jungen gegenüber Nachteile hätten, obgleich spätestens seit 2002 bekannt ist, dass Jungen bei schulischer Bildung erhebliche Nachteile haben. Diese Realität passt jedoch nicht in die Welt, die Genderisten bewohnen. Sie leben in einer Phantasie aus Patriarchat, Sexismus und Benachteiligung von Mädchen und Frauen, aus der sie nicht geweckt werden wollen und die sie mit einer Boshaftigkeit und einem Zynismus gegen jeden Einbruch der Realität verteidigen, die ihresgleichen suchen.

Deshalb kann man es nicht hoch genug gewichten, dass es Dr. habil. Heike Diefenbach und Dr. Markus Meier gelungen ist, die Realität tief in das Land der Gendermythen zu tragen und einen Beitrag, in dem sie den Genderreport der OECD in einer Weise auseinandernehmen, die nichts mehr von ihm übrig lässt, in der Zeitschrift „Gender and Education“ zu platzieren. Der Beitrag wurde Ende letzter Woche veröffentlicht, und er wird für erhebliche Aufregung im Echozimmer der Genderisten sorgen, sind sie doch nunmehr mit Kritik im eigenen Haus, in dem sie sich doch sicher und vor Kritik gefeit gefühlt haben, konfrontiert.

Gegenstand des Beitrags von Heike Diefenbach und Markus Meier ist der PISA Genderreport, der 2015 veröffentlicht wurde. Von diesem Report – wie von den PISA-Berichte – geht nicht nur in Deutschland ein Einfluss auf Gesetzesinitiativen aus, die gegen die vermeintliche Benachteiligung von Mädchen und Frauen vorgehen sollen. Man kann also feststellen, dass der Genderreport der OECD erheblichen politischen Einfluss hat, und zwar bei denen, die jeden Strohhalm greifen, wenn es darum geht, ihre ideologischen Träume zu verwirklichen.

Einen dieser Strohhalme haben Heike Diefenbach und Markus Meier nunmehr gekappt. Sie haben in einer Weise, die man nur als umfassend bezeichnen kann, gezeigt, dass der OECD Gender Report eine Ansammlung von wilden Assoziationen und von Behauptungen ist, die die Autoren der OECD gegen ihre eigenen Ergebnisse verteidigen müssen, die nicht zum Gender Mythos der benachteiligten Mädchen passen wollen.

Die Phantasiewelt, die die Autoren der OECD und mit ihnen die meisten Genderisten bewohnen, wird von Diefenbach und Meier wie folgt zusammengefasst. Jungen werden als robust und selbständig, von der Natur aus bevorteilt und jeder pädagogischen Intervention unzugänglich karikiert, die unbeschadet von schulischen Problemen ihren Weg in der Gesellschaft gehen. Dagegen werden Mädchen als sanft, zu sanft, um in Mathematik erfolgreich zu sein, dargestellt, als schwache Personen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, um erfolgreich zu sein. Dieses dichotome Zerrbild ist die implizite Annahme, die dem Genderreport der OECD zugrunde liegt und die seine Autoren mit Zähnen und Klauen, wie Furien, so zusagen, gegen die Realität verteidigen.

Um die eigenen Ergebnisse vor der Realität zu schützen, muss man schon einmal Daten unterschlagen. Also unterschlagen die Autoren des OECD-Genderreport, die sich auf die schlechteren Leistungen von Mädchen in Mathematik stürzen, dass der Gender Gap in Mathematik durchschnittlich ganze 11 Punkte betrifft, die Jungen besser sind als Mädchen. Allerdings sind Mädchen im Bereich „Sprache“ um durchschnittlich 38 Punkte besser als Jungen. Kein Problem für die OEDD-Autoren. Sie verteidigen ihre Gender-Phantasie, die man als Gender-Vorurteil bezeichnen muss, indem sie diese Realität einfach unterschlagen.

Um das Vorurteil des kleinen Mädchens, das der rauen Bildungswelt, so schutz- und hilflos ausgeliefert ist, aufrecht erhalten zu können, bedienen sich die OECD-Autoren, wie Diefenbach und Meier aufdecken, auch sehr kruder Tricks. So berichten die OECD-Autoren den Anteil der Frauen in tertiärer Bildung nur für den Zeitraum 1896 bis 1980, beenden ihre Datenreihe also just zu dem Zeitpunkt, zu dem, wie Diefenbach und Meier feststellen, der Einfluss des Genderismus auf die Bildung so richtig sichtbar wurde: Seither werden Jungen aktiv diskriminiert und Mädchen bevorzugt, und Mädchen haben Jungen in der sekundären und tertiären Bildung abgehängt. Bereits seit den 1950er Jahren, so zeigen die Daten der OECD, die Diefenbach und Meier präsentieren, gibt es in der tertiäre Bildung keine Nachteile mehr für Frauen. Seit 68 Jahren ist demnach der Gegenstand des Feminismus/Genderismus entfallen. Diese Aussage basiert natürlich auf der Annahme, Genderismus richte sich auf die Beseitigung von Nachteilen von Mädchen. Diese Annahme muss als falsch angesehen werden. Tatsächlich geht es dem Genderismus darum, Jungen aktiv zu benachteiligen und Mädchen zu bevorzugen. Genderismus ist eine aktiv boshafte Ideologie, deren Vertreter in einem so engen ideologischen Gefängnis sitzen, dass sie problemlos jede Form von boshafter Diskriminierung zu publizieren bereit sind, so lange sie sich nur gegen Jungen richtet. Aus der umfassenden Darstellung der Fehlinterpretationen, Auslassungen und zynischen Interpretationen, die Diefenbach und Meier für den Genderreport der OECD zeigen, hier ein paar Beispiele:

Dass Jungen bei sekundärer und tertiärer Bildung weit hinter Mädchen zurückbleiben, wird von den Autoren des OECD-Genderreports einmal als Ausgleich für historische Ungerechtigkeit angesehen, einmal als Ausgleich dafür, dass Jungen im späteren Berufsleben Mädchen angeblich überholen. Beide Behauptungen entbehren jeglicher empirischer Grundlage. Tatsächlich, so zeigen Diefenbach und Meier, widersprechen die empirischen Befunde der „Kompensationshypothese“. Die Autoren des OECD-Genderreport halten die These dennoch aufrecht. Sie verteidigen ihre Phantasie gegen die Realität und tun dies in einer boshaften Art und Weise, die man nur verstehen kann, wenn man annimmt, dass die Autoren angetreten sind, um Jungen sühnen zu lassen, für welchen eingebildeten religiösen Sparren auch immer.

Wie so oft, wenn Personen, die über keine wissenschaftlichen Kenntnisse verfügen, Berichte schreiben, die wissenschaftlich sein sollen, findet sich die Konfusion von Korrelation und Kausalität. Auch hier können Diefenbach und Meier für den Genderreport sehr gut zeigen, wie die OECD-Autoren ihre willkürliche Annahme einer Kausalität in ihre Daten hineinlesen und selbst gegen widersprechende Befunde verteidigen.

Sehr ausführlich und in einer Weise, die keinen Zweifel daran lässt, dass es sich bei den OECD-Autoren um intellektuelle Mängelwesen handelt, die sich Schuhe anziehen, die ihnen um mehrere Größen zu groß sind, demonstrieren Diefenbach und Meier diese intellektuellen Defizite der OECD-Autoren am Beispiel von MINT-Müttern.

In Gender-Kreisen gilt das Rollenmodell als ganz wichtig.
Weil, so die Erzählung, es so wenige Frauen in z.B. MINT-Berufen gibt, deshalb gibt es so wenige Mädchen, die MINT-Fächer studieren.
Im Datensatz der OECD findet sich eine relevante Menge von Müttern im MINT-Bereich, die nach Ansicht der OECD-Autoren als Rollenmodell für ihre Töchter dienen können.
Nur: Sie tun es nicht.
Die Ergebnisse der OECD-Autoren widersprechen ihrer eigenen Hypothesen: Töchter von MINT-Müttern finden sich noch seltener in MINT-Fächern als Töchter von nicht-MINT-Müttern.
Anstatt diese Realität zur Kenntnis zu nehmen, winden sich die Autoren von einem Widerspruch zum nächsten. Diefenbach und Meier haben dies Satz-für-Satz nachvollzogen. Eine Wohltat für Freunde der Wissenschaft. Ein Suizidgrund für die Enttarnten.

Schließlich outen sich die OECD-Genderreport-Autoren als die zynischen, wie Diefenbach und Meier anmerken bzw. boshaften Menschen, die sie nun einmal zu sein scheinen. Irgendwie macht Genderismus verbittert und boshaft oder Verbitterte und Boshafte finden sich überdurchschnittlich häufig im Genderismus ein. Wie auch immer, dass Boshaftigkeit und Genderismus zusammengehören wie die Henne und das Ei, das zeigt sich im Hinblick auf die Frage, ob Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen das Ergebnis einer Veranlagung sein könnten, die Jungen mathematische Inhalte eher verstehen lässt als Mädchen.

Die OECD-Genderautoren lehnen diese Erklärung vehement ab. Für Mädchen. Mädchen, so die OECD-Autoren, hätten von Geburt an dieselben Anlagen für Mathematik wie Jungen. Deshalb müssten die Nachteile in Mathematik (also die 11 Punkte durchschnittlicher Unterschied) ein Ergebnis von Stereotypen, maskuliner Schulkultur oder sonstigen Hirngespinsten sein, die bei Genderisten so hoch im Kurs stehen, sein.

Geht es allerdings darum, die Nachteile zu erklären, die Jungen im Schulsystem haben, wird die Erklärung über biologische Unterschiede plötzlich für die Autoren attraktiv. Da es in ihrer geistigen Welt keine Umstände im Bildungssystem gibt, die sich negativ auf Jungen auswirken können, müssen die Nachteile von Jungen sich als biologische Prädisposition erklären lassen. Jungen passen eben nicht zur schulischen Welt. Sie sind nicht in der Lage, ihr Denken und ihre Emotionen in einer Weise zu regulieren, wie es für den schulischen Erfolg notwendig ist.

Es gäbe noch viel zu sagen, über diesen Genderreport der OECD, der ein ideologisches Machwerk der übelsten Sorte darstellt, das von interessierten Kreisen genutzt wird, um ihre ideologischen Spinnereien in handfeste Gesetze und Regeln zu übersetzen, die jeden Tag in das Leben zumeist junger Menschen eingreifen und deren Biographien in einer Weise negativ beeinflussen, die ein anständiger Mensch nicht verantworten kann. Aber Genderisten sind keine anständigen Menschen (durchschnittlich betrachtet, bei einer geringen Standardabweichung). Diefenbach und Meier weisen schon früh in ihrem Beitrag daraufhin, dass Genderisten wie die OECD-Autoren nicht auf die Idee kommen, ihren eigenen Beitrag zum Fortbestand oder zur Verbreitung von Stereotypen zu betrachten, wie er z.B. daraus erwächst, dass Mädchen als hilfsbedürftige Dummchen dargestellt werden, die sich in der Welt nicht ohne Hilfe zurechtfinden können, während Jungen vom Erbgut als bildungsavers ausgewiesen werden, denen die vielfältigsten und stets unbenennbaren Vorteile zukommen sollen. Genderisten haben kein Gewissen und keinen Anstand (Mittelwert mit geringer Standardabweichung), wenn es darum geht, ihre ideologischen Phantasien zum Nachteil aller durchzusetzen. Es ist sehr wichtig, dass es mit der Arbeit von Diefenbach und Meier nunmehr einen Beitrag gibt, der deutlich macht, wie sehr von jeder wissenschaftlichen Norm das, was Genderisten zur Grundlage ihrer Maßnahmen machen, abweicht, dass man bei Machwerken wie dem Genderreport nicht davon ausgehen kann, dass es sich auch nur um den Versuch handelt, ein Bild der Realität zu zeichnen, das dieser gerecht wird, sondern vielmehr davon ausgehen muss, dass es sich um einen Versuch handelt, die Genderideologie gegen die Wirklichkeit zu verteidigen und eine Grundlage zu schaffen, auf der politische Agitation bis hin zur Gesetzgebung betrieben werden kann.

Ach ja: Jungen bleiben natürlich dabei auf der Strecke.
Kein Problem für Genderisten: Jungen sind dafür selbst verantwortlich, auch dann, wenn sie von Gender-Förderprogrammen aktiv benachteiligt werden. Boshaftigkeit und Genderismus gehören eben zusammen.

Meier, Markus & Diefenbach, Heike (2018). The OECD Between Political and Scientific Agendas – A Critique of the 2015 PISA Gender Report. Gender and Education.

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Sinnlose Zerstörung: Mit dem Staatsfeminismus in die Armut

Das Heil der Welt, es liegt in der Gleichstellung von Frauen (und LGBusw). Das erzählen die Ministerien, die Milliarden Steuergelder dafür verschwenden, eine Frauenförderung zu finanzieren, die sich, wie wir vor einiger Zeit in einem Post gezeigt haben, gesellschaftlich nicht lohnt. Sie schadet vielmehr allen, weil die Opportunitätskosten den Nutzen der Frauenförderung übersteigen.

Die Schäden, die von einer Frauenförderung ausgehen, sind jedoch nicht nur finanzieller Natur, sie sind auch physischer und immaterieller Natur.

Seit wir im Jahre 2002 unseren Beitrag „Bringing Boys Back In“ veröffentlicht haben, ist in Deutschland bekannt und seither kann niemand, der noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, bestreiten, dass die Mädchenförderung dazu geführt hat, dass Jungen erhebliche Nachteile bei der allgemeinen Schulbildung aufweisen (oder Mädchenförderung nie notwendig war). Jungen werden später eingeschult, bleiben häufiger sitzen, landen häufiger auf Sonderschulen, bleiben häufiger ohne Schulabschluss oder Abitur als Mädchen und sind mittlerweile unter den Studenten in der Minderheit.

Dass diese Nachteile auch auf aktive Benachteiligung durch Lehrer zurückzuführen sind, dafür sprechen Analysen, die zeigen, dass Jungen bessere Leistungen erbringen müssen als Mädchen, um dieselben Noten oder dieselben Grundschulempfehlungen zu erhalten.

Dass diese Benachteiligung u.a. auf Lehrer zurückgeführt werden muss, die sich in einem allgemeinen jungenfeindlichen Schulklima dem Klima gemäß verhalten, ist ein mehr als naheliegender Schluss, schon weil Schulnoten so wenig wie Schulempfehlungen vom Himmel fallen.

Dass die Mehrzahl der deutschen Lehrer weiblich ist  und wir einen Zusammenhang nachgewiesen haben, der zeigt, dass Jungen umso schlechter abschneiden, je höher der Anteil weiblicher Grundschullehrer ist, ist ebenfalls lange bekannt.

Dennoch hat sich an der Mädchen- und Frauenförderung nichts geändert. Was sich geändert hat, das ist die öffentliche Wahrnehmung. So berichtet Hadmut Danisch heute von einem Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten, in dem beklagt wird, dass der Frauenanteil unter den Lehrern mittlerweile bei über 90 Prozent an Grundschulen liege und dass viele dieser Lehrer in Teilzeit arbeiten würden. Hadmut nennt dies das Veterinärsyndrom. Dazu kommen wir noch.

Die Ideologie des Staatsfeminismus macht nämlich nicht da halt, wo die Biographien von unzähligen Jungen zerstört werden. Staatsfeminismus zerstört auch Arbeits- und Leistungsbereitschaft, die Qualität von Servicen und letztlich ganze Berufszweige und das, was in ihnen einmal geleistet wurde.

Dies geschieht über den Irrsinn der Work-Life-Balance, der dazu geführt hat, dass die Anzahl derer, die in Teilzeit arbeiten, stetig gewachsen ist. So kommt es, wie wir bereits 2016 in einem Beitrag berichtet haben, dass im Jahre 2015 rund 82.000 mehr Ärzte als 1992 insgesamt weniger Arbeitsstunden arbeiten als es weniger Ärzte 1992 getan haben. Die Erklärung ist einfach. Frauen arbeiten lieber Teil- als Vollzeit. In der Ärzteschaft ist der Anteil von Frauen gestiegen. Man braucht also mehr Ärzte, um letztlich dasselbe Arbeitsvolumen zu erreichen, das man zuvor mit weniger Ärzten erreicht hat. Teilzeitarbeit ist vor allem in Krankenhäusern attraktiv und in Landarztpraxen eher nicht durchzusetzen. Deshalb gibt es ein Überangebot von Ärzten in Städten und einen Mangel an eben diesen auf dem Land. Schließlich gibt es, trotz aller Versuche des Staatsfeminismus, etwas anderes in weibliche Gehirne zu hämmern, immer noch Frauen, die ein Studium als Einstieg in den Heiratsmarkt oder Fortpflanzungs-Partnermarkt betreiben. Sie studieren, um einen attraktiven Heiratspartner zu finden, beenden in der Regel ihr Studium, heiraten und werden auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gesehen. So steigt der Anteil der nicht praktizierenden Ärzte mit dem Anteil der weiblichen Ärzte seit Jahren an. Im Ergebnis wird viel Steuergeld in die Ausbildung weiblicher Ärzte investiert, die nie praktizieren. Ökonomen sprechen in diesen Fällen von sunk cost, also von Geld, das aus dem Fenster geworfen wurde.

Die für Ärzte dargestellte Entwicklung findet sich auch für Veterinärmediziner. Sie stellt sich über kurz oder lang in all den Berufen der Mittelschicht ein, die durch einen Zustrom von Frauen und einen Rückzug von Männern gekennzeichnet sind.

Nicht nur für die Humanmedizin führt dies zu einem Race to the bottom:

Immer mehr weibliche Ärzte, die immer weniger arbeiten. Immer weniger männliche Ärzte, deren Motivation, mehr zu arbeiten, angesichts der immer mehr weiblichen Ärzte, die weniger arbeiten, sinkt, immer mehr weibliche Studenten der Humanmedizin, die nicht vorhaben, Humanmedizin jemals auszuüben und ein Anstieg von 152 Millionen Fällen allein bei der ambulanten Behandlung in Krankenhäusern zwischen 2004 und 2014. Das sind die Zutaten einer hausgemachten Katastrophe…

Es sind die Zutaten, die vorhersehbar dazu führen, dass auch die Qualität des Services leidet. Ärzte, die weniger Arbeitserfahrung sammeln, weil sie Teilzeit arbeiten, haben ein höheres Risiko, einen Kunstfehler zu begehen. Man kann also vorhersagen, dass die Anzahl der Kunstfehler an deutschen Krankenhäusern steigen wird, denn die Qualität der erbrachten Leistungen sinkt.

Bei Lehrern ist dieser Prozess weiter fortgeschritten als bei Ärzten. Die Qualität des Schulunterrichts hat über die letzten Jahrzehnte massiv gelitten. Die Motivation unter den Lehrern, die sich in Vollzeit-Pädagogen und Teilzeit-Schülerbetreuer gliedern, hat gelitten. Lehrer, ein Beruf, der einst von Studenten häufig nachgefragt wurde, er ist zu einem Ladenhüter unter denen geworden, die gute Lehrer wären. Lehrer ist weitgehend ein Beruf für diejenigen geworden, die in Teilzeit Familie und Arbeit in genau der Reihenfolge unter einen Hut bringen wollen. Und nun, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, der Beruf „Lehrer“ für Männer weitgehend unattraktiv geworden ist, der Anteil weiblicher Lehrer über 70% gestiegen ist, nun entdeckt ausgerechnet die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass die Doktrin, nach der man Frauen immer mit bezeichnen müssen, indem man ein Innen anhängt, verzichtbar ist. Wann ist diese Doktrin verzichtbar? Wenn man die vorhandene Katastrophe, die nahezu vollständig durch den Staatsfeminismus zu verantworten ist, nicht mehr länger unter den Teppich kehren kann und sich mit Fragen danach konfrontiert sieht, wie der vorhandene Scherbenhaufen der Bildung nicht nur zu erklären ist, sondern beseitigt werden kann.

Abermals hat Hadmut Danisch ein bemerkernswert ungegendertes Dokument der GEW ausgegraben, in dem weibliche Lehrer um den wichtigen Anteil, den sie daran hatten, den Bildungskarren in den Dreck zu fahren, betrogen werden und auch der Staatsfeminismus nicht in den Genuss der Folgen und Schäden kommt, die er so freudig und vorhersehbar angerichtet hat.

Wir empfehlen unseren Lesern dieses bemerkenswerte Machwerk öffentlich-rechtlicher Propaganda, das im SWR erschienen ist, bei Hadmut Danisch nachzulesen.

Was den Staatsfeminismus angeht, so können wir feststellen, dass seine Vertreter zwar nicht davor zurückschrecken, mit irren und in ihren Auswirkungen vorhersehbar katastrophalen Entscheidungen, den Karren in den Dreck zu fahren, aber erhebliche Probleme damit haben, für diese Folge der eigenen Entscheidung auch die Verantwortung zu übernehmen. Deshalb muss man Staatsfeministen daran erinnern, dass sie es waren, die dafür gesorgt haben, dass die Bildung in Deutschland zur Brache wurde, dass sie für Ärztemangel, mangelhafte Servicequalität und all die der anderen Folgen verantwortlich sind, die sich einstellen, wenn man nicht einsehen will, dass eine erfolgreiche Wirtschaft auf denen basiert, die bereit sind, Leistung zu bringen, nicht auf denen, die versuchen, von der Leistung anderer zu leben.

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Toxic-Genderism: Krieg gegen Jungen und Männer

Ein Beispiel: Krankenhaus X hat seit zwei Jahren eine unglaublich hohe Sterberate. 40% der Operierten leben zwei Tage nach der Operation nicht mehr. Der Chefarzt ruft seine Abteilungsleiter, Ärzte und Pfleger zusammen, um die Ursache zu finden. Keiner der Anwesenden hat jedoch ein Interesse daran, die Ursache zu finden. Alle beteuern sie, dass sie, dass ihre Abteilung nicht die Schuld an der hohen Sterberate trägt. Schließlich einigen sich die Anwesenden darauf, dass die Toten selbst schuld daran sind, gestorben zu sein, dass sie sich nicht ordentlich um ihre Genesung bemüht haben, sich aus Faulheit lieber in die virtuelle Welt eines Komas flüchteten als aktiv an ihrer Genesung zu arbeiten, dass die hohe Sterberate eine gerechte Strafe für all die Versäumnisse, die Generationen von Patienten im Hinblick auf ihre Pflicht, gesund zu bleiben, aufzuweisen haben, darstellt.

Das Sterben an Krankenhaus X geht ungestört weiter.

Jeder normale Mensch wird bei einer solchen Geschichte den Kopf schütteln und sein gesunder Menschenverstand wird ihm sagen, dass es so etwas im wirklichen Leben nicht gibt.

So kann man sich irren.

Als wir vor nunmehr fast 15 Jahren unseren Beitrag „Bringing Boys Back In“ veröffentlicht und damit die Diskussion um die Nachteile von Jungen im Bereich der Schulbildung ausgelöst haben, konnten wir uns nicht vorstellen, dass sogar bei Wissenschaftlern anstelle einer Suche nach den Ursachen für die Nachteile von Jungen, anstelle der Beseitigung dieser Ursachen, die Schuldfrage, nein, die Unschuldsfrage so ins Zentrum rückt, dass jene Jungen, deren Biographie bereits mit der Einschulung zerstört wird, in Vergessenheit geraten.

Seit 15 Jahren bemüht sich das Herr der Feministen und Genderisten darum, die 90% weiblichen Grundschullehrer und rund 80% weiblichen Lehrer von jeder Schuld am schulischen Misserfolg von Jungen reinzuwaschen und jede Verantwortung auf die Jungen abzuwälzen, die die Nachteile direkt haben, weil sie auf Sonderschulen abgeschoben wurden, weil sie Hauptschulen ohne Abschluss verlassen, weil sie bei der Grundschulempfehlung nur mit besserer Leistung dieselbe Empfehlung erhalten wie Mädchen. Sie sind an ihrer Misere in der Weise selber Schuld, wie die Opfer der Behandlung in unserem fiktiven Krankenhaus X. Seit 15 Jahren interessiert es niemanden, welche Ursachen die Nachteile von Jungen bei der Schulbildung haben, geschweige denn, wie man die Ursachen, so man sie denn kennen wollte, beseitigen könnte. Den Gipfel der Boshaftigkeit stellt dabei eine Äußerung dar, die aus dem Kontext des Deutschen Jugendinstituts kommt und Benachteiligung die Jungen heute erleiden als gerechte Strafe für die vermeintliche Benachteiligung ansehen, die Mädchen vor Hunderten von Jahren zu erleiden gehabt haben sollen.

Nachteile/Benachteiligung von Jungen im Vergleich zu Mädchen:
  • Jungen werden häufiger mit ADHS diagnostiziert;
  • Jungen werden häufiger von der Einschulung zurückgestellt;
  • Jungen bleiben häufiger sitzen;
  • Jungen werden häufiger auf eine Sonderschule abgeschoben;
  • Jungen müssen für dieselbe Grundschulempfehlung bessere Leistungen erbringen;
  • Jungen bleiben häufiger ohne Schulabschluss
  • Jungen erwerben häufiger einen Hauptschulabschluss, seltener ein Abitur oder die Fachhochschulreife;
  • Jungen begehen häufiger Selbstmord;
  • Jungen werden häufiger straffällig und landen häufiger im Gefängnis;

Die Bereitschaft, aktuell lebende Menschen einem kollektiven Ziel zu opfern, egal, ob dieses Ziel ein Hirngespinst oder eine andere Utopie ist, sie ist unter Sozialisten immer sehr verbreitet gewesen und Feministen sind Sozialisten. Sie teilen deren Hass auf Individuen, deren Neid auf den Erfolg von anderen und deren Missgunst und Boshaftigkeit.

Deshalb sprechen wir ab sofort von Toxic-Genderism.

Philip Zimbardo, der Psychologe, den die meisten, wenn nicht alle Studenten der Psychologie kennen, er tut das noch nicht, aber bis er es tut, ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Im Moment beklagt er die mangelnde Empathie, die in der Gesellschaft, in seinem Fall in der US-Amerikanische Gesellschaft Jungen gegenüber herrscht. Jahrzehnte des Genderismus haben diese Ignoranz, ja Boshaftigkeit gegenüber dem, was Jungen an Schwierigkeiten erwartet, an Nachteilen, an Benachteiligung, wenn sie versuchen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, zu verantworten. Die neustes Stufe feministischer Boshaftigkeit ist mit der Dämonisierung männlicher Lebensentwürfe erreicht worden: „Being a young adult“, so schreibt Zimbardo, “is hellish enough without the added burden of being demonized by society“. Das schreibt Zimbardo nachdem er Ergebnisse einer Befragung von mehr als 20.000 Personen zusammengetragen hat.

Jungen erhielten in Medien, Schulen, von Eltern, von Peers, von ihrem sozialen Umfeld widersprechende Meldung dazu, was „männliche Verhaltensweisen“ seien. Männlichkeit als solche, werde durch Diskussionen wie die um „toxic masculinity“ in Frage gestellt. Jungen wüchsen weitgehend in einem weiblichen Umfeld auf: Väter seien selbst in Nicht-Scheidungsfamilien nur wenig in die Erziehung von Jungen eingebunden. Entsprechend würden Jungen von einem weiblich beherrschten heimischen Umfeld in ein weiblich beherrschtes schulisches Umfeld überwechseln. In keinem Bereich, in dem sie sich aufhielten, hätten sie ein positives männliches Rollenmodell. In allen Bereichen tritt ihnen Ablehnung, Hinterfragung, ja Feindseligkeit gegenüber. Mehrere Jahrzehnte Feminismus haben dazu geführt, dass Jungen sich für ihre Männlichkeit rechtfertigen müssen: „Thus we see … the rise of movements such as Men Going Their Own Way (MGTOW). Who can blame them for wanting to opt out?“

Eigentlich sollte man denken, dass eine Gesellschaft, die damit konfrontiert ist, dass immer mehr ihrer jungen Männer sich aus dem öffentlichen Leben oder dem, was man bislang als die Normalbiographie angesehen hat, zurückziehen, die Ursachen dafür erforschen will. Fehlanzeige.

Insbesondere Wissenschaft hat hier bislang und weitgehend versagt, was angesichts der Infiltration von Bildungsinstitutionen mit Toxic Genderism mit Boshaftigkeit und Missgunst, die beide an die Adresse von Jungen gerichtet sind, kein Wunder ist. Darsteller in Ministerrollen gefallen sich besser darin, weibliche Absolventen zu bevorteilen als darin, die Ursachen für den Rückzug von Männern aus dem öffentlichen Leben zu untersuchen. Die Männerfeindlichkeit, die Paul Nathanson und Katherine K. Young schon Anfang der 2000er Jahre in ihren Büchern „Spreading Misandry“ und „Legalizing Misandry“ beschrieben haben, sie ist gesellschaftliche Wirklichkeit geworden. Die gehässige und boshafte Furie ist das Logo moderner Gesellschaften.

Vielsagend sind die Untertitel, die Nathanson und Young für ihre beiden Bücher gewählt haben: Die 2001 erschienene Monographie „Spreading Misandrie (Die Verbreitung von Männerfeindlichkeit/Männerhass)“ trägt den Untertitel: „The Teaching of Contempt for Men in Popular Culture“ (Die Erziehung zur Verachtung von Männern in der Alltagskultur), während das Buch „Legalizing Misandry“,  (Die Legalisierung von Männerfeindlichkeit/Männerhass), das 2006 erschienen ist, den Untertitel trägt: „From Public Shame to Systemic Discrimination Against Men“ (Von der öffentlichen Bloßstellung zur systematischen Diskriminierung von Männern). Nathanson und Young arbeiten in ihren Büchern systematisch die Bedingungen auf, die den Männerhass, der heute nicht nur in der boshaften Ignoranz gegenüber der Zerstörung männlicher Biographien oder absurder Debatten über Gleichstellung von Mittelschichtsfrauen in Vorständen von Unternehmen zum Ausdruck kommt, ermöglichen.

Wer sich also nicht für Schuldfragen, sondern für Ursachen interessiert, dem seien die beiden Bücher wärmstens empfohlen, auch deshalb, um sich auf den Stand einer beginnenden und um sich greifenden Diskussion über die Benachteiligung von Jungen und Männern, die Diskussion von toxic genderism zu bringen, denn immer mehr Wissenschaftler haben die Nase voll und wollen nicht mehr dabei zusehen, wie eine Horde gehässiger Genderisten all die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften zerstört, die in Jahrhunderten mühsamer Arbeit aufgebaut werden mussten.

Es wird Zeit, das gesellschaftliche Klima eines toxic genderism zu beseitigen und Empathie für andere Menschen an die Stelle von Boshaftigkeit und Gehässigkeit zu setzen.

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Unfähig oder hinterhältig? Steuerzahler zahlen in jedem Fall

Was passiert, wenn Bildungsforscher, die nicht nur Standardlehrbücher, sondern auch viele empirische Artikel zur deutschen Bildungsforschung beigetragen haben, mit einem Text konfrontiert werden, der die Bildungsforschung hinter Pestalozzi zurückwerfen will, können sich nicht-Bildungsforscher vielleicht nicht vorstellen. Deshalb ist im Folgenden zu lesen, was. Dr. habil. Heike Diefenbach zum DIPF-Versuch, Wissenschaft zu betreiben, den wir im Beitrag „Pädagogen lügen: Wie Bildungsnachteile von Jungen aus der Welt geredet werden sollen“ besprochen haben, zu sagen hat:

MIgrantenfamilienSo langsam muss man es als Bildungsforscher persönlich nehmen, wenn Leute, die sich Bildungsforscher nennen und solchen Schwachsinn produzieren, mit ihrem Schwachsinn die gesamte Bildungsforschung lächerlich machen:

Was das DIPF hier ernsthaft behaupten will, ist, dass Söhne in Deutschland immer oder stark überwiegend Eltern aus der Arbeiterschicht haben und Töchter in Deutschland immer oder stark überwiegend Eltern aus der Mittelschicht haben, denn NUR DANN, also genau unter dieser Bedingung, ließe sich der Effekt von „Schülergeschlecht“ auf die verschiedenen Maße von Schulerfolg durch „soziale Schichtzugehörigkeit der Eltern“ gänzlich oder nahezu wegerklären (denn nur dann wäre die Korrelation zwischen „Schülergeschlecht“ und „soziale Schichtzugehörigkeit“ hinreichend eng, um diese Variablen füreinander einsetzen zu können) – dies würde dann allerdings auch UMGEKEHRT gelten: der Effekt von „soziale Schichtzugehörigkeit der Eltern“ auf verschiedene Maße von Schulerfolg ließe sich durch „Schülergeschlecht“ wegerklären. SELBST DANN, wenn die eingangs formulierte Annahme stimmen würde, wäre es also ein rein willkürlicher Akt, wenn man die Korrelation in die Richtung interpretieren würde, die dem DIPF ideologisch genehm erscheint. Würde man es vorziehen, die Richtung der Korrelation umgekehrt zu interpretieren, würde die Schlagzeile lauten:

„Soziale Schicht (nahezu) bedeutungslos für Schulerfolg! Vielmehr erklärt ‚Geschlecht‘ den Schulerfolg in Deutschland!“

Na, das wäre doch wenigstens einmal etwas Neues!

Aber die eingangs formulierte Annahme ist selbstverstänlich abstrus, und deshalb ist die grandiose Erkenntnis, die das DIPF hier produziert haben will, diejenige, dass Variablen, die man in ein statistisches Modell hineingibt, gewöhnlich mehr oder weniger stark miteinander korrelieren, und zwar nicht nur die erklärenden jeweils getrennt mit der zu erklärenden Variable, sondern auch die erklärenden Variablen untereinander. Das ist IMMER so, und es wäre ein echtes Novum in der Geschichte der mit Statstik arbeitenden Sozialforschung, wenn jemand ein statistisches Modell anhand empirischer Daten testen würde und herauskäme, dass alle erklärenden Variablen vollkommen unabhängig voneinander sind.

Oder anders formuliert:
Wenn man in der empirischen Sozialforschung NUR DANN von relevanten statistischen Zusammenhängen sprechen wollte, wenn ALLE erklärenden Variablen einen statistischen Zusammenhang von NULL untereinander aufweisen würden, dann gäbe es in der empirischen Sozialforschung KEINERLEI relevante Zusammenhänge.

Was das DIPF hier als großartige bildungsforscherisch relevante Nachricht verkaufen will, ist schlicht die Trivialität

dass auch in Bezug auf die Erklärung von Schulerfolg mehrere Variablen erklärungskräftig sind und diese Variablen untereinander in einem Zusammenhang stehen.

Wow!!!

Wen will das DIPF denn damit veralbern??? Solche Dummheiten sind bestenfalls an Mainstream- Medien und deren Angestellte zu verkaufen, die ohnehin immer automatisch den Mund öffnen, wenn ein voll gefüllter Löffel an ihrem Horizont auftaucht. Aber die nimmt ja ohnehin fast niemand mehr ernst. Was also soll dieser schwächliche Versuch der Manipulation und Indoktrination?

Und dass es sich hier um einen solchen Versuch handelt, kann man aus einer einfachen Tatsache ableiten:
Die grandiose „Erkenntnis“ der DIPF-Angestellten, deren fachliche Qualität offensichtlich dazu ausgereicht hat, um am DIPF eine Anstellung zu finden (was ein sehr schlechtes Licht auf das DIPF wirft), hätte sich bei ihnen auch schon einstellen können, als es darum ging, die vermeintlichen schulischen Nachteile von „Mädchen“ zu behaupten und zu beklagen. Aber seltsamerweise fiel es ihnen nicht ein, eine differenzierte Sicht auf die angeblichen Nachteil von „Mädchen“ anzumahnen. Warum nur?

Naja, für Mädchenförderung und die pseudowissenschaftliche Legitimation derselben gab es und gibt es immer noch Geld, und beim Geld hört die wissenschaftliche Rechtschaffenheit auf.

Oder ist es möglich, dass jemand die unsägliche Arroganz besitzt zu meinen, dass er trotz vollkommener statistischer Unkenntnis eben solche, d.h. statistische Mittel einsetzen könnte, um sein ideologisches Geschwätz als Wissenschaft erscheinen zu lassen? Anders formuliert: Kann man sich selbst so sehr fehleinschätzen?

Ich fürchte es läuft auf die Frage hinaus: Wollen diese Leute bewusst täuschen, oder sind sie so erschreckend unfähig?

Then again – in beiden Fällen ist es ein unhaltbarer Zustand, dass solche Leute auf von Steuerzahlern finanzierten Stellen sitzen, um just dieselben Steuerzahler hinters Licht zu führen.

Pädagogen lügen: Wie Bildungsnachteile von Jungen aus der Welt geredet werden sollen

Bald sind es 15 Jahre. Im Dezember 2017 sind es 15 Jahre. 15 Jahre seit wir „Bringing Boys Back In“ veröffentlicht haben, jenen Beitrag, der wie kaum ein anderer die deutsche Bildungsforschung aufgemischt hat. Denn wir haben den damals (wie heute) geltenden Mythos, Mädchen hätten irgendwelche Nachteile in der Schule, über den Haufen geworfen und auf Basis einer Vollerhebung für alle Absolventen allgemeinbildender Schulen für Deutschland gezeigt, dass Jungen deutlich schlechter abschneiden als Mädchen: Sie machen seltener das Abitur, landen häufiger auf Sonderschulen, bleiben häufiger ohne Schulabschluss usw..

Hurrelmann BildungsverliererDass Jungen die Loser des deutschen Bildungssystems sind, hätte vermutlich keine großen Wellen geschlagen. Dass „Bringing Boys Back In“ es in alle regionalen und überregionalen Zeitungen Deutschlands geschafft hat und die Schulpleite der Jungen damit öffentlich wurde, hat einen einfachen Grund: eine Korrelation. Je höher der Anteil weiblicher Grundschullehrer, desto schlechter schneiden Jungen ab.

Zudem hat seit 2002 hat es eine Reihe von Studien gegeben, in denen gezeigt wurde, dass Jungen, bei gleichen Noten schlechtere Grundschulempfehlungen bekommen als Mädchen, dass Jungen bei gleicher Leistung schlechtere Noten erhalten als Mädchen und vieles mehr, das belegt: im deutschen Schulsystem werden Jungen benachteiligt.

Das Bekanntwerden dieser sozialen Tatsachen ist natürlich ein Dorn im Auge der Genderisten, die von Ministerien finanziert werden, um die erfundenen Nachteile von Mädchen zu bekämpfen. Und es ist ein Schlag für den Mythos der blütenweißen Weste weiblicher affektiver Hingabe, der von denselben Aktivisten – Steuerzahler kostenpflichtig – verbreitet wird, die schon die Mär von den Nachteilen, die Mädchen angeblich im deutschen Bildungssystem haben sollen, verbreiten.

Deshalb hat sich eine wilde Diskussion darüber entsponnen, ob weibliche Grundschullehrer Schuld daran tragen, dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt sind. Marcel Helbig hat sich hier besonders hervorgetan mit seinen Versuchen, als Beichtvater eine Generalabsolution zu erteilen (Marke: Jungen sind selbst schuld, Mädchen nicht und Lehrerinnen schon gar nicht), zu der ihn jedoch weder seine Kompetenzen noch seine Daten befähigt haben.

Die Diskussion der Schuldfrage setzt natürlich die Akzeptanz der Nachteile von Jungen voraus. Ein Fauxpas der Aufregungsforschung, der von Autoren wettgemacht werden sollte, die zu zeigen versuchen sollen, was man nicht zeigen kann, nämlich, dass Jungen gar keine Nachteile im deutschen Bildungssystem haben, gar nicht die Bildungsverlierer im deutschen Bildungssystem sind. Da man nicht in Abrede stellen kann, was auf Basis der Daten für alle Absolventen schulischer Jahrgänge seit 1995 an deutschen Schulen wieder und wieder gezeigt wurde, dass Jungen erhebliche Nachteile gegenüber Mädchen haben, haben die entsprechenden Untermineure lauterer Forschung eine andere Strategie: Sie versuchen, so viel Unsinn über die schulischen Nachteile von Jungen in die Welt zu setzen, dass man vor lauter Unsinns-Bäumen den Wald nicht mehr erkennen kann.

Das neueste Beispiel für diese Strategie, mit der geistige Verwirrung gestiftet und verbreitet werden soll, kommt vom DIPF, dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Es liest sich wie folgt:

“Jungen bleiben häufiger sitzen und machen seltener Abitur. Mädchen zeigen wiederum schlechtere Schulleistungen in Mathematik. Das geht aus aktuellen Daten hervor, etwa vom Statistischen Bundesamt oder aus der PISA-Studie. Die Kennzahlen scheinen eine deutliche Sprache zu sprechen, weswegen in der öffentlichen Diskussion oft ein schnelles Urteil gefällt wird: Von den „Jungen als Bildungsverlierern“ oder davon, dass Mathematik „kein Mädchenfach“ sei, ist immer wieder die Rede. „Dabei wird jedoch übersehen, dass Jungen und Mädchen keine homogenen sozialen Gruppen sind“, gibt Josefine Lühe zu bedenken. In einer Studie hat die Bildungsforscherin gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) herausgefunden, dass sich der Einfluss der Geschlechtszugehörigkeit auf die Schulleistungen je nach sozialem Hintergrund unterscheidet. Sie empfiehlt daher, mit generalisierenden Aussagen zum Bildungserfolg nur aufgrund des Geschlechts vorsichtig zu sein.“ [Es ist schon lustig, wie diejenigen, die sich jahrelang nicht an der Homogenität der Gruppe der Mädchen, für die sie allerlei Nachteile erfinden und erfunden haben, gestört haben, nun, da die empirischen Tatsachen die schöne Welt der rosaroten Vorstellungen zerstört hat, darauf bestehen, Heterogenität innerhalb der Gruppen herzustellen.]

Wir müssen uns korrigieren. Lühe verbreitet keinen Unsinn, sie verbreitet Blödsinn, den man nicht mehr steigern kann. Sie behauptet allen Ernstes: Wenn man den sozialen Hintergrund von Schülern betrachtet, dann werden die Geschlechtsunterschiede zweitrangig. Und sie tut dies im Brustton der Überzeugung, man habe mit dem Verweis auf den sozialen Hintergrund etwas Neues entdeckt. Nicht, dass PISA-Studien seit nunmehr Jahrzehnten zeigen, dass das deutsche Bildungssystem sozial segregiert und Kinder aus einem Arbeiterhaushalt seltener ein Abitur erreichen und seltener eine Hochschule besuchen als z.B. Kinder aus Akademiker- oder Beamtenhaushalten.

Manche Erkenntnisse müssen offensichtlich reifen, ehe sie beim DIPF aufgenommen werden. Wir wollen jetzt nicht darauf hinweisen, dass Ralf Dahrendorf die soziale Segregation in deutschen Schulen schon in den 1960er Jahren beschrieben hat …

Wie dem auch sei. Nun hat man im DIPF die soziale Herkunft, nein, den sozialen Hintergrund als Variable entdeckt, und versucht damit, die Geschlechtsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen zu relativieren.

Ein Akt statistischer Inkontinenz.

Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass von jeweils 100 männlichen und weiblichen Schülern eines Jahrgangs 60 weibliche und 45 männliche ein Abitur erreichen.

Die Ausgangsverteilung ist also 45 (m) : 60 (w).

Von den 45 (m) stammen 10 aus einem Arbeiterhaushalt, 35 nicht.
Von den 60(w) stammen 20 aus einem Arbeiterhaushalt, 40 nicht.

BenninghausVerwischen wir die geistige Nachvollziehbarkeit für die Lühes dieser Welt und interpretieren unsere Daten als Prozentwerte, dann kommen wir zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Jungen, die ein Abitur erreichen, 45% beträgt, aber nur 22% davon stammen aus einem Arbeiterhaushalt. Bei den Mädchen erreichen 60% ein Abitur, 33% davon stammen aus einem Arbeiterhaushalt.

Die statistisch Illiteraten unter uns, die mit Prozentwerten hausieren gehen, sie aber nicht interpretieren können, mögen auf dieser Grundlage zu dem Schluss kommen, dass „sich der Einfluss der Geschlechtszugehörigkeit auf die Schulleistung je nach sozialem Hintergrund unterscheidet“. Man kann sogar, wenn man noch ein bisschen Regressionszinnober ergänzt, wie dies im DIPF geschehen ist, zu dem Schluss kommen, dass der „Effekt der Geschlechtszugehörigkeit … durch den sozio-ökonomischen Status der Jungen und Mädchen moderiert“ wird, und damit suggerieren, dass der sozio-ökonomische Status wichtiger sei, als das Geschlecht der Schüler. Man kann vieles, wenn man sich das Gehirn mit Betas und Prozentwerten benebelt und nicht mehr weiß, welche Rohdaten den Berechnungen zu Grunde liegen.

Denn: All das, ändert nichts daran, dass 45% der Jungen und 60% der Mädchen ein Abitur erreichen: Jungen also einen Nachteil gegenüber Mädchen im Hinblick auf die schulische Bildung haben. Dass in den 45% der Jungen weniger Jungen aus Arbeiterfamilien enthalten sind als in den 60% der Mädchen, ändert nichts am Gesamtergebnis. Es deutet nur darauf hin, dass sich das Gesamtergebnis aus einer Reihe von Faktoren, die für Bildungserfolg nachteilig wirken, zusammensetzt, von denen neben Geschlecht auch sozialer Status einer ist.

Und das ist eine uralte Kamelle: Das deutsche Bildungssystem segregiert seit Jahrzehnten nach sozialem Status, es ist eine Bildungsinstitution der Mittelschicht, in der Angehörige der Mittelschicht als Lehrer (absichtlich oder unabsichtlich) darüber wachen, dass Kinder aus der Arbeiter- oder Unterschicht nicht in die Bildungsquere ihres eigenen Nachwuchses kommen und am Ende noch mit diesen konkurrieren. Die Methoden, die dabei angewendet werden, sind z.B. bei der Arbeiterkindern verweigerten Grundschulempfehlung für das Gymnasium die Behauptung, dass die entsprechenden Kinder wenig bis keine Unterstützung im Elternhaus erhalten könnten und an diese Behauptung Zweifel an der Fähigkeit der Kinder zu knüpfen, an einem Gymnasium erfolgreich zu sein. Eine andere Methode besteht darin, Kinder aus Arbeiterfamilien, die den Verhaltenskodex der (weiblichen Teile der) Mittelschicht nicht kennen und nicht wissen, dass Konflikte nicht offen, sondern hinter dem Rücken des jeweils anderen ausgetragen werden, ob ihrer vermeintlichen Aggressivität und wegen sozial-emotionaler Störung auf Sonderschulen abzuschieben, ein Schicksal, das vor allem Jungen aus der Arbeiterschicht trifft.

All das ist seit Jahrzehnten bekannt und wird von den verantwortlichen Schulämtern kontinuierlich ignoriert. Die Mär, in Deutschland habe jedes Kind die gleichen Start- und Bildungschancen, sie ist einfach zu schön, um aufgegeben zu werden.

Hurrelmann BildungsverliererWozu also veröffentlichen Mitarbeiter staatlich finanzierter Institute wie des DIPF Unsinn wie den zitierten? Die Antwort haben wir oben bereits gegeben. Es geht darum, die Tatsachen, nämlich die schulischen Nachteile von Jungen, die aus Benachteiligung durch mehrheitlich weibliche Schullehrer erwachen, zu verwischen, sie in einem Meer aus Unsinn zu versenken, so dass es möglich ist, das Ergebnis der staatlich verordneten Schuljahre z.B. auf die falschen Geschlechtsrollenbilder in Familien der Arbeiterschicht zu schieben, so wie diese Lühe tut, die Familien mit „niedrigerem sozio-ökonomischen Status“ unterstellt, sie hätten häufiger Vorstellungen wie „es [sei] unmännlich, fleißig für die Schule zu sein“.

Wir würden diese Lühe gerne schütteln. Vielleicht fällt das ein oder andere Neuron im Rahmen dieses Vorgehens in eine sinnvolle Synapse, eine, die die Verarbeitung von Erkenntnissen, wie sie die Bildungsforschung seit Jahrzehnten produziert, erlaubt: Jungen werden trotz besserer Leistungen schlechter benotet als Mädchen, Jungen erhalten trotz gleicher Leistungen als Mädchen, seltener eine Grundschulempfehlung für das Gymnasium!

Wie passen diese empirischen Fakten zur Vorstellung, die Lühe Arbeiterfamilien unterstellt, in ihnen werde fleißig sein als unmännlich angesehen [Wie kommt Sie überhaupt auf die Idee, in Schulen würde Fleiß positiv bewertet?] Gar nicht. Sie zeigen, dass man im DIPF entweder nicht alle Tassen im Schrank hat, mit Sicherheit die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte nicht kennt oder ignoriert und offensichtlich versucht, die Tatsache, dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt werden, und zwar von denen, die im Bildungssystem beschäftigt sind, unter einem Haufen Unsinn zu begraben.

Für alle, die es interessiert: Die Hierarchie im deutschen Bildungssystem sieht derzeit – wie bisherige Forschungergebnisse nahelegen – wie folgt aus:

  1. Deutsche Mädchen aus Mittel- und Oberschicht 
  2. Mädchen mit Migrationshintergrund
  3. Deutsche Jungen aus Mittel- und Oberschicht
  4. Mädchen aus der Arbeiterschicht (niedriges sozio-ökonomisches Milieu)
  5. Jungen aus der Arbeitschicht
  6. Jungen mit Migrationshintergrund

Literatur

Berg, Detlef, Scherer, Lucas, Oakland, Thomas & Tisdale, Timothy (2006). Verhaltensauffälligkeiten und schwache Leistungen von Jungen in der Schule – die Bedeutung des Temperaments. Otto-Friedrich Univeristät Bamberg: Professur für Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt.

Cornwell, Christopher M., Mustard, David B. & Van Parys, Jessica (2011). Non-Cognitive Skills and the Gender Disparities in Test Scores and Teacher Assessments: Evidence from Primary School. Bonn: Institute for the Study of Labor, IZA DP No. 5973.

Diefenbach, Heike (2012). Gegen den kollektiven Aktionismus! In: Hurrelmann, Klaus & Schultz, Tanjev (2012). Jungen als Bildungsverlierer. Brauchen wir eine Männerquote in Kitas und Schulen? Weinheim: BeltzJuventa, S.125-143.

Diefenbach, Heike (2010). Jungen – die ‘neuen’ Bildungsverlierer. In: Quenzel, Gudrun & Hurrelmann, Klaus (Hrsg.). Bildungsverlierer. Neue Ungleichheiten. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, S.245-272.

Diefenbach, Heike (2007). Die schulische Bildung von Jungen und jungen Männern in Deutschland. In: Hollstein, Walter & Matzner, Michael (Hrsg.). Soziale Arbeit mit Jungen und Männern. München: Reinhardt, S.101-115.

Dunkake, Imke, Kiechle, Thomas, Klein, Markus & Rosar, Ulrich (2012). Schöne Schüler, schöne Noten? Eine empirische Untersuchung zum Einfluss der physischen Attraktivität von Schülern auf die Notenvergabe durch das Lehrpersonal. Zeitschrift für Soziologie 41(2): 142-161.

Entorf, Horst & Minoiu, Nicoleta (2005). Waht a Difference Immigration Policy Makes. A Comparison of PISA Scores in Europe and Traditional Countries of Immigration. German Economic Review 6(3): 355-376.

Geißler, Rainer (2005). Die Metamorphose der Arbeitertochter zum Migrantensohn. Zum Wandel der Chancenstruktur im Bildungssystem nach Schicht, Geschlecht, Ethnie und deren Verknüpfungen. In: Berger, Peter A. & Kahlert, Heike (Hrsg.). Institutionalisierte Ungleichheiten. Wie das Bildungswesen Chancen blockiert. Weinheim: Juventa, S.71-100.

Gomolla, Mechtild & Radke, Frank-Olaf (2009). Institutionelle Diskriminierung. Die Herstellung ethnischer Differenzen in der Schule. Wiesbaden. VS-Verlag für Sozialwissenschaften.

Kottmann, Brigitte (2006). Selektion in die Sonderschule. Das Verfahren zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf als Gegenstand empirischer Forschung. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

Lehmann, Rainer & Lenkeit, Jenny (2008). ELEMENT. Erhebung zum Lese- und Mathematikverständnis. Entwicklungen in den Jahrgangsstufen 4 bis 6 in Berlin.
unter: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulqualitaet/schulleistungsuntersuchungen/element5_ber.pdf?start&ts=1229526638&file=element5_ber.pdf

Lehrmann, Rainer & Nikolova, Roumiana (2005). Lese- und Mathematikverständnis von Grundschülerinnen und Grundschülern am Ende der Klassenstufe 5.
unter: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulqualitaet/schulleistungsuntersuchungen/element5_ber.pdf

Lehmann, Rainer, Peek & Gänsefuß, Rüdiger (1997). Aspekte der Lernausgangslage und der Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die imi Schuljahr 1996/1997 eine fünfte Klasse an Hamburger Schulen besuchten. Bericht über die Erhebung im September 1996 (LAU 5)
unter: http://bildungsserver.hamburg.de/lau/

Weiterführende Texte auf ScienceFiles:

  1. Schulen sind jungenfeindliche Anstalten
  2. Jungen werden im deutschen Schulsystem benachteiligt
  3. Risse in der Meritokratie: Was wird in deutschen Schulen eigentlich bewertet?
  4. Es bleibt dabei: Je mehr männliche Lehrer desto besser schneiden Jungen ab
  5. Nachteile von Jungen im Bildungssystem
  6. Benachteiligung von Jungen im Bildungssystem
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