Die schöne Fassade ist weg: Uni Graz diskriminiert Männer nun ganz offen


An der Universität Graz wird eine Professur für Makroökonomie ausgeschrieben.

Ausschließlich weibliche Bewerber können auf die Stelle berufen werden.

Nein. Es handelt sich dabei nicht um dieselbe Täuschung, die im Rahmen des deutschen Professorinnenprogramms betrieben wird. Die Österreicher Genderista ist offenkundig nicht so hintenrum wie die deutsche. In Österreich werden Männer deshalb ganz offen diskriminiert. Die zu besetzende Stelle ist ausschließlich für Frauen ausgeschrieben.

Damit ist auch das letzte Feigenblatt beseitigt, das bislang dem Betrachter irgendeine Form von Anstand und Fairness vorgaukeln sollte. Es wird nun ganz offen erklärt, dass Stellen nach Geschlecht und nicht mehr nach Eignung besetzt werden. Der größte Volltrottel, sorry, die größte Volltrottelin kann nunmehr berufen werden, da sie sich keiner Konkurrenz stellen muss. Es reicht, wenn sie weiblich ist.





Dass sich die Universität Graz mit dieser Maßnahme nicht nur lächerlich macht, sondern darüber hinaus aus dem Kreis der ernstzunehmenden Bildungsanstalten verabschiedet, denn Ideologie ist in Graz offensichtlich wichtiger als Kompetenz, wird in Kauf genommen, geht es doch darum Stellen ohne Rücksicht auf Verluste, ohne rationalen Grund und einfach nur, um größtmöglichen Schaden an der Idee der Meritokratie anzurichten, zu besetzen. Wenn es das Ziel der Universität Graz war, aller Welt deutlich zu machen, dass in Graz Gender-Spinner am Werk sind, dann ist das gelungen. Wenn es an der Universität Graz Träumer gibt, die denken, dass sich auf diese Stelle auch nur ein weiblicher Bewerber bewirbt, der vielleicht wirklich Kompetenz in Makroökonomie hat und sich deshalb nicht vor einem Wettbewerb mit männlichen Konkurrenten verstecken müsste, dann sind die Grazer noch durchgeknallter als wir es im ersten Moment für möglich gehalten haben.

Die Grazer haben einen Market for Lemons eröffnet, explizit als Market for Lemons deklariert und deshalb werden sie auch nur Lemons, viert-, fünftklassige Bewerber, sorry: Bewerberinnen erhalten. Studenten, die in Makroökonomie etwas lernen wollen, sollten daher einen Bogen, einen sehr weiten Bogen, um Graz und die dortige Universität machen.



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17Comments

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  1. 1
    Dr. Gunther Kümel

    Das Niveau der Uni-Graz war seit Jahrzehnten ein wenig kritikwürdig. Aber jetzt nähert sich diese Anstalt am Rande des deutschen Sprachraums dem einer Klippschule.

  2. 2
    Tobi

    Gibt es überhaupt noch Universitäten, die frei von jeglichem Genderquatsch und von Frauenbevorzugung sind? Aber „schön“ zu sehen, dass das nicht nur ein deutsches Phänomen zu sein scheint.

  3. 6
    Martin

    Die Femi-Lobby macht einen Riesenfehler. Anstatt ihre Melkkühe (einheimische Männer) zu umgarnen, anzuspornen und ein bißchen Honig ums Maul zu schmieren und so von der Arbeitskraft und den Steuergeldern dieser Männer weiterhin zu profitieren,

    Wird die Kuh gleichzeitig gemolken, geschlachtet, gequält , beschimpft und am Ende noch ersetzt, ohne einmal Danke gesagt zu haben. Das böse „Patriarchat“ was sich jeden Morgen zur Arbeit quält, wird bald von ganz alleine aufhören. Und das kommende Matriarchat wird tief fallen, es kann die noch vorhandenen Umverteilungsströme Richtung weiblich bekleidete Sozialjobs, Quotenjobs, Büro- und Teilzeitjobs gar nicht selbst verdienen.

    Die Femilobby überspannt den Bogen ganz massiv und kann ihrem Solipsismus auch nicht abstrakt denken. Ihr werdet sang und klanglos untergehen. Das wird ein klassisches Drama in drei Akten. Nach der Wirtschaftskrise werden sich viele Frauen archaischeren Jobs zuwenden müssen. Nämlich in Stundenhotels.

  4. 7
    dettenbach audio (@dettenbach)

    Mal ehrlich: wie sonst wollen diese staatlichen Entitäten denn ihren „Auftrag der Geschlechtergerechtigkeit“ im Form einer (wie ja zumindest vom Regime hierzulande ganz offen von staatlichen Entitäten gefordert) „selbstauferlegten Frauenquote“ erfüllen, wenn nicht so, wenn schon die meisten bisherigen Posten mit Männern besetzt sind, weil sich eben keine (geeigneten) Frauen dafür finden? Bevor man derlei Quotzenquopte per Gesetz dem Privatsektor aufdrücken kann, müssen staatliche Einrichtungen ja schon entsprechend „eingenordet“ sein.

    Die Uni könnte es auch so machen wie Unis hierzulande und neue Fachbereiche errichten, die vor allem von Frauen „besetzt“ werden (und deren AbsolventInnen*#?%… trotz „Top-Abschluß“ kurioserweise kaum einen Posten finden…) – wie z.B. die „Mädchentechnik“ an so manch technischer Uni, die seitdem merklich mehr als 3,5% Frauen ins Haus bekommen…ß) Läuft letztlich auf’s gleiche raus.

  5. 11
    Fiete Appelsnnut

    „Studenten, die in Makroökonomie etwas lernen wollen, sollten daher einen Bogen, einen sehr weiten Bogen, um Graz und die dortige Universität machen.“
    Das war schon in viel früheren Jahren schon zweifelhaft, irgend etwas Akademisches mit Graz zu tun gehabt zu haben. Wenn uns seinerzeit, schon so ab den siebziger Jahren, eine Bewerbung für eine kaufmännische Führungsposition, mit einem Doktor vorneweg aus Österreich, auf den Schreibtisch kam, wurde besonders genau nachgesehen, ob es sich um einen Dr. Graz oder einen Dr. Linz handeln könnte.
    Intellektuelle Flachbrüstigkeit hat(te) dort wohl seit eh und jeh besten Nährboden.

  6. 12
    Manuel N.

    „Ideologie ist in Graz offensichtlich wichtiger als Kompetenz“. Was soll das? Gibt es keine Makroökonominnen in Ihren Augen? Und wenn doch, dann sind sie inkompetent und verstehen nichts von ihrem Fach? Sie sind „viert-, fünftklassige Bewerber“? Als Männer in den letzten Jahrzehnten stets bevorzugt wurden, war das offensichtlich in Ordnung für Sie. Das waren ja die Kompetenten? Aufgrund ihres Geschlechts?
    Etwas mehr Intellekt und weniger Emotion wären in dieser Auseinandersetzung mehr als hilfreich.

    • 13
      Michael Klein

      Sicher, etwas mehr Intellekt wäre immer hilfreich. Deshalb ein Beispiel, das auch Sie verstehen: Wenn man die Auswahl dessen, der einen Nobelpreis für Physik erhalten soll, auf Personen begrenzt, die keinen Schulabschluss erreicht haben, dann schließt dies nicht aus, dass man ein Genie erwischt, macht die Wahrscheinlichkeit dafür, aber sehr klein.

    • 14
      Dr. Gunther Kümel

      Manuel,
      Sie verstehen den Ansatz nicht, ist nicht schlimm, läßt sich leicht erklären:
      .
      Die Kompetenz in einem Fach bemißt sich an der wissenschaftlichen Leistung, Zahl und Qualität der bisherigen wissenschaftlichen Beiträge.
      Beschränkt man die Auswahl, dann verliert man die Möglichkeit, den Besten zu finden.
      Das Geschlecht eines Bewerbers ist dabei völlig irrelevant.
      .
      Beschränkt man auf ausschließlich Männer, oder (das ist genau derselbe Fehler) auf Frauen, dann könnte man auch nach Nichtrauchern und Rauchern selektieren, oder auf großgewachsene Bewerber, die früher bei den Pfadfindern waren und Trompetenblasen können.

  7. 15
    Kenan Meyer

    Ich warte übrigens auf den Tag, an dem eine solche Art von Anzeige für die Müllabfuhr erscheint… Dem Geschlechterverhältnis in diesem Bereich nach zu urteilen, wäre das weit mehr vonnöten als bei VWL-Lehrstühlen.

  8. 17
    Ga

    Da stellt sich aber augenblicklich die Frage, wie man in Graz überhaupt feststellen könne, ob die (das?) Bewerberix nun wirklich eine Frau wäre, denn, so habe ich mir sagen lassen, sei dieses Geschlechterzeugs nichts weiter als ein soziales Konstrukt, mithin eine Einbildung der betroffenen Amöbe.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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