Er hat sich während der Plandemie einen Namen als einer gemacht, der englischsprachige Tweets, in denen angeblich tolle Studien besprochen wurden, radebrechend ins Deutsche übertragen hat, um sich als großer Wissenschaftler zu inszenieren. Dass seine Auswahl der Tweets dabei eine erhebliche Schlagseite hatte, und die Tweets in den meisten Fällen, was die angebliche wissenschaftliche Aussage angeht, weit daneben lagen, das sei an dieser Stelle nur angemerkt. Wir haben viele der „Lauterbach-Tweets“, mit denen er Unfug verbreitet hat, auf ScienceFiles besprochen.
Am besten fasst man die intellektuelle Qualität der Beiträge von Lauterbach in dieser Zeit mit dem Hinweis zusammen, dass er, Lauterbach, allen Ernstes behauptet hat, COVID-19 Shots seien NEBENWIRKUNGSFREI. Eine irre Behauptung, die ein gerüttelt‘ Maß an Ignoranz, ideologischer Verblödung oder Boshaftigkeit voraussetzt.
Nun ist die Plandemie vorbei und Leute wie Lauterbach müssen sich eine neue Spielwiese suchen, um sich als „informiert“ und damit anderen überlegen inszenieren zu können. Und so kommt es, dass der „Mediziner“ Lauterbach sich zum Experten in Sachen „erneuerbarer Energie“ erklärt hat.
Obschon dieser Tweet auf einer realen Begebenheit aufsetzt, führt er in einer Weise in die Irre, die einmal mehr die Wahl zwischen Ignoranz, ideologischer Verblödung oder Boshaftigkeit offen lässt.
Was Lauterbach hier als Erfolg des Ausbaus angeblich erneuerbarer Energien im Vereinigten Königreich (nicht in England) feiert, ist tatsächlich ein Problem, das 2025 für rund 149 Stunden entstanden ist: Eine Energieproduktion, die den Bedarf übersteigt und die Stablität des Stromnetzes, des National Grid, in Gefahr bringt. Wie wir schon des öfteren geschrieben haben, kann man Sonne und Wind nicht herunteregulieren. Wenn die Sonne scheint, liefern Solarparks Strom, wenn der Wind weht, liefern Windfarmen Energie und in beiden Fällen muss man entweder, was produziert wird, ins Netz integrieren oder die entsprechenden Lieferanten stilllegen, also vom Netz nehmen, was bei Solarparks sehr schwierig ist. Es bleiben Windparks.
weiß: Nachfrage; grün: Renewables, rot: fossil, blau: Kernenergie; Quelle: National Grid Live
Wenn ein Windpark vom Netz genommen wird, obwohl er Strom produzieren könnte, erhalten die Betreiber im Vereinigten Königreich so genannte Curtail Payments. Im Jahr 2025 haben sich diese Zahlungen auf 363 Millionen GBP summiert, Kosten, die entstehen, weil jemand, der Strom produzieren könnte, dafür bezahlt wird, dass er es lässt.
Eine irre Politik mit irren finanziellen Folgen.
Aber damit sind die Kosten nicht am Ende, denn im Vereinigten Königreich bläst zwar häufig der Wind und es gibt sogar ab und an Sonne, aber es gibt beides nicht annähern häufig und dauerhaft genug, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Also müssen im Wesentlichen Gaskraftwerke vorgehalten und hochgefahren werden, wenn der Strom von Wind und Solar ausbleibt. Dadurch entstehen Balancing Costs, die sich im Jahr 2025 auf rund 2,4 MILLIARDEN GBP belaufen haben, Kosten, die im Wesentlichen durch Backup für unzuverlässige Energieträger, für Wind- und Solarenergie entstehen, Kosten eines ideologischen Traums. Immense Kosten für ein Land, dessen Strompreise ohnehin europäische und Weltspitze sind.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Vereinigten Königreich, den Mad Ed Miliband (Der Troubadour vor Windturbine) vorantreibt, als sei es ihm ein Bedürfnis, das Königreich in wenigen Jahren in Grund und Boden zu fahren, amplifiert diese Probleme. Er führt dazu, dass die Curtail Payments, die nunmehr für mehr Windparks gezahlt werden müssen, damit sie KEINEN Strom produzieren, explodieren (10% Kostenzuwachs von 2024 auf 2025), sie führen dazu, dass die Gefahr VIEL ZU VIEL Strom an den wenigen Tagen zu produzieren, an denen sich Sonne und Wind ein gemeinsames Stell-Dich-Ein im Vereinigten Königreich geben, steigt und somit die Notwendigkeit, den zuviel erzeugten Strom loszuwerden, da ansonsten die Integrität des National Grid gefährdet ist und ein Blackout droht.
Und weil dem so ist, die Lügenclique, die im UK Regierung spielt, aber verhindern will, dass dies bekannt wird, schon weil es bedeutet, dass die Strompreise für Briten weiter steigen werden, hat es NESO, der National Energy Sector Operator, eine neue Agentur, die für die Sicherheit und Planung der Stromversorgung im Vereinigten Königreich zuständig ist, in die folgenden Worte gepackt:
„Periods of surplus electricity have become more common in recent years. Since 2019 NESO has redesigned how it manages Great Britain’s national electricity network, introducing tools to manage times when generation from lower carbon sources is high.
These include new services that provide system stability and voltage support, traditionally delivered by power stations. By using smaller, flexible technologies to deliver these services – including wind farms, solar and batteries – NESO can balance supply and demand while maintaining system security at the same or lower cost.
NESO’s updated Demand Flexibility Service allows consumers and businesses to be rewarded for increasing electricity use via their energy suppliers or third-party apps. For example, by running appliances like washing machines or dishwashers and charging electric vehicles during periods of excess supply. Alongside other NESO tools, this will help balance the system and reinforce energy security.“
Perioden, zu denen zu viel Strom erzeugt werde, seien in den letzten Jahren häufiger geworden. Tatsächlich war dies an 149 Stunden des Jahres 2025 der Fall. Aber der Ausbau sorgt natürlich dafür, dass zu den Zeiten, zu denen ein Surplus produziert wird, deutlich mehr Surplus produziert und damit die Integrität des National Grid erheblich in Gefahr gebracht wird. Ergo versucht man bei NESO nicht nur den Leuten Sand in die Augen zu streuen, sondern zudem die Nachfrage, die ab Mai, wenn dieses Problem in der Regel auftritt, geringer ist als im Winter, schon weil die Heizungen der meisten Briten nicht laufen, künstlich zu erhöhen, indem man die Stromkunden, die dafür „eligible“ sind, mit geringeren Strompreisen anreizt. Die Leute, die ein solches Angebot erhalten und wahrnehmen können, das sind Leute, die an entsprechenden „Schemes“ der Stromversorger beteiligt sind UND ein Smartmeter installiert haben. Also eine kleine Gruppe von naiven Leuten aus der Mittelschicht.
Die Realität hinter dem blödsinnigen Tweet von Lauterbach ist also eine ganz andere. Es geht nicht darum, Bürger Strom billiger zu geben, sondern Verluste zu vermeiden, die zwangsläufig entstehen, wenn man Franzosen oder Dänen dafür bezahlen muss, dass sie den Überschuss-Strom abnehmen. Am 25. Mai 2025 waren 35.18 GBP Zuzahlung pro MWh notwendig, damit Franzosen und Dänen den Überschuss-Strom abgenommen haben. Und diese Zuzahlung wird der Rechnung der britischen Stromkunden zugeschlagen, ein Grund, warum Briten in Europa mit die höchsten Strompreise zu zahlen haben. NESO versucht somit, eine mit dem Ausbau angeblich Erneuerbarer Energien einhergehende explodierende Rechnung dafür zu verschleiern, dass Windparks vom Netz genommen werden (Curatil Payments) bzw. Gaskraftwerke vorgehalten werden müssen, um kurzfristig den Strom, den Wind und Sonne nicht liefern, zu schönen, immense, steigende Kosten, die allesamt den Stromkunden aufgebürdet werden, durch ein paar Treats, die an diejenigen verteilt werden, die sich den Stromblockwart per Smartmeter ins eigene Haus geholt haben.
Billiges Gaslighting, auf das nur ideologisch Verblödete hereinfallen.
Der britische Strommix für die letzten 30 Tage sieht übrigens so aus:
Wind- und Solarparks sind gemeinhin nicht in der Lage, den Strombedarf des Landes zu decken, nur zu bestimmten Zeiten, zu denen sich Wind und Sonne gemeinsam einstellen (heute ist es z.B. sonnig, aber weitgehend windstill) können beide den Bedarf AM TAG und für kurze Zeit decken. Indes ist das Vereinigte Königreich im Verlauf des Ausbaus Erneuerbarer Energeien von einem Netto-Strom-Exporteur zu einem Netto-Strom-Importeur geworden. Knapp 15% des jährlichen Strombedarfs müssen über Unterseekabel aus Frankreich, Dänemark, Norwegen, Belgien, Schweden oder den Niederlanden importiert werden – Tendenz steigend.
Ein etwas anderes Bild, als das, das der nebenwirkungsfreie Karl verbreiten will.
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„Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
Bis auf des Baumes Blätterdach
Und bläht sich auf und quakt: „ja, ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!“
Und wie der Vogel frisch und süß
Sein Frühlingslied erklingen ließ,
Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen
Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.
„Jucheheija heija!“ spricht der Fink,
„Fort flieg ich flink!“
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.
„Wat!“ – ruft der Frosch, – „dat kann ick
och!“
Macht einen ungeschickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt
Und hat für ewig ausgequakt.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär ́
So irrt sich der.“
―Wilhelm Busch
Der eher „weniger nebenwirkungsfreie“ neue „Experte für grüne Energie Karl Lauterbach“ reiht sich nahtlos ein in die Reihe weiterer „Experten“, so z.B. des nach „100 Prozent Erneuerbare“ frohlockenden „Professors für Regenerative Energiesysteme Volker Quaschning“, der davon quatscht (Zitat): „Wenn die Sonne scheint, versorgt sich Deutschland schon selbst mit Strom aus erneuerbaren Energien. Nur nachts fehlt etwas Energie“.
Der scheint aber als „Experte“ nicht einmal zu wissen, dass die Nacht in etwa genausolang ist wie der Tag und nachts KEINE Sonne scheint (und meist auch KEIN bis nur wenig Wind weht), also nachts nicht nur „ETWAS Energie“ aus „Erneuerbaren“ fehlt, sondern eher deren KOMPLETTER Beitrag ausbleibt, also zumindest tendenziell gegen 0 Prozent geht.
Oder nehmen wir die „Energie-Ökonomin Claudia Kemfert“, die doch tatsächlich weiß (Zitat): „Natürlich gibt es wenige Stunden im Jahr, in denen keine Sonne scheint oder kein Wind weht“ …[und] … Deutschland braucht keine neuen Gaskraftwerke“.
Aha!
Nehmen wir der Einfachheit einmal an, in Deutschland dauert die (im Allgemeinen sonnenfreie) Nacht durchschnittlich 10h. Das wären dann im Jahr allein (365 * 10 =) 3650 nachtbedingte, sonnenfreie Stunden. Dazu kämen noch die Tagestunden OHNE nennenswerte Ausbeute für die Photovoltaik (nennen wir sie sonnenarm), so dass wir letztlich nur auf ca. 1900 jährliche wirkliche Sonnenstunden (Quelle Statista) kommen.
Wer nun allerdings, ausgehend von den ca. (365 * 24 =) 8760 Jahres-Gesamtstunden und den ca. 1900 jährlichen Sonnenstunden, über die verbleibenden (8760 – 1900 =) 6860 sonnenarmen oder sonnenfreien Stunden behaupt, das „seien nur weniger Stunden im Jahr“, der hat entweder eine etwas eigentümliche Vorstellung von dem Begriff „wenig“ oder aber keine Ahnung von einfachster Mathematik, denn der Anteil der sonnenarmen oder sonnenfreien (und damit NICHT ausbeuteeffektiven) Stunden in Höhe von (6860 / 8760 *100 =) 78% an den jährlichen Gesamtstunden ist streng mathematisch alles andere als „wenig“, sondern eher „viel“.
Das Merkwürdige daran ist nur, dass niemand aus den „Qualitäts“-Medien diesen „Experten“ mal die drängende Frage stellt, woher sie denn in den 6860 sonnenarmen bzw. sonnenfreien Stunden bzw. 78 % des Jah die notwendige Energie herbekommen wollen, wenn Deutschland (UND nach dem Wunsch der Grün:innen und Frau Kemfert natürlich auch ALLE seine europäischen Nachbarn!) weder Atomkraftwerke, noch Kohlekraftwerke und erst recht keine Öl-und Gaskraftwerke mehr brauchen bzw. betreiben sollen.
Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasse-Kraftwerke können es jedenfalls nicht generell richten, da viel zu sehr von landesspezifischer Geografie, Geologie und verfügbarer Anbaufläche abhängig.
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„Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
Bis auf des Baumes Blätterdach
Und bläht sich auf und quakt: „ja, ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!“
Und wie der Vogel frisch und süß
Sein Frühlingslied erklingen ließ,
Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen
Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.
„Jucheheija heija!“ spricht der Fink,
„Fort flieg ich flink!“
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.
„Wat!“ – ruft der Frosch, – „dat kann ick
och!“
Macht einen ungeschickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt
Und hat für ewig ausgequakt.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär ́
So irrt sich der.“
―Wilhelm Busch
Der eher „weniger nebenwirkungsfreie“ neue „Experte für grüne Energie Karl Lauterbach“ reiht sich nahtlos ein in die Reihe weiterer „Experten“, so z.B. des nach „100 Prozent Erneuerbare“ frohlockenden „Professors für Regenerative Energiesysteme Volker Quaschning“, der davon quatscht (Zitat): „Wenn die Sonne scheint, versorgt sich Deutschland schon selbst mit Strom aus erneuerbaren Energien. Nur nachts fehlt etwas Energie“.
Der scheint aber als „Experte“ nicht einmal zu wissen, dass die Nacht in etwa genausolang ist wie der Tag und nachts KEINE Sonne scheint (und meist auch KEIN bis nur wenig Wind weht), also nachts nicht nur „ETWAS Energie“ aus „Erneuerbaren“ fehlt, sondern eher deren KOMPLETTER Beitrag ausbleibt, also zumindest tendenziell gegen 0 Prozent geht.
Oder nehmen wir die „Energie-Ökonomin Claudia Kemfert“, die doch tatsächlich weiß (Zitat): „Natürlich gibt es wenige Stunden im Jahr, in denen keine Sonne scheint oder kein Wind weht“ …[und] … Deutschland braucht keine neuen Gaskraftwerke“.
Aha!
Nehmen wir der Einfachheit einmal an, in Deutschland dauert die (im Allgemeinen sonnenfreie) Nacht durchschnittlich 10h. Das wären dann im Jahr allein (365 * 10 =) 3650 nachtbedingte, sonnenfreie Stunden. Dazu kämen noch die Tagestunden OHNE nennenswerte Ausbeute für die Photovoltaik (nennen wir sie sonnenarm), so dass wir letztlich nur auf ca. 1900 jährliche wirkliche Sonnenstunden (Quelle Statista) kommen.
Wer nun allerdings, ausgehend von den ca. (365 * 24 =) 8760 Jahres-Gesamtstunden und den ca. 1900 jährlichen Sonnenstunden, über die verbleibenden (8760 – 1900 =) 6860 sonnenarmen oder sonnenfreien Stunden behaupt, das „seien nur weniger Stunden im Jahr“, der hat entweder eine etwas eigentümliche Vorstellung von dem Begriff „wenig“ oder aber keine Ahnung von einfachster Mathematik, denn der Anteil der sonnenarmen oder sonnenfreien (und damit NICHT ausbeuteeffektiven) Stunden in Höhe von (6860 / 8760 *100 =) 78% an den jährlichen Gesamtstunden ist streng mathematisch alles andere als „wenig“, sondern eher „viel“.
Das Merkwürdige daran ist nur, dass niemand aus den „Qualitäts“-Medien diesen „Experten“ mal die drängende Frage stellt, woher sie denn in den 6860 sonnenarmen bzw. sonnenfreien Stunden bzw. 78 % des Jah die notwendige Energie herbekommen wollen, wenn Deutschland (UND nach dem Wunsch der Grün:innen und Frau Kemfert natürlich auch ALLE seine europäischen Nachbarn!) weder Atomkraftwerke, noch Kohlekraftwerke und erst recht keine Öl-und Gaskraftwerke mehr brauchen bzw. betreiben sollen.
Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasse-Kraftwerke können es jedenfalls nicht generell richten, da viel zu sehr von landesspezifischer Geografie, Geologie und verfügbarer Anbaufläche abhängig.
Dem Charakter nach muss der Lauterbach Schmutzfluss heißen.