In Flammen aufgegangen: Wie SPD-Medien die Realität verdrehen

Die Leipziger Volkszeitung gehört zum Presseimperium der SPD. Die Partei ist über die dd.vg mit 23,1% an der Leipziger Volkszeitung beteiligt. Natürlich berichtet die Leipziger Volkszeitung vollkommen objektiv und jeder auch nur ansatzweise Verdacht, dass eine Partei nur aus dem Grund eigene Zeitungen unterhält, um die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen, ist haltlos, denn die SPD-Zeitungen berichten selbstverständlich ganz objektiv und ohne auch nur eine Spur von Bias zu Gunsten der SPD oder anderer linker Parteien.

Bei der SPD hat man eben Zeitungen, traditionell hat man die, um Gutes zu tun, Informationen bereitzustellen, nicht um die Öffentlichkeit mit gefärbten Meldungen zu manipulieren.

Und doch….

Die folgende Tabelle stellt zwei Meldungen gegenüber. Eine ist in der Leipziger Volkszeitung erschienen, eine bei Linksunten.

Beide betreffen DASSELBE Ereignis.

Leipziger VolkszeitungLinksunten
Leipzig
Auf einer Baustelle im Stadtteil Plagwitz ist am späten Freitagabend eine Baumaschine in Flammen aufgegangen. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber LVZ.de erklärte, war das Fahrzeug in der Gießerstraße geparkt.
Warum musste die Asphaltmaschine brennen?
Weil wir keine Straßen mögen.
Weil es uns Vergnügen bereitet, Feuer zu legen.
Die Asphaltmaschine vereint beides: Straße und Hitze.
Wir haben uns entschieden, das oben genannte Baugerät in Brand zu setzen, da es der Firma VINCI/Eurovia gehört. Diese Firma hat sich in den letzten Jahren immer wieder auf unangenehme Weise in unser Blickfeld geschoben.
QuelleQuelle

Die Rechtfertigung der Brandstiftung, von der man sich fragt, ob sie bei der Polizei als politisch-links motivierte Brandstiftung registriert wird oder als nicht politisch motivierte Brandstiftung, die bei Linksunten hinterlegt wurde, umfasst noch etliche Zeilen, in denen die Kriminellen erklären, warum sie der Meinung sind, sie hätten das Recht, fremdes Eigentum zu zerstören. Wer sich den Einblick in ein oder mehrere kranke/s Gehirn/e zumuten will, der kann den Link in der Tabelle oben anklicken. 

Die meisten Lehrbücher, die sich mit Journalismus befassen, sehen es als eine der Hauptaufgaben eines Journalisten an, zu recherchieren, nicht nur, um den Wahrheitsgehalt seiner Informationen zu prüfen, sondern auch um eine Meldung einzuordnen und der Information, die verbreitet werden soll, den notwendigen Rahmen zu geben. Der notwendige Rahmen im vorliegenden Fall besteht darin, die Brandstiftung in Leipzig-Plagwitz als politisch-motivierte Tat linker Spinner kenntlich zu machen, was mit nur rudimentärer Recherche möglich ist und so wenig Zeit verbraucht, dass das Unterlassen dieser rudimentären journalistischen Leistung als absichtliches Unterlassen gewertet werden muss, das dazu führt, dass Lesern der Leipziger Volkszeitung Informationen, die wichtig sind, um den Brand in Plagwitz einordnen zu können, vorenthalten werden.

Dies ist eine, der vielen kleinen Manipulationen, die in den angeblichen Qualitäts-Medien täglich eingesetzt werden, um die Wahrnehmung von Informationen zu verzerren und – z.B. aus einer Brandstiftung, die linke Ideologen, deren Intellekt man als gestört ansehen muss (wer den Text auf Linksunten liest, der wird feststellen, dass eine Reihe der Kriterien für eine antisoziale Persönlichkeitsstörung ICD-10: F60.2 erfüllt sind), begangen haben -, ein “in Flammen aufgehen” ohne erkennbaren Grund zu machen.

Die nicht vorhandene Identifizierung der Brandstiftung als linke Kriminalität hat zudem den Vorteil, dass der Versuch, politisch-rechts motivierte Kriminalität großzureden und der Bevölkerung ein Bild zu vermitteln, das politisch-rechts motivierte Kriminalität als in keiner Weise mit politisch-links motivierter Gewalt vergleichbar zeichnen will, nicht von der Realität beeinträchtigt wird.

Es handelt sich einmal mehr um die Methode der Manipulation durch Auslassung.

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