“Glaubensbrünstige Eiferer”: In Dresden kocht es unter den Flüchtlingshelfern

Atticus ist ein gerade gegründeter Verein, dessen Mitglieder sich „hier in Kürze vorstellen“ werden. Und ebenfalls in Kürze wird die Eintragung in das Vereinsregister vollzogen werden. Bis die Weihen von Finanzamt und Registergericht eingetroffen sind, machen die 10 Gründungsmitglieder von Atticus auf andere Weise auf sich aufmerksam: Sie suchen sich ein Feindbild.

Werner patzeltGefunden haben Sie Werner J. Patzelt, einen der wenigen Sozialwissenschaftler, der den Mut hat, Fehlentwicklungen anzusprechen und offenzulegen. So hat er etwa darauf hingewiesen, dass die Ausgrenzung Andersdenkender, die heute mit Blick auf die Gesprächsverweigerung bzw. das Kommunikationsembargo, das gegenüber der AfD von denen betrieben wird, die sich für bessere, für Obermenschen halten, 1:1 der Ausgrenzung entspricht, die im Dritten Reich betrieben wurde.

Recht hat er, der Herr Patzelt, und Feinde hat er sich damit gemacht, bei den 10-Freuden von Atticus, die in die Fussstapfen eines US-amerikanischen Anwalts treten wollen, der eine Romanfigur ist: Atticus Finch, ein Anwalt, der 1935 einen Schwarzen in einem Gerichtssaal im Süden der USA vertritt. Vermutlich ist es bezeichnend für die heutige Zeit, dass gute Menschen in die Fußstapfen von Romanhelden und nicht in die Fußstapfen real existierender Menschen treten wollen. Wie auch immer, die Fußstapfen sind zu groß, für die neuen Atticuse.

Die Anklageschrift:

„In der vergangenen Freitagsausgabe (16.09.) der Sächsischen Zeitung stellte Herr Prof. Dr. Patzelt von der TU Dresden in der Kolumne „Besorgte Bürger“ bedenkliche Vergleiche der Weltkriegsjahre ab 1914 und 1939 und unserer heutigen Zeit an. Damals wie heute würden Andersdenkende ausgegrenzt. Darin sieht Herr Patzelt eine Parallele zwischen den Gegnern des Nationalsozialismus und den heutigen Rechtspopulisten und betont im Umgang mit beiden gar eine Art „kulturelle Kontinuität“.

Das Plädoyer des Vertreters der Anklage:

„’Das ist grober Unfug und eines Professors für Politikwissenschaft nicht würdig. Diejenigen, die sich gegen das Hitler-Regime gestellt haben wurden brutal ermordet. Dagegen ist die Meinungsfreiheit heute ein verfassungsmäßiges Grundrecht, das durch heutige Asylkritiker bis hin zu Rechtspopulisten auch gern in Anspruch genommen wird‘, so Eric Hattke, Vorsitzender des Vereins Atticus“.

Die Würdigung der Anklagebegründung durch das ScienceFiles-Gericht:

Die Anklage trägt vor, dass ein Vergleich der Ausgrenzung, wie sie heute stattfindet, mit der, die im Dritten Reich stattgefunden hat, nicht statthaft ist. Das Argument der Anklage kann wie folgt zusammengefasst werden:

Was wollt Ihr eigentlich, Ihr Andersdenkenden, im Gegensatz zum Hitler-Regime, werdet ihr heute nicht umgebracht. Heute habt Ihr Meinungsfreiheit, dürft sagen was Ihr wollt, wenn Euch auch die Möglichkeiten, öffentlich-rechtlicher Kommunikation abgeschnitten werden und versucht wird, Eure Aussagen zu kriminalisieren, als HateSpeech zu diskreditieren und Eure Äußerungen zum Monolog zu verdammen, denn mit Euch redet niemand.

not-guiltyAus logischer Sicht geht dieses Argument am Punkt vorbei, denn die beanstandete Aussage des Angeklagten Patzelt richtet sich nicht auf die Konsequenzen, die daraus entstehen, dass eine Ausgrenzung erfolgt, sondern darauf, dass eine Ausgrenzung erfolgt. Der Vertreter der Anklage Hattke stellt nun die Ausgrenzung überhaupt nicht in Frage, verweist statt dessen darauf, dass die Folgen der Ausgrenzung heute (noch) nicht dieselben seien, die ein Ausgegrenzter im Dritten Reich zu tragen hatte.

Insofern geht die Argumentation der Anklage an der Sache vorbei und muss zurückgewiesen werden.

Im Übrigen ist die Atticus-Kampagne in einer Weise selbstreferentiell, die belegt, was eigentlich bestritten werden soll: Dass Andersdenkende heute mit allen Mitteln ausgegrenzt werden. Dies wird daran deutlich, dass es Atticus zu keinem Zeitpunkt darum geht, das Gespräch mit Werner Patzelt zu suchen, sondern darum, ihn zu diskreditieren.

Die Diskreditierung des Kollegen Patzelt ist das einzige Motiv, das Siegbert Rehberg, der seit Jahren an der TU-Dresden als Soziologielehrer festsitzt, dazu bewegt haben kann, seinem Kollegen Patzelt von der selben Universität, eine „polemische Verzerrungsabsicht“ zu unterstellen und ansonsten festzustellen, dass der „vergleichende Politikwissenschaftler“ um „schiefe Vergleiche nicht verlegen zu sein scheint“. Diese Unterstellung ist nun ihrerseits schwer von polemischer Absicht freizusprechen, weshalb Herr Rehberg als befangen in seiner eigenen Polemik abgelehnt werden muss. Der Versuch, den Charakter von Werner Patzelt durch Verweis auf die Äußerungen des Soziologieprofessors Rehberg zu schwärzen, ist somit misslungen.

Gleiches gilt für den Versuch, Patzelt durch den Berliner Professor für Beleidigung, nein, den emeritierten Professor Hajo Funke, diskreditieren zu wollen. Insofern sich der Charakterzeuge Funke wie folgt auslässt, untergräbt er jede Form von wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit und macht es dem ScienceFiles-Gericht unmöglich, in als lauteren Wissenschaftler, der etwas Relevantes zu sagen hat, ernst zu nehmen:

Hajo Funke: „Das ist die Sprache eines ethnozentrisch verrohten demagogischen Gemüts. Er denunziert Geflüchtete und die zu Hunderttausenden gegenwärtig Helfenden …“.

Es kann nach Ansicht des ScienceFiles-Gerichts offen bleiben, ob diese Aussage von Hajo Funke in der Sprache eines links-ideologisch verrohten demagogischen Gemüts abgefasst wurde, deren Ziel darin besteht, einen Wissenschaftler zu denunzieren, der weit mehr öffentliche Relevanz und Aufmerksamkeit genießt als das bei Herrn Funke der Fall ist.

Dem ScienceFiles-Gericht ist bewusst, dass der Stein des Anstoßes in einer Äußerung von Patzelt zu finden ist, die pointiert darstellt, dass die Helfer von Flüchtlingen bar jeder Erwägung für die Folgen ihrer Aktionen sich in die Flüchtlingshilfe stürzen, wie in einen Gottesdienst. Indes teilt das Gericht nicht die Aufregung, nach der die Relevanz der Aussage in dem Zusatz „wie in einen Gottesdienst“ bestehe, der ein Zitat ist, das von Joseph Goebbels stammt. Vielmehr ist das ScienceFiles-Gericht der Ansicht, dass die Aussagen von Patzelt, nach denen bei vielen Flüchtlingshelfern, die eigene Transformation zum guten Menschen und der Gebrauch von Flüchtlingen zu diesem Zwecke ebenso wie seine Aussage, dass die entsprechende Selbst-Erhöhung ohne Rücksicht auf Verluste, d.h. ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, die z.B. die so gerne bemühten nächsten Generationen durch die starke Einwanderung nach Deutschland zu tragen haben werden, erfolgt, beides empirische Aussagen sind, die entsprechend leicht an der Empirie geprüft werden können.

Unintended-Consequences.2Es wäre somit eine Aufgabe der Anklage gewesen, die Belege dafür zu bringen, dass Flüchtlingshelfer in altruistischer und sich selbstaufgebender Weise und nur um Flüchtlingen zu helfen, tätig sind, keine sonstigen Motive verfolgen, wie z.B. soziale Wertschätzung und sozialen Status zu gewinnen und dass sie eine minutiöse Aufstellung darüber vorlegen können, wie die Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, in die Lage versetzt werden können, ein eigenständiges und nicht von Steuerzahlern subventioniertes Leben zu führen.

Dies hat die Anklage nicht getan, so dass das ScienceFiles-Gericht den Schluss daraus ziehen muss, dass es der Anklage nicht darum ging, ein Unrecht zu ahnden, sondern darum, ein Unrecht zu begehen, in dem die Person von Werner Patzelt denunziert und ausgegrenzt werden soll. Teile der Soziologie, das weiß der Kollege Rehberg sicher, beschäftigen sich mit den unbeabsichtigten Folgen intentionaler Handlungen. Die unbeabsichtigte Folge der intentionalen Handlung „Patzelt diskreditieren“, die Atticus und Rehberg einen erheblichen Glaubwürdigkeitsverlust beschert hat (Funke hat nach Ansicht des ScienceFiles-Gericht keien Glaubwürdigkeit, die er verlieren könnte), besteht darin, dass die Aktion gegen Patzelt genau das belegt hat, was Patzelt formuliert: Die Ausgrenzung Andersdenkender, in diesem Fall von Werner Patzelt ist in Deutschland in vollem Gange. Organisationen wie Atticus sind dafür verantwortlich.

In der Zwischenzeit hat Werner Patzelt auch auf den Atticus-Anwurf reagiert.


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15 Responses to “Glaubensbrünstige Eiferer”: In Dresden kocht es unter den Flüchtlingshelfern

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  2. qed sagt:

    Ahhja- natürlich ist unser Hajo wieder dabei, wenn es um Denunziation und Verleumdung der dreckigsten Art geht.
    Es ist angebracht, sich Gedanken über einen solchen Strolch zu machen:
    http://www.freiewelt.net/blog/die-dubiose-vergangenheit-von-hajo-funke-10068476/

  3. altermann sagt:

    Um im Bild zu bleiben: Wieso erinnert mich das Verhalten von Siegbert Rehberg gegenüber Patzelt an die Denunziation Einsteins durch einen Paul Weyland von der „Arbeitsgemeinschaft deutscher Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft e.V.“?
    Lieber Herr Pazelt, von einem Paul Weyland spricht heute keiner mehr!

  4. Welehamm sagt:

    Ach, ich habe ja noch was vergessen. Einstein schrieb im Berliner Tagblatt: Mit Weylands „plumpen Grobheiten“ wollte er sich erst gar nicht auseinander setzen. Vielleicht Herr Patzelt ist das ein Tipp?
    Wer nach der Quelle fragt: http://www.bpb.de/apuz/28982/wer-waren-einsteins-gegner?p=all

  5. Micha sagt:

    So ist das nun. Eric Hattke, seitens Verfechter von „Dresden Nazifrei“ kann einfach nicht anders. Man schaue sich das Kerlchen mal an. Noch nie einer Tätigkeit nachgegangen, 26 (!) Semester als ewiger Student. Frag mich wie das überhaupt geht. Das sind Vorbilder die sich anmaßen jeden Menschen , der vielleicht Sorgen und Ängste hat, Sorgen um seine Kinder , seine Familie hat zu belehren und zu beschimpfen. Solche Menschen haben dazu beigetragen, dass sich die Gesellschaft gespalten hat. Der Mensch sollte erst einmal etwas im Leben zustande bringen als ständig andere Menschen zu verurteilen.

    • Sven Kuchary sagt:

      Ihre Aussage ist rein in personam Eric Hattke, und daher kein gültiges Argument, das die Aussage von Eric Hattke in der Sache widerlegt.

      • Ich sehe nicht wo die deskriptive Beschreibung der Errungenschaften von Eric Hattke ad hominem, das meinen Sie wohl, wäre. Wo sehen Sie eine unzulässige Argumentation gegen die Person?

    • Samtrot sagt:

      Meines Wissens war Hattke nicht direkt bei „Dresden hirnfrei“, sondern bei der pegidaphoben Tarnorganisation „Dresden für alle“ vorsitzend. Und:

      Eric Hattke ist qualifiziert durch die Entwicklung von Bierdeckeln:

      http://www.neustadt-ticker.de/47391/aktuell/bierdeckel-gegen-vorurteile

      Wie in einem dort anschließendem Kommentar nachzulesen, erfüllt er noch eine weitere wichtige Funktion. Er ist sozusagen das, was die Anetta bei Heiko ist:

      „Kurt 14. Juli 2016 at 13:50
      Es ist schon auffällig, dass überall, wo Frau Köpping auftaucht, auch der Eric nicht weit ist. Ich gehe davon aus, dass sein Verein so eine Art Haus-NGO des Köpping-Ministeriums ist. Alles, was aufgrund des Neutralitätsgebotes für eine SPD-Ministerin nicht möglich ist, erledigt Eric mit seinem Verein. Von der direkten Propaganda bis zur indirekten Propaganda.
      Bei der Refudschi-Ausstellung im Verkehrsmuseum hat Herr Hattke ja auch als „Kurator“ mitgewirkt. Promp wurde diese von den SPD-Granden in den Himmel gelobt.
      Den Mann werden wir wohl für den Rest unseres Lebens nicht mehr los werden. Der ist die SPD-Entsprechung eines Silvio Lang, so scheint mir. Das ist aber verständlich. Schon angesichts der demografischen Entwicklung hat er gute Chancen, im übernächsten Landtag Abgeordneter der SPD zu werden.“

  6. Frank Möller sagt:

    Wo bitte ist das Problem? Da äußerst sich ein Professor politisch und polemisch in einer regelmäßigen Rubrik einer Tageszeitung (noch scheint seine Meinungsfreiheit also besser zu funktionieren, als bei anderen Menschen) und bekommt politische und polemische Kritik von Menschen, die anderer Meinung sind. Wo wird hier jemand diskreditiert? Dass Wissenschaftler in dieser Situation sich gegenseitig Unwissenschaftlchkeit vorwerfen, ist vielleicht unnötig, aber eigentlich korrekt, da die Stellungsnahmen beider Seiten politisch und nicht wissenschaftlich sind. Ein Blog, der treffend Soziologen und Politologen Unwissenschaftlichkeit vorwirft, muss jetzt aber wirklich nicht eine unwissenschaftliche Polemik und ein tatsächlich geschmackloses Goebbels-Zitat eines Politologen verteidigen. Wertfreiheit ist zwar nach Max Weber nicht absolut möglich, aber den Versuch könnte man ja machen, beide Seiten mit dem gleichen Maß zu messen.

    • lernender sagt:

      Ganz ehrlich ? “ Je suis sick of this shit“



      Patzelt, der nüchtern und klar und mit Fakten argumentiert gegen den Herausgeber der Alpenprawda, der sich in billigster linker Stammtischrhetorik verliert inkl. der gespielten Empörung einhergehend mit moralischer Deutungshoheit.

      Ich denke, es wird in absehbarer Zeit auf der Straße entschieden wer die „Deutungshoheit“ hat, irgendwie habe ich das Gefühl der Frust kanalisiert sich so langsam und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn die kritische Masse erreicht ist, bricht ein Feuersturm aus.
      Un wenn dann dieser „Geist“ aus der Flasche ist, müssen sich einige ganz warm anziehen.

  7. Till Sitter sagt:

    Mal ganz im Ernst, eure Beiträge sollten auf Plakatwänden in jeder Straße stehen. Dass es allerdings notwendig ist, Offensichtlichkeiten wissenschaftlich zu beweisen bzw. dummdreiste Lügen zu widerlegen, ist ein Armutszeugnis für ein Volk, von dem man anderes erwarten könnte.

    Haben die “Experten“ von Atticus übersehen, dass heute auch schon wieder u. a. Autos brennen und Fensterscheiben eingeworfen werden? Die wahren Nazis sind nie gestürzt worden, wirken fort bis zum heutigen Tag und finden wie immer nützliche Idioten, die für sie die Drecksarbeit machen.

  8. PROMETHEUS sagt:

    Die Veränderungen, die auf Völkerwanderungen folgen, erregen naturgemäß die Gemüter.

    Dem Umgang mit der Flüchtling-Problematik eine religiöse Dimension zuzuschreiben zeugt jedoch von erheblicher geistiger Verwirrtheit.

    Was hat es eigentlich damit aufsich?, mit „der größten zivilgesellschaftlichen Initiative in der Geschichte Deutschlands“ („Prof.“ funke).
    Was weder die korrumpierten Experten und Propagandisten der Willkommenskultur, noch deren geächtete Gegner begreifen wollen, daß soll hier nun unmißverständlich ausgesprochen werden.

    Was wir heute erleben können, ist die Fortsetzung der monströsesten Verbrechen an der Menschheit, die die Auffassungsgabe der meisten übersteigt.

    Jeder Beteiligte an Kriegshandlungen, wie auch die Unterstützer der dann folgenden Flüchtlingswellen, jeder gelehrte Nebelkerzenwerfer, jeder „Gutmensch“ ist schuldig.

    Das zuständige Gericht spielt in einer anderen Liga.

    —–

    Ziel des Menschseins ist es, die eigene geistige Herkunft zu ergründen und den Weg in ein befreites Leben zu finden.

    Um diese Odyssee antreten zu können, mußt Du Deinen Blick schärfen und zugleich Dich emotional von der Außenwelt absondern.

    Finden kannst Du die Antworten dann in Dir selbst.

  9. ein stein sagt:

    Man sollte sich durch den „Gottesdienst“ nicht die Sicht auf die tatsächlichen Probleme verstellen lassen:

    1945 fabulierte Goebbels „Jene Divisionen, die jetzt schon zu kleinen Offensiven angetreten sind und in den nächsten Wochen und Monaten zu Großoffensiven antreten werden, werden in diesen Kampf hineingehen wie in einen Gottesdienst“ doch nur, weil er sich noch verpflichtet fühlte, der Bevölkerung zu erklären, WIE sie denn diese damalige, von Goebbels & Co. selbst verursachte „Herausforderung“ und „Bewährungsprobe“ noch schaffen würde.

    Siebzig Jahre später hält eine Politikerin wie Angela Merkel nicht einmal das noch für nötig.

  10. Pingback: „Wie in einen Gottesdienst“: Joseph Goebbels schlägt Wellen bis 2016 | ScienceFiles

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