“Schlager gegen Links” bringen narzisstische Neurotiker gegen Junge Union auf

In der B.Z. berichtet Gunnar Schupelius darüber, dass die Junge Union Berlin Gegenstand eines Shitstorms, eines linken Shitstorms geworden ist. Grund: Die Junge Union will eine Weihnachtsfeier abhalten. Die Weihnachtsfeier steht unter dem Motto: Schlager gegen Links.

Let the show begin, oder in den Worten von Schupelius:

“Zur Begründung schrieb die Junge Union: „Angesichts aufkeimender Sozialismusfantasien, Enteignungsdebatten und Verharmlosungen des Unrechtscharakters der DDR durch den rot-rot-grünen Senat, steht unsere Weihnachtsfeier in diesem Jahr unter dem Motto ‚Schlager gegen links‘!“

Daraufhin brach in den sozialen Medien ein Sturm los, der in Art und Ausmaß Rätsel aufgibt. Auf Facebook, Instagram und Twitter werden die Christdemokraten auf übelste Art und Weise angegriffen und mit Verleumdungen und Unterstellungen überhäuft.”

Gibt der Shitstorm wirklich “Rätsel” auf?
Nein, denn man kann die meisten, die sich an diesem Shitstorm beteiligt haben, durch drei Merkmale beschreiben: Narzissmus, Hysterie und Boshaftigkeit.





Narzissmus findet z.B. in wirren Assoziationen seinen Niederschlag, darin, dass der JU unterstellt wird, sie habe das zum Motiv, was der jeweilige Untersteller in seinem Kopf zusammenbringt. Der Versuch, Empathie oder das, was einen erwachsenen, einen reifen Menschen ausmacht, zu leisten, nämlich sich in die Position dessen, der etwas gesagt oder geschrieben hat, in diesem Fall in die Position der JU zu versetzen, der wird gar nicht erst unternommen. Derjenige, dem etwas unterstellt werden soll, dient ausschließlich als Objekt, an dem die eigenen Phantasien ausgelebt werden können. Der Zweck deses Auslebens der Phantasien ist einmal intrinsisch: Selbstbefriedigung, einmal extrinsisch: Selbstinszenierung (in der Hoffnung, dadurch Status gewinnen zu können).

Im Prinzip ist das vermeintliche Rätsel ganz einfach zu lösen. Die Sozialpsychologie gibt den Schlüssel dazu an die Hand, und zwar in Form der BIG FIVE Personality Traits: Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Offenheit und Extraversion. Für die Erklärung der Shitstormer, die es nicht ertragen können, wenn die Junge Union Schlager gegen Links spielt, kann man die folgende Merkmalskombination zusammenstellen:

  • Hoher Neurotizismus, also pathologische Unsicherheit (ausgelöst durch das Fehlen von Selbstwirksamkeit);
  • Keine Gewissenhaftigkeit, sondern Objektivierung;
  • Keine Verträglichkeit, sondern Boshaftigkeit;
  • Keine Offenheit, sondern Borniertheit;
  • Bedingtes Maß an Extraversion;

Die fünf Ausprägungen verdichten sich zum Krankheitsbild des Narzissmus, der unter Linken ganz offenkundig endemisch ist.
Illustrieren wir, was wir gerade behauptet haben an konkreten Beispiel:

Grundlage beider Behauptungen ist eine willkürliche Assoziation, die im ideologisch determinierten Gehirn von Jusos und anderen offensichtlich eine Art Automatismus darstellt. Sie können nicht anders, als bei “Schlager gegen Links” an Nazis und Rechte denken. Ihr Gehirn ist offenkundig mit einem Stimulus-Response-Mechanismus kurzgeschlossen. Noch einmal zur Erinnerung: Es geht um eine Weihnachtsfeier der JU. Es geht nicht um ein Treffen der Freunde der Waffen-SS.

Nun sind Assoziationen, selbst derartig konditionierte wie hier, nicht wirklich ein Problem. Jeder hat zuweilen Assoziationen, die nicht mitteilbar sind. Und genau hier beginnt das Problem. Die Jusos und alle anderen, die wir hier als Beispiel für noch viel mehr mit diesem psychischen Leiden, versammelt haben, haben keinen Abstand zu ihren eigenen Assoziationen. Sie sind nicht zu Gedanken in der Lage wie: “Wenn ich das äußere, öffentlich mache, dann mache ich mich lächerlich”. Ihre Konditionierung umfasst nicht nur die Reiz-Reaktion im Gehirn, sie umfasst auch den Zwang zur Handlung.



Zwangsläufig steht ein solcher Zwang zur Handlung im Gegensatz zu den Grundlagen einer Gesellschaft, wie sie in sozialen Interaktionen gelten: Zumindest den Anschein, das Gegenüber zur Kenntnis zu nehmen, zumindest den Anschein, man habe sich mit den Motiven des Gegenüber beschäftigt, sollte man erwecken: Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit messen diese Disposition. Gewissenhaftigkeit stellt in Kommunikationen eine gemeinsame Grundlage her, man hat sich mit den Aussagen des jeweiligen Gegenüber beschäftigt und weiß worüber gesprochen wird. Verträglichkeit stellt sicher, dass man zumindest den Versuch unternommen hat, sicherzustellen, dass man dem Gegenüber nicht unrecht tut, ihm nicht boshaft etwas unterstellt, es nicht zum Objekt der eigenen Selbstbefriedigung degradiert.

Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit sind in den beiden Tweets nicht vorhanden. Die JU und ihre “Schlager gegen Links” werden zum Anlass genommen, sich zu inszenieren, und zwar auf Kosten der JU. Eine Kommunikation war überhaupt nicht beabsichtigt. Es geht nur darum, die JU als Folie für die eigenen wilden Assoziationen zu benutzen. Entsprechend muss man sich Tweeter wie die beiden oben und die noch folgenden, als eine Art ideologische Zeitbombe vorstellen. Sie sind so voller Ideologie, zum Bersten voll, wie man sagen könnte, dass sie unbedingt Objekte benötigen, an denen sie sich erleichtern können, sonst besteht die Gefahr, dass sie platzen – überschnappen.

Insofern war die JU Weihnachtsfeier eine Art Erlösung für eine ideologische Armee, die ständig auf der Suche nach ideologischen Gegner ist, um den eigenen ideologischen Druck abzuarbeiten und um sich selbst zu versichern. Jeder Tweet gegen einen Rechten ist eine Art Währung. Getauscht wird Selbstwirksamkeit oder besser: Die Illussion von Selbstwirksamkeit, denn die Außenwirksamkeit bleibt in der Regel auf das eigene Netzwerk, die eigene Echokammer beschränkt. Kaum einer derjenigen, die hier so vollmundig auftreten, hätte in der physischen Welt den Mut, den Mund aufzumachen und seine Meinung zu vertreten. Deshalb haben wir von einer bedingten Extraversion geschrieben. Die Not, sich zu äußern, sich anderen mitzuteilen, wird dadurch gedämpft, dass die anderen widersprechen könnten. Deshalb sind Shitstorms für diese Art von Narzissten so attraktiv. Man kann die Illusion der Außenwirkung aufbauen, sich an etwas “Massenhaftem” beteiligen, ohne Gefahr zu laufen, mit Gegenstimmen oder Widerstand konfrontiert zu werden.

Das schizophrene Verhältnis zu Öffentlichkeit, die einerseits gesucht, andererseits gescheut wird, hat zum Kern, dass die Narzissten, von denen wir hier reden, durch eine Beschränktheit des Geistes ausgezeichnet sind, die Neues nicht vorsieht. Ihre ideologischen Neuronenverliese sehen keine neuen Gedanken vor, fürchten neue Gedanken, wie der Teufel das Weihwasser. Im Verlies ist alles geordnet und organisiert, überschaubar und in einer Weise borniert, die zur Folge hat, dass diese Narzissten mit der Realität in Konflikt geraten müssen, schon weil sie vollkommen ahnungslos sind, wie die folgenden Tweets belegen:

Was Adolf Hitler und Soldaten in Uniform mit “Schlager gegen links” zu tun haben, das wird auf ewig das Geheimnis der Tweeter bleiben, die diese Assoziation haben, nicht von ungefähr, nein, sie haben danach gesucht, sie haben nach etwas gesucht, das genutzt werden kann, um die JU zu diskreditieren, das genutzt werden kann, um die JU und ihr “Schlager gegen Links” zu diffamieren, etwas, das es ihnen erlaubt, ihre Boshaftigkeit auszuleben. Dass in der Enge des eigenen Neuronenverlieses nicht viel an Möglichkeiten vorhanden ist, eigentlich nur eine, um diesen Trieb zu befriedigen, zeigen die Tweets.

Um das Ziel, die eigene Boshaftigkeit auszuleben, zu erreichen, ist jedes Mittel recht, auch eines, mit dem man sich auf Grund von vollkommener Unkenntnis lächerlich macht.

Militärkapellen spielten im Dritten Reich Marschmusik. Marschmusik ist nicht Schlagermusik.

Chorgesang ist auch nicht Schlagermusik.

Schwarzrotgold hat mit Schlagermusik nichts zu tun.

Wer die Hysterie der Linken und ihre Assoziationsketten nicht teilt, der ist ein Feind. Das dichotome Weltbild der Linken lässt keine Nuancen zu. Ein Mord, ein Attentat, eine Weihnachstfeier, es ist alles dasselbe. Wer denkt, solche Leute gehören in die Klapse, hat recht.

Für Linke ist die Ideologie zur Ersatzreligion geworden. Das Linke ist eine neue Form der Frömmigkeit, die um die “Gegen-Rechts-Andacht” herum gezimmert wird. Jeder Zipfel des Alltags ist von der Ersatzreligion, die zudem keinerlei Humor kennt, schon weil Gotteskrieger nicht lachen und Hysterie von Humor untergraben wird, durchdrungen. Lieder sind politisch, Worte sind politisch, Weihnachtsfeiern sind politisch, Schlager sind politisch. Die Jünger der Ersatzreligion sind Narzissten mit einem Hang zur Psychopathologie und einem gerüttelten Maß an Boshaftigkeit, das keinerlei Abweichung vom linken Heil akzeptiert, keinerlei Toleranz für andere aufbringt, keinerlei Empathie, keinerlei Gewissenhaftigkeit im Umgang mit anderen. Warum auch? Linke, die Shitstormer als Twitter-SS in geschlossener erster Reihe, sie haben die Wahrheit mit Löffeln gefressen und verdaut. Wer etwas anderes als ihre Wahrheit von sich gibt, muss entsprechend ein Feind sein, Fairness, Toleranz, Gewissenhaftigkeit, Ernsthaftigkeit, das alles ist nicht notwendig.

Der Falschmeiner wird zum bloßen Objekt degradiert, an dem sich Linke abarbeiten, an dem sie ihren Narzissmus befriedigen. Der Narzissmus ist quasi die Klammer, die ein umfangreiches Set psychologischer Störungen zusammenhält. Es ist tatsächlich kein Rätsel, warum es diesen Shitstorm gegeben hat. Im Gegenteil, Linke sind so einfach auszurechnen, dass es ein Leichtes ist, ihnen den Reiz zu liefern, der notwendig ist, damit sie sich im nächsten Shitstorm erleichtern können.



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