Category: Politische Kommunikation

Kompetenz-Vorgaukelung: Wahlprogramme sind Manifeste der Schwätzperten

Zugegeben, als wir die Überschrift der Pressemeldung beim idw gelesen haben: “Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020: Wahlprogramme sind für viele Menschen unverständlich“, da war die erste Reaktion: Wieder so ein Mist aus Hohenheim. Mea culpa. Nachdem wir die 44 Seiten der Präsentation der Studie gelesen haben, hat sich dieses Urteil als zu schnell getroffen erwiesen. Offenkundig

UN-Migrationspakt. MdB: An allem sind die Österreicher schuld!

Im Folgenden dokumentieren wir einen Teil eines Briefwechsels zwischen Lesern von ScienceFiles und dem Bayerischen CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Hahn, der Europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion ist. Gegenstand: Der Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration, auch als UN-Migrationspakt bekannt. Zuvor ein paar Bemerkungen von uns, zu Dingen, die uns beim Lesen aufgefallen sind. Aus dem Briefwechsel

Sechs Schritte zur Verdummung: Das Gutmenschen-Kommunikations-Modell

Der Umgang mit dem, was sich in Chemnitz ereignet hat, nicht mit der Ermordung von Daniel Hillig, sondern mit der spontanten Demonstration, also das anschließende Ablenkungsmanöver, um einmal mit dem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz zu sprechen, hat uns schon einige Gelegenheit gegeben, Verlaufsmodelle zu erstellen, die die Struktur, die Systematik dessen, was Medien und

Meister der Machtpolitik: Trump Bemerkung versetzt Mainstream-Medien in Hysterie

Ambivalenz oder Bigotterie, in jedem Fall ist die westliche (Medien-)Kultur durch eine Widersprüchlichkeit geprägt, die man kaum mehr als normal bezeichnen kann. Ein paar Beispiele: Feministen und Genderisten geifern gegen die toxische Maskulinität des weißen Mannes und seine Errungenschaft, haben diese Errungenschaften aber gleichzeitig so internalisiert, dass sie nichts erstrebenswerter finden, als eine hohe Status-Position

Gedenken als Event. Solingen oder: Wie Politiker Stimmung mit Toten machen

Eine Gegenüberstellung: Solingen: Der Brandanschlag auf ein Wohnhaus, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen und 17 verletzt wurden, jährte sich am 29. Mai zum 25. Mal. Politiker, Heiko Maas und Angela Merkel, haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Das Gedenken wurde in großen Stil inszeniert. Zentrale Gedenkfeier mit Reden von Maas, Merkel und

Bundestagswahl 2017: Das Fracksausen vor der AfD ist berechtigt

Die Stuttgarter Zeitung titelt heute in entwaffnender Einfalt: “Wird die AfD stärker als erwartet? Bei Union, SPD, Grünen, FDP und Linken wächst die Unruhe: Sie sehen knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl Anzeichen dafür, dass die AfD stärker abschneiden wird als prognostiziert. Vor allem Begegnungen mit Wählern stimmen manche Kandidaten besorgt.” Ist es nicht putzig,

Donald Trump: Ich bin ein Pfälzer!

Die USA hatten schon eine ganze Reihe von Präsidenten oder Präsidentschaftskandidaten, die das sind, was man im Englischen „Outspoken“ nennt: Sie sagen ihre Meinung bzw. das, was sie für richtig halten, und nehmen dabei wenig Rücksicht auf psychologische Befindlichkeiten ihrer Zuhörer oder politische Korrektheit: Ronald Reagan war einer dieser Präsidenten, John F. Kennedy ein anderer.

Politiker haben nun einmal ein Interesse an Manipulation

Gerade hat Gert G. Wagner, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mit einer erstaunlichen Entdeckung aufwarten können: “Regierungsberichte können niemals unabhängig sein”, so sagt er und stellt als Konsequenz seiner Erkenntnis Fragen: “Wie sinnvoll sind eigentlich derartige Regierungsberichte? Also Berichte, die einen Sachverhalt kritisch darstellen sollen. Wie etwa der Armuts- und Reichtumsbericht, aber auch

Extremistisch? Populistisch? Wenn Etiketten die Bewertung beeinflussen

Im deutschen politischen Diskurs ist es an der Tagesordnung, die Position des politischen Gegners oder den politischen Gegner gleich selbst als extremistisch oder populistisch zu bezeichnen. So schreibt die Badische Zeitung von der Rückkehr des “Populisten Guttenberg”, die Zeit weiß, dass Putin ein “nationaler Populist” ist, und Spiegel-Online kennt den Schweizer Populisten Christoph Blocher. Populismus
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