Bis dass der Ruin uns scheidet: Die Merkalomania geht weiter

Auferstanden aus Ruinen
und der Zukunft zugewandt,
laß’ uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
und wir zwingen sie vereint,
denn es muß uns doch gelingen,
daß die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint.

Johannes R. Becher’s Feder ist dieser Text, der die erste Strophe der Nationalhymne der DDR darstellt, entsprungen. Becher war nie ein großer Dichter …

Angela Merkel ist bekanntlich in der DDR und der SED groß geworden. Der Text der Hymne ist ihr demnach bestens vertraut. „Auferstanden aus Ruinen“, ist das sozialistische Arbeiterparadies. Da der Westen Deutschlands, den SED-Ideologen immer als feindliches kapitalistisches Ausland angesehen haben, 1990 die Konkursmasse des real existierenden Sozialismus übernommen hat, kann der Text der DDR-Hymne von Merkel nur dann verwirklicht werden, wenn das Joint-Venture aus Ost- und Westdeutschland zunächst einmal in Ruinen überführt wird.

Westdeutschland, das zur Zeit der Übernahme der DDR-Konkursmasse ein offenes und wirtschaftlich erfolgreiches Land war, muss entsprechend zuerst in Ruinen überführt werden, zu Grunde gerichtet werden, damit der neue glorreiche Sozialismus aus den Ruinen des bourgeoisen Westdeutschland auferstehen kann.

Wir werden das Gefühl nicht los, Merkels Agenda besteht darin, Deutschland zu ruinieren, um eine Transformation in die neue sozialistische Armut zu ermöglichen. Man kann diese These an einer Reihe von Politiken durchspielen, dem Irrsinn des Gender Mainstreaming, das zu einer fortschreitenden Ineffizienz in Politik und öffentlichem Lebens und einer Demotivierung von Leistungsträgern geführt hat, dem Anschlag auf die Meinungsfreiheit, der aus dem einst offenen Deutschland einen Hort der Zensur und der Überwachung gemacht hat, den zukunftsvernichtenden Entscheidungen effiziente Technologien stillzulegen und ineffiziente Technologien an ihre Stelle zu setzen, der Finanz- und Steuerpolitik, die die Deutschen im Durchschnitt unter den Europäern zu den Ärmsten gemacht hat, der Verteidigungspolitik als deren Folge die Bundeswehr von Einsatz zu Einsatz eilt, allerdings ohne funktionsfähige Fahrzeuge, Hubschrauber, Schiffe, Uboote, ohne Zelte oder die Flüchtlingspolitik, in der der ganze Wahnsinn der Merkalomanie kulminiert.

Mit einem Streich wurde die europäische Einheit zerstört und die EU in die Länder gespalten, die den Bruch des Schengener Abkommens durch Merkel nicht hinnehmen wollen und diejenigen, die in Merkels Gutmenschenkanon eingestimmt haben, bis sie, wie die Schweden, von den derben Realitäten eingeholt wurden, die ein Land dann einholen, wenn dessen Politiker drei grundlegende Kenntnisse, ohne die ein menschlicher Verstand nicht auskommen kann, nicht vorweisen können:

  • Ressourcen sind beschränkt.
  • Jugendliche und junge Erwachsene stellen den größten Anteil von Devianten in einer Bevölkerung.
  • Man kann Dritte nicht dazu verpflichten, die Folgen der eigenen Idiotie zu tragen.

Beschränkte Ressourcen;

Dass Ressourcen beschränkt sind, ist eine Einsicht, die einerseits die Siebenjahrespläne der DDR, mit denen der Mangel verwaltet wurde, durchzogen hat, andererseits nie bis ins Politbüro gelangt ist. Entsprechend gab es die Realität der DDR-Bevölkerung, in der ein Sack Zement gehen Briketts getauscht wurde, und es gab die Vorstellungswelt des Politbüros, in der ein Robotron Chip, der Jahre hinter der westlichen Entwicklung hergehinkt ist, als technische Revolution gefeiert wurde.

Vermutlich hat Merkel es nie begriffen, dass Ressourcen begrenzt sind, dass man Ressourcen, die man den einen gibt, den anderen wegnimmt. Möglicherweise findet die Kanzlerin der Deutschen, die sie gewählt haben, deshalb nichts dabei, Flüchtlinge, die keinerlei Beitrag zu Sozialversicherungen geleistet haben, mit Deutschen gleichzustellen, die Beiträge in die Sozialversicherung geleistet haben. Vermutlich ist sie der Meinung, die Flüchtlinge, die sie großzügig entschieden hat, aufzunehmen, natürlich mit entsprechender Unterstützung der Nachfolge-FDJ, seien einfach ein paar mehr Mäuler, die man aus dem stopfen könne, was man von denen, die arbeiten, zu denen, die nicht arbeiten, umverteilt. Sicher kann man das Argument machen, dass ein Mensch, der aus Syrien nach Deutschland einreist, einem Menschen, der in Deutschland geboren wurde, gleichgestellt werden müsse. Das Problem mit dieser Argumentation beginnt jedoch da, wo man gezwungen ist, Grenzen zu ziehen, weil die Ressourcen begrenzt sind. Die Essener Tafel hat ein solches Problem. Dort war man der Ansicht, bei rund 80% Flüchtlingen unter den Kunden, sei es an der Zeit, deutsche Bedürftige mit einer Quote besser zu stellen. Seltsamerweise hat diese Entscheidung bei all denen, die sonst immer Feuer und Flamme für Quoten sind, keine Begeisterung, sondern Bestürzung hervorgerufen. Nationalität dürfe keinen Unterschiede machen, hat Merkel gesagt, ganz so als wäre für alle genug da. Aber es ist nicht genug für alle da. Es gibt Rentner, die in Armut leben, und zwar zum Ende eines Lebens, das sie mit Arbeit zugebracht haben. Die Ressourcen sind begrenzt. Und weil die Ressourcen begrenzt sind, deshalb muss man Entscheidungen treffen, Entscheidungen, die man nicht hätte treffen müssen, wenn Merkel nicht so selbstverliebt gewesen und auf das Schengener Abkommen gepfiffen hätte. Aber nun sind die Flüchtlinge einmal da, und man muss unangenehme Entscheidungen treffen: Ist es fair, wenn bei syrischen Familien 7000 Euro im Monat in Unterkunft, Hartz-IV und Verpflegung investiert werden, während deutsche Rentner von einer Durchschnittsrente in Höhe von 819 Euro (2017) leben? Wie verträgt die Tatsache, dass Flüchtlinge deutschen Hartz-IV-Empfängern gleichgestellt werden mit der Tatsache, dass viele der deutschen Hartz-IV-Empfänger in ihrem Leben gearbeitet und Beiträge in die Sozialversicherungen geleistet haben, aus denen sie nun finanziert werden, während dies für Flüchtlinge nicht der Fall ist? Und wie verträgt sich die Tatsache, dass Flüchtlinge nicht nur Hartz-IV beziehen, sondern für sie auch Beiträge zu Kranken- und Rentenversicherung entrichtet werden, mit der Tatsache, dass Rentner, aus der kargen Rente, die ihnen ihr Staat noch zubilligt, obwohl viele von ihnen ihr Leben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, weiterhin ihre Beiträge in z.B. Kranken-´ und Pflegeversicherung abführen müssen?

Beispiel:
Walter T. erhält eine monatliche Rente in Höhe von 1.000 Euro.
Der aufgrund der Rente zu zahlende Krankenversicherungsbeitrag (14,6 Prozent von 1.000 Euro) beträgt 146 Euro. Diesen Beitrag tragen Walter T. und sein Rentenversicherungsträger zu gleichen Teilen. Die Krankenkasse von Walter T. erhebt einen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent. Diesen Zusatzbeitrag hat Walter T. alleine zu tragen.
146 Euro : 2 = 73 Euro
1,1 Prozent von 1.000 Euro = 11 Euro
Walter T. hat somit einen Beitrag in Höhe von 84 Euro (73 Euro + 11 Euro) zu zahlen. Die Rentenversicherung leitet ihren Beitragsanteil in Höhe von 73 Euro und den Beitrag von Walter T. in Höhe von 84 Euro an den Gesundheitsfonds.

Die Fragen rühren an handfesten Problemen der Gerechtigkeit und Fairness. Keine davon hat sich Angela Merkel jemals gestellt, vermutlich schon deshalb nicht, weil nicht sie, sondern die „Menschen“ die Folgen der Merkel-Politik zu tragen haben.

Die Mehrzahl der Flüchtlinge fallen in die Altersklasse, die im Hinblick auf Devianz, egal, ob es sich um Delinquenz oder andere Formen der Devianz handelt, den größten Anteil stellt. Wer vornehmlich junge Menschen, vornehmlich junge Männer in ein Land importiert, der erhöht damit zwangsläufig die Kriminalität und schafft ein weiteres Gerechtigkeitsproblem: Kann man es der eigenen Bevölkerung zumuten, ein Mehr an Kriminalität zu ertragen? Wenn ja, was ist der Nutzen, den die eigene Bevölkerung im Gegenzug erhält?

Devianz

Die Probleme mit devianten jungen Menschen werden noch amplifiziert, wenn die entsprechenden jungen Menschen unter falschen Vorstellungen nach Deutschland kommen. Die Mehrzahl derer, die in Deutschland als Flüchtlinge gehandelt werden, sind keine Flüchtlinge, sondern Arbeitsmigranten. Sie kommen nicht, weil sie vor Krieg flüchten, sie kommen, weil sie der irrigen Ansicht sind, man könne in Deutschland einreisen, sich eine Arbeit suchen und arbeiten. Dem ist nicht so. Deshalb merken sie sehr schnell, dass der deutsche Arbeitsmarkt ein Arbeitsmarkt ist, der von Gewerkschaften, Mindestlohn und sonstigen regulativen Zwängen von Niedriglohn-Jobs weitgehend leergefegt wurde, bzw. das Segment der Mini-Jobs, das einzig die Möglichkeit für ungelernte Arbeiter bietet, einen schnellen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden, zum einen nicht attraktiv ist, zum anderen ein Segment darstellt, in dem eine harte Konkurrenz mit deutschen Minijobbern stattfinden wird. Denn: Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Was passiert wohl, wenn Menschen nach Deutschland kommen, weil sie einen Arbeitsplatz erwarten, aber keinen finden? Ob Frau Merkel eine Antwort auf diese Frage hat?

Kosten für Dritte

Ob sie eine Antwort auf die Frage hat, wieso Ungarn, Polen, Tschechien, Österreich oder andere Länder in der EU, die Probleme mit Flüchtlingen teilen sollten, die sie unter Bruch des Schengener Abkommens geschaffen hat? Vermutlich bleibt nur der lahme Appell an Solidarität, ein Appell, der unter Sozialisten sehr beliebt ist, um die Ressourcen anderer Menschen vereinnahmen zu können. Tatsächlich hat Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik geschafft, was Jahrzehntelang in Europa undenkbar war: Ein bürgerliches Revival: Frankreich, die Niederlande, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Deutschland neuerdings auch Italien sie alle sehen ein Erstarken bürgerlicher Parteien (was besonders in Deutschland, in der man vor Merkel noch der Meinung war, die CDU sei eine konservative Partei, bemerkenswert ist). Weil diese Parteien der sozialistischen Politik von Merkel ablehnend gegenüberstehen, werden sie generell über einen Kamm als „Rechtspopulisten“ gekämmt, was den Fakten nicht gerecht wird, aber der einfachen Sicht auf die Welt, wie wir sie derzeit beobachten können, entspricht.

Tatsächlich kann man argumentieren, dass das Erstarken bürgerlicher, bürgerlich-rechter Parteien, das nicht einmal vor einer Wiederbelebung des öffentlichen Leichnams von Silvio Berlusconi zurückschreckt, nicht nur ein Ergebnis der Politik von Merkel ist, sondern eine Art Widerstandsbewegung der Produktiven der entsprechenden Länder, die nicht mehr die Kosten der Politik tragen wollen, die Merkel mit ihrer aberwitzigen Flüchtlingspolitik geschaffen hat. Folgen, mit denen normale Menschen täglich konfrontiert sind, als Bürger in Cottbus, die sich nicht mehr in die Innenstadt trauen, als Rentner in Essen, die auf die Tafel angewiesen sind, dort aber, wegen der vielen Flüchtlinge nicht zum Zuge kommen (die Ressourcen sind halt immer noch beschränkt), als Lkw-Fahrer (siehe Video unten), die ihres Lebens nicht mehr sicher sind und die sich nach wie vor täglichen Übergriffen gegenübersehen, wenn sie versuchen, in Calais die Fähre nach Großbritannien mit ihrem Lkw zu erreichen. Sie alle haben handfeste Kosten durch Merkels Profilierungssucht, die in einer Weise unverantwortlich der eigenen Bevölkerung gegenüber ist, von der wir nicht wissen, wie man sie erklären kann.

In einer offenen Gesellschaft, in einer demokratischen Gesellschaft wird über Fragen der Ressourcenverteilung, darüber, wie man Gerechtigkeit herstellt, wie man die Interessen der einheimischen Bevölkerung mit denen derer, die zuwandern, in Einklang bringen kann, wenn überhaupt, darüber, wie man zumindest sicherstellt, dass diejenigen, die mit ihrer Arbeit den Überschuss erwirtschaften, den Merkel und ihre Handlanger mit zwei Händen ausgeben, nicht denen gegenüber schlechter gestellt werden, die keinerlei Beitrag zum gesellschaftlichen Auskommen leisten und vieles mehr diskutiert.

Die ganze Hilflosigkeit, die mit Merkel-Regierungen verbunden ist, wenn es zu Fragen der Gerechtigkeit, der Verteilungsgerechtigkeit, der prozeduralen Gerechtigkeit, der Ressourcenverteilung geht, wird daran deutlich, dass über diese Fragen in Deutschland ein Diskussions-Embargo verhängt wurde. Wer sie dennoch anfasst: der ist ein Rechtspopulist, ein Rechter, ein Nazi.

Deutschland 2018. Intellektuell und demokratisch ist das Land längst eine Ruine, aber bislang gibt es niemanden, der aufsteht, keinen Phönix…

Merkalomania = Merkel + Magalomania

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18 Responses to Bis dass der Ruin uns scheidet: Die Merkalomania geht weiter

  1. Rudi Ratlos says:

    Ihrem fundierten Beitrag muß lediglich noch eine brisante Frage hinzugefügt werden.
    Da es mittlerweile offenkundig ist, daß für die Flutung Deutschlands mit Kriegsflüchtlingen und Arbeitsmigranten ein Plan existiert (Stichwort “Mounk-Experiment”, siehe ARD-Tagesthemen vom 20.2.2018), frage ich mich, warum keiner unserer gewählten Volksvertreter, denen das Wachsen und Gedeihen unseres Landes ja ins Stammbuch geschrieben wurde, die Verursacher dieses Experiments dingfest macht und zur Verantwortung zieht?

    • floydmasika says:

      Das ist keineswegs offenkundig. Auch Mounk spricht hier lediglich einen offenkundigen Sachverhalt mit einer Metapher an. Die Aussage, dass irgendwelche Frankensteins wirklich Experimente planen und durchführen, ist damit nicht verbunden. Das ist und bleibt der Wunschtraum von Leuten, deren Politikverständnis nie ohne Schöpfungsmythos (Verschwörungstheorie, Sündenbocklehre) auskommt.

  2. jheinke says:

    Merkel will Sozialismus und ist zu dumm zu verstehen, dass Sozialismus nicht funtkioniert?
    Nein, darum geht es niemanden in der deutschen Politik, und Merkel gleich gar nicht.
    Auch dieser Artikel geht wider an den politischen Absichten Merkels vollkommen vorbei. Wieso sehen sonst so gescheite Menschen die Wahrheit nicht? Merkel will keinen Sozialismus in Deutschland – wenn er kommt, wäre ihr das recht, aber letztlich egal.
    Was ist ihr Ziel? Sie will Deutschland als Nation, als denkfähige Gemeinschaft, als genetisch leistungsfähiges Volk auflösen und abschaffen – genau wie der Kaufmann-Plan.
    Sie ist nicht Dienerin des Sozialismus, sondern viel höherer Mächte: Sie zerstört Europa im Auftrag der “Weltregierung” – ebenso wie Macron, ebenso wie Draghi, ebenso wie die schwedische Regierung etc. Zerstörung der Wirtschaftskraft (Atom-Ausstieg, Abschaffung von Gentechnik oder Transrapid, Dieselverbot, völliges Herunterfahren der [Schul-] Bildung etc.), also Zerschlagung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, Flutung mit ungebildeten, uninteligenten Moslems, dadurch provozierter Bürgerkrieg, Krieg mit Russland: Alles wunderbar, genau in ihrem Sinne.

    • bernd says:

      Deutschland unwiederbringlich abzuschaffen, ist auch nur Mittel zu einem ‘höheren’ Zweck. Das eigentliche Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa. Die Leute, die dieses Ziel verfolgen, haben sich einfach gefragt, warum die USA bis heute bestehen, während die Sowjetunion zerbrochen ist und sind zu der Erkenntnis gelangt, daß die Sowjetunion eher ein Staatenbund unterschiedlicher Völker und Kulturen war, während man die USA ‘auf der Grünen Wiese’ errichtete. Der Wahnsinn, der sich hier vor unseren Augen abspielt, ist der Versuch, Europa zur ‘Grünen Wiese’ zu machen, auf der man dann die sozialistischen VSE aufbauen will. Dazu müssen die unterschiedlichen europäischen Kulturen eingeebnet werden, und das erreicht man am leichtesten durch die Flutung mit kulturfremden. Uns wurde immer erzählt, ein vereinigtes Europa würde eine Union aus den ehemaligen Nationalstaaten werden. Aber das ergibt wenig Sinn, weil so ein Gebilde viel zu fragil und ständig Bestrebungen ausgesetzt wäre, wieder in seine Einzelteile zu zerfallen. Die VSE sollen aber unumkehrbar sein, und dafür müssen die Nationalstaaten und die Erinnerung daran ausgelöscht werden. Vor rund 10 Jahren gab es mal einen Online-Artikel der Welt, der sich mit einer Europakarte beschäftigte, die angeblich aus der Europäischen Kommission geleakt worden sei. Die Nationalstaaten waren dort nicht mehr erkennbar, es wurden willkürlich neue Zäune für die Schafe gezogen. Schleswig-Holstein war da z.B. zusammen mit den skandinavischen Ländern in einem Nordstaat vereinigt. Und auch wenn die Authentizität der Karte damals bestritten wurde, wenn man die VSE unumkehrbar machen will, wird man auch neue Grenzen ziehen müssen. Alles, was den Menschen eine nationale Identität geben könnte, wird bekämpft werden. Am Ende steht dann vermutlich die Einheitssprache.

    • floydmasika says:

      Auch die Abschaffung Deutschlands ist nicht ihr Ziel sondern die natürliche Entwicklung auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Und das ist auch ein Weg der Vergemeinschaftung in sozialistischer Tradition. Zwar wird keine Kommandowirtschaft a la DDR eingerichtet, aber der Grundgedanke, alle Probleme einer transnationalen Gemeinschaft aufzubürden, ist ähnlich, und im Zuge der Abwrackung des Nationalstaats ergibt sich auch ein ähnlicher Bedarf nach Autoritarismus jakobinisch-bolschweistischer Prägung. Das ganze geht ferner mit der Aushebelung von Marktmechanismen und Selbstregulierungssystemen einher, was zu einem fatalen Zusammenbruch führt, den man wiederum gut mit dem sozialistischen vergleichen kann.

  3. paul@traxl.de says:

    ” aber bislang gibt es niemanden, der aufsteht …” schon mal was von dieser neuen “rechtspopulistischen” Partei gehört ? Sie bietet Frau Merkel und den Altparteien bei all den Themen Paroli, die Sie ansprechen : die Begrenztheit von Ressourcen, die Konsequenzen unkontrollierter Zuwanderung, das finanzielle Ausbluten Deutschlands durch eine katastrophale EU- und Euro-Politik, die Verletzung von Grundgesetz, Verträgen und Verordnungen, eine desaströse Energiewende, die Geistekrankheit namens Gender Mainstreaming, das Absenken des Bildungsniveaus, die Duldung rechtsfreier Räume, kurz die Ruinierung unseres Landes. Das sollte man schon zur Kenntnis nehmen. Übrigens, diese Partei heißt AfD.

    • Michael Klein says:

      Haben Sie den Text gelesen?
      Wenn ja, dann erübrigt sich Ihre Frage.

      • paul@traxl.de says:

        Natürlich habe ich den Text gelesen. Zu dem Schlußsatz “aber bislang gibt es niemanden, der aufsteht” habe ich eine korrekte Anmerkung gemacht, nämlich daß immer mehr Menschen dagegen aufstehen, und daß sich immer mehr Menschen in der AfD zusammenschließen, die diese wichtigen Punkte in ihrem Programm hat. Da Sie dies nicht erwähnten in Ihrem Artikel, war meine Frage berechtigt.

    • jheinke says:

      AfD? Zu spät — viel, viel zu spät!
      Woher nur kommt diese naive Hoffnung,dass wir es schon auf demokratischem Wege werden geradebiegen können?
      Die ca. 40% – 50% muslimischer Schulkinder in Deutschland sind ja schon da, der Zusammenbruch des Wissensstandortes längst erfolgt, die links-grüne Verblödung der jungen Generation irreversibel erfolgt, die ungeheuren finanziellen Verpflichtungen gegenüber Pleitestaaten längst unwiderruflich eingegangen, die Zerstörung des Industriestandortes nicht mehr umkehrbar.
      Und die Polizei ist niedergefahren, die jungen Polizisten sind Moslems, die Bundeswehr ein Schrotthaufen, die IS-Terroristen in Deutschland versammelt und üppig bewaffnet.
      Was kann eine AfD da noch richten? Gar nichts – oder sie unterstützt einen Bürgerkrieg.
      Und den erwarte ich bald nach dem bevorstehenden EURO-Zusammenbruch – in den kommenden 12 -24 Monaten. Spätestens. Auch ganz ohne AfD.

      • paul@traxl.de says:

        Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Ich stimme Ihnen übrigens zu, daß die Gefahr eines Bürgerkrieges groß ist. Ist es für diesen Fall nicht wichtig, daß es Strukturen wie die AfD gibt ?

        • jheinke says:

          Die einzige Kraft, das Desaster (vielleicht!) noch aufzuhalten, sehe ich im Militär. Wir haben Generäle wie Gerd Schultze-Rhonhof oder Reinhard Uhle-Wettler und andere, die sich der kommenden Katastrophe bewusst sind. Wenn sie nicht den Versuch wagen, einen Putsch gegen die Regierung zu unternehmen, kann es niemand – eine Partei wie die AfD, die in ihrem jetzigen Programm 8 Jahre zu spät angetreten ist (eine Beatrix von Storch etwa hat sich jahrelang nur gegen den EURO aufgestellt, andere Probleme sah sie nicht), kann überhaupt nichts bewirken. Zitat des Oberrabbi von Barcelona, Meir Bar Hen: „Geht lieber rechtzeitig fort als zu spät.“ „Ich sage meiner Gemeinde: Wir sind zum Untergang bestimmt. Europa ist verloren.“

          • floydmasika says:

            Und jetzt ist bei wesentlichen migrationsregulatorischen Problemen wiederum Beatrix von Storch die einzige, die sie sieht. Putschende Generäle wird es übrigens nicht geben. Ohne ein Wachstum neuer politischer Kultur, zu der die AfD gehört, passiert nichts. Und was jetzt wächst wird bestenfalls sehr spät zum Zuge kommen und dann nicht mehr die heutigen Probleme lösen. So ist das in der Politik immer. Die jetzige Politikergeneration löst ja auch noch immer die Probleme der 1930er Jahre.

  4. Xep says:

    Eine kleine Anmerkung zu den Tafeln: Die sogenannten Flüchtlinge werden voll versorgt, bekommen also auch Verpflegungsgeld. Dieses Geld senden sie nach Hause und holen sich die Verpflegung von den Tafeln.

  5. merkelhasser says:

    Für mich völlig unverständlich, daß dieses Ungeheuer unbeschadet existiert. Ihre Stasivergangenheit wird nicht untersucht und es gibt auch keinen Anschlag. Gegen Hitler gab es
    noch Helden wie Stauffenberg, wo sind die Helden der BRD? Merkel ist nur gewaltsam zu beseitigen´

  6. Max says:

    Völliger Blödsinn ! Der Heiko hat gesagt, für Flüchtlinge werde niemandem etwas weggenommen ! Glauben Sie etwa dem GröJuMaZ (Grösster Justizminister aller Zeiten) etwa nicht ? Schande über Sie !

  7. oprantl says:

    Viele Fragen werden gestellt, Antworten und Alternativen gesucht, aber nichts löst die Probleme.

    Die eigentliche Frage ist, ob es gelingen kann, Deutschlad zu retten unter Erhalt der Demokratie.

    Da es bis heute keine Demonstrationen von Gewicht gibt, ist meine Antwort : Nein

    Aber nicht traurig sein, eine Demokratie, welche von niemandem verteidigt wird und von einer einzelnen Frau hinweg gefegt werden kann, ohne dass auch nur eine strafrechtliche Vorschrift verletzt werden kann, ist und war nichts wert.

    Und Männer………..in Deutschland……….????

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