BMFSFJ: Wenn eine Erfolgsmeldungen zum Rohrkrepierer wird

DUKE: I got another lesson for ya. Keep after this thing, it’s gonna bite you in your ass. x-Files “Underneath”

Das BMFSFJ vermeldet einen Erfolg.
Das Hilfstelefon soll ein Erfolg sein.
„Qualifizierte Beraterinnen“ machen angeblich Mut, rund um die Uhr, machen sie ihre „wichtige Arbeit“ am „Hilfstelefon“.

143.020 Beratungen seit 2013.
Für von Gewalt betroffene Menschen oder solche, die sich dafür halten.
In 17 Sprachen.
Per SMS oder Chat oder eMail oder am Telefon.
Eine klasse Sache?
Oder eine einzigartige Geldverschwendung?

5 Jahre Hilfstelefon rund um die Uhr.

Das sind 1.826 Tage Hilfstelefon.
43.824 Stunden Hilfstelefon in 17 Sprachen von „qualifizierten Beraterinnen“.
143.020 Beratungen in 17 Sprachen,
oder: 3,3 Beratungen pro Stunde.

Nur 3.3 Beratungen pro Stunde.

Oder: Alle 20 Minuten eine Beratung, in 17 Sprachen, rund um die Uhr, durch „qualifizierte Beraterinnen“, die sich den Rest der Zeit, den Hintern platt sitzen, auf Kosten von Steuerzahlern, in 17 Sprachen und am Hilfetelefon.

Prima!
BMFSFJ – wir werfen ihr Steuergeld richtig aus dem Fenster.

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7 Responses to BMFSFJ: Wenn eine Erfolgsmeldungen zum Rohrkrepierer wird

  1. Jürg says:

    Wie viele Beraterinnen werden pro Tag bezahlt?

  2. Mario Bernkopf says:

    17 Positionen, rund um die Uhr, d.h. mindestens Faktor 4. Macht 78 Stellen für Leute, die sonst Taxi fahren müßten. Entspannt den Andrang auf die Taxigesellschaften und hindert die Leute daran, irgendwelche Gutachten oder Umfragen zu erfinden. Das muß es uns doch Wert sein!

  3. Gereon says:

    Und wahrscheinlich wird deutsch am wenigsten abgerufen und nachgefragt, weshalb es wieder ein Problem ist, das wir ganicht hätten, wenn sich vorher an Recht und Gesetz gehalten worden wäre.

  4. Man müsste da denke ich noch etwas differenzieren:
    143.020 durch 1826 Tage sind 78,32 Beratungen pro Tag.

    Es werden anscheinend Dolmetscher genutzt
    https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/angebot-im-ueberblick.html
    “Das Angebot ist mehrsprachig. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist die telefonische Beratung in 17 Fremdsprachen möglich.”
    Es kann also auch mit weniger Mitarbeiterinnen gearbeitet werden.

    Allerdings scheinen die vorgehaltenen Mitarbeiterinnen recht umfangreich zu sein:
    “Mehr als 60 Beraterinnen sorgen dafür, dass von Gewalt betroffene Frauen rund um die Uhr eine Ansprechpartnerin beim Hilfetelefon finden. Alle sind qualifizierte Fachkräfte – z.B. Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiterinnen oder Psychologinnen – die Erfahrungen in der Beratung gewaltbetroffener Frauen haben. Sie arbeiten im Schichtdienst und beraten die Ratsuchenden zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.”

    Die Frage wäre, wie die hinzugezogen werden. Wenn zB normale Jugendamts- und allgemeiner sozialer Dienstmitarbeiterinnen da einbezogen werden und nebenher ihre Arbeit machen, quasi nur “Rufbereitschaft” haben, dann wäre der Personalaufwand während der normalen Dienstzeiten nicht sehr hoch.
    und in genug Betreuungseinrichtungen besteht eh ein Schichtpersonal, zB in Notunterkünften und Heimen, welches solche Aufgaben ebenfalls quasi kostenneutral übernehmen könnte.

    Oder man rechnet es pro tatsächlichen Auftrag ab, so dass selbständige sich dazu bereit erklären.

    Da müsste man mal schauen, wie das konkret organisiert ist.

  5. Werner Runkel says:

    Lese ich da richtig … Beraterinnen ? Echt Weiber jetzt oder ist die Schreibweise dem Genderschwachsinn geschuldet ? Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich “Kunde” der Arbeitsagentur war – überall nur Weiber, labernde und männerfeindliche Weiber ! Die kümmerten sich einen Dreck um meine Schwierigkeiten, inklusive Falsch”beratungen” ! Dann, bei meinem dritten Termin : EIN MANN ! Noch relativ jung an Jahren, aber kompetent, freundlich, hilfreich – der hat mir dann mit so einigen Tips wirklich weitergeholfen ! Die Weiber konnte man echt vergessen, griesgrämig und in ihren abfälligen Verhalten Männern gegenüber einfach nur schwer ohne Agressionsgelüste zu ertragen ! So ist das hier in Köln, Agentur für Arbeit, Weisshausstrasse/Amtsgericht wohl immer noch so – traurig !

  6. B E A N says:

    Die Zahlen an sich sind für einen beratungsintensiven Inbound eigentlich gar nicht schlecht. Wenn man von 3,3 Beratungen pro Stunde rund um die Uhr ausgeht – zu Tag- und Nachtzeiten – sind das in den Peaks wahrscheinlich auch mal 6 Beratungen und in den Lows (nachts um 3 oder 4) auch mal durchschnittlich unter einer. Was hier ganz interessant ist: die Gespräche werden keinen Fünf-Minüter sein. Da dürfte kaum was unter einer Stunde Beratungszeit ablaufen. Pro Effektivstunde werden also mindestens 3,3 Beratungsstunden geleistet – ich rechne mal eher mit 4,5.

    Die 60 Beraterinnen braucht man deshalb, weil die im Vier-Schichten-System arbeiten – mehr als 6 Stunden am Stück hält man den Inbound nämlich nicht durch. 15 pro Schicht – ich schätze mal, je 20 für die Tag- und je 10 für die Nachtzeiten werden das sein. Wenn man dann noch die Mehrsprachigkeit in Betracht zieht, ist das zwar eine etwas hohe, aber noch sinnvolle Zahl von Inbounderinnen.

    Also rein wirtschaftlich gesprochen. Aus der Perspektive eines Callcenter-Dienstleisters heraus, der eine gute Erreichbarkeit gewährleisten will.

  7. Peter Schaefer says:

    Jetzt versaut Euch doch nicht den eigenen Anspruch mit so einem unqualifizierten Geschwurbel! Hebt mal den Hinter aus dem Sessel, besucht die, redet mit denen und dann könnt ihr sie ja gerne in der Luft zerreissen.
    Aber sich ein paar Zahlen und eine Wirkung zusammenfabulieren ist weit unter eurem propagierten Niveau.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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