Wer schlägt Robert Habeck? Von Thermounterhosen zum Heffalump-Syndrom: Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 36]

Mit ein paar Tagen Verspätung, aufgrund des Todes von Her Majesty Queen Elizabeth II, aber nicht vergessen: Die Wahl zum Denkbehinderten der Woche.

Wir haben ein erlesenes Feld von Denkbehinderten zusammengestellt und können Ihnen garantieren, dass Ihnen die Wahl nicht leicht fallen wird, und dies, obwohl man argumentieren kann und tatsächlich etliche Leser, die sich im Neuronalen Notstands-Chat austauschen [der Ort, an dem wir auf Telegram die Vorschläge zum Denkbehinderten der Woche sammeln] das bereits getan haben, dass es schwierig sein wird, diese Woche an Robert Habeck vorbeizukommen, an Habecks Weisheit, dass es möglich ist, zu duschen ohne dabei nass zu werden. Und obwohl Habeck sicher als Favorit in das Rennen geht, haben wir uns entschlossen, ihn nicht außen vor zu lassen, denn: Er hat starke Konkurrent.

Bringen wir den Kinderbuchautoren aus dem Bundeswirtschaftsministerium gleich hinter uns:

Er könne sich vorstellen, sagt Habeck auf die Frage, ob er mit einer Pleitewelle im Spätjahr rechne, dass “bestimmte Branchen … aufhören zu produzieren … nicht insolvent werden”. Über einen Ausflug in Brötchenpreisen. Kern: Im Supermarkt sind Brötchen billiger als beim Bäcker. Er wisse, so gibt sich Habeck leutselig, dass die Brötchen im Supermarkt etwa doppelt so teuer sind als beim Bäcker und wenn die Preise, so betont er relativ steigen würden, dann würde sich dieser Abstand [im Preis] erhöhen, gelangt er dann zum Konzept der “Kaufzurückhaltung”, das indes fehl am Platze ist, denn sein Beispiel ist eines, das Nahrungsmittel beinhaltet und Nahrungsmittel stellen Konsumartikel dar, über die man nicht diskutieren kann. Egal, wie hoch der Preis von Nahrungsmitteln, man wird sie wohl oder übel kaufen müssen, wenn man sich nicht verhungern lassen will. Habeck hat das Konzept der “Kaufpreiselastizität” vermutlich gehört, aber nicht verstanden.

Egal. Über die Kaufzurückhaltung gelangt er zu der Einschätzung, dass bestimmte Geschäfte, z.B. Bäcker, wegen der Kaufzurückhaltung nichts mehr verkaufen. “Dann sind die nicht insolvent”, so belehrt er, “hören nur auf, zu verkaufen”. Es könne sein, dass sich bestimmte Geschäfte z.B. Bäckereien nicht mehr rentieren.

Ja.
Es ist schon viel über die Einstellung des Betriebes, die keine Insolvenz ist, geschrieben und geredet worden. Wir tun das im Hinblick auf die Punkte, die wichtige Anknüpfungspunkte für zwei weitere Aspiranten auf den Titel in der laufenden Woche sind, zwei Habeck-Groupies.

Eine Insolvenz ist definiert als eine Überschuldung, bei der es nicht mehr möglich ist, aus den laufenden Einnahmen und über vorhandenes Kapital die laufenden Ausgaben zu decken. Das vergisst der WIRTSCHAFTSminister, dessen Kenntnisse wohl nicht über ein Glas Rotwein hinausgehen: Laufende Kosten stoppen nicht, wenn ein Betrieb auch nur vorrübergehend geschlossen wird. Sie LAUFEN weiter. Mietkosten, Kosten für Geräte, die geleast sind oder mit einem Kredit erworben wurden, Kosten für den Erhalt der Infrastrukur, Anliegerkosten, Steuern auf Gebäude und Gewinn des letzten Jahres und und und.

Insofern kann nur dann aus der Betriebsschließung keine Insolvenz werden, wenn es einen Bäckermeister, bleiben wir bei Habecks Bäckereibeispiel, gibt, der so viel Geld hat, dass er seinen Laden finanzieren kann, auch wenn er geschlossen ist. Indes: Wenn er so viel Geld hat, seinen Laden zu finanzieren, obschon der Laden geschlossen ist, dann stellt sich die Frage, warum er den Laden nicht offenlässt, um zumindest einen Teil der Unkosten, die er hat, aufzufangen. Da es kaum so sein wird, dass die Kunden dem Bäcker, dem sie jahrelang die Treue gehalten haben, plötzlich weglaufen, weil sie das Plastikbrötchen aus dem Supermarkt vorziehen [sie werden in der Regel eher weniger Brötchen kaufen, wenn die Preise steigen], ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass unser Bäckermeister auch die Personalkosten, die bei geöffnetem Laden entstehen, wird decken können.

Apropos Personalkosten: Die Idee von Habeck, schließen ohne Insolvenz anzumelden, setzt natürlich voraus, dass das Personal ENTLASSEN wird, sonst macht die insolvenzlose Schließung überhaupt keinen Sinn. Aber auch nach Entlassung des Personals macht sie keinen Sinn, denn Fachpersonal zu bekommen ist schwierig und die Übergangsfinanzierung der entlassenen Angestellten über Hartz IV ist kein Garant dafür, dass die Angestellten die “geschlossene Zeit” auch aussitzen und nach Öffnung wieder freudig zurückkehren, sofern die Schließung nicht in der Zwischenzeit zur Insolvenz geworden ist.

Kurz: Habeck redet Unsinn und ist unsere Startnummer 1.


Obschon Habeck von einer Welle der Häme, ob des bodenlosen Wissens in Ökonomie, das er als Wirtschaftsminister inkorporiert, erfasst wurde, gibt es auch eine Reihe von Habeck-Groupies, die zur Rettung ihres Idols geeilt sind oder geeilt wurden. Einer davon ist Jürgen Döschner, der beim WDR als “Energieexperte” gilt. Der Hinweis, dass Experte kein geschützter Begriff ist, ist an dieser Stelle einmal angebracht:

Energieexperte Döschner, der, daran haben wir keinen Zweifel, tatsächlich der Ansicht ist, er sei Energieexperte, nimmt daraus die Berechtigung, von seiner öffentlich-rechtlichen Stellung aus, auf die “Hobby-Ökonomen”, die vielleicht wie er, ihre Überzeugung in Ökonomie aus einem Studium in Journalistik und Geschichte nehmen, herunterzusehen, sie zu belehren und darüber aufzuklären, dass Amazon, Apple und Google zu Beginn ihrer Firmengeschichte, eine Geschichte, die in Venture Capital geschrieben ist, für ein paar Jahre Verlust eingefahren haben. Eine normale Sache für ein Start-up Unternehmen und ein Fall von “Thema verfehlt”, denn die Unternehmen, die sich nach Ansicht von Habeck dadurch auszeichnen, dass sie [temporär] schließen ohne Insolvenz anzumelden, sind a) keine Start-Up Unternehmen und müssen b) ihre Produktion einstellen. Keines der von Döschner, dem “Energieexperten des WDR” und studierten Historiker genannten Unternehmen hat in der Zeit des Verlustes die Produktion eingestellt, sondern dieselbe ausgeweitet, um Marktanteile zu gewinnen und diejenigen, die das Startkapital bereitgestellt haben, auszuzahlen, diejenigen, die, hätten Amazon, Apple oder Google die Tätigkeit auch nur temporär eingestellt, ihr Kapital aus dem jeweiligen Unternehmen zu retten versucht hätten, und zwar dadurch, dass sie das Unternehmen für insolvent erklären und ihre vor anderen Gläubigern geschützten Assets verkaufen. Das Beispiel, das Energieexperte und Habeck-Groupie Döschner hier anführt, ist somit eines, das belegt, dass Betriebsstilllegung zu Insolvenz führt, und damit genau das zeigt, was Habeck nach Ansicht von Döschner nicht gesagt hat.

Hobby-Ökonom Döschner ist unsere Startnummer 2.


Wenn es darum geht, für die Dummheiten, die Regierungsmitglieder in großer Zahl ausplappern, eine pseudo-wissenschaftliche Rechtfertigung nachzuliefern, dann ist in vielen Fällen Marcel Fratzscher gefordert. Der Chef des DIW, das in den letzten Jahren immer mehr zur ideologischen Marionette der Bundesregierungen geworden ist, er muss sich dann BS aus den Fingern saugen, vielleicht muss er es auch nicht, vielleicht ist er – im Gegenteil – voll davon, um den Eindruck zu erwecken, der Blödsinn, den in diesem Fall Habeck von sich gegeben hat, er sei gar keiner. Und das liest sich dann so:

“”Ich verstehe die Kritik an den Aussagen von Wirtschaftsminister Habeck zu Insolvenzen nicht, denn sie sind zutreffend”, schrieb der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auf Twitter.

Habeck hatte am Dienstagabend in der ARD-Sendung “Maischberger” auf die Frage, ob er mit einer Insolvenzwelle am Ende dieses Winters rechne, geantwortet: “Nein, das tue ich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erstmal aufhören, zu produzieren.” Als Beispiel nannte Habeck Blumenläden, Bioläden und Bäckereien, weil sie “darauf angewiesen sind, dass die Menschen Geld ausgeben”. “Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen”, so Habeck. Das hatte ihm den Vorwurf eingebracht, keine Ahnung zu haben.

Fratzscher nannte zwei Beispiele, bei denen Unternehmen nicht produzieren können, ohne zwingend insolvent zu werden. “Manche Hotels werden im Winter schließen müssen, weil Kunden ausbleiben (viele Menschen werden weniger reisen, da sie höhere Kosten für ihre Grundversorgung haben) und die Kosten massiv steigen (Beispiel Energie). Temporäre Schließungen sind in der Branche nicht ungewöhnlich”, schrieb er. Und: “Wenn es zu einer Gasknappheit kommt, dann werden eine Reihe von energieintensiven Unternehmen gezwungen werden, ihre Produktion einzustellen. Dies wird der Staat nur machen können, wenn er die Unternehmen ausreichend kompensiert, sodass diese in Zukunft wieder öffnen können.”

Was Habeck gesagt habe, sei daher richtig.””

Im Gegensatz zu Habeck-Groupie und Energieexperten “Döschner” schlägt Marcel Fratzscher, “Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung” und kein Experte, jedenfalls bezeichnet ihn niemand als Experten, in eine andere Kerbe: Die des saisonalen Geschäfts: Sie wissen schon, der Skiliftbetreiber, der im Sommer so wenig Umsatz macht, dass er seinen Skilift nicht betreibt oder die Schlechtwetterarbeiter vom Bau, die von ihren Betrieben über Winter entlassen werden. Nach Ansicht von Fratzscher sind somit  die von Habeck genannten Bäckereien saisonalen Betrieben vergleichbar, saisonalen Betrieben, die sich dadurch auszeichnen, dass sie IN DER SAISON viel Umsatz machen, so viel, dass sie sich AUSSERHALB DER SAISON über Wasser halten können. Betriebe, die eine Tradition der Saisonarbeiter haben, Arbeiter, die dem Unternehmen oft über Jahre die Treue halten und immer zu Beginn der Saison vor der Tür stehen, um ihre Dienste auch in diesem Jahr anzubieten. Fratzscher erfindet somit die Klasse der gassaisonalen Betriebe, die dann, wenn die Kosten für Energie sehr hoch sind, schließen und dann, wenn die Kosten sinken, wieder öffenen. Nette Idee, die indes das voraussetzt, was wir bereits im Zusammenhang mit Habeck geschrieben haben: Viel Kapital, um über die Zeit der Schließung zu kommen und treues Personal, das nach Ende der Schließung wieder da ist. Beides ist bei Bäckereien, denen man erst im Spätsommer gesagt hat, dass sie nun zum saisonalen Gewerbe geworden sind, das nur produzieren kann, wenn die Energiekosten unter einer bestimmten Höhe bleiben, problematisch.

Zuweilen ist der Bullshit, den Polit-Darsteller von sich geben, so groß, dass ihn auch ein Fratzscher, ein eben doch: Experte in Sachen, Bullshit-Entsorgung und Recycling in pseudo-wissenschaftlichem Schwall, nicht retten kann. Und wenn er es dennoch versucht, macht er sich lächerlich und steht bei uns zur Wahl, als Startnummer 3.


Jetzt hat es genug gehabeckt.
Wenden wir uns einem Vertreter der institutionalisierten Wissenschaft zu, einem Insassen einer Bildungsanstalt, ob im offenen oder geschlossen Vollzug, das ist uns nicht bekannt: Graham Weale, Ruhr-Uni Bochum.

“60 Euro pro Person vom Bund für Thermounterwäsche – das schlägt Graham Weale vor, Energieforscher an der Uni Bochum. Seine Idee: Auf einfache Weise Heizkosten sparen.

Bis zu 1.500 Euro Heizkosten pro Jahr in einem vierköpfigen Haushalt – so viel soll man laut Weales Rechnung mit der Thermounterwäsche einsparen können. Vor allem dann, wenn ein Gasvertrag neu startet. Die Unterwäsche soll genau dann helfen, wenn man die Raumtemperatur von 22 auf 18 Grad reduziert. Der Professor für Energieökonomik und -politik gibt zu: “Ich weiß, dass ich der Bevölkerung damit einiges zumute, aber Deutschland befindet sich eben auch in einer sehr schweren Krise”.”

Wie wir alle wissen, sind Menschen Einheitswesen, die in gleicher Weise auf dieselben Temperaturen reagieren. Bei Unterschreiten von 20 Grad Celsius beginnt “der Mensch” zu frieren, ein Umstand, der wiederum durch Einheitskleidung, die auf alle denselben um 2 Grad erwärmenden Effekt hat, aufgefangen werden kann. Ausgehend von diesem Einheitskälteempfinden des Einheitsmenschen, der Wealer so nahe steht, ergeben sich nun noch viel mehr Einsparungsmöglichkeiten.

Werden die Thermounterhosen durch ein Thermounterhemd ergänzt, können weitere 4 Grad Raumtemperatur eingespart werden.
Ein Thermopullover und eine Thermohose, die über dem jeweiligen Thermounterhemd und der Thermounterhose getragen werden, erlauben es, weitere 4 Grad Celsius von der Raumtemperatur zu streichen.
Wird zudem ein Thermoanorak mit Thermosocken und Thermohandschuhen und Thermomütze [Thermobrille nicht vergessen] kombiniert, ergeben sich satte 10 Grad Celsius als mögliche Einsparung.

Damit sind wir bei einer Raumtemperatur von 0 Grad Celsius.
Eine Heizung ist nicht notwendig, Heizkörper können deinstalliert, der gesparte Platz dafür verwendet werden die Wechsel-Thermokleidung zu lagern.

Eine hervorragende Idee, auf die nur ein Akademiker aus einer Bildungsanstalt kommen kann.
Graham Weale ist unsere Startnummer 4.


Startnummer 5 gehört Johannes Rauch.
Johannes Rauch hat das Talent, die vollkommen sinnlosen Maskenregeln, die er Österreichern verordnet hat, so zu verändern, dass sie noch sinnloser werden, auf unterhaltsame Weise, das sei zugestanden. Heute.at schreibt:

“Unter anderem diese Regelung hat man nun in der 1. Novelle zur “COVID-19-Verkehrsbeschränkungsverordnung” bereinigt. Diese wurde am Donnerstagnachmittag im Bundesgesetzblatt kundgemacht, von Gesundheitsminister Johannes Rauch unterzeichnet und gilt daher bereits ab Mitternacht.

Erste, wichtige Änderungen sind neue Ausnahmen der Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske. Diese besteht nun nicht mehr während der Vornahme einer Corona-Testung, zur Inanspruchnahme einer Gesundheitsdienstleistung im Notfall (wenn dies unbedingt erforderlich ist) sowie zum Zweck der Identifikation für gesetzlich vorgeschriebene Identifikationspflichten (etwa beim Wählen).

Vor Abnahme ist allerdings auf das Vorliegen eines positiven Testergebnisses auf SARS-CoV-2 hinzuweisen. Die Maske darf nur für die unbedingt notwendige Dauer abgenommen werden, wobei der Aerosolausstoß möglichst gering zu halten ist.

Es wird denjenigen, der auf eine Mund-zu-Mund-Beatmung angewiesen ist, weil ihm nur auf diese Weise Leben eingehaucht werden kann, sicher freuen, dass Herr Rauch es nun erlaubt hat, dem Atemluftbedürftigen die Maske abzunehmen, immer angenommen, eine Situation, die eine Mund-zu-Mund-Beatmung notwendig macht, gelte entsprechend der 1. Novelle zur “COVID-19-Verkehrsbeschränkungsverordnung” als Notfall. Indes wird die Erleichterung potentiell Atemstillstehender durch die Notwendigkeit gedämpft, einen positiven Test auf SARS-CoV-2, sofern er dem Atemstillstand vorausgegangen ist, vor Abnahme erklären zu müssen und dann, nach Abnahme, die Luft anhalten zu müssen…. wegen dem Aerosolausstoß.

Österreich, das muss an dieser Stelle wieder eimal festgestellt werden, hat schon häufig noch größere Irre hervorgebracht als Deutschland. Indes ist dies eine Feststellung, die man sofort relativieren muss, denn aus Österreich stammen auch die erfolgreichsten Hobbymaler, die Deutschland jemals vorzuweisen hatte.

Welches Hobby hat eigentlich Herr Rauch?
Unabhängig von seinem Hobby ist er unsere Startnummer 5.


Mit Startnummer 6 schicken wir Matthias Quent, ehemaliger Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung, ein Stallgeruch, den man einfach nicht mehr los wird [not if we can help it] ins Rennen. Quent hat Watson ein Interview gegeben. Das Interview steht unter der Überschrift: “Klimarassismus: Wie sich Rechte die Klimakrise zunutze machen” und ist ein hervorragendes Beispiel für die unter Linken so weit verbreitete Fähigkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen: Sie erfinden eine “Klimakrise” und unterstellen anderen, sie würden sich das, was sie, die Linken gerade erfunden haben, zunutze machen wollen. Wenn man es sich lange genug vorsagt, kann man sich vermutlich auch davon überzeugen, dass Rechte das Heffalump gestohlen haben, ein einem Elefanten vergleichbares Wesen, das oft unerkannt in Räumen steht…

Quent sagt:

“In meiner Vorstellung heißt Freiheit, dass zumindest die Möglichkeit für Freiheit allen offensteht. Aber dass wir übermäßig konsumieren, auf der Autobahn rasen, in den Urlaub fahren und Reichtum anhäufen, geht direkt auf Kosten der Freiheit von anderen: von Menschen im globalen Süden, von Frauen und besonders von nachfolgenden Generationen.

[…]

In Deutschland wird es schon jetzt sozial und wirtschaftlich härter. Menschen gehen bereits auf die Straße, protestieren und klagen: “Warum sollen wir eigentlich für die Ukrainer leiden?” Es ist individuell nachvollziehbar, dass Menschen diese Fragen stellen. Aber gesellschaftspolitisch führt das zu einem Kurs von Egoismus, von Nationalismus. Und wenn wir das auf die Klimakrise beziehen, fragen viele bereits: “Warum sollte hier jemand Rücksicht auf das Weltklima nehmen? Wir können doch einfach so weitermachen.” Das wird sich aber über kurz oder lang rächen.”

Freiheit, ist in der Vorstellung von Quent keine Freiheit. Die Freiheit, die Quent meint, es ist die Freiheit, die ein Insasse in einem Krankenhaus für mental Beeinträchtigte teilt, der sich von allen möglichen Dingen verfolgt fühlt, der sich nicht traut, einen Fuß vor den anderen zu setzen, weil er dabei das Heffalump zertreten könnte, der Angst hat, weil die Nahrung, die er zu sich nimmt, dem Heffalump fehlt, so dass das Heffalump hungern muss, am Rande des Abgrunds zur Hungersnot balanciert, weil er, der wichtige Insasse, Teil einer der wichtisten Insassen-Rassen, die die arische Insassenwelt je hervorgebracht hat, weil er ein Stück Brot, mit Honig, Heffalumps lieben Brot mit Honig, gegessen hat, das dem Heffalump nun fehlt.

Narzissmus ist, was in den Sinn kommt, und dennoch scheint im Zusammenhang mit dem Klimaleiden Narzissmus ein Begriff zu sein, der dem Ausmaß des Leidens nicht gerecht wird. Zumal: Selbsthass ist Teil dieses Narzisstischen Syndroms, denn nur derjenige, der sich selbst hasst, ist bereit, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, weil vielleicht jemand, jemand, den er nicht kennt, den es vielleicht nicht einmal gibt, der generell in Klassenbegriffen wie Ukrainer oder Afrikaner, nie als Juri oder Winston vorkommt, etwas davon hat, oder haben könnte, wenn es ihn denn gäbe. Aber natürlich ist Quent in erster Linie einer, der diese Kur, die Abmagerungskur, weniger Essen, damit das Heffalump überleben kann, ANDEREN verordnet. Und er tut das, weil er sich davon Publicity und infolge ein Auskommen als Buchschreiber erhofft, das sein kärgliches Salär, das er als an einer Fachhochschule Gestrandeter erhält, aufbessert, denn er benötigt mehr Geld, um die Solidarität mit “Ukrainern” und “Afrikaner” zu finanzieren, die er von anderen fordert. Das Syndrom aus Narzismus, Masochismus und Selbstreferentialität ist bislang wenig erforscht und namenlos. Wir schlagen vor, es Heffalump-Syndrom zu nennen.

Matthias Quent ist unsere Startnummer 6


Starnummer 7 trägt Barbara Schöneberger, die uns bislang vollkommen unbekannt war, in der ZEIT aber als “Entertainer” bezeichnet wird.
Wohlan. Entertainer Schöneberger sagt:

“Früher wurde man im A8 abgeholt, und es gab Champagner, heute kommt der E-Golf. Aber einen Tesla zu kaufen macht einen noch nicht zum besseren Menschen, wenn man Herstellung und Entsorgung mitbedenkt. Es geht darum, den eigenen Impact zu entdecken, mit dem man selbst etwas ändern kann. Ansonsten warte ich dringend auf die Politik. Ich würde mir sehr gerne von Robert Habeck was verbieten lassen. Ich finde, wir brauchen strenge Verbote, denn jeder kann fast alles anders machen, wenn die anderen es auch tun müssen.”

Die Freude darüber, etwas verboten zu bekommen, die in der Aussage “Ich würde mir sehr gerne von Robert Habeck was verbieten lassen” zum Ausdruck kommt, sie steht nicht nur für eine offenkundig massiv vorhandene Willensschwäche, die so sehr ausgeprägt ist, dass Schöneberg offenkundig ohne Verbot von Robert Habeck außer Stande ist, sich etwas vorzunehmen und das Vorgenommene auch auszuführen, denn wäre Schöneberg dazu fähig, sie bedürfte keines Verbots. Mit dieser Willensschwäche geht offenkundig auch eine masochistische Persönlichkeitsstörung einher, den welcher normale Mensch gibt einem anderen einen Blankoscheck für Verbote, die die eigene Person betreffen? Und wie denkbehindert muss man sein, wenn man das ausplaudert? Aber damit nicht genug, nicht Verbote, nein “strenge Verbote” fordert, Schöneberger und begründet das damit, dass jeder, wenn er wie andere dazu gezwungen wird, fast alles machen kann.

Es soll tatsächlich Leute geben, die nach wie vor nicht wissen, wie es zum Dritten Reich kommen konnte.

Verbiete die Gewerkschaften, Mein Führer.
Verbiete andere Parteien, Mein Führer.
Verbiete den Juden die Teilhabe am öffentlichen Leben, Mein Führer.
Verbiete den Deutschen den Einkauf beim Juden, Mein Führer.
Verbiete Kindern das Aufwachsen außerhalb ideologischer Indoktrination, Mein Führer.
Verbiete den Verliebten die Heirat aufgrund von Rassegesetzen, Mein Führer.
Verbiete Verbrennungsmotoren, dem Klima zuliebe, Mein Führer.

Habeck fängt mit “H” an. Ein Zufall oder tatsächlich ein anderes Heffalump?

Barbara Schöneberger ist unsere Startnummer 7.


Nun zu Ricarda Lang, die ein eindrückliches Zeugnis dafür legt, dass man um den Parteivorsitz der Grünen auszufüllen wirklich keinerlei Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt, die man als grundlegend für diejenigen, die sich in der Öffentlichkeit zu Wort melden wollen, ansehen würde. Lang sagt und die Welt zitiert:

“Eine sichere Energieversorgung und der Kampf gegen die Klimakrise seien zwei Seiten derselben Medaille, betonte Lang. „Wer beides gegeneinander ausspielt, setzt wissentlich unsere Handlungsfähigkeit und die Freiheit künftiger Generationen aufs Spiel“, warnte die Co-Parteichefin. „Niemand kann es sich erlauben, so zu tun, als könnte das Klima jetzt mal warten.“
[…]
Der Weg aus der Energiekrise seien Sonne und Wind, versicherte Lang. „Und wir können es schaffen, Strom bis 2035 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.“

Es ist eine Manie, ein kollektiver Wahn, der vorzugsweise die befällt, deren Befähigung sich auf das Aufreißen der eigenen Klappe beschränkt. Aber es ist natürlich rational, in einer Zeit, in der die Brunnen versiegen, die wenigen, die es noch gibt, zuzuschütten oder, wahlweise, in einer Zeit, in der die Irren ohnehin Amok laufen, die wenigen Intelligenten, die es noch gibt, zu ermorden. Man könnte viele Beispiele finden, um den Irrsinn, der bei Lang gewöhnlich Satz wird, zu beschreiben. Aber kein Beispiel beschreibt den Irrsinn so gut, wie ihn Lang selbst zum Ausdruck bringt: Energieversorgung und Klimakrise seien zwei Seiten derselben Medaille, sagt Lang. Wer beides gegeneinander ausspiele, was bei zwei Seiten derselben Medaille schwerfallen dürfte, der setze unsere Handlungsfähigkeit und die Freiheit künftiger Generationen aufs Spiel.

Verbleiben wir kurz bei dieser willkürlich dahingeworfenen Wortfolge, von der sich Lang offenkundig Ahs und Ohs verspricht. Handlungsfähigkeit hat etwas mit Alternativen zu tun. Kohlekraftwerke oder Kernkraftwerke zu schließen, reduziert die Zahl der Alternativen, die zur Stromversorgung bereit stehen. Wer Alternativen reduziert, der verringert Handlungsfähigkeit, setzt sie also aufs Spiel. Lang beschreibt sich offenkundig selbst als Gefahr für “unsere Handlungsfähigkeit”. Der Zusammenhang zwischen der “Freiheit künftiger Generationen und “sicherer Energieversorgung” ist nicht unbedingt ersichtlich, man kann gar argumentieren, dass die individuelle Freiheit zu Zeiten der fossilen Romantik um das gemeinsame Lagerfeuer größer war, als sie das heute ist, schon aufgrund des Fehlens eines Sozialstaates war sie das. Indes kam das Mehr an Freiheit mit einem Weniger an Sicherheit, wie das nun einmal so ist. Nur im Kopf von Lang gehen Sicherheit und Freiheit eine Symbiose ein, so dass man lieber nicht wissen will, welches Chaos darin ein neuronales Netzwerk imitiert.

Was man weiß, reicht. Kein Mensch, der seine Sinne beisammen hat, behauptet, dass es irgendwie möglich sein könnte, den Strombedarf einer entwickelten Gesellschaft mit Solar- und Windenergie und ein wenig Wasser und Bio zu decken. Dass Lang es behauptet, behaupten kann, ohne dass ihr Gelächter entgegen schallt, ist eine der Anormalitäten der heutigen Zeit, in der noch die letzte kognitive Baustelle als Schuppen durchgeht.

Ricarda Lang ist unsere Startnummer 8.


Rekapitulieren wir das bisher Erreichte:

  • Robert Habeck hat eine Theorie entwickelt, die Pleite ohne Insolvenz zum Gegenstand hat: Startnummer 1
  • Jürgen Dörschner, Groupie Jürgen, hat die Theorie, die er falsch verstanden hat, dennoch verteidigt, schließlich ist Groupie Jürgen ein Energieexperte aus eigener Zuschreibung: Startnummer 2.
  • Marcel Fratzscher, finanziell von der Bundesregierung abhängiger DIW-Präsident hat die Rolle des Habeck-Groupie dadurch zu füllen versucht, dass er Bäckereien zum saisonalen Geschäft erklärt hat, zum energiesaisonalen Geschäft: Startnummer 3;
  • Graham Weale trägt Thermounterhosen und findet das Klasse. Ansonsten ist er an der Ruhr-Uni in Bochum: Startnummer 4;
  • Johannes Rauch, haucht absurden Regelungen kontinuierlich neuen Wahnsinn ein: Startnummer 5;
  • Matthias Quent wurde mit dem Heffalump-Syndrom diagnostiziert: Startnummer 6;
  • Barabara Schöneberger fleht um Verbote: Startnummer 7;
  • Ricarda Lang – ohne abgeschlossene Ausbildung eine kognitive Baustelle: Startnummer 8;

Wer erhält die eine Stimme, die Sie haben?

Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 36]?

Kantersieg. Außenminister der Ukraine, Annalena Baerbock, war in der letzten Wahl nicht zu stoppen. Ihr Bekenntnis, auf die eigenen Wähler zu spucken und sich stattdessen bei Ukrainern einzuschleimen, hat 617 Leser überzeugt (61,0%). Gegen Baerbock war dieses Mal kein Kraut gewachsen. Und so musste sich Christine Lagarde, die den Klimawandel als Grund für das eigene Versagen entdeckt hat, mit dem zweiten Platz zufrieden geben. 145 Leser (14,3%) fanden ihren Beitrag denkbehindert. Auf Platz 3 landete Anton Hofreiter mit seiner feinen Unterscheiden zwischen guten und bösen, zwischen übergewinnpflichtigen Unternehmen und solchen, die sich dumm und dämlich verdienen dürfen, mithilfe der Polit-Darsteller versteht sich. 93 Leser (9,2%) waren davon überzeugt.

Es folgen:

  • Tim Szent-Ivanyi (40 Stimmen, 4,0%);
  • Andrea Lindholz (39 Stimmen, 3,9%);
  • Philip Bruck (31 Stimmen, 2,8%);
  • Sigmar Gabriel (28 Stimmen, 2,8%);
  • Daniel Günther (19 Stimmen, 1,9%);

Wenn Sie die Beiträge der Titelaspiranten aus der letzten Woche noch einmal nachlesen wollen, dann können Sie das hier tun.



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