Wir wollen nur Ihr Bestes: Ihre Leber, Ihre Nieren, Ihr Herz, Ihre Augen, Ihre Lunge…

Morgen ist Tag der Organspende. Seit 1983 wird der Tag der Organspende jeweils am ersten Samstag im Juni begangen. Samstags deshalb, weil Organspenden außerhalb der Arbeitszeit erfolgen sollen, schon weil eine Organspende nur dann möglich ist, wenn „der Tod … festgestellt ist“, wie man beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages weiß. Das macht Sinn, denn ohne Herz lebt es sich nicht so gut und nach Erfahrungsberichten ist auch ein Leben ohne Leber ziemlich saftlos.

Morgen ist also Tag der Organspende. Nie war Organspende so einfach und sicher wie heute: Dafür sorgt das Transplantationsgesetz (TPG). Dass es dennoch Organhandel durch Ärzte gegeben hat, kleine Unregelmäßigkeiten, die Ihr Vertrauen darin, dass Ihr Tod von diesen Ärzten korrekt festgestellt wurde, nicht dass man Sie aus Versehen lebend ausnimmt und tot und ausgeweidet zurücklässt, sollte Sie nicht in Ihrer Spendenfreude erschüttern. Es ist kein Grund zum Verzagen, denn: Nie war Nächstenliebe so einfach wie heute. Organspende ist gelebte Nächstenliebe wie Heiko Maas, Minister für … – war es Justiz?- weiß. Also leben Sie Nächstenliebe. Spenden Sie. Spenden Sie Organe. Sie spenden die Organe, wir kümmern uns um den Nächsten.

Die Zahl der Spendenfreudigen ist in Deutschland von 1.296 Organspendern im Jahr 2010 auf 864 Organspender 2014 zurückgegangen.

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