Kannibalismus soll die Welt vor den Folgen des Klimawandels retten [KEINE Satire]

Leider keine Satire!

Wir haben schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass Ethik und Moral deshalb notwendig sind, weil sie dem Handeln und dem Möglichkeitsraum, innerhalb dessen gehandelt werden kann, Grenzen setzen. Sind diese Grenzen erst einmal gefallen, dann gibt es wenig, was Menschen von wilden Bestien zu trennen vermag, von dem, was Thomas Hobbes einst mit der Formel „homo homini lupus“, der Mensch ist den Menschen Wolf umschrieben hat.

Tabus sind insofern ein gesellschaftlicher Schutzmechanismus, weil manche Dinge, sind sie erst einmal hinterfragt, nicht mehr in einem gesellschaftlichen Konsens regelbar sind. Gerade hatten wir ein Beispiel aus Berlin. Dort versuchen Politdarsteller, die von Kriminologie keine Ahnung haben und die eher ein Verantwortungsgefühl für Drogendealer als für normale Bürger entwickelt haben, Strafgesetze zu erodieren und damit Verhaltens-Tabus, die es seit Jahrtausenden gibt, infrage zu stellen.

Nun kommt der neueste Irrsinn aus Schweden.





Wenn es um Klimawandel geht, dann ist offenkundig keine Perversion groß genug, als dass sie nicht öffentlich geäußert werden könnte, ohne Gefahr zu laufen, im Irrenhaus zu landen. Dabei scheint zu gelten, dass je widerlicher und abstoßender die Idee ist, umso zufriedener macht sie den, dem sie eingefallen ist. So berichtet „EpochTimes.com“, dass Magnus Söderfeld, von dem diese „Idee“ stammt, die übrigens uralt ist, aber dazu kommen wir noch, gerne damit kokettiert, dass man Menschen mit ein wenig „Nudging“ dazu bringen könne, die „richtigen Entscheidungen zu treffen“.

Die Klimahysterie wird hier genutzt, um eine Nahrungsmittelknappheit zu erfinden, die den jüngeren Generationen, von denen viele offenkundig die korrekte oder inkorrekte Vorstellung haben, man könne ihnen jeden Blödsinn erzählen, mit Nahrungsmittelquellen vertraut zu machen, die bei einem normalen Menschen den Mageninhalt in die falsche Richtung entleeren. Aber offenkundig besteht die neue Suche nach Alternativen zu phantasierten Katastrophen, die durch erfundene Krisen ausgelöst werden, bei manchen darin, dass sie jede Hemmung fallen lassen und sich insbesondere darin gefallen, menschliche Tabus zu hinterfragen.

Söderfeld ist dabei nicht einmal originell, denn die Idee, Leichen in Nahrungsmittel zu verarbeiten, wurde bereits in den 1970er Jahren unter dem Titel Soylent Green mit Charlton Heston verfilmt. Manche unter denen, die von sich denken, sie seien Wissenschaftler, versuchen also mit wirklich jedem Müll bekannt zu werden. Sorgen wir dafür, dass sie zwar bekannt werden, aber mit der angemessenen Bewertung bekannt werden.
Dass Kannibalismus für Söderfeld eine lustige Idee sein mag, ist einerseits makaber, andererseits eine von Ungebildetheit getriebene Idiotie.

Die Mad Cow Disease, so eine Erklärung, wurde dadurch verursacht, dass Rinder mit tierischen Bestandteilen vornehmlich von Schafen gefüttert wurden, die wiederum an Scrapie erkrankt waren. Scrapie befällt das Gehirn der Tiere und gehört in die Gruppe der transmissiven spongiformen Enzephalopathien (TSE). Ursache scheint ein Protein, Prion genannt, zu sein, das in infizierten Schafen, Rindern und bei Menschen vorkommt, die an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit, einer menschlichen Varianten von TSE erkrankt sind, weil sie z.B. befallenes Gewebe von infizierten Rindern gegessen haben. Eine weitere Varianter menschlicher TSE ist Kuru. Kuru ist eine Krankheit, die sich im 20. Jahrhundert epidemieartig bei den Fore in Papua-Neuguinea ausgebreitet hat. Ursache: Die Fore haben ihre Toten gegessen. Endokannibalismus nennt man diesen Brauch, bei dem der, der gefressen wird, von sich aus Sterben darf. Durch das Essen von Teilen des Körpers Verstorbener sollte deren Seele erhalten werden. Vor allem der Genuss des Gehirns hat eher dazu geführt, dass die am Totenschmaus Beteiligten Kuru bekamen, eine Krankheit, der die Patienten nach einem mehr oder weniger langen Siechtum, während dessen sie die Kontrolle über ihre Muskeln, Gliedmaßen und körperlichen Funktionen verlieren, sterben.

Einst waren Menschen darüber froh, die schlimmsten Krankheiten und krankmachenden Traditionen ausgemerzt zu haben. Heute dient der Klimawandel-Hoax offenkundig als Vorwand dazu, diese Krankheiten wieder einzuschleppen.

Ein Interview, das Söderlung des Schwedischen Fernsehen gegeben hat, kann hier angesehen werden. Für alle, die des Schwedischen mächtig sind.


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