Männer, die sich als Frau definieren, sollen sich an der Uni Köln bewerben

Immer wenn man denkt, man können den Unsinn, der als Genderismus daherkommt, nicht mehr steigern, schickt uns ein Leser eine Ausschreibung aus dem Professorinnenprogramm.

Bislang haben wir angenommen, das Professorinnenprogramm sei ein Programm, das Frauen bevorzugt und Männer diskriminiert. Aber das ist gar nicht so. Das Professorinnenprogramm ist ein Programm, das alle diskriminiert, die sich nicht als Frau fühlen.

Diese Erkenntnis verdanken wir der Ausschreibung einer Gastdozentur „Gender & Queer Studies“ an der Universität zu Köln, die nach E13 (klingt wie E605) bezahlt wird, ein ganzes Jahr lang.

Und weil es so schön ist, zitieren wir aus der Ausschreibung:

„Mit dieser Maßnahme wird das Ziel verfolgt den Anteil von Professorinnen zu erhöhen und Frauen*1 auf dem Weg der Weiterqualifizierung und ihrer akademischen Karriere zu unterstützen. Grundlage hierfür ist der Befund, dass der Anteil von Promovendinnen in den Universitäten zwar verhältnismäßig hoch ist, die Zahl der Frauen* auf Post-Doc Stellen demgegenüber aber eine starke Diskrepanz aufweist.“

Wir hoffen, Asterix und 1 sind Ihnen nicht entgangen. Die zugehörige Fußnote (zur 1 nicht zum Asterix), die lautet wie folgt:

1 Das Sternchen* weist darauf hin, dass mit dem Begriff „Frauen“ alle Personen gemeint sind, die sich als solche definieren bzw. sich als Frauen angesprochen fühlen. Somit bezieht sich der Begriff „Frauen“ hier nicht ausschließlich auf das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht.“

Genderismus geht offensichtlich auf die Neuronen.
Nicht Frauen werden gefördert, sondern alle, die sich als Frauen angesprochen fühlen. Das Professorinnenprogramm dient also nicht der Bevorzugung von Frauen, sondern lediglich der Benachteiligung all derer, die sich nicht als Frauen angesprochen fühlen.

Warum auch nicht.

Wenn Sie sich als Frau angesprochen fühlen, insbesondere als Mann, dann bewerben Sie sich in Köln.
Alles weitere finden Sie hier.

Die Ziehung findet unter notarieller Aufsicht statt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Rationalität sowieso.
Verstand vor allem.

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Professorinnenprogramm verschleudert 314,4 Millionen Euro für 524 Professuren

Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat sich mit Gender Studies beschäftigt. Es ist schon erstaunlich, wie sich in letzter Zeit die Versuche, Gender Studies zu normalisieren bzw. als gar nicht so verbreitet und ohne große Bedeutung zu bewerten, häufen. Der neueste Beitrag in der Gender-Soap kommt aus den Hallen des Bundestages, in dem die Mitarbeiter des Wissenschaftlichen Dienstes versuchen, sich die Zeit zwischen Merkel damals, Merkel heute und Merkel morgen zu vertreiben. Der Beitrag ist mit „Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland“ überschrieben und handelt auch von Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Auch deshalb, weil der größte Teil des Textes der Verteidigung des Professorinnenprogramms gewidmet ist.

Ein besonders humoristischer Wert kommt dabei dem Kapitel 3 „Evaluation der Geschlechterforschung im Rahmen der Professorinnenprogramme I und II“ zu. Dieses Kapitel schließt unmittelbar an die Unterkapitel an, in denen die Bundesmittel, die im Rahmen der beiden Professorinnenprogramme I und II für 524 Professorinnen verschwendet wurden auf durchschnittlich 300.000 Euro pro Professur beziffert werden.

Wir zitieren: „Pro geförderte Professur lagen die Bundesaufwendungen damit im Durchschnitt bei rund 300.000 Euro“. (Seite 7).

Geht man davon aus, dass die Daten des Wissenschaftlichen Dienstes korrekt sind, dann ergeben sich für 524 Professuren Kosten von 157.200.000 Euro für den Bund. Bekanntermaßen trägt der Bund nur die Hälfte der Kosten im Professorinnenprogramm. Die andere Hälfte tragen die Länder, so dass allein 314.400.000 Steuereuro in die Bevorzugung von Frauen bei Berufungen an Hochschulen gesteckt wurden.

Welcher Nutzen diesen 314.400.000 Steuereuro gegenübersteht, das ist eine Frage, die man gewöhnlich mit einer Evaluation untersucht. Eine Evaluation im eigentlichen Sinne sieht es vor, dass man die positiven Effekte, die von einem Programm ausgehen, beziffert und den Kosten gegenüberstellt, also z.B. untersucht, welche Auswirkung auf die Produktivität der Einsatz von 314.400.000 Steuereuro hatte. Produktivität und Professuren sind oft etwas schwierig unter einen Hut zu bekommen, also behilft man sich z.B. damit, dass man untersucht, wie viele Studenten ausgebildet wurden, welche Arbeitsmarktchancen die entsprechenden Studenten haben, welche Beiträge zum wissenschaftlichen Erkenntnisprozess von den geförderten Professuren ausgeht, wie viele Veröffentlichungen die jeweiligen Stelleninhaberinnen vorzuweisen haben, ob und wenn ja, worüber sie publiziert haben, ob die Publikationen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft rezipiert und zitiert oder schlicht ignoriert werden uvm. Auf diese Weise kann man zumindest abschätzen, ob von einem Programm wie dem Professorinnenprogramm ein irgendwie gearteter positiver Effekt ausgeht, der die Kosten rechtfertigt.

Eine derartige Evaluation gibt es für das Professorinnenprogramm nicht. Am Ende käme bei einer solchen Betrachtung die Realität der Konsequenzen einer Bevorzugung weiblicher Bewerber heraus, zumindest müssen diejenigen, die derartige Standardevaluationen verweigern, wohl eine entsprechende Befürchtung haben, was ein Schlaglicht auf die Bewerberinnen wirft, die über das Professorinnenprogramm in eine Position gelangt sind.

Da aber regelmäßig im Rahmen ministerialer Mittelverschwendung eine „Evaluation“ vorgesehen ist, oftmals in der Hoffnung, die Mittelverschwendung auf diese Weise verbergen zu können, gibt es auch eine Evaluation der Professorinnenprogramme I und II. Wir zitieren aus Kapitel 3 des Wissenschaftlichen Dienstes, in dem die wesentlichen Erkenntnisse dieser angeblichen Evaluation wie folgt zusammengefasst werden:

„Gleichwohl stufen ca. 60 Prozent der Hochschulen das Thema Gender in der Lehre als sehr oder eher wichtiges Handlungsfeld der zusätzlichen gleichstellungsfördernden Maßnahmen ein; bei der Weiterentwicklung der Geschlechterforschung (Gender in der Forschung) ist dies ca. die Hälfte der Hochschulen“ (Seite 9).

Man könnte Lachkrämpfe bekommen, wäre das Thema nicht so ernst, denn immerhin werden 314 Millionen Euro ausgegeben, erfolgreich wie der Wissenschaftsrat meint. Die Argumentation des Wissenschaftsrats lautet dabei: Im Rahmen des Professorinnenprogramms werden Mittel bereit gestellt, um weibliche Bewerber in Professuren zu hieven. Es werden mit dem Professorinnenprogramm weibliche Bewerber in Professuren gehievt. Das Programm ist ein Erfolg.

Die Kenntnis davon, dass ein solcher Fehlschluss im Deutschland des Jahres 2017 droht, hätte Aristoteles vermutlich dazu bewegt, die Aufmerksamkeit seines Schützlings (der Mann, der den Gordischen Knoten gelöst hat) nach Mitteleuropa zu richten, um dort mit den Mitteln, die Alexander nun einmal am nächsten lagen, dazu beizutragen, dass niemand mehr vorhanden ist, der das intellektuelle Niveau der Menschheit in einer Weise beeinträchtigt, die alleine dafür verantwortlich ist, dass Aliens als weiterentwickelte Lebensform einen noch weiteren Bogen um diese eingedellte Kugel der Irren machen.

Man kann feststellen, dass Evaluationen eines Programms in keiner Weise die Folgen, die das Programm in der Realität zeitigt, zum Gegenstand haben. Evaluation ist insofern ein Etikettenschwindel als es nicht darum geht, Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwiegen, sondern einzig darum, das Programm als Erfolg darzustellen, es nicht zu evaluieren, in keiner Weise zu prüfen, ob die 314 Millionen Euro sinnvoll verwendet wurden, sondern zu belegen, dass sie verwendet wurden.

Dass – wie vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zitiert – 60 Prozent der Hochschulen das Thema „Gender in der Lehre als sehr oder eher wichtiges Handlungsfeld“ einschätzen, ist weiterer Sand der in die Augen der Betrachter gestreut wird. Da Hochschulen keine Fragebögen ausfüllen können, stellt sich die Frage, wer hier die optimistische Aussage, dass weitgehend inhaltsleerer Unsinn für die Lehre ein wichtiges Handlungsfeld ist, getätigt hat. Da Hochschulen hierarchische Organisationen sind, werden entsprechende Angaben aus dem Büro des Rektors oder Präsidenten beantwortet werden, also genau von der Stelle, die von der Finanzierung zusätzlicher Professuren, die es aus dem Professorinnenprogramm dann gibt, wenn die Hochschule artig Männlein, nein Weiblein gemacht hat, sich also ein Gleichstellungskonzept verordnet hat, profitiert. Was wird wohl derjenige, der 300.000 Euro dafür erhält, dass er eine Stelle an seiner Hochschule eingerichtet hat, über diese Stelle, ihre Wichtigkeit und Bedeutung für die Zukunft sagen?

Sicher nichts Negatives. Deshalb befragt man, wenn man eine Evaluation erstellen will, nicht diejenigen, die von dem Programm, das evaluiert werden soll, direkt profitieren. So wie man wenn ein Resozialisierungsprogramm evaluiert werden soll, nicht diejenigen, die das Programm durchführen, fragt, ob das Programm ein Erfolg sei, sondern untersucht, ob diejenigen, die das Resozialisierungsprogramm durchlaufen haben, seltener rückfällig werden und entsprechend seltener wieder im Gefängnis landen als diejenigen, die das Programm nicht durchlaufen haben.

Derart international feststehendes Wissen kommt in Deutschland nicht zur Anwendung, da man bei richtigen Evaluationen Gefahr läuft herauszufinden, dass ein Programm ein Fehlschlag war oder dazu geführt hat, dass sich der Lern- und Lehrstandard an Universitäten verschlechtert hat. Derartige Irritationen sind im BMBF und bei den Geschlechtsfixierten in den Ländern nicht erwünscht. Sie wollen mehr Frauen in Professuren koste es, was es wolle. Sie leben ihren Gleichstellungstraum auch dann, wenn die Wissenschaft um sie herum zerfällt.

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“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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Gekaufte Professoren!? Korruption im Quadrat mit dem BMBF

Gerade haben wir über das Projekt “REVERSE” berichtet, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies zu diskreditieren und nicht etwa darin, die Kritik aufzunehmen und sich zur Kritik argumentativ zu stellen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund einer Million Euro finanziert.

Das Projekt wird von Annette Henninger geleitet.

Annette Henninger besetzt an der Philipps-Universität in Marburg die Professur mit der Widmung:

Professur für Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik

Die Professur befindet sich im Fachbereich “Politikwissenschaft”.

Wie es der Zufall so will, finden sich im Förderbericht des BMBF, in dem die Universitäten aufgelistet sind, die im Rahmen des Professorinnenprogramms I (2009-2013) eine Finanzierung erhalten haben, die folgende geförderte Stelle:

Universität Marburg
Vorhaben 3: Förderung der W2 – Vorgriffsprofessur im Fach Politik und Geschlechterverhältnisse im Fachbereich Politikwissenschaft im Rahmen des Professorinnenprogramms an der Philipps-Universität Marburg

Die geförderte Stelle entspricht somit der Professur, die Henninger innehat, woraus man schließen muss, dass Henninger im Rahmen des Professorinnenprogramms I auf die Professur berufen wurde (also ohne männliche Konkurrenz).

Somit ergibt sich Folgendes:

  • Das BMBF kauft ein Projekt, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies und damit der Versuche, Staatsfeminismus wissenschaftlich zu legitimieren, zu diskreditieren (nicht etwa sich mit der Kritik auseinander zu setzen);
  • Die Kosten belaufen sich auf eine Million Euro.
  • Beauftragt mit der Durchführung des Projekts wird Annette Henninger, die die oben genannte Professur in Marburg besetzt.
  • Die Professur Henningers ist vom Land Hessen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Professorinnenprogramm I geschaffen worden, und wird von beiden finanziert.
  • Das BMBF kauft ein Projekt und setzt mit Henninger den Besetzer einer Professur ein, die ebenfalls vom BMBF gekauft wurde, um das Projekt durchzuführen.

Korruption im Quadrat.

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Akademisches Foul: “Aktive Rekrutierung von Frauen im Rahmen der Besetzung von Professuren”

Im idealen Fall funktioniert eine Stellenausschreibung an Hochschulen so, dass ein Stellenprofil formuliert wird, eine Berufungskommission eingesetzt, ein Ausschreibungstext aufgesetzt und veröffentlicht wird und aus den eingehenden Bewerbungen diejenigen herausgesucht werden, die annehmen lassen, die die Kompetenzen der jeweiligen Bewerber sie für die ausgeschriebene Stelle als am besten geeignet ausweisen.

Seit mit dem sogenannten Gender Mainstreaming ein großangelegter Angriff auf Gerechtigkeits- bzw. das Leistungsprinzip eingeläutet wurde, funktionieren Ausschreibungen anders, ist es doch seitdem nicht mehr das Ziel von Ausschreibungen, den besten Bewerber herauszufinden, sondern „in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind“, den „Frauenanteil zu erhöhen“.

Eine Einführung in die Benutzung von Word wäre sicher sinnvoller!

Um dies zu erreichen, sind eine Vielzahl von Methoden ersonnen worden, die dem Leistungsprinzip und der Gerechtigkeit, die darin besteht, dass eine von Steuerzahlern finanzierte Stelle auch mit dem Bewerber besetzt wird, der dafür am besten geeignet ist und von dem zu erwarten ist, dass er auf der Stelle den größten Nutzen für Steuerzahler bereitstellt, ins Gesicht schlagen. Das Professorinnenprogramm, mit dem männliche Bewerber systematisch belogen und getäuscht werden, um den Anschein, es gebe eine von Geschlecht unabhängige Stellenbesetzung zu erwecken, ist die zwischenzeitlich bekannteste dieser Methoden.

Aber scheinbar läuft selbst dann, wenn man an allen Ecken und Enden schmiert, das Professorinnenprogramm nicht rund. Wohl deshalb hat man sich in Göttingen, im Gleichstellungsbüro der Universität, etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Auswahlprozess an Hochschulen noch mehr zu verzerren und nunmehr vollständig auszuschließen, dass Leistungsprinzip und Gerechtigkeit auch nur entfernt als Kriterien bei Berufungsprozessen Berücksichtigung finden: den Insiderhandel.

Wie an Börsen, so stellt der Insiderhandel auch an Hochschulen ein Foulspiel dar. Anders als an Börsen wird er an Hochschulen nicht geahndet, im Gegenteil, er wird staatlich gefördert.

Insiderhandel an Hochschulen sieht wie folgt aus: Bewerber werden vorab mit Informationen aus der Berufungskommission versorgt, so dass sie ihre Bewerbung auf das interne Profil, die an sie herangetragenen nicht offiziellen Erwartungen, sowie die angestrebte Einbindung der ausgeschriebenen Stelle in die Fakultät und die Befindlichkeiten derer, die in der Berufungskommission sitzen, trimmen können. Den entsprechenden Bewerbern wird also ein Informationsvorsprung vor anderen Bewerbern verschafft, so dass sie in Berufungsvorlesungen und der anschließenden Sitzung der Berufungskommission mit ihren Kenntnissen glänzen können.

In Göttingen heißt dieser Insiderhandel (siehe den Ausschreibungstext in der Abbildung): „Aktive Rekrutierung von Frauen im Rahmen der Besetzung von Professuren“. Er ist das neueste Indiz dafür, dass Ethik und Moral inkompatiblem mit Genderismus sind, dass die Arbeit von Gleichstellungsbeauftragten wohl vor allem darin besteht, jede Form von Lauterkeit und Anstand einzuebnen. Diese „aktive Rekrutierung“ wird wohl stabsmäßig betrieben. Darauf weist die Ausschreibung der Stelle für eine studentische Hilfskraft an der Universität Göttingen, die aus dem Professorinnenprogramm finanziert wird, hin. Das Professorinnenprogramm dient also nicht mehr nur dazu, weibliche Bewerber zu bevorzugen, es dient nun auch dazu, studentische Hilfskräfte zu finanzieren, die Gleichstellungsbeauftragten dabei behilflich sind, den Zweck wissenschaftlicher Ausschreibungen zu untergraben. Nicht mehr der beste Bewerber auf eine Ausschreibung wird gesucht, sondern irgend ein weiblicher Bewerber wird aktiv gesucht.

Dass die “aktive Rekrutierung” die Weitergabe interner Informationen umfasst, sagt der gesunde Menschenverstand, denn das Ziel ist ja, Personen, die von sich aus nicht auf die Idee gekommen wären, sich für eine bestimmte Stelle zu bewerben, gezielt dazu aufzufordern, sich für eine bestimmte Stelle zu bewerben. Damit diese Aufforderung Erfolg hat, muss sie mit entsprechenden Anreizen verbunden werden, schon deshalb, weil jemand, der sich von sich aus nicht auf eine bestimmte Stelle beworben hätte, sich nur dann auf eine bestimmte Stelle, die ihm angeboten wird, bewirbt, wenn er sicher sein kann, dass seine Erfolgsaussichten besser sind als die anderer Bewerber.

Staatlich finanzierte Schiebung durch Gleichstellungsbeauftragte, vollständig finanziert von Steuerzahlern.

Den Hinweis auf die Ausschreibung an der Universität Göttingen verdanken wir unserem Professorinnenprogramm-Spezialisten Peter Trier, der uns unermüdlich mit Informationen versorgt. Ihm und all den anderen, die uns täglich mit Informationen versorgen, wollen wir hiermit ausdrücklich danken. Dass wir nicht alle Informationen, die uns täglich erreichen, in einen Post umsetzen können, liegt in der Regel daran, dass wir einfach nicht die personelle Ausstattung dazu haben.

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