Vielmehr will ich hier eine kleine Analyse anstellen, die sich mit den in der marxistisch-leninistischen Welt so gebräuchlichen Hintertüren der Meinungsbeeinflussung beschäftigt. Mit Hintertüren der Beeinflussung meine ich den Versuch, Lesern in vermeintlich neutralen Medien eine Bewertung, zuweilen auch eine Diffamierung, unterzuschieben, um sie in die „richtig“ Richtung zu beeinflussen (product placement nennt man das im Marketing). Propaganda-Experten aller Generationen haben sich auf entweder die Kraft der Suggestion oder die der verdeckten Manipulation verlassen, deren Zweck darin besteht, eine bestimmte Bewertung, z.B. die Männerrechtsbewegung ist rechtsextrem, als normal, als gesellschaftlich geteilte Bewertung erscheinen zu lassen. Das Mittel der verdeckten Manipulation ist ein perfides, ein feiges Mittel, es stellt eine wissentliche Fehlinformation dar und bewegt sich außerhalb der Moral. Diese Bewertung, meine Bewertung, sei dem nun Folgenden vorangestellt.
- Hinrich Rosenbrock, Autor einer Magisterarbeit, die keinen wissenschaftlichen Kriterien standhält,
- Andreas Kemper, Herausgeber eines Buches, zu dem Hinrich Rosenbrock einen Beitrag geleistet hat und Autor von Texten auf Wikipedia, dort unter dem Pseudonym „schwarze Feder“.
- Fiona Baine/SanFranFarmer/Finn – ein oder mehrere Autoren, die/der auf Wikipedia schreiben und „schwarze Feder“ kennen.
- Heinrich-Böll-Stiftung, nutzt das Geld von anderen, um politische Propaganda zu betreiben. Hat die Magisterarbeit von Hinrich Rosenbrock bezahlt und mit großen, zwischenzeitlich deutlich reduzierten Hoffnungen verbunden.
- Rolf Pohl, Psychoanalytiker, der die Schauspieler meines Theaterstücks betreut, wenn er nicht gerade mit sich selbst beschäftigt ist.
Erster Akt: The Merchandise
Zweiter Akt: The Work
Das Problem mit meinem zweiten Akt besteht darin, dass subversive Tätigkeiten nicht öffentlich sind. Entsprechend ist es in meinem Theaterstück, wie bei der Wikipedia, bei der Personen, deren Qualifikation und sonstige Tätigkeit unbekannt sind, sich anonym als Autoren über andere auslassen können: Die Urheber bleiben im Dunkeln. Man muss sich somit eine Bühne vorstellen, auf der nur ein großer Bildschirm zu sehen ist, auf dem dann nacheinander, die folgenden Punkte erscheinen:
- Wikipedia-Stichwort: Männerrechtsbewegung: Hier stellt „der Soziologe Hinrich Rosenbrock … fest, dass Männerrechtler das Internet zur Mobilisierung nutzen und dabei besonders aggressiv vorgehen“, wirft ihnen eine „gefährliche Offenheit zum Rechtsextremismus“ vor und verweist auf Links aus Foren der Männerrechtsbewegung auf Seiten, die Rosenbrock für rechtsextrem hält. Verantwortlich für den Text: Fiona Baine
- Wikipedia-Stichwort: MANNdat: Hier ist der nunmehr „Sozialwissenschaftler“ Hinrich Rosenbrock der Ansicht, MANNdat lügt über die Anzahl seiner Mitglieder und weist darauf hin, dass MANNdat in der Männerrechtsbewegung gut vernetzt ist, auch zu bedenklichen Vereinigungen, also solchen die Rosenbrock für bedenklich hält, gebe es Verbindungen. Verantwortlich für den Text: Fiona Baine
- Wikipedia-Stichwort: Gerhard Amendt: Zu Gerhard Amendt weiß der jetzt zum „Sozialpsychologen und Sozialanthropologen“ mutierte Hinrich Rosenbrock, zu sagen, dass er eine der Schlüsselfiguren der „deutschen antifeministischen Männerrechtsbewegung“ ist: „Amendts Forschungen“ sind nach Ansicht von Rosenbrock, durch methodische Fehler geprägt und „zeichneten sich durch ihren antifeministischen und teilweise essentialistischen und homophoben Gehalt aus“. Verantwortlich für den Text: Fiona Baine
- Wikipedia-Stichwort: Arne Hoffmann: Für nun nur noch „Hinrich Rosenbrock“ ist Arne Hoffmann ein „‚populistischer Medienmacher‘, der zwar nicht als rechter Ideologe bezeichnet werden könne, seine Bündnispartner für die Männerrechtsbewegung jedoch vor allem nach dem von ihm gesehenen Nutzen für diese und weniger nach deren demokratischen und ethischen Grundlagen auswähle“. Verantwortlich für den Text: Fiona Baine
Nachdem das Publikum die geballten Vorwürfe und die schändlichen Organisationen und Personen, die entweder mit bedenklichen anderen Organisationen verbunden sind oder denen gleich jegliche menschliche Qualifikation abgesprochen wird, weil sie entweder homophob sind oder skrupelose Menschen, die mit dem Teufel paktieren, wenn sie sich einen Vorteil davon versprechen, zugemutet bekommen hat, geht es in die Pause, damit sich die Besucher für den dritten Akt stärken können.
Dritter Akt: The Arrival of the Aliens
Aber, so die Alien vom Planeten Ratio in der ultrafernen Galaxie der Vernunft, wenn man schon andere diskreditieren will, dann solle man das mit Argumenten und begründet tun. So betrachtet seien alle Versuche, die Männerrechtsbewegung und ihre Vertreter zu diskreditieren, unnützt, ja dilettantisch, wirkten wie das verzweifelte Suchen nach Belegen für die eigenen Antipathien. Nirgends, so die Alien, sei ersichtlich, warum wer als Beleg gewählt wurde, nach welchen Kriterien überhaupt Belege gesammelt worden seien, noch sei ersichtlich, wem, außer den eigenen niedrigen Motiven die vielen Worte auf den Seiten von Wikipedia dienten. An dieser Stelle zeigen die Alien sich als Befreier, die gekommen sind, um das „löbliche Unterfangen“ der Wikipedia vom Unrat, den die ideologisch Blinden verbreiten, zu befreien. Das Theaterstück hat ein happy end. Es endet damit, dass Fiona Baine/Finn/SanFranFarmer und Hinrich Rosenbrock jeweils auf eine einsame Insel verbannt werden, auf der sie es und in Ermangelung profilgebender ideologischer Feinde einfach nur mit sich selbst aushalten müssen. Was aus Rolf Pohl wird, wissen wir nicht, ihm ist nicht habhaft zu werden, da unbekannt ist, auf welcher Bewusstseinsebene er gerade wandelt. Die Heinrich-Böll Stiftung wird weiterhin Steuergelder in politische Propaganda transformieren und, ja, stimmt, Andreas Kemper ist gar nicht vorgekommen, aber einmal ehrlich, haben Sie ihn vermisst?
End Game
Das war der amüsante Teil des Missbrauchs von Wikipedia. Der weniger amüsante Teil in Form eines offenen Briefes an Jimmy Wales, den Gründer von Wikipedia, folgt demnächst.
Bildnachweis:
Pogo Blog
Images Wikia
