Die Entdeckung der Kinderarmut: Bertelsmann-Studie trifft hörige Journalisten

„Die Wirtschaft wächst, doch die Kinderarmut auch: In Deutschland leben heute im Vergleich zu 2011 mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Bertelmann-Stiftung.“ So steht es am Anfang einer Pressemeldung, mit der die Bertelsmann-Stiftung einmal mehr die alte Leier von der Kinderarmut in Deutschland anstimmen will.

Die öffentlich-rechtlichen und alle anderen Medien haben die Leier gierig übernommen und texten wild drauflos: „Arm bleibt arm“, überschreibt die ARD einen Beitrag, in dem es mehr um soziale Verwahrlosung als um Armut geht. Fleißig werden darin die angeblichen Erkenntnisse der Bertelsmann-Stiftung aufgezählt, und Gudrun Engel, die für den Beitrag verantwortlich zeichnet, entwickelt sogar eine Vorstellung davon, was „arm“ eigentlich ist, wie sich die Kinderarmut in Beträgen niederschlägt.

So nämlich:

„Als arm gelten nach gängiger wissenschaftlicher Definition Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des sogenannten bedarfsgewichteten mittleren Nettoeinkommens beträgt. Für eine klassische vierköpfige Familie liegt die Grenze derzeit bei knapp 2000 Euro netto pro Monat.“

Das hier beschriebene Netto-Äquivalenzeinkommen hat zwar nichts mit Armut zu tun, denn mit dem Netto-Äquivalenzeinkommen soll relative Armut erfasst werden, und zwar so, dass es selbst in einer Gesellschaft, die nur aus Millionären besteht, relative Armut gibt, aber immerhin hat Engel versucht, die Zahlen zu Armut, die die Bertelsmann-Stiftung unter die Journalisten geworfen hat, damit sie sich darauf stürzen und sich darum balgen können, zu konkretisieren.

Dummerweise hat sich die Bertelsmann-Stiftung in ihrer Analyse nicht an das gehalten, was Engel als „gängige wissenschaftliche Definition“ ausgemacht hat. Unbeachtet von nahezu allen Journalisten, die die Zahlen der Stiftung verbreiten, hat die Bertelsmann-Stiftung „Kleingedrucktes“ in ihren Text geschmuggelt, das in normaler Schriftgröße wie folgt lautet:

european-slum

Noch mehr Kinder ohne eigenes Zimmer … 

“Die hier verwendete Armutsdefinition bezieht sich auf die sozialstaatlich definierte Armutsgrenze, nach der diejenigen Kinder als arm gelten, die in einer Bedarfsgemeinschaften leben, also in einem Haushalt, der Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch – Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II/Hartz IV) erhält. Sofern nicht anders benannt, basieren die Daten dieser Veröffentlichung auf eigenen Berechnungen auf der Grundlage der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt in Zahlen, Kinder im SGB II, Nürnberg, August 2016 (Datenstand Dezember 2015)“

Kurz: Als arm gilt jedes Kind, das in einer Familie mit einem oder zwei Hartz-IV-Beziehern aufwächst. Das tatsächliche Einkommen, das in der entsprechenden Familie vorhanden ist, spielt also bei der Festsetzung von „Armut“ keinerlei Rolle, so dass ein Kind, das vorgeblich in einem Haushalt aufwächst, der statistisch als alleinerziehend geführt wird, weil sich die Partnerschaft oder gar Heirat mit einem Vollverdiener negativ auf die Höhe der staatlichen Unterstützungsleistungen auswirken würde, als Kind in Armut gezählt wird.

Dass die Bertelsmann-Stiftung „Armut“ im umfassenden ökologischen Fehlschluss definiert, hat die Journalisten, die beim Wort „Kinderarmut“, schon vorsorglich in Tränen ausbrechen, nicht daran gehindert, Schlagzeilen zu formulieren, in denen ein Steigen der Kinderarmut beklagt wird, eine Steigerung, die man wohl als statistisches Artefakt bezeichnen muss (siehe unten).

Interessanter Weise ist die ungewöhnliche Art und Weise, in der die Bertelsmann-Stiftung Armut definiert, eine Art und Weise, die dieselbe Stiftung in einer ihrer Studien zum Thema „Kinderarmut (Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche)“ als einen Ansatz zur Bestimmung von Armut bezeichnet, der „hilfs- oder ergänzungsweise“ (35) angewendet werden solle, da er „kein vom Einkommen der Person ausgehende[s] objektives Verfahren zur Armutsmessung“ darstelle. Mit anderen Worten: Die Anzahl der Hartz-IV-Empfänger sagt nichts über Armut aus. Wer die Anzahl der Hartz-IV-Empfänger zur Grundlage seiner Aussagen über Armut macht, begeht somit mindestens einen ökologischen Fehlschluss.

Aber wenn es um Kinderarmut geht, dann werden Bedenken aus Lauterkeit oder Bedenken, wie sie die Ehrlichkeit im Umgang mit Lesern nahelegen würden, beiseite geschoben, in ähnlicher Weise beseitige geschoben, wie die eigenen Forschungsergebnisse bei der Bertelsmann-Stiftung:

„Je länger Kinder in Armut leben, desto negativer sind die Folgen für ihre Entwicklung und ihre Bildungschancen. Sie haben häufig kein eigenes Zimmer, keinen Rückzugsort für Schularbeiten, essen kaum oder gar kein Obst und Gemüse. Verglichen mit Kindern in gesicherten Einkommensverhältnissen sind arme Kinder häufiger sozial isoliert, gesundheitlich beeinträchtigt und ihre gesamte Bildungsbiografie ist deutlich belasteter. Das zeigt eine Metastudie, die Claudia Laubstein, Gerda Holz und Nadine Seddig vom „Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.“ (ISS) in Frankfurt am Main für die Bertelsmann Stiftung verfasst haben.“

Sich zum Beleg dieser erschreckenden Befunde, nach denen arme Kinder kein eigenes Zimmer haben oder gar kaum Obst oder Gemüse essen, vermutlich weil ihre Eltern lieber zu McDonalds gehen als dass sie die Mühe von Kochen und Abwasch auf sich nehmen wollen, ausgerechnet auf die Metastudie von Laubstein, Holz und Seddig zu berufen, ist frech und grenzt an Zynismus der Art: Ihr Deppen in den Redaktionen schreibt doch sowieso, was wir Euch schicken und lest nicht nach!“ Und in der Tat, die von uns gelesenen Varianten der Bertelsmann-Pressemeldung stellen alle nicht in Frage, was da behauptet wird.

Aber die Meta-Studie, die belegen soll, was an negativen Folgen von Kinderarmut vorhanden ist, sie stellt eben diese negativen Folgen in Frage. Wir zitieren aus der Meta-Studie:

armut-bei-bertelsmann“Erschwerend für die Analyse und Verknüpfung von Forschungsergebnissen sind die uneinheitliche Definition von ‚Kinderarmut‘, sowie eine Vermischung von Konzepten sozialer Ungleichheit und materieller Einkommensarmut“ (73) [Kurz: Die Forschung zu Kinderarmut ist eklektizistisch, wenig aussagekräftigt und vom Geschmack (oder der Ideologie) derjenigen abhängig, die sie ausführen.]

“Die Zahl der Veröffentlichungen zum Thema „Kinderarmut“ steht in keinem Verhältnis zu den vorhandenen empirischen Grundlagen; die Argumentationen stützen sich vielfach auf wenige empirische Studien oder auf Plausibilitätsannahmen“(73) [Zu Kinderarmut und ihren Folgen gibt es keine gesicherten Befunde.]

“Auf Basis der vorliegenden empirischen Studien ist derzeit noch immer wenig über kausale Zusammenhänge und die genauen Wirkmechanismen im Bereich der Kinderarmut bekannt“.(74) [Ursache und Folge von Kinderarmut sind unbekannt.]

Im weiteren Verlauf dieser eindrücklichen Bestandsaufnahme davon, dass über Kinderarmut überhaupt nichts bekannt ist, was man als wissenschaftlich fundiert bezeichnen könnte, bezeichnen die Autoren qualitative Studien als Beschreibung von Einzelfällen, die „keiner Quantifizierung zugänglich“ sind, finden die Forschung zur Heterogenität der Gruppe „armutsbetroffener junger Menschen“ wenig ausgeprägt [Heterogenität meint in diesem Fall, dass nicht alle, die auf Grundlage welchen Kriteriums auch immer der Gruppe der armutsbetroffenen Menschen zugerechnet werden, auch von Armut betroffen sind]. Sie weisen auf das Fehlen von Langzeitbetrachtungen und das vollständige Fehlen systematischer Betrachtungen und Konzeptualisierungen zum Thema Kinderarmut hin und liefern so auf rund 3 Seiten eine systematische Bestandsaufnahme, die zeigt, dass es „Kinderarmut“ als wissenschaftliches Forschungsgebiet nicht gibt – was auch kein Wunder ist, denn Kinderarmut als solche gibt es nicht, kann es nicht geben, weil es auch kein Kindereinkommen oder Kindervermögen geben kann, schon weil es keine Kinderarbeit in Deutschland gibt.

Wir waren über die Studie von Claudia Laubstein, Gerda Holz und Nadine Seddig vom „Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. überrascht. Da es sich bei der Studie um eine Auftragsarbeit für die Bertelsmann-Stiftung gehandelt hat, hatten wir schon die schlimmsten Befürchtungen – umsonst, wie sich gezeigt hat, denn Laubstein, Holz und Seddig haben bis drei Seiten vor Schluss eine wissenschaftliche Analyse der vorhandenen Literatur geliefert und erst dann und sehr gedämpft, die Bedürfnisse ihres Auftraggebers mit ihren Forschungsergebnissen vermengt“.

Kinder als solche wachsen in Familien auf. Und dass manche Kinder in Familien aufwachsen, deren finanzielle Ressourcen möglicherweise nicht ausreichen, um den Kindern ein eigenes Zimmer zu gönnen oder deren Kinderreichtum die Größe ihres Einfamilienhauses überschreitet, hat nichts mit Kinderarmut zu tun, sondern damit, dass Personen, die sich aus unterschiedlichen Gründen eigentlich keine Kinder leisten können, dennoch Kinder in die Welt setzen, weil sie sicher sein können, dass ihre Unfähigkeit, den eigenen Nachwuchs zu unterhalten, von der Solidargemeinschaft, die in solchen Fällen immer angerufen wird, aufgefangen und so großzügig subventioniert wird, dass es sich in vielen Fällen lohnt, in Kinder und nicht in die Suche nach einem Arbeitsplatz zu investieren.

Damit kommen wir zu einem weiteren wissenschaftlichen Einwand, der die Diskussion um die Kinderarmut als die Farce enttarnt, die sie nun einmal ist: Nicht die vermeintliche Armut kommt zu den Kindern, sondern die Kinder zur angeblichen Armut. Angebliche Forscher, die sich abmühen, in der deutschen Gesellschaft arme Familien zu finden, um diese dann für ihre Zwecke zu verwenden, vergessen dabei nur zu häufig, dass nicht die Kinder die Ursache von Armut sind, sondern die Eltern. Letztere sind nicht nur für die Armut verantwortlich, wenn man denn einmal davon ausgehen will, dass Hartz-IV generell mit Armut gleichzusetzen ist, was es natürlich nicht ist, sondern dafür, dass sie Kinder in die Welt setzen, die sie nicht aus eigenen finanziellen Mitteln unterhalten können oder nicht in der Weise unterhalten können, wie es Pseudo-Forschern aus der Mittelschicht richtig erscheint, für die Armut da beginnt, wo Kinder kein eigenes Zimmer haben und von ihren Eltern zu McDonalds geschleppt werden anstatt mit Äpfeln aus kontrolliertem Anbau gefüttert zu werden.

Das bringt uns zurück zum statistischen Artefakt der Steigerung der Kinderarmut: Wenn Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug stagnieren oder gar zurückgehen, die Kinderarmut, gemessen als Anzahl von Kindern mit einem oder zwei Eltern in Hartz-IV-Bezug aber zunimmt, dann hat man damit eine zunehmende Fertilität von Hartz-IV-Eltern, keine zunehmende Kinderarmut gemessen, jedenfalls dann, wenn man Wissenschaftler und nicht damit beschäftigt ist, ideologische Botschaften unter die Leute zu bringen.


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17 Responses to Die Entdeckung der Kinderarmut: Bertelsmann-Studie trifft hörige Journalisten

  1. Peter says:

    Irgendwo stand auch, dass diese armen Kinder sozial benachteiligt sind, weil sie weniger außerschulische Förderung erhalten.
    Verstehe ich genauso wenig wie die “Obstsache”. Hat die Hartz 4 Mutti/Papi nicht sogar viel mehr Zeit sich mit den Sprösslingen hinzusetzen und die Hausaufgaben zu machen, als die Doppelverdiener Mami/Papi?
    Vermutlich gehen die H4 Eltern ja nicht nur lieber ins MCDonalds, sondern verbringen ihre Zeit lieber am TV/PC, als mit dem Nachwuchs zu lernen. Daraus dann eine Schuld bei der Gesellschaft abzuleiten ist imho genauso frech.

    • Ist das Ignoranz oder Ironie von Ihrer Seite ? waren Sie schon mal Hartz 4-Bezieher ? Gott bewahre Sie davor. Das wünsche ich keinem. Ich war bis jetzt 2 mal Hartz 4-Bezieher, einmal als Single und einmal als Mutter. Das Geld reicht nicht. Machen Sie mal einen Versuch von 300 und was im Monat zu leben. Und jetzt nicht nur das Essen, sondern auch Hygiene-Artikel und Medikamente und einen kleinen Wagen, dass Sie mal aus einem Dorf zum Arzt oder Bewerbungstermin fahren können. Und ich bin eine Nichtraucherin, keine Trinkerin, die sehr gerne kocht, habe keinen Fernseher (aus Überzeugung), habe kein Smartphone, besitze viele Bücher und Spiele für Kinder. Wenn ich jetzt überlege, dann hätte ich als Hartz 4-Bezieherin kein Geld für die Klassenfahrten meiner 2 Kinder oder Extra-Unterricht wie Klavier oder Gittare. Den Druck, den Sie als Hartz 4 vom Amt hätten, würden Sie nicht aushalten…..Sie würden Depressionen bekommen. Jobs geben es kaum, die Leute werden einfach gegen die Hartz 4-Bezieher gehetzt.
      Nehmen Sie sich mal Urlaub (3 bis 4 Wochen), leben dann zuhause von nur 300 Euro und was. In dieser Zeit setzen Sie sich an den Computer und suchen nach einem Arbeitsplatz für Sie oder für einen arbeitslosen Bekannten, optimieren Sie jede Bewerbung, schauen Sie, dass die Bewerbung gut und hochwertig aussieht, wo Sie die Bewerbung kostengünstig ausdrucken……so dass es nicht die 5 Euro übersteigt. Fertigen Sie eine Bewerbungsliste an. Dann gehen Sie bitte mit diesen 300 Euro und was einkaufen und tanken, kommen nach Hause und kochen. Und beim Kochen stellen Sie sich vor, Sie würden eventuell auch für ein oder zwei Kinder kochen. Das eine Kind mag kein Kartoffelbrei haben, das andere schon. Sie möchten Ihre Eisen- und Zinkvorräte auch beachten, also kaufen Sie sich mal Hirse, Nüsse und Obst und Fleisch……Viel Spaß beim Einkaufen mit den 300 Euro und was ! Ah, ja, Obst und Gemüse verdirbt schnell, also fahren Sie 2 mal in der Woche einkaufen, also Benzin und Zeit berechnen.
      Mir hat “frau” im Jobcenter nach der Elternzeit gesagt, ich würde sowieso nicht mehr in meinem Beruf (Grafikerin) arbeiten, sondern in der Hauswirtschaft. Und ich war Mitte 30, wo “frau” mir das gesagt hat. Mein Mann wurde bei der Arbeitsagentur gleich ausgefragt, ob er Beziehungen hätte, sonst würde er dort in der Stadt (eine Stadt in Baden-Württemberg) keine Arbeit finden, und so war es auch. Dass er eine Arbeit gefunden hat, ist es, weil ich täglich nachts im Internet für ihn suchte und seinen jetzigen Arbeitsplatz hat. Es gibt sicherlich viele Hartz 4-Bezieher, die den Staat ausnehmen, aber es ist nicht von da oben gewollt, dass man das verhindert. Sonst würde man solchen “ZigeunerClans” aus Osteuropa mehr auf den Zahn fühlen…
      Übrigens komme ich auch aus Südosteuropa, bin seit über 20 Jahren hier und wurde nach 8 Jahren eingebürgert. Meine Stiefmutter ist Deutsch-Rumänin. In Rumänien traut man keinem Zigeuner, da man dort mit denen genug Erfahrungen hat. Es gibt auch welche die sich in Rumänien integrieren, aber das sind viel zu wenige. Die meisten ziehen im Land nur rum und bestehlen die Leute, die meisten tragen Messer als Waffe dabei. Ja, die Deutschen würden sagen, das sind Vorurteile……NEIN, das sind die Erfahrungen. Und auf die schon gemachten Erfahrungen sollte man Acht geben, bevor man eine andere Erfahrung macht. Vertrauen ist gut, Mißtrauen ist gesünder.
      Haben Sie Erfahrungen mit Hartz 4 ? Aus Ihren “Irgendwo stand”, “verstehe ich genauso wenig”, “vermutlich” kann man das nicht rauslesen.
      Bitte machen Sie mal die Erfahrung mit Hartz 4 ! und dann bitte drüber berichten.
      Aber bestimmt wollen Sie hier nur so reinschreiben, um die Leute zu solchen Aussagen wie meine zu zwingen, um zu sehen, wie weit die Politik die Menschen zum Nervenzusammenbruch getrieben hat und wie lange kann es noch bis zu einem Bürgerkrieg dauern. Tja, Pustekuchen! Ich werde keinen Krieg für die Deutschen anfangen, obwohl ich Deutschland liebe. Ich bin auch gespannt, wie lange die Geduld und Dummheit mancher Deutschen hält/ausreicht…….
      Mit 14 Jahren habe ich die 1989-Revolution in Rumänien erlebt. Wer weiß, vielleicht erlebe ich auch hier eine…..

      • Peter says:

        Wischen Sie sich bitte Ihren (Armuts-)Schaum wieder vom Mund ab. Ich (und soweit ich lese auch Kein anderer) habe nicht unterstellt, dass das Leben mit H4 ein Vergnügen ist. Arbeiten Diebisch da bitte anderweitig ab.
        Meine Aussage ist: Bildung ist nicht nur eine Funktion über das Nettoeinkommen. Ich kann einem Idiot ( nicht med.) noch so viel Nachhilfe und Lernmaterial zur Verfügung stellen (für ganz viel Geld) und trotzdem bleibt er dumm. Weiter unten schreibt jemand, dass die Gene eine Rolle spielen. Ganz großen Einfluss hat sicher auch das Umfeld (i.E. Schüler wird gemobbt/geschlagen, wenn er sich in der Schule als cleverer erweist). Also kurz: die Leier diverser Politiker mit sozialem Schwerpunkt, dass H4-Kinder dümmer (vulgo benachteiligter) sind, weil ihre Eltern nicht genug Geld haben, um es in die Kinder zu investieren, halte ich für Blödsinn (wobei das Motiv dahinter klar erkennbar ist).

  2. St. Elmo says:

    Wenn erst mal die ganzen FLüchtlinge ALG II bekommen und die Reichen wegen der drohenden Vermögenssteuer das Land verlassen, sinkt das Durchschnittseinkommen und wir haben weniger Arme.

    Heureka!
    Ich habe den Masterplan von Angela Merkel entdeckt,
    senkung der Armut durch Armuts Migration und Vertreibung der Reichen.

  3. juergen says:

    Sozial verwahrlost ist diese Regierung. Für idiotische Militäreinsätze, für Berufsverbrecher(Banken) und ein Feigenblatt(Umweltschutz) wird das Geld zum Fenster hinausgeworfen. Aber für die eigene Bevölkerung haben sie nur dumme Sprüche übrig. Wie gesagt, der Fisch stinkt am Kopf immer zuerst.

  4. Florian Geyer says:

    Wenn irgendwelche Sozial”arbeiter” eine “Studie” veröffentlichen, ist eigentlich schon alles gesagt!
    Die dient ausschließlich dazu, wieder mal eine “Betreuungslücke” zu “finden”, die nur mit weiteren Sackladungen von Steuergeldern gestopft werden kann.
    Und -rein zufällig, natürlich!- sind die Geldsäcke bei den Initiatoren und “Forschern” der “Studie” abzuladen.

    Der Sozial-Industrielle Komplex sucht wieder mal nach einer neuen, mühelosen Einkommensquelle.

  5. Gereon says:

    Das Problem ist doch, das mit immer so tut, dass man es hier mir Deutschen zu tun hätte, und die ganzen Sozialabgabenbezieher aus dem Balkan, Arabishen und Afrikanischen Raum aber mitzählt, die sich die Kontrollfreiheit die ihnen zugestanden wird zu Nutze machen.
    Bei uns im Ort und in den umliegenden Dörfern hat sich zum Beispiel ein Zigeunerlan breitgemacht, die haben 8-10 Kinder, ed werden ständig mehr und die werden in den einzelnen (6) Häusern gerumgereicht. Die Vermutung liegt nahe, das an jeder Adresse für jedes Kind Kindergeld kassiert wird. Das sind um die 20000 im Monat. Das dieser Clan seitdem er hier ist mit Geld nur so um sih schmeisst, in 1,5 Jahren 3 7,5tonner, etwa 18- 20 Kleintransporter und etwa 30-40 Autos gekauft hat und deren männliche Mitglieder das Geld an der Tankstelle und an Geldspielautomaten nur so verheizen kann täglich besichtigt werden. Diese Armut wird gezählt, während deutschen Sozialhilfekindern die Klassenfahrt gestrichen wird.

  6. Robert says:

    es läuft so vieles falsch in DE, so unendlich viel. Ob wir das überhaupt jemals wieder in den Griff und in normale Bahnen kriegen? Oder ist “der See bereits gekippt”? Braucht es erst eine Katastrophe?

    • dass es viel falsch in DE und anderswo läuft – das ist so von den politikern gewollt, sie wiederum werden von anderen dazu gelenkt. jetzt wollen sie einen weltkrieg starten, aber da sie selber das nicht dürfen, fangen sie mit der waffe “migration” an, die vöker in der EU auf die Palme und gegeneinander zu treiben, um aus den unruhen (bürgerkrieg und nahost-kriegen) ein weltkrieg anzuzetteln. sie wollen mit jedem preis, ihre macht erhalten, wir sind ihnen zu viele und zu klug, also wollen sie weniger von uns und etwas dümmer. dann können sie unendlich weiter die erde regieren…….wir sind sozusagen ihre sklaven.
      bei den demokratischen wahlen geht es nie um das volk, sondern wer kommt an die macht, ob sie weiter im amt bleiben. die wahlen werden über die presse beeinflusst.
      ob jetzt mein beitrag veröffentlicht wird ?

    • fdominicus says:

      Es ginge vielleicht, nur geht es nicht mit dem was die Leute aktuell wählen. Denn das drückt ganz klar aus: “Weitermachen wie bisher” und was die Wähler der AfD angeht ungefähr so : Weitermachen wie bisher nur Kleinigkeiten ändern”.

      Sachen die man als massive Behinderung ansehen muß, ,daß man noch ohne eine Katastrophe davon kommen könnte. D und AU sind fest in der Hand von Parteien und auch Bürokraten.

      Gegen die Parteien kann man nicht viel machen, man kann nur anders wähle, das machen die Wähler nicht. Dann haben wir Bürokraten und da ist es einfach ein Bürokrat in einer linken Diktatur erledigt genauso lässig seinen Job wie einer in einer rechten Diktatur.

      Bürokraten sind grundsätzlich fähig in jedem System unterdrücken zu können. Und das wird ja als “gut angesehen” frei nach Kenndy. Was kannst Du für Dein Land tun

      Die Antwort für Bürokraten ist im Grunde: Alles. Nazideutschland hat Bürokraten den Auftrag gegeben einen Weg zu finden Menschen effizient zu ermorden. Das hat ohne Zweifel geklappt. Und die Bürokraten bei den Linken richten ganze Länder zu Grunde und auch dort sind Gluags oder Vernichtsungslager bekannt.

      Wie man an der BRD und auch der DDR sehen kann fällt es Bürokraten leicht sich von dem einen Staat an den nächsten zu hängen. Schauen Sie eine IM (also damals schon eine Gewalt gegen jeden Einzelnen) sitzt heute in einer staatlich finanzierten Organisation für den Kampf gegen Rechts. Bezahlt durch staatliche Gelder.

      Wahlmöglichkeit für mich das zu unterstützen? 0

      Möglichkeiten für die Wähler auf die Gesetze der Parteien Einlufß zu nehmen: 0. Sie können demonstrieren und machen was Sie wollen, was manchmal funktionieren kann sind Gerichte, Aber das kann auch gewaltig daneben gehen. Speziell wenn es um auf das Fingerklopfen von statlichen Organisationen geht. Was wurde uns nciht alles gesagt. Das mit der EU ist schon in Ordnung weil ja niemand für irgendewas haften muß – wer erinnert sich noch?

  7. Livia says:

    Auch beim Menschen gibt es sogenannte K- und R- Strateken, also solche, die -eher interligent- wenige Kinder haben und bei diesen auf eine bessere (Aus-)Bildung achten und solche, die -eher weniger interligent- auf Masse (R=Reproduktion) setzen, weil in früheren Zeiten eben nur wenige Individuen dieser großen Kinderschar das Erwachsenenalter erreichten.

    Heute sieht es aber so aus, daß die K- Strateken eher ganz auf Nachkommenschaft verzichten, wärend die R- Strateken, wie ganz richtig indem Artikel erkannt, durch mehr Kinder auch mehr Transferleistungen bekommen (können). So geht der prozentuale Anteil in Armut lebender Kinder natürlich – unverhältnismäßig zur Einkommenssituation der Gesamtgesellschaft – hoch.

    Schon zu Zeiten unserer Urgroßeltern, als es keine Verhütung gab und fast alle Kinder hatten, hatten die Unterschichten die meisten – wenn auch damals eben nur wenige von ihnen groß wurden – und schon damals, auch aus Unkenntnis und
    Bequemlichkeit (Faulheit) der Eltern, die schlechteste Ernährungslage.

    Auch geben Menschen – wie alle Lebewesen – ihre Gene weiter, und da nutzt alles wegdiskutieren nichts, natürliche Nachkommen Minderbegabter werden nur in krassen Ausnahmefällen auch bei optimaler Förderung nur selten Genies! (20% Umweltfaktoren, 80% Vererbung) – Diese Ausnahmen schafften es in vergangenen Zeiten gewöhnlich auch aus eigener Kraft.

    Es heißt übrigens nicht umsonst Kinderzimmer(Mz.) und nicht Kindzimmer, da eigendlich immer mehrere Kinder in einem Zimmer leb(t)en; gewöhnlich war es eins für Jungen und eines für Mädchen. Daß nur 1 Kind im Zimmer lebt, hängt mit der häufigen Einkindehe in der Mittelschicht der letzten 40 Jahre zusammen.

    Da die wirtschaftlichen Umstände die Frauen der Mittelschicht heutzutage zwingen erwerbstätig zu sein und Kinder von daher nicht zu Hause, sondern von unterschiedlichen Verwahranstalten “erzogen” werden, entscheiden sich gerade Menschen, denen an der Erziehung ihrer Kinder liegt, also die K- Strateken, ganz bewußt gegen eigene.

    Wer also “Kinderarmut” vermeiden will, muß eine Bevölkerungspolitik betreiben, die den Frauen der Mittelschicht großzügige Familienzeiten oder ein Dasein als Hausfrau ohne Verarmungsrisiken einräumt und den Unterschichtlern freie Verhütungsmittel sowie keine Möglichkeit mit Kinderkriegen der Erwerbstätigkeit zu entgehen.
    Fragt sich nur: Wollen unsere Eliten wirklich eine gebildete und interligente Bevölkerung?

    • Bernd Engelking says:

      “… keine Möglichkeit mit Kinderkriegen der Erwerbstätigkeit zu entgehen”
      Wie macht man das?
      Man entgeht der Armut, indem man keine Kinder kriegt?
      Man entgeht der Erwerbstätigkeit, indem man Kinder kriegt, um dann in die Armut abzurutschen?
      Ist es so, das Frauen in Armut keine Kinder haben sollten?
      Ist Armut selbst verschuldet?

      R/K – Strategie ist eine veraltete Sichtweise aus der Biologie, die nicht auf eine kapitalistische Gesellschaft angewendet werden darf und sollte.

      • Peter says:

        “die nicht auf eine kapitalistische Gesellschaft angewendet werden darf und sollte.”

        aber sehr wohl auf eine sozialistische. Und – hoppla – in so einer leben wir ja.
        Auch wenn es hier immer noch genug Leistungsträger gibt, die die Schnauze noch nicht voll haben.

      • Livia says:

        Die Kindergeldregelung ist so, daß es mit jedem Kind steigt. Irgendwann reicht Kindergeld plus Stütze aus, um davon leben zu können, ohne hinzuzuverdienen. Dabei ist das 1. Kind das “teuerste” – da alles neu angeschafft werden muß.
        Man könnte das herumdrehen und sagen: Kindergeld gibt es nur für 4 Kinder, und absteigende, statt aufsteigender Beträge.
        Dafür sollte es selbstverständlich sein, daß Frauen mit wenig Geld die Verhütung vom Staat bezahlt bekommen – direkt, nicht über die KV. Vorzugsweise Verhütungsmittel wie die 3-Monats-Spritze, weil die nicht (schwarz) verhökert werden kann und einfach zu handhaben ist.

        In den USA bekommt man Sozialhilfe nur für eine gewisse Anzahl an Jahren im Leben, sodaß man gehalten ist, damit sparsam umzugehen. Mit Babies konnten sich Frauen diese Zeiten bis vor wenigen Jahren verlängern. Sobald man das abgestellt hatte, gingen die Geburtenzahlen in den Unterschichten zurück!

        Die R/K-Strategie ist nicht veraltet, aber wenn man dem Menschen die Biologie abspricht, ist sie für die Leute, die es tun, für ihn nicht zutreffend.

        Gerade Kapitalisten lieben dumme Leute, da sie die besser ausbeuten können.

        Industriegesellschaften sollten dagegen eher darauf achten interligenten Nachwuchs aufzuziehen; denn der wird in ihrer Gesellschaft gebraucht, die Masse der Muskelarbeiter eher durch Maschinen ersetzt und alimentiert werden müssen.
        Sonst könnte passieren, daß schon in der nächsten Generation die vorhandene Technik nicht mehr erhalten werden kann. (Wie in der Endphase des römischen Reiches, als z.B. die Wassertechnik mangels Wartung verfiel.)

        In früheren Zeiten hat sich das Verhältnis R zu K – Strateken dadurch ausgeglichen gehalten, daß bei den Unterschichten eben viele auf der Strecke blieben, durch schwere Arbeit und als Söldner ( i.d.R. von Kapitalisten! ) “verheizt” wurden. Freie Verhütung ist da doch wohl zeitgemäßer!

        • Peter says:

          freie Verhütung wird leider auch nicht helfen (jedenfalls nicht so wie zuvor gedacht). Bei bestimmten Gruppen ist eine weit niedrigere Wertschätzung des eigenen Nachwuchses zu beobachten, als bei Industrie-/Wohlfahrtsvölkern. So konnte man im TV sehen (Ich habe das gesehen), wie diese Gruppen ihre Kinder als Schutzschild vor sich hielten, wenn die Polizei Tränengas oder Schlagstock einsetzte oder ihre Kinder einfach über den Zaun warfen. Dermaßen mental gepanzerte Individuen werden ihre Nachkommen trotzdem in die Welt setzen. Sie werden den Wohlfahrtsstaat einfach erpressen, für Ihre Brut aufzukommen und es wird ihnen auch gelingen, denn nichts fürchtet die Politik mehr und ist für den gemeinen Gutmenschen unerträglicher, als traurige oder weinende Kinderaugen. Solange die Gesellschaft nicht ebenso empathisch gerüstet ist, werden wir jede, ich wiederhole JEDE Position/rote Linie/Grenze aufgeben. Darauf mein Wort.

          • Livia says:

            Auch bei den Industrie- und Wohlfartsvölkern, wie Sie es nennen, gibt es R-Strateken, die eben ihren Genpol über Masse, statt Klasse erhalten und genau so reagieren, wie Sie es geschildert haben. Sie suchen nicht nur hinter Kindern Deckung, um sich selber durch die Empathie, die die Anderen dann aufbringen werden zu schützen, sondern in diesen Schichten kommen auch die meisten Kindesmißbrauchs-, Verwahrlosungs- und Tötungsfälle vor. Das war schon immer so – nur wenn vor 150 Jahren eins von den 15 Kindern der Familie “Flodder” starb, kümmerte sich keiner um die besonderen Umstände.
            Auch sichern sich diese Schichte heute hierzulande ihr Auskommen durch Transferzahlungen, die eben auch mit der Zahl der Kinder steigen – obwohl sie sich, wenn sie vorher darüber nachdenken würden, Kinder garnicht leisten könnten und sie in eine Welt hineingebären, die sie für sie eigendlich nicht wollen könnten. Nur so auch wird z.B. die hohe Geburtenrate der Palistinenser erklärbar. Auch spielt Sex im Freizeitverhalten Ungebildeter mit niedrigem IQ eine große Rolle, da diese Leute eher selten anspruchsvollere Hobbies entwickeln. (“Poppen und besoffen sein, des kleinen Mannes Glück allein!” Spruch aus den 1920er Jahren)

            Zur freien Verhütung gehört nicht nicht nur die Übernahme der Kosten von Pille und Kondomen, der 3-Monatsspritze und deren Verabreichung, sondern auch eine Sterilisation nach der 1.Entbindung, wie es nicht nur die VRChina, sondern auch der gesamte ehemalige Ostblock und sogar Schweden bei nicht bildungsfähigen Unterschichtlerinnen praktiziert hatten. Auch eine freiwillige Sterilisation der Männer, ggf. mit Prämie, wie es mal kurzzeitig in Indien praktiziert wurde. Auch wenn es erheblich weniger nutzt als die Maßnahme bei der Frau, die schließlich die Kinder gebären kann. Die (mitleiderregenden) Kinderaugen dürfen eben erst garnicht entstehen.

  8. Pingback: Kinderarmut à la Bertelsmann « Ampelmaennchen und Todesschuesse

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