Antifa Zeckenbiss ist der Bundeskanzlerin wichtiger als 40.000 Bürger

Vor einiger Zeit haben wir gemeinsam mit Prof. Dr. Werner J. Patzelt einen Aufruf gestartet, dessen Ziel darin bestand, Antworten von der Bundeskanzlerin und dem Regierungssprecher zu im Wesentlichen zwei Fragen zu erhalten:

  • Welche dokumentierten Ereignisse am 26. August 2018 in Chemnitz sind die Grundlage der Behauptung von Bundeskanzlerin und Regierungssprecher, es habe Hetzjagden auf Ausländer gegeben?
  • Wie ist die Wortwahl „Zusammenrottung“ als Beschreibung für die Demonstranten in Chemnitz zu erklären, insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Wort „Zusammenrottung“ weder der Bundeskanzlerin noch dem Regierungssprecher im Zusammenhang mit den erheblichen Ausschreitungen in Hamburg anlässlich des G20 eingefallen ist?

Der Aufruf wird zwischenzeitlich von mehr als 40.000 Bürgern unterstützt (38.771 auf Change.org, 1.300 auf ScienceFiles).

Wir haben die Bundeskanzlerin und den Regierungssprecher mehrfach über diesen Aufruf und den Stand der Unterstützung informiert. Wir haben keine Antwort, keine Reaktion, keine Eingangsbestätigung erhalten.

Eine Antwort erhalten haben die beiden Bundestagsabgeordneten Fabian Jacobi und Jochen Haug auf ihre kleine Anfrage, in der sie sich danach erkundigen, welche Fakten die Bezeichnung „Hetzjagd“ in Chemnitz rechtfertigen.

Aus der Antwort geht zum einen hervor, dass weder Bundeskanzlerin noch Regierungssprecher eine klare Antwort geben wollen. Am deutlichsten transportiert in der darin zitierten Aussage der Bundeskanzlerin: „… begriffliche Auseinandersetzungen darüber, ob es nun Hetze oder Hetzjagd ist, helfen uns dabei nicht weiter“, einer Aussage, die man wohl wie folgt übersetzen muss: „Gut, ich habe die Realität falsch dargestellt. Aber das ist nun einmal so und bringt uns nicht weiter“. Zum anderen geht aus der Antwort hervor, dass das sattsam bekannte Video von Antifa Zeckenbiss die einzige Grundlage der Rede von Hetzjagd und Zusammenrottung von Bundeskanzlerin und Regierungssprecher ist.

Damit ist offenkundig, dass Bundeskanzlerin und Regierungssprecher kein Problem damit haben, sich die Sache der Antifa zu eigen zu machen. Im Gegensatz dazu haben sie ein unüberwindbares Problem damit, 40.000 Bürgern Rede und Antwort zu stehen, ihnen gegenüber Verantwortung für ihre Aussagen zu übernehmen.

Daraus muss man den Schluss ziehen, dass linksextremer Zeckenbiss für die Bundesregierung angenehmer und wichtiger ist als die Wünsche von 40.000 Bürgern.

Das ist eine Erkenntnis, die man nicht für sich behalten sollte.

Vielleicht wäre es an der Zeit für einen zweiten Aufruf, einen Aufruf, der Bundeskanzlerin das Misstrauen auszusprechen. 

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