SF-Faktenfinder: Lügt die ARD über den NATO-Gipfel?

Nachdem jeder denkt, er könne sich als Faktenfinder betätigen, ungeachtet seiner entsprechenden Qualifikation, haben wir, die wir uns schon seit mehr als fünf Jahren als Faktenfinder betätigen, die den empirischen Gehalt, die Validität und Reliabilität von wissenschaftlichen Studien analysieren, die recherchieren und nicht nur einmal gezeigt haben, dass die ARD Faktenfinder lieber Fakten verstecken, als dass sie sie finden, beschlossen, uns auch so zu nennen. SF-Faktenfinder.

In unserem ersten Beitrag unter dem neuen Etikett, fragen wir: Lügt die ARD über den NATO-Gipfel.

Im Rahmen des Privatkrieges ARD gegen Trump, Take 1219, titelt die Tagesschau heute. „Trump brüstet sich mit Erfolg“ und schreibt weiter: US-Präsident Trump sieht sich als Sieger: Die NATO-Verbündeten hätten erhöhte Verteidigungsausgaben zugesichert. Doch konkrete Zahlen gibt es bislang nicht.

Das ist eine klare Behauptung: Es gibt keine konkreten Zahlen, die zeigen, dass sich die NATO-Verbündeten, also auch Deutschland, verpflichtet haben, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Eine Behauptung, die man prüfen kann.

Prüfen wir also.

Unter Punkt 3 der Brussel Summit Declaration steht:

“We reaffirm our unwavering commitment to all aspects of the Defence Investment Pledge agreed at the 2014 Wales Summit, and to submit credible national plans on its implementation, including the spending guidelines for 2024, planned capabilities, and contributions. Fair burden sharing underpins the Alliance’s cohesion, solidarity, credibility, and ability to fulfil our Article 3 and Article 5 commitments. We welcome the considerable progress made since the Wales Summit with four consecutive years of real growth in non-US defence expenditure. All Allies have started to increase the amount they spend on defence in real terms and some two-thirds of Allies have national plans in place to spend 2% of their Gross Domestic Product on defence by 2024. More than half of Allies are spending more than 20% of their defence expenditures on major equipment, including related research and development, and, according to their national plans, 24 Allies will meet the 20% guideline by 2024.

Offensichtlich kann man das Geschriebene nur verstehen, wenn man weiß, worauf sich die Zeilen beziehen. Hier die entsprechende Referenz aus der Deklaration des NATO-Summits in Wales:

• Allies currently meeting the NATO guideline to spend a minimum of 2% of their Gross Domestic Product (GDP) on defence will aim to continue to do so. Likewise, Allies spending more than 20% of their defence budgets on major equipment, including related Research & Development, will continue to do so.

  • Allies whose current proportion of GDP spent on defence is below this level will:
    • halt any decline in defence expenditure;
    • aim to increase defence expenditure in real terms as GDP grows;
    • aim to move towards the 2% guideline within a decade with a view to meeting their NATO Capability Targets and filling NATO’s capability shortfalls.

Die konkrete Verpflichtung, die Deutschland beim NATO-Gipfel in Brüssel einmal mehr eingegangen ist, lautet somit:

  • Erhöhung der Verteidigungsausgaben bis 2024 auf 2% des Bruttosozialprodukts; Ob Deutschland zu den 2/3 der Alliierten gehört, die schon einen entsprechenden Plan verabschiedet haben, ist irrelevant. Relevant ist lediglich, dass in Brüssel abermals das Ziel von 2% bis 2024 festgelegt und als Verpflichtung von ALLEN Alliierten übernommen wurde.
  • Investition von 20% der Verteidigungsausgaben in die Beschaffung von Waffensystemen und schwerem Gerät.

2% des Bruttosozialprodukts sind eine sehr konkrete Zahl, die man genau bestimmen kann. Gerechnet auf das Bruttosozialprodukt des Jahres 2017 belaufen sich die Ausgaben für Verteidigung, zu denen sich Deutschland einmal mehr verpflichtet hat, auf 73,7 Milliarden Euro. Die ARD lügt also, wenn sie behauptet, es gebe bislang keine konkreten Zahlen.

Dass sich Trump mit einem „Erfolg brüstet“, ist eine Formulierung, die gewählt wurde, um Trump verächtlich zu machen. Tatsächlich hat Trump aber einen Erfolg errungen.

  • Sein Ziel war es, die Europäer unter den Partnern zu höheren Verteidigungsausgaben zu zwingen. Dieses Ziel hat er erreicht.
  • Sein Ziel war es, die 2% als Mindesthöhe der Verteidigungsausgaben festzuschreiben. Auch dieses Ziel hat er erreicht.
  • Sein Ziel war es, eine faire Verteilung der Verteidigungslasten zu erreichen. Dieses Ziel wurde explizit in die Deklaration geschrieben. Auch dieses Ziel hat er also erreicht.

Er hat somit allen Grund, sich mit dem Ergebnis zu brüsten, denn das Ergebnis ist ein Erfolg für Trump. Dass der Tagesschau-Redaktionsmob sich genötigt sieht, auf abwertende Adjektive auszuweichen und eben keinen Raum sieht, um Trump seinen Erfolg offen zu bestreiten, dass die Lüge, es gebe keine konkreten Zahlen genutzt wird, um suggestiv und nicht offen auf Leser einzuwirken, ist der beste Beleg, den man für den Erfolg von Trump haben kann, denn: Was glauben Sie, was wäre die Schlagzeile der Tagesschau gewesen, wenn Trump nachweislich KEINEN Erfolg gehabt hätte?

  • SPD-konform: Trump erhält von Verbündeten aufs Maul
  • CDU-konform: Trump von Bundeskanzlerin in die Schranken gewiesen: Keine Erhöhung der Verteidigunsgausgaben
  • LINKE-konform: Brandstifter Trump mit Versuch, Welt in Pulverfass zu verwandeln, gescheitert.
  • Grüne-konform: Gendergerechtigkeit statt taktische Waffen: Keine neuen Waffen für Trump

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Nebensatzdiffamierung: Drei Stufen der ARD Manipulation

Gibt es eigentlich noch jemanden, der denkt, Journalismus wäre im Allgemeinen mit dem Versuch verbunden, objektiv zu berichten (das mag es in Ausnahmefällen noch geben)? Hat noch jemand die Vorstellung, dass sich die Gruppe der Journalisten aus mehrheitlich netten und aufrichtigen Menschen zusammensetzt, denen es darum geht, ihre Leser, Zuhörer, Zuschauer zu informieren?

Dann können wir nur fragen: In welchem Paralleluniversum leben Sie denn?

Journalismus ist in der Mehrzahl der Fälle ein schmutziges Geschäft, bei dem es darum geht, Leser/Zuhörer/Zuschauer mehr oder weniger offen zu manipulieren. Gelegenheit dazu gibt es in Hülle und Fülle.

Alles, was Medien in Deutschland und anderswo verbreiten, ist eine Auswahl der Nachrichten, die berichtet werden KÖNNTEN:

 

Stufe 1 der Manipulation: Was wird berichtet?

Journalisten treffen diese Auswahl nach Kriterien, die man nirgends nachlesen kann, aber die man rekonstruieren kann, wenn man z.B. kontinuierliche Auslassungen oder stetige Häufungen sammelt. Haben Sie schon einmal einen positiven Artikel über Donald Trump auf Tagesschau.de gelesen? Wir auch nicht. Am Shorenstein-Center der Harvard University hat man die Berichterstattung über Donald Trump für Nachrichtensender weltweit untersucht: Niemand berichtet so negativ über Donald Trump wie die ARD. Das ist eine vielsagende Häufung, die jede Aussage, es ginge bei der ARD darum, zumindest zu versuchen, objektiv zu berichten, Lügen straft.

Mit Auslassungen ist es nicht anders. Die US-Amerikanischen Medien berichten übereinstimmend davon, dass es Donald Trump um mehr Gerechtigkeit in den Handelsbeziehungen ginge und er langfristig einen kompletten Abbau von Handelsschranken anstrebt. Haben Sie davon etwas in Deutschland gelesen (aus bei ScienceFiles)?

Die Auswahl von Nachrichten erfolgt vor dem Hintergrund der Interessen, die diejenigen haben, die die Nachrichten auswählen. Die Auswahl von Informationen stellt somit ein Zeugnis der jeweiligen Interessen, keinen Überblick über die verfügbaren Informationen dar.

 

Stufe 2 der Manipulation: Wie wird berichtet?

Guter Journalismus zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest versucht wird, faktisch zu berichten. Schlechter Journalismus vermengt die Beschreibung mit Bewertungen, manipulativer Journalismus versucht, Lesern Bewertungen unterzuschieben. Nehmen wir den heutigen Beitrag auf tagesschau.de mit dem Titel „Rundumschlag per Twitter“. Er ist eine Fundgrube für die Manipulation durch Bewertung. Wer den Beitrag gelesen hat, der soll Donald Trump in jedem Fall negativ bewerten. Das ist das eindeutige Ziel dieses Beitrags, der nicht einmal den Versuch macht, objektiv zu berichten.

Wir haben alle wertenden Ausdrücke aus dem Bericht zusammengestellt. Sie teilen eine Gemeinsamkeit: Sie sind ausschließlich negativ für Donald Trump. Der Versuch, ausgewogener Berichterstattung ist der ARD so fern wie GN-Z11 der Erde:

„Rundumschlag per Twitter“ [Konnotation: unberechtigt, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Unterschied…]

„nach seinem Eklat“
„verbal nachgelegt“
„Reihe wütender Tweets“
„attackierte er“
„scharf angegriffen“
„Serie wütender Tweets“ [Es waren drei Tweets]
[…]
„für eine Eklat gesorgt“
„wurde Trump scharf kritisiert“
„Andrea Nahles bezeichnete Trump als „Chaot“.

Im gesamten Text findet sich im Zusammenhang mit Donald Trump kein positives Adjektiv und keine positive Aussage. Nahles als Experte für Chaoten anzuführen, hat natürlich etwas, aber wir befürchten, bei der tagesschau hat man diesen Hinweis nicht ans Ende des Textes gestellt, um den Beitrag mit Ironie zu beenden, sondern, um den Lesern bis zum letzten Wort einzuhämmern, was sie von Trump zu halten haben.

 

Stufe 3 der Manipulation: Lügen und Zweifel an der Integrität unterschieben.

Auch diese Mittel, aus der untersten Schublade der Manipulation finden sich bei tagesschau.de.

Fangen wir mit dem Unterschieben an:

„Die Europäische Union habe einen Handelsüberschuss von 151 Milliarden Dollar und solle weit mehr fürs Militär ausgeben, forderte Trump. Kanada verbuche einen Überschuss von fast 100 Milliarden Dollar und nehme Aufschläge auf US-Molkereiprodukte. Und dann reagiere der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau verletzt, wenn er zur Verantwortung gerufen werde, kritisierte Trump. Zahlen, auf die er sich in seinen Tweets beruft, haben sich in der Vergangenheit schon öfter als falsch oder irreführend herausgestellt.“

Haben Sie bemerkt, wie ihnen im Nebensatz untergeschoben werden soll, dass der Hinweis auf die Importzölle, die Kanada erhebt, auf falschen Zahlen basiere, denn Trump habe schon in der Vergangenheit falsche Zahlen vorgelegt? Wer derartige Sätze ohne jeden Beleg schreibt, der hat nur ein Ziel: Das Objekt seiner Sätze zu diskreditieren. Tatsächlich sind die Zahlen, die Trump im Zusammenhang mit den Importzöllen nach Kanada genannt hat, richtig:

“Canada uses supply-management systems to regulate its dairy, chicken, turkey, and egg industries. The regime involves production quotas, producer marketing boards to regulate price and supply, and tariff-rate quotas (TRQs) for imports. Canada’s supply-management regime severely limits the ability of U.S. producers to increase exports to Canada above TRQ levels. Under the current system, U.S. imports above quota levels are subject to high tariffs (e.g., 245 percent for cheese, 298 percent for butter).”

Früher hätten wir uns gefragt, was die ARD da als Journalist beschäftigt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre müssen wir leider feststellen, dass das die Normalität der Berichterstattung bei tagesschau.de darstellt.

Fehlt noch das Beispiel für offenes Lügen. Hier ist es:

„Trump hatte am Wochenende für einen Eklat gesorgt, als er über Twitter der zuvor mühsam ausgehandelten Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen der G7-Staaten in Kanada seine Unterstützung entzog. Er begründete sein Vorgehen damit, dass Kanada weiter Gegenzölle auf die von ihm verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium plant.“

Das ist eine Lüge. Die Begründung bestand darin, dass Justin Trudeau im Treffen mit Trump Einigkeit geheuchelt hatte und nachdem Trump das Treffen verlassen hatte, seine Sicht der Dinge als Ergebnis der Verhandlungen durchsetzen wollte:

Bleibt noch eine typisch deutsche Form der Verwunderung:

„Wieder einmal: America First“

Das ist als Vorwurf gedacht. Dass der US-Präsident sich in erster Linie als Präsident der US-Amerikaner versteht und an DEREN Vorteil interessiert ist, ist eigentlich normal. Unnormal ist, dass man in deutschen Medien, in öffentlich-rechtlichen Redaktionen glaubt, man könne gewählten Repräsentanten vorwerfen, dass sie am Vorteil ihrer Bevölkerung interessiert sind. Das ist eine Form der intellektuellen Schwäche, die man nur als Entartung des Denkens bezeichnen kann. Wer sich jetzt verletzt fühlt, weil die Nazis den Begriff der Entartung auch gebraucht haben, in einer entarteten Version, der muss mit seiner Verletzung umgehen lernen. Ganz im Gegensatz zu dem, was manche denken, sind es nicht die Begriffe, die Verletzungen zufügen. Diejenigen, die sich von Begriffen verletzt fühlen, sind vielmehr masochistisch veranlagt, haben Spaß und Freude daran, von einem Begriff verletzt zu werden. Eine Entartung beschreibt eine Mutation, die nicht überlebensfähig ist, weil sie keine Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt darstellt. Und so ist der Begriff hier gebraucht, wer ihn dennoch nicht mag, kann ihn ja mit abartig oder schlicht „krank“ oÄm ersetzen.

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Populisten – Einwanderungsfeinde, Trumps, EU-Gegner: Tagesschau ist umstellt

In Slowenien hat die „einwanderungsfeindliche SDS“ die Wahl gewonnen. Diese neue Wortschöpfung aus dem Hause „Tagesschau“, in dem man nun bereits jeden, der anmerkt, dass man nicht generell und ohne Ansehen der Person, Flüchtlinge einreisen lassen kann, zu einem „Feind“ der Einwanderung erklärt, ist ein neues Stadium im Versuch der Tagesschau-Redaktion gegen das, was die dort Kasernierten für Populismus halten, anzuschreiben.

Ein Argument als Einschub: Menschen sind nicht gleich. Sie unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, Kenntnissen, in ihren Bedürfnissen, in den Motiven ihrer Handlungen, in ihrer Aufrichtigkeit, in ihrem Respekt vor anderen Menschen und in vielen anderen Punkten. Deshalb ist jede Politik, die Menschen gleich behandeln will, dann, wenn mit Gleichheit keine auf gleiche Verteilung von Start-Chancen gerichtete Gleichheit, sondern eine Ergebnisgleichheit gemeint ist, die Unterschiede in den Fähigkeiten von Menschen negiert, eine menschenfeindliche Politik, die Leistung einebnet, Anstrengung nicht goutiert und Motivation nivelliert, die den Kriminellen mit dem Arzt gleichsetzt, alle eben über einen Kamm schert. Abgesehen davon haben Politiker nicht die Aufgabe, sich zum Retter der Bedrohten aufzuschwingen, koste es, was es wolle. Sie haben in erster Linie die Aufgabe, ihre Bevölkerung zu schützen, deren Nutzen zu mehren und Schaden von ihr abzuwenden. Schließlich diskriminiert man z.B. die motivierten und leistungsbereiten unter den Flüchtlingen, wenn man sie mit denen gleichsetzt und mit denen gleichbehandelt, die eben nicht motiviert und leistungsbereit sind.

Menschen verbinden Begriffe, so hat Burrhus F. Skinner in seinen Untersuchungen gezeigt, zu Assoziationsketten. Die Ketten umfassen gleichgelagerte Begriffe, Bewertungen usw. Gelernt werden Assoziationsketten über Stimuli, die dargeboten und mit bestimmten (psychologischen) Belohnungen oder Bestrafungen verbunden sind. Ein Schüler, der die Assoziationskette 2, 4, 8, 16, 32 gelernt hat (2x) wird vom Mathematiklehrer gelobt, verbindet diese positive Belohnung mit der Assoziationskette und merkt sie sich. Das ist im Nukleus die Art und Weise, wie Skinner sich den Prozess des Lernens vorstellt.

Manipulateure und diejenigen, die versuchen, die Meinung, das Denken und Handeln anderer zu beeinflussen, versuchen sich den beschriebenen Zusammenhang, zunutze zu machen. Die Idee, die offensichtlich auch in der Redaktion der ARD-Tagesschau verbreitet ist, lautet: Wenn man Begriffe oft genug mit einer negativen Assoziation verbindet, dann kann man diese Begriffe als negative Begriffe durchsetzen, entsprechende Assoziationen im Denken von Menschen herbeischreiben und letztlich Einfluss auf das Verhalten der entsprechenden Menschen nehmen.

Deshalb ist die Redaktion der Tagesschau angetreten, ihren Lesern Populismus als negativen Begriff einzuhämmern und ihn mit allerlei Assoziationen zu verbinden, die dadurch gleichermaßen negativ bewertet werden sollen. Diese Form der ARD-Manipulation, die mit der Prämisse, dass jemand Populismus negativ findet und die Zuschreibungen, die die ARD vornimmt, teilt, hat dazu geführt, dass in der Redaktion der Tagesschau nicht nur eine wahre Populismus-Epidemie ausgebrochen ist, die Redakteure der Tagesschau haben sich auch in einen Zustand der Paranoia geschrieben: Sie sind umstellt von Populisten.

Prototyp des öffentlich-rechtlichen Journalisten

Letzter Höhepunkt in der Feindaufklärung der Tagesschau-Redaktion ist die Feststellung, dass nun auch Slowenien an „einwanderungsfeindliche Populisten“ verloren ist. Zuvor mussten die Redakteure schon mit ansehen, wie die Welt, wie sie sie sich wünschen, auseinander gefallen ist. Populisten in der Türkei, in der Schweiz, dort sogar rechte Populisten, Tschechien ist voller Populisten. Ihr Führer eine Mischung aus „Jekyll und Hyde“, wie die Tagesschau befindet. In Ungarn herrscht mit Viktor Orban ein Populist, der „Populismus auf Kosten von Schutzsuchenden betreibt“. Die Polen? Populisten, weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Populisten als EU-Gegner haben sich in den Niederlanden um Geert Wilders angelagert. Österreich. Populisten, rechte Populisten und Leute, die nie über Hans Krankl hinweggekommen sind, wie jüngste Ereignisse zeigen. Populisten sind in Frankreich auf dem Vormarsch. Sie sitzen im deutschen Bundestag, stellen in Italien die Regierung. In Großbritannien haben sie den BREXIT erwirkt. In Katalonien wollen sie den E-XIT erwirken. Und in den USA, in den USA, da sitzt der Inbegriff von Populismus, der Trump, der Intimfeind aller Tagesschau Redakteure. Kein Nachrichtensender berichtet negativer über Trump als die ARD-Tagesschau. Die Redakteure, sie haben eine Mission, eine Sendung: Die Welt vom Populismus, von dem, was sie für Populismus halten, reinigen. Und immer hektischer und hysterischer betreiben sie ihre Mission. Mit jedem neuen Populisten, den sie ausmachen, steigt ihr Populismus-Textoutput, um die deutsche Bevölkerung vor dem Übel, das sich überall anbahnt, zu warnen und den Tagesschau Lesern die eindeutige Nachricht zu vermelden: Populismus ist böse, halb Europa, wenn nicht mehr, ist böse, Deutschland ist von Populisten umzingelt, im Osten, im Süden, im Westen, nur im Norden gibt es noch Fluchtwege, die offen sind [Tagesschau-Redakteure scheinen ängstliche Menschen sein, die bange in die Zukunft schauen].

Diese Form der Paranoia, sie bleibt nicht ohne Folgen. Wir haben eine Verlaufskurve erstellt, die zeigt, wie sehr die Redakteure der Tagesschau in den letzten Jahren von ihrer Manie überwältigt wurden. Die folgende Abbildung stellt die Berichte zusammen, die pro Jahr auf Tagesschau.de veröffentlicht wurden und die „Populismus“ als zentralen Bestandteil hatten. Schon jetzt, nach nicht einmal einem halben Jahr, sind 2018 weit mehr Beiträge mit Populismus als Inhalt auf Tagesschau.de erschienen, als im gesamten Jahr 2017 (130 gegenüber 88). Die Manie schreitet voran, in der von u.a. George C. Homans beschriebenen Weise: Weil die Belohnung, die sich Tagesschau-Redakteure davon erhoffen, dass sie gegen Populismus anschreiben, immer weniger Wert für sie hat, müssen sie immer mehr dagegen anschreiben.

So entsteht die beeindruckende Fieberkurve, die Kurve einer Manie, die in der Abbildung dargestellt ist und von der man sich nicht fragen muss, wo sie enden wird. Die psychiatrischen Abteilungen sind voller Personen mit Psychosen.

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“Diebe honorieren Bestohlene”: 4,8 Mrd EU-Euro für Flüchtlinge

Kennen Sie die folgende Parabel vom guten Staat?

Zwei Diebe räumen ein Haus aus. Komplett. Sie lassen nichts übrig. Als sie ihr Werk betrachten, die leeren Räume ohne Möbel, ohne alles, ereilt den einen Dieb die Reue und er sagt: „Wir können die armen Menschen nicht vor dem Nichts stehen lassen.“ Komm‘ wir lassen Ihnen einen Tisch und zwei Stühle da, dann können Sie sich wenigstens setzen“.

So verhält es sich mit dem guten Staat. Er presst seinen Bürgern Steuern ab und gibt manchen von ihnen etwas zurück, damit sie der Ansicht sind, sie würden von ihrem Staat, von ihrem guten Staat, der sich um sie kümmert, profitieren.

Nun gibt es Institutionen und Medien, die diese Tatsache sehr geschickt umschreiben. Heute zum Beispiel titelt die ARD Tagesschau: EU-Milliarden für Deutschland. Und schreibt:

„Die EU-Kommission will Anstrengungen bei Aufnahme und Integration von Migranten honorieren. Deutschland kann demnach auf rund 4,8 Milliarden Euro als Ausgleich für die Flüchtlingskrise hoffen“.

Ist sie nicht nett, die EU.
Und ist die Tagesschau nicht ein hervorragendes Medium, wie sich an der begeisterten Goutierung der EU-Großzügigkeit zeigt?

Indes, bei näherem Hinsehen:

  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 23,28 Milliarden Euro an die EU überwiesen.
  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 10,08 Milliarden Euro von der EU bekommen.

Das macht eine Lücke von 13,2 Milliarden Euro.

Die EU behält also mehr als sie an Deutschland zurückgibt.
In jedem Jahr zahlt Deutschland mehr nach Brüssel als aus Brüssel nach Deutschland zurücküberwiesen wird. Daran ändern auch die 4,8 Milliarden, die von 2021 bis 2027 nach Deutschland fließen sollen, nichts.

Da ist sie wieder, die Geschichte mit den zwei Dieben, die großzügig genug sind, etwas von dem, was sie anderen weggenommen haben, zurückzugeben.

Auf die Tagesschau ist wie immer Verlass.

Wenn es darum geht, Leser zu manipulieren und so zu tun, als hätte die EU eigenes Geld, das sie nach Gusto nach Deutschland überweisen könne, wenn sich die deutschen Bürger wohlverhalten und freundlich zu Flüchtlingen sind, dann sind Sie bei der ARD in der ersten Manipulationsschleife.

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Ressourcen verbraucht: Deutsche (Schmarotzer) leben auf Kosten anderer!

Das Geschäft mit der moralischen Erpressung, es blüht.

Ressourcen für 2018 bereits verbraucht“, so titelt die Tagesschau gestern. „Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht“, so heißt es weiter. Und dann: „Die Menschen in Deutschland leben dann für den Rest des Jahres auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im Süden, teilte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mit“.

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation „Germanwatch“, die sich nach eigenen Angaben Ziele wie „das Vermeiden des gefährlichen Klimawandels“ und „den Schutz der besonders verletzlichen Menschen in Entwicklungsländern vor den Folgen des Klimawandels“ gesetzt hat, ist eine der Organisationen, die gut an eben diesem vermeintlich menschengemachten Klimawandel verdienen. Gemanwatch ist eine jener neuen Unternehmensformen, die Profit und Umsatz über moralische Entrüstung und moralische Erpressung generieren:

„Wir drängen relevante Akteure aus Politik und Wirtschaft dazu, diese Ziele umzusetzen – in Deutschland, Europa und auf internationaler Ebene“.

Ein Blick in den Rechenschaftsbericht von Germanwatch zeigt jedoch ein anderes Bild. Man hat eher den Eindruck, dass Akteure aus der Politik „Germanwatch“ unterhalten, als dass sie von Germanwatch gedrängt würden. Das Narrativ, das Nichtregierungsorganisationen wie Germanwatch gerne verbreiten, um ihre Unabhängigkeit zu beschwören, besteht darin, eine Organisation zu sein, die nichts mit Regierung, Ministerien oder anderen öffentlichen Einrichtungen zu tun habe, vielmehr diese kontrollieren wolle und dazu der Spenden durch Bürger bedürfe. „Veränderung braucht jeden, auch Sie!“, so lautet der Spruch, mit dem Germanwatch um Spenden buhlt.

Tatsächlich braucht Germanwatch keinerlei Spenden, die Organisation wird anderweitig finanziert. Rund 3,2 Millionen Euro hatte die angebliche Nichtregierungsorganisation im Jahre 2016 zur Verfügung. Mit viel gutem Willen kann man Germanwatch attestieren, dass rund 7% der 3,2 Millionen Euro aus Spenden – von wem auch immer – resultieren. Das wirft die Frage auf, wo die restlichen 93% der Einnahmen der angeblichen Nichtregierungsorganisation herkommen.

Von hier (Zahlen für 2016):

Bundes- und Landesministerien, Landesämter etc: 43,0%

Darunter:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: 17,5%
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit: 15,4%
Bundesministerium für Bildung und Forschung: 3,8%

Zudem:
Brot für die Welt: 6,7%
Dabei handelt es sich um eine indirekte Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, denn 54,7% der Mittel, die Brot für die Welt ausgibt (256 Millionen Euro im Jahre 2016) stammen aus dem Ministerium.

Deutsche Gesellschaft für Wirtschaftliche Zusammenarbeit: 1,3%
Dabei handelt es sich um ein Unternehmen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Germanwatch ist somit mehr oder weniger eine Ausgründung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mehr als  51% der Einnahmen kommen direkt oder indirekt von Ministerien oder Ämtern. Germanwatch ist also eine Nichtregierungsorganisation die am Tropf von Regierungsorganisationen hängt, ein Etikettenschwindel.

Ein weitgehend durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanzierter Strommann wird also dazu benutzt, deutschen Bürgern ein schlechtes Gewissen einzureden, um auf diese Weise Legitimation für Entwicklungshilfe und die Kosten der Energiewende und andere Formen der ideologischen Geldverschwendung aus dem Repertoire der Gutmenschen zu beschaffen. Das ist zumindest eine Täuschung der Öffentlichkeit, wenn nicht mehr.

Dass es um die moralische Erpressung der Bevölkerung und darum geht, die besonders Naiven über den Huch- oder Oh-Gott-Faktor zu Kämpfern gegen den „gefährlichen Klimawandel“ zu machen, sie dazu zu übertölpeln, freiwillig Verzicht zu üben, damit vielleicht, vielleicht auch nicht die nächste Generation besser leben kann, zeigt sich eben an der Unsinnigkeit dessen, was hier als Argumentation verkauft werden soll.

Konkrete Einschränkungen im Leben der jetzt Lsollen damit gerechtfertigt werden, dass zukünftige Generationen vielleicht einen Nutzen davon haben, dass heutige Generationen mit Sicherheit hinter dem Lebensstandard zurückbleiben, der ihnen möglich wäre. Das ist natürlich Unfug, denn niemand kann wissen, welche technologischen Entwicklungen es den nächsten Generation ermöglichen, in Wohlstand zu leben.

Zwar ist jeder Mensch für seine eigenen Handlungen verantwortlich, aber niemand ist für Konsequenzen verantwortlich, die sich nicht aus seinen Handlungen ableiten lassen. Dass es in Teilen Afrikas Slums und Hunger gibt, hat nichts damit zu tun, dass Peter L in Hamburg mit dem Diesel zur Arbeit fährt. Der Versuch, Peter L. ein schlechtes Gewissen einzureden, nutzt einzig und allein Organisationen wie Germanwatch, die als Legitimationsbeschaffer für die Big Spender in den Ministerien fungieren, die ihre Politik darauf ausgerichtet haben, den „gefährlichen Klimawandel“ durch kostenintensive und im Vergleich mit anderen Energieträgern ineffiziente Formen der Energiegewinnung so zu bekämpfen, dass eine bestimmte Lobby und ihre Klientel sehr gut daran verdienen, während die Erwerbstätigen zur Ader gelassen und schlechter gestellt werden.

Der individuelle Verzicht, den Organisationen wie Germanwatch mit irren Meldungen wie „die natürlichen verfügbaren Ressourcen für 2018“ sind bereits aufgebraucht, befördern wollen, den Boden, den sie für weitere Maßnahmen, die die jetzt lebenden Bürger in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen, weil sie ihnen finanzielle Mittel abverlangen, bereiten sollen, sie sind das eigentlich amoralische an diesem Spiel, denn niemand hat das Recht, die Lebensqualität lebender Menschen zu beeinträchtigen, um nicht lebende und vielleicht nie lebende Menschen besser zu stellen, was sowieso ein Unding ist, denn niemand kann wissen, ob ein Verzicht heute, eine Verbesserung morgen zur Folge hat. Aber man kann sicher wissen, dass Verzicht heute und die ganze Klimahysterie Organisationen wie Germanwatch, die am Tropf von Ministerien hängen, zu gute kommt, mit Sicherheit und in Höhe von 3.2 Millionen Euro allein im Jahre 2016. Das reicht, um eine ganze Reihe von Aktivisten durchzufüttern.

Falls wir uns irren, und in Deutschland tatsächlich kein Grundwasser, keine Ackerfrüchte oder sonstige Mittel zum Leben seit gestern mehr verfügbar sind, stimmt es, dass die Ressourcen für 2018 aufgebraucht wurden.

So wie es in jedem Fall stimmt, dass das woraus Organisationen wie Germanwatch ihren Profit generieren, letztlich ein Problem der Überbevölkerung ist. Wenn Germanwatch also wirklich etwas an der von Germanwatch gesehenen Misere ändern will, dann empfehlen wir allen dort Beschäftigten einen kollektiven Suizid. Das spart die Ressourcen, die mehrere Dutzend gut verdienende Aktivisten verbrauchen und hat unmittelbar die Freisetzung von rund 3.2 Millionen Euro zur Folge, die man dann sinnvoll einsetzen kann.

Wenn dieser Einschnitt für Germanwatch-Aktivisten zu drastisch erscheint, können sie ja, anstatt einen gefährlichen Klimawandel zu bekämpfen, für einen ungefährlichen Klimawandel werben.

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