Von wegen „German Mut“: Freie Demokratische Feiglinge

Wir haben es ja schon in einem der letzten Post angesprochen, die Leitkultur in Deutschland ist die Hysterie.

Für deutsche Hysteriker herrschen seit der Erfindung des Internets paradiesische Zustände. Stunden und Tage können sie durch das Netz surfen und Ausschau nach Dingen halten, über die sie sich dann echauffieren können. Immer in Namen der politischen Korrektheit und mit dem Ziel, sich selbst den Heiligenschein des politisch Korrekten Blockwarts zu verschaffen.

Dirk Niebel.jpgProfessionelle Internet-Loiterer with intent, wie z.B. die Grünen Beck, Künast und von Notz, die offensichtlich zu viel Zeit zum Surfen haben, sind dabei auf der Facebook Seite von Dirk Niebel gelandet.

Erinnern Sie sich noch an Dirk Niebel? Niebel war einst Generalsekretär bei der FDP und dann Entwicklungsminister bis 2013 die FDP beim Wahl-Hindernislauf an der 5%-Hürde gestrauchelt ist. Seither ist Niebel Manager – bei Rheinmetall.

Scheinbar aus alter Verbundenheit, haben sich u.a. die genannten Grünen bei Niebel auf Facebook eingefunden und dort Folgendes gefunden:

Niebel Mut FDP Angst

Eine „absolute Fehlleistung“ für Volker Beck und ein Aufreger, der durch den Blätterwald gegangen ist, von BILD bis zur Welt, „Klagt nicht, kämpft“, es war ihnen allen einen Klage-, einen Anklageartikel wert. Und die Meute der ausgehungerten Instant-Empörten, die nur aufblühen und leben, wenn sie sich empören können, sie hat sich freudig echauffiert, über das Bild und den Spruch.

Und wir Alten, die wir noch richtige Probleme im Leben hatten, fragen uns, was in Deutschland los ist, wenn man sich über derartige Nichtigkeiten echauffieren kann und sich demnächst Ex-Bundestagsabgeordnete wie Volker Beck und die anderen Grünen Konsorten nicht zu schade sind, sich zu diesem Peanuts, um einmal den ehemaligen SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering zu zitieren, zu äußern. Es ist, als wäre das Echauffieren über Belangloses, das sich Ereifern über die vermeintlichen Fehltritte anderer, das, was den entsprechenden Personen den Eindruck vermittelt, sie seien am Leben und wichtig. Für sie ist Hysterie tatsächlich die Leitkultur.

Hysterie, deren Ziel darin besteht, jede Äußerung, jeden Mucks, jede Darstellung, die den Hysterikern nicht gefällt, zu beseitigen, aus der Welt zu schaffen, aus jener sterilen und endlos-öden Welt, wie sie Volker Beck vorzuschweben scheint.

Nun ist Dirk Niebel ein ehemaliger Generalsekretär und ein ehemaliger Minister und ein aktuelles Mitglied der FDP, jener Partei, die in ihrem Wahlprogramm für 2017 behauptet, sie schöpfe ihren Aufbruchsgeist aus ihrem „German Mut [für die ungläubigen in der Redaktion: tatsächlich MUT nicht MOOD]“. Deshalb seien sie die Richtigen für diese Zeit. So steht es im Wahlprogramm der FDP.

Dirk Niebel, das Opfer der politisch korrekten Internet-Loiterer with Intent, jener Blockwarte, die für ein steriles und gleichgeschaltetes Internet eintreten, in dem jeder die Meinung sagen darf, die Volker Beck gefällt, jener Dirk Niebel, er wäre die Gelegenheit für die FDP ihren „German Mut“ unter Beweis zu stellen und den Aufbruchsgeist, der sie zu den Richtigen für diese Zeit macht, zu demonstrieren. Zumal, die Karlsruher Freiheitsthesen Meinungsäußerungen wie die von Niebel vehement und auf Seite 77 verteidigen:

„Liberale Tugenden
Eine offene Bürgergesellschaft bedarf einer gemeinsamen Ethik der Freiheit. Bürger achten einander als freie und gleichberechtigte Mitglieder einer gemeinsamen und fair geordneten Republik. Zu ihren Tugenden zählen neben Fairness und Verantwortung auch Toleranz und Solidarität. Die Tugend der Toleranz erfordert einerseits die Geduld, unbequeme Meinungen und politische Programme auszuhalten und andererseits den Mut und das Selbstvertrauen, eigene Meinungen in offenen Auseinandersetzungen sachlich, aufrichtig und entschieden zu vertreten. Liberale stehen für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt ein.“

Also Liberale, so kann man voller Hoffnung rufen, steht euren Mann, brecht auf in die richtige Zeit, ergreift Position für Euren Niebel, seid solidarisch mit dem Mann, der sein Recht auf freie Meinungsäußerung ausübt, kämpft für die Freiheit, habt Mut, German Mut!

No loitering
Vorschlag für Niebels Facebook-Profil

Aber leider ist die FDP auch eine jener Parteien, in denen die Wortakrobaten so lange den Mund aufreißen, so lange sie keine Taten folgen lassen müssen. Konfrontiert mit den ersten Anzeichen einer leichten Gegenbrise ist der German Mut der FDP verflogen. Statt für die Freiheit, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, zu kämpfen, wie sie das auf Seite 22 ihrer Karlsruher Freiheitsthesen ankündigen, hat es doch nur zur Feigheit gereicht. Niemand kämpft für die Freiheit von Niebel, seine Meinung so zu äußern, wie er es für richtig hält.

Der German Mut der FDP ist eben doch nur German Angst:

Eine Partei, deren Vertreter aus Angst opportunistisch sind, ist eigentlich nicht wählbar.

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14Comments

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  1. 1
    Gereon

    Also ich finds gut, wenn die Grünen sich jetzt endlich mal den wirklich wichtigen Themen zuwenden.

    Wenn man genauer hinsieht , ist es doch nur Beschäftigung mir der eigenen Zukunft und deren Perspektiven.
    Denn hier rät ein ehemaliges Fettauge einer ehemals etablierten Partei den Nachrangigen dieser Partei, die wegen Haltungslosigkeit, Opportunismus und zuviel Linksverseuchung aus dem Bundestag flog und sichere Pfründe abgeben musste, der aber wundersam einen wohlgepolsterter Absprung aus dem System gelang, sich die Haltung eines Wehrmachtsoldaten, der hier stilisiert gezeigt wird, zueigen zu machen, der vom Schicksal in eine Situation gesetzt wurde, an der er nur kämpfen konnte.
    Vorwärts gings nur mit der Waffengewalt, rückwärts nur ins mittels Strick beförderte Schnellableben.
    Vielleicht sollten die Grünen sich an dieser Haltung ein Beispiel nehmen, anstatt ihr Anmahnen zu bekämpfen, denn meiner Einschätzung nach bemühen die sich pfründemäßig um die derzeitigen Umstände der FDP.

  2. 3
    Atticus Finch

    Nur gut, dass Niebel keinen „Like“ etwa unter einen Instagramm-Eintrag gesetzt hat, welcher Hillary Clinton mit Adolf Hitler vergleicht. Das ist nämlich voll nazi (http://www.sport1.de/eishockey/nationalteam/2017/05/eishockey-wm-2017-deb-aeussert-sich-zu-eklat-um-thomas-greiss) und ob die FDP Niebel in DEB-Manier verteidigt hätte („Geiss ist kein Nazi!“), wage ich dann angesichts des Vorstehenden doch zu bezweifeln.

    Man kann nur noch den Kopf schütteln über den Irrsinn in Merkels Anstalt.

    • 5
      derdiebuchstabenzaehlt

      Ich denke auch, daß es (fast) keine Partei zu wagen glaubt dem Zeitgeist zu widersprechen, denn sie verkaufen Zeitgeist und wollen heute, also in diesen Zeiten, gewählt werden.

      Da ist die eigene Meinung eine Feder auf der Waage des Anubis, außerdem ist die FDP ganz schwer brüderlegeschädigt. Die Leute haben Angst vor einem neuem #aufschrei.

  3. 7
    Werner Runkel

    Vielleicht hätte er als Bild besser einen kapuzentragenden, vollvermummten Antifa-Kriminellen gewählt – das wäre bei den Minderhirnen, vor allem bei den Grünen, garantiert besser angekommen …

  4. 10
    Trizonesier

    Die sind alle gleich: Arsch- und Eierlose Funktionsträger.Punkt. Ansonsten wären sie auch nicht da angekommen wo sie sitzen.

  5. 11
    Jürg Rückert

    War dieser Niebel nicht Unteroffizier bei der damaligen „Bundeswehrmacht“?
    Also, da müssen wir mal nachsehen lassen, ob der nicht einen Stahlhelm zu Hause hat, oder gar ein langes Messer mit Blutrunen (was das immer auch sein mag) drin!

  6. 14
    ric schne

    haha! Jener Niebel, der sich als er noch irgendein Ministerchen war, aus Afghanistan seine Teppiche am Zoll vorbei („vergessen“!!!) nach Deutschland schmuggelte, während Soldaten dort krepierten? JENER???

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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