Islamischer Staat und Genderista auf dem Rückzug

Diese Schlagzeile musste einfach sein. Es ist natürlich ein Zufall, dass sich Genderisten und Islamischer Staat zur gleichen Zeit genötigt sehen, Rückzugsgefechte zu führen. Aber es ist in beiden Fällen erfreulich.

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The Snout in the Trough

Dass es für Genderista schwieriger wird, die eigenen Finger in die öffentlichen Töpfe zu bekommen, um sich an Steuergeldern zu laben und ein Auskommen zu verschaffen, ist einerseits nicht erstaunlich: Ressourcen sind beschränkt, und wenn man, wie das Propagandaministerium (BMFSFJ) 50 zusätzliche Millionen Steuerzahler-Euros in die Bekämpfung der neuen Gutmenschen-Mode „Rassismus und Hate Speech“ steckt, dann sind diese 50 Millionen Euro einfach nicht da, um die vielen Trittbrettfahrer, die den Gravy Train der Genderista bestiegen haben, durchzufüttern.

Andererseits haben Genderista, sofern sie einen wissenschaftlichen Anspruch erhoben haben, seit Jahren daran gearbeitet sicherzustellen, dass nicht einmal der letzte wissenschaftliche Analphabet der Ansicht sein kann, Gender Studies hätten auch nur entfernt etwas mit Wissenschaft zu tun. Nicht zuletzt haben wir auf ScienceFiles einen erheblichen Anteil daran, das Missverständnis, Gender Studies seien Wissenschaft, aufzuklären und aus der Welt zu schaffen.

Und jetzt sitzen die Genderista da und sehen ihre Felle davon schwimmen. Ein Zustand, der die Notwendigkeit mitbringen könnte, sich nach einer Lohn- nicht Andienungsarbeit umsehen zu müssen, was erhebliche Probleme im Hinblick auf die Kompetenzen und Fähigkeiten mit sich bringen könnte, die für Lohnarbeit notwendig sind. Deshalb kann man derzeit den Versuch beobachten, die Gender Studies wieder ins Gespräch und ins Steuerzahler-Geschäft zu bringen.

Und wie vertrocknet die Genderista doch sind, wie wenig einfallsreich, zeigt sich daran, dass dieser Versuch wieder mit der alten Opfergeschichte gefahren wird. Gender Bashing lautet der Begriff, der sich langsam einbürgert, und den Genderista benutzen, um das Lamento abzusetzen, das sie seit Jahren absetzen und das wohl das einzige ist, was sie wirklich können: klagen.

Unter den Hinweisen, die uns von unseren Lesern zu Beträgen mit dem Titel „Gender Bashing“ zugeschickt werden, hat es einer auf gleich fünf Hinweise gebracht. Simone Schmollack, die in der taz Journalismus zu imitieren versucht, hat ihn zu verantworten und darf sich nach unserer Einschätzung damit schmücken, den vermutlich dümmsten Beitrag zum Gender Bashing geschrieben zu haben. Und das will etwas heißen.

Der Beitrag ist das übliche Opfer Lamento, in dem das Elend der universitären Gender Studies beklagt wird, die, wie Schmollack zu wissen meint, von Donald Trump über Papst Franziskus bis zu Harald Martenstein (in welche Richtung die Steigerung verläuft, ist offen) lächerlich gemacht werden. Dabei hätten wir den Gender Studies so große Verdienste wie die Debatte über die Unisex Toiletten und den über gendergerechte Sprache zu verdanken, ohne die, so muss man zugestehen, die Gender Studies viel von ihrem Unterhaltungswert eingebüßt hätten.

Besonders schwer liegt Schmollack die Kritik an der Verschwendung von Steuergeldern für 173 Gender-Professuren an deutschen Hochschulen im Magen. Die entsprechende Kritik treibt sie dazu, die folgende Textpassage zu erstellen:


„Man muss schon taub und blind sein, um zu leugnen, dass Frauen vielfach schlechter bezahlt werden als Männer und vielfach eine miserable Rente kriegen. Dass es weniger Chefinnen als Chefs gibt, dass Teilzeitjobs vorrangig von Frauen ausgefüllt werden. Dass alltäglicher Sexismus insbesondere Frauen trifft. Macht nichts – die Gender-KritikerInnen fordern trotzdem, dass jetzt endlich mal die Männer in den politischen und wissenschaftlichen Fokus gehörten.“

Leugnen als Verb bezieht sich in der Regel auf einen sprachlichen Akt. Entsprechend kann man durchaus blind und taub sein, um dennoch zu leugnen, was Schmollack hier behauptet. Man kann es sogar, auf Basis von Gerechtigkeitsmaßstäben leugnen, denn Frauen erhalten weniger Rente, weil sie weniger in die Rentenkasse einzahlen. Man muss schon besonders blind und taub sein, wenn diese Informationen nicht zu einem vordringen. Dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen als Männer, liegt daran, dass Frauen häufiger Teilzeitjobs machen wollen als Männer und weil sie mehr Teilzeitjobs machen wollen als Männer, deshalb werden sie seltener Chef. Man muss schon sehr dumm sein, wenn man diese einfachen Zusammenhänge als Beleg für die Diskriminierung von Frauen anführt.

Hätte ein Mann geschrieben, was Schmollack hier verbrochen hat, wir würden es als herrlich bezeichnen. Da Schmollack kein Mann ist, bleibt uns aus Gründen der Gleichstellung nur die Möglichkeit, den Text als dämlich zu bezeichnen.

Zur schönen Mär vom Gender Pay Gap äußern wir uns nicht mehr. Wer diesen Unsinn im 21. Jahrhundert immer noch behauptet, dem ist nicht mehr zu helfen, jedenfalls nicht außerhalb geschlossener Anstalten.

Das, was wir zitiert haben, ist übrigens das, was Schmollack anführt, um die Notwendigkeit von Gender Studies an Universitäten zu begründen. Damit kommen wir zum nächsten und grundlegenden Problem: Wissenschaft ist nicht dazu da, die Wirklichkeit ideologisch zu verklären und eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge durchzusetzen. Wissenschaft dient der Erkenntnis, und entsprechend wird von einem Wissenschaftler verlangt, dass er prüft, was er zu wissen glaubt.

Gender Studierte wissen schon, dass das, was sie glauben, Wissen ist: Deshalb behaupten Sie, was Schmollack so gut nacherzählen kann, erzählen von einem Gender Pay Gap, das sich bei erster empirischer Prüfung in Luft auflöst, schreiben von gläsernen Decken, die es nur für diejenigen gibt, die mit kaum Anstrengung und unverdient in Führungspositionen gelangen wollen und versuchen sich auf Kosten der Mehrheit der Beitragszahler zur Rentenkasse einen Vorteil dahingehend zu verschaffen, dass die Höhe der Rente nicht mehr an die Höhe des Beitrags gekoppelt werden soll. Kurz: Gender Studierte sind Ideologen, deren Ziel darin besteht, gesellschaftliche Ressourcen nach ihren Interessen um zu verteilen. Sie haben mit Wissenschaft überhaupt nichts am Hut, wissen meist wie Schmollack gar nicht, was Wissenschaft ist.

Deshalb ist es gut, dass die Genderista auf dem Rückzug sind und deshalb ist und bleibt es wichtig, dass Gender Studies von Hochschulen verschwinden.


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Dummheit erster Ordnung: Gender Pay Gap

Derzeit scheinen Argumentationshilfen Konjunktur zu haben. Nun ja, eigentlich sind die meisten der vermeintlichen Argumentationshilfen, keine Argumentationshilfen, sondern bestenfalls Jammer- oder Beleidigungshilfen. Deshalb und weil wir den Begriff „Gender Pay Gap“ nun wirklich nicht mehr hören können, haben wir uns entschlossen, eine kurze und prägnante Argumentationshilfe für all diejenigen zu schreiben, die es ebenfalls nicht mehr ertragen können, mit dem Unsinn des Gender Pay Gaps belästigt zu werden. Abgesehen davon, wollen wir hier einmal darstellen, wie eine richtige Argumentationshilfe aussieht.

Ausgangspunkt für den Mythos vom Gender Pay Gap ist ein Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen. Vergleicht man den Durchschnitt der Stundenlöhne aller Männer und aller Frauen, dann zeigt sich, dass die Stundenlöhne, die Männer verdienen, irgendwo zwischen 21% und 23% höher sind.

Hier treffen wir die Dummheit erster Ordnung, die darin besteht, dass besonders schlichte Gemüter, diese ungleiche Verteilung nicht nur als Problem, sondern als Beleg für die Diskriminierung von Frauen ansehen.

Wissenschaftlich gesprochen erklären sie damit das, was zu erklären ist, die ungleiche Verteilung zwischen Männern und Frauen, mit dem, was zu zeigen wäre, denn ob eine ungleiche Verteilung überhaupt ein Problem ist, das man beheben oder beklagen muss, geschweigen denn ein Ergebnis von Diskriminierung, ist eine empirische Frage, die man erst untersuchen muss.

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Will man untersuchen, ob eine ungleiche Verteilung eine Diskriminierung darstellt, dann muss man untersuchen, ob man die ungleiche Verteilung nicht mit anderen Variablen erklären kann. Es liegt nahe, Verdienstunterschiede mit Unterschieden in der Anstrengung, der Kompetenz, der Arbeitszeit, der Arbeitserfahrung und vielem anderen zu erklären und tatsächlich kann der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen vollständig damit erklärt werden, dass Männer öfter in Branchen arbeiten, in denen höhere Stundenlöhne gezahlt werden, öfter Überstunden machen, in der Regel mehr Kompetenz aufweisen, über mehr Arbeitserfahrung verfügen usw. als Frauen. Wir haben dies schon vor nunmehr fünf Jahren in einem der ersten Beiträge für ScienceFiles gezeigt.

Es gibt also kein Diskriminierung von Frauen beim Verdienst. Was diejenigen nicht interessiert, die durch Dummheit zweiter Ordnung ausgezeichnet sind. Sie setzen nicht nur eine Äquivalenz zwischen einer ungleichen Verteilung und Diskriminierung, sie fabulieren zudem, wie sie dies bereits bei der Diskriminierung, die sie nie empirisch belegt haben, sondern lediglich erfunden haben, weil sie unbedingt wollen, dass Frauen diskriminiert werden, getan haben, eine Erklärung für die Diskriminierung, die sich wiederum dadurch auszeichnet, dass man sie empirisch nicht messen kann und dass sie voraussetzt, was sie erst zeigen soll.

Entsprechend wird behauptet, dass Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, weniger gesellschaftliche Achtung (was für die Dummen zweiter Ordnung in weniger Stundenlohn niederschlägt) entgegen gebracht wird als Berufen, die überwiegend von Männern ausgeübt werden. Es wird behauptet, dass Geschlechtsrollen die Ursache allen Übels seien, weil Frauen in Kinderjahren zur Wahl eines schlechter bezahlten Jobs erzogen würden. Schließlich wird behauptet, dass Arbeitgeber Vorlieben für eine bestimmte Art von Mitarbeitern hätten, die nun einmal nicht Frauen sind. All diese Pseudoerklärungen auf Basis von Dummheit zweiter Ordnung, setzen voraus, was sie erklären sollten: Die Existenz der Lohndiskriminierung von Frauen.

Nun gibt es aber keine – wie oben gezeigt wurde.

Auf Basis dieser Analyse ist es nun möglich, diejenigen, die behaupten, es gäbe ein Gender Pay Gap argumentativ zu zerlegen. Dazu ist es zunächst einmal notwendig festzustellen, ob es sich bei dem Gegenüber um eines mit Dummheit erster oder zweiter Ordnung handelt.

Dummheit erster Ordnung, die darin besteht, eine ungleiche Verteilung als Diskriminierung zu behaupten, begegnet man am besten dadurch, dass man die Belege für die angebliche Diskriminierung einfordert:

Woran erkennt man, dass eine ungleiche Verteilung eine Diskriminierung darstellt?

Was unterscheidet den durchschnittlich höheren Stundenlohn den Männer gegenüber Frauen beziehen, von dem durchschnittlich höheren Stundenlohn, den IT-Spezialisten gegenüber Maurern beziehen?

Wenn nun auf die höhere Kompetenz der IT-Spezialisten hingewiesen wird, kann man genüsslich darauf verweisen, dass es keinen Grund gibt anzunehmen, dies sei bei dem durchschnittlich höheren Stundenlohn von Männern nicht auch die Erklärung. Tatsächlich, so mag man anfügen, zeigen eine Reihe von Analysen, dass die höhere Kompetenz von vollzeiterwerbstätigen Männern sich gegenüber der geringeren Kompetenz von teilzeiterwerbstätigen Frauen in der Höhe des Lohnes niederschlägt.

Dummheit zweiter Ordnung

Wenn das Gegenüber nicht nur eine ungleiche Verteilung als Diskriminierung ausgibt, sondern die entsprechende Diskriminierung auch gleich mit allerlei Phantasiegebilden erklären will, dann hat man es mit Dummheit zweiter Ordnung zu tun. Hier hilft nur, die Befallenen mit Gewalt auf den Boden der Realität zu stellen:

facepalm-GodzillaWenn alle Frauen durch Geschlechtsrollen dazu erzogen werden, Frauenberufe zu wählen, wie erklärt man dann die Frauen, die dennoch IT-Berufe wählen? Wie beseitigt man den Widersprich, dass Geschlechtsrollen, die flächendeckend anerzogen worden sein sollen, nur punktuell wirken? Wenn Frauen, die IT-Berufe ergreifen, als Beispiel für Frauen gewertet werden, die nicht mit traditionellen Rollenbildern erzogen wurden, wie kann man dann die Frauen, die mit traditionellen Rollenbildern erzogen wurden und dennoch einen IT-Beruf gewählt haben, erklären?

Wie misst man, dass die Gesellschaft Berufen, die Frauen ausüben, eine geringere Achtung entgegen bringen? Hier kommt mit Sicherheit die Antwort: Am Stundenlohn, der für Frauen geringer ist. Prima. Darauf reagiert man mit der Feststellung, dass der geringere Stundenlohn bereits der Indikator für das Gender Pay Gap war. Entsprechend kann er nicht auch der Indikator für die geringere gesellschaftliche Achtung sein.

Die Behauptung, dass Arbeitgeber Frauen bei Einstellungsgesprächen diskriminieren und lieber Männer einstellen, ist die einzige Behauptung, die einen direkten Bezug zu Verhalten in der Realität herstellt. Sicher wird man eine solche Behauptung nur aufstellen, wenn man entsprechende Belege vorliegen hat, also genau angeben kann, welche(r) Arbeitgeber welche Frau(en) bei Einstellungsgesprächen diskriminiert hat/haben.

Und weil aus einem Einzelfall kein durchschnittlicher Verdienstunterschied wird, müssen diejenigen, die hier auf der Stufe von Dummheit zweiter Ordnung fabulieren, noch erklären, wie es aus wenigen Einzelfällen zu systematischen Unterschieden zwischen Millionen von Männern und Frauen kommen kann. Sicher soll nicht behauptet werden, dass alle Arbeitgeber Frauen diskriminieren.

Wer das Glück hat, auf ein Gegenüber zu stoßen, das behaupten will, dass Arbeitgeber Frauen generell diskriminieren, also auf ein Gegenüber, das sich auf der Stufe von Dummheit dritter Ordnung befindet, der kann darauf hinweisen, dass es schwierig sein dürfte, eine flächendeckende Diskriminierung unter der Herrschaft von Tarifverträgen durchzuführen, es sei denn, Tarifverträge sind per se Instrumente zur Diskriminierung von Frauen, dadurch z.B. das gleiche Stundenlöhne für eine bestimmte Arbeit festgesetzt werden. Es bietet sich auch der Hinweis darauf an, dass rund 5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst tätig sind und notwendig, wenn Diskriminierung flächendeckend ist, von ihrem Arbeitgeber, also dem Staat und seinen Institutionen, diskriminiert werden. Wenn dem aber so ist, wie kann man von einem Staat, der selbst diskriminiert, erwarten, dass er seine eigene Praxis durch entsprechende Gesetze beendet?

Und so weiter.

Leider findet sich nie jemand, der mit uns über Hirngespinste wie das Gender Pay Gap diskutieren will.

Mit uns wollen Genderisten einfach nicht reden. Nicht einmal die Fragen, die wir seit Jahren stellen, um Genderisten die Gelegenheit zu geben, ihre Wissenschaftlichkeit, die wir ihnen aufgrund unseres Wissenschaftsverständnisses absprechen (siehe unser Grundsatzprogramm), uns zum Trotz, unter Beweis zu stellen, können sie beantworten.


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Gesinnungs-Prostitution: Bundesforum gegen Männer soll Stimmung machen

Die Europäische Kommission hat ein Modell entwickelt, das Christopher Snowdon liebevoll auseinander genommen hat: Die EU-Kommission finanziert Organisationen, die keinerlei Mehrwert für die Gesellschaft erfüllen und nahezu vollständig in ihrem finanziellen Überleben von Brüssel abhängig sind. Im Gegenzug machen die entsprechenden Organisationen dann Stimmung für die Europäische Kommission, versuchen vor Ort auf Landesregierungen einzuwirken und eventuelle Widerstände gegen Vorhaben der EU-Kommission im Keim zu ersticken. Im Zusammenhang mit diesen Organisationen kann man von nationalen EU-Booten sprechen.

Bundesforum_Maenner_gross1Das System der EU-Boote hat auch in Deutschland Schule gemacht. Das Bundesministerium für FSFJ finanziert eine Unzahl von Organisationen, deren einziger Daseinszweck im Verfassen sinnloser Studien, im Abhalten sinnloser Netzwerktreffen, im Kampf gegen dies und das oder im Trommeln für die Politik des BMFSFJ besteht. Letztere Funktion macht die entsprechenden Organisationen zu nützlichen U-Booten, die man in die politische Schlacht schicken kann.

Da ist zum Beispiel das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern, das zum Ladenhüter zu werden droht, weil sich selbst unter den langsamsten der Denker in Parlamenten herumgesprochen hat, dass es gar keine Ungerechtigkeit zwischen Frauen und Männern im Hinblick auf Löhne gibt. Was es gibt sind Lohnunterschiede, die sich über ein Mehr an Erfahrung, Arbeitszeit, Kompetenz, Motivation und Qualifikation bei Männern erklären lassen. Wir haben das hinreichend getan, so dass wir es an dieser Stelle nicht wiederholen müssen.

Weil das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ins Stocken geraten ist und droht, an der Rationalität und der Realität zu scheitern, ganz einfach, weil es Dinge behauptet, die es nicht gibt, deshalb hat das BMFSFJ jetzt wohl seine Claqueure in Stellung gebracht und einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Abgeordneten des Bundestages schreiben lassen, in dem für das Gesetz geworben wird.

Zu den Claqueuren zählen z.B. das Bundesforum gegen Männer, dessen Männerpolitik darin besteht, sich zu entmannen, um den Deutschen Frauenrat kopieren zu können. Und just jener Frauenrat, ohne den das Bundesforum gegen Männer sich nichts zu tun traut, ist auch mit von der Partie.

Professional spongerBeide, weder das Bundesforum gegen Männer noch den Deutschen Frauenrat, gäbe es ohne die Finanzierung aus dem Bundesministerium für FSFJ. So wird der Frauenrat allein im Jahre 2016 mit 634.000 Euro aus Steuermitteln unterhalten. Wir hoch die Unterhaltskosten für das Bundesforum gegen Männer sind, kann man aus deutschen Quellen leider nur ungenau auf mehrere 100.000 Euro rekonstruieren. Da das Bundesforum gegen Männer ein Outsourcing-Unternehmen des BMFSFJ ist (mit einer dreijährigen „Anschubfinanzierung“ in ungenannter Höhe und das bei einer Organisation, die für mehr Transparenz bei Löhnen streiten will), kann man jedoch davon ausgehen, dass es das Bundesforum ohne die Finanzierung aus dem Hause der Erfinder der Entgeltlücke nicht gäbe.

Gäbe es Strukturen wie diese, die von einem Ministerium finanzierte Organisationen für ein vom Ministerium eingebrachtes Gesetz bei Abgeordneten und Bundeskanzler Werbung machen sieht, und zwar unter dem Deckmantel der Eigenständigkeit z.B. in Ägypten, dann nähme man es als Beleg für die Korruption des dortigen Machthabers Abd al-Fattah as-Sisi.

Dieselbe Form von Korruption in Deutschland geht vermutlich als zivilgesellschaftliches Engagement durch und genau das macht das Ausmaß des moralischen Verfalls deutlich, der durch Organisationen wie das Bundesforum gegen Männer oder den Frauenrat in Deutschland mit verschuldet wurde, Organisationen, die keinerlei positiven Zweck erfüllen und keinerlei Mehrwert bereitstellen. Im Gegenteil, sie verbrauchen Steuergelder, leben auf Kosten derjenigen, die ihre hohe Steuerlast mit Altersarmut bezahlen werden und sind willfährige U-Boote im Dienste der sie finanzierenden Herren. Von Lohnsklaven in diesem Zusammenhang zu sprechend, verbietet sich von selbst.

Gesinnungs-Prostitution ist wohl der angebrachtere Begriff.

Wie viele Rentner wohl aus der Altersarmut kämen, wenn man all diejenigen, die völlig unproduktiv auf Kosten von Steuerzahlern leben, einer sinnvollen Arbeit zuführen würde?


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Equal Fools Day – Tag des Jammers und des Mitleids

„Die Einfalt und Gnügsamkeit der Natur fordert und bildet an dem Menschen nur gemeine Begriffe und eine plumpe Redlichkeit, der künstliche Zwang und die Üppigkeit der bürgerlichen Verfassung heckt Witzlinge und Vernünftler, gelegentlich aber auch Narren und Betrüger aus und gebiert den weisen oder sittsamen Schein, bei dem man sowohl des Verstandes als der Rechtschaffenheit entbehren kann, wenn nur der schöne Schleier dichte genug gewebt ist, den die Anständigkeit über die geheime Gebrechen des Kopfes oder des Herzens ausbreitet.“ Immanuel Kant: Versuch über die Krankheiten des Kopfes

Es erreichen uns immer mehr Hinweise darauf, dass heute Equal Pay Day ist.

Nuts in BedlamEqual Pay Day, für alle, die sich bislang gegenüber den größten menschlichen Idiotien versperrt haben, ist die Bezeichnung für einen Zustand, in dem der vom Equal Pay Day Syndrom Befallene denkt, dass Frauen bis zum 19. März eines jeweiligen Jahres umsonst arbeiten, weil Frauen 21% oder 22% oder 22,9961% weniger verdienen würden als Männer.

Derartige Äußerungen eines gequälten Geistes haben uns dazu veranlasst, den heutigen Tag zum Tag des Jammers und des Mitleids zu erklären, denn was soll man sonst tun, angesichts von Personen, die doch tatsächlich denken, ein Unterschied im Stundenlohn spiegele ganz klar eine Benachteiligung wider.

  • Der Kanalarbeiter, der weniger verdient als ein Equal-Pay-Day Aktivist ist benachteiligt, wird diskriminiert.
  • Der Bergarbeiter, der weniger verdient als sein Bundestagsabgeordneter, ist benachteiligt, wird diskriminiert.
  • Der faule Strick, der es sich auf einer halben Stelle bequem gemacht hat und immer der erste ist, der geht, obwohl der letzte, der kommt, er, der weniger verdient als der Motivierte, der Überstunden sammelt, er ist benachteiligt, wird diskriminiert.
  • Bundeswehrsoldaten, die ihren Kopf hinhalten und dennoch deutlich weniger verdienen als die Funktionäre, die sich den Hintern in ihren Büros plattsitzen, sie sind benachteiligt, werden diskriminiert.

Angesichts solcher sozialistischer Geistesbenebelung ist uns wirklich nur ein Zitat aus Kants Versuch über die Krankheit des Kopfes eingefallen. Mehr haben wir zum Equal Pay Day nicht mehr zu sagen.

Ansonsten verweisen wir auf die Texte, die wir in den letzten Jahren zum Equal Pay Day verfasst haben:

2013: Funktionärsgebrabbel und Wirklichkeit

2014: Das Anstands-Gap: Lügen, Falschaussagen und Equal Pay

2015: March Fools Day: Wer fällt auf den 22%-Scherz herein?

Und, nein, es gibt auch kein Gender Pay Gap:

Ungleichheit ist nicht gleich Diskriminierung

Gender Pay Gap: Ideologie und Wirklichkeit

Nachtrag zum Gender Pay Gap

Ansonsten: Gender Pay Claptrap

 

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Die neue Lüge: Das Gender Unpaid Gap

FES.StiftungBei der Friedrich-Ebert-Stiftung hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Die Lüge mit dem Gender Pay Gap, sie fällt nur noch bei den Allereinfältigsten auf fruchtbaren Boden. Bei der Mehrheit der Bevölkerung hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen, dass wer weniger arbeitet, mehr teilzeit arbeitet, weniger Überstunden macht, weniger Berufserfahrung hat und häufiger fehlt, auch weniger verdient. Frauen arbeiten im Aggregat weniger als Männer, arbeiten häufiger Teilzeit als Männer, sie machen weniger Überstunden als Männer, haben weniger Berufserfahren und fehlen häufiger. Deshalb ist ihr Lohn im Aggregat geringer als der von Männern.

Nun, da die Gender-Pay-Gap Lüge aufgeflogen ist, ist die nächste Lüge in Vorbereitung. An die Stelle des Gender Pay Gaps soll das „Gender Unpaid Gap“ treten. Die Lüge, die dieses Mal verbreitet werden soll, sie lautet nicht mehr: Frauen werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer, sie lautet: Frauen arbeiten mehr unentgeltlich als Männer, deshalb: Gender Unpaid Gap.

Wie so oft, wenn es darum geht, Lügen in den öffentlichen Diskurs zu tragen, stehen die politischen Vereine der Parteien in der ersten Reihe. Und – ebenfalls wie so oft, wenn es darum geht, Lügen in den öffentlichen Diskurs zu tragen, fällt die Aufgabe, die Lüge zu übermitteln, Leuten zu, die gänzlich unbekannt sind und mit der Stiftung, in deren Auftrag sie unterwegs sind, nur von Insidern in Verbindung gebracht werden.

Barbara König, Jonathan Menge und Christina Schildmann kommt dieses Mal die Rolle zu, die ideologische Schmutzarbeit zu verrichten, und sie tun das in einer Weise, die den Eindruck vermittelt, es habe nicht viel Überzeugungsarbeit seitens der Verantwortlichen der Friedrich-Ebert-Stiftung gebraucht, um die drei instrumentalisieren zu können und sie – im schlimmsten Fall, wenn die Lüge auffliegt – der Lächerlichkeit preiszugeben.

Und die Lüge ist aufgeflogen.

Wir haben den Text der Friedrich Ebert Stiftung, der mit „Inside the Gap 1/3: Der Gender Pay Gap – Die große Lücke ist unbezahlt“ überschrieben ist, gelesen.

Anglizismen sind neuerdings sehr beliebt, vor allem bei Leuten, die sie nicht bedienen können. Man kann zwar auch im Englischen in einer Spalte oder einer Lücke stehen (Gap), aber wer von sich behauptet, er stünde in einem verbalen, in der Realität nicht vorhandenen Gender Pay Gap, der macht sich lächerlich, so lächerlich wie derjenige, der sich aus dem Inneren einer Angebotslücke meldet (Gap in Supply).

Wie dem auch sei: „Die große Lücke ist unbezahlt“. Und die große Lücke, sie hat nichts mehr mit dem eigentlichen Gender Pay Gap zu tun, nein, die große Lücke führt weg vom Gender Pay Gap, der aufgeflogenen Lüge, und hin zur neuen – in einem Anglizismus – Cover Story: Also der Geschichte für die Dummen und Leichtgläubigen, mit der versucht wird, von der Wahrheit abzulenken.

Und sie liest sich wie folgt, die neue Cover Story, die neue Lüge des Gender Unpaid Gap:

FES Brain Gap„Dass Frauen weniger Lohnarbeit verrichten, heißt keineswegs, dass Frauen weniger arbeiten als Männer – auch wenn in den Köpfen vieler Menschen der Begriff „Arbeit“, etwas arglos und einem allzu engen Begriffsverständnis folgend, mit bezahlter Arbeit gleichgesetzt wird. Denn Frauen verrichten wesentlich mehr unbezahlte Arbeit und Sorgearbeit als Männer. Die letzte große Zeitverwendungsstudie aus den Jahren 2001/2002 kam zu dem Ergebnis, dass sich die Geschlechterdifferenzen im Bereich der bezahlten und unbezahlten Arbeit zusammengenommen im Wesentlichen ausgleichen. Während Frauen im Durchschnitt 31 Stunden in der Woche unbezahlte und 12 Stunden bezahlte Arbeit leisten, verbringen Männer 19 ½ Stunden mit unbezahlten und 22 ½ Stunden mit bezahlten Tätigkeiten. Frauen arbeiten also 11 ½ Stunden mehr unbezahlt, Männer 10 ½ Stunden bezahlt“.

Die letzte „große Zeitverwendungsstudie“, die dieses skandalöse Ergebnis erbracht hat, haben Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Bundesministeriums für … na?, richtig: FSFJ durchgeführt. Und aus nicht weiter nachvollziehbaren Gründen haben sie alle Ergebnisse, so auch die hier dargestellten, für Personen ab 10 Jahren (zuweilen auch ab 12 Jahren) berichtet. Es handelt sich bei dem Gender Unpaid Gap, das die drei Wegwerf-Autoren [Wegwerf Autoren deshalb, weil die entsprechenden Autoren, sind sie erst einmal ihre Schuldigkeit getan haben, wie z.B. die Herren Rosenbrock oder Rieske, von ihren Auftraggebern discarded werden, um einen weiteren Anglizismus zu verwenden] aus dem FES berechnet haben, um ein Gender Unpaid Gap, das bereits bei Jungen und Mädchen herrscht.

Vor allem bei Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren und bei denen, die noch in der Ausbildung sind, stellt sich das Gap zwischen unbezahlter Arbeit und Erwerbsarbeit in einem Ausmaß dar, das man nicht anders als bedenklich bezeichnen kann, kommen die wöchentlichen Aufwendungen für Erwerbsarbeit von z.B. 11jährigen doch nahe 0, so dass man fast einen Ausschluss vom Arbeitsmarkt annehmen muss.

Entsprechend sind die 11jährigen auf Mithilfe im Haushalt angewiesen, auf unbezahlte Familienarbeit, die sich in minderen Tätigkeiten wie „Kochen, Spülen, Reinigen von Haus und Wohnung, Wäsche-, Tier- und Gartenarbeit“ niederschlägt. So steht zu vermuten, dass sich 11 und 12jährige auf die Pflege von Haustieren spezialisiert haben und hier deutlich mehr unbezahlte Arbeit verrichten als ihre Väter, die dem Privileg einer Erwerbsarbeit nachgehen.

Man weiß nicht, ob man lachen oder schreien soll, wenn man einen derartig abgrundtiefen Unsinn vor sich sieht, wie den von Barbara König, Jonathan Menge und Christina Schildmann, denen der Auftrag erteilt wurde, ein Gender Unpaid Gap zu erfinden, ein Auftrag, an dem sie kläglich gescheitert sind, nicht nur, weil es mehr oder minder zur Arbeitsteilung gehört, dass diejenigen, die zuhause sitzen, sich mehr um den Haushalt kümmern als diejenigen, die acht Stunden pro Tag am Arbeitsplatz verbringen, zu dem sie häufig mehr als eine Stunde Anreise haben, was bei der Berechnung des Gender Unpaid Gap leider unberücksichtigt geblieben ist.

scully facepalmSie sind auch deshalb gescheitert, weil sie nicht bemerkt haben, dass ihnen in den Daten des Bundesministeriums für FSFJ Kinder als Erwachsene untergeschoben wurden. Alle berichteten Angaben beziehen sich auf Personen ab 10 Jahren (bzw. 12 Jahren), was zudem bedeutet: Rentner sind auch enthalten. Dass Witwen, die es häufiger gibt als Witwer, mehr Gelegenheit haben als Nicht-Erwerbstätige und über Hausarbeit zum „Gender Unpaid Gap“ beizutragen als ihr Verblichener, ist ein weiterer Umstand, den die drei von der FES aus Gründen ideologischer Bequemlichkeit übersehen haben oder mussten.

Es ist ein so dicker Hund, dass man Barbara König, Jonathan Menge und Christina Schildmann nur raten kann, sich tief in den ideologischen Hallen der FES zu verkriechen und nicht ans Tageslicht derer zu kommen, die sich ernsthaft mit Daten und wissenschaftlicher Analyse befassen.

March Fools Day – Wer fällt auf den 22%-Scherz herein?

Morgen wehen in ganz Deutschland rote Fahnen (welche Farbe sonst?) – Equal pay daydenn nach den aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamts sind Frauen gehaltsmäßig weiterhin in den roten Zahlen: Sie verdienten im Jahr 2014 rund 22 Prozent weniger als Männer. Rechnet man diesen Unterschied in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, also bis zum 20. März, umsonst.“

Und während die einen von roten Fahnen träumen, die wegen Berechnungen des Statistischen Bundesamts wehen, wehen vor den Stätten der Bildung und Vernunft weiße Fahnen, denn am March Fools Day, weicht Vernunft dem Unsinn, weicht Rationalität dem intuitiven Empfinden.

Bisland wissen wir nur von ScienceFiles, dass auch am March Fools Day die Fahne der Vernunft gehisst sein wird, dass auch am March Fools Day keine Handbreit dem Unsinn gegeben werden wird, der von närrischer Seite in dieser Neuauflage der Weiberfastnacht verbreitet werden wird.

March Fools Day, das ist der Tag des Gender Pay Gaps, des 22%-Gender Pay Gaps, das nur in den Hirnen der närrischen Teilnehmer am March Fools Day existiert, wird es doch nicht einmal mehr vom Statistischen Bundesamt als relevante Größe angenommen [Pressemeldung vollständig lesen!], was einiges bedeutet, da das Statistische Bundesamt eine weisungsgebundene Bundesbehörde ist.

Entsprechend können es eigentlich nur Narren sein, die an das 22-Prozent-Pay Gap glauben, deshalb: March Fools Day.

Für alle, die es noch immer nicht wissen, hier ein Kurzlehrgang:

22%, das ist der Unterschied im Hinblick auf den Stundenlohn, der sich zwischen Frauen und Männern berechnen lässt. Die 22% sind das Ergebnis von Unterschieden in der Bildung, in der Arbeitszeit, in der Arbeitserfahrung, in der Fähigkeit, in der Motivation, in der Art des ausgeübten Berufes, in der Branche, in der der Beruf angesiedelt ist, in der Weiterbildung, in der Nachfrage nach den spezifischen Kenntnissen des Arbeitnehmers, in der Bereitschaft, gefährliche und schmutzige Arbeit zu verrichten, in der Bereitschaft, Schichtarbeit auszuführen usw.

Nur wenn man will, dass gleicher Lohn unabhängig von Arbeitszeit, Arbeitserfahrung, Fähigkeit, Motivation, Art des Berufes, Branche, Bereitschaft zur Weiterbildung, Nachfrage nach der beruflichen Tätigkeit, unabhängig von der Gefährlichkeit und dem Schmutz, der mit der Tätigkeit verbunden ist, unabhängig von Überstunden und Schichtarbeit gezahlt werden soll, kann man die 22% als Problem oder Gender Pay Gap ansehen.

Ein solches Ansinnen ist natürlich ein Scherz.

Nur ein Narr kann deshalb der Ansicht sein, dass das 22%-Gap ein Ergebnis von Benachteiligung ist.

Und deshalb ist morgen March Fools Day, der Tag, an dem Narren 22%-Gesänge aufführen werden.

foolsUnd damit dieses Jahr auch ganz deutlich wird, wer diese Narren sind, rufen wir unsere Leser auf, uns mit Links zu versorgen, damit wir eine Liste der March Fools anlegen können, derjenigen, die dem 22%-Scherz aufsitzen, entweder, weil es bei Ihnen geistig nicht reicht, den Scherz zu verstehen, oder weil sie den Scherz aus opportunistischen Gründen nicht verstehen wollen und noch nicht gemerkt haben, dass sie sich dann, wenn sie den 22%-Scherz verbreiten, lächerlich machen.

Schickt uns eine eMail oder kommentiert wann immer ihr auf einen March Fool trefft, der auf den 22%-Scherz hereingefallen ist.

Wir werden die Liste im Laufe des Tages updaten.

March Fools Day: Liste der Närrischen

Wie nicht anders zu erwarten, machen die Grünen den Anfang:

„Noch immer verdienen Frauen in Deutschland 22 Prozent weniger als Männer. Um den Jahresverdienst eines Mannes zu erreichen, der eine gleichwertige Arbeit ausübt, müssen sie 79 Tage länger arbeiten. Damit befindet sich Deutschland auf einem der letzten Plätze im europäischen Ranking. Wir wollen, dass Frauen endlich den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit bekommen.“

Und weiter geht’s mit den Hinweisen eines Lesers:

DGB
Bayerischer Rundfunkt
Augsburger Allgemeine

Manuela Schwesig vom Ministerium für alles außer Männer will nun (konsequenter Weise!) ein Gesetz für „Lohngleichheit von Männern und Frauen“ auf den Weg bringen. Damit wird der eingeschlagene Weg, den Carl Christian von Weizsäcker mal schön als umgekehrtes Subsidiaritätsprinzip bezeichnet hat, stramm weiterverfolgt.

„Dies gipfelte in den 70er Jahren in einer verbreiteten Mentalität, die man als eine Art auf den Kopf gestelltes Subsidiaritätsprinzip verstehen konnte: dass (in sozialpolitischen Dingen) dasjenige, was der Staat aus eigener Initiative und mit seinen eigenen Kräften leisten kann, ihm nicht entzogen und der privaten Tätigkeit zugewiesen werden darf – im Vergleich zum echten Subsidiaritätsprinzip gemäss der Sozialenzyklika von Pius XI. aus dem Jahre 1931.“
Carl Christian von Weizsäcker, S. 162

Richtig pervers (weil auf den Kopf gestellt), aber leider aus dem Jahre 2011, ist ein Beitrag bei der Heinrich Böll Stiftung von Beate Müller-Gemmeke, die zwar völlig korrekt die Bedingungen, unter denen Frauen auf dem Arbeitsmarkt auftreten (Treilzeit, Minijob etc.), auflistet, darin jedoch nicht den Grund für die unterschiedliche Bezahlung sondern den empirischen Nachweis der noch nicht verwirklichten Gleichstellung sieht und schlussfolgert, dass „Frauen mehr verdienen!“, so als ob Männer Frauen zwingen würden diese Entschiedungen zu treffen.

Die 22%-Intelligenzlücke: Selbst die Sonne kann es nicht mehr mit ansehen

Eigentlich ist alles ganz einfach.

Unter sonst konstanten Bedingungen (ceteris paribus) gilt:

  • Lohn ist eine Funktion von Arbeit: Wer mehr arbeitet, hat mehr Lohn;
  • Lohn ist eine Funktion von Qualifikation: Wer qualifizierter ist, erhält mehr Lohn;
  • Lohn ist eine Funktion von Nachfrage: Wessen Tätigkeit mehr nachgefragt wird, der erhält mehr Lohn;
  • Lohn ist eine Funktion von Sonderzahlungen z.B. wegen gefährlicher Tätigkeit, Schichtarbeit, Überstunden uvm: Wer mehr Anlass zu Sonderzahlungen gibt, der erhält mehr Lohn.

So einfach ist das eigentlich.

Bereits Einstein erkannte die Unbegrenztheit der Ressource "Dummheit"

Und dennoch geistert der 22%-Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen wieder durch die Medien. Der 22% Lohnunterschied, der auch „Gender Pay Gap“ genannt wird, berücksichtigt keine der Variablen, die oben aufgezählt wurden: weder Arbeitsstunden, noch Qualifikation, noch Arbeitserfahrung, noch Sonderzahlungen noch sonstige Einflussfaktoren auf das Gehalt werden berücksichtigt. Statt dessen wird alles zusammengeworfen und sich darüber gewundert, dass ein Chefarzt mehr verdient als eine Krankenschwester, nein, darüber wird sich nicht gewundert, es wird als Diskriminerung beschrien, als 22%-Diskriminierung.

Dieser kurze Durchlauf durch deutsche Medien soll genügen, um auf das vorzubereiten, was bis zum 20. März auf die Leser der parteiunabhängigen Indoktrinationsblätter hereinbrechen wird. Denn: am 20. März ist Tag der Entgeltgleichheit, ein Tag mit Kultstatus für die Jünger des Gender Pay Gap-Kults, die sich dann wieder versammeln werden, um ihrem Aberglauben zu huldigen und den intelligenten Teil der Bevöllkerung mit der Behauptung zu penetrieren, Frauen würden 22% weniger verdienen als Männer.

Wir haben schon so viel zum Gender Pay Gap geschrieben, dass wir uns fühlen, wie Karl Raimund Popper sich gefühlt haben muss, als er zum 100sten Mal nachgewiesen hat, dass der Induktionsschluss nicht funktioniert (nachzulesen im Neuen Anhang zur Logik der Forschung, Kapitel XVIII). Kein Schluss ist logisch und zwingend genug, als dass ihn minder Intelligente oder solche, die sich einen Vorteil davon versprechen, nicht in Frage stellen würden, und so kommt man irgendwann zu der Erkenntnis, dass Wissen und empirische Belege da scheitern müssen, wo Ideologie und Dummheit herrschen.

Deshalb wollten wir eigentlich nichts mehr schreiben, zum Gender Pay Gap. Es ist alles gesagt. Wer jetzt noch von 22% fabuliert, der will oder kann nicht verstehen.

Dann aber sind wir auf zwei Kleinigkeiten gestoßen:

(1)

In der Pressemeldung des Statistischen Bundesamts, mit der pflichtschuldigst der Rücken vor den politischen Herren des Amtes gebeugt wird, steht Folgendes zu lesen:

„So betrug 2014 der unbereinigte Gender Pay Gap [!sic] in den neuen Ländern 9%, während er im früheren Bundesgebiet bei 23% lag.“

Wie lange die neuen Länder noch neue Länder bleiben, ist eine Frage, die wir hier nur stellen wollen. Nach 25 Jahren kann man sich aber zumindest darauf einigen, dass die neuen Länder nicht mehr ganz taufrisch sind. Wie auch immer, wir ziehen es vor, von Ost- und Westdeutschland zu sprechen. In Ostdeutschland beträgt das unbereinigte Gender Pay Gap demnach 9% gegenüber 23% in Westdeutschland.

Fragt sich eigentlich niemand, warum?

Wo sind die Frauenbewegten, die sich auf die Suche nach der Ursache der größeren Entgeltgleichheit in Ostdeutschland machen?

Vermutlich sind sie zu Hause und mit der Erziehung von erwachsenen Kindern beschäftigt, denn das genau ist eine, wenn nicht die Ursache dafür, dass ostdeutsche Frauen relativ zu ostdeutschen Männern besser verdienen als westdeutsche Frauen relativ zu westdeutschen Männern. Ausgerechnet ein Beitrag aus dem DIW liefert Indizien:

  • In Ostdeutschland ist die Erwerbstätigenquote unter Frauen mit 75,8% (2012) höher als in Westdeutschland (70,6%).
  • Und der „Anteil der vollzeiarbeitenden Mütter ist im Osten doppelt so hoch wie im Westen“.

Anders formuliert: westdeutsche Frauen gehen seltener Arbeiten und klinken sich häufiger mindestens teilweise aus dem Arbeitsmarkt aus, wenn sie einen Vorwand im Form von Nachwuchs gefunden haben als ostdeutsche Frauen. Und dennoch wollen sie denselben Lohn wie Männer oder ostdeutsche Frauen, die 40-Stunden in der Woche arbeiten gehen!

(2)

solar eclipseAm Tag der Engeltgleichheit, an dem die 22%-Lüge wieder endemisch durch Deutschland geistern wird, am 20. März wird es nicht nur den mit Vernunft begabten unter uns reichen, nein, es reicht auch der Sonne. Die Sonne kann es nicht mehr mit ansehen und wird sich am 20. März im Laufe des Vormittags hinter dem Mond verstecken, um zumindest zeitweise, dem dummen Gezeter, das von Politikern, politischen Aktivisten, Funktionären und sonstigen Günstlingen, die mit dem 22%-Mythos ihr Geld verdienen, kommen wird, zu entgehen. Leider ist diese Maßnahme der Sonne beim Mond nicht populär, der sich nur für knapp zwei Stunden bereit erklärt hat, die Sonne gegen die irdische Dummheit abzuschirmen.

Übrigen, das Life-Expectancy Gap zwischen Männern und Frauen beträgt 6,4%: Ein männliches Leben ist im Durchschnitt um 6,4% kürzer als ein weibliches Leben. Zeit, einen finanziellen Ausgleich für die kürzere Lebenserwartung zu fordern!

Fortpflanzung verbieten und Gender Pay Gap beseitigen

Eigentlich können wir nicht nachvollziehen, wie jemand weiterhin behaupten kann, es gäbe ein Gender Pay Gap, das auf Diskriminierung von Frauen zurückgeführt werden kann, aber diejenigen, bei denen der Wunsch die Wirklichkeit überragt, deren Phantasie von keinerlei empirischem Faktum erreicht werden kann, sind in Deutschland (derzeit?) recht zahlreich, und entsprechend wollen wir eine nagelneue Untersuchung in den Reigen all derer einstellen, die zeigen, dass es keine Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt als Ursache des Gender Pay Gaps gibt, dass das Gap vielmehr ganz rational erklärt werden kann.

Arguing_With_MoronsAltmeister Solomon W. Polachek, der bereits in der Vergangenheit nicht müde geworden ist, an den Verstand der Gender Pay Gapper zu appellieren, und zwar weitgehend erfolglos, was die Frage nach dem Verstand von Gender Pay Gappern auf dramatische Weise neu und auf einer anderen Stufe stellt, aber lassen wir das,… Solomon W. Polachek hat gemeinsam mit Xu Zhang und Xing Zhou einen neuen Anlauf genommen, um zu zeigen, wie man das Gender Pay Gap erklären kann, ganz ohne von hässlichen Bonzen oder sonstigen Ekelgestalten zu phantasieren, die kleine, elfengleiche und verletztliche Weiblein am Ein- und Aufstieg in gutbezahlte(n) Berufe(n) hindern.

Die Erklärung lautet wie folgt:

Bei Heirat oder beim Eingehen einer Partnerschaft sind Männer nach wie vor und durchschnittlich älter als Frauen.

  • Wer älter ist, hat mehr Zeit, sich Humankapital anzueignen.
  • Wer älter ist, hat mehr Zeit, in sein Humankapital zu investieren.
  • Wer älter ist, hat deshalb mehr Erfahrung und ein höheres Einkommen als Jüngere.
  • Wer Kinder in die Welt setzt, muss sich um die entsprechenden Kinder kümmern.
  • Dazu gibt es ein Mittel: Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung sieht vor, dass derjenige, für den Kindererziehung geringere Kosten mit sich bringt, zuhause bleibt, während derjenige, der hohe Kosten durch Kindererziehung hätte, weiter arbeiten geht.

  • (Ehe-)Männer sind im Durchschnitt älter als ihre (Ehe-)Frauen.
  • (Ehe-)Männer verdienen im Durchschnitt und wegen ihres höheren Alters (s.o.) mehr als ihre (Ehe-)Frauen.
  • (Ehe-)Männer hätten, blieben sie zuhause, um sich um ihr Kind zu kümmern, höhere Kosten als (Ehe-)Frauen.
  • Deshalb bleiben Frauen zuhause und kümmern sich um ihre Kinder, während Männer weiter arbeiten gehen.
  • Und wenn Frauen zuhause bleiben, wird das Gender Pay Gap nicht nur aufrechterhalten, sondern größer, schon weil ihr Humankapital relativ zu dem von Männern noch geringer wird.

Simpel – oder?

Man muss schon mit erheblichem Unverstand begabt sein, um das nicht verstehen zu können oder mit erheblicher krimineller Energie, um das nicht verstehen zu wollen.

Geprüft haben Polachek, Zhang und Zhou ihre Annahmen auf Basis chinesischer Daten. Manche werden sich noch an die chinesische Einkind-Politik erinnern. Als Folge der Einkind-Politik ist die Altersdistanz zwischen (Ehe-)Männern und (Ehe-Frauen) und die Bildungsdistanz zwischen arbeitenden Männern und arbeitenden Frauen in China gesunken und der Anteil von Frauen, die arbeiten, gestiegen und die Zeit, die Frauen auf dem Arbeitsmarkt zubringen auch.

Als Ergebnis davon, so zeigen Polachek, Zhang und Zhou ist der Gender Pay Gap kleiner geworden.

Quod erat demonstrandum.

Oder im Originalton:

More specifically, fecundity differences between husband and wife can lead to the age and educational differences (i.e., hypogamy) associated with division of labor in the home. This division of labor, in turn, can help exacerbate the gender wage gap. Hence the plausibility of a biological basis for gender wage differences. As fertility declines, as has been the historical trend, marital differences diminish. As these marital differences diminish, so does the division of labor in the home, and the gender wage gap, as well. This appears to be the trend in the US and most other developed countries“.

MoronsThrivingNicht Quoten oder Bevorzugungsprogramme schließen demnach das Gender Pay Gap, sondern Frauen, die in ihre Bildung investieren, die auf dem Arbeitsmarkt präsent sind, wie Männer dies auch sind und vor allem Frauen, die sich nicht fortpflanzen.

Daraus folgt für all die Gender Pay Gapper, dass sie Folgendes fordern müssen:

  • Frauen müssen mehr in ihre Bildung auf dem Arbeitsmarkt investieren.
  • Frauen müssen dauerhaft auf dem Arbeitsmarkt präsent sein.
  • Und damit sie dies können und ganz wichtig: Frauen dürfen sich nicht mehr fortpflanzen.

Und schon ist das Gender Pay Gap beseitigt.

Als Konsequenz kann man übrigens schließen, dass Programme, die das Fernbleiben vom Arbeitsmarkt für Frauen und Männer belohnen, z.B. Elterngeld Plus, gesamtgesellschaftlichen Schaden anrichten, weil sie dafür sorgen, dass beide ihre Erwerbsbiographie unterbrechen und somit ihren Wert, den Wert ihres Humankapitals reduzieren. Aber das ist ja auch das Ziel der Berliner Sozialklempner: eine Herde von Schaafen, die alle gleich blöcken, gleich Wolle geben und sich nicht darum bemühen, auf die Weide nebenan, auf der mehr Klee vorhanden ist, zu kommen. Dort sind schon die Sozialklempner.

Polachek, Solomon W., Zhang, Xu & Xing, Zhou (2014). A Biological Basis for the Gender Wage Gap: Fecundity and Age and Educational Hypogamy. Bonn: Institute for the Study of Labour, DP #8570.

Skandal: Jahrzehntelang verheimlichtes Abgeordneten Pay Gap entdeckt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Politiker in Deutschland, Politiker in Österreich, Politiker in der Schweiz, Politiker bei der UNO, Funktionäre bei NGOs, Funktionäre bei Gewerkschaften, Funktionäre bei Parteien, warum die politische Kaste und die Politiker unterstützende Kaste alle das angebliche Gender Pay Gap morgens, mittags und abends, im Sommer, im Winter, im Frühling, vor dem Länderspiel, im Feuilleton und im Sporteil im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und sonstwo beschwören?

Na?

Nein?

Nun, dann sagen wir es ihnen. Damit soll ein Riesen-Skandal ein Monster-Mega-Skandal vertuscht werden, ein wirkliches Pay Gap, das nicht einmal mit der Humankapitaltheorie erklärt werden kann: Das Abgeordneten Pay Gap (PPG).

bundestagDas Abgeordneten Pay Gap beginnt beim monatlichen Grundeinkommen von Mitgliedern des Bundestages, das bei 9.082 Euro liegt (Wir haben die Diätensteigerung schin eingerechnet). Das Abgeordneten Pay Gap wird nicht auf Bruttostundenlöhne umgerechnet, weil niemand weiß, ob und wenn ja, wieviele Stunden Abgeordnete im Allgemeinen und Bundestagsabgeordnete im Besonderen überhaupt mit Arbeit zubringen. (Hinzu kommt das mathematische Argument, dass man durch „0“ nicht teilen kann.).

Der Skandal, der sich um die 9.082 Euro (ab 2015, derzeit: 8.667) Grundgehalt von Abgeordneten rankt, geht weiter, wenn man ihr Monatsverdienst mit dem Monatsverdienst von vergleichbaren Berufsgruppen in Relation setzt.

Nehmen wir z.B. Erzieher. Die meisten Abgeordneten sehen sich ja als eine Art Erzieher, wollen ihren Wählern sagen, was sie essen, trinken, tun und lassen müssen und vor allem, dass sie nicht rauchen sollen. Entsprechend könnte man denken, Abgeordnete verdienen Erziehern entsprechend. Weit gefehlt. Erzieher verdienen im Durchschnitt 2.490 Euro im Monat und somit um 72,6% weniger als Abgeordnete: ein Abgeordneten Pay Gap oder APG von 365% (Bundestagsabgeordnete verdienen um 365% mehr als Erzieher). Ein Skandal, denn während Erzieher zumindest eine Ausbildung zum Erzieher hinter sich gebracht haben, ist Abgeordneter kein anerkannter Ausbildungsberuf. Jeder kann ihn ergreifen – Qualitfikation nicht erforderlich.

Betrachtet man den Ablauf von Debatten im Bundestag, dann könnte man denken, der Beruf mancher Abgeordneter sei dem eines Kindergartenleiters zu vergleichen. Folglich würde man eine Gehaltsentsprechung erwarten. Und wieder ist die Annahme falsch. Ein Kindergartenleiter verdient durchschnittlich 3.075 Euro im Monat und somit 65,1% weniger als ein Abgeordneter. Ein APG von 295%

Auch Sozialarbeiter, und Abgeordnete sind ja verkannte Sozialarbeiter, da sie ständig versuchen, das Leben von Menschen zu verbesseren, die gar nicht wollen, dass ihr Leben verbessert wird, auch Sozialarbeiter schneiden deutlich schlechter ab als Abgeordnete. Mit einem monatlichen Gehalt von durchschnittlich 2.996 Euro bleiben sie 67% unter dem Monatsgehalt von Abgeordneten. Ein APG von 303%.

Vielleicht haben wir auch die Vergleichsgruppe falsch gewählt.

Abgeordnete sind nicht nur Erzieher, nein, vielmehr sind sie Werbetexter, PR-Manager, Marketingfachkräfte, die versuchen, ihrer Bevölkerung etwas aufzuschwätzen, was in diesen Bevölkerungen so gut wie niemand will, vom Erziehungsgeld, das sinkende Geburtenraten produziert hat, bis zum lebenslangen Lernen, das nicht einmal Abgeordnete für notwendig befinden, vermutlich, weil sie nie damit angefangen haben. Nun, auch Werbetexter (2.745 Euro monatlich), PR-Manager (3.886 Euro monatlich) und Marketingfachkräfte (3.890 Euro monatlich) bleiben deutlich hinter Abgeordneten zurück, jedenfalls im Hinblick auf ihr Gehalt. Das entsprechend Abgeordneten-Pay Gap beträgt: 233% (Marketingfachkraft), 232% (PR-Manager) und 331% (Werbetexter).

Welche Vergleichsbasis auch immer man heranzieht, immer öffnet sich ein Abgeordneten Pay Gap unglaublichen Ausmaßes, und es wächst und wächst mit jedem Vergleich:

  • Abgeordnete wollen etwas verkaufen, verdienen aber 451% mehr als ein Verkäufer (2.013 Euro monatlich).
  • Abgeordnete sind besonders gut, wenn es ans Kassieren geht, verdienen aber 467% mehr als ein Kassierer (1.944 Euro monatlich).
  • Manche Abgeordnete haben sich Laien-Kenntnisse des Internets, insbesondere indexierter Seiten angeeignet, verdienen aber dennoch 238% mehr als ein IT-Fachmann.

politicians wagesDamit sind Abgeordnete eine Anomalie für die Humankapitaltheorie, die sagt, dass das Gehalt eine Funktion von Humankapital und Produktivität ist: Je mehr Humankapital ein Individuum hat, je produktiver sein Beitrag für ein Unternehmen oder eine Gesellschaft ist, desto höher ist sein Gehalt. Abgeordneter kann (fast) jeder werden. Es wird demnach weder verlangt, dass in allgemeines noch dass in spezifisches Humankapital investiert wird. Die Produktivität von Abgeordneten lässt sich im Hinblick auf das Bruttosozialprodukt nur negativ angeben, nicht positiv, so dass Abgeordnete zu keiner der Annahmen der Humankapitaltheorie passen.

Sie haben nichts vorzuweisen und verdienen dennoch besser als jeder Arbeiter, der eine Lehre erfolgreich abgeschlossen hat und besser als die meisten, die ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Selbst hochspezialisierte Facharbeiter kommen nicht einmal in die Nähe eines Abgeordnetengehalts, und dies nicht einmal, wenn man nur die 9.082 Euro Grundvergütung eines Bundestagsabgeordneten der Berechnung des Abgeordneten Pay Gaps zu Grunde legt und die Kostenpauschale von rund 4000 Euro, die Reisekostenpauschale, die Rentenzahlungen oder die Funktionsbezüge, die es z.B. dann gibt, wenn sich ein Bundestagsabgeordneter in einen Ausschuss bemüht, unberücksichtigt lässt.

Es ist kein Wunder, dass so viel Wind um den Gender Pay Gap gemacht wird, der selbst wenn es ihn gäbe, eine Miniatur wäre, die neben dem Dinosaurier „Abgeordneten Pay-Gap“, wie eine Wanze wirkt. Der viele Wind dient der Vertuschung, hat zum Zweck, über den tatsächlichen Skandal hinwegzutäuschen, darüber, dass Abgeordnete jenseits einer ethisch vertretbaren Grenze mehr verdienen als diejenigen, die sie repräsentieren sollen.

Deshalb fordern wird: Gleichstellung aller Arbeiter mit Abgeordneten, eine Quote für Verkäufer, damit auch sie Spitzenjobs im Parlament besetzen können und, ganz wichtig, ein Abgeordnetenprogramm, das beim Ausklüngeln des nächsten Wahlkreisabgeordneten dann, wenn eine Vorgriffskandidatur für einen Erzieher oder eine Marketingfachkraft oder einen Autoverkäufer geschaffen wird, die Kosten des Wahlkampfes trägt und die entsprechende Parteigliederung mit einer Kopfprämie von 5000 Euro besticht.

Alle Gehaltsdaten mit Ausnahme der Abgeordneten-Gehälter stammen von Lohnspiegel.de

Tag der Entgeltgleichheit: Ob gemeinsames Lügen glaubwürdiger ist?

BMFsfjneuDas Bundesministerium für FSFJ und der DGB tun es nun gemeinsam: Schwesig und Hannack ziehen für die dummen Frauen ins Felde, die sich immer noch für „gleiche und gleichwertige Arbeit“ schlechter bezahlen lassen als ihre männlichen Pendants. Die üblichen Behauptungen werden in den üblichen Ton einer nicht zu, aber doch merklichen Empörung gepackt, auf dass die Lüge, die man im Begriff ist zu erzählen, dieses Mal glaubwürdig rüber kommt. Die Lüge ist mittlerweile ein Ladenhüter, eine lahme Krücke, die man wirklich nicht mehr hören kann.

Und dennoch: Monoton, fast wie ein Beschwörungsgesang, wiederholt in stupidem Ton, im Stakkato, das nur aus einem transzendenten Trancezustand gespeist sein kann, wird die Lüge von der angeblich nicht vorhandenen Entgeltgleichheit intoniert, dieses Mal im schrillen Geschreis-Duo von Schwesig und Hannack.

Gut, dass Gary S. Becker, auf den das Gender Pay Gap letztlich zurückgeht, mittlerweile verstorben ist, hoffentlich im Frieden mit sich selbst und in der Überzeugung, dass man es nicht verhindern kann, wenn Minderbemittelte sich ein Konzept aneignen, das sie nicht einmal im Ansatz verstehen.

Wir haben an anderer Stelle schon dargestellt, wie das Gender Pay Gap berechnet wird und welchen Zweck es erfüllt. Hier noch einmal in aller Kürze, die wesentlichen Punkte, immer in der Hoffnung, dass der Intellekt einer Schwesig oder einer Hannack ausreicht, um zu folgen, sofern sie folgen wollen, was ja dann, wenn man sich einen eigenen Vorteil vom nicht-Folgen verspricht, nicht immer der Fall ist.

Also in Kürze:

Wenn man den Stundenlohn von allen erwerbstätigen Männern und allen erwerbstätigen Frauen aufsummiert und die Summen durch die Anzahl der erwerbstätigen Männer bzw. Frauen teilt und das Ergebnis zwischen Männern und Frauen vergleicht, dann ist die Zahl, die sich für Männer ergibt höher als die Zahl, die sich für Frauen ergibt.

Was bedeutet das: Nichts.

Und zum besseren Verständnis: es bedeutet nichts, denn man vergleicht Pferde mit Kartoffeln.

Warum?

  • Weil Männer in anderen Branchen arbeiten als Frauen. Männer sind z.B. häufiger Ingenieur, Frauen sind häufiger im öffentlichen Dienst. Als Ingenieur verdient man besser.
  • Weil Männer länger und mehr und ohne Unterbrechungen arbeiten und häufiger Vollzeit als Frauen.
  • Weil Männer mehr in ihre Karriere investieren als Frauen, sich häufiger weiterbilden und häufiger den Arbeitsplatz wechseln, um Neues zu lernen.
  • Weil Männer bereits ihr Studienfach mit dem Motiv wählen, Geld zu verdienen und Karriere zu machen, während bei Frauen in der Regel das Motiv „Hilfe“ vorherrscht, das in die schlecht bezahlten sozialen Berufe mündet. Soziale Berufe werden übrigens nicht deshalb schlechter bezahlt als Ingenieursberufe, weil das böde Patriarchat die entsprechenden Berufe abwertet, sondern deshalb, weil sie nicht ansatzweise so produktiv sind wie Ingenieursberufe und entsprechend weniger Nutzen für die Gesellschaft erwirtschaften. Das kann man jetzt furchtbar finden, man kann schreien und zetern, aber es ändert nichts daran, dass die Erfindung einer winzigen und effizienten Solarzelle mehr Nutzen für eine Gesellschaft einbringt, als die Beaufsichtigung von Kindern in Kindergärten.

Entgeltgleichheit im BetriebAlles ist ganz einfach. Aber, wie es aussieht, nicht einfach genug für Politiker und Funktionäre im Allgemeine und Schwesig und Hannack im Besondern. Die wollen uns nämlich glauben machen, sie seien so dumm, dass sie einfache Zusammenhänge nicht verstehen können. Sie wollen uns glauben machen, sie würden einfach nicht begreifen, dass der 22% Unterschied zwischen Männern und Frauen, der sich im Hinblick auf den Stundenlohn ergibt, sich wegen der oben genannten Unterschiede ergibt, Unterschiede, die man kurz in der Sprache der Humankapitaltheorie zusammenfassen kann in: Frauen machen mehr Investitionen in allgemeines Humankapital (formale Bildung) und weniger in spezifisches Humankapital (Weiterbildung, Überstunden) als Männer und spezifisches Humankapital wird besser bezahlt, weil es für Unternehmen wertvoller ist als allgemeines Humankapital.

Die internationale Forschung hat wieder und wieder und wieder bestätigt, was oben zusammengetragen wurde (z.B.: Chzhen & Mumford, 2009; Fortin, 2006; Hoyes et al., 2010; Lauer, 2000, Mopo, 2011, Nopo, 2009; Nordman & Roubaud, 2005, Ochsenfeld, 2014; Polachek & Xiang, 2009). Nicht zuletzt zeigt dies die Tatsache, dass das Gender Pay Gap seit Jahrzehnten geringer wird, und zwar deshalb, weil der Anteil von Frauen, die Vollzeit arbeiten, und das durchschnittliche Bildungsniveau von Frauen sowie der Anteil von Frauen, der sich auf eine Karrier einlässt, gestiegen ist (Antonczyk et al., 2010; Weinberger & Kim, 2010; Yamaguchi, 2014).

Aber: Was sind schon wissenschaftliche Ergebnisse, wenn Elke Hannack den Mund aufmacht?

„Die Ursachen der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern sind inzwischen vielfältig wissenschaftlich erforscht. Nur bleiben die Erkenntnisse oft ohne Wirkung. Zwar ist die Lücke geringer, wo Tarifverträge gelten und Betriebs- und Personalräte mitbestimmen, von einer fairen Bezahlung sind wir trotzdem noch weit entfernt. Es gibt ein Handlungsdefizit auf politischer und betrieblicher Ebene. Genau hier setzt das neue Projekt an, indem es die Beteiligten inner- und außerhalb der Betriebe und Verwaltungen auf das Thema aufmerksam macht“, so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack“

morons2Wie wahr es doch ist, dass „die Erkenntnise oft ohne Wirkung“ bleiben. Bei Elke Hannack zum Beispiel, bei der bleiben die wissenschaftlichen Erkenntnisse vollständig ohne Wirkung. Sie fabuliert von 22% Entgeltungleichheit und hat offensichtlich keine Ahnung, dass jeder, der in der Wissenschaft das unbereinigte Gender Pay Gap für irgend einer Aussage fähig hält, sich diskreditiert und ab dann nur noch milde belächelt wird, wie Hannack von uns zum Beispiel. Sie hat keine Ahnung von all den wissenschaftlichen Ergebnissen, die die 22% Entgeltlücke zum Verschwinden bringen, indem sie die oben zusammengestellten Variablen von Branche, Arbeitszeit, Weiterbildung usw. als erklärende Variablen nutzen. Und, letztlich, offenbart Hannack, dass bei ihr die Welt nach Wunsch geschaffen wird, wenn Sie behauptet, dass die Entgeltlücke da geringer sei, wo Tarifverträge gelten würden, womit sie insinuieren will, dass gewerkschaftliche Verhandlungsmacht den Gender Pay Gap reduziert.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, wie diese Wunschvorstellung: Das Gender Pay Gap ist regelmäßig im oberen Bereich der Lohnskala geringer als im unteren, was mit dem Bildungsgefälle entlang der Lohnskala (Böheim et al., 2011, Bosio, 2009; Heinze, 2010; Mussida & Picchio, 2014) und der mit der Lohnskala wachsenden Produktivität erklärt werden kann (Lauer, 2000). Es hat also nichts mit Gewerkschaften zu tun. Im Gegenteil: Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass das Gender Pay Gap da geringer ist, wo Gewerkschaften keine oder nur wenig Verhandlungsmacht haben und der Arbeitsmarkt flexibel ist (Antonczyk et al., 2010; Casale & Posel, 2009; de la Rica et al., 2010; Del Bono, & Vuri, 2008). Kurz: Frau Hannack weiß es nicht besser oder sie lügt. Suchen Sie sich aus, was Ihnen am wahrscheinlichsten erscheint.

All die Missverständnisse, all die Lügen und all der Unsinn, der das Gender Pay Gap umgibt, bringt die Entgeltaktivistin Schwesig nicht zum Nachdenken. Im Gegenteil, sie scheint im Widerspruch gerade aufzublühen und bedroht die deutsche Wirtschaft, nachdem sie schon mit dem Elterngeld plus einen Nagel in den Sarg wirtschaftlicher Prosperität geschlagen hat, mit einem weiteren Sargnagel:

„‚Frauen beanspruchen zu Recht gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Daher wird mein Ministerium ein Entgeltgleichheitsgesetz vorlegen, das für mehr Transparenz sorgt. Mit diesem Gesetz möchte ich verbindliche Verfahren festlegen, um Lohndiskriminierung zu beseitigen. Derzeit erarbeiten wir die entsprechenden Eckpunkte‘, so Schwesig“

Driving-Nail-Coffin[1]Was dabei herauskommt, wenn Legastheniker den Duden neu schreiben, man kann es sich gut vorstellen. Die erste Generation, die dem Genderisten-Wahnsinn entkommen ist, wird sich bei den Schwesigs und den Hannacks bedanken, die die wirtschaftliche Zukunft von Generationen geopfert haben, um ihren Sex-Spleen auszuleben und daraus hoffentliche die Konsequenz ziehen, ein IQ-Gleichheitsgesetz zu verabschieden, das für Transparenz sorgt und Verfahren festlegt, die gewährleisten, dass Personen in öffentlichen Ämtern und an den Spitzen von Ministerien gleiche oder gleichwertige Intelligenz aufweisen, wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Dass das Intelligenz-Gleichheitsgesetz der Zukunft dazu führen wird, dass Gewerkschaften aus dem öffentlichen Leben verschwinden, ist eine nette Begleiterscheinung, die zukünftigen Generation ein besseres Leben verschaffen wird.

P.S.

Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Die Sozialpolitik eines Landes führt dann, wenn sie Mutterschaft fördert, z.B. durch Anreize, Kinder in die bereits überfüllte Welt zu setzen, dazu, dass das Gender Pay Gap größer wird (Mandel & Shalev, 2009; Nicodemo, 2008). Wie gesagt, Schwesig blüht im Widerspruch erst auf und ist gleich in einem Schaffer und Bekämpfer des Gender Pay Gaps.

Literatur:

Antonczyk, Dirk, Fitzenberger, Bernd & Sommerfeld, Katrin (2010). Rising With Inequality. The Decline of Collective Bargaining, and the Gender Wage Gap. Labour Economics 17(5): 835-847.

Böheim, René, Himpele, Klemens, Mahringer, Helmut & Zulehner, Christine (2011). The Distributiopn of the Gender Pay Gap in Austria. Evidence from Matched Employer-Employee Data and Tax Records. Linz: Johannes Kepler University of Linz; Department of Economics, Working Paper #1107.

Bosio, Giulio (2009). Temporary Employment and Wage Gap with Permanent Jobs: Evidence from Quantile Regression. München: Munick Personal RePEc Archive, MPRA-Paper No. 16055.

Del Bono, Emilia & Vuri, Daniela (2008). Job Mobility and the Gender Wage Gap in Italy. Munich: ifo Institute – Leibnitz Institute for Economic Research, CESifo Working Paper #2435.

De la Rica, Sara, Dolado, Juan José & Vegas, Raquel (2010). Performance Pay and the Gender Wage Gap: Evidence from Spain. Bonn: Institute for the Study of Labor (IZA); Discussion Paper #5032.

Fortin, Nicole (2006). Greed, Altruism and the Gender Wage Gap. Vancouver: University of British Columbia, Department of Economics.

Heinze, Anja (2010). Beyond the Mean Gender Wage Gap: Decomposition of Differences in Wage Distributions Using Quantile Regression. Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), ZEW Discussion Papers 10-043.

Hoyos, Alejandro, Nopo, Hugo & Pena, Ximena (2010). The Persistent Gender Earnings Gap in Colombia, 1994 – 2006. Institute for the Study of Labor (IZA), IZA-Working Paper #5073.

Lauer, Charlotte (2000). Gender Wage Gap in West Germany: How Far to Gender Differences in Human Capital Matter? Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); ZEW Discussion Paper No. 00-07.

Mussida, Chiara & Picchio, Matteo (2014). The Gender Wage Gap by Education in Italy. Journal of Economic Inequality 12(1). 117-147.

Nicodemo, Catia (2009). Gender Pay Gap and Quantile Regression in European Families. Bonn: Institute for the Study of Labor (IZA), IZA Discussion Papers #3978.

Nopo, Hugo (2011). Gender Earnings Gaps in the World. Bonn: Institute for the Study of Labour (IZA); IZA Working Paper #5736

Nopo, Hugo (2009). The Gender Wage Gap in Peru 1986 – 2000: Evidence from a Matching Comparison Approach. New York: Inter-American Development Bank, Research Department, No. 675.

Nordman, Christophe J. & Roubaud, Francois (2005). Reassessing the Gender Wage Gap: Does Labour Force Attachment Really Matter? Evidence from Matched Labour Force and Biographical Surveys in Madagascar. Paris: Développment institutions and Analyses de Long terme; Document de Travail DT/2005-06.

Ochsenfeld, Fabian (2014). Why Do Women’s Fields of Study Pay Less? A Test of Devaluation, Human Capital and Gender Role Theory. European Sociological Review: online first.

Polachek, Solomon W. & Xiang, Jun (2009). The Gender Pay Gap Across Countries: A Human Capital Approach. Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung; SOEP-Paper #227

Weinberger, Catherine J. & Kuhn, Peter J. (2010). Changing Levels or Changing Slopes? The Narrowing of the Gender Earnings Gap 1959 – 1999. Industrial and Labor Relations Review 63(3): 384-406.

Yamaguchi, Shintaro (2014). Changes in Returns to Task-Specific Skills and Gender Wage Gap.

http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2035833