Ein vorbestrafter Räuber mit einem wahrscheinlich tödlichen Cocktail aus Fentanyl, Norfentanyl, Cannabinoiden und Metamphetaminen im Blut gerät in eine Polizeikontrolle. Er soll mit Falschgeld bezahlt haben. Die Kontrolle wird in die Geschichte eingehen, denn Derek Chauvin kniet minutenlang auf Schulter und Hals des vorbestraften Räubers, der hörbar sagt: „I can’t breathe“.
Ein gesetzestreuer 18jähriger Student wird auf dem Nachhauseweg von einem 23jährigen mit einem Kirpan (21 Zentimeter langes ritueles Messer der Sikh) angegriffen. Stiche von hinten in die Beine zeigen, dass der 18jährige versucht hat, zu fliehen. Ein Stich in die Lunge erweist sich als tödlich. Auch der 18jährige sagt gut vernehmlich: „I can’t breathe“.
Beide, der 43jährige Drogensüchtige, der in Minneapolis in eine Polizeikontrolle geraten ist und der 18jährige, der in Southampton unterwegs war, sterben an diesem Tag.
Beide werden als talentierte Sportler beschrieben.
In beiden Fällen gibt es Videoaufnahmen, die den Tathergang mehr als deutlich zeigen.
In beiden Fällen ist Polizei vor Ort.
In beiden Fällen trägt die Polizei zum Tod bei.
Derek Chauvin hat das Ableben von Floyd mindestens befördert, die Polizeibeamten, die in Southampton vor Ort aufgetaucht sind, fanden es wichtiger, dem 18jährigen Henry Nowak Handschellen zu verpassen, weil ihn der 23jährige Vickram Digwa der rassistischen Beleidigung bezichtigt hat, als erste Hilfe zu leisten.
In beiden Fällen kam medizinische Hilfe zu spät.
Kann vor Ort nur noch den Tod von Floyd bzw. Nowak feststellen.
Zwischen beiden Ereignissen liegen fünfeinhalt Jahre. Floyd ist im Mai 2020 verstorben, Nowak wurde im Dezember 2025 umgebracht.
Und doch sind die Reaktionen auf beide Ereignisse so unterschiedlich, dass sie unterschiedlicher kaum sein könnten.
Floyd wurde zum Aufreger für eine ganze Generation. Horden von Menschen, die nur auf eine Gelegenheit gewartet zu haben scheinen, um ihren vermeintlichen Antirassismus zu Markte zu tragen, fluteten Städte in Nordamerika und Europa und legten viele der gefluteten Städte in Trümmer. Black-Lives-Matter, eine Geldeinsammelstelle wurde gegründet, um Kasse mit dem Hype zu machen. Weiße ließen sich in Ketten durch Straßen führen, um das Schicksal von Sklaven zu erleben. Der Irrsinn trug unzählige Früchte, die meisten davon wurden mittlerweile in Wertgegenstände investiert.
Und natürlich durften auch die Medien nicht fehlen.
Der 46 Jahre alte Straftäter aus den USA war Frontpage-Nachricht in ganz Europa. Schlagzeile nach Schlagzeile wurde unter Verwendung der Worte „Rassismus“, denn Floyd war schwarz, Polizeigewalt, Mord und Donald Trump produziert. 62 Meldungen hat allein die ARD-tagesschau mit dem Fall von George Floyd bestückt, 11 Videos wurden zu George Floyd gedreht. 2 Audiodateien sind nach wie vor verfügbar.
Bis heute wird der Tod von George Floyd zelebriert. Bis heute gleich die Ergebnisseite von Google, die die Suche „George Floyd“ für Deutschland produziert, einem Schrein, der der Anbetung gewidmet ist:
George Floyd erhielt ein Staatsbegräbnis.
Henry Nowak wurde von seinen Angehörigen beigesetzt, ohne dass sich auch nur einer der „guten Menschen“, die so sehr für Gerechtigkeit eintreten, dafür interessiert hätte.
Es gab keinerlei Medienressonanz auf den „Fall“ Henry Nowak. Erst nachdem Robert Jenrick, Reform UK, den Fall im House of Commons zur Sprache gebracht hat, haben sich BBC und Sky News und ITV genötigt gesehen, von dem Fall zu berichten, dem Fall, der nicht über die Grenzen von Großbritannien hinaus gelangt ist.
Kein internationaler Aufschrei.
Keine Bewegung: Student Lives Matter.
Keine öffentlich inszenierten Trauerfeiern.
Die Suche nach Henry Nowak für deutsche Medienangebote, führt zu dem folgenden Ergebnis:
Zwei alternative Medien, die den Fall von Henry Nowak aufgegriffen haben, sitzen am Anfang von Suchergebnissen, die sich ab Eintrag 3 auf den Preis für „Bestes Entertainment“ (Radio PSR, Henry Nowak und Steffen Lukas, „Sing meinen Job!“) beziehen.
Wie lässt sich die unterschiedliche Behandlung zweier Todesopfer, zweier Todesfälle, die ein erschreckendes Ausmaß an Inkompetenz bei Polizisten offenbart haben, deren Einzelheiten beim Lesen von Schauder zu ungläubigem Staunen führen, erklären?
Wie kann man das vollkommene Fehlen einer deutschen MS-Berichterstattung zu einem Mord an einem 18jährigen, dessen Tod polizeilich befördert worden zu sein scheint, wie dies bei George Floyd wohl auch der Fall war, erklären?
Die Erklärung muss etwas umfassen, das beide Fälle unterscheidet, ein Merkmal, dass von denen, die sich darauf gestürzt haben, besonders hoch bewertet wird, weil es das Merkmal ist, auf das sie ihre ganze Überlegenheit bauen, mit der sie versuchen, ihre psychische Labilität zu bekämpfen.
Floyd war verurteilter Straftäter, Nowak nicht.
Floyd war drogensüchtig, Nowak nicht.
Floyd war ein Schwarzer, Nowak ein Weißer.
Floyd wurde „Opfer“ eines weißen Polizisten, Nowak Opfer eines Sikh.
Vier Unterschiede, die bei linken einen perversen Schutzreflex auslösen, denn Straftätern kann man sich überlegen fühlen, wenn man nicht selbst einer ist. Man kann sie zum Helden aufbauen, der in Manier eines Robin Hood dem kapitalistischen „Schweinesystem“ trotzt. Drogensüchtige sind für Linke per se Opfer der Gesellschaft, der Gesellschaft, in der die meisten von ihnen keinen Fuß gefasst haben, weshalb sie „die Gesellschaft“ hassen. Schwarze sind die Bewohner linker Plantagen, die dort gehalten werden, um regelmäßig zum Objekt linker Zuwendung und linken Mitgefühls degradiert zu werden, zu den Armen, die stetem Rassismus unterworfen sind, sich nicht ohne Hilfe der große linken Weißen helfen können, zu den Schwarzen, die Linke so gerne erniedrigen, um sie zum Objekt ihrer Erhabenheit herabwürdigen zu können. Und Dass Floyd von einem weißen Polizeibeamten bekniet wurde, macht das Set perfekt, ein weißer Polizist, Symbol weißer Hegemonie, Bedeutungsträger für all das, was Linke als Vorurteile mit sich herumtragen und bei anderen bekämpfen…
Nowak hat auf ganzer Linie verloren.
Er ist für Linke nicht brauchbar, nicht straffällig, nicht drogensüchtig, weiß, ein normaler Junge mit ganz normalen Hoffnungen und Träumen, der etwas aus sich machen will, niemand, dem man sich überlegen fühlen kann.
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Das kann ich so nicht stehenlassen. Posthum zum Quasi-Helden verklärt – dafür würde mancher alles tun. Dass diese Umdeutung und Ausschlachtung seiner Person natürlich nur im politischen Interesse bestimmter Kreise war – geschenkt. Vor der Wahl und nach der Wahl ist das gleiche Problem, siehe Merz.
Zuweilen werden auch weiße Frauen instrumentalisiert, wenn sie in die spalterische Agenda passen (siehe Collin Fernandes). Aber weiße Männer sind immer böse, also sind nur tote weiße Männer gute weiße Männer.
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Show CommentsBurn – brandschatzen
Loot – plündern
Murder – morden
= BLM
Auch George Floyd zählte nicht. Opfer werden brutal politisch instrumentalisiert, wenn sie sich im Sinne von Interessen instrumentalisiieren lassen.
Das kann ich so nicht stehenlassen. Posthum zum Quasi-Helden verklärt – dafür würde mancher alles tun. Dass diese Umdeutung und Ausschlachtung seiner Person natürlich nur im politischen Interesse bestimmter Kreise war – geschenkt. Vor der Wahl und nach der Wahl ist das gleiche Problem, siehe Merz.
Jeder kann den Rassismus gegen Weiße sehen, der Augen im Kopf und Verstand hat.
Zuweilen werden auch weiße Frauen instrumentalisiert, wenn sie in die spalterische Agenda passen (siehe Collin Fernandes). Aber weiße Männer sind immer böse, also sind nur tote weiße Männer gute weiße Männer.
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