Linke Gewalttäter: Muttersöhnchen, Arbeitslose und gescheiterte Existenzen

Bei der Abteilung „Verfassungsschutz“  der Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird seit Jahres etwas besonders Interessantes erstellt: Ein Bericht über die linke Kriminalität, linke Gewalttaten und die entsprechenden Kriminellen. Im Gegensatz zu Heiko Maas, der seine Trägheit ganz offensichtlich nur überwinden kann, wenn man ihm die Worte „rechter Hass“ als Anreiz setzt, wird in Berlin Statistik über die linken Kriminellen geführt, die für sich reklamieren, politisch motivierte Straftäter zu sein und doch nichts anderes sind als gewöhnliche Kriminelle.

Linke Gewalt in BerlinDer Bericht ist mit „Linke Gewalt in Berlin“ überschrieben und listet Straftaten auf, die „(1) den demokratischen Willensbildungsprozess beeinflussen sollen, der Erreichung oder Verhinderung politischer Ziele dienen oder sich gegen die Realisierung politischer Entscheidungen richten, (2) sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung [beim Berliner Verfassungsschutz kennt man sie noch!], den Bestand und die Sicherheit des Bundes und der Länder richten … (4) gegen eine Person gerichtet sind wegen ihrer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion; Weltanschauung, Herkunft oder ihres äußeren Erscheinungsbildes …“.

Kurz: Die Berliner Verfassungsschützer sammeln Straftaten, die von Linken begangen werden, um ihre ideologische Gesinnung, die sie für so überlegen halten, dass man Personen und Gegenstände, die die Gesinnung nicht teilen, schädigen oder beschädigen muss, durchzusetzen. Straftaten wie: elf versuchte Morde und zwei versuchte Totschlagdelikte, 423 Fälle der gefährlichen Körperverletzung (also der Körperverletzung unter Benutzung z.B. eines Gegenstands, einer Stange, eines Messer usw.) 445 Fälle schweren Landfriedensbruchs, 382 Brandstiftungen oder besonders schwere Fälle der Brandstiftung. Insgesamt haben die Verfassungsschützer in Berlin für den Zeitraum 2009 bis 2013 5.371 Straftaten gezählt, die von Linken begangen wurden, um die Überlegenheit der linken Ideologie zu beweisen. Unter diesen 5.371 Straftaten sind 1.523 Gewaltdelikte.

Für 1.041 der 1.523 Gewalttaten haben die Verfassungsschützer Informationen zu den Tatverdächtigen. Für 974 Fälle wurden durch die Polizei 873 Tatverdächtige gefasst, was zeigt, dass der Anteil der Mehrfachtäter unter linken Gewalttätern mit 6,2%, die zweier Straftaten verdächtig sind und 2,1%, die zweier oder mehrer Straftaten verdächtig sind, recht hoch ist, so dass man von einer kriminellen Subkultur sprechen muss, wie sie in den Arbeiten von Cohen (1955) oder Wolfgang und Ferracuti (1967) beschrieben ist.

Ein Blick auf die sozialstrukturelle Verortung der Mitglieder dieser kriminellen Subkultur ergibt das folgende Bild:

  • 84,4% der Tatverdächtigen (N = 873) sind männlich, 15,6% weiblich.
  • Die Mehrzahl der Tatverdächtigen ist volljährig und dem Jugendstrafrecht (bis 21. Jahre) entwachsen: 35% (N= 306) der Tatverdächtigen gehören in die Altersgruppe der 21- bis 24-Jährigen, 18% (N = 157) in die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen, 12% (N = 105) in die Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen, je 4% (N = je 35) in die Altersgruppen der 35- bis 39-Jährigen bzw. der 40- bis 49-Jährigen, ein Prozent der Tatverdächtigen war zum Zeitpunkt der Straftat  50 Jahre oder älter. 26% der Tatverdächtigen (N = 227) waren zum Tatzeitpunkt zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Niedrigere Fallzahlen (N = 119) liegen zur Wohnsituation, zu Bildung und Erwerbstätigkeit der linken, tatverdächtigen Gewalttäter vor. Entsprechend geben die Ergebnisse eine generelle Tendenz.

  • 16% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt keinen Schulabschluss;
  • 17% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt einen Hauptschulabschluss;
  • 38% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt eine mittlere Reife;
  • 29% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt ein Abitur;
  • 34% der Tatverdächtigen waren zum Tatzeitpunkt arbeitslos;
  • 27% der Tatverdächtigen waren zum Tatzeitpunkt Schüler oder Studenten;
  • 20% der Tatverdächtigen gingen zum Tatzeitpunkt einer Arbeit nach;
  • 19% der Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt einen Ausbildungsplatz;
  • 92% der Tatverdächtigen lebten bei Ihren Eltern.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind linke Gewalttäter somit eine soziale Negativauswahl. Der Anteil der Arbeitslosen unter linken Gewalttätern ist deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung, das formale Bildungsniveau unter linken Gewalttätern ist deutlich geringer als in der Gesamtbevölkerung und die Fähigkeit auf eigenen Beinen zu stehen, ist unter linken Gewalttätern nicht sonderlich entwickelt.

Aus soziologischer Sicht muss man linke Gewalttäter somit als Personen ansehen, die mindestens eine Entwicklungsleistung, die auf dem Weg zum Erwachsenen zu erbringen ist, nicht erbracht haben. Sozialpsychologisch muss man daraus schließen, dass sie über keine entwickelte personale Identität verfügen, vielmehr beim Versuch, sich als eigenständige Persönlichkeit zu inszenieren, gescheitert sind und nunmehr eine linke Surrogatexistenz leben, deren wesentliches Element darin besteht, das eigene gesellschaftliche Scheitern zu erklären, zu erklären, warum Klassenkameraden und Kommilitonen einen guten Schulabschluss und eine einträgliche Arbeit gefunden haben und selbständig zu leben im Stande sind, zu erklären, warum Kommilitonen bessere Leistungen an der Hochschule erbringen, zu erklären, warum man im sozialen Vergleich mit anderen so schlecht abschneidet.

Subculture of violenceWenig überraschend finden die linken Gewalttäter die Entschuldigung für ihr Scheitern bei der Ideologie, die darauf setzt, menschliches Versagen zur Grundlage des Staatsaufbaus zu machen und die Versager, oder euphemistisch: Nicht-Leistungsfähigen auf Kosten der leistenden Mehrheit durchzufüttern: Sozialismus. Kampf gegen Antifaschismus, Antiimperialismus, Kapitalismus und die Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen stehen als Begründung für Brandstiftungen, Körperverletzungen und sonstigen Gewalttaten ganz oben auf der Agenda. Der Versuch, der misslungen Bildung einer personalen Identität, die soziale Identität eines sozialistischen Robin Hoods zu geben, er ist offensichtlich, so offensichtlich wie die Tatsache, dass die linken Gewalttäter keine Kämpfer für Freiheit und Menschenrechte sind, sondern mehrheitlich Muttersöhnchen, die im sozialen Vergleich mit ihrer Umgebung hinter dem Durchschnitt zurückbleiben. Und man muss sich fragen, hinter welchen Normalitätsanforderungen die Erziehungsleistungen von Eltern und sozialen Institutionen im Zusammenhang mit linken Gewalttätern zurückgeblieben sind, so wie man sich fragen muss, ob man linken Gewalttätern, die die Allgemeinheit schädigen, nicht u.a. das Kindergeld streichen soll, das sie bis zum Alter von 27 Jahren beziehen.

Literatur

Cohen, Albert (1955). Delinquent Boys. Glencoe: Free Press.
Wolfgang, Marvin E. & Ferracuti, Franco (1967). The Subculture of Violence. Toward an Integrated Theory in Criminology. London: Tavistock Publications.

 

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20 Responses to Linke Gewalttäter: Muttersöhnchen, Arbeitslose und gescheiterte Existenzen

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Linke Gewalttäter: Muttersöhnchen, Arbeitslose und gescheiterte Existenzen

  2. Elisabeth jenders says:

    Interessant! Und Ihre Motivation ist Neid, ideologisch verbrämt.

    • Heike Diefenbach says:

      @Elisabeth Jenders

      Ich hoffe doch sehr, dass es sich bei der Tatsache, dass Sie „Ihre“ eben so, also groß und nicht klein, geschrieben haben, um einen Tippfehler handelt, sonst müsste ich hier ob der unverschämten Unterstellung sehr deutlicbe Töne finden. 🙂

      In dubio pro reo; ich gehe davon aus, dass Sie „ihre“ meinten, und nicht „Ihre“!?!

  3. Jürgen Stillger says:

    Vielen Dank für den klarstellenden Artikel.

    Wie lange wird der Verfassungsschutz solche Statistiken noch führen dürfen? Und hoffentlich führt er diese Beobachtungen auch gegen andere extremistische Randgruppen und veröffentlicht diese zum Vergleich. IMHO gibt es leider keine links- oder rechtsextremen Randgruppen, – nur Extrem-Dumme (und dagegen kämpfen Götter selbst vergebends!). Wichtig ist nur, den Dummen (die also der Gesellschaft nur Schaden zufügen) kein gestaltendes Betätigungsfeld zu geben. (Meine selbstgezimmerte Theorie). Was durch Maas, der Amadeu-Antonio Stiftung (von wem ist diese eigentlich zu millionenschweren Reichtum gekommen?) und andere unheilige Allianzen leider bewirkt wird. Linke haben kaum andere Unterstützer als Sozialneider u.ä. Die sogenannten „Rechten“ der CDU sind dagegen zu einer, das Untertanentum und die Staatsabhängigkeit glorifizierenden Partei mutiert. (Von wem sonst wird noch Merkel zugejubelt?). Insofern bin ich froh, daß mit der AfD es eine Partei mit deutlich höheren (nachgewiesenenen) Bildungsniveau gibt.

  4. Peter Freimensch says:

    Auf den Punkt gebracht: Linke gewalttätige Faschos sind asozial und arbeitsscheu.

  5. Hans Meier says:

    Was ich richtig gerne hab, sind Soziologen die über die Empirie, also über die Zahlen, die Verhältnisse, in denen sich diese beobachteten Individuen befinden, die richtigen Analysen, bzw. Schlüsse ziehen.
    Wie sangen schon „Die Ärzte“ oder noch viel besser Heino „Junge… und Du warst so ein schönes Kind“.
    Die komplette Antifa-Szene besteht aus psychisch verunglückten Berufsjugendlichen, die von „Geldverteilern“ der Parteien gebucht werden, also die, die für sie die Reisebusse buchen und sie mit Handgeld auf Krawall-Tour schicken.
    Da findet echte Schwarzarbeit satt, einerseits weil Antifanten Handgeld und Reisekosten in hohen Summen beanspruchen, und weil Parteien damit politischen Aktionismus finanzieren und organisieren, den sie mit normalen, legalen Werbeagenturen nicht erreichen können, bzw. wollen.
    Wenn aber Parteien über ihre Ausgaben normaler weise Buch führen und mit diesen Ausgaben Aktionismus finanziell gefördert wird, dann ist das definitiv ein Fall für die Steuerfahndung, um die Steuerhinterziehung von Agenturen, wie der Antifa bei ihren Auftraggebern, dingfest zu machen.
    Also ein klarer Fall für Heiko und die Arbeitsministerin, nicht das die Antifanten noch weniger als den Mindestlohn für ihre vereinbarte Tätigkeit erhalten, von den Sozialversicherungs-Beiträgen der Auftraggeber mal abgesehen, es geht definitiv steuerrechtlich um „Schwarzarbeit“ von Schwarzuniformierten Reisegruppen, die einfach nicht zu übersehen sind, wenn sie von den Staatsmedien als die Besorgten präsentiert werden.
    Falls keine Steuerfahndung sich dieser Tatsache annimmt, haben wir eine echte Regierungs-Kriminalität, weil völlig Verrückte einen Merkel-Personenkult bejubeln.

  6. Danke für den Artikel. Darf ich davon Kopien machen und an diversen linken Stammtischen verteilen? Nein, bevor einer fragt, ich bin definitiv NICHT suizidgefärdet.
    http://www.DDRZweiPunktNull.de

  7. Pingback: Linksextremisten sind nicht integriert – Studie belegt: Linksextremisten sind Versager | LW-Freiheit

  8. Die ganze Tragik dieser linken Nichtsnutze ist eingehend (aber kurzweilig) hier beschrieben:

    Und bei den „Qualitätsmedien“ gesteht man inzwischen ein, daß „die Rechten“ doch nicht solche bildungsfernen Dumpfbacken sind, wie bisher gerne behauptet…
    (hier bei 15:55 -> https://youtu.be/sYMxS8lvnok?t=15m55s)
    „Die Schulbildung der ‚Marschierer‘ liegt über dem Durchschnitt …“

    • Heike Diefenbach says:

      … das war eine Frage der Zeit: man kann einfach nicht langfristig in Verleugnung von Realitäten leben – die Realität hat so eine Art, sich in Erinnerung zu rufen und Konsequenzen zu produzieren ….

  9. Pingback: Meldungen vom 6. Mai 2016 - Opposition 24

  10. Werner Sombart III says:

    Seltsam, aber als ich vor Monaten einen kritischen Kommentar auf einer dieser unsäglichen linken Postillen schrieb, die wieder mal zum Marsch gegen blah, blah aufrief, hatte ich urplötzlich eben diese Inspiration: das sind fast alles Typen, die noch beim Muttern die Füße untern Tisch strecken, Versager und Gescheiterte. Ich gab dieser Annahme deutlichen Ausdruck, und siehe, mein Kommentar war dann alsbald ohne eine Widerrede verschwunden… Vielen Dank für diese sorgsame Arbeit, Herr Klein. Ich hoffe, daß die Ergebnisse des Berliner Verfassungsschutzes in nicht allzu ferner Zeit die Grundlage für entsprechende Gerichtsverfahren vor einer von allen korrumpierten Mitgliedern gereinigten Justiz oder irgendeiner Ersatzinstitution verhandelt und nach Gesetz und Ordnung abgeschlossen werden.

  11. Walter Finger says:

    Da gibt es eine Familienministerin die diese vom VS gesammelten Daten doch mal überreicht bekommen sollte. Einen gewissem Maas nicht vergessen.

  12. Pingback: JAWOs Links am Sonntag – KW 18/16 – #article7 - NICHT-Feminist

  13. Heinrich says:

    Kindergeld wird meines Wissens nicht bis zum 27., sondern „nur“ bis zum 25. Lebensjahr gewährt.

  14. Pingback: ANTIFA-Terror ist Staatsterror | karatetigerblog

  15. Pingback: Linksextremistische Gewalt « Ampelmännchen und Todesschüsse

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