Kaum verhohlener Aufruf zum Mord im Neuen Deutschland: PEGIDA stürmen – Nazis prügeln

Zwei Vorbemerkungen zu einem ungeheuerlichen Vorgang:

(1)

Die LINKE gilt als verfassungskonforme Partei, jedenfalls ist derzeit in Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht kein Verfahren anhängig mit dem Ziel, die LINKE verbieten zu lassen.

linke-plakatDie LINKE ist zu 100% Eigentümer der Förderative Verlags-, Consulting- und Handelsgesellschaft mbH – FEVAC, die wiederum zu 50% am Neuen Deutschland beteiligt ist. Die restlichen 50% gehören einer Communio Beteiligungsgenossenschaft, die so etwas wie ein Presseimperium links des Presseimperiums aufgebaut hat, das der SPD gehört. Man kann also feststellen, dass sich die LINKE, das, was im Neuen Deutschland erscheint, zurechnen lassen muss.

(2)

Der demokratische Grundkonsens sieht es unter anderem vor, dass keine Gewalt angewendet wird. Auseinandersetzungen im politischen Raum finden mit Worten, nicht mit Fäusten statt, und in der idealen Welt gewinnt derjenige, der das beste Argument hat. Was es voraussetzt, dass Argumente ausgetauscht werden, dass ein Dialog stattfindet, dass man miteinander redet, die Ideen des anderen nicht schon deshalb ablehnt, weil sie nicht die eigenen sind und so weiter. In Kurz: Voraussetzung ist Respekt, Toleranz und Akzeptanz. Nur so ist der Wettbewerb von Ideen möglich und nur so kann Faschismus, der nicht zuletzt darin besteht, dass einer behauptet, er wisse ganz genau was richtig ist und deshalb könne man allen anderen den Mund verbieten, vermieden werden.

Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass im Parteiblatt der LINKE, im Neuen Deutschland, ein Mordaufruf erscheint, der so offen auf Pegida-Wanderer und AfD-Mitglieder gerichtet ist, dass man sich verwundert die Augen reibt und noch einmal liest. Auch beim zweiten Mal lesen, steht es noch da:

“Es es existiert kein Beispiel in der Geschichte, wo ein Diktator oder Faschist gewaltlos beseitigt wurde [Das ist falsch, Franco ist nur ein Gegenbeispiel]. Jeder gesunde Nazi ist ein potentieller Mörder. Ergo ist jeder tötungsunfähige Nazi für seine Hassobjekte eine Gefahr weniger.“

Man kann dem Autor Horst Schöppner hier nur zugute halten, dass er sich in Rage geschrieben hat und vor lauter weißem Schaum nicht mehr sieht, was er schreibt. Denn was er schreibt heißt im Klartext: Man muss Nazis um ihre Gesundheit bringen, sie so behandeln, dass sie nicht mehr gesund sind, denn wenn sie gesund sind, sind sie potentielle Mörder. Die finale Beendigung der Gesundheit besteht darin, sein Gegenüber zu töten (Verstümmelung reicht nicht) und wenn Schöppner sicherstellen will, dass Nazis nicht mehr als, wie er meint, gesunde potentielle Mörder ihre Hassobjekte gefährden, dann muss er den Mord an Nazis befürworten. Das ist die logische Folge seiner eigenen Argumentation, die man auch nicht dadurch abschwächen kann, dass man z.B. sagt, wenn es gelingt, einen Nazi zum Krüppel zu prügeln, der fortan im Rollstuhl sitzt, dann habe man seinen Hassobjekten auch Erleichterung verschafft.

Horst Schöppner wird vom Neuen Deutschland als „Antifaschist und Buchautor“ bezeichnet. Wer solche Antifaschisten hat, der braucht keine Faschisten mehr, denn es gibt keinen Unterschied zwischen faschistischen und antifaschistischen Hassrednern und potentiellen Mördern wie Schöppner. Er teilt alle Insignien, anhand derer er selbst in seinem Text Faschisten identifiziert: ein geschlossenes stimmiges Weltbild, in dem alle Nazis potentielle Mörder sind, eine Mauer aus Vorurteilen und Wertungen, die ihn daran hindern, mit denen, die er für Nazis hält, einen Dialog aufzunehmen und die Unsicherheit und Ängstlichkeit, die er Nazis zuschreibt, die hat er auch. Weshalb sonst wäre es ihm unerträglich, dass es ein Häuflein von Nazis an Ort Y gibt?

Und wer sind Nazis für Schöppner? Wer sind die potentiellen Mörder, deren Gesundheit er so beeinträchtigen will, dass sie keine potentiellen Mörder mehr sein können? Wer sind die Nazi-Feinde Schöppners?

Lenin Was tunNun, die Nazis, sie werden unter der sinnigen Frage „Was tun?“ von Schöppner diskutiert, eine Frage, die schon Lenin gestellt hat, ehe er einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen und den Irren Trotzki auf seine Gegner losgelassen hat. Schon Lenin hatte also das Problem der Andersdenkenden, und er hat es final gelöst, per Kugel oder mit Dynamit.

Die Lösung von Schöppner, sie sieht wie folgt aus:

“Dazu ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn plötzlich einmal 1000 Antifas eine PEGIDA-Demo in Dresden stürmen würden? Wäre danach alles beim alten? Welche Folgen hätte das? Würde der Hass speiende Kleinbürger noch immer große Reden schwingen? Würde er, im Angesicht einer antifaschistischen Faust noch immer hemmungslos gegen Minderheiten hetzen? Oder würde er reflexartig die Fresse halten, den Schwanz einziehen und nach Hause kriechen?“ (Die Einleitung „Dazu ein Gedankenspiel“ ist notwendig, um strafrechtlichen Konsequenzen zu entgehen und den Aufruf, die Pegida zu stürmen, nicht zu offen zu machen. Zum offenen Aufruf wäre Mut erforderlich, aber Schöppner klappt wohl lieber den Schwanz ein, hält reflexartig die Fresse und verkriecht sich hinter dem Schutz schwammiger Formulierungen.)

Diese Phantasie des Herrn Schöppner, sie ist nicht nur vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass die Teilnehmer der PEGIDA für ihn alle Nazis und somit potentielle Mörder sind, die man um ihre Gesundheit bringen muss, sie ist auch vor dem Hintergrund interessant, dass er sich selbst wohl nicht als speienden Kleinbürger ansieht. Da unter den Kleinbürgern in Marxscher Terminologie nur noch das Lumpenproletariat zu finden ist, muss man Schöppner wohl als speiendes Mitglied jenes Lumpenproletariats ansehen, das hemmungslos gegen PEGIDA-Unterstützer hetzt und schon für Marx nicht einmal mit dem falschen Bewusstsein entschuldigt werden konnte.

Dass AfD-Mitglieder von Schöppner nicht ausgenommen werden, zeigt sich daran, dass er die AfD als parlamentarische Repräsentation von Nazis ansieht, also als Nazis, als potentielle Mörder, die in Parlamenten sitzen.

Normalerweise würden wir jetzt darauf hinweisen, dass diejenigen, die anderen demokratische Rechte vorenthalten wollen, und das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung sind solche Rechte, sich außerhalb der demokratischen Gesellschaft verortet haben und ihrerseits nicht die Rechte in Anspruch nehmen können, die sie anderen vorenthalten wollen. Aber im Fall dieses Beitrags von Schöppner ist diese Feststellung irrelevant, denn sein Angriff auf die Grundfeste einer demokratischen Gesellschaft ist vehementer, sein Hass auf Andersdenkende, die ihm als Objekt dienen, an dem er sich um seine Gewaltphantasieren erleichtern kann, hat eine andere Qualität, eher die Qualität, die man aus sozialistischen Bananenrepubliken gewohnt ist, in denen mit allen Mitteln um die vermeintliche Macht gekämpft wird. Wenn Menschen erst einmal so weit gekommen sind, wie Schöppner, dass ihr Hass sie dazu treibt, Menschen die sie nicht kennen, von denen sie nur wissen, dass sie z.B. durch die Straßen Dresdens laufen, überfallen und verprügeln oder gar ermorden wollen, dann sind sie als normale Mitglieder einer normalen Gesellschaft verloren und müssen entsprechend behandelt werden. Moderne Gesellschaften sehen für Personen, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, psychiatrische Anstalten oder Gefängnisse vor.

Man stelle sich vor, derartige Hatespeech käme nicht von einem angeblichen Antifaschisten, sondern von einem Rechten, der zum Sturm eines Flüchtlingslagers durch 1000 Rechte aufruft. Können Sie sich die Reaktion der deutschen Saubermänner vorstellen? Und welche Reaktionen gibt es bislang auf diesen offenen Aufruf, Menschen, deren politische Einstellung Horst Schöppner nicht passt, an der Gesundheit zu schädigen, sie zu ermorden?

[Schweigen] Die kleingeistigen Bürger halten einmal mehr die Fresse und ziehen den Schwanz ein.

Seine gesammelten Gewaltphantasien hat Horst Schöppner wohl gerade im Unrast-Verlag unter dem Titel „Antifa heißt Angriff“ veröffentlicht. Der Urast-Verlag wird übrigens von einem eingetragenen Verein getragen, ist somit steuerlich begünstig.

Auf den Beitrag im Neuen Deutschland sind wir über Arne Hoffmann gestoßen.

 


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40 Responses to Kaum verhohlener Aufruf zum Mord im Neuen Deutschland: PEGIDA stürmen – Nazis prügeln

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  2. Roland says:

    Ein Gutes hat es dass Meinungsfreiheit mittlerweile Hass auskotzen ausbeutet. Die Idioten brauchen sich nicht mehr verstellen und können unmittelbar ihre Idiotie zur schau stellen. Auf diese Weise spart es uns doch allen viel Zeit oder nicht? 😀

  3. Ralf Pöhling says:

    Zitat Schöppner:”“Dazu ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn plötzlich einmal 1000 Antifas eine PEGIDA-Demo in Dresden stürmen würden? Wäre danach alles beim alten? Welche Folgen hätte das? Würde der Hass speiende Kleinbürger noch immer große Reden schwingen? Würde er, im Angesicht einer antifaschistischen Faust noch immer hemmungslos gegen Minderheiten hetzen? Oder würde er reflexartig die Fresse halten, den Schwanz einziehen und nach Hause kriechen?“”

    Was dabei herauskäme? Das wäre die direkte Eskalation und rechts-konservativ-national würde nicht mehr stillhalten. Das liberale Bürgertum würde sie dabei nicht aufhalten, sondern verständlicherweise Beifall klatschen.
    Als nächstes hätten wir dann den Einsatz der Bundeswehr im Inneren und eine Notstandsregierung, die mit Noterlassen irgendwie den Laden zusammenhalten würde, bis der starke Mann mit Führerpotential wieder die Macht übernommen hat.
    Alles schon mal dagewesen.
    Wenn es die Sozialisten denn wirklich wieder genau so haben wollen wie damals, nur zu…

    • STRAFANZEIGE says:

      Die Links denkenden sehen das eigentlich auch so. Siehe dazu die Diskussion im nd: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1012881.debatte-gewalt-gegen-nazis.html

      • Ralf Pöhling says:

        @STRAFANZEIGE

        Interessante Kommentarsektion unter ihrem verlinkten Artikel. Offenbar hat das linke Spektrum sein Fußvolk nicht mehr im Griff. Was ja auch gut an der Torte in Sarah Wagenknechts Gesicht zu erkennen ist. Die Frage die sich stellt ist:
        Ist das falsche Erziehung der eigenen Sprößlinge oder wird da bewusst angestachelt?

    • Paule says:

      Ich frage mich welche Demonstration der Herr stürmen lassen will, denn bei Pegida gibt es keine „hassspeienden Kleinbürger“ und gegen Minderheiten wird da auch nicht gehetzt.
      Die Fäuste die da gezeigt werden sollen sind auch keine antifaschistischen.
      Aber es geht bei der Pegida um korrupte Politiker und machtbesessene Bonzen mit pädophilen Neigungen und große Drogenbedarf, und um die grünen Priester der Genderreligion.
      Der Herr mit den nicht mehr zu verheimlichen Gewaltphantasien wird wohl deswegen Angst um seinen Platz am Futtertrog haben.
      Falls der Überfall stattfindet, werden danach viele Zwangsjacken, Särge und Krankenhausplätze benötigt werden, den die Herren Antifaschisten haben eine ihrer eigen Veranstaltungen überfallen.
      Tröstend ist das danach die Faschisten in jedenfalls geschwächt wären, durch eigener Hand, das ist dann sehr erfreulich.

    • Eloman says:

      Das riecht alles ein wenig nach Weimar.

      • Was heisst das: “Das riecht alles ein wenig nach Weimar.” ?

        Auf jeden Fall haben wir daraus kaum die richtigen Lehren gezogen:

        z.B. können Koalitionen nach wie vor ohne Absegnung durch die Wähler, also am Wähler vorbei(!), erfolgen. Hitler kam so an die Macht, Merkel auch. Ein weiterer Fehler von “Weimar”: Abwahlen sind nach wie vor nicht möglich, bundesweite Volksabstimmungen sind unter Merkel weiterhin verboten.

        Es sollten auch Parlamentssitze entsprechend den Nichtwählern frei bleiben! Stattdessen stabilisieren die deutschen Nichtwähler unser Regierungssystem. Genau in die Richtung, daß eben nicht alle Macht vom Volk ausgeht, sondern von den Parteien! Insofern sollte man sich mal fragen, ob das Wahlgesetz überhaupt GG-konform ist. Solange die Parteien im Bundestag die Richter darüber bestimmen ist diese Frage natürlich ziemlich sinnfrei. Abhilfe wäre möglich, aber dann müsste es u.a. viel weniger Nichtwähler geben.

      • ein stein says:

        Ich verstehe nicht, wie man hier noch Weimar riechen kann, obwohl dieser Geruch längst durch den Gestank der nationalsozialistischen Machtergreifung nach der Regierungsübertragung an Hitler überdeckt wird. Wie damals setzt man heute staatliche Mittel für die Regierungspropaganda ein und schickt (antifaschistische) „SA-Stürme“ los, um zuerst durch Drohungen und dann durch Anschläge auf Parteibüros und Zeitungsredaktionen ideologische Gegner einzuschüchtern.

        Was nur noch fehlt ist, dass irgendwann Politiker der AfD durch die Straßen gejagt, misshandelt und in Lager verschleppt werden – bei gleichzeitiger Verharmlosung dieses blanken Terrors gegen Andersdenkende als „aufgebauschtes Problem“ und aberwitzigen Versuchen, diesem sogenannten „Kampf gegen Rassismus, Ausgrenzung und menschenverachtendes Verhalten“ einen moralischen und damit – wie damals – legalen Anstrich zu geben.

        Allerdings soll dieser „Kampf gegen Rechts“ heute nicht dem Aufbau, sondern dem Erhalt einer autoritären Regierung dienen – darum hat dieser eklige Geruch auch eine leichte Note von Mama-Doc und Antifa-Tontons.

  4. Jürg Rückert says:

    Am Anfang war der Hass. Er sah sich um und suchte ein Substrat: eine Sache, ein Tier oder ein Gesicht. Sie haben keine Schwielen an den Händen? Dann sind Sie ein Feind der Arbeiterklasse! Sie gehören nicht zum Stamm oder zur Partei? Also ein Feind! Feinde müssen zwingend liquidiert werden. Nebenbei ist das einfach geil.
    Sind alle beseitigt, so bleibt der Hass. Er sieht sich weiter um: aha, ein Revisionist! Die Reihen müssen gesäubert werden, immer wieder und sei es bis zum letzten Mann. Das Hass überlebt sie alle.
    Die Kannibalen und Kopfjäger sind beileibe nicht ausgestorben. Sie treten zivilisiert und gut organisiert auf. Wie der Herr Schöppner inmitten seiner Kumpane, protegiert von ihren Paten aus der Mitte der Gesellschaft.

    • Gernot Meyer says:

      Die Linken sind die mit Abstand größten Massenmörder in der Geschichte der Menschheit. Das belegt die Genozidforschung. Sieht nicht so aus, als würden die je damit aufhören wollen.
      Auch an diesem Beispiel erkennt man die Dynamik der Gewaltspirale. Was für ein perverses Vorhaben, wenn Massenmörder mit Morden das angebliche Morden verhindern wollen?!

      Und zum abgebildeten Plakat: Freiheit und Gleichheit gibts nicht zusammen. Entweder gibt es ein Mehr an Freiheit und dafür ein weniger an Gleichheit oder man strebt , wie es die Linken seit jeher tun, Gleichheit an. Was dann unweigerlich in Sklaverei endet. Und wenn Menschen sich gegen die Sklaverei wehren, müssen sie selbstverständlich im Namen der Ideologie beseitigt werden.

      • corvusalbusberlin says:

        Sie haben die “Brüderlichkeit” vergessen.
        Robespierre wollte diese 3 Worte auf der französischen Flagge verewigen.
        “Liberté, Egalité, Fraternität” sind sogar auf der Euro Münze verewigt.

        • Paule says:

          Hallo,
          als Deutsche sollten wir uns an unsere Nationalhymne halten.

          Unser Motto laute:

          Einigkeit, Recht und Freiheit!

          Mit Brüderlichkeit hergestellt.
          Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und auch andern Völker zu empfehlen.

          • corvusalbusberlin says:

            Ha,ha,ha “Einigkeit,Recht und Freiheit”
            Wo wird denn das in unserem Lande noch praktiziert? Können Sie mir das beantworten, lieber Bruder?

            • Paule says:

              Sie haben ja recht lieber Deutscher.
              Sie haben den Finger in der Wunde.
              Ein Motto ist Handlungsanleitung und Ideal.
              Mann muß es wollen. Mann muß es als Handlungsmaxime auffassen, dann wird es besser, wieviel besser hängt von der Anzahl der Mototreuen ab.
              Leider auch: je weniger umso schlimmer. Siehe Artikel.
              Lieber deutscher Bruder, nicht spotten machen!

              • corvusalbusberlin says:

                Verraten Sie mir, was Sie machen, um Einigkeit, Recht und Freiheit wieder herzustellen.

        • Andre Kubu says:

          Wobei mit der Gleichheit wohl in erster Linie die vor dem Gesetz gemeint war:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilien_de_Robespierre#Die_Gleichheit_aller_Franzosen

          Zitat:
          “Die Gleichheit des Vermögens, von der die Armen träumten, meinte er nicht. Dies erklärte er im April 1793 vor dem Nationalkonvent und versicherte den Reichen, dass er ihre Schätze auf keinen Fall anrühren wolle. Diese Gleichheit war auch nicht für Frauen vorgesehen. Olympe de Gouges wurde 1793 verhaftet und unter anderem für ihre Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin, in der sie die volle rechtliche, politische und soziale Gleichstellung beider Geschlechter forderte, hingerichtet.”

          Auf die wahnsinnige Idee Geschlechter als “konstruiert” zu betrachten und da Gleichheit zu fordern, wäre damals vermutlich niemand gekommen.

          Die Gleichheit vor dem Gesetz ist sicher anstrebenswert (wobei es da immer Ausnahmen gab, etwa mit der Wehrpflicht).

          Die Gleichheit der Vermögen halte ich für eine gefährliche Utopie, man sollte eher eine “zu große Ungleichheit” bekämpfen. Denn sowohl Gleichheit, wie auch ausufernde Ungleichheit haben immer fatale Entwicklungen zur Folge.

    • PeeWee says:

      Sehr gut gesprochen und den Nagel auf den Kopf getroffen, Jürg !

  5. Jürgen Stillger says:

    In der idealen Welt gewinnt das bessere Argument.

    In der realen Merkel-Welt wird Meinungsvielfalt erst garnicht zugelassen. (Sind Beispiele erforderlich?). Insofern setzt sich der lauteste durch.

    Diesen Zustand sollte man ändern!

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  7. René says:

    Die “kleingeistigen” Bürger lesen für gemeinhin nicht das “Neue Deutschland”. Somit schützen sie sich selbst vor derartigen beinahe unverholenen Mordaufrufen.

  8. Pingback: Meldungen vom 29. Mai 2016 - Opposition 24

  9. Kai says:

    Dazu: wenn der Faschismus wiederkommt, wird er nicht sagen, er sei der Faschismus, er wird sagen, ich bin der Antifaschismus. Unbekannten, resp. nicht belegten Ursprungs. Häufig Silone zugeschrieben.

    Ist ein solcher Aufruf eigentlich schon ein Hassverbrechen, Herr Maaß?

  10. Bodo Staron says:

    Ich möchte nur an dieses “Glanzstück” der Antifa von 2013 erinnern. “Irgendwann werden wir schiessen müssen”.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/102039

  11. AnniNom says:

    Scheint so, als wähnte sich der Schöppner in seiner Existenz bedroht. Das was da an seinem Fundament nagt, ist sicherlich die Realität. Er kann die Absurdität seiner Scheinwelt nicht mehr leugnen, aber deren Einsturz wird ihn begraben, also drischt er auf alle, die seine Wahnexistenz in Frage stellen ein. Solschenyzin hat den weiteren Verlauf der Psychose(?) ganz gut beschrieben und Pol Pot hat gezeigt, wie es in die Realität umgesetzt wird. Ende des Zynismus

  12. ein stein says:

    Versuchen Sie doch die „Antifaschisten“ zu verstehen:

    Wenn man jemanden zusammenschlagen möchte, weil er erfolgreicher ist, etwa weil er die Schulzeit schon genutzt hat um klüger zu werden (während man selber nur geschafft hat, vom Lehrer unbemerkt am Ende eines Schuljahres genau so dumm zu sein wie am Anfang) und wenn jemand dadurch Erfolg im Leben hat, ein Studium absolvieren oder mit einer Geschäftsidee ein gutes Auskommen für sich und andere erwirtschaften kann (während man selber vielleicht schon durch die eigene Körperpflege überfordert ist) – dann kann man damit schlecht argumentieren.

    Wen man den anderen aber als Nazi hinstellen kann, dann hat man nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht ihn zusammenzuschlagen, denn jeder weiß ja, was Nazis alles anrichten würden, wenn sie nur könnten. Und schon ist man kein Loser, kein überflüssiges Würstchen mehr – sondern ein Held.

    • Jürg Rückert says:

      Von Manes Sperber stammt die Bemerkung, dass alles, was die Juden den Ariern angeblich antun wollten, die Nazis den Juden antaten. Die Welt ist irre, wenn nun Leute (“Helden”) mit dreister Stirn die erfundenen “neuen Nazis” so behandeln wollen, wie die Nazis die Juden behandelten.

  13. Andre Kubu says:

    Zustimmung. Es ist die eine Sache, wenn die Konfliktparteien in Foren-Kommentaren aufeinander einprügeln. Es ist eine andere, wenn eine Zeitung sowas veröffentlicht.

    Aber es verdeutlicht wo “Neues Deutschland” steht.

    Ich sehe es als weiteren Verschärfungston in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Und so gern ich diskutiere: ich habe wenig Hoffnung, dass man damit derzeit viel bewegen kann. Es gibt immer helle Köpfe die man mit guten Argumenten überzeugt, aber wenn die Erfahrungen und Weltbilder zu weit auseinanderliegen, erreicht man sein Gegenüber damit idR nicht mehr.

    Es gibt daher nicht umsonst das demokratische Kräftemessen. Beziehungsweise sollte es dieses geben und es sollte die ultima ratio sein.

    Bedauerlicherweise hat man aus der Wahl der NSDAP seinerzeit aber nicht etwa gelernt, dass Parteien korrupt sind und ihre Macht missbrauchen und man daher dem Bürger mehr Einfluß geben sollte, nein, man hat stattdessen ein bisschen Systemkosmetik (5%-Hürde) betrieben, in der vagen Hoffnung auf dauerhafte Stabilisierung. Denn Parteiensysteme sind schliesslich sakrosankt und der eigentliche Souverän angeblich zu dumm (aber trotzdem für alles haftbar). Der Hauptfokus lag aber darauf, Antifaschismus-Reflexe anzutrainieren.

    Da “Faschismus” aber schwer zu fassen ist, kann man ihn als Platzhalter für faktisch alles einsetzen und jeder ist in seiner Interpretation frei, wen er als absoluten Feind der Demokratie und Freiheit wie bekämpfen will. Denn dass er bedingungslos bekämpft werden muss, wurde ja eingetrichtert. Kein Appeasement! Keine Diskussion! Keine Kompromisse! Notfalls auch Gewalt (das jahrelang unkritisch praktizierte gesellschaftliche Ausgrenzen war ja schon eine Vorform), denn es gilt ja das Schlimmste, einen neuen Weltkrieg und Holocaust, zu verhindern… und da es immer noch Parteien und Wahlen gibt und der Wähler immer noch frei in seiner Entscheidung ist, muss man halt die vermeintlich als “faschistisch” erkannte Partei bekämpfen und jeden der sie unterstützt.

    So sehen das Leute wie Schöppner. Sie werden getrieben von der Angst die Geschichte würde sich wiederholen. Und die Reflexe und Feindbilder sind derart fest verankert, dass alles was nicht dazu passt, als Lüge abgetan wird und mitunter sogar das Gegenteil behauptet (etwa dass die AfD antidemokratisch sei, obwohl sie direkte Demokratie fordert).

    Der Todeskeim steckte also schon die ganze Zeit in der Nachkriegsrepublik, es ist die Tatsache, dass wir die Geschichte in Punkto drittes Reich nie wirklich aufgearbeitet und lieber mehrere Generationen dämonisiert und für unzurechnungsfähig erklärt haben. Und es ist die Tatsache, dass wir keine richtige Demokratie besitzen, sondern immer noch ein Parteien-Vormundschaftssystem in dem man fremden Organisationen mehr vertrauen muss, als rechtfertigbar ist.

    Jetzt hat der Keim ausreichend Wurzeln geschlagen und droht die Gesellschaft zu sprengen. Das wird noch lustig werden und nicht so schnell wieder weggehen…

  14. rote_pille says:

    Einen demokratischen Grundkonsens hat es niemals gegeben. Die Prämisse, dass Mehrheitsabstimmungen Urteile nach den Maßstäben der Vernunft ersetzen und auf mystische Weise Rechte schaffen, die niemand hat, ist nicht akzeptabel. Die Mordaufrufe sind nur die konsequente Anwendung derselben Ablehnung vernünftiger Prinzipien, auf denen die Demokratie aufgebaut ist.

    • Paule says:

      Nun der Mensch ist nun mal nur ein vernunft-begabtes Tier, kein vernünftiges aber dafür ein soziales Tier in allen Belangen.
      Also gilt der Spruch vom Fressen und gefressen werden, vom Herrschen oder Dienen auch bei ihm und das Eigene hat steht’s den Vorrang vor dem Fremden. So ist es und wird immer so sein.
      Das einzige was möglich ist (ich schrieb es oben schon) Ist diesen Kampf nach Regel zu führen die zumindest die asozialen Verhaltensweisen als Tabu kennzeichnen.
      Es geht eben nicht um Gerechtigkeit und Gleichheit sondern um Recht und Freiheit und als Voraussetzung dafür Einigkeit und Brüderlichkeit im Gebiet in dem das vereinbarte Recht Gültigkeit hat.

  15. Jürgen Stillger says:

    Ein Bekannter hat die Aktivitäten der Linken als Leserbrief an die FAZ geschickt. Der Leserbrief wurde in dieser sogenannten Qualitätspresse nicht veröffentlicht. Stattdessen wurden dort mehrere Artikel verfasst, wieso man in dem Satz eines AfD-lers “…den möchte ich nicht als Nachbarn…” eine Beleidigung sieht. Sowas scheint bei der FAZ sehr viel wichtiger zu sein. In der übrigen Qualitätspresse genauso.

  16. Hosenmatz says:

    Wenn sich jetzt wirklich ein Antifa-Futzi dazu berufen fühlt, einen PEGIDA-Spaziergänger abzustechen, heißt es dann auch:” Schöppner hat mitgestochen”?
    So wie PEGIDA in Köln angeblich mitgestochen hat?

  17. PeeWee says:

    Das ist die AntiFa : Die Fussoldaten unseres DDR 2.0 Regimes welches sich “Regierung” schimpft.

    Leute, wacht auf !

    • Jürgen Stillger says:

      Die Antifa ist nur die Spitze des Eisberges.

      Im Kampf gegen Bürger und deren Freiheiten sind alle “Qualitätsmedien” (FAZ, SZ, Springerpresse. . .ARD & ZDF . . . ) Halt alle die einseitige Berichterstattung betreiben, Infos verfärben oder unterdrücken, Leserbriefe (=Bürgermeinungen) erst garnicht zulassen oder “moderieren” (sprich zensieren). Bis hin zu Gutmenschen die nur “politisch richtig” (für wen?) sprechen und ansonsten ganz schnell beleidigt sind. Den Meinungsk(r)ampf führen die Parteien? Ja auch, – vor allem üppigst mit unseren Steuergeldern. Aber die Hilfstruppen sind zahlreich: bis zu dem Hauptquartier einer Möchtegern-Regierung in Gütersloh. Und einer hörigen Justiz.

      Was der Bürger / das Volk will, scheint bedeutungslos zu sein. Es wird Zeit bei der nächsten Wahl dieses Theater der etablierten Parteien zu beenden. Eine Wahlhilfe entsteht zur Zeit als http://www.polpro.de (ist aber erst im Entstehen und hat leider gerade unter Firefox einen schweren Bug.)

  18. Herr Schöppner ist ein unkluger Antifaschist.
    Es wäre viel klüger die ganzen Nazis aufzugreifen und an einem bewachten Ort zu konzentrieren. Kombinieren kann man das noch mit einem Arbeitsdienst für die antifaschistische Gesellschaft. Da können sich diese Nazihunde dann kaputtarbeiten…

    Aber im Ernst, hätte ich eine gut besuchten Blog sowie diverse Kontakte zu anderen Bloggern, ich wüde exakt das machen, was am Ende angedeutet wird: Den Text 1 zu 1 übernehmen, einfach das Objekt ändern, und am Ende mit einem kleinen Hinweis auf diesen faktischen Mordaufruf im Neuen Deutschland versehen, online einstellen und so oft wie möglich reproduzieren lassen.
    Im günstigsten Fall fallen unsere Qualitätsjournalisten mal wieder drauf rein und reproduzieren das ebenfalls…

    Anders ist dieser Wahnsinn kaum noch zu stoppen.

    • Der Wahnsinn den die Faschisten unter dem Deckmantel der Antifa uns einbrocken ist nur sehr begrenzt durch Publizieren zu begrenzen. Denn, wie Dieter Bohlen sagte: “Mach mal einem Bekloppten klar, daß er bekloppt ist”.

      Was wirklich hilft ist: anders wählen als etablierte Parteien. Und weil in unserer sogenannten Demokratie das Volk volle vier Jahr entmündigt ist, geht das erst Ende 2017 wieder. Bis dahin müssen wir Nachbarn und Bekannte überzeugen. Mit der “Qualitäts”-Presse zu reden ist Zeitverschwendung.

      Jüngstes Beispiel für deren Lügen: die GroKo soll unter 50 % liegen. Wahr ist: die Parteien haben Muffensausen. Laut http://www.wahlrecht.de sind es derzeit leider 54%. Bei http://www.wahlrecht.de sieht man mehrere Institute aktuell (auf Bundes- und Landesebene). Eine sehr empfehlenswerte Seite. Zu den Lügenmeldungen über die 50 % in der Springerpresse fällt mir nur Cicero ein: “Wie ist doch die Tugend nicht leicht, wie schwer aber ist erst ihr ständiges Heucheln!”

      • Ich dachte weniger daran mit den HerrInnen und DameInnen Qualitätsjournalisten zu reden, sondern ihren irrationalen Schnappreflex nach Nazi auszunutzen bzw. sie zu instrumentalisieren. Im Text von Herrn Schöppner einfach das Objekt von Nazi (in seinen üblichen Variationen) in meinetwegen Flüchtlinge ändern sowie diverse inhaltlich notwendige Änderungen vornehmen und schon ist die Meldung der Qualitätsmedien perfekt: “Rechtsradikale Bloggerszene ruft zum Mord an Flüchtlingen auf!”

        Wenn es funktioniert, dann machen sie in ihrer Einfalt selbst darauf aufmerksam, dass die linksextreme Szene, mit direkten Verbindungen zur Linken, wieder anfängt laut über Mord und Totschlag nachzudenken (und im eigentlichen Sinne des Wortes Volksverhetzung betreibt) – ohne es selbst zu bemerken.

        Denn meiner Wahrnehmung nach, wissen sehr viele Menschen überhaupt nicht darüber bescheid, was Linksextremisten den lieben langen Tag treiben sowie denken und halten sie eher für zivilcouragierte Betrunkene, die abunzu mal für die gute Sache über die Stränge schlagen. Dass sich diese Fanatiker noch mehr radikalisieren könnten, existiert aufgrund dieses Bildes nichtmal als Möglichkeit – sie werden ja nichteinmal als radikale Fanatiker wahrgenommen (was sie de facto sind).

  19. Pingback: Versuchter Mord an Polizisten? « Ampelmännchen und Todesschüsse

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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