
Wir haben unsere Leser anlässlich des letzten intellektuellen Ausrasters von Karl Lauterbach gefragt, ob sich der Gesundheitsminister-Darsteller nur dumm stelle oder dumm sei. Das Ergebnis ist eindeutig: 1.427 Leser haben die Frage beantwortet, 787 sind der Ansicht, Lauterbach sei dumm (55,2%), 571 denken, er stelle sich nur dumm (40,0%) und 69 Lesern ist das egal (4,8%).
Von unserer Seite aus wäre die Sache damit geklärt.
Indes, für diejenigen, die sich weiterhin den Ratschlägen von Karl Lauterbach anvertrauen, es soll sie geben, bzw. diejenigen, die aufgrund der Ratschläge von Karl Lauterbach institutionellen Repressalien, deren Zweck darin besteht, sie in die vierte oder gar fünfte mod-RNA-Spritze zu treiben, ausgesetzt sind, ist die Sache nicht so einfach, denn Sie werden an Gesundheit und Leben bedroht.
Dass mod-RNA-Shots nicht vor Infektion mit SARS-CoV-2 und nach Infektion nicht vor Weitergabe von SARS-CoV-2 schützen, ist lange bekannt. Dass mod-RNA-Shots auch wenig dazu beitragen, einen schweren Krankheitsverlauf an COVID-19 zu verhindern oder Erkrankte vor dem Tod zu bewahren, ist lange Zeit vermutet und in jüngster Zeit in einigen Studien belegt worden, am umfassendsten findet sich dieser Beleg in einer Studie aus Österreich, die gerade veröffentlicht wurde:
Chalupka, Alena, Lukas Richter, Ali Chakeri, Ziad El‐Khatib, Verena Theiler‐Schwetz, Christian Trummer, Robert Krause et al. (2023). Effectiveness of a fourth SARS‐CoV‐2 vaccine dose in previously infected individuals from Austria. European Journal of Clinical Investigation: e14136.
Die Autoren sehen den wesentlichen Beitrag ihrer Studie in dem Ergebnis, dass eine vierte mod-RNA-„Impfung“ gegenüber einer dritten mod-RNA-„Impfung“, für diejenigen, die nach wie vor ihren Oberarm hinhalten, KEINERLEI Nutzen erbringt, im Gegenteil der geringe „Schutz“ vor Infektion schlägt nach kurzer Zeit in eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren um, was besonders misslich ist, weil die Shots keinerlei Schutz vor einem Versterben an COVID-19 bieten. Und natürlich, das fügen wir an, weil es bei den Autoren nicht vorkommt, kommen mod-RNA-Shots mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen, die das Spritz-Unterfangen zu einer Art mutwilliger Selbstverstümmelung oder absichtlicher Gesundheitsschädigung machen:
„In conclusion, in the general population of Austria with a history of a SARS-CoV-2 infection we did not observe a significant rVE (Vaccine Effectiveness) of a fourth vaccine dose for COVID-19 deaths during a time with already very low absolute risk for this outcome. We documented a transient rVE for SARS-CoV-2 infections, but this effect was reversed during extended follow-up in 2023. Repeated previous and more recent SARS-CoV-2 infections were both associated with significantly reduced reinfections. In general, our study results question whether recommendations for repeated vaccine boosters against SARS-CoV-2 are currently justified for large parts of the general population with a history of previous infections.“
Wir haben die Einordnung der Ergebnisse durch die Autoren an den Beginn dieses Textes gestellt, weil der Beitrag von Chalupka et al. (2023) viel mehr an Ergebnissen enthält, als die Autoren angeben. Welche Bomben im Geheimen schlummern, das stellen wir nun anhand von einer Abbildung und zwei Tabelle aus der Arbeit von Chalupka et al. dar.
Zunächst die Randbedingungen der Forschung:
Die Analysen und Ergebnisse der Autoren basieren auf einer mehr oder weniger Vollerhebung der Personen, die vor dem 1. November 2022 im Epidemiologischen Meldesystem Österreichs als ausweislich eines PCR-Tests mit SARS-CoV-2 infiziert, erfasst wurden. Für diese 3.986.312 Österreicher haben die Autoren einmal für den Zeitraum vom 1. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und einmal für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 untersucht, welchen Schutz vor Tod und Infektion ein vierter mod-RNA-Shot bietet. Er bietet keinen und erhöht nach kurzer Zeit die Anfälligkeit für SARS-CoV-2, so das Ergebnis, das unter normalen Umständen dazu führen müsste, dass die ineffizienten und gefährlichen Spritzbrühen von Pfizer/Biontech/Moderna vom Markt genommen würden. Indes, in der irren Zeit, in der wir leben, empfehlen Gestalten wie Karl Lauterbach mit Nachdruck die COVID-19 Shots, um Tod an COVID-19 zu verhindern…
Was die Autoren berichten, ist nicht alles, tatsächlich und aus unserer Sicht ist es eher der uninteressantere Teil der Ergebnisse. Stellen wir die Auslassungen anhand von zwei Tabellen und einer Abbildung dar.
Vorab die wichtigsten Daten:
- Vom 1. November 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind in Österreich 69 Personen an COVID-19 verstorben. Im selben Zeitraum gab es 89.056 Infizierte. Die IFR, die Infection Fatality Rate beträgt somit 0,08%.
- Zum 1. Januar 2023 gibt es im Datensatz von Chalupka et al. 1.223.216 Ungeimpfte, 911.986 ein oder zweimal Gespritzte, 1.352.471 dreimal Gespritzte und 490.623 viermal Gespritzte.
- Im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 werden 174.174 Infektionen mit SARS-CoV-2 gezählt (positiver PCR-Test), 225 Personen sollen an COVID-19 verstorben sein, IFR = 0,13%.
Die 69 Toten des Zeitraums vom 1. November 2022 bis 31. Dezember 2022 verteilen sich wie in der folgenden Tabelle dargestellt auf die jeweilige „Impfhäufigkeit“.
In Zeile drei ist die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu versterben, für die jeweils in der Spalte genannte Gruppe und im Vergleich zu „Reference“, also der Gruppe der dreimal Gespritzten dargestellt. Was man sieht, ist dass man nichts Signifikantes sieht, denn alle ausgewiesenen Vertrauensintervalle (CI = Confidence Intervall) überschreiten die Parität [z.B. für vier Shots: 1.24 (0,70 – 2,20)], d.h., die Wahrscheinlichkeit, dass ein vierter Shot im Vergleich zu einem dritten Shot vor Tod schützt ist kleiner und größer zugleich, kurz: Rauschen. Es gibt keinen statistisch feststellbaren Unterschied zwischen COVID-19 Shot 3 und 4 und anschließendem Versterben. Indes, dasselbe Ergebnis findet sich für ein-/zweimal Gespritzte und Ungeimpfte. In jedem Fall überschreitet der Vertrauensbereich die Parität und weist ein statistisch nicht signifikantes Ergebnis aus. D.h. im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit eines Versterben an COVID-19 gibt es zwischen Ungeimpften, ein-/zweimal, dreimal und viermal Gespritzten KEINERLEI feststellbaren Unterschied.
Noch dramatischer werden die Ergebnisse in der letzten Zeile: Hier findet sich die im Text von Chalupka et al. (2023) berichtete Effektivität einer vierten COVID-19 mod-RNA-Spritze von 17% (1 – 0,83), mit der ein vierter Shot im Vergleich zu einem dritten Shot vor einer Infektion schützen sollen. Indes, Ungeimpfte sind im Vergleich zu dreifach Gespritzten um 34% besser vor einer Infektion geschützt. Jeder mit mod-RNA-Gespritzte unabhängig von der Anzahl der Shots, die er intus hat, hat demnach eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren als ein Ungeimpfter. Ein beeindruckendes Dokument der Überlegenheit natürlicher Immunität.
Das selbe Bild ergibt sich, noch dezidierter für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023:
Im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu versterben, gibt es KEINERLEI Unterschied zwischen einem Ungeimpften und einem Gespritzten, egal, wie häufig sich ein Gespritzter hat spritzen lassen, aber es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen Ungeimpften, die mindestens eine Infektion mit SARS-CoV-2 hinter sich gebracht haben und Gespritzen: Die Ungeimpften haben eine um 67% geringere Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren als dreimal Gespritzte. Dagegen erhöht die vierte Spritze nach nur wenigen Monaten die Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Mit anderen Worten: Je mehr mod-RNA-Brühe, desto sicherer eine Infektion mit SARS-CoV-2. Mod-RNA-Shots scheinen eine Art Überlebensglücksspiel für diejenigen zu sein, die sich nicht gegen die Spritzübergriffe wehren können oder es lieben, ihre morbide Ader auszuleben.
Aber es kommt noch schlimmer:
Nach Juni 2023 haben Chalupka et al. keine Daten mehr erhoben. Welche Werte seither erreicht werden, ist der individuellen Schätzung unserer Leser überlassen. Nur eines ist sicher: Den besten Schutz vor einer SARS-CoV-2 Infektion bietet es, ungeimpft zu bleiben. Und weil mod-RNA-Shots auch was das Verhindern eines COVID-19 Todes angeht, hinter natürlicher Immunität zurückbleiben, kann man an dieser Stelle feststellen, dass ein vierter Shot, wie schon der dritte Shot, aber das nur nebenbei, das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 und damit verbunden die Zahl derer, die an COVID-19 versterben erhöhen wird, einfach deshalb, weil sich mehr Gespritzte als Ungeimpfte mit SARS-CoV-2 infizieren und zwischen beiden, was die Überlebenswahrscheinlichkeit angeht, keinerlei Unterschied besteht.
Wer zur „COVID-19 Impfung“ aufruft, befördert somit die Sterblichkeit.
Noch ein Nachtrag.
Die Analysen basieren auf Österreichern, die einen positiven PCR-Test vorzuweisen haben.
Da SARS-CoV-2 mittlerweile endemisch geworden ist, kann man davon ausgehen, dass der Anteil derjenigen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, Richtung 100% geht.
