Nur Unterlegene und Inkompetente müssen gefördert werden: Quote führt zu Stigmatisierung

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern steht, wenn es um die politische Korrektheit geht, in vorderster Front. Das derzeitige „In-Thema“ politischer Korrektheit, die Gleichverteilung von Aufsichtsratsposten unter den Geschlechtern sieht die Landesregierung dann auch in hektischer Betriebsamkeit: „In ihrer heutigen Sitzung [17. Januar 2012] hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern über die Besetzung von 23 Aufsichtsräten entschieden, in denen das Land 66 Mandate inne hat. ‚Wir entsenden 36 Frauen und 30 Männer in diese Aufsichtsräte‘, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering im Anschluss an die Sitzung. ‚Ziel der Landesregierung ist es, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen. Das gilt zum Beispiel für Aufsichtsräte“.

Nach einem Bericht der Ostseezeitung soll die verzweifelte Suche der Landesregierung nach geeigneten Frauen für die Aufsichtsräte die Verantwortlichen bis auf die Ebene der Sachbearbeiter hinabgeführt haben, was ein erstaunlicher Beleg dafür ist, dass man in Mecklenburg-Vorpommern einem Sitz im Aufsichtsrat keine besondere Bedeutung zuweist, denn wäre dem anders, man hätte sicherlich auf die formale Qualifikation der Kandidatinnen für den Aufsichtsrat geachtet. Damit bestätigt sich eine Vermutung, die ich schon lange habe, nämlich dass es sich bei vielen Aufsichtsräten um Abnickveranstaltungen handelt, wobei das Abnicken der Tagesordnungspunkte die Leistung ist, die erbracht werden muss, um die Leistungen des Cateringservices im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung zu genießen. Wie anders ist es erklärbar, dass der Verwaltungsrat (also der Aufsichtsrat öffentlicher Institutionen) der Sächsischen Landesbank, in dem so illustre Gestalten wie der ehemalige Sächsische Finanzminister Horst Metz saßen, gemütlich dabei zusah, wie die Landesbank in die Insolvenz schlitterte?

Nun, die Mecklenburg-Vorpommersche Landesregierung hat jetzt öffentlich gemacht, was bislang nur vermutet wurde: öffentliche Aufsichtsräte (oder Verwaltungsräte) werden nicht in Aufsichtsräte entsandt, um dort kompetent zu kontrollieren, wie das Unternehmen, das sie beaufsichtigen sollen, geführt wird. Sie werden entsandt, um sich am Buffet zu laben und ansonsten den Stuhl zu füllen, der vakant geworden ist. Dies wird die Landesregierung natürlich nicht zugeben, und deshalb verschanzt sie sich hinter der Frauenquote. Man wolle Frauen in Führungsetagen zum Durchbruch verhelfen, die Führungsposten im Geschlechts-fifty-fifty verteilen, „mehr Frauen in Führungspositionen“ bringen und „mit gutem Beispiel“ vorangehen.

Was die Landesregierenden leider nicht bedacht haben, sind Forschungsergebnisse, die nun schon so lange vorliegen, dass man sie auch in Bibliotheken des Landes Mecklenburg-Vorpommern finden kann, und die zeigen, dass die Form der „affirmative action“, die die Frauenquote darstellt, ein Instrument ist, das zum einen von den Betroffenen nicht immer gemocht wird, zum anderen nach hinten losgehen kann. So hat Shelby Steele, ein in den USA bekannter Professor, der nicht nur Akademiker, sondern auch schwarzer Hautfarbe ist, darauf hingewiesen, dass die Prämisse jeder Quote darin bestehe, dass diejenigen, die per Quote gefördert würden, als inferior angenommen würden: „the quality that earns us preferential treatment is implied inferiority“. Inferiorität erfordert Hilfe, da sie impliziert, dass die Betroffenen aus eigener Kraft nicht in die Positionen kommen würden, in die sie nun gehievt werden. Man muss der Mecklenburgischen Landesregierung durch die offene Art, in der sie den Transfer von Sachbearbeiterinnen in Aufsichtsräte betreibt, zumindest zugute halten, dass die Landesregierung das „Qualifikationsproblem“ auf ihre Art gelöst hat. Niemand wird von Sachbearbeiterinnen verlangen, dass sie den Sachverstand in Aufsichtsräte bringen, den sonst nur Politiker mitbringen – oder?

Aber selbst wenn die Landesregierung auf einem Pool kompetenter weiblicher Aufsichtsratsmitglieder in spe sitzen würde, wäre die Durchsetzung einer Frauenquote der falsche Weg, um die (aus welchen Gründen eigentlich?) geforderte Gleichbesetzung von Aufsichtsräten nach Geschlecht durchzusetzen, denn eine Quote „taints its recipients with the stigma of incompetence“ (Heilman, 1997, S.883). In einer Reihe von Experimenten mit unterschiedlichen Probanden hat Madeline E. Heilman gezeigt, dass Frauen, von denen auch nur vermutet wurde, dass sie ihre Führungsposition als Ergebnis einer Quotierung erreicht haben, schlechter im Hinblick auf Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und Persistenz beurteilt wurden als Frauen, bei denen dies nicht der Fall war: „The greater the role affirmative action was believed to have played, the lower her competence rating and the less active and potent she was thought to be“ (Heilman, 1997, S.886). Entsprechend kommt die Autorin zu einem eindeutigen Ergebnis: „These ideas suggest that simply ensuring the presence of women in corporations should not be an acceptable societal or organizational objective“ (Heilman, 1997, S.886).

Im Klartext: Eine Frauenquote ist nicht nur das beste Mittel, um kompetente Frauen, die ohne Quote in Führungspositionen gelangt sind, in der Kompetenz-Bewertung durch ihre Umwelt sinken zu lassen, es ist auch das beste Mittel, um Stereotype über die Unvereinbarkeit als männlich deklarierter Positionen, und das sind Führungspositionen in Unternehmen nun einmal, mit einer Besetzung durch Frauen zu verbreiten und zu vertiefen.

Dies alles ist der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern jedoch egal, denn es geht um’s Prinzip, und da bei der Landesregierung Erwägungen von Kompetenz und Leistungsvermögen sowieso keine Rolle spielen, kann man vermutlich auch gut damit leben, dass die von der Landesregierung entsandten Quotenaufsichtsratsfrauen von niemandem Ernst genommen werden und von niemanden auch nur im Entferntesten mit Kompetenz in Verbindung gebracht werden. (Zum Glück sind wir alle vor einem Fehlschluss der Bejahung des Konsequens gefeit, sonst würden wir aus dem Konsequens, dass die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns keinen Wert auf Leistung und Kompetenz legt, zurückschließen auf das Ausmaß von Leistung und Kompetenz in der Landesregierung – aber das tun wir natürlich nicht.)

Dass u.a. diese Argumente gegen eine Quote nicht nur auf eine Frauen-, sondern auf alle Quoten als auch  auf eine Männerquote in Kitas und Schulen zutreffen, hat Dr. habil. Heike Diefenbach, von der ich den Hinweis auf den Text von Heilman habe, in einem Beitrag für einen demnächst erscheinenden und von Klaus Hurrelmann und Tanjev Schultz herausgegebenen Sammelband zum Thema „Jungen als Bildungsverlierer“ argumentiert: Diefenbach, Heike (2012). Gegen den kollektiven Aktionismus. In: Hurrelmann, Klaus & Schultz, Tanjev (Hrsg.). Jungen als Bildunsgverlierer. Brauchen wir eine Männerquote in Kitas und Schulen? Weinheim: Beltz Juventa (im Druck).

Heilmann, Madeline E. (1997). Sex Discrimination and the Affirmative Action Remedy: The Role of Sex Stereotypes. Journal of Business Ethics 16(9): 877-889.

Steele, Shelby (1994). An Negative Vote on Affirmative Action. In: Mills, Nicolaus (ed.). Debating Affirmative Action: Race, Gender, Ethnicity and the Politics of Inclusion. Peaslake: Delta Publishing, pp.37-46.

Bildnachweis:
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23 Responses to Nur Unterlegene und Inkompetente müssen gefördert werden: Quote führt zu Stigmatisierung

  1. Cosmo says:

    Es stimmt, dass diese Probleme anfangs auftreten.
    Aber auf der anderen Seite, kommen Frauen in DE einfach nicht von allein auf die Idee zu arbeiten. Auch die Wirtschaft schafft es nicht, sie zum Arbeiten zu bringen.
    Wenn nun Frauen, in höhere Posten durch den Staat gezwungen werden, und dort ganz selbstverständlich arbeiten, können sich die Hausfrauen nicht mehr rausreden, dass sie sowieso keine Aufstiegschancen hätten.
    Man muss solche staatlichen Programme über Jahrzehnte verfolgen. In Skandinavien haben sie zu einer unerreicht hohen Frauenerwerbsquote geführt, die die Sozialkassen entlastet und die Lebensqualität erhöht. Dort arbeiten Frauen auf Werften als Schweisser, auf Ölbohrinseln, sind U-Boot Kommandanten, Kranfahrer, Wissenschaftler und Unternehmerinnen. Trotzdem haben sie Kinder. Alles dank staatlicher Programme über 2-3 Generationen.

    • AK-sieben says:

      Vevendo vides?

      Wenn ich Skandinavien höre denke ich an Schweden. Bevor ich jetzt alles möglich hier anführe möchte ich einfach mal auf „Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können“ von Jan-Olaf Gustafsson hinweisen. Zu finden u. a. http://www.hausunterricht.org/html/kita_schweden.html oder auch unter http://www.der-fels.de/2002/02-2002.pdf

      Soll das wirklich erstrebenswert sein? Und jemanden (Frauen durch den Staat) zwingen?

      Was daraus folgt ist wohl ein Weg zur Knechtschaft. Weder wünschens- noch erstrebenswert.

    • Frank says:

      „Wenn nun Frauen, in höhere Posten durch den Staat gezwungen werden, und dort ganz selbstverständlich arbeiten, können sich die Hausfrauen nicht mehr rausreden, dass sie sowieso keine Aufstiegschancen hätten.“

      Wenn ich mich nicht täusche, leben wir immer noch in einer demokratischen Gesellschaft, in der niemand zu seinem (Un-)Glück gezwungen werden sollte. Auch wenn der Freiheitsgrad in unserer Gesellschaft leider stetig abnimmt und gerade die Hausfrauen einer staatlich-medialen Dauerpropaganda ausgesetzt sind, die sie sanft dazu „überreden“ will, ihr Lebensglück in der beruflichen Karriere zu finden: es sollte akzeptiert werden, wenn sie das lieber nicht wollen. Und wie diverse Umfragen eindeutig belegen, sind Berufsleben und Karriere für die meisten Frauen nicht die vordringlichen Lebensziele. Das sollte man akzeptieren, auch wenn es die eigene Toleranz schon sehr strapaziert.

      „Man muss solche staatlichen Programme über Jahrzehnte verfolgen.“

      Genau. Schließlich ist das gemeine Volk von Natur aus dumm, träge und erschreckend reaktionär. Da ist leider ein wenig Zwang, nebst systematischer Gehirnwäsche, notwendig, um es zu den lichten Höhen der Erkenntnis zu führen. Man muss die Menschen zu ihren Glück zwingen. Und wer kann das besser als unser aller Beglücker, der große Bruder Staat.

    • qed says:

      Je mehr ich darüber nachdenke, was Sie schreiben, für umso naiver halte ich Sie.

      Sie sind tatsächlich der ernstgemeinten Auffassung, die Nachteile der Quotendiskriminierung ‚verwachse‘ sich schon nach ein paar Generationen! Was für ein Unsinn: Zum einen haben Privilegierte noch nie Privilegien freiwillig abgegeben, zum andern gilt gerade in komplexen Gebilden, wie es eine Wirtschaft nun mal darstellt, das Fehlerfortpflanzungsgesetz: die Fehler werden mit der Zeit und der Anzahl durchlaufener Prozesse schlimmer. Oder anders gesagt: Quoten- Mittelmaß bleibt nicht Mittelmaß, sondern wird schlechter. Geradezu beispielhaft im Schulwesen zu beobachten. Alldieweil sie sich in China die Bäuche halten vor Lachen.

      An anderer Stelle habe ich ein Beispiel gebracht: der Fußball- Nationalmannschaft werden quotenmäßig 5 Frauen aufgedrückt. Klar hat diese ‚Mannschaft‘ nunmehr keine Chance, Weltmeister zu werden. Immerhin kämen wahrscheinlich Damen zum Zuge, die vorher in der Frauen- Nationalmannschaft Ehrgeiz und Können gezeigt haben, wenn es auch gegen die B-Jugend des VfB Stuttgart nicht gereicht hat.
      In der nächsten Generation gäbe es keine Frauen- Nationalmannschaft mehr, denn sie dürfen ja sowieso bei den ‚Großen‘ mitspielen und somit läßt der Ehrgeiz und das Interesse nach, weil irgendwelche Schwestern eh drin sind und man Weltmeister eh nicht wird: keine gute Voraussetzung und wahrscheinlich wird in dieser Generation bereits gewürfelt.
      In der dritten findet man vermutlich noch nicht mal mehr genug Frauen, die dieses blöde Spiel überhaupt mitmachen wollen.
      Analoges läuft bei den Männlichen ab: ich komm sowieso nicht rein, also wozu noch anstrengen. Geradezu beispielhaft zu sehen in Schulen.

      Das Ende vom Lied ist nicht, daß sich irgend etwas ‚ausgeglichen‘ hat, sondern ein logarhyrthmischer Absturz in Nichts.

  2. AK-sieben says:

    Wer einmal mit der Quote anfängt kann nicht mehr aufhören.
    Quoten für Frauen sind erst der Anfang.

    Kommentar von Klare Kante auf Welt.de zur Besetzung des Chefpostens bei IBM durch eine Frau:
    „Eine Quotenfrau als solche zu bezeichnen, ist keine Diffamierung, sondern eine verdiente Geringschätzung der betreffenden Frau.“

    Dies zeigt eindeutig die Stigmatisierung aller an die eine Quote „erfüllen“. Wahrlich hat die Politik uns hier keinen Gefallen getan.
    Jetzt kann man raten welche Quoten für welche Bevölkerungsgruppen als nächstes kommen.

  3. Norwegen musste drastische Performanceverluste wegen der Quote hinnehmen. Trotz 14 Prozent Wirtschaftswachtums erlitten die Unternehmen mit Frauenquote DURCHSCHNITTLICH 20 Prozent Performanceverlust.

    Der desaströse Effekt war umso stärker, je mehr Frauen in die Chefetagen gehievt wurden.

    Studie der Michigan University:


    The Michigan study found that… performance declined…despite average annual gains of more than 14 percent in Oslo’s benchmark stock index… Companies in Norway actually performed an average of 20 percent worse the year after adopting the quotas, with those companies that were required to make the most drastic changes to their boards suffering the largest negative impact.

    http://www.nytimes.com/2010/01/28/world/europe/28iht-quota.html?pagewanted=3

    Also 20 Prozent Performanceverlust trotz 14 Prozent Wirtschaftsaufschwung.

    • Cosmo says:

      Es ist doch völlig klar, dass solche Maßnahmen zu anfänglichen Verwerfungen führen.

      Man muss diese Politik aber langfristig über 2-3 Generationen betrachten. Die jungen Frauen, die jetzt studieren, haben keine Möglichkeit mehr, sich ins traute Heim zu flüchten, weil ihnen jetzt alle Wege offen stehen.
      Die Norweger haben fast 100% der Frauen in Arbeit gebracht mit ebensolchen Programmen. Da Frauen und Männer ganz selbstverständlich arbeiten, verdient die Familie mehr (das 2,5 fache eines deutschen Einverdienerhaushalts) und die Männer sehen ihre Kinder!
      Zu diesen Maßnahmen muss in Deutschland wie in Skandinavien aber auch die Abschaffung der Hausfrauensubventionen, die sich auf mehrere Milliarden € pro Jahr belaufen, kommen:

      -Abschaffung des Ehegattensplittings
      -Abschaffung der Hinterbliebenrente
      -Abschaffung der Familienmitversicherung bei der Krankenversicherung
      -Abschaffung des Unterhalts für faule Hausfrauen nach der Scheidung
      -das Sorgerecht für Kinder geht nach Scheidungen und Trennungen automatisch auf beide Elternteile über
      -Unterhalt für Kinder wird nur für Kinder und nicht für nicht arbeitende Yoga-Mütter gezahlt
      -keine Herdprämie
      -Ausbau der Kinderbetreuung
      -Kindergartenpflicht ab 5
      -wer nach dem Studium 5 Jahre keine Steuern in DE zahlt, muss Studiengebühren nachzahlen

      • qed says:

        Was soll denn schlimm daran sein, wenn gemäß einer privaten Absprache einer zu Hause bleibt? Und die meisten Jobs sind nicht in Vorständen, sondern im Stumpfsinn angesiedelt und weder erfüllend noch prestigeträchtig. Und Kinder sind in jungen Jahren am besten zu Hause aufgehoben- es gibt Berichte, daß in S jedes zweite Kind psychische Auffälligkeiten aufweist. Man beachte die Jugendkriminalität- da gehört S zu den Spitzenreitern und die AE- Biographie des wohlstandsverwahrlosten Soziopathen Breivik müßte bekannt sein.

        Was in der Diskussion gänzlich unterschlagen wird:
        Wo sind denn all die arbeitenden Frauen beschäftigt? Im unproduktiven Öffentlichen Dienst nämlich. In S ind 75% der arbeitenden Frauen dort. Macht eine Staatsquote von 36%. Weltrekord. In N sieht es nicht viel anders aus, nur regnet es halt dort die Sterntaler aus Öl. Auch hier steigt der Frauenanteil im ÖD kräftig an.
        Da versteht man, warum die Individualsteuern so hoch sind.
        Merkwürdige Haltung, es positiv zu sehen, wenn die Staatin Frauen in Arbeit zwingt, um sie dann mit den allen abgepressten Steuern zu bezahlen und sie auf dem Arbeitsmarkt auch noch krass zu bevorzugen auf Kosten der Qualität. Sozialismus?

        Wer die hohen Steuern und Lebenshaltungskosten in Skandinavien (0,33 l Billigbier im Supermarkt in N: 2,40 Euronen) kennt, weiß, daß schon deshalb zwei Verdiener notwendig sind- ein Gehalt reicht nicht mehr, bei uns bald auch nicht. Früher war dies möglich.

        Und Splitting als Hausfrauensubvention zu bezeichnen, ist dreist: es ist nämlich nur ein gerechter Ausgleich für durch Steuerprogression entstandene Verluste
        http://wikimannia.org/Ehegattensplitting#Ausgleich_eines_Progressionsnachteils
        Wie wäre es mit Abschaffung der Progression?
        Und Hinterbliebenenrente ist locker aus den Steuern zu bezahlen, die sinnlose Arbeitsplätze im ÖD kosten.
        Und die ‚kostenlose‘ Familienmitversicherung ist in den hohen Beiträgen längst eingepreist- an sich logisch.

        Besonders delikat ist die Unterhaltsfrage: da wird mit Abschaffung eines Übels gelockt, das man erst selbst verursacht hat und dafür bis heute keine überzeugende rechtsethische Begründung gefunden hat- de facto ist das Verursacherprinzip aufgehoben worden, eine rechtsstaaatlich nicht zu rechtfertigende Maßnahme.

        Ihre ‚Schöne neue Welt‘ ist jedenfalls nicht die meine. Und ziemlich totalitär. Ausgeburt einer Ideologie halt.

        • Cosmo says:

          Ich halt’s eher für Ideologie, dass Frauen in Deutschland nicht arbeiten gehen. Wann wurde das eingefürt? Sie Frauen behindert? Wozu haben sie dann studiert, wenn sie später zu Hause bleiben? Was Verhaltensauffälligkeiten von Kindern betrifft, glaube ich, dass die Verblödung der Deutschen ihre Ursache in der Erziehung durch Hausfrauen hat, die nach ein paar Jahren Heimdasein so verblödet sind, dass es weder mit Bioobst noch Yoga zu beheben ist. Eine solche Frau, kann Erstklässlern nicht mal mehr bei den Hausaufgaben helfen. Ich sehe dieses Geistesleichen, die aus bürgerlichen Hausfrauenfamilien entlassen werden, jeden Tag in Zeitlupe an deutschen Unis herumstolpern und denke nur „gut Nacht“. Die jungen Skandinavier sind da um einiges ausgeweckter. Und wenn dort eine Frau Medizin oder Maschinenbau studiert (und nicht Literaturwissenschaft wie in DE) dann ARBEITET sie später auch als Ärztin und Ingenieurin, verdammt nochmal.

          • GregorS says:

            Wo sind Ihre belastbaren Belege dafür, dass „Frauen in Deutschland nicht arbeiten gehen“ ?
            Auch wenn man sicher den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes nicht uneingeschränkt Glauben schenken sollte, so kann man doch tendenziell den veröffentlichten Zahlen eine gewisse Seriösität nicht Absprechen…..und demnach waren im Jahr 2015 86% der erwerbsfähigen Frauen auch tatsächlich Erwerbs- oder Berufstätig (https://www.destatis.de/DE/Publikationen/StatistischesJahrbuch/Arbeitsmarkt.pdf?__blob=publicationFile). Betrachtet man die Arbeitslosenzahlen der einzelnen Bundesländer stellen die Staatsmathematiker fest, dass die Quote bei den Männern durchgängig höher liegt als bei den Frauen, was ihrer These diametral entgegensteht.
            Und ihre (hoffentlich rhetorische ?) Frage „Wann wurde das eingeführt ?“ enspringt wohl eher einem diffus-irrationalen Gefühl vermeintlicher, staatlicher Willkür, dem dann zwangsläufig der automatische Ruf nach dem „einzigen heilsbringenden“ Korrektiv folgen muss – die Frauenquote.
            Aber weshalb glauben Sie, dass ein haus- bzw. staatsgemachtes Unrecht durch eben diesen Staat bereitwillig durch die Frauenquote korrigiert werden wird ?
            Bemerkenswert ist ebenfalls ihr hergestellter Zusammenhang zwischen den bedauernswerten weiblichen Wesen, die zwar studiert, aber doch ungewollt (?) ans Heim gefesselt sind (oder gezwungenermaßen werden ?) und der Ursache allgemeiner deutscher Verblödung….die ihrer Darstellung zufolge ihren Ursprung in eben diesen hochgebildeten, aber zur Untätigkeit verdamten, Diplom-Hausfrauen haben muss.
            Dennoch postulieren sie den sich zwangsläufig einstellenden beruflichen Erfolg eben dieser heimischen Erziehungs-Versagerinnen, wenn Mann sie nur ließe ? Mit Verlaub, wer ihren Ausführungen zufolge nicht einmal Erstklässlern Hilfestellung zu leisten im Stande ist, sollte weder in Wirtschaftsunternehmen noch in der Öffentlichen Verwaltung eine wie auch immer geartete Position der mittleren oder höheren Führungsebene bekleiden. Eine Frauenquote begünstigt insofern wie bereits im obigen Artikel beschrieben eine Geringschätzung der Fähigen durch die Zwangsbeförderung der Mittelmäßigen.
            Und dementprechend ist zu konstatieren – die Frauenquote ist Ausfluss einer totalitären Ideologie und eben kein Ausdruck einer demokratischen, diskriminierungsfreien Gesellschaft.

  4. Hans Meier says:

    In der Thematik um Quoten, fallen auf – die Bemühungen von Seiten der politischen Einflussnahme auf Stellenbesetzungen in Führungs- und Aufsichtspositionen, allein nach dem Geschlecht der Bewerber.
    Also nach der biologischen Konstitution der Person, um Frauen zu Leitungspositionen zu verhelfen.

    Die fachliche Kompetenz, die als Qualifikation für diese Aufgabe in der sachlichen Eignung ausschlaggebend sein kann, tritt hinter die Formulierung eines politischen „Zeitgeist-Anspruchs“ zurück, in dem eine möglichst hohe Quote weiblicher Führungskräfte, als „Plansoll“ zu erfüllen ist.

    Angenommen, Frauen haben eine weibliche Lebensplanung, in der Familie und Kinder eine größere Rolle spielen und berufliche Karrieren nicht an vorderster Stelle, um das Familieneinkommen oder etwa dem persönlichen Ego die „Sporen“ zu geben, dann macht die Quotendiskussion nicht viel Sinn.
    Es sei denn, das biologische Rollenverständnis soll „ideologisch , agitativ“ überwunden werden. Warum dann aber die „besondere“ Frauenförderung, als ob ein Frau sein eine Behinderung oder Benachteiligung in sich sei?
    Ein weiterer Widerspruch in sich selbst entsteht, wenn die skandinavischen Verhältnisse als Vorbilder sozialpolitischer Ideen für Deutschlands Ost- und Westländer angeführt werden, wenn man tunlichst außer Acht lässt, das in Skandinavien traditionell auch „mit den Füßen abgestimmt wird“.
    Das heißt, wem die Sozialisierung ein einschränkendes Hindernis ist, der geht in die liberalen Staaten und kann dort, entsprechend seinen Fähigkeiten einen wesentlich höheren Lebensstandart in eigener Regie, ohne sozialstaatliche Bevormundung für sich und seine Familie realisieren, wie schon Generationen zuvor.
    Eine Quote ist folglich der verzweifelte Versuch einer kleinen Gruppe, die sich persönlich behindert fühlt, den Mangel an Qualifikation durch massive Unterstützung von Seiten von gleichermaßen Betroffenen, politisch netz-werkelnden, programmatisch zu befördern.

    • Cosmo says:

      In die skandinavischen Länder wird eingewandert, nicht aus-. Der Lebensstandard der Skandinavier ist höher als der der Amerikaner, weil beide arbeiten und der Reichtum gleichmäßiger verteilt ist. Lohnunterschiede sind geringer. Die meisten Skandinavier haben 2 Häuser. Obdachlosenheime und Gefängnisse sind fast leer und keiner lebt in den Wäldern. Dauerarbeitslosigkeit ist unbekannt. Fahren sie mal hin.

      • Hans Meier says:

        Wer in Skandinavien als Kultur fremd einwanderte und Probleme macht ist auch bekannt. Das zwei Einkommen zum gehobenen Lebensstandart notwendig sind wohl auch. Ebenso, das die Arbeitslosen aus den perspektivlosen, ex-sozialistischen Engklaven deutscher sozialistischer Verbohrtheit in Skandinavien willkommen sind und sich wesentlich besser fühlen, als es ihnen bisher in ihrer alten Heimat erging. Sie genießen vor allem die Freiheit, nicht von Kadern bevormundet zu werden, die mit agitatorischem Geläll ihre eigenen Funktionärsprivilegien anmaßend für selbstverständlich glauben machen wollen.
        Darüber hinaus, bieten die USA immer noch den Reitz, noch mehr Freiheit zu genießen und auch deutlich weniger Steuern zahlen zu müssen oder wollen Sie das in Ihrer Argumentation bestreiten.
        Ich hüte mich davor anderen etwas vorschreiben zu wollen. Weis ich, was die anderen wollen oder aus welchem Grund sollte ich sie zu meiner Meinung überzeugen, wenn ich zufrieden bin.

        Ursprünglich gings doch, im oben stehenden Artikel, um die Privilegierung von Menschen die annehmen sie hätten einen Nachteil und müssten darum besonders gefördert, diesen Nachteil auch öffentlich darstellen, oder?

        • qed says:

          Kleine Korrektur:

          ‚Kaderfreiheit‘ ist in Skandinavien bei Gott nicht gegeben! Verstoß gegen staatsfeministisch- sozialistische Dogmen wird streng geandet- so hat ‚fjordman‘ nach seinem Outing sofort seinen Arbeitsplatz verloren und Heerscharen von Advokaten drehen jetzt jedes seiner geschriebenen Worte um, vielleicht findet sich ja was, um ihn zu belangen.
          An die- sagen wir mal ‚gewöhnungsbedürftige‘ Auffassung von Sexualstraftaten muß man sich auch sehr gewöhnen und dort als ‚Rassist‘ mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, ist für Weisse ziemlich einfach.
          Die Diktatur der Political Correctness ist in Skandinavien total.

          Warum geht es nicht in die Köpfe, daß vielleicht weniger Staat und weniger Steuern das Beste sind?

      • qed says:

        Sie scheinen in einem anderen Skandinavien gewesen zu sein als ich.

        Auf die eingewanderten ‚Kulturbereicherer‘ wurden Sie ja schon hingewiesen.
        Und aus S und SF wandern hochqualifizierte Männer aus, der Trend ist dort noch eindeutiger als hier. Die hohen Steuern machen einen Spitzenjob dort unattraktiv, diverse Weltfirmen sind deshalb abgewandert, Ericsson z.B.. Nur in N ist es anders wegen des Öls.
        Und die ‚zwei Häuser‘ sind alte, meist geerbte Gehöfte u.ä. weit draussen in den entvölkerten ländlichen Regionen, in Städten mit gutem Arbeitsplatzangebot hausen sie in winzigen und sündhaft teuren Karnickelställen. Empfehle die Immobilienseiten des ‚Dagbladet‘ oder ‚Helsingin Sanomat‘.
        Und daß die Knäste leer stehen- meinen Sie nicht auch, daß das etwas dick aufgetragen ist?
        Dauerarbeitslosigkeit gibt es genauso wie hier. Sie heißt nur anders: ‚Langzeitkrankschreibung‘.

        MfG

        George Orwell

        • Cosmo says:

          Nun ich habe in Norwegen und Schweden gelebt und gearbeitet und dito in Californien. Die Realität ist: Gerade für Gründer sind N & SE perfekte Gebiete, weil die Unternehmenssteuern niedriger, die Ausbildung besser, die Infrastruktur zuverlässiger, der soziale Frieden tiefgreifender und der bürokratische Aufwand geringer ist als in den USA. Lediglich die Spitzengehälter gehen nicht astronomisch in die Höhe, was aber selbst für Großverdiener kein Problem zu sein scheint. Ich kenne viele Millionäre und Unternehmer, die ihr Land gerade wegen seiner sozialen Stabilität schätzen. Dass eine durchschnittliche Zweiverdienerfamilie in Schweden reicher ist als eine Einverdienerfamilie in den USA können sie selbst ausrechnen von der tiefen Verschuldung privat und staatlich, die in Skandinavien unbekannt ist, mal ganz abgesehen. Das BIP pro Kopf dieser Länder gilt im Gegensatz zu den USA für 90% der Bevölkerung. Übrigens werden auch die USA ihre sozialen Probleme working poor und ergleichen nicht auf Dauer damit lösen können, 12mal mehr Gefängnisinsassen zu haben.

  5. Andreas Rheinhardt says:

    „Man wolle Frauen in Führungsetagen zum Durchbruch verhelfen, die Führungsposten im Geschlechts-fifty-fifty verteilen, „mehr Frauen in Führungspositionen“ bringen und „mit gutem Beispiel“ vorangehen“: Das ist nicht richtig; es geht vielmehr um 50%+x (x>=0) für Frauen, wie man hier ja so schön sieht.

  6. qed says:

    @ Cosmo

    Nun, auch ich kenne diese Länder aus eigener Anschauung recht gut.

    Niedrige Unternehmenssteuern und gut ausgebildete Arbeitnehmer sowie Infrastruktur und niedrige Energiepreise sind der Grund, warum Skandinavien nicht längst deindustrialisiert ist.
    Und daß die USA so abgewirtschaftet haben, hat viel mit der Schuldenmentalität des Staates und der einzelnen Bürger zu tun und daß dort Arbeitsmarktpolitik mit dem Knast gemacht wird, ist ein Übel.

    Dies ist jedoch kein Grund, euphorisch zu jubeln und Skandinavien übers Kreuz- Ass zu loben- schauen Sie doch mal nach Alberta, wie es erst da abgeht! Seit 3 Jahren gibt es für jeden Haushalt einen Scheck von bis zu 1000$ am Jahresende, weil die Provinz so viel Geld gemacht hat und in Calgary und Edmonton schießen neue Glaspaläste nur so aus dem Boden.

    Wirtschaftlich gesehen bildet N eine Ausnahme: die Öl- Industrie dominiert alles und mit Besorgnis sieht man das Eingehen kleinerer Betriebe, die das Gros der Arbeitsplätze bieten.
    Unzweifelhaft ist die gute Lage dort auch verantwortlich für die in S und SF: an Arbeitsplätzen und Aufträgen für die Zulieferindustrie partizipieren sie erheblich.
    Besonders in S herrscht Besorgnis- Saab und Volvo pleite oder zerschlagen, Kiruna bald alle, Valmet krebst mal mehr, mal weniger und den Finnen geht die Muffe, weil die Russen in der Holzverarbeitung immer mehr aufholen. Aber noch stehen sie alle gut da.
    In solchen Zeiten ist es auch nicht tragisch, wenn mal die Goldröcke von Statoil Mist bauen- wird mit Geld zugeschüttet.
    Ich habe aber auch die mageren Zeiten Anfang der Neunziger erlebt, als SF und S auf dem Zahnfleisch krochen: ein derart Maß an Inkompetenz, Faulheit, Arroganz und Mißwirtschaft, wie es mir da geboten wurde, hatte ich mir in den schlimmsten Alpträumen nicht vorgestellt und besonders die hochgejubelte Damenriege in der Politik Finnlands war ein Totalausfall, der mit dem großen Bankencrash einen Gutteil der Bevölkerung um Ersparnisse und Arbeitsplätze brachte.
    Wir sehen also: scheint die Sonne, ist es nicht schwer, als Powerwumme ohne jegliche Kompetenz über den Catwalk zu schlawenzeln, Butter bei die Fische kommt an trüben Regentagen, wenn es hart auf hart geht.
    Und was machen wir dann mit der riesigen Damenriege im ÖD?

    Dies ist jedoch nur eine Seite der Medaille.
    Die andere ist mir noch wichtiger: Freiheit und Selbstverantwortung. In den Pamperstaaten Skandinaviens nicht vorhanden.
    Und noch eins: Das Private ist NICHT politisch!

    • Cosmo says:

      Traditionelle europäische Gesellschaften funktionieren anders als liberale Einwanderungsgesellschaften. Die Skandinavier haben genauso viel Freiheit und Selbstverantwortung wie das dortige Volk will. Dass der Reichtum Skandinaviens nur auf dem Reichtum Norwegens beruht ist zu bezweifeln, wenn man sieht wohin exportiert wird. Gerade Schweden und Dänen sind bei Hightech, Mode, Maschinenbau international führend. Steinzeitindustrie wie Auto etc. verschwindet. In Kanada hab ich übrigens auch Leute in Wäldern hausen sehen. Etwas, was man in Europa nicht haben will.
      Auch Schottland hat Öl. Der Lebensstandard dort ist aber geringer. Vom vollliberalisierten Nigeria ganz abgesehen.

      • qed says:

        Es ist nicht Ihr Ernst, Europäer nicht als Einwanderungsgesellschaft zu sehen! Allerdings ist von Liberalität nichts zu erkennen und viel von dekadenter Culpathie. Wobei wir offenbar unterschiedliche Auffassungen von ‚liberal‘ haben.
        Und Skandinavier wollen mehrheitlich selbst Ihre Entmündigung?! Das mag durchaus so sein. Mehrheitsbeschlüsse bedeuten aber noch lange nicht, sich über die grundlegenden Rechte des Individuums hinwegsetzen zu dürfen. Z.B. dem auf Selbstbestimmung.
        Genau dies macht ja die Rechtsstaatlichkeit aus.

        Ja,ja, der Cosmo- immer auf der Suche nach der sozialstaatlichen Insel der Glückseeligen. Heute neu im Angebot: Dänemark.

        Und siehe, auch da ist nicht alles Gold, was glänzt:

        http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:haircut-in-daenemark-hellas-des-nordens/60162467.html

        http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:spitzenrating-die-laxen-daenen-und-ihr-aaa/60157451.html

        • Cosmo says:

          Nein, ich sehe Sozialstaaten einfach differenzierter.
          Die europäischen Gesellschaften sind traditionelle Gesellschaften, in die Einwanderung vorkommt. Die USA und Kanada wurden von Pionier-Einwanderern für Einwanderer kreiert, die Freiheit suchen. Daraus ergibt sich auch ein unterschiedliches Staatverständnis. Die westeuropäischen Staaten haben sich aus den aufgeklärten Feudalstaaten entwickelt. Gerade, wenn Sie mal in Skandinavien waren, wissen Sie um die übertriebene Staatsgläubigkeit dort. Aber das ist die Sache der Leute dort. Es gibt halt verschiedene Modell, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.
          Ich glaube nicht, dass die Grundrechte des Individuums in Skandinavien stärker eingeschränkt sind als beipielsweise in den USA. Wenn man dort krank wird, hat man nur die Freiheit Schulden zu machen oder zu sterben. Oder noch eine dritten Job nachts anzunehmen. Das schränkt die Freiheit auch ziemlich ein. Auch ein Verhältnis von Gefängnisinsassen zur Einwohnerzahl, das mit Abstand weltweit an der Spitze steht. Bei der Bildung sieht es dann schlechter aus. Nicht mehr Weltspitze. Die Amerikaner haben damit aber kein Problem, weil sie in einer Kultur der Selbstverantwortung leben, auch im Trailer Park.
          Welche Staatsmodelle zukunftsicherer sind kann man nur empirisch und pragmatisch beantworten. Ich möchte aber darauf verweisen, dass es durchaus sehr gut funktionierende, reiche Wohlfahrtsstaaten gibt, will dieses Modell aber nicht auf alle Länder übertragen sehen.

  7. dummerjan says:

    „Dort arbeiten Frauen auf Werften als Schweisser, auf Ölbohrinseln“ RIchtig, meist als Buchhalter oder IT-Operatoren. Manche Menschen waren dort …. Nur, was hat das mit Aufsichtsräten zu tun? AUfsichtsräte sind KEINE FÜhrungsinstitutionen, es sind KONTOLLgremien, die den VORSTAND eines Unternehmens kontrollieren sollen.

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