Käufliche Demonstranten: 41.263,20 Euro vom Land Thüringen für die richtige Gesinnung

Stellen Sie sich vor, Sie wollen gegen TTIP demonstrieren und stehen einer großen Zahl von Gegendemonstranten gegenüber, die Sie am demonstrieren hindern wollen. Stellen Sie sich weiter vor, es sickert durch, dass die Gegendemonstranten von multinationalen Konzernen finanziert und in Charterbussen angekarrt wurden.

Was wäre wohl los?

Die Zeitungen wären voll davon, dass multinationale Konzerne das Demonstrationsrecht ad absurdum führen, indem sie bezahlte, professionelle Demonstranten gegen besorgte Bürger, die sich gegen TTIP wenden, auffahren lassen.

Stellen Sie sich vor, Sie wollten gegen die Stationierung taktischer Atomraketen in Rheinland-Pfalz demonstrieren und sähen sich einer großen Zahl Gegendemonstranten gegenüber, die Sie am demonstrieren hindern wollen. Stellen Sie sich weiter vor, es sickert durch, dass das High Command der US-Army die Gegendemonstranten finanziert und angekarrt hat.

Was wäre wohl los?

Die Zeitungen wären voll davon, dass die US-Army versucht, Deutschland seine Souveränität streitig zu machen, und zwar dadurch, dass mithilfe von bezahlten Gegendemonstrationen der Eindruck erweckt wird, in Deutschland gebe es eine Anzahl von Leuten, die für die Stationierung taktischer Atomraketen sind.

Nun müssen Sie sich nichts mehr vorstellen, denn die folgenden Informationen entstammen der Realität. Sie sind einer Anfrage entnommen, die der Abgeordnete Henke (AfD) and das Thüringische Minsterium für Bildung, Jugend und Sport gestellt hat.

Die Anfrage wurde uns von einem alten Mann zugeleitet, der im Alias Friedemann heißt.

Vielen Dank für die Informationen.

Im Netz ist die Anfrage auf dem Dokumentenserver des Thüringer Landtages zu finden, für alle diejenigen, die wie wir prüfen wollen, was sie da lesen müssen, weil sie es einfach nicht glauben können.

Demonstrationsprostituierte 1Was jetzt kommt, müssen Sie sich in aller Ruhe und mit festem Sitz zu Gemüte führen!

Das Land Thüringen hat jahrelang professionelle Demonstranten dafür bezahlt, dass sie sich zu Demonstrationen von Rechten einfinden.

Noch einmal langsam und zum mitschreiben: Die Landesregierung Thüringen hat Demonstranten dafür bezahlt, dass sie gegen Rechte demonstrieren.

46 Vereinigungen käuflicher Demonstranten, so genannte Demonstrationsprostituierte, von Arranca e.V. Kirchheim, Graswurzel Netzwerk e.V. Weimar über die JUSOS in der SPD Thüringen und die Naturfreundejugend bis zum Stadtjugendpfarramt Jena, dem Studierendenrat der Uni Jena und dem Verein zur Förderung von Demokratie und Toleranz e.V. Weimar wurden von der Landesregierung im Zeitraum vom 18. Februar 2012 bis zum 20. April 2015 für ihre Teilnahme an einer Gegendemonstration bezahlt. Insgesamt 41.263,20 Euro hat das Land Thüringen an professionelle Demonstranten verteilt, damit diese an 9 Gegendemonstrationen teilnehmen.

Ein unglaublicher Vorgang: Eine Landesregierung missbraucht Steuergelder um professionelle Demonstranten zu finanzieren, damit diese gegen Demonstranten, die aus Sicht der Landesregierung die falsche Gesinnung haben, demonstrieren.

Demonstrationsprostituierte 2Es ist für manche sehr schwer, das wissen wir, aber es sollte eigentlich möglich sein die demokratische Katastrophe, den Ausverkauf moralischer und demokratischer Werte, der hinter diesen Aktionen steht, zu sehen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Personen von einer Landesregierung dafür finanziert werden, dass sie gegen andere Personen, die aus Sicht der Landesregierung die falsche Gesinnung haben, demonstrieren. Derzeit sind es Nazis, die die falsche Gesinnung haben. Wer ist es morgen oder übermorgen? Wo endet der Versuch der Einflussnahme durch die Landesregierung Thüringen? Bei der Finanzierung professioneller Demonstranten oder bei der Liquidierung politischer Gegner?

Eine Regierung, die derart in die Freiheitsrechte ihrer Bürger eingreift, ist eigentlich nicht tragbar und in einer Zivilgesellschaft wäre sie auch längst unter Druck. In einer Zivilgesellschaft wären die Zeitungen voll davon, würde die Katastrophe für die Demokratie offengelegt, die sich daraus ergibt, dass Regierungen nicht nur die Legislative und die Exekutive kontrollieren, wie das in Deutschland der Fall ist, sondern auch die öffentliche Meinung und die Kontrolle ihrer eigenen Regierung durch die Bürger gleich mit. Das nennt man nicht umsonst eine totale Gesellschaft, eine totalitär verfasste Gesellschaft, denn alle bürgerlichen Freiheitsrechte stehen zur Disposition, sind von der politischen Mode abhängig, die in der Regierung gerade getragen wird.

Aber Deutschland ist keine Zivilgesellschaft. Es fehlen die entsprechenden Medien, die entsprechenden Kontrollorgane, die diesen Skandal publizieren. Statt dessen wird der Mantel des Schweigens ausgebreitet, denn die Gegendemonstrationen, sie haben sich gegen Nazis gerichtet, und gegen Nazis ist alles erlaubt, oder? Selbst der Ausverkauf der demokratischen Grundlage und die Beseitigung grundlegender und im Grundgesetz verbriefter Rechte. Hoffen wir, dass sich die Thüringische Landeregierung dann, wenn sich der ideologische Wind einmal wieder gedreht hat, daran  erinnert, dass die Beseitigung der Freiheitsrechte den angeblichen Kampf gegen Nazis zum Gegenstand haben muss.

Demonstrationsprostituierte 3Wie weit die demokratische Katastrophe in Thüringen schon vorangeschritten ist, zeigt sich an der Antwort des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport auf die folgende Frage des Abgeordneten Henke:

„Wie bewertet die Landesregierung die Demonstrationsfreiheit als bürgerschaftliches, nichtstaatliches und vom Staat unabhängiges Recht vor dem Hintergrund der staatlichen Förderung von Fahrten zu Gegendemonstrationen? Sieht die Landesregierung durch Staatsförderung ein faktisches Unterlaufen dieses Rechts? Wenn nein, warum nicht?“

Die Antwort aus dem Ministerium:

„Es ist nicht Aufgabe der Landesregierung, grundgesetzliche Regelungen zu bewerten. Ein „faktisches Unterlaufen dieses Rechts“ wird nicht gesehen. Durch die Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Kräfte bei Demonstrationen gegen Rechtsextremismus wird das Demonstrationsrecht ermöglicht und nicht eingeschränkt.“

Nach dieser Logik besteht das Problem mit den Kampftruppen der SA und der KPD, die in der Weimarer Republik aufeinander logsgegangen sind, nicht darin, dass sie Straßenkämpfe gegeneinander geführt und die Weimarer Republik ins Chaos gestürzt haben, sondern darin, dass die Kämpfer beider Seiten von ihren jeweiligen Parteien finanziert wurden. Wären z.B. die KPD-Schläger durch die Landesregierung von Thüringen finanziert worden, z.B. aus dem Programm zur Stärkung der zivilrechtlichen Kräfte des antifaschistischen Widerstands, dann wäre alles in Ordnung gewesen.

Jede Wählerschaft bekommt die Landesregierung, die sie verdient, im Falle von Thüringen eine aus Linke, SPD und Grünen. Das antwortende Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das keinerlei Probleme darin sieht, professionelle Demonstranten zu finanzieren und dies als „Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Kräfte“ sieht, wird übrigens von Birgit Klauber von der Linken geführt, die 1974 in die SED eingetreten ist, eine Partei und ein Regime dessen Ideologie sie nach wie vor verbunden zu sein scheint, ein Regime, das zu keinem Zeitpunkt Individualrechten irgend einen Wert zugewiesen hat.

Armes Thüringen!

Diejenigen, die sich für ihre Teilnahme an Demonstrationen finanzieren lassen, erfüllen alle Kriterien, um als Demonstrationsprostituierte bezeichnet zu werden: Der Gegenstand der Demonstration ist ihnen nicht wichtig genug, eigene Ressourcen aufzuwenden, um daran teilnehmen zu können, und sie finden nichts dabei, ihre politische Gesinnung, die sie gerade zu haben denken, an staatliche Kundschaft zu verkaufen.

Zum selben Thema:

Altermannblog: Staatsfinanzierte Demonstranten

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62 Responses to Käufliche Demonstranten: 41.263,20 Euro vom Land Thüringen für die richtige Gesinnung

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  2. rote_pille sagt:

    Dieses System ist am Ende, das Grab ist schon ausgehoben, der Sarg muss nur noch zugenagelt und hereingeworfen werden.

  3. René sagt:

    „Es fehlen die entsprechenden Medien, die entsprechenden Kontrollorgane, die diesen Skandal publizieren. Statt dessen wird der Mantel des Schweigens ausgebreitet, (…)“ — Nein, denn es gibt Internet und Science files! Da braucht es keine Zeitungen.

  4. palina sagt:

    Naturfreundejugend steht auch auf der Liste. Mich wundert nichts mehr. Hatte das eh schon immer vermutet, dass die Gegendemonstranten gelenkt werden.
    Dank an den „alten Mann.“
    Weiss auch nicht warum bei mir immer die Alarmglocken läuten, wenn ich von Anschlägen auf Unterkünfte höre?

  5. Bill sagt:

    Man fragt sich, wie lange dieser Staat noch als Demokratie* überlebt. Wenn Regierungen beginnen, in dieser Weise die Meinung zu beeinflussen ist es kein weiter Weg mehr zum Wegsperren Unliebsamer.
    Man fragt sich auch, wieviele der Bahnhofsjubler auch bezahlt wurden. In AT soll es ja der Fall gewesen sein.

    *Und nein, ich bin nicht der Ansicht, dass wir jetzt (schon) in einer Diktatur leben.

    • rote_pille sagt:

      Wahrscheinlich alle.

    • lernender sagt:

      Das ist pure Anarchie und Fürstenherrschaft von oben. Wie im dunkelsten Mittelalter, als der Lehensherr seine Schergen ausgeschickt hat um die im zustehende Steuer zu pressen.

      Für mich wirft es nicht nur spezielles Licht auf die Thüringer Regierung, sondern viel wichtiger auf die „Demo-Nutten“ ( und hier entschuldige ich mich wegen der Wortwahl beim Gewerbe der Sexarbeiterinnen, deren Arbeit und Leistung im Vergleich zu den Demo-Nutten mehr als ehrenhaft und honorig zu bezeichnen ist)

      Nicht umsonst mache ich seit geraumer Zeit einen großen Bogen um die Spendendosenschüttler ( zur Weihnachtszeit bricht diese Seuche wieder vermehrt aus) der Caritas, Greenpeace, Brot für die Welt, Misereor etc.. vielmehr drücke ich lieber einen stadtbekannten Obdachlosen einen 5er in die Hand. Und ob er den versäuft, verraucht oder nicht, ist mir sowas von egal.

      Mir geht es nicht in den Kopf rein, wie man als charakterlich einigermaße
      n gefestigter Mensch dieses undemokratische, unsoziale, willkürliche und totalitäre Herrschaft sich zu eigen macht. Keiner von denen Orwell gelesen? 1984? Farm der Tiere?

    • rospo sagt:

      In De herrscht das Diktat der Parteien.

  6. Welehamm sagt:

    Der Ehrenrettung halber soll erwähnt werden, dass diese Praxis schon früher (d.h. unter dem Vorgänger Christoph Matschie schon üblich gewesen sein muss.

  7. whgreiner sagt:

    Der Skandal ist um so gravierender, weil Tätlichkeiten nahezu ausschliesslich auf Seiten dieser staatlich bezahlten Gegendemonstrationen stattfanden und aufwendige Polizeiaktionen dadurch überhaupt erst nötig wurden. Ohne die militanten Gegendemonstrationen hätte sich die Polizei im Wesentlichen auf die Verkehrslenkung beschränken können.

    • Hosenmatz sagt:

      Das kann doch gar nicht sein, schließlich hatte die Landesregierung „keinerlei Erkenntnisse, wonach Teilnehmer der geförderten Fahrten bei Gegendemonstrationen gewalttätig wurden oder Landfriedensbruch begingen.“ (Ironie aus)

  8. Fiete sagt:

    Nun ja, @ Bill, ich bin ja auch ein alter Mann und habe zufällig eine Namensverwandschaft mit dem im Post erwähnten. Und ich meine mich zu erinnern, daß wir uns als junge Leute darüber echauffiert haben, daß z.B. bei Hurra-Demos pro Schah Reza Pahliwi von Persien sog. „Jubelperser“ als Claqueure nach Teheran herangekarrt wurden. Derzeit wurde derartiges als eindeutigers Symptom für diktatorische Verhältnisse betrachtet.
    Heute sind wir einen Schritt weiter, hier in D., denn soweit bekannt ging nicht nur die Blockierung der ordnungsgemäß angemeldeten und durchgeführten Demos von den bezahlten Störenfrieden aus, sondern auch gewalttätige Aktionen. Und es wurde sich öffentlich für diese Gewalttaten ausdrücklich bedankt. Zwar nicht bei den Anti-Jubelpersern, sondern den aus ihrer Masse heraus agierenden SA-artigen Schlägertrupps, aber der Zusammenhang ist unübersehbar:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaoten-oder-heilsbringer-was-waere-wenn-es-keine-antifa-gaebe/9382378-2.html

    https://www.taz.de/Kommentar-NSU-Ausschuss-in-Thueringen/!5035580/

    ( um nur mal zwei der Pro-Gewaltstimmen herauszugreifen, es gab mehr und nicht nur in den Müllstreammedien, u.a. hat sich auch ein Universitätsprofessor für die Gewalt bedankt )

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  11. mark2323 sagt:

    Sollte ich auch mal so ein Angebot mitbekommen, werde ich einfach drauf eingehen, das Geld einsacken und dann auf der anderen Seite mitdemonstrieren.🙂

    Dass die Medien darüber nicht berichten, ist ein Skandal, aber wundert mich kaum bzw nun noch weniger, da ich grade Maybrit Illner schaute. Da musste sich ein Herr Palmer von den Grünen (!!!) für die einzige annähernd wirklich kritische Anmerkung (kritische Gäste waren gar nicht erst eingeladen) des Abends gleich Fragen lassen, ob er nicht rechte Ressentiments bediene. Ohne Worte.

  12. michael m. sagt:

    Nix neues, leider…
    In Sachsen wurden z.B. anti-PEGIDA Demonstrationen querfinanziert. Dazu wurde mind. ein Konzert gefördert, Reisebuse für die Gegendemonstranten gemietet,…
    Man findet auch online Berichte und Emails, bzw. Auszüge aus diesen, in denen Mitarbeitern von Unternehmen an denen die Stadt u./o. das Land beteiligt sind, indirekt mit arbeitsrechtlichlichen Konsequenzen gedroht wurde wenn diese an PEGIDA-Demonstrationen teilnehmen.

  13. Markus Hoheim sagt:

    Jetzt bedanke ich mich mal für die Informationen, die ich immer wieder auf dieser Seite erhalte. Dass es meist auch genüßlich ist, die Beiträge zu lesen, ist noch einen weiteren Dank wert.
    Obige „story“ haut wieder mal dem Faß den Boden raus. Um wieviel deutlicher könnte man eigentlich seine Verachtung für unsere Verfassung und die ihr zugrunde liegenden Wertvorstellungen zeigen, als durch das geschilderte Verhalten der Landesregierung? Hier wäre es angebracht, von „verfassungsfeindlichen Umtrieben“ der involvierten Minister etc. zu reden. Und das meine ich ganz ernst, gerade unter rechtlichen Aspekten.
    Letztlich handelt es sich m.E. um eine zügellose Form des Staatsterrorismus, bei dem die Protagonisten, sich gottgleich wähnend, das soziale Fundament unseres Zusammenlebens mit Begeisterung zerstören.
    „Was ich nicht will, das darf nicht sein!“ könnte eine schöne, wenn auch zu kurz greifende Definition für Faschismus sein.
    Ich finde es ekelhaft und ich frage mich, wann wir als Gesellschaft uns von solchen Gestalten befreien werden.

  14. Nationalliberaler sagt:

    Liquidation. Rohwedder. Haider. NSU-Hui Buh. Es ist längst Realität und doch nur eine Facette des globalfaschistischen, antirepublikanischen €£$-caustes.Die bezahlten Zudringlinge werden in Bälde diese Rolle übernehmen, wenn sie aktiviert worden sind.
    Die EU muß vernichtet werden. Gerne auch mittels anderer Abhilfe. Es geht um das Überleben aller europäischen, demokratischen, liberalen, sozialen, konservativen, christlichen und aufklärerischen Werte.

  15. kniebrecher sagt:

    so oder so einfach nur ein Armutszeugnis.. hail hydra

  16. lernender sagt:

    „Da musste sich ein Herr Palmer von den Grünen (!!!) für die einzige annähernd wirklich kritische Anmerkung (kritische Gäste waren gar nicht erst eingeladen) des Abends gleich Fragen lassen, ob er nicht rechte Ressentiments bediene. Ohne Worte.“

    Wobei der auch völlig schmerzbefreit ist, Wohneigentum zu beschlagnahmen und damit das Grundrecht auf Besitz und Eigentum zu untergaben.

    Schlimmer war nur noch der von der Asyllobby – schmieriger und substanzloser geht schon gar nicht mehr. Alle die kommen auf die schon hier lebenden Verwandten verteilen. Ich seh schon die nächste „Verwandten&Bekanntenindustrie“ – natürlich refinanziert durch abgepresste Steuer und Beitragszahlungen..

  17. s.Braun sagt:

    Der einzige Unterschied zu den SA Schlägern die anfang der 30er Jahre Demonstrationen „Andersdenkender“ gestört, bzw. verhindert haben ist der, daß die das kostenlos gemacht haben !

    • Ned Seegoon sagt:

      Nun, die rechten Parteien in DE können nicht verboten weil sonst die V-Leute des Verfassungsschutzes arbeitslos werden. (siehe BVG und NPD-Verbot). Damit macht es auch Sinn, wenn die Regierung neben den Rechten auch die gegen die Rechten demonstrierenden bezahlt. Ausgleichende Gerechtigekeit sozusagen.

    • J. Braun sagt:

      naja, nicht so ganz kostenlos. Denn zu Beginn wurden Uniformen, Ausrüstung und Fahrzeuge vom damaligen amtierenden Präsidenten der USA bezahlt.

    • Dattler sagt:

      Kostenlos? Woher hatte Hitler das Geld für diese Organisationen?

  18. dr.-schlimm sagt:

    Stellen Sie sich vor ….

    Es wäre wieder eine Bundestagswahl …………….. die Ergebnisse liegen fest ……………..
    und Sie sind perplex und staunen über diese Zahlen ………………………….

  19. Helga Müller sagt:

    Ich wollte am 10.Oktober mit der Bahn nach Berlin fahren gegen TTIP. Zufällig geriet ich auf die Seite von Verdi. Da fährt ein Bus, wo ich nichts bezahlen brauche. Ich werde mich erkundigen und absichern müssen , ob dieser Bus (ab Erfurt 6Uhr) nicht sogenannte Gegendemonstranten chauffiert.

    • hgb sagt:

      Bitte aufpassen: Sachen, für die man nichts bezahlen muss, kommen einem am Ende mindestens 3 mal teurerer, als wenn man gleich bezahlt hätte.

  20. Pingback: Kaüfliche Demonstranten: Nachhilfe für den Qualitätsjournalismus | ScienceFiles

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  22. Hosenmatz sagt:

    Was hier:

    http://www.taz.de/!5020381/

    als Satire gedacht war ist dann doch eher eine Real-Satire, leider. (P. Flasterstein :-)) )

  23. Pingback: Käufliche Demonstranten: 41.263,20 Euro vom Land Thüringen für die richtige Gesinnung | Der Honigmann sagt...

  24. hgb sagt:

    „Die Zeitungen wären voll davon, dass multinationale Konzerne das Demonstrationsrecht ad absurdum führen, indem sie bezahlte, professionelle Demonstranten gegen besorgte Bürger, die sich gegen TTIP wenden, auffahren lassen.“

    Stimmt!

    „Die Zeitungen wären voll davon, dass die US-Army versucht, Deutschland seine Souveränität streitig zu machen, und zwar dadurch, dass mithilfe von bezahlten Gegendemonstrationen der Eindruck erweckt wird, in Deutschland gebe es eine Anzahl von Leuten, die für die Stationierung taktischer Atomraketen sind.“

    Stimmt nicht. Die Zeitungen wären voll davon, daß Bürger durch Putin indoktriniert sind und die wirkliche Volksmeinung erst mit Unterstützung durch freiheitsliebende Kräfte Ausdruck finden konnte. (Amy go home ist nicht mehr in.)

    Aber eigentlich haben wir das alles schon abgehandelt:

    – Argumente werden nicht mehr gebraucht
    – Meinungen werden gemacht
    – Bürger werden so lange geschubst, bis sie in der richtigen Ecke stehen
    – Regierung steht über den Gesetzen
    – Verträge werden gebrochen, bevor die Tinte trocken ist
    – was gestern galt, gilt heute nicht mehr
    – Demonstrationen werden gemacht

    Da kann man doch nur noch dem merkelschen Vorschlag folgen, wieder öfters in die Kirche zu gehen, sich die Bilder da ansehen und über Pfingsten nachlesen. Allerdings, dank Shaw wird die Niederkunft des heiligen Geistes eher zu einem Warten auf Godot.

  25. Pingback: Käufliche Demonstranten: Nachhilfe für den Qualitätsjournalismus | Schwabenland

  26. Berger sagt:

    Berufsdemonstranten sind eine Sache, wenn jetzt noch heraus kommt, dass die jeweiligen Parteien nur durch Wahlmanipulation – also durch bezahlte Berufswahlhelfer, zB. die Regierungsgewalt an sich gerissen haben – wird dann endlich adäquat vom Volk reagiert ? – oder was muß noch alles an das Tageslicht befördert werden…?

  27. Heiner sagt:

    Wenn man sich den Freistaat Thüringen genauer ansieht, scheint sich da eine Traditionslinie zu ergeben.

    http://www.blu-news.org/2015/09/10/maulkorb-erlass-in-thueringen/

  28. Christoph Sattler sagt:

    „Was wäre wohl los?

    Die Zeitungen wären voll davon…“

    Da müssen wir ganz im Gegenteil noch froh und dankbar sein, dass die Zeitungen und die Tagesschau das Thema nicht aufgreifen.
    Die Meldungen würden in etwa so lauten:

    „Nur Thüringische Landesregierung bezahlt Gegendemonstranten. Kretschman und Kraft in Erklärungsnot, warum dies bisher vernachlässigt wurde.“

    In den nächsten Haushaltsentwürfen würden (oder werden schon?) dann von vorneherein solch wichtige Posten festgelegt….

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  30. Geier sagt:

    Es gibt hier ja noch einen Scandal im Scandal, der, soweit ich sehe, im verlinkten Artikel noch gar nicht erwähnt wurde: Rund 80 Prozend der von der SED-Regierung geförderten (Gegen)demonstrationen fanden gar nicht in Thüringen statt, sondern in Sachsen (eine auch in Sachsen-Anhalt). Man greift hier also von Erfurt aus zielgerichtet in die politische Willensbildung anderer Staaten ein. Das ganze ist mehrheitlich ein Ideologieexport ins NSW (wenn man das CDU-SPD-geführte Sachsen noch dazu rechnen darf). Erinnert mich stark an die SEW– und DKP-Finanzierung durch die SED. Die haben sich aber wirklich keinen Deut geändert.

  31. Klaus sagt:

    Die Darstellungen hier ist keineswegs ein Skandal. Die möglichen getätigten Zahlen stammen aller Voraussicht nach aus dem Demokratieförderungsprojekt der Landesregierungen, in der jeder Verein, der nach den Grundprinzipen der FdGO und dem Grundgesetz agiert, unterstützt werden kann. Von bezahlten Demonstranten deshalb kann keine Rede sein. Auch wie die Verteilung der möglicherweise getätigen Zahlungen unter den Demonstranten geschehen sein soll, ist mir schleierhaft. Gedankenexperiment: 200 Demonstranten demonstrieren gegen eine andere Kundgebung. Bei 1000€ macht das 5€ für mindestens 2 Stunden. Demzufolge 2,5€ pro Stunde unabhänig der An- und Rückreise. Glauben Sie ernsthaft, jemand lässt sich für solch einen Lohn bepöbeln und demonstriert?

    • Na dann haben Sie sicher auch nichts dagegen, wenn NPD-Demonstranten von der Landesregierung in der Ihnen schleierhaften Weise finanziert werden, denn die NPD ist nach wie vor eine verfassungskonforme Partei.

  32. RK sagt:

    Respekt für diesen Beitrag, nicht nur für den veröffentlichten Inhalt, sondern auch für die Verdeutlichung, dass bei einem provoziertem Straßenkampf zwischen Linksfaschisten und Nazis nur einer verlieren kann – Deutschland.

    Ein Bürgerkrieg auf Deutschlands Straßen wird am Ende die Feinde dieses wunderbaren Landes triumphieren lassen.

    Wie aus unseren Quellen bekannt, sollen auch Uni Professoren in Dresden Studenten zur Teilnahme an Gegendemonstrationen genötigt haben. Druckmittel: Noten und Banknoten.

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  38. Nichtvermummter sagt:

    12-12-2015 über web.de
    Die Polizei sprach von einer bedrohlichen Stimmung in der Leipziger Südvorstadt. Glascontainer seien umgeworfen worden. Das Gewaltpotenzial sei hoch. Laut Sprecherin wurden Polizisten aus einer Menge von etwa 1000 teils vermummten Menschen angegriffen.

    In den beiden Stadtteilen Südvorstadt und Connewitz gab es am Nachmittag eine Demonstration von Rechtsextremisten. Außerdem sind zehn Gegenveranstaltungen angemeldet. © dpa
    In Wien und München laufen Burka-Frauen herum und die werden nicht als „Vermummte“ bezeichnet. Schon seltsam!

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  40. Pingback: Ultima Ratio und Ultra Vires | osthollandia

  41. Pingback: Das ScienceFiles-Projekt | ScienceFiles

  42. Pingback: Es kotzt mich an, wie arrogant Bodo Ramelow ist | Lollipops for equality

  43. Pingback: 1. Mai in Zwickau: Zur Glaubwürdigkeit von Heiko Maas | SchweizerZeitung.ch

  44. Pingback: Bundesparteitag Stuttgart und der Kampf Alt-Parteien gegen das Recht | AfD Heusenstamm

  45. Pingback: Linke Gewalt | meinemeinungmeineseite

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