Benutzen Sie noch Mozilla Firefox? Dann löschen Sie den woken Junk

Einst war Mozillas Firefox ein Winner, ein Browser, der durch Technologie überzeugt hat, schnell war, leicht handhabbar, alles, was der spröde Internet Explorer der Datenkrake “Microsoft” nicht war. Einst sind die Nutzer zu Mozilla gekommen, um die Vorteile technologischer Finess zu genießen, um im Internet das zu haben, was in Marketingabteilungen als “positive Internet-Erfahrung” kursiert.

Und heute sieht die Browser-Welt so aus:

Quelle

Falls Sie Firefox/Mozilla suchen, der Browser flatlined am unteren Rand. Der Marktanteil von Firefox liegt nur noch knapp über dem Marktanteil des Internet Explorers. Beide einstigen Konkurrenten finden sich wieder in trauter Bedeutungslosigkeit, ein Zustand, den Microsoft, dem Edge alles, nur kein Edge gegeben hat, verkraften kann, Firefox, wohl weniger.

Was macht man als Unternehmen, dessen Produkt von der Cash Cow zum Lame Dog (kaum Wachstum, kaum Marktanteil) geworden ist? Die ökonomische Literatur empfiehlt, das Produkt entweder in den Orkus zu werfen oder den Versuch zu unternehmen, den Ladenhüter wieder zu beleben. Mozilla hat sich für Letzteres entschieden und versucht, das Auslaufmodell wieder zum Frontrunner zu machen. Indes, wo einst technologische Überlegenheit war, ist heute nur noch mediokres Verwalten einstiger Leistung und wie so oft, wenn man mit Kompetenz und Technologie nicht schritthalten kann, kommt das Aufbäumen der Verlierer in Virtue Signalling: Kauft uns, wir sind gut. Nutzt unsere Produkte, wie sind politisch korrekt.

Und so versucht Firefox Boden dadurch gut zu machen, dass der Browser nunmehr eine Erweiterung als Höchstleistung bewirbt, deren Fähigkeit darin besteht, Worte wie “Bitch” durch “Boss” zu ersetzen, Worte, die – so Firefox – Frauen derogativ vorkommen könnten, allesamt durch  “Boss” zu ersetzen. Die “B!itch to Boss”-Erweiterung von Firefox ist nicht nur ein Vordringen in den Bereich, in dem das, was im Internet zu finden ist, bereits im Browser verändert wird, um dem Nutzer eine virtuelle Realität vorzugaukeln, die es nicht gibt, es ist auch eine Erweiterung, die auf der abgehaltferten Ideologie des Genderismus basiert, in der Frauen zu hilflosen Geschöpfen degradiert wurden, um ihnen dann die Essenz des Genderismus zu kredenzen, die nur leistungslos erfolgsuchendem Mittelmaß schmeckt und alle anderen, die aus eigener Kraft etwas werden wollen und können, vor den Kopft stößt. Und die Klientel der Loser, der weiblichen Loser, ist genau die Klientel, die Mozilla nun mit seiner Erweiterung ansprechen will.

Eher kein Erfolgsrezept, eher ein weiterer Beleg für die These der Isomorphie, die DiMaggio und Powell 1983 aufgestellt haben und die man pointiert auf den Punkt bringen kann, dass in einer Zeit, in der Phantasie Mangelware ist, Verantwortung abgelehnt wird und Rückgrat ein Merkmal des Knochenbaus ist, das sich eher bei Quallen-Mutationen als bei Managern finden lässt, dass in diesen Zeiten das Kopieren (oder Plagiieren) hoch im Kurs steht, kopiert und plagiiert wird. Denn: Phantasielose haben keine Idee und müssen deshalb bei den wenigen, die Ideen haben, schnorren. Denn: Verantwortungsscheue wollen nichts Neues auf die eigene Kappe nehmen und kopieren deshalb vermeintlich Bewährtes von anderen. Denn: Rückgratlose haben vor nichts mehr Angst als davor, mit negativen Folgen eigener Handlungen konfrontiert zu sein, weshalb sie versuchen, die Handlungen anderer mit den Ergebnissen, die sie zu kennen glauben, zu kopieren.

Und so kommt es, dass Manager in Echozimmern vegetieren, in die nur der Mief anderer managerieller Echozimmer dringt, und so kommt es, dass bei Mozilla eine Strategie versucht wird, die noch nie zum Erfolg geführt hat, die auf einer Ideologie aufbaut, die schon seit Jahren in der Mottenkiste versteckt wird, dass versucht wird, mit Regen, einen Hund ins Freie zu locken.

Falls Sie Mozilla benutzen, steigen Sie um oder wollen Sie den Anschein erwecken, ein Ewiggestriger zu sein, der es nötig hat, Tugendwedler zu unterstützen, die technologische Rückständigkeit durch politische Korrektheit ersetzen wollen? Falls Ihnen das nichts ausmachen würde, dann macht es ihnen vielleicht etwas aus, dass Firefox mit seiner Erweiterung nicht nur öffentlich bekannt gegeben hat, dass Firefox in der Lage ist, Inhalte, die im Internet zu finden sind, zu zensieren, so zu verändern, dass sie es nicht merken, ihnen eine virtuelle Realität zu präsentieren, die es nur in ihrem Firefox-Browser gibt, nein, Mozilla-Firefox zeigt auch, dass das Unternehmen keine Skrupel hat, Sie zu zensieren. Haben Sie, wenn Sie Firefox nutzen, das Vertrauen, dass ihnen nicht auch in anderen Bereichen vorenthalten wird, was im Internet zu finden ist, dass Sie von Firefox zensiert werden, ohne es zu bemerken?

Eben. Benutzen Sie einen anderen Browser.



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