Impfopfer: Leidensgeschichten aus wissenschaftlichen Studien – Belege für lebensverändernde oder -beendende Impffolgen

Knapp 100.000 Meldungen schwerer Nebenwirkungen finden sich mit Datum des 2. Februar 2022 alleine in der WHO-Datenbank, die dazu dient, so genannte “adverse reactions” nach COVID-19 Impfung / Gentherapie zu sammeln und nach dem Sammeln zu vergessen.

Hinter jeder dieser Meldungen steckt ein Mensch.
Hinter jeder dieser Meldungen steckt eine Leidensgeschichte.
Viele dieser Meldungen umfassen den Tod eines Menschen.

Wir sammeln in diesem Post, den wir regelmäßig auf den neuesten Stand bringen, nicht nur wissenschaftliche Belege für schwere, lebensverändernde, lebensbeendende Nebenwirkungen, deren URSACHE eine COVID-19 Impfung / Gentherapie ist.

Wir wollen mit dieser Sammlung die medizinische Geschichte mancher, deren Leben durch die COVID-19 Impfung / Gentherapie komplett verändert, wenn nicht beendet wurde, erzählen, sie darstellen, wie sie sich in wissenschaftlichen Beiträgen findet, in Beiträgen geschrieben von Medizinern und Wissenschaftlern, die bekanntmachen wollen, dass der Mensch, über den sie schreiben, als Folge seiner COVID-19 Impfung / Gentherapie verstorben ist, dass er – ohne COVID-19 Impfung / Gentherapie noch leben würde, zumindest noch länger gelebt hätte, dass er schwer erkrankt ist, dass sein Leben eine Veränderung erfahren hat, eine Wendung zum Schlechten genommen hat, die ohne die COVID-19 Impfung / Gentherapie nicht erfolgt wäre.

Es sind dies nüchterne, medizinisch gehaltene Fallbeschreibungen, die gerade weil sie sachlich gehalten sind, eine ungeheure Wirkung auf denjenigen, der sie liest, ausüben.


Polit-Darsteller versuchen noch immer die Illusion vom “Free Lunch” durchzusetzen, ganz so, als gäbe es Medikamente ohne Nebenwirkungen. Selbst bei den harmlosen unter den Medikamenten stellen sich unerwünschte Nebenwirkungen ein. Bei COVID-19 Impfstoffen / Gentherapien ist das nicht anders, nur sind COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien keine harmlosen Medikamente. Sie bringen selbst in den Fällen, in denen die Nebenwirkung als “mild” bezeichnet wird, mindestens Kopfschmerzen und Übelkeit, häufig begleitet von Erbrechen, in vielen Fällen Fieber und Durchfall mit sich. Neben diesen millionenfach auftretenden “milden” Nebenwirkungen, gibt es eine Vielzahl schwerer, lebensverändernder, zuweilen auch lebensbeendender Nebenwirkungen.

Wir stellen diese Nebenwirkungen hier zusammen.

Die Zusammenstellung umfasst AUSSCHLIESSLICH Erkrankungen, für die wissenschaftlich belegt ist, dass die Impfung / Gentherapie die Ursache der schweren, lebensverändernden oder -beendenden Nebenwirkungen ist, für die die Kausalität der COVID-19 Impfung / Gentherapie BELEGT ist. Die wissenschaftlichen Beiträge, die die entsprechende Kausalität belegen, sind ebenso, wie eine kurze Fallbeschreibung in diesem Post zusammengestellt. Wir ergänzen diesen Post wöchentlich und werden ihn separat ablegen, so dass er jederzeit aufgefunden und ausgedruckt und denen vorgehalten werden kann, die in menschenverachtender Weise behaupten, die COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien seien mit keinerlei Nebenwirkungen, schon gar keinen schweren Nebenwirkungen verbunden.

Inhaltsverzeichnis


Graves Disease

Graves Disease / Basedow Syndrom ist eine Autoimmun-Krankheit, die durch eine Überfunktion der Schilddrüse hervorgerufen wird. Die häufigsten Symptome sind:

  • Graves Ophthalmology

    Nervosität;

  • Leichtes Zittern von Hand oder Fingern,
  • Hitzeempfindlichkeit und verstärkte Schweisbildung;
  • Vergrößerung der Schilddrüse;
  • Darmblähungen;
  • Herzrhythmusstörungen, Herzrasen;
  • Schlaflosigkeit;
  • Verdickung am Hals;
  • hervorstehende Augen;

Graves Disease, eine Immunkrankheit, ist eine bekannte Folge von Hilfsstoffen, von Wirkungsverstärkern, die in Impfstoffen oder Medikamenten zum Einsatz kommen. BNT162b2 Comirnaty nutzt insgesamt vier verschiedene Hilfsstoffe, zwei davon bislang mehr oder minder ungetestet:

“The BNT162B2 SARS-CoV 2 (Pfizer-BioNTech) is a twodose vaccine composed of a lipid nanoparticle formulated with a nucleoside RNA encoding a modified SARS-CoV-2 spike protein. […] The vaccine contains four lipids, of which two have not been widely used in authorized medicinal products: 4-hydroxybutyl(azanediyl)bis(hexane6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoate (ALC-0315) and ALC-0159 [2-[(polyethylene glycol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamide (ALC-0159) are polyethylene glycol (PEG) lipid conjugates that stabilize lipid nanoparticles and reduce the activity of nonspecific binding proteins (15)”

Die zitierte Passage stammt aus einem Beitrag mit dem Titel “Two Cases of Graves’ Disease Following SARS-CoV-2 Vaccination: An Autoimmune/Inflammatory Syndrome Induced by Adjuvants”, der in Heft 9 (Volume 31) von Thyroid auf den Seiten 1436 bis 1439 zu finden ist. In diesem Beitrag beschreiben Olga Vera-Lastra, Alberto Ordinola Navarro, Maria Pilar Cruz Dominguez, Gabriela Medina, Tania Ivonne Sanchez Valadez und Luis J. Jara die Fälle zweier 42 und 28 Jahre alter Frauen, bei denen sich keine 48 Stunden nach der Impfung mit BNT62b2/Comirnaty Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit etc eingestellt hat. Weitere Tests haben ergeben, dass beide Frauen an einer Schilddrüsenüberfunktion, an Graves Disease leiden, an einer Autoimmunkrankheit, bei der sich das Immunsystem des Körpers gegen eigene Organe, in diesem Fall die Schilddrüse richtet. Die Krankheitsgeschichte beider Frauen, die sehr gut dokumentiert ist, macht es den Autoren um Vera-Lastra möglich, andere Ursachen als die Impfung mit BNT162b2/Comirnaty als Auslöser von Graves Disease auszuschließen. Entsprechend reklamieren Sie für sich die Auszeichnung, als erste Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen in COVID-19 Impfstoffen verwendeten Hilfsstoffen und der Verursachung von Graves Disease aufgezeigt zu haben.

Und wir ergänzen unsere Liste der Nebenwirkungen, die alle im so hervorragenden klinischen Trial von Pfizer und Biontech NICHT entdeckt wurden, um Graves Disease.

Vera-Lastra, Olga et al. (2021). Two Cases of Graves’ Disease Following SARS-CoV-2 Vaccination: An Autoimmune/Inflammatory Syndrome Induced by Adjuvants. Thyroid 31(9): 1436-1439.

Weitere Berichte:

Lui, David Tak Wai, Ka Kui Lee, Chi Ho Lee, Alan Chun Hong Lee, Ivan Fan Ngai Hung and Kathryn Choon Beng Tan (2021). Development of Graves’ Disease After SARS-CoV-2 mRNA Vaccination: A Case Report and Literature Review.” Frontiers in Public Health 9.


Multiple Sklerose

Giorgia T. Maniscalco, Valentino Manzo, Maria E. Di Battista, Simona Salvatore, Ornella Moreggoa, Christina Scavone und Annalisa Capuano beschreiben das Schicksal einer heute 30jährigen beschreiben, die im Jahre 2016 mit Tinnitus und Schwindelgefühlen im Krankenhaus vorstellig wurde, und bei der in der Folge Läsionen im Gehirn festgestellt wurden, was letztlich zur Diagnose “Multiple Sklerose” geführt hat. Die anschließende Behandlung konnte verhindern, dass die Multiple Sklerose voranschreitet. Die Patientin war somit, zunächst einmal aus dem Schneider.

Am 8. April 2021 wurde sie mit Pfizers BNT162b2/Comirnaty geimpft und keine 48 Stunden später stellte sich eine Lähmung der linken Körperseite und eine dauerhafte Schwäche in Gelenken und Gliedmaßen des linken Beines ein. Drei neue, große Läsionen im Gehirn, also Schädigungen von Gewebe im Gehirn wurden bei der Patientin festgestellt, die darüber hinaus eine Hyperreflexie entwickelt hat.

Die behandelten Ärzte haben der Patientin geraten, auf die zweite Impfung mit Comirnaty zu verzichten, was die Patientin auch getan hat.

Achiron A. et al. (2021). COVID-19 vaccination in patients with multiple sclerosis: what we have learnt by February 2021. Multiple Sclerosis; doi: 10.1177/13524585211003476

Maniscalco, Giorgia T. et al. (2021). Severe Multiple Sclerosis Relapse After COVID-19 Vaccination: A Case Report. Frontiers in Neurology.

Fujimori et al. (2021) berichten den Fall einer 40jährigen, die nach COVID-19 Impfung / Gentheraie Myelitis entwickelt, eine Entzündung des Rückenmarks, für die die Impfung / Gentherapie ursächlich ist. Sie wird als Frühform von Multipler Sklerose diagnostiziert und behandelt. Die Frau ist nahezu vollständig genesen.

Fujimori, Juichi, Kouichi Miyazawa & Ichiro Nakashima (2021). Initial clinical manifestation of multiple sclerosis after immunization with the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine. Journal of neuroimmunology 361: 577755.


Haemorrhagischer Schlaganfall

Patone et al. untersuchen neurologische Komplikationen, die sich nach COVID-19 Impfung / Gentherapie einstellen und finden Häufungen des Guillain-Barré Syndroms (wird an anderer Stelle vertieft) und hammorhagischer Schlaganfälle.

Die Analysen der Autoren basieren aus der Kombination von Datenbanken, die in England geführt werden und die es erlauben Informationen für 32.552.534 Geimpfte nicht nur mit nachfolgenden Krankheitsmeldungen bzw. Meldungen über den Tod des Geimpften in den Datenbanken des National Health Service und des Office for National Statistics abzugleichen, sondern eine Analyse getrennt für die Impfstoffe von AstraZeneca und Pfizer/Biontech durchzuführen. Warum trotz dieses Datenreichtums der Beobachtungszeitraum auf die ersten vier Wochen nach der ersten Dosis beschränkt wurde, ist eine Frage, die sich an dieser Stelle abermals aufdrängt. So wie sich die Frage stellt, warum die Autoren Personen, die irgendwann und das ist nicht nur im Verlauf des Beobachtungszeitraums, der vom 20. Dezember 2020 bis zum 31. Mai 2021 reicht, positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, gesondert ausweisen, ohne deren Impfstatus in Rechnung zu stellen. Ein Vorgehen, das noch unverständlicher wird, wenn man berücksichtigt, dass 1.838.628 der 2.006.280 positiv Getesteten VOR ihrer Impfung positiv getestet wurden. Vor diesem Hintergrund ist nicht klärbar, was das Ergebnis, dass alle, die positiv getestet und mit einem der beiden Impfstoffe geimpft wurden, ein erhöhtes Risiko haben, an jedem einzelnen der sechs untersuchten neurologischen Leiden zu erkranken, haben, eigentlich aussagt..

Die statistischen Analysen sind schnell beschrieben. Die Autoren rechnen Regressionsanalysen, die mit einer erwarteten Zufallsverteilung abgeglichen werden, um Hinweise auf eine überzufällig häufig vorhandene Nebenwirkung nach Impfung zu erhalten.

Im Datensatz der Autoren finden sich 622 an Guillain-Barré-Syndrom nach Impfung Erkrankte. Auf zehn Millionen Impfungen gerechnet, sind das 38 überzählige Fälle. Das erhöhte Risiko, am Guillain-Barré-Syndrom zu erkranken, ist ab Tag 15 nach der ersten Impfung und bis Tag 28 für den Impfstoff von AstraZeneca, Vaxzevria vorhanden. Das Risiko kann für den Impfstoff von Pfizer/Biontech nicht nachgewiesen werden. Aber keine Sorge, Comirnaty-Geimpfte sind nicht besser gestellt, denn für sie finden die Autoren 60 zusätzliche Fälle eines haemorrhagischen Schlaganfalls auf 10 Millionen Impfungen.

Damit ist belegt, dass sich als Folge von Impfung neurologische Erkrankungen, namentlich das Guillain-Barré-Syndrom und haemorrhagische Schlaganfälle, also geplatzte Adern im Gehirn, einstellen.

Patone, Martina et al. (2021). Neurological Complications After First Dose of COVID-19 Vaccines and SARS-CoV-2 Infection. Nature Medicine.


Aplastische Anämie

Aplastische Anämie ist eine infolge von Impfung wieder aufflammende Erkrankung, die sich durch eine verminderte Bildung von Blutzellen aller Art auszeichnet.


Hirnblutung

Der neuerliche Einzelfall, der eine dokumentierte Nebenwirkung von COVID-19 Impfstoffen, einmal mehr der Gentherapie, die Pfizer/Biontech als Impstoff ausgeben, zum Gegenstand hat, er spielt im Gehirn einer 67jährigen Frau. Das Ganz sieht so aus:

Quelle: Finsterer (2021).

Links sieht man eine Einblutung (weiße Flächen) in im rechten Ventrikel (die C-förmige Struktur), links eine Einblutung in den dritten Ventrikel (die trichterförmige Struktur). Rechts liegt die Einblutung zwischen dem linken und dem rechten Thalamus, links in der Hirnrinde. Ventrikel sind eigentlich dazu da, die Zerebrospinalflüssigkeit zu produzieren bzw. zu lagern. Die Flüssigkeit schützt Gehirn und Rückenmark. Die vier Ventrikel sind somit für das zentrale Nevensystem von herausragender Bedeutung.

Der CT-Scan oben stammt von einer 67jährigen Frau, die nachdem sie die erste Dosis von Pfizer/Biontechs Gentherapie, die als Impfstoff ausgegeben wird, verabreicht bekommen hat, Sehstörungen, Sprechproblem, Desorientierung und Müdigkeit entwickelt hat, vier Symptome der Einblutungen im Gehirn, die oben zu sehen sind. Josef Finsterer hat die Anamnese dieser Frau in der Zeitschrift “Brain Hemorrhages” mit der Fachöffentlichkeit unter dem Titel “Lobar Bleeding with Ventricular Rupture Shortly After First Dosage of an mRNA-based SARS-CoV-2 Vaccine” geteilt.

Nur wenige Stunden, nachdem die 67jährige erstmals mit Comirnaty von Pfizer/Biontech gespritzt wurde, hat sie die oben genannten Symptome berichtet. Der unmittelbar durchgeführte ct-Scan hat das oben dargestellte Ergebnis erbracht.

Finsterer ist sehr vorsichtig in seinem Beitrag und wägt alle Variablen, die dafür sprechen, dass er es hier mit einem Fall einer von Comirnaty verursachten Erkrankung zu tun hat, ab. Im Ergebnis spricht alles für eine Kausalität, wenn man nicht annehmen will, dass sich die Götter einmal mehr verschworen haben, um die Gentherapie von Pfizer/Biontech madig zu machen und einen jener nicht verbundenen und falls doch dann Einzelfälle zu produzieren, die einen Menschen zeigen, der unmittelbar nach Impfung ein Leiden entwickelt, das sich nicht mehr zurückdrehen lässt. Die 67jährige kann zwar wieder sprechen, ist als Folge der Einblutung aber weiterhin konfus und hat Sehstörungen.

Finsterer, Josef (2021). Lobar bleeding with ventricular rupture shortly after first dosage of an mRNA-based SARS-CoV-2 vaccine. Brain Hemorrhages.

Josef Finsterer berichtet vom Fall einer 38jährigen, die plötzlich Sehstörungen entwickelt hat, die mit erheblichen Kopfschmerzen einhergingen. Sie hatte in der Vergangenheit keinerlei gesundheitliche Probleme. Die Symptome sind nach der zweiten Dosis von Modernas Spikevax aufgetaucht. Kernspintomographie zeigt Blutgerinnsel in der Nähe der hinteren rechten Hirnarterie. Die Gentherapie von Moderna wird als Ursache der schweren Erkrankung vermutet.

Finsterer, Josef. First Reported Case of Reversible Cerebral Vasoconstriction Syndrome After a SARS-CoV-2 Vaccine. Cureus 13, no. 11 (2021).

Eine 20jährige wird mit erheblichen Kopfschmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kopfschmerzen begannen 10 Tage nach der Impfung mit Vaxzevria von AstraZeneca. Eine Magnetresonanztomographie zeigt eine kortikale Venenthrombose im Gehirn.

“The patient was diagnosed to have an extensive cerebral venous thrombosis on the basis of MRA findings.”

Lochner, P., Fousse, M., Goi Junior, J.R. et al. (2022). Rare cerebral vein thrombosis and COVID-19 vaccine: the role of orbit ultrasound. Neurological Science. https://doi.org/10.1007/s10072-021-05839-2


Autoimmune Hepatitis

Autoimmune Hepatitis ist ein chronisches, in der Regel ein Leiden, mit dem man ab Diagnose den Rest seines Leben zu tun hat. In schweren Fällen führt Autoimmune Hepatitis (AIH) zu Gelbsucht, Wassereinlagerungen in Bauch und Füßen, Verwirrung, in leichteren Fällen geht sie mit generellem Unwohlsein, genereller Müdigkeit, dauerhaften Blähungen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Juckreiz und Schmerzen in Gelenken einher.

Autoimmune Hepatitis

Es gibt bereits mehrere Studien, die AIH in Verbindung mit COVID-19 Impfungen bringen:

Vojdani, Aristo & Kharrazian, Datis (2020). Potential antigenic cross-reactivity between SARS-CoV-2 and human tissue with a possible link to an increase in autoimmune diseasesClinical Immunology 217: 108480.

Bril, Fernando, Al Diffalha, Sameer, Dean, Mark & Fettig, David M.  (2021). Autoimmune hepatitis developing after coronavirus disease 2019 (COVID-19) vaccine: Causality or casualty? Journal of Hepatology (2021).

Fazit der Arbeit: “In summary, autoimmune hepatitis developed in a healthy 35-year-old female in her third month postpartum. Whether there exists a causal relationship between COVID-19 vaccination and the development of autoimmune hepatitis remains to be determined. “

Rocco, Alba, Sgamato, Costantino, Compare, Debora & Nardone, Gerardo (2021). Autoimmune hepatitis following sars-cov-2 VACCINE: MAY not be a casualtyJournal of Hepatology.

Fazit der Arbeit: “Although the causal link between the SARS-CoV-2 vaccine and AIH cannot be definitively established, our case report suggests that this association could be more than coincidental. “

In den beschriebenen Fallstudien geht es jeweils um Patienten, die mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer geimpft wurden. Unser neuerliches Beispiel stammt von

Garrido, Isabel, Lopes, Susana, Sobrinho Simões, Manuel, Liberal, Rodrigo, Lopes, Joanne, Carneiro, Fátima & Macedo, Guilherme (2021). Autoimmune hepatitis after COVID-19 vaccine–more than a coincidence. Journal of Autoimmunity: 102741.

Sie beschreiben den Fall einer 67jährigen, die sich wegen Polycythemia vera, einer Art Blutkrebs, in Behandlung befindet und für die eine entsprechend minutiöse Anamnese vorhanden ist. Bei einer routinemäßig durchgeführten Blutanalyse der 67jährigen wurden 2 Wochen nach der Impfung mit Modernas mRNA-1273/Spikevax erhöhte Leberwerte festgestellt, für die alle gängigen Ursachen in der Folge sukzessive ausgeschlossen wurden. Das Mysterium der erhöhten Leberwerte wurde fünf Wochen nach der Impfung in eines der Gelbsucht überführt, denn die 67jährige ist daran erkrankt. Eine Biopsie erbrachte den Beleg für eine Entzündung der Leber, für schwere Hepatitis, die bereits zu Zellsterben geführt hatte. Das Zellsterben wurde Autoimmuner Hepatitis zugeordnet, die wiederum nach Ansicht der Autoren ein Ergebnis der Impfung mit der mRNA-Gentherapie von Moderna ist, für jede andere Erklärung müssten so viele Zufälle zusammenkommen, dass andere Erklärungen einfach sehr unwahrscheinlich sind.

Weitere Fälle Autoimmuner Hepatitis:

Cao, Zhujun, Honglian Gui, Zike Sheng, Haiguang Xin, and Qing Xie (2021). Exacerbation of autoimmune hepatitis after COVID-19 vaccination. Hepatology.

Erard, Domitille, Francois Villeret, Pierre-Marie Lavrut & Jérôme Dumortier (2021). Autoimmune hepatitis developing after COVID 19 vaccine: presumed guilty? Clinics and research in hepatology and gastroenterology.


Multisystem Inflammation / Multi-Organ Entzündung

“We describe a case of multisystem inflammation and organ dysfunction of unknown mechanism beginning shortly after administration of the first dose of BNT162b2 COVID-19 vaccine in a previously healthy recipient.”

Ein 20jähriger Student hat nach dem ersten Shot mit Biontech/Pfizers Gen-Präparat eine sehr reiche Palette von Leiden entwickelt: Tinnitus, Blut im Urin, eine systemische Entzündung, eine akute Schädigung der Niere, die mit einer Hämodialyse behandelt werden musste, vollständiger Verlust des Gehörs auf beiden Ohren, mehrere ischaemische Schlaganfälle, Perikarditis uvm., eine wahre Fundgrube für alle, die wissen wollen, was die Gentherapie von Pfizer/Biontech alles auf einmal anrichten kann.

Der Bericht findet sich in der Zeitschrift “Critical Care Explorations”:

Kahn, B., Apostolidis, S. A., Bhatt, V., Greenplate, A. R., Kallish, S., LaCava, A., Lucas, A., Meyer, N. J., Negoianu, D., Ogdie, A. R., Shashaty, M., Takach, P. A., Zuroff, L., Wherry, E. J., & Anesi, G. L. (2021). Multisystem Inflammation and Organ Dysfunction After BNT162b2 Messenger RNA Coronavirus Disease 2019 Vaccination. Critical care explorations, 3(11).

Ein weiterer Bericht stammt von:

Park JW, Yu SN, Chang SH, Ahn YH, Jeon MH. (2021). Multisystem Inflammatory Syndrome in an Adult after COVID-19 Vaccination: a Case Report and Literature Review. Journal of Korean Medical Science 36(45): e312.

Gegenstand der Fallstudie, die in diesem Text berichtet wird, ist ein 67jähriger Mann, der über Fieber, Hautausschlag, Durchfall, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Benommenheit sechs Tage nach seiner Impfung mit Vaxzevria von AstraZeneca geklagt hat. Der Mann erfüllt alle Kriterien eines Multi-System Inflammatory Syndrome (MIH), das wiederum von den Autoren auf die Impfung zurückgeführt wird.

Eine weitere Studie stellt einen Zusammenhang zwischen einer COVID-19 Impfung / Gentherapie und dem Multisystem Inflammatory Syndrome her, das wir bereits vor einer Woche in unsere List der schweren Erkrankungen, die auf die COVID-19 Impfung / Gentherapie zurückgeführt werden können, aufgenommen haben. Der neue Beitrag belegt die Erkrankung für einen 22jährigen Patienten. Die meisten Fälle dieser schweren Erkrankung finden sich nach wie vor für Kinder.

Choi, Young Kyun, Jae Young Moon, Jungok Kim, In Seol Yoo, Geun-Yong Kwon, Heuisoon Bae, Min Seob Song & Sungmin Kym. (2022). Postvaccination Multisystem Inflammatory Syndrome in Adult with No Evidence of Prior SARS-CoV-2 Infection. Emerging Infectious Diseases 28(2).

Berichtet wird dieses Mal der Fall eines 12jährigen Jungen, der eine Enzephalopathie, eine Erkrankung des Gehirns und eine Entzündung des Herzmuskels und CLOCC [Cytotoxic lesions of the corpus callosum (CLOCCs)] eine Entzündung des Nerves, der unter der Gehirnrinde verläuft erleidet. Die Erkrankungen stellen sich unmittelbar nach der zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs Genbrühe ein, die zwei Tage zuvor verabreicht wurde. Erste Symptome waren ein über 48 Stunden bestehender schwerer Kopfschmerz, visuelle Halluzinationen, dauerhaftes Erbrechen, Gehirn- und Herzbeschwerden. Der Junge ist auf dem Weg der Besserung

“Our report highlights a potential role of vaccine-induced immunity leading to MIS-C-like symptoms with cardiac involvement and CLOCC in a recently vaccinated child who had an antecedent Lyme infection.”

Poussaint, Tina Y., Kerri L. LaRovere, Jane W. Newburger, Janet Chou, Lise E. Nigrovic, Tanya Novak, & Adrienne G. Randolph (2022). Multisystem Inflammatory-like Syndrome in a Child Following COVID-19 mRNA Vaccination.Vaccines 10(1): 43.

Ein 46 Jahre alter Mann, der keinerlei Krankheitsgeschichte aufzuweisen hat, findet sich in einem Krankenhaus ein und berichtet von einer sieben Tage andauernden Leidensphase mit Halsschmerzen, Husten, Hautausschlägen und hohem Fieber. 12 Tage zuvor war der Mann mit Vaxzevria (AstraZeneca) geimpft worden. Ein Echokardiogramm zeigt eine Entzündung des Herzbeutels. Ein Test auf Antikörper erbringt einen Organismus, der voller Antikörper gegen das Spike-Protein ist, aber keinerlei Antikörper gegen das N-Protein von SARS-CoV-2 gebildet hat. Die Ärzte schließen daraus, dass eine vorausgehende und überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 durch die nachfolgende Impfung zu einem Multisystem Inflammatory Syndrome entwickelt wurde.

Bova, Carlo, Ernesto Vigna, and Massimo Gentile (2022). “Multisystem Inflammatory Syndrome after Ad26. COV2. S Vaccination, IDCases: e01411.


Transverse Myelitis

Ein Beitrag in Acta Neurologica Scandinavica stellt neurologische Folgen einer COVID-19 Impfung / Gentherapie zusammen. Nach Ansicht des Autors ist durch zahlreiche Studien belegt, dass COVID-19 Impfung / Gentherapie zu neurologischen Schädigungen führt, die häufigsten davon das Guillain-Barré Syndrom, Sinusvenenthrombosen und Transverse Myelitis.

Transverse Myelitis ist eine unangenehme mit großen Schmerzen verbundenen beidseitige Entzündung des Rückenmarks, die mit Problemen der Verdauung einhergeht . Die Erkrankung kann zur dauerhaften Lähmung von Armen oder Beinen führen.

Wir haben Transverse Myelitis, eine Krankheit, die wir hier ausführlich beschrieben haben, unserer Liste schwerer Erkrankungen, die von COVID-19 Impfung / Gentherapie verursacht werden, hinzugefügt.

Nachzulesen hier:

Finsterer, J. (2021). Neurological side effects of SARS-CoV-2 vaccinations. Acta Neurologica Scandinavia.

Hirose et al. (2021) beschreiben einen Fall transverser Myelitis, die sich bei einem 70jährigen unmittelbar nach der Impfung eingestellt hat. Eine transverse Myelitis ist eine unangenehme Erkrankung, die wir hier ausführlich beschrieben haben, ihr Hauptmerkmal ist eine Entzündung des Rückenmarks.

Hirose, Satoshi, Makoto Hara, Kento Koda, Naotoshi Natori, Yuki Yokota, Satoko Ninomiya, and Hideto Nakajima. “Acute autoimmune transverse myelitis following COVID-19 vaccination: A case report.” Medicine 100(51).

Sriwastava et al (2021) berichten drei Fälle von Rückenmarksentzündung, die sich nach Behandlung mit mRNA-Gentherapien von Moderna und Pfizer/Biontech eingestellt haben. Eine 67jährige Frau wird fünf Tage nach der Behandlung mit Spikevax von Moderna mit Muskel- und Gliederschwäche in ein Krankenhaus eingewiesen, die sie unfähig macht, ihre Gliedmaßen zu bewegen.

Ein 41jähiger wird nach Impfung mit Johnson & Johnsons Stoff in der Notaufnahme eines Krankenhauses vorstellig und klagt über generelle Gliederschwäche. Er weist keinerlei Reflexe in den Beinen mehr auf. Bei ihm wird eine demyelinisierende Polyneuropathie festgestllt, eine Entzündung der der peripheren Nerven (Polyradikulitis). Der 41jährige spricht auf die Behandlung an. 2 Monate nach der Entlassung ist er in der Lage, mit Hilfe wieder zu laufen.
Ein 42jähriger sucht die Notaufnahme eines Krankenhauses mit Sehstörungen und Augenschmerzen auf. Er hat zwei Dosen von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty intus. Die Gentherapie liegt drei Monate zurück. Die Untersuchung offenbart eine akute Muskelschwäche und eine Vergrößerung des Sehnerves. Nach Behandlung verbessert sich der Gesundheitszustand des Mannes wieder.

Sriwastava, Shitiz, Ashish K. Shrestha, Syed Hassan Khalid, Mark A. Colantonio, Divine Nwafor & Samiksha Srivastava (2021). “Spectrum of Neuroimaging Findings in Post-COVID-19 Vaccination: A Case Series and Review of Literature.” Neurology International 13(4): 622-639.

 

Einen Tag nachdem er die zweite Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty erhalten hat, sucht ein 85jahre alter Mann mit Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und Erbrechen die Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Er wird negativ auf SARS-CoV-2 getestet. Eine Computertomographie des Gehirns und Bluttests bleiben ergebnislos. Schwindel und Erbrechen werden langsam besser. Nach zwei Tagen wird der Mann entlasen. 12 Tage später ist er wieder da und weist erhebliche Gehstörungen auf. Gliederschwächen werden diagnostiziert. Eine Computertomographie zeigt Blutgerinnsel zwischen dem 3 und 5 Wirbel des Rückgrats. 16 Tage nach der Impfung erbringt eine Kernspintomographie keinerlei Auffälligkeiten im Gehirn. 25 Tage nach der Impfung ist der Mann bewegungsunfähig und entsprechend bettlägerig. Intensive Bluttests resultieren schließlich in der Diagnose “akute transverse Myelitis”. 42 Tage nach der Impfung ist keine Besserung in Sicht. 52 Tage nach der Impfung entwickelt er Fieber und Sauerstoffmangel im Blut, beide Lungenflügel weisen Pneumonie auf. 58 Tage nach der Impfung stirbt der Mann.
Nakano, Hiroto, Kazuyoshi Yamaguchi, Kouhei Kawabata, Miwako Asakawa, and Yasuko Matsumoto (2021). Acute transverse myelitis after BNT162b2 vaccination against COVID-19: Report of a fatal case and review of the literature. Journal of the neurological sciences.

Eine 43 Jahre alte Frau wird in einem Krankenhaus vorstellig. Sie hat Lähmungen in Armen und Beinen, ist nicht im Stande Urin zu lassen und klagt über fortwährende Kopfschmerzen seit mehr als 24 Stunden. Neun Tage zuvor wurde sie mit Vaxzervria, ChAdOx1 nCoV-19, von AstraZeneca geimpft. Bis zur Impfung war sie gesund. Die Lähmungen werden auf die Impfung zurückgeführt. Die Frau wird behandelt, weitgehend wieder hergestellt und ihr wird geraten, sich nunmehr mit einem mRNA-Impfstoff zum zweiten Mal impfen zu lassen, was sie auch tut. Bislang ist die Zweitimpfung (noch) ohne Nebenwirkungen.

Escolà, Jordi Kühne, Cornelius Deuschl, Andreas Junker, Fabian Dusse, Refik Pul, Christoph Kleinschnitz, Martin Köhrmann & Benedikt Frank. MOG antibody–associated encephalomyelitis mimicking bacterial meningomyelitis following ChAdOx1 nCoV-19 vaccination: a case report. Therapeutic Advances in Neurological Disorders 15 (2022).

MOG= anti-myelin oligodendrocyte glycoprotein


Eine 26jährige wird ins Krankenhaus eingewiesen. Sie hat keinerlei Empfinden abwärts der Hüfte, ist im Rest in hohem Maße schmerzempfindlich, und hat ansonsten ein prickelndes bis brennendes Empfinden in den Händen und Armen. Drei Tage bevor die Symptome aufgetreten sind, hat die Frau die erste Dosis von Pfizers/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 erhalten. Eine Magnetresonanztomographie zeigt Einblutungen im Rückenmark. Sie wird mit einer transversen Myelitis diagnostiziert. Die Symptome konnten durch Behandlung mit Steroiden reduziert werden, sind aber weiterhin vorhanden.

“This case was reported to the Provincial Medical Health Officer as an adverse event following vaccination.”

Alabkal, Jarrah, Alexander D. Rebchuk, Daniel Lyndon & Nikkie Randhawa (2021). Incomplete Subacute Transverse Myelitis Following Vaccination With Pfizer-BioNTech COVID-19 mRNA Vaccine: A Case Report. Cureus 13(12).


Status Migraenosus

Eine weitere heftige Nebenwirkung, über die in der Literatur berichtet wird und für die naheliegt, dass sie durch eine COVID-19 Impfung / Gentherapie, in diesem Fall Comirnaty von Pfizer/Biontech ausgelöst wird, ist die Status Migraenosus, eine Form von Migräne, die dann diagnosziziert wird, wenn die Migräne für mindestens 72 Stunden anhält. Im vorliegenden Fall präsentieren die Autoren den Fall einer 37jährigen Frau, die an 11 aufeinanderfolgenden Tagen unter einer heftigen Migräne gelitten hat. Die Frau hat Migräne in leichter Form als Vorerkrankung. Die Autoren vermuten, dass leichte Migräne durch COVID-19 Impfung / Gentherapie in das Stadium von Status Migraenosus überführt werden kann. 11 Tage heftige Kopfschmerzen. Nicht schlecht.

Consoli, S., Dono, F., Evangelista, G. et al. (2021). Status migrainosus: a potential adverse reaction to Comirnaty (BNT162b2, BioNtech/Pfizer) COVID-19 vaccine—a case report. Neurological Sciences.


Nephrotisches Syndrom

Hanna et al. (2021) präsentieren den Fall eines 60 Jährigen ohne medizinische Vorgeschichte, der nach Gentherapie mit Pfizer/Biontechs Comirnaty ein Nephrotisches Syndrom, eine Sammelbeschreibung von Symptomen, die auf eine Schädigung der Nieren zurückgeht, entwickelt hat. Eine Biopsie hat das Vorliegen der Nierenschädigung bestätigt. Die Autoren des folgenden Berichts führen die Nierenschädigung ursächlich auf die Gentherapie mit Pfizer/Biontech Comirnaty zurück.

Hanna J, Ingram A, Shao T. (2021). Minimal Change Disease After First Dose of Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine: A Case Report and Review of Minimal Change Disease Related to COVID-19 Vaccine. Canadian Journal of Kidney Health and Disease.


Neuralgische Amyothropie

Kim, Se Il, Hung Youl Seok, Jaehyuck Yi & Jang Hyuk Cho (2021). Leg paralysis after AstraZeneca COVID-19 vaccination diagnosed as neuralgic amyotrophy of the lumbosacral plexus: a case reportJournal of International Medical Research 49(11): 03000605211056783.

“We describe the first reported case of neuralgic amyotrophy (NA) involving the lumbosacral plexus occurring after AstraZeneca COVID-19 vaccination. The patient presented with acute-onset leg paralysis following administration of the vaccine. Based on the clinical, electrodiagnostic, and radiologic findings, the patient was diagnosed with post-vaccination NA. We speculate that the COVID-19 vaccine elicited an immune-mediated inflammatory response to the injected antigen due to inflammatory immunity in a patient with predisposed susceptibility to NA.”

Die Autoren irren, wenn sie der Ansicht sind, der hier berichtete Fall einer neuralgischen Amyothropie, einer Entzündung von Nerven in der Nähe des Schlüsselbeins, die mit erheblichen Schmerzen und Lähmungen in Arm und Schulter oder Beinen einhergehen kann, sei der einzige seiner Art. In der Datenbank der WHO sind 573 weitere Fälle (19. Januar 2022) erfasst. Wir fügen die neuraligische Amyothropie somit den Nebenwirkungen, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie von einer COVID-19 Impfung / Gentherapie verursacht wurden, hinzu.


Thrombozytopenie

Günther, Albrecht, Dirk Brämer, Mathias W. Pletz, Thomas Kamradt, Sabine Baumgart, Thomas E. Mayer, Michael Baier et al. (2021). Complicated Long Term Vaccine Induced Thrombotic Immune Thrombocytopenia—A Case Report.” Vaccines 9(11): 1344.

Die Autoren berichten die 107 Tage dauernde Leidensstrecke eines 54jährigen Mannes, der an den Folgen einer Thrombozytopenie, die in vielfältigen Blutgerinseln im Gehirn ihren Niederschlag gefunden hat, schließlich verstorben ist:

“On day 103 he developed new clinical signs for increased intracranial pressure with vomiting, decreased level of consciousness, pupillary abnormalities, and clinical swelling at the site of hemicraniectomy as a sign of herniation. Four months after VITT onset, the patient developed a new space-occupying intracerebral hemorrhage as a secondary complication to previous CVST/ICH and anticoagulation (Figure 2V,VI). According to the patient’s and family’s wish, ICU treatment goal was changed to a comfort care approach, and the patient deceased four days later.”

14 Tage nach der ersten Impfung mit Vaxzevria von AstraZeneca sucht eine 59 Jahre alte Frau ärzliche Hilfe. Sie beschreibt ein vier Tage andauerndes Leiden unter ständigen Kopfschmerzen und wiederkehrendem Kältegefühl im linken Fuß. Am nächsten Tag berichtet die Frau ein taubes Gefühl im linken Bein. Eine Untersuchung ergibt zunächst das Fehlen von Puls im gesamten Bein. Ein CT Angiogramm zeigt gleich mehrere Thrombosen in der vorderen Schienbeinarterie. Acht Tage nachdem die Frau ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist ihr Gesundheitszustand so schlecht, dass entschieden wird, das Bein oberhalb des Knies zu amputieren.

Ein kausaler Zusammenhang zwischen der COVID-19 Impfung / Gentherapie und der schweren und folgenreichen Erkrankung der Frau ist gegeben.

Nachzulesen bei:
Smith, Sophie, Christopher Chandler & Andrew Brereton (2021). Life‐changing consequences of vaccine‐induced immune‐mediated thrombosis with thrombocytopenia. British Journal of Haematology (2021).


Autoimmune Encephalitis

Beschrieben wird der Fall einer 57jährigen gesunden Frau, die schon nach der ersten Impfung mit Vaxzevria über Kopf- und Muskelschmerzen geklagt hatte. Nach der zweiten Dosis entwickelt die Frau schwere Kopfschmerzen, die ab dem fünften Tag nach der Impfung dauerhaft sind und von konvulsiven Anfällen sowie Sprachstörung, schließlich von Schluckbeschwerden ergänzt werden und sich als autoimmune Enzephalitis, einen Entzündung des Hirnparenchyms herausgestellt haben. Nach mehreren Monaten Aufenthalt im Krankenhaus ist die Frau auf dem Weg der Besserung. Die Autoren, die diesen Fall berichtet haben:

Kwon, Hyeryung & Kim, Taewon (2021). Autoimmune encephalitis following ChAdOx1-S SARS-CoV-2 vaccination. Neurological Science (2021). https://doi.org/10.1007/s10072-

sind der Ansicht, eine Kausalität der Impfung für autoimmune Enzephalitis sei wahrscheinlich, aber nicht abschließend belegt. Wir irren uns lieber auf der richtigen Seite und nehmen die autoimmune Enzephalitis in unsere Liste der schweren Erkrankungen, für die eine COVID-19 Impfung / Gentherapie kausal ist, auf.

Ein 48jahre ater Mann, der bislang ohne gesundheitliche Probleme gelebt hat, klagt über erhebliche Müdigkeit, wenige Tage nach seiner zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty. Rund zweieinhalb Wochen nach der Impfung stellt seine Frau Gedächtnisprobleme und -lücken bei ihm fest. Einige Tage später wird er in ein Krankenhaus aufgenommen. Ein Gedächtnistest bringt erhebliche Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der zeitlichen Orientierung, der Fähigkeit, zu abstrahieren und der Sprachfähigkeit. Vier Wochen später ist der Mann auf dem Weg der Besserung hat aber immer noch erhebliche Probleme mit Sprache, Gedächtnis und generell: Orientierung.

Zlotnik, Yair, Avi Gadoth, Ibrahim Abu-Salameh, Anat Horev, Rosa Novoa & Gal Ifergane (2022). Case Report: Anti-LGI1 Encephalitis Following COVID-19 Vaccination. Frontiers in Immunology: 5749.


Nierenversagen

Eine 70 jährige wurde rund eine Woche nach Erstimpfung mit Moderna mRNA-1273 (SpikeVax) und nachdem sie Blut erbrochen hatte, mit akutem Nierenversagen in ein Krankenhaus eingewiesen, das sich als Folge der Impfung / Gentherapie eingestellt hat. Die Autoren, die den Fall der 70jährigen berichten, haben keinen Zweifel, dass das Nierenversagen durch die Impfung / Gentherapie verursacht wurde.

“The patient in the present case showed typical features of AAV with RPGN and pulmonary involvement during the COVID-19 pandemic. While patients with COVID-19 infection may exhibit coexisting pneumonia and acute renal failure, thus mimicking pulmonary renal syndrome, this possibility was excluded by two negative COVID-19 polymerase chain reaction tests. As there were no other identifiable causes (e.g., other infections, malignancies, or drugs) of AAV, the etiological factor was concluded to be the patient’s first dose of the COVID-19 mRNA vaccine.”

Chen, Chien-Chou, Hsin-Yang Chen, Chun-Chi Lu & Shih-Hua Lin (2021). Case Report: Anti-neutrophil Cytoplasmic Antibody-Associated Vasculitis With Acute Renal Failure and Pulmonary Hemorrhage May Occur After COVID-19 Vaccination. Frontiers in Medicine 8.

19 Tage nach seiner ersten Behandlung mit Spikevax (Moderna) entwickelt ein 47jähriger Mann einen heftigen Ausschlag an Beinen und Gesäß. Fünf Tage später stellt sich eine spontane Besserung ein. Der Mann geht zur zweiten Behandlung mit Spikevax. 15 Tage später ist er im Krankenhaus und liegt in einer Abteilung, die auf Hautkrankheiten spezialisiert ist. Eine Haut-Biopsie ergibt eine Dermatitis und eine Entzündung von weißen Blutkörperchen. Eine Biopsie der Niere erbringt eine rapid progressive Glomerulonephritis, also eine schnell fortschreitende Verringerung der Nierenfunktion. Über die nächsten 14 Tage verbessert sich sein Zustand. Blut im Stuhl bleibt weiterhin vorhanden.

“To the best of our knowledge, this is the first case of kidney biopsy-proven new-onset IgA vasculitis with crescentic glomerulonephritis that developed soon after receiving the mRNA-1273 COVID-19 vaccine.”

Nakatani, S., Mori, K., Morioka, F. et al. (2022). New-onset kidney biopsy-proven IgA vasculitis after receiving mRNA-1273 COVID-19 vaccine: case report. CEN Case Rep (2022). https://doi.org/10.1007/s13730-021-00677-9


Myokarditis / Perikarditis

Ein 18jähriger wird 3 Wochen nach Impfung mit Pfizer/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 mit Brustschmerzen und Kurzatmigkeit im Krankenhaus vorstellig. Die Diagnose: Entzündung der Herzbeutels. Seine Leidensgeschichte umfasst zwei Krankenhausaufenthalte, zieht sich über zwei Wochen und endet bislang mit dauerhafter Medikamentierung. Sein Leben hat sich als Folge der COVID-19 Impfung / Gentherapie massiv verändert.

Hryniewicki, Adam T., Vaishal M. Tolia & Rahul V. Nene (2021). Cardiac Tamponade After COVID-19 Vaccination. The Journal of Emergency Medicine.

Patone et al. (2021) haben berechnet, wie sich das Risiko, an Myokarditis zu erkranken, nach COVID-19 Impfung / Gentherapie verändert und dabei Alter und Geschlecht zur Differenzierung der Ergebnisse genutzt. Die folgende Tabelle zeigt, dass das Risiko, an einer Herzmuskelentzündung als Folge einer mRNA-Impfung zu erkranken für Männer unter 40 Jahren nicht nur deutlich erhöht ist, sie zeigt auch, dass das Risiko von Impfung zu Impfung größer wird.

Patone, Martina, Winnie Xue Mei, Lahiru Handunnetthi, Sharon Dixon, Francesco Zaccardi, Manu Shankar-Hari, Peter Watkinson et al. (2021). Risk of myocarditis following sequential COVID-19 vaccinations by age and sex.” medRxiv.

Weitere Berichte:

Nagasaka, Takashi, Norimichi Koitabashi, Yohei Ishibashi, Kazufumi Aihara, Noriaki Takama, Yoshiaki Ohyama, Tomoyuki Yokoyama and Yoshiaki Kaneko. (2021). Acute Myocarditis Associated with COVID-19 Vaccination: A Case Report.” Journal of Cardiology Cases.


Eine 70 Jahre alte Frau wird in ein Krankenhaus eingeliefert, weil sie eine unerklärliche Gewichtszunahme von 40kg auf 50kg innerhalb kurzer Zeit erlebt hat, ohne dass sie ihre Essgewohnheiten geändert hat. Bis zur Gewichtszunahme war die Frau bei guter Gesundheit. Mit der Gewichstzunahme stellt sich Kurzatmigkeit ein. Sechs Wochen vor der beschriebenen Veränderung ist die Frau mit Pfizer/Biontechs Comirnaty BNT162b2 behandelt worden. Eine Computertomographie offenbart die Ursache für Kurzatmigkeit und Gewichtszunahme: eine Entzündung des Herzbeutels, die zu einem Versagen der rechten Herzkammer führt. Drei Monate später geht es der Frau den Umständen entsprechend. Die Kurzatmigkeit ist geblieben.

“The current patient developed right-sided heart failure due to constrictive pericarditis a week after the second SARS-CoV-2 mRNA vaccination. Based on her clinical course and imaging findings including changes in the pericardium on CT, which was performed in an interval of four months, we diagnosed her with a rare complication after SARS-CoV-2 vaccination. The patient has no known history of malignancy, tuberculosis, autoimmune disease, or prior cardiac surgery, which are common causes of constrictive pericarditis.”

Nachzulesen bei:
Nakanishi, Yuki, Sakiko Honda, Michiyo Yamano, Tatsuya Kawasaki & Keiji Yoshioka (2022). “Constrictive pericarditis after SARS-CoV-2 vaccination: A case report. International Journal of Infectious Diseases.


Eine umfassende Studie auf Basis der VAERS [Vaccine Adverse Events Reporting System] Datenbank des CDC, basiert auf Daten für 192 405 448 Personen, die 354 100  845 mRNA-basierte COVID-19 Gentherapien verabreicht bekommen haben. In 1991 Fällen wurde anschließend eine Myokarditis, eine Entzündung des Herzmuskels diagnostiziert. Das Median-Alter der Patienten betrug 21 Jahre. Die Herzmuskelentzündung stellte sich im Median bereits zwei Tage nach der Behandlung mit einer mRNA-Gentherapie ein. 82% der Fälle betrafen Jungen oder Männer. Die Autoren sind der Ansicht, dass ihre Ergebnisse eine Kausalität zwischen COVID-19 Impfung / Gentherapie und Myokarditis und ein deutlich erhöhtes Risiko für junge Männer bestätigen und das obwohl auch in VAERS nur ein Bruchteil der tatsächliche Fälle gemeldet wird.

“Based on passive surveillance reporting in the US, the risk of myocarditis after receiving mRNA-based COVID-19 vaccines was increased across multiple age and sex strata and was highest after the second vaccination dose in adolescent males and young men. This risk should be considered in the context of the benefits of COVID-19 vaccination.”

Nachzulesen bei:
Oster ME, Shay DK, Su JR, et al. (2021). Myocarditis Cases Reported After mRNA-Based COVID-19 Vaccination in the US From December 2020 to August 2021. Journal of the American Medical Association 327(4):331–340. doi:10.1001/jama.2021.24110


Sinusvenenthrombosen

Finsterer, Josef & Nics, Sebastian (2021). Venous sinus thrombosis after the second jab of an mRNA-based SARS-CoV-2 vaccine. Brain Hemorrhages,

Eine 52jährige wird mit Verdacht auf einen Schlaganfall in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. 15 Tage zuvor wurde sie mit ChAdOx1 nCov-19, Vaxzevria von AstraZeneca geimpft. Einen Tag vor Aufnahme in das Krankenhaus stellten sich Übelkeit und Erbrechen ein. Bei Aufnahme ist die Frau nicht ansprechbar und halbseitig gelähmt. Ihr Zustand verbessert sich kontinuierlich, nach 9 Tagen erlangt sie das Bewusstsein wieder, nach 12 Tagen kann die künstliche Beatmung beendet werden. Nach 22 Tagen wird sie entlassen. Die Einnahme von Antiepileptika ist nach Entlassung obligatorisch.

Mirandola, Laura, Giulia Arena, Maria Pagliaro, Andrea Boghi, Andrea Naldi, Davide Castellano, Antonella Vaccarino et al. (2022). Massive cerebral venous sinus thrombosis in vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia after ChAdOx1 nCoV-19 serum: case report of a successful multidisciplinary approach. Neurological Sciences (2022): 1-4.

Eine 48jährige sucht die Notaufnahme eines Krankenhauses auf, nachdem sie zuvor 6 Tage an Müdigkeit und stetig stärker werdenden Kopfschmerzen gelitten hat. 11 Tage zuvor war sie mit ChAdOx1 nCov-19, Vaxzevria von AstraZeneca geimpft worden. Eine erste Untersuchung offenbart Hautausschläge an Armen, Beinen und im Gesicht sowie Lippenbläschen. Computertomographie zeigt Einblutungen im Bereich der Sinus durae matris. Ihr Zustand verschlechter sich stetig. Zwei Tage später ist sie tot.

Butler-Manuel, William, Usman Iqbal Rana, Mansoor Zafar, Azeem Gadi & Amarah Kiani (2022). Post COVID-19 Vaccine Related Cerebral Venous Sinus Thrombosis and Thrombocytopenia. Cureus 14, no. 1.

Sieben Tage nach Impfung mit Johnson&Johnsons Impfstoff wird eine 35jährige in der Notaufnahme eines Krankenhauses vorstellig. Sie klagt über schwere Kopfschmerzen. Eine Computertomographie ergibt keinerlei Hinweise auf eine Sinusvenenthrombose Sie wird nach Hause geschickt. 20 Stunden später sucht sie erneut die Notaufnahme auf, erneut klagt sie über schwere Kopfschmerzen. Erneut wird sie nach ergebnisloser Ursachensuche nach Hause geschickt. 16 Stunden später verliert sie das Bewusstsein und ist nicht mehr ansprechbar. Hirntod wird festgestellt.

Ali, Murtaza, Christopher Goshgarian & Andrew Jameson (2021). Cerebral Venous Sinus Thrombosis With Severe Thrombocytopenia: A Fatal Adverse Event After Johnson & Johnson COVID-19 Vaccination. Neurology. Clinical practice 11(6 ): e971-e974.

Eine 48jährige wird mit schweren Kopfschmerzen in die Notaufnahme eines Krankenhauses eingewiesen. Drei Wochen zuvor hat sie die erste Dosis von ChAdOx1 nCov-19, Vaxzevria von AstraZeneca erhalten. In der ersten Woche nach der Impfung haben sich milde Symptome eingestellt, Gliederschmerzen, Lethargie und ein milder Kopfschmerz. Im Verlauf der nächsten zwei Wochen wurde der Kopfschmerz kontinuierlich stärker. Hinzu kamen Sprach- und Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Gliederschwäche und Lähmungen. Eine Sinusvenenthrombose wurde festgestellt und behandelt. Ein Monat nach Entlassung aus dem Krankenhaus ist die 48jährige in der Lage, mit Hilfe von Schmerzmitteln zu leben. Indes hat sich eine Störung der Leberfunktion eingestellt, derem Ursache noch gesucht wird.

Atta, Syed Noman, Nariman Othman & Munir Babar (2021). Cerebral venous sinus thrombosis secondary to ChAdOx-1 nCov-19 vaccine. BMJ Case Reports CP 14(12): e246200.

Eine 51jährige sucht die Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Sie klagt über Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Fieber und Bauchschmerzen. 7 Tage zuvor hat sie die erste Dosis von ChAdOx1 nCov-19, Vaxzevria von AstraZeneca erhalten. Eine klare Diagnose der Ursachen ist nicht möglich. Sie wird nach Hause geschickt mit dem Rat, dann wiederzukommen, wenn die Schmerzen schlimmer werden. Vier Tage später ist sie wieder da. Die Kopfschmerzen haben sich deutlich verschlimmert, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im linken Unterschenkel sind hinzugekommen. Eine Computertomographie zeigt eine großflächige Sinusvenenthrombose. Nach umfangreicher Behandlung wird die Frau entlassen. Sie ist derzeit in der Lage, zuhause zu leben. Mit Physio- und Sprachtherapie soll sie wieder sprechen und laufen lernen.

Warkentin, Theodore E. & Adam Cuker (2021). COVID-19: Vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia (VITT). Update May 7.

Matar et al. (2022) haben die bisherigen Berichte von Sinusvenenthrombosen oder sonstigen Einblutungen im Gehirn zum Anlass genommen, um eine Meta-Studie durchzuführen, in der 45 Studien mit insgesamt 144 Patienten berücksichtigt sind. Das Ergebnis ist eindeutig: Daran, dass nach COVID-19 Impfung / Gentherapie Hirnblutungen auftreten, gibt es keinen Zweifel.

Matar, Reem H., Christian A. Than, Hayato Nakanishi, Rohan Suresh Daniel, Karen Smayra, Bernice L. Sim, Azizullah Beran, and Omar A. Danoun (2022). Outcomes of patients with thromboembolic events following coronavirus disease 2019 AstraZeneca vaccination: a systematic review and meta-analysis. Blood Coagulation & Fibrinolysis: an International Journal in Haemostasis and Thrombosis.

“A total of 45 unique studies (number of patients = 144, 64.6% women, mean age 21–68 years) were included. The most common presenting adverse events were headache (12.1%), intracerebral hemorrhage (7.5%), and hemiparesis (7%). The most common thromboembolic adverse events were cerebral venous sinus thrombosis (38.5%) and deep vein thrombosis/pulmonary embolism (21.1%). The most common radiologic finding were intracerebral hemorrhage and cerebral venous thrombosis. Laboratory findings included thrombocytopenia (75%) and hypofibrinogenemia (41%).”

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Eine bislang gesunde 42jährige wird in der Notaufnahme eines Krankenhauses mit Wernickes Aphasie, der Schwierigkeit, geschriebene und gesproche Sprache zu verstehen, vorstellig. Eine erste Untersuchung erbringt kein Ergebnis. Eine Computertomographie des Kopfes zeigt zwei Blutungen im linken Schläfenlappen. Weitere Untersuchungen bestätigen eine Sinusvenethrombose, die durch ChAdOx1 nCOV-19 (AZD1222) Vaxzevira (AstraZeneca) verursacht wurde. Die Patientin spricht auf die Behandlung an und kann 9 Monate später wieder ein nahezu normales Leben, abgesehen von der notwendigen Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten führen.

Saleh, Maruan, Julian Zimmermann, Nils C. Lehnen, Bernd Pötzsch, and Johannes M. Weller (2022). Late-Onset Vaccine-Induced Immune Thombotic Thrombocytopenia (VITT) with Cerebral Venous Sinus Thrombosis. Journal of Stroke and Cerebrovascular Diseases 31(4): 106311.

Eine 75 Jahre alte Frau wird mit Sprachstörungen und Bewusstseinsstörungen in ein Krankenhaus eingeliefert, 2 Tage zuvor hat sie die erste Dosis von ChAdOx1nCoV-1 / Vaxzevria (AstraZeneca) erhalten. Bei Einlieferung ist sie fieberfrei. Einige Stunden später hat sie zwei 3 und 10 Minuten lange Anfälle, die einen vollständigen Verlust des Bewusstseins zur Folge haben, auf den mit künstlicher Beatmung reagiert werden muss. Eine Computertomographie zeigt sich ausbreitende Anormalitäten im Gehirn, die vier Tage später als rasch voranschreitende Blutungen erkannt werden. Die Patientin spricht auf keinerlei Behandlung an und stirbt einen Monat später, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Siriratnam, Pakeeran, Katherine Buzzard, and Gary Yip Acute haemorrhagic necrotizing encephalopathy in the setting of SARS-CoV-2 vaccination: a case report and literature review. Acta Neurologica Belgica: 1-3.


Angioimmunoblastic T cell Lymphoma

In dieser Woche kommt AITL hinzu: Angioimmunoblastic T cell Lymphoma, die Bildung eines Tumors in Lymphknoten, eine relativ seltene Erkrankung, die – offenkundig in ihrer Seltenheit einen Push durch COVID-19 Impfung / Gentherapie erhalten hat. Den entsprechenden Zusammenhang zwischen Impfung / Gentherapie und der Bildung eines Lymphom haben Goldmann et al. (2021) in diesem Text hergestellt:

Goldman, Serge, Dominique Bron, Thomas Tousseyn, Irina Vierasu, Laurent Dewispelaere, Pierre Heimann, Elie Cogan and Michel Goldman. “Rapid Progression of Angioimmunoblastic T Cell Lymphoma Following BNT162b2 mRNA Vaccine Booster Shot: A Case ReportFrontiers in Medicine 8.

Darin schreiben die Autoren:

To the best of our knowledge, this is the first observation suggesting that administration of a SARS-CoV-2 vaccine might induce AITL progression. Several arguments support this possibility. First, the dramatic speed and magnitude of the progression manifested on two 18F-FDG PET-CT performed 22 days apart. Such a rapid evolution would be highly unexpected in the natural course in the disease. Since mRNA vaccination is known to induce enlargement and hypermetabolic activity of draining lymph nodes, it is reasonable to postulate that it was the trigger of the changes observed. Indeed, the increase in size and metabolic activity was higher in axillary lymph nodes draining the site of vaccine injection as compared to their contralateral counterparts. However, pre-existing lymphomatous nodes were also clearly enhanced as compared to the first test. Moreover, new hypermetabolic lesions most likely of lymphomatous nature clearly appeared at distance of the injection site.

In fact, the supposed enhancing action of the vaccine on AITL neoplastic cells is fully consistent with previous observations identifying TFH cells within germinal centers as key targets of nucleoside-modified mRNA vaccines both in animals and in man (12). Malignant TFH cells, the hallmark of AITH, might be especially sensitive to mRNA vaccines when they harbor the RHOA G17V mutation which was present in our case. Indeed, this mutation facilitates proliferation and activation of several signaling pathways in TFH cells (16). Furthermore, mice genetically engineered to reproduce the RHOA G17V and TET2 mutations—both were present in our case—develop lymphoma upon immunization with sheep red blood cells (16). This experimental observation is relevant to RNA vaccines as RNA of sheep red blood cells was shown to be responsible for their ability to stimulate TFH and induce germinal center reaction (17).

Man kann somit davon ausgehen, dass die seltene Neubildung von Lymphknotenkrebs, die als AngioImmunoblastic T cell Lymphoma bezeichnet wird, durch COVID-19 Impfung / Gentherapie verursacht wird. In der Datenbank der WHO finden sich derzeit 9 Meldungen für AngioImmunoblastic T cell Lymphoma. Wir haben diese Form von Lymphknotenkrebs unserer Liste der schweren Erkrankungen nach COVID-19 Impfung / Gentherapie hinzugefügt.


Varizella Zoster Virus

Eine ganze Reihe von Berichten betrifft eine Infektion mit dem Varizella Zoster Virus, die durch eine COVID-19 Impfung / Gentherapie ausgelöst wird und zu einer Nekrosis der Retina führt, die letztlich in einer Ablösung der Retina oder in einem vollständigen Verlust der Fähigkeit, zu sehen, enden kann. Beispiele für entsprechende Studien:

Iwai, Seima, Kei Takayama, Daisuke Sora & Masaru Takeuchi (2021). A Case of Acute Retinal Necrosis Associated with Reactivation of Varicella Zoster Virus after COVID-19 Vaccination. Ocular Immunology and Inflammation (2021): 1-3.

sowie:

Zheng, Franklin, Willis, Alex & Kunjukunju, Nancy (2021). Acute Retinal Necrosis from Reactivation of Varicella Zoster Virus following BNT162b2 mRNA COVID-19 Vaccination Ocular Immunology and Inflammation, DOI: 10.1080/09273948.2021.2001540.

Gleich mehrere Fälle einer Varizella Zoster Infektion werden beschrieben in:

Abu-Rumeileh, Samir, Benjamin Mayer, Veronika Still, Hayrettin Tumani, Markus Otto & Makbule Senel (2021). Varicella zoster virus-induced neurological disease after COVID-19 vaccination: a retrospective monocentric study. Journal of neurology: 1-7.

Alle drei beschriebenen Fälle gehen mit einer Hirnhautentzündung einher und haben sich nach Ansicht der Autoren als Folge einer COVID-19 Impfung / Gentherapie eingestellt.

Herpes-Zoster:

Ma, Tony S., Tracie C. Collins, Gabriel Habib, Audrius Bredikis, and Blase A. Carabello (2007). Herpes zoster and its cardiovascular complications in the elderly–another look at a dormant virus.” Cardiology 107(1): 63-67.

Pedrazini, Maria Cristina, Mariliza Henrique da Silva, and Francisco Carlos Groppo (2021). L‐lysine in herpesvirus reactivation after ChAdOx1 nCoV‐19 vaccine (AZD1222): minor literature review and case report. Dermatologic Therapy.


Leberversagen

Kurz nach seiner Impfung mit AstraZenecas “Vaxzevria” entwickelt ein 34jähriger Angestellter eines Krankenhauses Kopfschmerzen, Übelkeit, er klagt über Schwindel und Bauchschmerzen. Untersuchungen stellen eine erhöhte Produktion von Leberenzymen fest. Seine Situation verschlechtert sich rapide. Er entwickelt schwere Gerinnungsstörungen und eine Verstopfung der Leberarterie, die in einem Leberversagen kumulieren. Sechs Tage nach Start der Symptome stirbt der Mann. Sein Tod wird kausal auf die COVID-19 Impfung / Gentherapie zurückgeführt.

Nachzulesen bei:
Sohrabi, Masoudreza, Elham Sobhe Rakhshankhah, Hosein Ziaei & Manizhe Ataee Kachuee (2021). Acute liver failure after vaccination against of COVID-19; a case report and review literature. Respiratory Medicine Case Reports.

Ein 14jahre altes Mädchen wird ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie vier Tage Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen hinter sich hat. Drei Tage bevor sich die Leiden eingestellt haben, wurde das Mädchen mit der zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 behandelt. Vor der Behandlung war sie gesund. Vier Tage nach der Einlieferung in das Krankenhaus wird die 14jährige unruhig und ist nach kurzer Zeit nicht mehr ansprechbar. Sie wird auf die Intensivstation verlegt. Ein akutes Leberversagen wird über eine Vielzahl von Tests als Ursache bestimmt. Die nachfolgende Behandlung stellt die 14jährige mehr oder weniger wieder her. Sie wird an ein Zentrum, das auf Lebertransplantationen spezialisiert ist, abgegeben.

Alqarni, Muath M., Ammar Z. Faloudah, Amjad S. Alsulaihebi, Hassan K. Halawani & Abdulmajeed S. Khan (2021). A Case of Hepatotoxicity After Receiving a COVID-19 Vaccine. Cureus 13(12).

Ein zuvor gesunder 34jähriger Mann kommt mit schweren Kopf- und Muskelschmerzen ins Krankenhaus, einen Tag, nachdem er seine erste Dosis von ChAdOx1nCov-19, Vaxzevria (AstraZeneca) erhalten hat. Über die nächsten Tage klagt er über heftige Bauchschmerzen, Übelkeit und Benommenheit. Medikamente gegen Bauchschmerzen schlagen nicht an. Er hat keinerlei auffällige Krankheitsgeschichte und nimmt auch keinerlei Medikamente regelmäßig ein. Seine Gesundheit verschlechtert sich rapide. Mit Verdacht auf eine Thrombose wird er in eine auf Lebertransplantation spezialiserte Klinik verlegt. Eine Ultraschalluntersuchung zeigt einen Portalvenenverschluss. Er wird auf die Intensivstation verlegt. Sein Zustand verschlechtert sich weiter. Blutungen im Verdauungstrakt treten hinzu. Der Patient reagiert auf keine Behandlung und stirbt nach kurzer Zeit. Eine Autopsie erbringt einen Leberinfarkt als Todesursache.

Sohrabi, Masoudreza, Elham Sobhrakhshankhah, Hosein Ziaei, and Manizhe AtaeeKachuee (2022). Acute liver failure after vaccination against of COVID-19; a case report and review literature. Respiratory Medicine Case Reports 35: 101568.


Henoch-Schönlein Purpura

“Conclusion: The clinical presentation and pathologic findings in this case strongly suggest that the Pfizer SARS-CoV-2 vaccine can trigger a clinical syndrome compatible with Henoch-Schönlein purpura. The recurrence of the rash following the second dose argues for a definite causal association by the Naranjo criteria.”

Henoch-Schönlein Purpura ist eigentlich eine Kleinkinderkrankheit, die Haut, Gelenke, Darm und Nieren in Mitleidenschaft ziehen kann. Im vorliegenden Fall geht es jedoch um einen 50 Jahre alten Mann, der sich wegen dauerhafter Proteinuria im Krankenhaus eingefunden hat, die sich wiederum unmittelbar nach Behandlung mit Pfizer/Biontechs Gentherapie eingestellt hat.

Proteinuria:

Quelle

Zwei Wochen nach der zweiten Impfung hat der 50jährige einen großflächigen Ausschlag auf den Unterschenkeln entwickelt, dessen Ursache in einer Entzündung der kleinen Blutgefäße, eine Diagnose, die letztlich mittels einer Biopsie der Niere sichergestellt wurde, gefunden wurde, Indikator für eine Henoch Schönlein Purpura, die häufig eine Schädigung von Niere – wie in diesem Fall – oder Darm umfasst.

Quelle

Die Datenbank der WHO listet derzeit 235 Fälle von Henoch-Schönlein Purpura, die nach Impfung diagnostiziert wurden. Wir haben Henoch-Schönlein Purpura in unsere Liste der schweren Erkrankungen, für die es wissenschaftliche Belege gibt, dass sie von einer COVID-19 Impfung / Gentherapie verursacht werden, aufgenommen.

Der beschriebene Fall kann hier nachgelesen werden:

Mohamed, Muner MB, Terrance J. Wickman, Agnes B. Fogo, and Juan Carlos Q. Velez (2021). “De Novo Immunoglobulin A Vasculitis Following Exposure to SARS-CoV-2 Immunization. Ochsner Journal 21(4): 395-401.


Pankreatitis

Ozaka, Sotaro, Takamoto Kodera, Shimpei Ariki, Takashi Kobayashi & Kazunari Murakami (2022). Acute pancreatitis soon after COVID-19 vaccination: A case report. Medicine 101, no. 2 (2022): e28471.

Berichtet wird der Fall einer 71jahre alten Frau, die mit Schmerzen im oberen Bauchbereich in ein Krankenhaus eingewiesen wurde. Zwei Tage zuvor, war die Frau mit Pfizer/Biontech BNT162b2/Comirnaty behandelt worden. Als Ursache der Schmerzen wurden eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse festgestellt, von der die Autoren annehmen, dass sie direkt durch die Gentherapie mit Pfizers BNT162b2 verursacht wurde:

“Acute pancreatitis can develop shortly after COVID-19 mRNA vaccination. Therefore, of great importance to differentiate acute pancreatitis when abdominal pain occurs after COVID-19 mRNA vaccination.”


Guillain-Barré Syndrom und andere neurologische Autoimmunerkrankungen

Die Belege dafür, dass von COVID-19 Impfung / Gentherapie Autoimmun-Erkrankungen ausgelöst werden, nehmen stetig zu. Man kann eigentlich nicht mehr behaupten, dass Autoimmune Hepatitis, das Guillain-Barré Syndrom oder VITT – Vaccine Induced Thrombocytopenia NICHT von Impfstoffen verusacht werden. Eine Meta-Analyse, die Chen et al. (2021) durchgeführt haben, kommt aufgrund einer Sichtung der derzeit vorhandenen Literatur zu dem Ergebnis, dass die Verursachung unterschiedlichster Autoimmunerkrankungen durch COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien nicht von der Hand zu weisen ist. Im Einzelnen finden die Autoren Belege für die folgenden Autoimmunerkrankungen, die durch COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien verursacht werden:

Nach Ansicht von Chen et al. (2021) gibt es keinen Zweifel an der Kausalität von COVID-19 Impfung / Gentherapie für die oben dargestellten Autoimmunerkrankungen, die wir zum größten Teil bereits in unser Liste schwerer Erkrankungen berücksichtigt  haben:

“In the light of the information discussed above, emerging evidence has indicated that new onset of autoimmune manifestations including VITT, autoimmune liver diseases, GBS and IgA nephropathy appears to be associated with COVID-19 vaccines (Table 2). The plausible mechanisms by which COVID-19 vaccines lead to autoimmune manifestations include molecular mimicry, the production of particular autoantibodies and the role of certain vaccine adjuvants. Further studies are warranted to elucidate the underlying biological mechanisms and identify the exact causality.”

Chen, Yue, Zhiwei Xu, Peng Wang, Xiao‐Mei Li, Zong‐Wen Shuai, Dong‐Qing Ye & Hai‐Feng Pan (2021). New‐onset autoimmune phenomena post COVID‐19 vaccination.Immunology.

Ein weiterer Beleg dafür, dass COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien zum Guillain-Barré Syndrom, einer Autoimmunerkrankung führen, findet sich in der folgenden Studie:

Kim, Namkyun, Jae-Hyung Kim & Jin-Sung Park (2022). Guillain–Barré syndrome associated with BNT162b2 COVID vaccination: a first case report from South Korea. Neurological Sciences: 1-3.

Eine bislang gesunde, 16jährige Athletin findet sich in einer Notaufnahme ein und klagt über eine zunehmende Taubheit und Lähmunsgefühle in Zehen und Beinen, die sich zwei Tage nach der Gentherapie mit Pfizer/Biontechs BNT162b2 / Comirnaty eingestellt haben. Innerhalb weniger Tage ist aus der zeitlich begrenzten Lähmung in den Beinen eine dauerhafte Lähmung geworden, die nicht nur die Beine, sondern auch die Hände umfasst. Über die nächsten drei Wochen werden die Symptome stetig schlimmer, eine Lähmung von Ellenbogen und Knien stellt sich ein.

Eine Kernspintomographie zeigt Verdickungen im Rückenmarksnerv, typisch für das Guillain-Barré Syndrom. Einen Monat später hat sich der Zustand der 16jährigen verbessert. Lähmungen sind abgeklungen, eine wiederkehrende Taubheit in den Beinen, vor allem unterhalb der Knie ist geblieben und sorgt für unsicheren Gang.

Kim, Yunsung, Zahra Zhu, Puneet Kochar, Patrick Gavigan, Divpreet Kaur, and Ashutosh Kumar (2022). “A Pediatric Case of Sensory Predominant Guillain-Barré Syndrome Following COVID-19 Vaccination. Child Neurology Open 9: 2329048X221074549.


Sonstige neurologische Erkrankungen

In der Zeitschrift “Neurological Research and Practice” beschreibt ein Neurologe die Entwicklung SEINER Nebenwirkung nach Impfung. Er hat eine Entzündung des Kleinhirns entwickelt. Entzündungen im Gehirn sind im Zusammenhang mit einer Comirnaty Gentherapie nichts Besonderes mehr, wie einen norwegischen Fjord, so gibt es sie hinter jeder Biegung. Indes ist neu, dass ein Neurologe seine eigene Erkrankung nach Impfung beschriebt:

Dear Ladies and Gentlemen,

“I was 30 years old when I realized that something was wrong. As a medical doctor, I have worked at neurology department for more than four years. I received the first dose of Comirnaty (Pfizer/ Biontech) vaccine on 19 January and the second dose on ninth of February 2021.

In April, I first noticed a generalized malaise, moderate headache and taste disorders. Within 2 weeks, I developed a facial paralysis on the left side, discreet paralysis of the hypoglossal nerve on the right side and a massive ataxia of all extremities

[…]

After careful evaluation by neurologic experts, an autoimmune rhombencephalitis was diagnosed. As rhombencephalitis has been described to be associated with COVID-19 infection [1,2,3], it was hypothesized that in my case, Comirnaty vaccination was the immunological trigger. This is the first report about an autoimmune rhombencephalitis after Comirnaty vaccination whereas e.g. Guillian-Barré syndrome, which is pathophysiological related, was described quite often after that vaccine.”

Gesichtslähmung und eine degenerative Gehirnkrankheit (Ataxie), die normalerweise nur bei Kindern vorkommt, das sind heftige Nebenwirkungen, die lebensverändernd sind.

Wer es nachlesen will:

Walter, A., Kraemer, M. A (2021) Neurologist’s rhombencephalitis after comirnaty vaccination. A change of perspective. Neurological Research & Practice 3(56).


Sonstige Krebserkrankungen

Stampfer, Samuel D., Marissa-Skye Goldwater, Sean Bujarski, Bernard Regidor, Wenjuan Zhang, Aaron J. Feinstein, Regina Swift, Shahrooz Eshaghian, Eric Vail & James R. Berenson (2021). Severe breakthrough COVID-19 with a heavily mutated variant in a multiple myeloma patient 10 weeks after vaccination. Clinical infection in practice.

In diesem Beitrag beschreiben die Autoren den Fall eines 61jährigen Mannes, der unter einem multiplen Myelom leidet, einer Form von Knochenmarkkrebs. Der 61jährige erkrankt nach Impfung an COVID_19, was die Autoren als Ergebnis einer besonderen Anfälligkeit für SARS-CoV-2 beschreiben, die auf eine schnell reduzierte Anzahl von Antikörpern zurückzuführen ist, also letztlich als Antibody-dependent Enhancement:

“Multiple myeloma patients who do develop detectable antibody responses to vaccination may be at increased risk for breakthrough infections due to rapid decline in antibody levels.”


Kawasaki Syndrome

Eine neue Erkrankung, die wir in unsere Liste aufnehmen müssen, ist das Kawasaki Syndrom, eine dieser seltenen, nein sehr seltenen Erkrankungen, die sich nach COVID-19 Impfung / Gentherapie, vielleicht besser: Schädigung einstellen.

Ein zuvor gesunder 18 Jahre alter Mann wird mit Vaxzevria (AstraZeneca) geimpft. Als Folge stellen sich Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, eine Bindehautentzündung und Hautausschläge an Hals und Händen ein. 29 Tage nach der “Impfung” entwickelt er plötzliche Schmerzen, ein Kältegefühl im rechten Bein, eine Zyanose (bläuliche Verfärbung der Haut, der Schleimhäute, der Lippen und der Fingernägel) und wirkt abwesen. Er wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Klinische Test zeigen erhöhte Leberwerte, eine Thrombose im rechten Bein, aufgeplatzte Lippen, geschwollene Lymphknoten und Gelbsucht.

“We report a case of a male adult with AEFI manifested as KD [Kawasaki disease] that was noted after receiving COVID-19 vaccination. KD has been reported previously with the pneumococcal vaccine but not in COVID-19, until now. AEFI can be classified according to its etiology, mediated or not by the immune system. While all allergic reactions are immune-mediated, not all immune-mediated reactions are allergic. Possible causes of an allergic reaction to a COVID-19 vaccine are usually due to the reaction to adjuvants and other excipients or components in the vaccine, rather than to the active principle itself. Non-allergic reactions, which can be local, such as swelling and erythema at the injection site, can occur days after administration. On the other hand, vaccination has been associated as a possible trigger for autoimmune-autoinflammatory, or mixed disease phenotype.”

Peralta-Amaro, Ana Lilia, Melina Ivone Tejada-Ruiz, Karen Lilian Rivera-Alvarado, Orestes de Jesús Cobos-Quevedo, Patricia Romero-Hernández, Wiliams Macías-Arroyo, Alberto Avendaño-Ponce, Jorge Hurtado-Díaz, Olga Vera-Lastra & Abihai Lucas-Hernández (2022). Atypical Kawasaki Disease after COVID-19 Vaccination: A New Form of Adverse Event Following Immunization. Vaccines 10(1): 126.


Häufigkeit der Meldungen zu den dargestellten schweren Erkrankungen (WHO-Datenbank)



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