Wenn Sie sich für wissenschaftliche Nachrichten interessieren und zuweilen bei Science Daily vorbeischauen, dann ist ihnen vielleicht diese „Jubelmeldung“ aufgefallen:
Ein Durchbruch in der Forschung.
Der erste von künstlicher Intelligenz am Computer komponierte Inpfstoff gegen Sarbeco-Coronaviren, also die Klasse von Coronaviren, zu denen SARS und SARS-CoV-2 gehören und die sich ACE2-Rezeptoren zunutze machen, sei erfolgreich am menschlichen Subjekt getestet und für ungefährlich und wirksam (weckt eine Immunreaktion) befunden worden. Ziel dieses Pan-Sarbeco-Impfstoffes sei es, so liest man weiter, nicht nur gegen bekannte, sondern auch gegen unbekannte Viren aus der Familie der Sarbecoviren zu schützen.
Gehen wir etwas ins Detail.
Die Forscher von der Universität in Cambridge und ihre privatwirtschaftlichen Start-Up Partner von DIOSynVax haben künstliche Intelligenz über alle vorhandenen Gensequenzen von Sarbecoviren, die weltweit gesammelt wurden, geschickt, um Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Wenn man das, was viele unterschiedliche Mutationen von SARS oder SARS-CoV-2 usw. gemeinsam haben, auffindet, so die Idee, dann kann man einen einzigen Impfstoff für viele Viren, einen Impfstoff der gegen unterschiedliche Varianten gleichermaßen wirksam ist und der – so die Hoffnung – gleich noch vor zukünftigen Mutationen schützt, entwickeln und zum Einsatz bringen.
Die großen Hoffnungen, die sich mit diesem Pan-Impfstoff verbinden, bringt Professor Saul Faust von der University of Southampton am besten und vielleicht am naivsten auf den Punkt:
He added: „This new class of universal vaccines are future-proofed. They not only protect against many variants simultaneously, but potentially against related viruses that haven’t yet emerged and spilt over to humans.
Die Zukunft ist gerettet.
Wir sind sicher.
Viren können uns mal.
Zurück in die Realität:
Die Ergebnisse basieren auf 36 Freiwilligen, die zwischen Dezember 2021 und September 2023 angeworben wurden, unter der Herrschaft unterschiedlicher SARS-CoV-2 Varianten von BA.1 bis XBB. Sieben Freiwillige mussten nach der ersten bzw. der zweiten Superimpfung gegen alle Sarbecoviren – vorhanden und noch aufzutauchend -, aussortiert werden, weil sie sich mit einem Sarbecovirus, mit SARS-CoV-2 infiziert hatten. Letztlich blieben 26 Freiwillige übrig, um diese schönen Plots zu fabrizieren, die zeigen, dass man nichts Besonderes, sondern ziemlich Enttäuschendes, bestenfalls mittelmäßige Reaktionen des Immunsystems der Freiwilligen auf mehrere Dosen des Super-Impfstoffes gefunden hat:
Und weil es ein so extremer Gegensatz zur Jubelmeldung in Science Daily ist, lassen wir die Autoren, deren Studie in Science Daily besprochen wird, selbst zu Wort kommen. Sie schreiben hier (keine Sorge, nach dem Zitat finden Sie unsere kurze und knappe Zusammenfassung in deutscher Sprache):
„Overall, binding titres following vaccination were modest across dose groups. In Group 3 (0.8 mg), a statistically significant increase in SARS-CoV-1 RBD binding titers was observed between week 2 and week 6, and between week 4 and week 6 (p < 0.05, Friedman test with Dunn’s correction), however, these changes remained within the range of pre-existing responses. In the higher-dose Group 4 (1.2 mg), the only significant change detected was for the vaccine construct RBD between week 1 and week 6 (p < 0.05).“
Insgesamt war die Immunreaktion auf den Impfstoff moderat, eine signifikante Reaktion, gemessen als Zunahme der Titer wurde zwischen Woche 4 und 6 in einer der drei Gruppen gemessen und dann nicht mehr. Die Höhe der Dosis hatte keinerlei Effekt.
Although pEVAC-PS was designed to elicit cross-reactive responses against both SARS-CoV-2 and SARS-CoV-1, this intended boosting effect was not observed. Antibody titers to the SARS-CoV-1 RBD (red violin plots) remained consistently lower than those to the SARS-CoV-2 Wuhan and Vaccine RBDs across all dose groups. Variability between participants was notable, likely reflecting the small group sizes and differences in prior SARS-CoV-2 exposure. In particular, most participants in the first group (10 of 12) had received two previous SARS-CoV-2 vaccine doses and were enrolled earlier in the pandemic, potentially influencing both baseline and post-vaccination antibody levels.
Obschon sich mit dem Superimpfstoff (pEVAC-PS) die Hoffnung verbindet, allen Sarbecoviren gleichermaßen den Garaus zu machen, gibt es keine entsprechende Kreuzimmunität mit SARS-CoV zu berichten, und es scheint, dass die Ergebnisse von vorausgegangenen Impfungen gegen SARS-CoV-2 beeinflusst wurden, also nichts wert sind.
To assess longer-term antibody persistence, serum samples collected at week 12 (day 84) were compared with those from week 8 (day 56),and tested by ELISA for both SARS-CoV-1 and SARS-CoV-2 RBDs (supp Fig. 3). Statistical comparison using the Mann–Whitney test confirmed no significant differences between the two time points for either antigen or across all groups.
Es gibt keinen Hinweis auf Schutz, der über die Woche 8 nach Impfung hinausgeht.
Collectively, these data do not support a robust vaccine-induced increase in antibody responses beyond pre-existing levels. However, increases in binding titers were localised only to the Group 4 (1.2 mg), for the specific vaccine construct, reaching statistical significance by Week 6. Antibody levels remained stable up to week 12, suggesting limited waning within the sampling period.
Die Ergebnisse geben keinerlei Hinweis darauf, dass der „Superimpfstoff“ überhaupt eine Immunreaktion, die über die vorausgehenden Impfungen hinausgeht bzw. nicht auf diese zurückgeht, hervorgebracht hat.
Man muss schon sehr blind auf mindestens einem Auge sein, um eine Jubelmeldung wie sie bei Science Daily erschienen ist, auf diese NICHT-Ergebnisse, diesen kompletten Fehlschlag im Hinblick auf Schutz vor Sarbecoviren, bekannt und noch zu finden, bauen zu können.
Vielleicht reicht Unverfrorenheit…
Wie auch immer: Es gibt keinen Superimpfstoff.
Wer hätte es gedacht?
Stimmt: Logiker, die wissen, dass ein Schluss vom Bekannten auf das Unbekannte nur unter großer Unsicherheit möglich ist. Und Erkenntnisphilosophen, die wissen, dass man induktiv nur schließen kann, dass sich Russells Truthahn massiv vertan hat.
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Es kann keinen Superimpfstoff geben. Genauso wenig , wie auch heute immer noch versucht wird, ein „Perpetuum mobile“ zu erschaffen. Es kann und wird nicht gelingen!
Diese „Wissenschaftler“ haben nicht verstanden, was der Zweck von Mutationen bei Viren ist und dass es immer Mutationen geben wird, die das Immunsystem unterlaufen. Einen Anspruch zu haben, „future-proof“ zu sein, zeugt von ziemlicher Inkompetenz.
Warnung: Der folgende Kommenatr kann Spuren von Sarkasmus enthalten!
Bezeichnenderweise (oder absichtlich) wird von den Studien-Autoren nicht näher auf die verwendete „Impfstoff“-Technologie eingegangen (Zitat):
„The vaccine’s super-antigen can be used with several different vaccine delivery platforms. In this trial, researchers delivered it as a DNA vaccine using a micro fluid jet system.“
Tatsache ist, dass einem „DNA-Vaccine“ der gleiche KARDINALFEHLER innewohnt wie einem (mod)“RNA-Vaccine“:
Es sind keine „Vaccines“, sondern hochriskante, gentherapeutische Behandlungen.
Denn gesunde Menschen bzw. deren eigentlich gesunde Körperzellen werden zu BIO-REAKTOREN für die Herstellung der (die Erkrankung simulierenden) Antigene umfunktioniert bzw. mißbraucht, erscheinen also der zellulären Immunabwehr als „krank“ (ganz im Gegensatz zu einer klassischen Impfung mit direkt injizierten Antigenen OHNE mißbräuchliche Beteiligung bzw. Gefährdung gesunder Zellen).
Das Ergebnis ist die autoimmune Zerstörung dieser „kranken“ (u.U. aber lebenswichtigen bzw. für die menschliche Gesundheit notwendigen) Zellen durch zytotoxische (also den Zelltod herbeiführende) T-Zellen.
Das Ausmaß dieser Zerstörung ist abhängig von der Verbreitung bzw. der Verteilung der injizierten Gensubstanz im Körper und gleicht bis heute einem russischen Roulette.
Menschen mit morbiden Neigungen mag das zwar gefallen, aber ich persönlich pfeife auf den angeblich universellen Schutz durch das „Super-Antigen“, das mittels „DNA-Vaccine“ gebildet wird und das nach wie vor das Potential für zahlreiche weitere Pathomechanismen beinhaltet.
Da das Leben ohnehin meist tödlich endet, muß ich dem nicht auch noch durch eine zumindest potentiell tödliche gentherapeutische Behandlung Vorschub leisten.
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Show CommentsFaust – und wer belegt in diesem Fall die Rolle des Mephisto ?
Es kann keinen Superimpfstoff geben. Genauso wenig , wie auch heute immer noch versucht wird, ein „Perpetuum mobile“ zu erschaffen. Es kann und wird nicht gelingen!
Wieder ein Fall in dem die Unterschiede bedeutsamer sind als die Ähnlichkeiten.
[…] Source : Lire l’article original […]
Diese „Wissenschaftler“ haben nicht verstanden, was der Zweck von Mutationen bei Viren ist und dass es immer Mutationen geben wird, die das Immunsystem unterlaufen. Einen Anspruch zu haben, „future-proof“ zu sein, zeugt von ziemlicher Inkompetenz.
Warnung: Der folgende Kommenatr kann Spuren von Sarkasmus enthalten!
Bezeichnenderweise (oder absichtlich) wird von den Studien-Autoren nicht näher auf die verwendete „Impfstoff“-Technologie eingegangen (Zitat):
„The vaccine’s super-antigen can be used with several different vaccine delivery platforms. In this trial, researchers delivered it as a DNA vaccine using a micro fluid jet system.“
Tatsache ist, dass einem „DNA-Vaccine“ der gleiche KARDINALFEHLER innewohnt wie einem (mod)“RNA-Vaccine“:
Es sind keine „Vaccines“, sondern hochriskante, gentherapeutische Behandlungen.
Denn gesunde Menschen bzw. deren eigentlich gesunde Körperzellen werden zu BIO-REAKTOREN für die Herstellung der (die Erkrankung simulierenden) Antigene umfunktioniert bzw. mißbraucht, erscheinen also der zellulären Immunabwehr als „krank“ (ganz im Gegensatz zu einer klassischen Impfung mit direkt injizierten Antigenen OHNE mißbräuchliche Beteiligung bzw. Gefährdung gesunder Zellen).
Das Ergebnis ist die autoimmune Zerstörung dieser „kranken“ (u.U. aber lebenswichtigen bzw. für die menschliche Gesundheit notwendigen) Zellen durch zytotoxische (also den Zelltod herbeiführende) T-Zellen.
Das Ausmaß dieser Zerstörung ist abhängig von der Verbreitung bzw. der Verteilung der injizierten Gensubstanz im Körper und gleicht bis heute einem russischen Roulette.
Menschen mit morbiden Neigungen mag das zwar gefallen, aber ich persönlich pfeife auf den angeblich universellen Schutz durch das „Super-Antigen“, das mittels „DNA-Vaccine“ gebildet wird und das nach wie vor das Potential für zahlreiche weitere Pathomechanismen beinhaltet.
Da das Leben ohnehin meist tödlich endet, muß ich dem nicht auch noch durch eine zumindest potentiell tödliche gentherapeutische Behandlung Vorschub leisten.