Markus Aldén, Francisko Olofsson Falla, , Daowei Yang, Mohammad Barghouth, Cheng Luan, Magnus Rasmussen und Yang De Marinis könnten als Autoren einer jener Studien in die Geschichte eingehen, die den Blick von Wissenschaftlern auf ihren spezifischen Gegenstand verändert hat, in diesem Fall den Blick auf mRNA-Gentherapien, die als COVID-19 Impfstoffe ausgegeben und als weitgehend ohne Nebenwirkungen verursachendes Wunderelixier von u.a. Karl Lauterbach angepriesen werden.
Das sind sie natürlich nicht, wie wir regelmäßig in unserer Zusammenstellung von wissenschaftlich belegten schweren Nebenwirkungen zeigen. Aber die Ideologie will es eben so, so wie es die Ideologie will, dass behauptet wird, mRNA-Gentherapien hätten keinerlei Langzeitfolgen, obwohl man das erst nach langer Zeit wissen kann und derzeit erst kurze Zeit seit der Entwicklung der mRNA-Gentherapien vergangen ist. Warum Leute wie Lauterbach Dinge behaupten, die a) falsch sind oder sie b) gar nicht wissen können, das ist eine offene Frage. Wir tippen auf psychologische, psychopathologische Probleme, aber die Jury ist hier noch im Beratungszimmer.
Aus klinischen Vorstudien ist bekannt, dass BNT162b2/Comirnaty nicht im Muskelgewebe des Oberarms, in das es injiziert wird, verbleibt, sondern wandert. 18% der wandernden mRNA, so steht es im „Assessment Report“ für Comirnaty, den die European Medicines Agency (EMA) verfasst hat, enden in der Leber. So viel zum Thema, Kontrollinstitutionen wie der EMA sei nicht bekannt, dass mRNA als Zeitbombe durch menschliche Organismen zieht. Weil 18% der mRNA in der Leber enden, deshalb haben Aldén et al. menschliche Leberzellen ausgewählt, um herauszufinden, ob die Wander-mRNA dort in DNA umgeschrieben werden kann und wird. Die Konzentration von Comirnaty, die die Autoren nutzen, um ihre Forschungsfrage zu beantworten, liegt zwischen 0,5% und 2% der Konzentration, die in den Oberarm der Willigen [0,30 ml] injiziert wird. Aldén und seine Ko-Autoren haben also einen sehr konservativen Ansatz gewählt, denn man kann davon ausgehen, dass mehr als 0,5% des injizierten Comirnaty in der menschlichen Leber ankommt.
Umso erschreckender ist das Ergebnis, zu dem sie gelangen: Bereits 6 Stunden nachdem die menschlichen Hub7- Leberzellen mit Comirnaty / BNT162b2 zusammengebracht wurden, ist die mRNA Teil der Zell-DNA. Der Weg, über dem die messanger RNA dieses erstaunliche Kunststück vollbringt, scheint über LINE1 zu verlaufen, Long Interspersed Nuclear Elements, die rund 17% des menschlichen Genoms ausmachen. LINE1 ist ein sogenanntes Transposable Element (TE), eine Proteinkette, die ihre Position innerhalb des menschlichen Genoms verändern kann, dabei Löschungen oder Einfügungen vornehmen, Mutationen hervorbringen oder beseitigen kann. LINE1 ist ein Grund dafür, dass menschliche Genome nicht stabil sind und wird u.a. mit Krebs in Verbindung gebracht.
An dieses Ergebnis reihen sich mehr Fragen an, als es an Antworten zu geben vermag: Wird zum Beispiel das gesamte Spike-Protein von menschlichen Zellen präsentiert und quasi t-Zellen zur Eliminierung angeboten? Wenn dem so wäre, dann wäre dies eine Erklärung für die Fälle von Autoimmuner Hepatitis, die in der Literaur bereits als direkte Folge einer mRNA-Gentherapie diskutiert werden. Bewahrheitet sich, was Aldén et al. (2022) als Möglichkeit nahelegen, nämlich dass mRNA-Gentherapien in der Lage sind, das menschliche Genom zu verändern, dann könnte sich COVID-19 in der Tat zu einer Gesundheitskatastrophe entwickeln, nicht wegen COVID-19, sondern wegen der mRNA-Gentherapien, die entwickelt wurden, um vor COVID-19 zu schützen.
„In the current study, we employed a human liver cell line for in vitro investigation. It is worth investigating if the liver cells also present the vaccine-derived SARS-CoV-2 spike protein, which could potentially make the liver cells targets for previously primed spike protein reactive cytotoxic T cells. There has been case reports on individuals who developed autoimmune hepatitis after BNT162b2 vaccination. To obtain better understanding of the potential effects of BNT162b2 on liver function, in vivo models are desired for future studies.“
Autoimmune Hepatitis ist ein chronisches, in der Regel ein Leiden, mit dem man ab Diagnose den Rest seines Leben zu tun hat. In schweren Fällen führt Autoimmune Hepatitis (AIH) zu Gelbsucht, Wassereinlagerungen in Bauch und Füßen, Verwirrung, in leichteren Fällen geht sie mit generellem Unwohlsein, genereller Müdigkeit, dauerhaften Blähungen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Juckreiz und Schmerzen in Gelenken einher.
Es gibt bereits mehrere Studien, die AIH in Verbindung mit COVID-19 Impfungen bringen:
Vojdani, Aristo & Kharrazian, Datis (2020). Potential antigenic cross-reactivity between SARS-CoV-2 and human tissue with a possible link to an increase in autoimmune diseases. Clinical Immunology 217: 108480.
Bril, Fernando, Al Diffalha, Sameer, Dean, Mark & Fettig, David M. (2021). Autoimmune hepatitis developing after coronavirus disease 2019 (COVID-19) vaccine: Causality or casualty? Journal of Hepatology (2021).
Fazit der Arbeit: “In summary, autoimmune hepatitis developed in a healthy 35-year-old female in her third month postpartum. Whether there exists a causal relationship between COVID-19 vaccination and the development of autoimmune hepatitis remains to be determined. “
Rocco, Alba, Sgamato, Costantino, Compare, Debora & Nardone, Gerardo (2021). Autoimmune hepatitis following sars-cov-2 VACCINE: MAY not be a casualty. Journal of Hepatology.
Fazit der Arbeit: “Although the causal link between the SARS-CoV-2 vaccine and AIH cannot be definitively established, our case report suggests that this association could be more than coincidental. “
In den beschriebenen Fallstudien geht es jeweils um Patienten, die mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer geimpft wurden. Ein weiteres Beispiel stammt von
Garrido, Isabel, Lopes, Susana, Sobrinho Simões, Manuel, Liberal, Rodrigo, Lopes, Joanne, Carneiro, Fátima & Macedo, Guilherme (2021). Autoimmune hepatitis after COVID-19 vaccine–more than a coincidence. Journal of Autoimmunity: 102741.
Sie beschreiben den Fall einer 67jährigen, die sich wegen Polycythemia vera, einer Art Blutkrebs, in Behandlung befindet und für die eine entsprechend minutiöse Anamnese vorhanden ist. Bei einer routinemäßig durchgeführten Blutanalyse der 67jährigen wurden 2 Wochen nach der Impfung mit Modernas mRNA-1273/Spikevax erhöhte Leberwerte festgestellt, für die alle gängigen Ursachen in der Folge sukzessive ausgeschlossen wurden. Das Mysterium der erhöhten Leberwerte wurde fünf Wochen nach der Impfung in eines der Gelbsucht überführt, denn die 67jährige ist daran erkrankt. Eine Biopsie erbrachte den Beleg für eine Entzündung der Leber, für schwere Hepatitis, die bereits zu Zellsterben geführt hatte. Das Zellsterben wurde Autoimmuner Hepatitis zugeordnet, die wiederum nach Ansicht der Autoren ein Ergebnis der Impfung mit der mRNA-Gentherapie von Moderna ist, für jede andere Erklärung müssten so viele Zufälle zusammenkommen, dass andere Erklärungen einfach sehr unwahrscheinlich sind.
Weitere Fälle Autoimmuner Hepatitis nach mRNA-Gentherapie:
Cao, Zhujun, Honglian Gui, Zike Sheng, Haiguang Xin, and Qing Xie (2021). Exacerbation of autoimmune hepatitis after COVID-19 vaccination. Hepatology.
Erard, Domitille, Francois Villeret, Pierre-Marie Lavrut & Jérôme Dumortier (2021). Autoimmune hepatitis developing after COVID 19 vaccine: presumed guilty? Clinics and research in hepatology and gastroenterology.
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