Es GIBT KEINEN Frauen diskriminierenden GENDER PAY GAP (Post wider die Dummheit)

Es ist wirklich nicht mehr zum Aushalten.

Immerhin hat es sich schon herumgesprochen, dass die 21%, die der Bruttostundenlohn von Männern über dem Bruttostundenlohn von Frauen liegt, keine Diskriminierung darstellen, nichts mit Diskriminierung zu tun haben, sondern schlicht ein Unterschied sind, der sich ergibt, wenn man die Bruttostundenlöhne (übrigens nicht die Nettostundenlöhne – warum wohl nicht?) für Frauen und Männer aggregiert und miteinander vergleicht.

Sozialdemokratische Lügen

Nun, es hat sich bei allen herumgesprochen, die sich nicht mehr lächerlich machen wollen. Es hat sich bei denen, die entweder zu dumm oder zu bösartig sind, um einzusehen, dass ein Unterschied zwischen zwei Variablen keine Diskriminierung darstellt, scheinbar nicht herumgesprochen. Seltsamerweise sind gerade Grüne oder SPD-Mandatsträger dann, wenn sie ihr Gehalt beziehen, das viel mehr als 21% über dem eines produktiven Werktätigen liegt, der z.B. Kartons bei Lidl auspackt, nicht so begriffsstutzig (Warum wohl nicht?).

Aber, man lese und staune, bei der ARD hat es sich herumgesprochen, dass das mit den 21% eine Ente ist, nichts mit Diskriminierung zu tun hat. So schreibt Andrej Reisin vom NDR: „Ein Problem bei der Debatte um den [das] Gender Pay Gap ist, dass die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern umstandslos mit dem Ausmaß an Entgeltdiskriminierung gleichgesetzt werde“.

Das ist doch immerhin einmal ein Lernprozess. Fast, dass man wieder an die Intelligenz als Eigenschaft von Menschen zu glauben anfängt. Mehr noch: Reisin weiß, dass es einen unbereinigten und einen bereinigten Gender Pay Gap gibt.

Was es damit auf sich hat, ist leicht erklärt. Wenn man Müllmänner mit Grundschullehrerinnen vergleicht, dann ergibt sich ein Gender Pay Gap von Müllmännern, das knapp 50% beträgt. Grundschullehrerinnen erhalten also fast doppelt so viel Gehalt wie Müllmänner. Darüber hinaus arbeiten Müllmänner mehr und länger und haben ein höheres Gesundheitsrisiko, erhalten weniger Rente als Grundschullehrerinnen und weniger Urlaub und insgesamt sterben Müllmänner, vermutlich nichtzuletzt auf Grund ihrer anstrengenden Tätigkeit im Durchschnitt viel früher als Grundschullehrerinnen. Komischerweise regt sich niemand über dieses Pay Gap auf. Komischerweise schreibt niemand, dass dieses Gender Pay Gap Diskriminierung darstelle. Warum wohl nicht?

Stattdessen gibt es öffentlich-rechtlich bezahlte angebliche Journalisten, die einerseits gelernt haben, dass man mit der Lüge von den 21% Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern nicht mehr durchkommt, andererseits nun das Lamento anstimmen, dass Frauen häufiger als Männer in Berufen arbeiten, in denen sie „Verantwortung für das Wohlergehen anderer Menschen“ übernehmen und dafür auch noch schlechter bezahlt werden. Einmal davon abgesehen, dass dieser Blödsinn gerade durch unser Beispiel mit den Müllmännern entsorgt wurde, denn Müllmänner übernehmen eine herausragende Verantwortung für die Gesundheit in einer Gesellschaft und werden dennoch viel schlechter bezahlt als Grundschullehrerinnen: Niemand zwingt Frauen sich in schlecht bezahlten Berufen zu verdingen. So wie niemand Frauen dazu zwingt, Kinder in die Welt zu setzen.

Kinder werden nun ausgepackt, nein instrumentalisiert, um die angebliche Ungerechtigkeit der Entlohnung aufzuzeigen: Frauen kümmern sich mehr um Kinder als Männer. Frauen arbeiten deshalb weniger als Männer, bekommen deshalb weniger Gehalt als Männer und zwangsläufig weniger Rente als Männer. Es ist ja alles so ungerecht, wenn man unberücksichtigt lässt, dass eben diese Frauen mit Witwenrenten von ihren Männern versorgt werden und letztere in der Regel um mindestens fünf Jahre überleben. Um es noch einmal zu wiederholen: Wenn zwei sich entscheiden, Kinder zu bekommen, dann wissen sie, worauf sie sich damit einlassen. Wer es nicht weiß, der ist sowieso nicht fit, um Kinder in die Welt zu setzen. Trotzdem wird gejammert. Warum wohl?

Haben Sie schon einmal einen Piloten gesehen, der über seine Flugangst klagt und deshalb von der Gesellschaft für die Wahl seines Berufes entschädigt werden will? Eben. Und das obwohl ein durchschnittlicher Piloten im Verlauf seiner Karriere einen größeren Mehrwert für seine Gesellschaft schafft als die durchschnittliche Mutter mit der Erziehung des durchschnittlichen Kindes. (Man stelle sich nur vor, alle die er im Verlauf seiner Karriere nach Mallorca fliegt, hätten nach Mallorca laufen müssen oder wären z.B. in Bad Dürkheim eingefallen, um dort Urlaub zu machen!)

Figure 7: This figure gives the productivity for women with children compared to men and women without children compared to men over time.  

Produktivität von Frauen mit und ohne Kinder als Anteil der Produktivität von Männern (Parity bei 1).

Weil es in Deutschland niemanden gibt, der Frauen dazu zwingt, Kinder in die Welt zu setzen, weil es niemanden gibt, der sie in Teilzeit zwingt und niemanden, der sie verpflichtet, ihren Beruf auszusetzen, nur weil sie ein Kind in die Welt gesetzt haben, deshalb gibt es in Deutschland auch keine Lohnungerechtigkeit, die sich in einem Gender Pay Gap manifestieren würde. Mit den Müllmännern und den Grundschullehrerinnen ist das schon anders.

Und weil dem so ist, ist, was Reisin zum Ende seines Beitrags schreibt, vollkommener Unsinn, der zeigt, dass es ihm mit seinem Beitrag um das Gender Pay Gap nicht darum geht, seine Leser aufzuklären, sondern darum, seine Leser hinter das Licht zu führen. Er schreibt: „Von echter Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ist Deutschland – bei aller Komplexität der Debatte – weit entfernt“.

Wenn man wie Reisin keine Argumente hat, die die eigene Position stützen, dann muss man zu faulen Tricks greifen und z.B. eine „echte“ Lohngerechtigkeit einführen. Worin sich die echte von der falschen Lohngerechtigkeit unterscheidet, wird sein Geheimnis bleiben, ebenso wie es sein Geheimnis bleiben wird, was es mit der „Komplexität der Debatte“ auf sich hat – aber vermutlich meint er damit, dass die Gegenseite im Gegensatz zu ihm selbst Argumente zur Stützung ihrer Position anführen kann.

Man kann die Debatte ganz kurz führen: Wer von einem Gender Pay Gap von 21% redet und dieses Gap als Indiz für Diskriminierung angibt, ist entweder dumm oder ein Lügner. Wer zudem behauptet, dass Frauen strukturell benachteiligt würden, weil sie im Vergleich zu Männern die einfacheren, wenngleich schlechter bezahlten Jobs im sozialen Sektor, dessen Entlohnung übrigens weitgehend von Gesetzen geregelt oder vom Staat bereitgestellt wird, einfinden, der ist entweder dreist oder dumm oder beides.

Schließlich ist am Gender Pay Gap nichts Komplexes.
Deshalb erklären wir es hier ganz kurz:

Wenn man den jeweiligen Bruttostundenlohn von Frauen und Männern addiert und einen Durchschnitt bildet, dann ist der Bruttostundenlohn von Männern um rund 21% höher als der von Frauen.

Wenn man nun diesen Unterschied zwischen beider durchschnittlichem Bruttostundenlohn zu erklären versucht, durch Variablen wie: Arbeitszeit, geleistete Überstunden, Berufserfahrung, Zeit mit dem selben Unternehmen, Branchenzugehörigkeit, Produktivität der ausgeführten Arbeit, formale Ausbildung, Nachfrage nach der Tätigkeit, dann lässt sich der Unterschied zwischen dem Bruttostundenlohn von Männern und Frauen damit (fast) vollständig erklären.

Daraus folgt: Es gibt keinen Gender Pay Gap.

Wer das Vorhandensein eines Gender Pay Gap behauptet, lügt, will andere hinters Licht führen, versucht, seine Klientel gegenüber der Mehrheitsbevölkerung besser zu stellen oder ist einfach nur dumm.

Selbst wenn 2% oder 6% des Unterschieds zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von Männern und von Frauen unerklärt bleiben, wie dies in den Modellen des Statistischen Bundesamts oder des Instituts der deutschen Wirtschaft der Fall ist, bedeutet dies nicht, dass Diskriminierung vorliegt. Es bedeutet, dass 2% oder 6% des Unterschieds bislang nicht erklärt werden konnten. Wollte man behaupten, dass die 2% oder die 6% auf Diskriminierung zurückgeführt werden müssen, dann müsste man Belege dafür bringen: Frauen, die bei gleicher Arbeit weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Diese Belege hat bislang noch niemand erbracht.

Warum wohl?

Eben!

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Tagesschau: Öffentlich-rechtliche Verblödung

Der Tweet oben ist authentisch.
Er zeigt, dass die Tagesschau Personen beschäftigt, die zu dumm sind, um ihren Job zu tun, die eine Beleidigung für den Intellekt derer sind, die gezwungen sind, sich mit diesem Unsinn konfrontieren zu lassen, die gezwungen sind, diese Minderbemittelten auch noch über ihre Gebühren zu finanzieren.

Übrigens: Minderbemittelt ist nur dann eine Beleidigung, wenn minderbemittelt nicht begründet werden kann, wenn eine mindere Intellektuelle Begabung nicht Ursache für den Tweet oben ist.

Die folgenden Gründe machen es unausweichlich, die Verantwortlichen dieses Tweets als minderbemittelt anzusehen:

  1. Das Gender Pay Gap (ursprünglich „gender wage gap”) bezieht sich auf das Erwerbseinkommen
  2. Kinderarbeit ist in Deutschland verboten. Also können Vier- oder Fünfjährige kein Erwerbseinkommen beziehen.
  3. Das macht den Begriff „Gender Pay Gap“ zur Idiotie und im Analogieschluss denjenigen, der ihn benutzt zum: … Die Transferausgabe kann jeder selbst lösen (einfacher Syllogismus).
  4. Nähmen man die Tagesschau ernst und entsprechend an, dass das Gender Pay Gap im Alter von vier bis fünf Jahren beginnt, dann folgte daraus, dass Eltern diejenigen sind, die für das Gender Pay Gap in Deutschland verantwortlich sind.
  5. Darüber hinaus folgte daraus, dass Eltern ihre vier- und fünfjährigen Kinder zu Kinderarbeit, die man angesichts des geringen monatlichen Lohns nur als Sklavenarbeit bezeichnen kann, zwingen.
  6. Wer diese Schlüsse vermeiden will, der muss aus dem Tweet schließen, dass hier ein/e Minderbemittelte/r am Werk war.

Das Gender Pay Gap wurde einst eingeführt, um einen Sachverhalt zu bezeichnen, der der Erklärung bedarf, der aber als solcher kein Problem und schon gar keine Diskriminierung darstellt. Dann kamen Spinner des Weges und haben gedacht, „Gender Pay Gap“ sei ein Problem, und zwar deshalb, weil sie der Ansicht sind, dass immer dann, wenn Frauen weniger verdienen als Männer Diskriminierung im Spiel sein müsse. Die ganze Genderisten-Bewegung basiert auf einer derartigen Pathologisierung harmloser Begriffe, die, weil sie nicht verstanden werden, missbraucht und für die eigenen Zwecke verbogen werden. Im Fall vom Gender Pay Gap führt das dazu, dass jede Helga meint, ein Gehaltsunterschied stelle eine Diskriminierung dar. Dass die Verblödung an diesem Punkt nicht aufhört, zeigt der Tweet der Tagesschau, den man – aus Mangel an Kategorien – nur noch als Tweet eines Minderbemittelten bezeichnen kann.

Gehaltsunterschiede, wie die 21% Gender Pay Gap, die von Genderisten, die gerne mit Begriffen hantieren, die sie nicht verstehen, als Beleg für Diskriminierung angesehen werden, sind dazu gedacht, erklärt zu werden. Erst wenn man die 21% Gehaltsunterschiede nicht erklären kann, kann man sich fragen, ob eine Diskriminierung vorliegt. Wie die Dinge nun aber so liegen, wie sie liegen, kann man die 21% erklären, denn Männer machen

  • mehr Überstunden;
  • arbeiten länger und mehr;
  • arbeiten in Branchen, in denen höhere Löhne bezahlt werden (also nicht beim Staat);
  • haben mehr Berufserfahrung
  • haben mehr Humankapital
    Usw.
    als Frauen.

Anders formuliert: Dass Männer 21% ,mehr verdienen als Frauen, hat nichts mit Diskriminierung zu tun, überhaupt nichts. Es ist das Ergebnis von Meritokratie.

Über die Studie, aus der die Tagesschau ihre Erkenntnisse haben will, ist bislang noch wenig bekannt, aber das hindert diejenigen, die Journalisten sein wollen, nicht daran, schon einmal die eigene Phantasie spielen zu lassen und einen derartigen Unsinn in die Welt zu posaunen, den man wirklich nur über mentale Defekte erklären kann.

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SPD: Gender Pay Gap ist Unsinn – Gehaltsunterschiede sind legitim

Wahlkampfzeit. Die Zeit der einfachen Antworten auf die angeblich so komplexen Probleme der Welt, die den etablierten Parteien regelmäßig dann in ihrer Komplexität aus dem Blick geraten, wenn sie ihrer eigenen Variante von Populismus, dieses Mal gemeint als Versuch, Wähler zu gewinnen, frönen (dieses Mal also nicht als Versuch, den Gegner zu delegitimieren).

Die SPD setzt bekanntlich auf soziale Gerechtigkeit, jene sprachliche Missgeburt, die schon Hayek als völlig unbrauchbar und inhaltsleer identifiziert hat. Das angeblich vorhandene Gender Pay Gap wird von den Sozialdemokraten als Problem sozialer Gerechtigkeit angesehen, und deshalb haben sie es in eine konditionale Wahlaussage verpackt:

„Wer 100% leistet, darf nicht 21% weniger verdienen.“

Die logische Struktur dieser Aussage, ist wie folgt:
Wenn A (100% Leistung), dann B (nicht 21% weniger Gehalt).

Die konditionale Aussage oder Implikation kennt zwei logische Schlussformen:
1. Die Verneinung des Konsequens:

(I) Wenn A, dann B
(II) Nicht B
(III) Daraus folgt: Nicht A

Oder: B erhält 21% weniger Gehalt, B bringt nicht 100% Leistung.

2. Die Bejahung des Antecedens

(I) Wenn A, dann B
(II) A
(III) Daraus folgt: B

Oder: A bringt 100% Leistung und erhält entsprechend nicht 21% weniger Gehalt.

Neben den beiden gültigen Schlussformen, gibt es zwei ungültige Schlussformen:

Die Bejahung des Konsequens

(I) Wenn A, dann B
(II) B
(III) Daraus folgt nicht: A

Die Verneinung des Antecedens

(I) Wenn A, dann B
(II) Nicht A
(III) Daraus folgt nicht: nicht B

Oder: Wenn jemand nicht 21% weniger verdient, dann bedeutet das nicht, dass er 100% Leistung erbracht hat. Bzw.: Wenn jemand keine 100% Leistung erbringt, dann folgt daraus nicht, dass er nicht 21% oder z-B. 30% weniger verdienen darf.

Mit anderen Worten, die SPD hat gerade den Gender Pay Gap abgeschafft, da das Verdienst von nicht weniger als 21% Gehalt an eine 100% Leistung gekoppelt ist. Da die Formulierung normativ erfolgt ist „darf nicht“, muss man nunmehr schließen, dass jeder, der weniger als 100% Leistung erbringt, ein um 21% oder mehr geringeres Gehalt beziehen darf bzw. dass jemand, der 21% weniger verdient, keine 100% Leistung erbracht hat.

Fügen wir die Vergleichsbasis ein, dann folgt daraus, dass Männern und Frauen dann das gleiche Gehalt zusteht, wenn sie die gleiche Leistung erbringen. Wenn Männer 100% Leistung erbringen und Frauen weniger als 100%, dann darf nach Ansicht der SPD das Gehalt auch um 21% geringer ausfallen. So will es die Logik.

Diese Entwicklung bei den Genossen ist erfreulich, macht sie doch Schluss mit dem Unsinn der Ergebnisgleichheit, bei dem davon ausgegangen wird, dass Lohnunterschiede, die zwischen der Gruppe aller erwerbstätigen Männer und der Gruppe der erwerbstätigen Frauen gefunden werden, beseitigt werden müssen, weil sie, so die dümmste aller möglichen Annahmen, aus einer Diskriminierung von Frauen resultierten. Statt dessen haben die Genossen sich wieder in den Reigen derer, die Gerechtigkeit auch beim Lohn fordern, eingefunden: Wer mehr leistet, muss besser bezahlt werden, so will es die Gerechtigkeit und da – wie man leicht auf Grundlage des so genannten „bereinigten Gender Pay Gaps“ oder mit Blick auf die Anzahl von Arbeitsstunden, die Dauer der Arbeitszeit, die Anzahl von Überstunden, die Produktivität und viele andere Indikatoren zeigen kann, Männer im Aggregat mehr leisten als Frauen, ist der Lohnunterschied gerecht, auch der von 21%, sofern es ihn gibt.

Es wurde auch Zeit, dass die Genossen die Vernunft ereilt.

Eine Frage der Ehrlichkeit: ARD belügt Leser (mit FakeNews)

Eine Frage der Gerechtigkeit“, soll es sein, das Gesetz zur Lohngleichheit, von dem in der ARD zu lesen ist. Eine Frage der Ehrlichkeit ist es, den entsprechenden Bericht satzweise zu sezieren, denn der Bericht ist voller Falschaussagen, falscher Behauptungen, Suggestionen, ein wahres Stück Lügenpresse.

„Noch immer verdienen Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich weniger als Männer“.

ARD FakeNEWS LohngerechtigkeitGleich der erste Satz im ARD-Bericht ist falsch. Es gibt keinerlei empirische Belege dafür, dass Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich weniger als Männer verdienen. Dass es die empirischen Belege nicht gibt, liegt schon daran, dass die Frage, was denn „gleichwertige Arbeit“ sein soll, nicht „durchschnittlich“, sondern wenn überhaupt nur im Einzelfall beantwortet werden kann.

Die ARD belügt Ihre Leser.

„Künftig haben Frauen einen Anspruch, das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu erfahren“, so heißt es im suggestiv-Lamento der ARD im dritten Satz. Unterschlagen wird der tatsächliche Wortlaut des Gesetzes, der da lautet:

„Zur Überprüfung der Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebots im Sinne dieses Gesetzes haben Beschäftigte einen Auskunftsanspruch nach Maßgabe der §§ 11 bis 16“ (§ 11, Absatz 1).

Der Rechtsanspruch differenziert also nicht nach Geschlecht, wie die ARD das suggeriert. Denn:

„(2) Beschäftigte im Sinne dieses Gesetzes sind 1. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 2. Beamtinnen und Beamten des Bundes sowie der sonstigen der Aufsicht des Bundes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, 3. Richterinnen und Richter des Bundes, 4. Soldatinnen und Soldaten, 5. die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten sowie 6. die in Heimarbeit Beschäftigten sowie die ihnen Gleichgestellt“ (§ 5).

Das war Lüge Nummer 2.

Die ARD will das alte Bild vom weiblichen Dummchen, das Opfer finsterer männlicher Machenschaften wird, in den Köpfen ihrer Leser verankern. 

„Weibliche Beschäftige bekamen für ihre Arbeit im vergangenen Jahr durchschnittlich 21 Prozent weniger Geld als ihre Kollegen.“

Damit soll im Text der ARD belegt werden, dass „Frauen bei gleichwertiger Arbeit durchschnittlich … noch immer … weniger verdienen als Männer“.

Wir verfluchen den Tag, an dem Gary S. Becker den Versuch unternommen hat, Diskriminierung zu messen. Um die Ehre von Becker post-hum zu retten: Er konnte nicht wissen, dass der Ausgangspunkt seiner Methode in die Hände von ideologisch Verblödeten fällt, die ihn freudig und mit vollem Speichelfluss aufnehmen.

Deshalb hier noch einmal für die Begriffstutzigen, die nicht begreifen können:

Die 21% ergeben sich, wenn man die durchschnittlichen Studenlöhne von Männern und Frauen vergleicht.

Kuehl AffenNun kann man Stundenlöhne nur vergleichen, wenn die Basis dieselbe ist. Das ist sie aber nicht. Um es den Tagesschau-Stutzern zu erklären: Es ist als wenn man das Gehalt der Putzfrau im Sender mit dem des Nachrichtensprechers vergleicht. Dabei wird eine Lohnlücke von mindestens 21% auftreten, denn die Putzfrau verdient deutlich weniger als der Nachrichtensprecher. Nur: Niemand findet es notwendig, ein Gesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Nachrichtensprechern und Putzfrauen zu erlassen.

Die 21% Unterschied in der Lohnhöhe von Männern und Frauen, sind das, was es in der Methode von Gary Becker zu ERKLÄREN gilt. Warum, verdienen Frauen weniger als Männer?

  • weil sie weniger arbeiten als Männer,
  • weil sie über weniger Arbeitserfahrung verfügen als Männer,
  • weil sie weniger Überstunden machen als Männer,
  • weil sie nicht so produktiv sind, wie Männer,
  • weil sie mehrheitlich in Branchen arbeiten, in denen die Löhne geringer sind als in den Branchen, in denen Männer arbeiten,
  • weil sie Teilzeit arbeiten,
  • weil sie Familie vor Beruf stellen,
  • weil sie nicht so karriereorientiert sind wie Männer,
  • weil sie ihren Lohn schlechter verhandeln können als Männer,
    und vieles andere mehr

Sammelt man alle diese verschiedenen Faktoren, die die Höhe des Stundenlohnes beeinflussen, dann, so die Annahme von Becker, müsste es möglich sein, die Differenz im Entgelt vollständig zu erklären. Bleibt ein Rest, der nicht erklärt werden kann, dann kann es sein, dass dieser nicht erklärte Rest auf Diskriminierung zurückzuführen ist.

Aber es bleibt kein Rest.

Rechnet man die Variablen, die oben genannt wurden, Produktivität, Arbeitsleistung, Branche, Arbeitszeit, Überstundenzahl, Teilzeittätigkeit und so weiter aus der Lohnlücke heraus, dann ist sie weg, geschlossen, nicht mehr vorhanden, dann zeigt sich, dass Frauen im Durchschnitt deshalb weniger verdienen als Männer, weil sie weniger arbeiten, weniger in produktiven Branchen beschäftigt sind, weniger Überstunden machen, schlechter verhandeln können, mehr Teilzeit arbeiten, weniger Erfahrung mitbringen als Männer usw.

Es gibt schlicht keine Lohnlücke.

Die ARD belügt ihre Leser gleich doppelt. Einmal dadurch, dass behauptet wird, es gebe eine Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, was nachweislich nicht wahr ist. Einmal dadurch, dass behauptet wird, die Lohnlücke betrage 21% (immer noch würden Frauen 21% weniger verdienen als Männer), eine Lüge, die nicht einmal das BMFSFJ mehr auftischt.

Die einzigen, die immer noch denken, sie könnten ihre Leser belügen, sind die Journalistendarsteller bei der ARD.

Würden sich bei der ARD Journalisten finden, dann würden sie die entscheidende Frage stellen, die man angesichts dieses Gesetzes zur Transparenz von Entgeltstrukturen stellen MUSS, wenn man Journalist ist, heißt das. Die Frage fällt jedem, der noch denken kann, angesichts der Unterscheidung von gleicher und gleichwertiger Arbeit ein.

Gleich ist die Arbeit von zwei Arbeitern am Fließband. Beide montieren Deckel auf Becher. Gleichwertig ist die gleiche Arbeit dennoch nicht, denn Arbeiter 1 montiert fünf Deckel bis Arbeiter 2 drei Deckel montiert hat. Dennoch müssen beide Arbeiter, geht es nach dem Willen derer, die dieses unglaublich dumme Gesetz verabschiedet haben, gleich entlohnt werden (dazu §4 Absatz 1 dieser Gesetzeskatastrophe). Die Motivationsgurus der Managementlehre, sie stehen in Deutschland vor einem schier unlösbaren Problem: Wie den fünf Deckel Monteur dazu bringen, in Zukunft seine Leistung nicht der des Drei-Deckel-Monteurs mit gleichem Lohn anzupassen? Vielleicht haben die Motivationszerstörer im BMFSFJ ja eine Antwort parat.

Nun ist „gleichwertig“ eine Bewertung, die wir im Beispiel im Hinblick auf den Output operationalisiert haben. Im Gesetz, das der Bundesrat heute durchgewunken hat, wird gleichwertig aber nicht im Hinblick auf den Output definiert, sondern wie folgt:

„(2) Weibliche und männliche Beschäftigte üben eine gleichwertige Arbeit im Sinne dieses Gesetzes aus, wenn sie unter Zugrundelegung einer Gesamtheit von Faktoren als in einer vergleichbaren Situation befindlich angesehen werden können. Zu den zu berücksichtigenden Faktoren gehören unter anderem die Art der Arbeit, die Ausbildungsanforderungen und die Arbeitsbedingungen. Es ist von den tatsächlichen, für die jeweilige Tätigkeit wesentlichen Anforderungen auszugehen, die von den ausübenden Beschäftigten und deren Leistungen unabhängig sind.“

Maslow motivationWir lernen, Entgelt ist an eine Position gebunden, an die Beschreibung der Position in einem Unternehmen, nicht an die Leistung, die der Positionsinhaber erbringt. Wer bislang gedacht hat, in deutschen Ministerien seien rudimentäre Kenntnisse über die Funktionsweise von Menschen und Unternehmen vorhanden, der kann diese Illusion nun beruhigt begraben. Im BMFSFJ ist keinerlei Wissen über Prozesse, die in Unternehmen ablaufen und über Anreize und Motivationen, die Menschen tätig werden lassen, vorhanden. Im BMFSFJ regiert reiner Klienten-Favoritismus, gewürzt mit je einem gehörigen Schuss Zerstörungswut und Idiotie.

Man kann Unternehmen entsprechend nur empfehlen, dieses Gesetz dadurch zu unterlaufen, dass sie Löhne generell in eine fixe und eine flexible Komponente aufspalten. Die fixe Komponente, die einen Mindestlohn beschreibt, kann dann diesem Unsinns-Gesetz angepasst werden, während mit der flexiblen, der Leistungskomponente versucht werden kann, die zerstörende Wirkung, die das so genannte Lohntransparenzgesetz in Unternehmen unweigerlich haben wird, aufzufangen und dafür zu sorgen, dass die tatsächliche Leistung die Höhe des Gehalts bestimmt und nicht das Geschlecht.

Und natürlich ist Unternehmen zu empfehlen, keinerlei Tarifbindung einzugehen, sonst enden sie mit einer Lohngleichschaltung die zu Arbeitnehmerleistungen führt, die sich am Niveau dessen ausrichten, der am wenigsten motiviert ist, am wenigsten leistet, aber dennoch denselben Lohn erhält.


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Islamischer Staat und Genderista auf dem Rückzug

Diese Schlagzeile musste einfach sein. Es ist natürlich ein Zufall, dass sich Genderisten und Islamischer Staat zur gleichen Zeit genötigt sehen, Rückzugsgefechte zu führen. Aber es ist in beiden Fällen erfreulich.

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The Snout in the Trough

Dass es für Genderista schwieriger wird, die eigenen Finger in die öffentlichen Töpfe zu bekommen, um sich an Steuergeldern zu laben und ein Auskommen zu verschaffen, ist einerseits nicht erstaunlich: Ressourcen sind beschränkt, und wenn man, wie das Propagandaministerium (BMFSFJ) 50 zusätzliche Millionen Steuerzahler-Euros in die Bekämpfung der neuen Gutmenschen-Mode „Rassismus und Hate Speech“ steckt, dann sind diese 50 Millionen Euro einfach nicht da, um die vielen Trittbrettfahrer, die den Gravy Train der Genderista bestiegen haben, durchzufüttern.

Andererseits haben Genderista, sofern sie einen wissenschaftlichen Anspruch erhoben haben, seit Jahren daran gearbeitet sicherzustellen, dass nicht einmal der letzte wissenschaftliche Analphabet der Ansicht sein kann, Gender Studies hätten auch nur entfernt etwas mit Wissenschaft zu tun. Nicht zuletzt haben wir auf ScienceFiles einen erheblichen Anteil daran, das Missverständnis, Gender Studies seien Wissenschaft, aufzuklären und aus der Welt zu schaffen.

Und jetzt sitzen die Genderista da und sehen ihre Felle davon schwimmen. Ein Zustand, der die Notwendigkeit mitbringen könnte, sich nach einer Lohn- nicht Andienungsarbeit umsehen zu müssen, was erhebliche Probleme im Hinblick auf die Kompetenzen und Fähigkeiten mit sich bringen könnte, die für Lohnarbeit notwendig sind. Deshalb kann man derzeit den Versuch beobachten, die Gender Studies wieder ins Gespräch und ins Steuerzahler-Geschäft zu bringen.

Und wie vertrocknet die Genderista doch sind, wie wenig einfallsreich, zeigt sich daran, dass dieser Versuch wieder mit der alten Opfergeschichte gefahren wird. Gender Bashing lautet der Begriff, der sich langsam einbürgert, und den Genderista benutzen, um das Lamento abzusetzen, das sie seit Jahren absetzen und das wohl das einzige ist, was sie wirklich können: klagen.

Unter den Hinweisen, die uns von unseren Lesern zu Beträgen mit dem Titel „Gender Bashing“ zugeschickt werden, hat es einer auf gleich fünf Hinweise gebracht. Simone Schmollack, die in der taz Journalismus zu imitieren versucht, hat ihn zu verantworten und darf sich nach unserer Einschätzung damit schmücken, den vermutlich dümmsten Beitrag zum Gender Bashing geschrieben zu haben. Und das will etwas heißen.

Der Beitrag ist das übliche Opfer Lamento, in dem das Elend der universitären Gender Studies beklagt wird, die, wie Schmollack zu wissen meint, von Donald Trump über Papst Franziskus bis zu Harald Martenstein (in welche Richtung die Steigerung verläuft, ist offen) lächerlich gemacht werden. Dabei hätten wir den Gender Studies so große Verdienste wie die Debatte über die Unisex Toiletten und den über gendergerechte Sprache zu verdanken, ohne die, so muss man zugestehen, die Gender Studies viel von ihrem Unterhaltungswert eingebüßt hätten.

Besonders schwer liegt Schmollack die Kritik an der Verschwendung von Steuergeldern für 173 Gender-Professuren an deutschen Hochschulen im Magen. Die entsprechende Kritik treibt sie dazu, die folgende Textpassage zu erstellen:


“Man muss schon taub und blind sein, um zu leugnen, dass Frauen vielfach schlechter bezahlt werden als Männer und vielfach eine miserable Rente kriegen. Dass es weniger Chefinnen als Chefs gibt, dass Teilzeitjobs vorrangig von Frauen ausgefüllt werden. Dass alltäglicher Sexismus insbesondere Frauen trifft. Macht nichts – die Gender-KritikerInnen fordern trotzdem, dass jetzt endlich mal die Männer in den politischen und wissenschaftlichen Fokus gehörten.“

Leugnen als Verb bezieht sich in der Regel auf einen sprachlichen Akt. Entsprechend kann man durchaus blind und taub sein, um dennoch zu leugnen, was Schmollack hier behauptet. Man kann es sogar, auf Basis von Gerechtigkeitsmaßstäben leugnen, denn Frauen erhalten weniger Rente, weil sie weniger in die Rentenkasse einzahlen. Man muss schon besonders blind und taub sein, wenn diese Informationen nicht zu einem vordringen. Dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen als Männer, liegt daran, dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen wollen als Männer und weil sie mehr Teilzeitjobs machen wollen als Männer, deshalb werden sie seltener Chef. Man muss schon sehr dumm sein, wenn man diese einfachen Zusammenhänge als Beleg für die Diskriminierung von Frauen anführt.

Hätte ein Mann geschrieben, was Schmollack hier verbrochen hat, wir würden es als herrlich bezeichnen. Da Schmollack kein Mann ist, bleibt uns aus Gründen der Gleichstellung nur die Möglichkeit, den Text als dämlich zu bezeichnen.

Zur schönen Mär vom Gender Pay Gap äußern wir uns nicht mehr. Wer diesen Unsinn im 21. Jahrhundert immer noch behauptet, dem ist nicht mehr zu helfen, jedenfalls nicht außerhalb geschlossener Anstalten.

Das, was wir zitiert haben, ist übrigens das, was Schmollack anführt, um die Notwendigkeit von Gender Studies an Universitäten zu begründen. Damit kommen wir zum nächsten und grundlegenden Problem: Wissenschaft ist nicht dazu da, die Wirklichkeit ideologisch zu verklären und eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge durchzusetzen. Wissenschaft dient der Erkenntnis, und entsprechend wird von einem Wissenschaftler verlangt, dass er prüft, was er zu wissen glaubt.

Gender Studierte wissen schon, dass das, was sie glauben, Wissen ist: Deshalb behaupten Sie, was Schmollack so gut nacherzählen kann, erzählen von einem Gender Pay Gap, das sich bei erster empirischer Prüfung in Luft auflöst, schreiben von gläsernen Decken, die es nur für diejenigen gibt, die mit kaum Anstrengung und unverdient in Führungspositionen gelangen wollen und versuchen sich auf Kosten der Mehrheit der Beitragszahler zur Rentenkasse einen Vorteil dahingehend zu verschaffen, dass die Höhe der Rente nicht mehr an die Höhe des Beitrags gekoppelt werden soll. Kurz: Gender Studierte sind Ideologen, deren Ziel darin besteht, gesellschaftliche Ressourcen nach ihren Interessen um zu verteilen. Sie haben mit Wissenschaft überhaupt nichts am Hut, wissen meist wie Schmollack gar nicht, was Wissenschaft ist.

Deshalb ist es gut, dass die Genderista auf dem Rückzug sind und deshalb ist und bleibt es wichtig, dass Gender Studies von Hochschulen verschwinden.


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