COVID-Kinderimpfung: Nachweis für mehr Schaden als Nutzen [Neue Studie]

In welchen Zeiten leben wir eigentlich, wenn Autoren einer wissenschaftlichen Studie, die zeigt, dass für 5 bis 11jährige ein höherer Schaden aus einer COVID-19 Impfung / Gentherapie resultiert als sie einen Nutzen davon haben, ihre Studie wie folgt im Abstract zusammenfassen:

“During a period when the omicron variant was predominant, BNT162b2 vaccination reduced the risks of SARS-CoV-2 infection and Covid-19–related hospitalization among children 5 to 11 years of age.”

Und weil das noch nicht reicht, wird der politisch-korrekte Sermon am Ende des Textes noch einmal intoniert:

“Our results indicate that vaccines may play an important role in reducing infections and hospitalizations during the omicron wave.”

Beide Zitate stammen aus der folgenden Studie, die am Mittwoch im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde:

Tan, Sharon, Alex R. Cook, Derrick Heng, Benjamin Ong, David Chien Lye, and Kelvin Bryan Tan (2022). Effectiveness of BNT162b2 Vaccine against Omicron in Children 5 to 11 Years. New England Journal of Medicine.

Die Autoren haben Daten zur Verfügung, wie man sie sich nur wünschen kann:

  • 255.936 Kinder in Singapur im Alter von 5 bis 11 Jahren bilden die Grundgesamtheit.
  • Der Beobachtungszeitraum reicht vom 21. Januar 2022 bis zum 1. April 2022 für Hospitalisierungen und bis zum 8. April 2022 für positive Tests, liegt also mitten in der Omikron-Welle [b.1.1.529], die zu diesem Zeitpunkt in Singapur unterwegs war.
  • 52.043 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren sind über den gesamtem Zeitraum nicht geimpft worden.
  • 30.656 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren sind im Beobachtungszeitraum einmal geimpft bzw. mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech behandelt worden.
  • 173.237 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren sind im Beobachtungszeitraum zweimal mit BNT162b2/Comirnaty behandelt worden.
  • 53.429 positive Tests auf SARS-CoV-2 sind in diesem Zeitraum [zumeist als lateral flow Test, also mit notorisch unzuverlässigen Tests] durchgeführt worden.
  • 288 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren sind im Beobachtungszeitraum hospitalisiert worden.
  • 5 Kinder mussten mit Sauerstoff versorgt, davon vier auf die Intensivstation verlegt werden, ein Kind war ungeimpft, je zwei einmal bzw. zweimal mit BNT162b2/Comirnaty behandelt.
  • Nach Impfung sind bei 22 Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren SCHWERE Nebenwirkungen aufgetreten.

Das meisten, das wir gerade zusammengestellt haben, findet sich in der folgenden Tabelle:

Wenn man die Effektivitäten, die die Autoren in den letzten drei Spalten der Tabelle ausgewiesen haben, richtig gewichten will, dann muss man die Ergebnisse in Rechnung stellen, die die Autoren in einer low-profile Form verbreiten, nicht in Tabellen, sondern im Text und eher im Vorbeigehen:

  • Schon 7 Tage nach der zweiten Impfung beträgt die Effektivität von BNT162b2 gegen “Infektion” nur 48,8%. Bevor die FDA und andere Zulassungsbehörden von Ideologen vereinnahmt wurden, war die allgemeine Ansicht, dass ein Impfstoff, der weniger als 50% Effektivität aufweist, nichts taugt. Seit Pfizer und Konsorten das Heil verkünden und mit Geld um sich werfen, hat sich diese Einschätzung offenkundig verändert.
  • 15 Tage nach der zweiten Impfung ist die Effektivität mit 37,6% kaum mehr der Rede wert.
  • 30 Tagen nach der zweiten Impfung, also nach EINEM MONAT, sind noch 28,5% Effektivität vorhanden, ein Witz.
  • Der Vollständigkeit halber: nach 60 Tagen liegt die Effektivität bei 25,6%.

Kinder, die mit COVID-19 Gentherapien von Pfizer/Biontech traktiert werden, erhalten im Gegenzug einen miserablen Schutz vor Infektion, der maximal einen Monat vorhält. Wenn das Daten für einen guten Impfstoff sein sollen, dann wollen wir die für einen mittelmäßigen gar nicht sehen. Aber, wie üblich, wird das Lied von “Aber-die-Impfung-schützt-vor-schwerer-Erkrankung” angestimmt. Bringen wir ein paar Missklänge in die Aufführung.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, also hätten die Autoren recht und eine zweidosige COVID-19 Gentherapie von Pfizer/Biontech würde eine Hospitalisierung relativ effektiv verhindern. Im Beobachtungszeitraum wurden 146 ungeimpfte, 100 einmal mit Pfizers Brühe behandelte und 42 zweimal gestochene Kinder in ein Krankenhaus überwiesen. Bei den meisten wird es dem Bemühen, auf Nummer sicher zu gehen, geschuldet gewesen sein, denn ernsthaft an COVID-19 erkrankt sind FÜNF Kinder, davon eines ungeimpft, zwei einmal und zwei zweimal mit Pfizer/Biontech behandelt.

Drücken wir das Risiko, an COVID-19 schwer zu erkranken, für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren als Wahrscheinlichkeit aus:

Das Hospitalisierungsrisiko, das auf Basis der Daten aus Singapur von uns berechnet wurde, beträgt:

  • für ungeimpfte Kinder: 0,003 – 3 aus 1000;
  • für einmal mit Pfizer/Biontech behandelte: 0,003 3 aus 1000;
  • für zweimal mit Pfizer/BionTech behandelte: 0,0002, 0,2 aus 1000;

Indes haben sich die Autoren eines kleinen statistischen Tricks bedient, von dem man annehmen muss, dass er die Ergebnisse für “doppelt behandelte Kinder” besser erscheinen lässt als sie tatsächlich sind, denn während Ungeimpfte im Beobachtungszeitraum im Durchschnitt 98,4 Tage Zeit hatten, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und hospitalisiert zu werden, hatten doppelt mit BNT162b2/Comirnaty Behandelte nur 42,7 Tage zur Verfügung. Gerade wenn es darum geht, sich mit einem Virus zu infizieren, scheint die Zeit, die man dafür zur Verfügung hat, durchaus einen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, zu haben. Indes, die Autoren ignorieren diesen Fakt vollständig, sind offenkundig der Ansicht, ihre Standardisierung auf Personentage der Exposition werde diesem Umstand gerecht. Sie wird es nicht. Es ist kein Wunder, dass sich doppelte Behandelte seltener infizieren bzw. seltener positiv getestet, seltener hospitalisiert werden als Ungeimpfe, wenn ihnen weniger Zeit zur Infektion zur Verfügung steht.

Indes, selbst wenn man diesen erheblichen Fehler übersehen wollte, scheinen die Ergebnisse der Autoren keinerlei Legitimation für eine COVID-19 Impfung / Gentherapie liefern: War schon das Risiko, hospitalisiert zu werden, sehr als gering, so ist das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken, für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre kaum vorhanden:

  • Ungeimpfte Kinder haben ein Risiko von 0,00002, schwer an COVID-19 zu erkranken, das sind 2 von 100.000 Kindern.
  • Einmal mit Pfizer/Biontech traktierte Kinder haben ein Risiko von 0,00065, schwer an COVID-19 zu erkranken, also eines, das um das 3fache höher ist als das Risiko von ungeimpften Kindern.
  • Zweifach geimpfte Kinder haben ein Risiko von 0,000012 an COVID-19 zu erkranken, also “1,2” Kinder von 100.000 Kindern.

Diesem minimalen Risiko, das sich in einen Schutzgewinn durch Behandlung mit BNT162b2/Comirnaty übersetzt, der den Verdacht nahe legt, dass ein Lottogewinn mit 5 richtigen wahrscheinlicher ist als ein Schutz vor schwerer Erkrankung DURCH Impfung / Gentherapie stehen nun die SCHWEREN NEBENWIRKUNGEN gegenüber, die sich als Folge einer Behandlung mit BNT162b2/Comirnaty einstellen: 22 schwere Nebenwirkungen unter Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren seien öffentlichen Stellen im Beobachtungszetraum gemeldet worden, so berichten die Autoren. 22 schwere Nebenwirkungen, die natürlich nur ein Bruchteil der schweren Nebenwirkungen sind, die sich tatsächlich eingestellt haben, den die Meldequote liegt in der Regel bei deutlich weniger als 20%, die es aber dennoch ermöglichen, das Risiko einer schweren Erkrankung ALS FOLGE der COVID-19 Gentherapie für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren zu berechnen. Es beträgt für einmal und zweimal mit BNT162b2/Comirnaty Behandelte: 0,00011. Dem Schutz vor schwerer Erkrankung an COVID-19, der bei zweifach Gespritzen auf ein Risiko von 0,000012 zielt, steht somit ein HÖHERES Risiko, an einer schweren Nebenwirkung als Folge der COVID-19 Gentherapie von Pfizer/Biontech zu erkranken, gegenüber:

1 Kind unter 10.000 Kindern leidet an einer schweren Nebenwirkung nach COVID-19 Impfung
1 Kind unter 100.000 Kindern wird durch zwei Ladungen BNT162b2 vor einer schweren Erkrankung an COVID-19 bewahrt.

Das Ergebnis ist eindeutig: BNT162b2 macht mehr Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren schwer krank, als es vor schwerer Erkrankung an COVID-19 schützt.

In normalen Zeiten senden Autoren, die solche Ergebnisse veröffentlichen, Schockwellen durch die medizinische Profession.
Aber wir leben nicht in normalen Zeiten.



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