Category: Wahlverhalten

AfD-Wähler pessimistisch und ängstlich – Adenauerstiftung veröffentlicht jetzt auch Junk

Oft reichen schon die ersten Sätze einer angeblich wissenschaftlichen Studie, um zu wissen, dass man es mit Junk zu tun hat. Unter dem Titel „Von A wie Angst bis Z wie Zuversicht“ hat die Konrad-Adenauer-Stiftung die Ergebnisse einer natürlich „repräsentativen Untersuchung zu Emotionen und politischen Einstellungen“ veröffentlicht. Die vermeintliche Untersuchung ist Junk, wie gleich zu

Die neue Hass-ologie: Wirrer Aluhut-Journalismus und die rechtsextreme Weltverschwörung

„Hass als Strategie“, so lautet der selten dämliche Titel (leider fällt uns keine andere Beschreibung ein) eines Beitrags von Jan-Christoph Kitzler in der ARD, der unter der Rubrik „Faktenfinder“ veröffentlicht wurde. Die Faktenfinder der ARD zeichnen sich immer häufiger dadurch aus, dass sie den Aluhut aufsetzen und Verschwörungstheorien verbreiten, wobei sie Letzteres gerne mit Bezug

Parteipolitiken erklärt: Welche Parteien Migranten wählen

In der Politikwissenschaft gibt es grob gesprochen zwei Ansätze zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen bestimmten Wählergruppen und Parteien. Der erste Ansatz, der eng mit Seymour Martin Lipset und Stein Rokkan verbunden ist, geht von gesellschaftlichen Konflikten aus, die konstitutiv für die Gründung von Parteien sind (waren). Der Konflikt zwischen Arbeit und Kapital ist hier das

Tolle Studie: Die NPD wird gewählt, weil sie gewählt wird

„I’m still here. Elektorale Erfolgsbedingungen der NPD in Gemeinden Sachsens“, so hat Reinhold Melcher in aller Ignoranz der Grammatikregeln des Englischen, einen Beitrag in der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft überschrieben, in dem er zunächst einmal mit dem Makel der späten Publikation seiner alten Daten aus dem Jahre 2013 hadert, wird doch, wie er schreibt, der

BundestagswahlkRampf: Eine Ode in Riesling

Manche Leser werden es aufgrund einer undichten Stelle in Weißenheim am Berg mitbekommen haben: Wir waren in Deutschland. Wir haben uns den Wahlkampf direkt angesehen. Nun ja. Wir waren auf dem Wurstmarkt, haben Riesling getrunken, Gespräche geführt, Gebabbelt, wie man in der Pfalz sagt und unsere ethnologischen Feldschlüsse daraus gezogen und mit Riesling verfeinert. Nun

Warum und wie die AfD in Wahlumfragen systematisch unterschätzt wird

Manchmal flattern uns Pressemeldungen auf den Tisch, die zunächst zu einem Runzeln von Stirnen führen, dann zu erhöhter Neuronen-Aktivität, um schließlich in der Erkenntnis zu münden, dass wir hier etwas haben, das es ermöglicht, Fragen zu beantworten, die die Pressemelder gar nicht im Sinne hatten als sie ihre Meldung verfasst haben. YouGov hat eine solche

Nach Wahl: Regierung in NRW wird schwarz-gelb

Die Frage, welche Fraktionen im neuen Landtag in Nordrhein-Westfalen die Regierung stellen, ist eine Frage, die in den nächsten Tagen medial inszeniert werden wird. Gespräche werden stattfinden. Konstruktive Gespräche natürlich. Pressekonferenzen werden abgehalten werden. Die Reporter werden artig lauschen und pflichtschuldigst berichten: Man sei in wichtigen Punkten nicht weit auseinander, oder es gebe noch Fragen,

Gut für die Wirtschaft: Erleichterung nach Wahlniederlage der Linken

Dass an Börsen immer dann eine Erleichterungsrally einsetzt, wenn linke Parteien in Wahlen eine Niederlage erlebt haben, ist ein bekanntes Phänomen, so wie die Arbeiten, die zeigen, dass sich linke Politik auf die Wirtschaftskraft eines Landes und sein Wirtschaftswachstum negativ auswirkt, Legion sind. Nun kann man die Erleichterungsrally an Börsen theoretisch damit argumentieren, dass Investoren

Krieg in Deutschland: Der Kampf um die Definitionsgewalt

Es herrscht Krieg in Deutschland – Krieg in Worten, noch nicht in Taten. Ziel des Wortkriegs ist es, die Gegner mundtot zu machen. Ziel des Wortkrieges ist es auch, die Definitionsgewalt über die Wirklichkeit zu erreichen. Denn: Diskutiert wird in Deutschland schon lange nicht mehr darüber, was ist, sondern darüber, wie es erscheinen soll. In

Wahlprognose 2017: Bundestag ohne Bündnis90/Grüne

Nachdem wir mit unserem ScienceFiles-Fuzzy-Wahlprognosetool die letzten Bundestagswahlen so gut vorhergesagt haben, wollen wir auch bei den nächsten Bundestagswahlen nicht beiseite stehen, sondern unser volles Gewicht als Sozialforscher in die Waagschale werden. Entsprechend starten wir eine Serie mit Prognosen für den Wahlausgang, wobei wir uns zunächst der Daten der Konkurrenz bemächtigen und auf Grundlage der
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