Vernunft siegt: Keine Gender-Ideologie an den Schulen Perus

Was in Deutschland illusorisch ist, ist in Peru Normalität. Die Regierung reagiert auf den Protest der Bürger.

Wie das National Catholic Register (unsere Leser würden staunen, wenn sie wüssten, von wo überall wir unsere Informationen beziehen) schreibt, hat das Bildungsministerium von Peru einen Lehrplan, in dem die Gender Ideologie enthalten war, zurückgezogen und den Lehrplan aus dem Jahre 2009 wieder in Kraft gesetzt.

Man stelle sich eine entsprechende Situation in Deutschland vor, um zu verstehen, was Politikwissenschaftler meinen, wenn sie von Responsivität sprechen.

Die Peruanische Regierung, die auf die Proteste der eigenen Bürger reagietr, die unter dem Hashtag #ConMisHijosNoTeMetas (“Lass‘ Deine Finger von meinen Kindern”) auch auf Twitter ein großes Echo gefunden haben, und Konsequenzen für die eigene Politik zieht, ist responsiv. Die deutschen Kultus-Fürsten, die Proteste gegen Genderismus in Lehrplänen und Frühsexualisierung von Kindern einfach aussitzen, um ihrer Bevölkerung die beabsichtigte Genderisierung auf zu oktroyieren, sind nicht responsiv. Während die Peruanische Regierung die Hegemonie der Bürger über die Regierung anerkennt, sind deutsche Regierungen in Ländern wie im Bund der Ansicht, sie seien die Herren des Landes und könnten ihren Willen auch gegen Widerstände durchsetzen.

Was eine unabhängige Rechtsprechung bedeutet, das kann man auch am Beispiel von Peru zeigen. Dort hat das oberste Gericht Perus den Nationalen Lehrplan für die Grundbildung, der Genderismus auch in Peru durchsetzen wollte, als „Indoktrination von Schülern“ beurteilt und gegen dessen Einführung durch das Bildungsministerium votiert.

Man stelle sich ein entsprechendes Urteil durch das Bundesverfassungsgericht vor.

Unvorstellbar.

Und so wird Deutschland, was den Reichtum seiner Bevölkerung angeht, im Jahre 50 nach dem Wirtschaftswunder von Ländern wie Griechenland und Portugal überholt, also von den Ländern, aus denen u.a. die Gastarbeiter der 1960er Jahre kamen und im Hinblick auf demokratische Gepflogenheiten und eine unabhängige Justiz laufen Länder wie Peru, die noch vor wenigen Jahrzehnten zu den demokratischen Entwicklungsländern gehörten, Deutschland den Rang ab.

Jahrzehnte des Sozialismus und Genderismus lassen sich eben nicht verheimlichen und wie schon von Mises gesagt hat führen letztlich alle Zugeständnisse an Sozialismus in den Totalitarismus.

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