Genosse Zufall – Google fälscht Geschichte

Es war wohl heute Nacht, dass ein britischer Twitter-Nutzer Folgendes verbreitet hat:

Die Google Suche nach “UK Prime Minister” ergibt eine markante Lücke zwischen Antony Eden und Clement Attlee: Winston Churchill. Nicht nur wird die Statue von Winston Churchill in London verhüllt, nein, sein Bild fehlt auch in der Google Suche. Es fehlt nicht nur, wenn nach “UK Prime Minister” gesucht wird. Es fehlt auch, wenn man, wie dies ein anderer Twitter-Nutzer getan hat, nach “World War II Leaders” sucht:

Während Churchill fehlt, blicken die beiden Massenmörder an seiner Seite, Adolf Hitler und Josef Stalin, die Google Nutzer an. Die Provokation von Google kommt zu einer Zeit, zu der die Sensibilität im Hinblick auf linksextreme Versuche, die Geschichte zu fälschen, bei allen, die an der Wahrheit als Korrektiv festhalten, ohnehin schon hoch ist. Deshalb gab es in den letzten Stunden einen Aufstand auf Twitter, der dazu geführt hat, dass Google die folgende Entschuldigung abgesetzt hat:

Glauben Sie an einen solchen Zufall, der Winston Churchill zu einem Zeitpunkt trifft, zu dem die Versuche, ihn zu diffamieren wieder zugenommen haben? Nun, man soll denen, die einen Fehler einräumen und behaupten, er sei nicht absichtlich gemacht worden, zunächst zugute halten, dass sie überhaupt ihren Fehler eingestehen. Im Fall von Google war es jedoch kein Fehler.

Wieso wir denken, diese Behauptung sei begründet? Aufgrund der folgenden Indizienkette.

Die Erklärung von Google bezieht sich ausschließlich auf Bilder, die verschwinden können, wenn ein Update gemacht wird.  Dass dabei ausgerechnet Churchills Bild verschwindet, ausgerechnet zu einer Zeit, zu der die Attacken auf ihn von linken Besondersgutmenschen, die von nichts eine Ahnung aber zu allem eine gefühlte Meinung haben, zugenommen haben, ist eben auch ein Zufall. Oder?



Nein, es ist kein Zufall, und zwar deshalb nicht:

Sie sehen, Winston Churchill ist wieder hergestellt. Diesen Screenshot haben wir um 12.15 Uhr GST gemacht. Ist doch alles in Butter – oder?

Nein, das ist es nicht. Wir wollen den Blick unserer Leser auf Clement Attlee zur Rechten von Winston Churchill lenken und auf Neville Chamberlain, zur Rechten von Attlee. Attlee war Vorgänger von Churchill, Prime Minister des Vereinigten Königreichs von 1945 bis 1951. Chamberlain war Prime Minister des Vereinigten Königreichs von 1937 bis 1940, ein sehr verhängnisvoller Prime Minister, wie man argumentieren kann, denn seine Appeasement-Politik gegenüber Nazi-Deutschland hat sicher zum Mut der Nazis, den Zweiten Weltkrieg zu beginnen, beigetragen. Wie alle Faschisten, so haben auch die Nazis, Kompromissbereitschaft als Schwäche ausgelegt. Chamberlain war ein Vorgänger von Attlee im Amt des britischen Premierministers, aber er war nicht DER Vorgänger. Von 1940 bis 1945 hatte das Vereinigte Königreich einen Premierminister namens “Winston Churchill”. Google hat ihn einfach gelöscht, eine Löschung, die durch die Ausflucht, die wir oben zitiert haben, nicht gestützt wird. 

Also tut man gut daran, Absicht anzunehmen, eine bewusste Provokation von Google und kein Einzelfall.

Wir sind sicher nicht die einzigen, die schon seit längerer Zeit den Eindruck haben, dass Google-Suchen eine große Menge Junk produzieren, in der man nach den relevanten Einträgen regelrecht graben muss. Sucht man nach einem Thema der Zeitgeschichte, dann muss man sich durch Legionen von gleichlautenden Beiträgen in unterschiedlichen Mainstream Medien lesen. Sucht man nach einem Thema, zu dem es einen Film gibt, das in einem Liedtitel vorkommt, dann ist es nahezu unmöglich, etwas anderes, als diesen Junk zu finden. Sucht man nach Klimawandel-Kritikern, dann erhält man zunächst Einträge die auf Webseiten verweisen, auf denen Klimawandel-Kritiker angeblich widerlegt werden. 

Kurz: Google nutzt nach unserer  Beobachtung sein Suchmonopol dazu, Einträge zu verschütten, Suchen nach Informationen zu erschweren und mit Sicherheit auch Suchergebnisse zu unterdrücken, zu zensieren.

Wir glauben nicht, dass es sich bei der Tilgung von Winston Churchill aus der Reihe der Britischen Premierminister um einen Zufall handelt. Wir glauben, dass es sich dabei um eine bewusste Provokation handelt. Wozu diese Provokation dienen soll, dazu schreiben wir einen eigenen Post.

Hier interessiert uns die Meinung unserer Leser: Was denken Sie, ist die Löschung von Winston Churchill durch Google ein Zufall oder eine bewusste Provokation?

Was steckt hinter der Löschung von Winston Churchill durch Google?

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