Amadeus Hassrede-Stiftung: BMI distanziert sich, BMFSFJ finanziert munter

Amadeu Hetze 1Bei der Amadeu-Antonio-Stiftung arbeiten Spezialisten. Deshalb wird die Amadeu-Antonio-Stiftung üppig aus dem BMFSFJ finanziert. Steuergelder werden eingesetzt, um gegen Hassrede vorzugehen.

Zu diesem Zweck hat die Amadeu-Antonio-Stiftung Agitprop-Material verfasst, in dem eine Anleitung zur Denunziation gegeben wird. Alles von Steuerzahlern finanziert, denn: Bei der Amadeu-Antonio-Stiftung arbeiten Spezialisten in Agitprop und Denunziations-Anleitung. Sieben Spezialisten haben zusammengewirkt, um die 20 Seiten Denunziations-Anleitung zu fabrizieren: Christina Dinar, Theresa Mair, Simone Rafael, Jan Rathje, Julia Schramm, Timo Reinfrank und Johannes Baldauf. Das sind die Spezialisten, die genau wissen, wie man vermeintlich rassistische Hassrede meldet und zur Anzeige bringt, wie man denunziert.

Nicht nur in Sachen Denunziation beschäftigt die Amadeu-Antonio-Stiftung Spezialisten. Auch in Sachen Hassrede hat sie Spezialisten, Julia Schramm mit Namen. Deren Expertise in Sachen Hassrede ist so ausgezeichnet, dass sich das Bundesministerium des Innern heute flink von Schramm distanziert hat. Denn was Schramm auf Twitter schreibt, ist selbst dem BMI zuviel der Hassrede (überschreitet tatsächlich auch für das BMI die Grenze zur Hassrede).

Ob man beim BMI dem Rat der Spezialistin in Hassrede, Schramm, den sie gemeinsam mit ihren sechs Mitspezialisten im Agitprop-Material der Amadeu-Antonio-Stiftung gibt, gefolgt ist, und Schramm an Twitter gemeldet und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt hat, gemäß dem Stiftungs-Motto: „Besser eine Strafanzeige zu viel als eine zu wenig“, das wissen wir nicht, aber vielleicht bringt es ja einer unserer Leser in Erfahrung.

 

 

Das Bundesministerium für FSFJ hat nun die Distinktion, eine Stiftung zu finanzieren, die nicht nur Denunziations-Anleitungen erstellt, um rassistische Hassredner zu erledigen, sondern selbst Hassredner zu ihren Mitarbeitern zählt, von denen sich wiederum das Bundesministerium des Innern distanziert. Man muss eben auch das Konzept der Bananenrepublik neu denken.

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13Comments

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  1. 2
    Joachim Ochmann

    Das ARD-Studio sollte sich von diesem Manne trennen um die Glaubwürdigkeit der Journalisten nicht weiter zu strapazieren. Jens-Peter Marquardt, der sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, jede Form von Anstand vergessen zu machen und jede Form von Niedrigkeit noch zu unterbieten, in seine Bestandteile zu zerlegen. Das den Briten die Demokratie wichtiger ist als die Abhängigkeit von nicht demokratisch gewählten „Herrschern“, sollte jedem Journalisten klar sein. England schützt sich, seine Bürger und seine Demokratie, Deutschland wird von der eigenen Regierung an die Finanzeliten und Machtgierigen dieser Welt ausgeliefert, (siehe heimliche Verhandlungen zwischen Juncker, Merkel und Gabriel)und kein Journalist ist in der Lage die Situation Deutschlands redlich zu veröffentlichen. Keiner ! Man muss in die Informationen des Auslandes gehen um zu erfahren, was in Deutschland geschieht, was Frau Merkel mit der Bevölkerung Deutschlands und Europas im Sinn hat. Diese J-P- Marquardts sagen der Bevölkerung nur das, was den Regierenden dienlich ist. Leider.

  2. 4
    scheylock

    Beim“Berliner Konsens“ mischt die Stiftung der Anetta Kahane ja ebenfalls als Wahlhelferin mit. Bürger bezahlen ihre eigene Beleidigung.

    Das habe ich gestern an den BRH geschickt, in deren Kontaktformular https://www.bundesrechnungshof.de/de/kontakt:

    Wahlkampffinanzierung …
    … aus Steuergeldern:
    Hinzu kommt, daß die Frau, dritte von rechts, Bianca Klose, Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, mit Steuergeldern das AgitProp finanziert. Ansgar Neuhof schreibt:

    Der Schlußsatz des Konsenses läßt aber aufhorchen. Darin wird besonderer Dank der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für die Unterstützung beim Konsens ausgesprochen. Daß die Konsens-Parteien nicht einmal in der Lage sind, ein solches Dokument ohne fremde Hilfe zu erstellen, ist schon bezeichnend. Interessanter ist, wie sich diese Mobile Beratung finanziert. Das wird ganz offen auf deren Internetseite kommuniziert.
    http://www.achgut.com/artikel/der_berliner_konsens_erinnerungen_an_den_demokratischen_block

    Der „Berliner Konsens“
    http://eussner.blogspot.fr/2016/07/der-berliner-konsens.html

  3. 5
    ignatz hubertus

    Nachdem sich meine Gedanken damit beschäftigt haben, warum das Bundesamt für Familien, Senioren, Frauen und Jugend eine Stiftung fördert die sich mit Hassrede beschäftigt und ich zu keinerlei logischer Folgerung kam, denn dies gehört in meinen Augen überhaupt nicht in dessen Ressort, kam mir ein komplett anderer Gedanke. Ich fühle mich diskriminiert. BMFSFJ. Für Senioren, eine Altersgruppe, für Frauen, ein Geschlecht? und oder wie?, für die Jugend, wieder eine Altersgruppe. Wo ist da die Gruppe der Männer? Und überhaupt die anderen Geschlechter. Oder aber beinhalten nicht etwa Familien die im Titel des Ministeriums extra aufgeführten Personengruppen wie Senioren, Frauen und Jugendliche samt dazugehörigen Männern?

    Langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun wenn ich über dieses Land nachdenke.

    • 6
      Hans

      Sie haben völlig recht mit ihrem Gedankengang. Nur wenn Sie den laut äußern, dann sind sie ein „Männerrechtler“ oder „Maskulist“. Und diese Personengruppe ist schon vor Jahren als voll nazi markiert worden. Nicht umsonst bezeichnet sich Arne Hoffmann als einen linken Männerrechtler.

  4. 8
    ichbin

    https://asienspiegel.ch/2016/06/kawasaki-verbietet-hassrede/

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-in-den-usa-vom-gesetz-geschuetzter-hass-a-1059013.html

    In Deutschland gibt es wohl, soweit mir bekannt ist, kein „Gesetz“ gegen angebliche „Hassrede“ die wohl immer noch der freien Meinungsäusserung unterliegt. Wie will man das auch voneinander trennen ? Das ginge dann soweit das selbst ein „Böser Blick“ wie im Mittelalter schon eine „Hassrede“ sein könnte.

    Meine „Hassrede“ gehört mir und wer meint sie mir stehlen zu müssen, muss Gebühren dafür bezahlen. So ! Wieder eine gute Einnahmequelle entdeckt 🙂

    „Hassrede zu verkaufen“ 😉

    Ausserdem, was ist denn mit der schleichenden Invasion des Militärs in fremde Länder um deren Rohstoffe zu stehlen anderes als Hass – Gewalt. Worte sind angeblich Gewalt von denen sich natürlich niemand Distanzieren kann weil ja alle angeblich zu blöde dazu sind und deswegen die Stasi sich darum kümmern muss damit sie ihre Diktatur dahinter versteckt aufbauen kann.
    Aber Explosionen und Verstümmelte Kinder sind was gutes ?

    Diese Leute sind selbst so voller Hass dass sie nicht erkennen können wer sie sind. Sie ernähren sich praktisch von ihrem eigenen Hass deren Ursprung sie nicht in ihrer eigenen Geschichte suchen sondern eben, klare Sache, bei anderen. Wie langweilig diese Leute sind…

  5. 9
    Wutbürger

    kluge Menschen warnten davor, daß es in Deutschland immer wieder zum Faschismus kommen kann. Wie Recht sie doch hatten, denn wir haben jetzt wieder den Faschismus, der mit der Verfolgung anders denkender und deren Schriften beginnt. Auch wenn es nicht der Hitlerfaschismus, sondern der Merkel und Maas Faschismus ist und ein solcher muß mit allen Mitteln und jeder für sich, bekämpft werden. Feinde sind Lehrer, Verwaltungsbeamte, Richter u.ä.

  6. 10
    Ex-IM Anetta Kahane überwacht jetzt Facebook « Ampelmännchen und Todesschüsse

    […] Update 10.7.16: Die Jäger/-innen der Antonio-Amadeu-Stiftung geben Anleitungen, wie man rechte Hassreden und Hetze bei Facebook meldet. Dabei kommen sie gelegentlich etwas durcheinander, wenn es um Hassreden und Hetze geht. Das Twitterteam des Bundesinnenministers, auch gegen rechte Hetze im Internet engagiert, sah sich genötigt, sich von einem Hass-Tweet der Kahane-Hassredenspezialistin Julia Schramm zu distanzieren. Der Tweet der Fachfrau hätte die Grenzen zur Hetze überschritten, meinen die regierungsamtlichen Twitterer des BMI. Siehe die Dokumentation auf Science Files! […]

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