Es wird immer dümmer.
Wenn wir bislang gedacht haben, dass dpa-Faktenchecker zumindest nicht weit unter dem bleiben, was man als den gesellschaftlichen Durchschnitt des IQ bezeichnen kann, dann wissen wir seit heute, dass an dieser Ansicht erhebliche Zweifel angebracht sind.
„PCR-Test diagnostiziert sehr wohl das neuartige Coronavirus„
Stellen sie sich die rotgesichtige Göre, die mit dem Fuß aufstampft, im Bild vor, dann haben sie die richtige Visualisierung des dpa-Faktencheckers, der für diesen Titel verantwortlich ist. Wahlweise können Sie sich auch ein kleines Kind vorstellen, dass sich die Augen zuhält und vor sich hinbrabbelt, ich habe aber keine Angst, ich habe keine Angst …
Diese dpa-Gören, wir nennen sie liebevoll dpa-Wichtel, erwarten, ernstgenommen zu werden, und es gibt tatsächlich Spinner bei Facebook, die Mist wie den, den dpa-Faktenchecker verbreiten, so ernst nehmen, dass sie Menschen, die Informationen teilen wollen, einen Faktchecker-Wurmfortsatz anhängen, der ihre Informationen und sie selbst diskreditieren soll, wenn die „Einsicht“ der dpa-Faktenchecker nicht zum Anlass genommen wird, die Reichweite des entsprechenden Facebook-Nutzers einzuschränken, weil er angeblich Fake News geteilt hat.
Wir haben uns am 1. Dezember mit einem Beitrag befasst, den Pieter Boger und 24 weitere Wissenschaftler verfasst haben. Gegenstand ihres Beitrags ist ein von Corman und Drosten et al. publizierter Text, mit dem der staunenden Fachwelt ein PCR-Test zur Feststellung von SARS-CoV-2 zu einem Zeitpunkt präsentiert wurde, zu dem das Genom von SARS-CoV-2 nur bestenfalls zu einem Drittel und aus Publikationen chinesischer Wissenschaftler bekannt war.
An diesem Text üben die 25 Wissenschaftler heftige Kritik. Wir haben in diesem Beitrag alle Mängel, Fehler, Auslassungen und Unterlassungen zusammengestellt, die an der Arbeit von Corman und Drosten et al. vorgebracht werden und die dazu geführt haben, dass die 25 Wissenschaftler die Zeitschrift „Eurosurveillance“ aufgefordert haben, den entsprechenden Beitrag von Corman, Drosten et al. zurückzuziehen. Da zwei der Autoren, Christian Drosten und Chantal Reusken, Herausgeber von Eurosurveillance sind, eine Kleinigkeit auf die sie im Zusammenhang mit der Einreichung des Papers vergessen haben, hinzuweisen, kann man sich ungefähr vorstellen, zu welchem Ergebnis die Herausgeber von Eurosurveillance im Hinblick auf das Zurückziehen des Papers von Corman, Drosten et al. kommen.
Die Blitz-Veröffentlichung des Papers, das innerhalb von einem Tag angenommen und veröffentlicht wurde, lässt zudem erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob dieses Paper jemals einem ordentlichen Peer Review Prozess unterzogen wurde, eine Feststellung, die im Zusammenhang mit dem, was nun folgt, noch von Bedeutung sein wird.
Nun folgt das, was die dpa-Wichtel glauben, sich herausnehmen zu können. Lesen Sie:
„Der Vorwurf ist altbekannt – schallt nun aber in neuer Schärfe: 22 Forscher stellen in einem Report (hier archiviert) die wissenschaftliche Basis des Coronatests infrage. Das angewandte Diagnosewerkzeug, entwickelt vom Team des deutschen Virologen Christian Drosten, tauge nicht dazu, das neuartige Sars-CoV-2 nachzuweisen. Die Autoren fordern, die grundlegende Veröffentlichung zurückzuziehen.
BEWERTUNG: Es gibt keinen Beleg dafür, dass der aktuell verwendete PCR-Test das Sars-CoV-2-Virus nicht nachweisen [kann]. Der kritische Report, der dies behauptet, umging tradierte wissenschaftliche Kontrollinstanzen.
[Es gibt übrigens auch keinerlei Beleg dafür, dass der PCR-Test von Corman, Drosten et al. SARS-CoV-2 nachweisen kann. Aber derartige Dinge interessieren Wissenschaftler, dpa-Wichtel sind nur an Dingen interessiert, die geeignet sind, die „22 Forscher“ zu diffamieren.
Lesen Sie ruhig noch einmal, die prätentiös Ahnungslosen von dpa, die man mittlerweile nur noch als Nuisance ansehen kann, als Belästigung, sie erklären die Arbeit von Borger et al. die umfassend argumentiert ist und deren Argumentation jeder Wissenschaftler, der sie für falsch hält, kritisieren und auseinander nehmen kann, deshalb für nichtig, weil „der kritische Report“ angeblich „tradierte wissenschaftliche Kontrollinstanzen“ umgangen hat.
Ein Bericht voller Belege dazu, dass der von Corman, Drosten et al. entwickelte PCR-Test, voller sehr guter Belege, Junk ist, ist also deshalb falsch, liefert deshalb keine Belege, weil er nicht Peer Reviewed wurde.
Wenn die Tatsache, dass „tradierte wissenschaftliche Kontrollinstanzen“ angeblich umgangen wurden, für die dpa-Wichtel so wichtig sind, dass sie denken, man könne wissenschaftliche Texte diffamieren und denunzieren, wenn die Ochsentour durch die wissenschafts-internen Degradierungsstrategien, die natürlich genügend Gelegenheit geben, kritische Texte schlicht zu unterdrücken, wie dies derzeit mit einem Text von Alina Chan geschieht, der seit Monaten im Peer Review Verfahren feststeckt, der Text kritisiert die herrschende Erzählung zum tierischen Ursprung von SARS-CoV-2 über die Pangolin-Schiene, was ein Zufall auch, wenn also dieser Weg durch „tradierte wissenschaftliche Kontrollinstanzen“ so wichtig ist, dann erwarten wir, dass die dpa-Wichtel dieses von ihnen ausgepackte Kriterium auch auf den Text von Corman, Drosten et al. anwenden.
Dieser Text wurde
- am 21. Januar bei Eurosurveillance eingereicht
- am 23. Januar bei Eurosurveillance veröffentlicht.
Mit einem Schlag haben die dpa-Wichtel ein Kriterium erfunden, dass sowohl den Text, den sie aus der Welt schaffen sollen als auch den Text, den man ihnen zu verteidigen aufgegeben hat, aus der Welt schafft. Das erinnert uns an Yes Minister, Serie 1: The writing on the wall, und darin das famose Zitat von Daniel Hughes, special adviser to the PM: „In one fell swoop: approbation, elevation and castration“ – oder wie die dpa-Wichtel schreiben:
„Die[s] entspricht nicht der wissenschaftlichen Publikationskultur: Üblicherweise reichen Forscher ihre Artikel bei Fachmagazinen ein, warten die Begutachtung durch Experten ab (Peer-Review-Prozess) und überarbeiten kritisierte Stellen, bis der Artikel akzeptiert und publiziert wird.“
dpa-Wichtel sind eben schon etwas Besonderes. Wie sie so versuchen, mit den Großen, im Konzert der Wissenschaft mitzuspielen und dabei so unglaublichen Blödsinn vorbringen wie:
„Eine solche Diskussion findet stets in Fachkreisen statt. Es ist darum unüblich und mutet sonderbar an, dass die 22 Forscher ihre Thesen noch vor den Experten Laien präsentieren. Übliche wissenschaftliche Kontrollinstanzen werden damit umgangen.“
Es geht einmal mehr um die Peer Review. Finden Sie nicht auch, dass 22 Wissenschaftler genügend Peers und Experten sind, um eine Review durchzuführen? Im übrigen sind die dpa-Wichtel nicht auf der Höhe der Zeit. Ihre Behauptung mag noch 1950, vielleicht auch 1960 zugetroffen haben, aber schon 1970 sind Risse im System wissenschaftlicher Zeitschriften aufgetaucht und dann, in den 1990er Jahren, ja, wie bringen wir es den Wichteln bei, in den 1990er Jahren gab es eine Erfindung, die sich Internet nennt. Schon bevor das, was die Wichtel als WWW kennen, Massenphänomen wurde, haben Wissenschaftler sich über Telnet aufgetauscht. Und, es wird sehr schwer für die dpa-Wichtel, das zu verdauen: in diesem Zusammenhang sind Foren entstanden, in denen Wissenschaftler ihre Texte diskutiert haben, JENSEITS und OHNE BETEILIGUNG – stellen Sie sich das vor – jenseits und ohne Beteiligung von Gutachtern, die bei Fachzeitschriften Däumchen zu drehen begonnen haben, was wiederum Spaßvögel unter den Wissenschaftlern zum Anlass genommen haben, den Gutachtern, jenen Vertretern „tradierter wissenschaftlicher Kontrollinstanzen“ ein paar Texte, etliche, naja, ziemlich viele Texte unterzuschieben, die von Computern aus Fragmenten zusammengestückelt waren und das dargestellt haben, was Alan Sokall „eleganten Unsinn“ nennt: Junk. Und die Vertreter „tradierter wissenschaftlicher Kontrollinstanzen“, die von den dpa-Wichteln, die halt wirklich gar keine Ahnung haben, es nicht besser wissen, angehimmelt werden, sie haben es nicht bemerkt. Sie haben den Junk veröffentlicht und wurden anschließend von Leuten wie Alan Sokal bloßgestellt. Die dpa-Wichtel wissen das nicht. Deshalb beten sie immer noch Götzen an, die keinerlei Reputation mehr haben.
Das Elend von Existenzen wie den dpa-Faktencheckern besteht darin, dass sie dafür bezahlt werden, Texte und Informationen zu diskreditieren, die in der Regel Dinge zum Gegenstand haben, die für dpa-Faktenchecker spanische Dörfer sind, deren Namen sie nicht einmal aussprechen können. Ergo müssen sie sich unter die Fittiche angeblicher Autoritäten flüchten, mangels Kompetenz das zu beurteilen, was sie diffamieren sollen. Sie könnten einem Leid tun, wenn nicht Gestalten wie diese Wichtel in der Vergangenheit Hautpgrund dafür gewesen wären, dass menschenverachtende Systeme etabliert und eine Zeitlang aufrecht erhalten werden konnten. Gestalten wie die dpa-Wichtel sind Ärgernisse über die man an guten Tagen lachen kann, an schlechten Tagen sind es eher Phantasien, wie sie in Diablo III ihren Niederschlag gefunden haben, die sich als Reaktion auf die kleinen Wichte, die vorgeben wollen, große Beurteiler der Wahrheit zu sein, einstellen.
Wenn Sie Elend in Aktion sehen wollen, dann legen Sie sich einen RSS-Feed auf die Seite der dpa-Armut, die Faktenchecker sein will, an.
Zum Nachlesen:
- Fake-Pandemie? RT-PCR kann SARS-CoV-2 nicht sicher feststellen: Explosive Studie zerstört Corman-Drosten-Paper
- Das Paper von Corman/Drosten et al:
Corman Victor M, Landt Olfert, Kaiser Marco, Molenkamp Richard, Meijer Adam, Chu Daniel KW,Bleicker Tobias, Brünink Sebastian, Schneider Julia, Schmidt Marie Luisa, Mulders Daphne GJC, HaagmansBart L, van der Veer Bas, van den Brink Sharon, Wijsman Lisa, Goderski Gabriel, Romette Jean-Louis, EllisJoanna, Zambon Maria, Peiris Malik, Goossens Herman, Reusken Chantal, Koopmans Marion PG, Drosten, Christian. Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR. Euro Surveillance https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045
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