Frauen können noch nicht alleine laufen: Gehhilfe aus dem Ministerium

Bestimmt haben unsere Leser schon Beiträge zum Genderismus-Leiden, dem Feld, auf dem neben dem Klimawandel das meiste Hysterie-Potential vorhanden ist, vermisst. Wir wollen Sie nicht länger warten lassen: Hier ist er, direkt aus dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit [!sic] und Gleichstellung:

“Niedersächsisches Ministerium für
Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

30.08.19
Nr. 130/19

Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie.” gestartet

Sozialministerin Carola Reimann: „Ich will Frauen darin bestärken, sich politisch einzubringen. Denn Politik stellt die Weichen in unserer Gesellschaft und hieran sollen und müssen mehr Frauen beteiligt sein”

Frauen für ein Mandat in der Politik zu begeistern, ist das Ziel des niedersächsischen Mentoring-Programms „Frau.Macht.Demokratie.”. Heute gab Sozialministerin Carola Reimann den offiziellen Startschuss dazu. Sie begrüßte in Hannover 443 Frauen gemeinsam mit ihren Mentorinnen und Mentoren. „Ich will Frauen darin bestärken, sich politisch einzubringen. Denn Politik stellt die Weichen in unserer Gesellschaft und hieran sollen und müssen mehr Frauen beteiligt sein. Dass viele Frauen das hier in Niedersachsen genauso sehen, zeigt das Interesse an unserem Programm. Das freut mich sehr!”

Der Anteil der weiblichen Abgeordneten im Deutschen Bundestag hat sich mit der Wahl 2017 auf 31 Prozent verringert. Auch im Niedersächsischen Landtag ist der Frauenanteil mit der Wahl 2017 auf 28 Prozent gesunken. In den niedersächsischen Kommunalparlamenten sind Frauen ebenfalls weit in der Unterzahl. Ihr Anteil beträgt durchschnittlich 24 Prozent. „Mit dem Programm verfolgen wir das Ziel, dass möglichst viele der Teilnehmerinnen bei der nächsten Kommunalwahl im Herbst 2021 einen aussichtsreichen Platz auf der Liste ihrer Partei erhalten.”

Das Programm „Frau.Macht.Demokratie.” setzt auf das Erfahrungswissen von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern. Sie werden Frauen unterstützen, die sich erstmals politisch engagieren wollen. Ein Jahr lang haben sie die Möglichkeit, ihrem Mentor oder ihrer Mentorin beim politischen Alltagsgeschäft über die Schulter zu schauen und es kennenzulernen. „Wir wollen”, so die Ministerin, „die politischen Karrieren von Frauen gezielt durch Lernen am Vorbild fördern.”

Weitere Informationen zum Programm unter www.frau-macht-demokratie.de<http://www.frau-macht-demokratie.de> und zu Gleichstellung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf unserem Instagram-Kanal unter www.instagram.com/so.gleich.

Mit freundlichen Grüßen
Christina Stumpenhausen





443 Frauen wurden also von ihren Mentoren, nein: MentorInnen, oder Mentoren und Mentorinnen, nein: Mentor*_Innen oder so, also von ihnen überlegenen Wesen, die es bereits geschafft haben, selbständig Gehversuche in der Kommunalpolitik zu unternehmen, an die Patschhand genommen und auf dem schweren Weg nach Hannover, den sie, aufgrund von Schüchternheit, Angst und vor allem: Unvermögen, nie selbst gefunden, geschweige denn: gewagt hätten, genommen, um dort von Carola Reimann begrüßt zu werden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, “Frauen darin [zu] bestärken, sich politisch einzubringen”.

Denn, das muss man wissen, für sich allein gelassen, auf sich allein gestellt, sind Frauen nicht in der Lage, haben sie weder das Engagement, noch den Mut noch den Willen noch die Motivation, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Damit sie das tun, braucht es die bestärkende Carola und viele Mentoren, die die kleinen und schüchternen Wesen, die vor der Welt der großen kommunalen Welt und natürlich: vor weißen Männer ganz viel Angst und deshalb ganz wenig Selbstvertrauen haben, um sie auf ihrem Weg zu begleiten, quasi als Krückstock zum kommunalpolitischen Amt.

Was dabei herauskommt, wenn man Gehbehinderte zu Langstreckenläufern machen will?

Nun ja…

“Wir wollen, so die Ministerin, „die politischen Karrieren von Frauen gezielt durch Lernen am Vorbild fördern.”

Früher, als man noch keine Mentoren hatte und nicht gehätschelt werden musste, um seinen Arsch in die Höhe zu heben, war das mit der Kommunalpolitik ganz einfach: Man hat sein Gesicht bei freien Wählern oder bei lokalen Parteigliederungen gezeigt, wurde dort als sinnvolle Ergänzung oder als ärgerlicher Zusatz empfunden und je nach der Empfindung kam dann ein Mandat in einem lokalen Parlament, in einem Gemeinderat in Aussicht. Früher hat niemand einen Mentor benötigt. Niemand musste paternalisiert, besser: maternalisiert werden. Dass es heute der Fall ist, das liegt am Menschenbild der maternalisierenden Damenmenschen, die von sich denken, sie müssten den kleinen weiblichen Dummchen auf die Sprünge helfen, sie anschieben, ihnen Gehhilfe geben, weil kleinen Frauchen aus sich heraus zu dumm sind, um aus eigener Motivation heraus, ein kommunales politisches Amt im Gemeinderat von Roschbach anzustreben.

Was wäre diese Welt nur ohne diese prätentiösen Narzissten?

Besser!

Natürlich dient so ein Programm mit dem blödsinnigen Namen “Frau.Macht.Demokratie” nicht dazu, kleine Frauchen, die davonlaufen, wenn sie von großen weißen Männern angesprochen werden, in die Politik, die Kommunalpolitik zu bringen. Es dient dazu, eine ideologisch eindeutig verortbare Klientel, die sich nicht aus denen zusammensetzt, die voller Energie und Tatendrang sind, sondern aus denen, die ein Auskommen aus Anbiederung und Nachplappern machen wollen, nachzuziehen, aus ideologischen Kostgängern die letztlich dann am Tropf der Steuerzahler hängen. Es ist eine Form politischer Korruption.


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