Linker Berliner Sumpf – von Steuerzahlern finanzierte Aufrufe zur Gewalt

Wer hat Lust darauf, linksextremen Sumpf trockenzulegen? Wir stellen den Anfang einer vielversprechenden Recherche, deren Ergebnisse schon deftig genug sind, hier zur weiteren Recherche zur Verfügung. Da wir unter den Lesern eine Vielzahl begabter Internet-Spurenleser haben, sind wir guter Dinge, dass die begonnene Recherche, die bereits Zündstoff zu Tage gefördert hat, fortgeführt wird (Ergebnisse bitte an uns mailen. Wir veröffentlichen die Ergebnisse).

Unsere bisherigen Rechercheergebnisse:

Die Amadeu-Antonio-Stiftung unterhält eine Dependance, die sich einst No-Nazis-Net nannte. Heute heißt die Seite „Belltower News“. Finanziert wird beides aus Mitteln des Bundesministeriums für FSFJ. Ein Link auf Belltower News findet sich unter den wenigen Links, die das Berliner Bündnis gegen Rechts den Besuchern seiner Webseite ans Herz legt. Das Berliner Bündnis gegen Rechts wiederum ist eine Ansammlung linker, in der Mehrzahl von Steuerzahlern ausgehaltener Organisationen, die von links bis ganz links außen, von den Jusos bis zur DKP, von FU-Berlin Jurist*innen, die kritisch sein wollen (aber sich dennoch lilnks verorten), bis zur interventionalistischen Linke, die der Verfassungsschutz beobachtet, von der grünen Jugend über die Antifa bis zu Ver.di reichen. 

Wieder auf der Seite von Belltower News, dem Ableger der der Amadeu-Antonio-Stiftung, dessen Mitarbeiter von Steuergeldern leben, also von dem Geld, das arbeitenden Menschen abgezogen wird, findet sich ein Beitrag über die erste Bundestagssitzung unter Beteiligung der AfD. Lang und breit wird über eine Aktion berichtet, zu der u.a. das Berliner Bündnis gegen Rechts aufgerufen hat. Zu den 150 Hanseln, die sich zu diesem Protest gegen eine demokratisch gewählte Partei eingefunden haben, gesellten sich auch Abgeordnete der Linken, denen man ob fehlender demokratischer Eignung eigentlich den Sitz im Bundestag unter dem Hintern wegziehen müsste.

Ihr Anliegen haben die 150-Demonstranten wie folgt verbalisiert:

„Die Protestierenden, von jungen Aktivist_innen, über Linken-Abgeordnete bis hin zu älteren Demonstrant_innen skandierten: “Alerta alerta antifascista” und “AfD, Rassistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt”

Das dürfte dann dem Quotienten, mit dem man gewöhnlich Intelligenz misst, der Demonstranten entsprechen. Die für diese Demonstranten intellektuell höchst erstaunliche Leistung, wird nur noch durch die Recherche getoppt, was es mit „alerta alerta antifascista“ auf sich hat.

Wir präsentieren zwei Funde.
Alerta Alerta Antifascista, am besten als „antifaschistische Warnung“ übersetzt, ist der Titel eines Liedes der Spanischen Punkband Sin Dios, die 1988 gegründet und 2006 aufgelöst wurde. Das Lied „alerta alerta antifascista“ ist ein mehr oder weniger, eher weniger verdeckter Aufruf zur Gewalt und Selbstjustiz gegen die, die man für Rechte hält. Da man sich auf den Staat, der kapitalistisch, also für Sin Dios faschistisch sei nicht verlassen könne, müsse man die Rechten holen, wo auch immer sie seien.

Nette Menschen, die sich da vor dem Bundestag eingefunden haben.

Das nächste Fundstück zum Thema „alerta alerta Antifascista“ ist eine offene Verherrlichung der Gewalt gegen Polizisten und Sachen. Alerta, alerta Antifascista, eine Hymne an linke Gewalt, angestimmt von u.a. LINKEN Abgeordneten im Bundestag.

Ermittelt eigentlich die Berliner Staatsanwaltschaft gegen diese 150 Demonstranten, die zur Körperverletzung aufrufen?

Wir fassen zusammen:
Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die am Tropf des Bundesministeriums für FSFJ hängt, finanziert ein Projekt (Belltower News), das eine Webseite betreibt, auf der offen Sympathien für Gewalt und Gewaltanwendung verbreitet werden. Belltower News wird unter dem alten Projektnamen No Nazis Netz von der Seite des Berliner Bündnisses gegen Rechts beworben und verschafft dem Bündnis aus linken, linksextremen und vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen im Gegenzug Öffentlichkeit. Und all das bezahlen Steuerzalhler.

Soweit die bisherigen Ergebnisse, die wir allen zur Verfügung stellen, die damit weiterarbeiten wollen. Ergebnisse bitte an uns. Als Belohnung für die Recherche schicken wir den verdienten Rechercheuren des Volkes ScienceFiles Devotionalien.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

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8 Responses to Linker Berliner Sumpf – von Steuerzahlern finanzierte Aufrufe zur Gewalt

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  2. Peter says:

    dramatisch!!

  3. Anarchrist says:

    Den rechten Sumpf trockenlegen finde ich super, aber nur komplett bitteschoen und mit dem groessten Uebel anfangen (CDU/AfD) und nicht mit dem kleinsten (AAS).

    Die Amadeu-Antonio-Stiftung arbeitet aktiv daran, die nach-wie-vor bestehende Herrschaft einer Elite zu festigen und auszubauen, ist also rechts bis rechtsradikal. Genau so wie auch u.a. auch die AfD. Und ja, die DDR-Funktionaere waren auch rechtsradikal, der abgebliche “Realsozialismus” also nur eine Finte.

    Schluss mit dem Etikettenschwindel!
    Demokratie ist und bleibt LINKS!
    Elitenherrschaft ist und bleibt RECHTS!
    Unentschlossene und Ignorante sind und bleiben die MITTE!

    • Heike Diefenbach says:

      “Demokratie ist und bleibt LINKS!
      Elitenherrschaft ist und bleibt RECHTS!
      Unentschlossene und Ignorante sind und bleiben die MITTE!”

      Aha, und warum sollte das so sein? Wie kommen Sie denn darauf?

      Ich sehe das anders: .

      Demokratie “ist und bleibt” liberal, weil nur Liberale, die prinzipiell miteinander reden wollen und können und Kompromisse schließen können, eine Demokratie aufrecht erhalten können, und (schon deshalb) sind sie die MITTE; das ist logischerweise so, während Elitenherrschaft von Nichtdemokraten bzw. Nichtliberalen, also von Linken wie Rechten angestrebt wurde und wird, weil sie ein ganz bestimmtes Bild von der einzig “guten” Gesellschaft haben, das sie durchsetzen wollen. Die “Elite” sind jeweils sie selbst, und alle anderen sind von irgendwelchen “Populisten”, die natürlich nie sie selbst sind, irregeleitet worden. Linke und Rechte, also Leute mit einer Vision von der allein selig machenden.Art des Zusammenlebens, sind deshalb latente, wenn nicht akut Totalitäre.

      Unentschlossene und Ignorante sind und bleiben die Leute, unter denen linke wie rechte Totalitäre zu “wildern” versuchen, um auf ihnen ihre “Eliten”herrschaft aufzubauen.

      Und dann gibt’s noch die sogenannten Multiplikatoren und Nachplapperer ….Die sind die schlimmsten, weil mit ihnen niemand etwas anfangen kann: Linke und Rechte machen sich, wenn sie sie in ihre Dienste stellen, lächerlich, Demokraten und Liberale wollen mit Argumenten überzeugen bzw. Mehrheiten gewinnen und haben deshalb normalerweise keine Verwendung für sie, und uns allen gehen solche Parolen-Nachplapperer, die nicht wissen, was sie warum sagen, sondern nur, dass sie das immer wieder sagen und das sagen müssen, gleichermaßen auf die Nerven.

      Aber als gute Demokratin und Liberale kann ich meine Auffassung gerne zur Diskussion stellen. Ich glaube nicht, dass Begriffe und Konzepte etwas sind, was so oder so “ist und bleibt” bzw. so oder so sein oder bleiben muss.

      Der Punkt ist doch, wie nützlich Begriffe und Konzepte zur Beschreibung der Realität sind, und ich finde, Ihr Begriffsverständnis ist nur dazu geeignet, die diversen, selbsterklärten “Eliten” in ihren totalitären Tendenzen zu befördern wie es z.B. dann der Fall ist, wenn Liberalismus in die rechte Ecke geschoben werden soll und Linke “normalgeredet” werden sollen, wie Sie das anscheinend tun möchten. Ich persönlich finde, dass Sie sich damit fahrlässig verhalten und einen linken Totalitarismus für salonfähig erklären helfen.

  4. Ja, an der Rechts-/Links-Verwirrung ist schon viel Wahres. Waren doch die Linken einst diejenigen, die sich fürs Selbstbestimmungsrecht der Völker einsetzten und gegen Imperialismus.
    Heute setzen sie sich gegen alle Völker (vielleicht mit Ausnahme von Pygmäen usw.) ein und für Welteinheitsimperialismus, und immer “couragiert” an der Seite der Macht aus Politik, Konzernen und Medien und vielleicht noch Kirchen.
    Aus diesem “Alerta”, m.W. so eine Art Kampf- oder Fluchtruf der auch nicht gerade durch Menschenfreundlichkeit (keine Gefangenen “Klerozid” an Dorfpfaffen) aufgefallenen “republikanischen” Kräfte im Spanischen Bürgerkrieg nun aufgrund der Verwertung der Parolen durch eine Punkband eine offene Befürwortung, ja Aufforderung zu Mord und Totschlag zu konstruieren, gleicht m.E. jedoch zu sehr den absurden Agitationskontruktionen der heutigen “Linken”, nach denen jemand, der etwa heute im Wahlkampf auf seinem Motorrad “Gas geben” (NPD-Plakat) will, der Vergasungsabsicht überführt wäre.

    • Heike Diefenbach says:

      ja, aber es müssen eben dieselben Maßstäbe an alle angelegt werden, und es muss gleiches Recht für alle gelten, oder!?!

      Dementsprechend kann man die Verfolgung solcher Symbole tun oder lassen, aber man kann sie nicht bei den einen lassen und den anderen zu monströsen Straftaten aufblasen. Wir wollten einfach auf die herrschende Doppelmoral und die derzeit angelegten mehrfachen Maßstäbe hinweisen.

      • Gilbert says:

        Ich stimme Ihnen ja zu, mit der Einschränkung, dass man es eben nicht tun kann, sondern lassen muss, will man Demokratie leben und sein. Dafür sein darf ich auch in der Diktatur, dagegen eigentlich nicht.
        Wenn ich nicht mehr gegen die Demokratie sein darf/dürfte, fiele m.E. das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zur Diktatur weg.
        Eine Demokratie, die sich mit Mitteln einer Diktatur schützt, ist keine mehr.
        Zu diesen Mitteln zähle ich Berufsverbote, auslegbare Meinungsdelikte, Zensur (auch nachträgliche), Verbote von Parteien, Religionen oder Vereinen ohne Notwendigkeit zur Abwehr einer tatsächlichen Bedrohung der “verfassungsgemäßen Ordnung”, aber auch das Aufbieten eines Mobs gegen unliebsame Andersdenkende.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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