Deutscher Städte- und Gemeindebund: Frauenförderung erhöht die Korruption

Das Blog ScienceFiles, für alle die es nicht wissen, ist ein privates Blog, das nach wie vor nebenbei betrieben wird. Manche, die bei ScienceFiles aktiv sind, arbeiten für Textconsulting.net. Wir beraten, recherchieren und analysieren dort, was es an Relevantem aus der Welt der Wissenschaft z.B. für die Welt der Wirtschaft oder der Politik zu sagen gibt.

Derzeit arbeiten wir u.a. am Thema „Korruption“.

Bei der Recherche zu diesem Thema sind wir auf eine Reihe von Juwelen gestoßen, von denen wir einige unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Korruption ist in Bereichen, in denen kein Wettbewerb stattfindet, am häufigsten zu finden. Entsprechend werden Regierungen öffentliche Mittel aus Bereichen, in denen Wettbewerb stattfindet, in Bereiche, die wettbewerbsfrei sind, verlagern. Die Bundesregierung hat gerade die Förderung von Projekten zur Prävention von Rechtsextremismus auf 100 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt.

Wer die Ergebnisse dazu nachlesen will, der kann dies u.a. bei „Zohal Hessami (2014). Political Corruption, Public Procurement, and Budget Composition: Theory and Evidence from OECD Countries. European Journal of Political Economy 34: 272-289” tun. Darin führt Hessami u.a. den Nachweis, dass Korruption geradezu geschaffen wird, um Personen, die direkt oder indirekt von der Regierung abhängen, also z.B. politische Stiftungen oder andere Stiftungen, zu finanzieren.

Korruption ist bei Großprojekten besonders wahrscheinlich. Das finden Locatelli et al. (2017) in ihrer Studie, die sich mit „Corruption in Public Projects and Megaprojects“ befasst. Hat sich schon einmal jemand die Frage gestellt, wie hoch die Korruptionskosten des Berliner Flughafens sind, der nicht (mehr) fertig wird?

Zu Berlin haben wir etwas besonders Schönes.
Erst einmal der ganz normale Irrsinn der Frauenförderung.
Die Handwerkskammer Berlin schreibt:

„Das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) vom 8. Juli 2010 zielt im Rahmen der Beschaffung von Gütern und Leistungen mit zusätzlichen sozialen und ökologischen Vergabeaspekten verstärkt auf die Umsetzung politischer Ziele ab. Öffentliche Auftragsvergaben werden nunmehr ausdrücklich an die Kriterien der ILO- Kernarbeitsnormen – u.a. Gewerkschaftszulassung und Kinderarbeitsverbot – geknüpft. Weitere, z. B. ökologische Kriterien, wurden durch Vorgaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über die Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU – vom 23.10.2012 konkretisiert. Allerdings gelten die Klimaschutz- und Umweltvorgaben laut BerlAVG erst ab einem Auftragswert von 10.000 Euro (netto).
Von besonderer Bedeutung für die Berliner Handwerksbetriebe ist das Vergabekriterium der Frauenförderung gemäß der Frauenförderverordnung (FVV) bzw. deren Ausweitung auf den Baubereich: Hierfür gilt sie seit Juli 2011 ab einem Nettoauftragswert von 200.000 €. Für den Bereich der Leistungen wurde der Schwellenwert von bisher 50.000 € auf 25.000 € gesenkt.

Als Vergabeaspekt kommt der Frauenförderung für die Baubetriebe eine erhebliche Bedeutung zu, zumal in manchen Gewerken – wie dem Gerüstbauer- oder dem Maurer- und Betonbauerhandwerk – praktisch kaum weibliche Arbeitskräfte zu finden sind.

Grundsätzlich gilt die Verpflichtung zu Frauenfördermaßnahmen nur für Auftragnehmer (und Nachunternehmer), die mindestens 11 Arbeitnehmer/innen beschäftigen. Je nach Unternehmensgröße ist aus einer Liste von 21 in der FVV aufgeführten Maßnahmen eine festgelegte Mindestanzahl auszuwählen und umzusetzen. Die Angaben zu den gewählten Maßnahmen der Frauenförderung sind dem öffentlichen Auftraggeber in Form einer Erklärung (Formular) abzugeben.“

Weil es keine Frauen im Gerüstbau gibt, ist die Frauenförderung oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders im Gerüstbau wichtig. Es muss gefördert werden, was es nicht gibt. Der Idiotie sind in Berlin offensichtlich keine Grenzen gesetzt.

Dann ein Schmankerl aus der Reihe „Klammer und Kleingedrucktes lesen“. Wir zitieren aus einer Broschüre der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds mit dem Titel „Korruptionsprävention bei der öffentlichen Auftragsvergabe“:

„Beim öffentlichen Vergaberecht beklagen viele Kommunen und Unternehmen, vor allem in der mittelständischen Bauwirtschaft, den hohen Verwaltungsaufwand, der angesichts des immer komplexer und unübersichtlicher gewordenen Vergaberechts besteht. Insbesondere eine bundes- oder landesseitig vorgegebene Anwendung vergabefremder Kriterien (z. B. Ausbildungs- und Frauenförderung sowie Tariftreue) führt zu einem erhöhten Aufwand, der im Ergebnis dem Wettbewerb schadet. Das öffentliche Vergaberecht muss daher auch zur Verhinderung von Manipulationen selbst wieder zu einem transparenten und von überflüssiger Bürokratie befreiten Regelungswerk werden. Insbesondere muss es konsequent von vergabefremden Kriterien entschlackt werden (3).“

Wettbewerb wiederum, das muss man wissen, ist der beste Schutz vor Korruption. Entsprechend kann man aus dem Absatz ableiten, dass Frauenförderung die Gefahr von Korruption erhöht – dass sie das tut, ist angesichts der Forschungsergebnisse zu den Determinanten von Korruption kaum zu bestreiten, aber dass sich in Deutschland jemand in einer offiziellen Broschüre traut, darauf hinzuweisen, das ist erstaunlich.

Schließlich noch ein Datum zum Schluss: 72% derjenigen, gegen die im Jahr 2015 wegen Bestechlichkeit oder anderen Straftaten, die zum Komplex der Korruption gehören, ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde, waren öffentliche Angestellte, die mit Leitungsaufgaben oder Sachbearbeitung betraut waren oder als gewählter Bürgermeister einer Kommune vorstanden. So steht es im Bundeslagebild 2015 „Korruption“ des Bundeskriminalamts.

Literatur:
Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen & Deutsche Städte- und Gemeindebund (2003). Korruptionsprävention bei der öffentlichen Auftragsvergabe. Manipulation verhindern, Korruption bekämpfen. Verlagsbeilage „Stadt und Gemeinde INTERAKTIV“ Ausgabe 5/2003.

Locatelli, Giorgio, Mariani, Giacomo, Sainati, Tristano & Greco, Marco (2017). Corruption in Public Projects and Megaprojects: There is an Elephant in the Room. International Journal of Project Management 35(2): 252-268.

In Gier vereint? Linke Aktivisten und multinationaler Konzern wollen Gesetzgebung beeinflussen

Wenn sich Unternehmen wie z.B. Telekom instrumentalisieren lassen, um politische Ziele des Staatsfeminismus durchzusetzen, dann ist Gefahrenstufe I erreicht.

Wenn Unternehmen anfangen, sich in das Leben von Menschen einzumischen, in dem sie z.B. gegen Rechtsextremismus kämpfen und versuchen, sich als Saubermänner zu inszenieren, dann ist Gefahrenstufe II erreicht.

Wenn Unternehmen gemeinsam mit politischen Aktivisten, die von Ministerien ausgehalten werden, versuchen, die Gesetzgebung eines Landes zu beeinflussen, dann ist Gefahrenstufe III erreicht, und es ist an der Zeit, den entsprechenden Unternehmen (und den politischen Aktivisten) das Handwerk zu legen.

Es gibt die seltsamsten Allianzen.

Ben und Jerry AASDa verbünden sich linke Aktivisten mit einem multinationalen Konzern, um „für Toleranz zu werben“, um Deutsche für Flüchtlinge einzunehmen, sich für „demokratische Kultur und eine inklusive Gesellschaft“ einzusetzen und gegen den Rechtsextremismus oder –populismus und alle, die der derzeitigen Politik kritisch gegenüber stehen, Position zu beziehen.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat in diesem Sinne gemeinsam mit dem Eishersteller „Ben und Jerry’s“, eine Sommertour „One Sweet World“ durch deutsche Städte organisiert, offensichtlich in der Annahme, dass dann, wenn man sich mit einem multinationalen Konzern verbündet, man einerseits leichter Zugang zu viel Geld hat, andererseits leichter auf Seelenfang gehen kann, wenn man die beabsichtigten Opfer zuerst mit Eis abfüttert, Eis von Ben und Jerry’s, dem multinationalen Konzern, den Linke normalerweise bekämpfen, als Inbegriff von Neoliberalismus sehen.

Aber, der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel, und Gier scheint jeden Graben zu überwinden, so auch den zwischen einer vermeintlichen Stiftung, die auf Kosten der Steuerzahler lebt und einem multinationalen Konzern. Und plötzlich ist beider Marketing identisch, sind beide der Ansicht, ihr jeweiliger Absatz werde durch ihre Allianz befördert.

Überhaupt ist Eishersteller Ben und Jerry’s der Held der Linken, der Toleranten und Aufgeschlossenen, die immer dann in Jubel ausbrechen, wenn man sie mit ihren eigenen Überzeugungen ködert. So bejubelt Bento, das „Jugendportal des Spiegel“, eine Aktion von Ben und Jerry’s, mit der Druck auf deutsche Parlamentarier ausgeübt werden soll, um die Ehe für alle durchzusetzen:

Ben und Jerry ehe„Kaum zu glauben, dass Deutschland immer noch hinterherhinkt in Sachen Gleichberechtigung, Freiheit und Gerechtigkeit. Höchste Zeit das endlich zu ändern! Deshalb mach mit! Fordere auch deine Abgeordneten auf, noch vor der Wahl zu handeln und eine offene Abstimmung im Bundestag durchzuführen. In weniger als 30 Sekunden kannst du einen großen Unterschied für viele Liebende machen, indem du direkt die Entscheidungsträger bei diesem Thema zum Handeln aufforderst.
Wir unterstützen die Initiative EHE FÜR ALLE und haben darum ihren Messenger auf unserer Seite eingebaut. Mach jetzt mit und sag “Yes, I Dough” zur Ehe für alle.“

Ob der Jubel bei Bento genau so groß wäre, wenn Ben und Jerry’s Lobbyisten im Bundestag bezahlen würde, deren Zweck darin besteht, die Steuern, die der Konzern, zu dem Ben und Jerry’s gehört, in Deutschland zahlt, zu reduzieren? Vermutlich nicht. Vermutlich würde der Jubel zur Empörung. Das Beispiel zeigt, wie einfach es ist, den deutschen Michel durch die Manage zu führen und das Marketing mit einfachen Mitteln so zu strukturieren, dass es dem Zeitgeist entspricht. So gelingt es Ben und Jerry’s gemeinsame Sache mit politischen Aktivisten zu machen und naive Linke, naive junge Menschen und gierige Stiftungen vor den eigenen Karren zu spannen.

Und so kommt es, dass das Bundesministerium für FSFJ eine Stiftung finanziert, die das Marketing für Ben und Jerry’s übernommen hat, um der Marke Glaubwürdigkeit als Social Justice Warrior zu verleihen und Zugang zum Markt der Naiven zu verschaffen, zu jenem Markt, auf dem man behaupten muss, man sei tolerant, für Homosexuelle, für Flüchtlinge, gegen Rechte, um positiv bewertet und gekauft zu werden.

Ben und Jerry’s, das Unternehmen, das sich so gerne als Zweimann-Gründung aus Vermont in den USA darstellt, es gehört seit 2000 dem Unilever-Konzern, einem multinationalen Konzern mit einem Umsatz von 52,7 Milliarden Euro. Unilever ist nicht nur ein multinationaler Konzern, Unilever hat auch eine Marketingabteilung, die weiß, welche Überzeugungen man mit welchen Produkten bedienen muss, um Absatz zu finden.

Ben und Jerry’s ist für Toleranz zuständig.
Dove Men für richtige Männer.
Und Cif reinigt ganze Länder von der gesellschaftlichen Verschmutzung,

Marketing bei Unilever:

This slideshow requires JavaScript.

Aufstehen statt wegducken: Heiko Maas -korrupt und Justizminister

Amtsmissbrauch hat man es früher genannt, wenn ein Amtsinhaber sein Amt ausnutzt, um sich selbst zu bereichern. Aber das war früher. Heute gilt es für Amtsinhaber, z.B. für amtierende Politdarsteller, die Amtszeit zu nutzen, um für die Zeit vorzusorgen, in der sie auf das, was sie gelernt haben als Mittel zum Erwerb des Lebensunterhalts zurückgeworfen sind: also auf nichts. Deshalb ist der neue Politiker, den es derzeit vor allem in der SPD gibt, ein raffender Politiker, der mit Hilfe von benannten oder unbekannten Ghostwritern versucht, Tantiemen als Nebenverdienst zum Dasein als Minister zu erheischen.

Dass Politdarsteller wie Heiko Mass ihre Position missbrauchen, um den Umsatz für sich und in diesem Fall Piper, die mehr und mehr zum Ramschverlag werden, anzukurbeln, ist eine Form der politischen Korruption, die man in Deutschland nunmehr als normal bezeichnen muss. Auf unserem internen Bananenrepublik-Index ist Deutschland jetzt bei 8 von möglichen 10 Punkten angekommen.

Angekommen ist dagegen das Buch von Heiko Maas überhaupt nicht. Obwohl er mit Michael Ebmeyer einen ZEIT-Verwandten im Geiste als Autor verpflichtet hat, will sein Buch einfach nicht ankommen, so dass man fast sagen könnte, Maas sollte sich, ob der gesammelten schlechten Kritik besser wegducken und darauf warten, dass sein Versuch, Amt und Nebenverdienst in politisch korrupter Weise zu verbinden, vergessen wird. Wir haben die zwischenzeitlich 92 negativen Kundenrezensionen bei Amazon, denen 4 positive gegenüberstehen, durchgesehen und die Highlights herausgenommen, jene Highlights, die das, was Heiko Maas so groß und breit zu Beginn seines Buches verkündet, auf die Probe stellen werden und vermutlich in ein Positives Rezensionendurchsetzungsgesetz münden lassen werden, in dem Heiko Maas Amazon darauf verpflichten wird, negative Rezensionen seines Buches und seiner zukünftigen Bücher innerhalb von einer Stunde zu löschen. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu einer Million Euro.

Hier was Heiko Maas von sich behauptet:


Heiko Maas Opportunismus„In einer Demokratie darf man über jedes Thema streiten, auch emotional, auch polemisch. Schrille Töne, hässliche Kommentare, wirre Theorien – all das muss die Debattenkultur eines demokratischen Landes verkraften können. Gerade als Politiker darf man da nicht zimperlich sein. Ich selbst stelle mich auch nervigen Gegnern und setze mich unsachlichen Angriffen aus, ganz gleich, ob in der Talkshow oder bei einer Bürgerversammlung. Das gehört dazu, wenn man in einem freien Land Politik macht. “

Hier einige Reaktionen, die sein Buch hervorgerufen hat und die demokratische Toleranz, die zu haben, Maas von sich behauptet hat, auf die Probe stellen werden :

“Heiko Maas, die satirische Witzfigur des Justizministeriums, schreibt ein Buch über die Strategie gegen recht(e)s (Gedankengut).”

“Unser “Justizminister”, auch bekannt als Taschennapoleon und Bonsai-Mielke, hat hier ein Pamphlete über alles was ihm nicht in den linken SPD Kram passt, verfasst”

“Man muss es gelesen haben, um zu sehen was bei solchen Politikern falsch läuft.
Selten so einen undifferenzierten Unsinn gesehen.”

“Als Minister eine Niete, reüssiert Maas als Autor nicht weniger schlecht.”

“Sprachlich und inhaltlich eine Schande für jemanden, der versucht Politiker zu sein. Man kann nur von Glück sagen, dass uns dieser Unsympath bald nachhaltig erspart bleibt.”

“Zurück bleibt das schlechte Gefühl, dass unser Justizminister sich offenbar in einem Krieg gegen alle wähnt, die seine Ansichten nicht vollumfänglich teilen und dafür selbst vor Grundrechtseinschränkungen nicht zurückschreckt.”

“Was für eine Schmieren-Komödie! Ein Schlag ins Gesicht für alle Bürger. Mit seinem hysterischen Kampf gegen Rechts belebt Maas seine Profilneurose, da bleibt kein Raum für anderes. Warum wird die Hetze und die vielen Straftaten der Linksextremisten nicht als Gefahr angesehen? Ist der Rassismus/Hetze von Migranten/Einwanderer gegen die Deutsche Bevölkerung, weniger erschreckend? Die Ausländerkriminalität und Übergriffe auf Deutsche haben ebenfalls erschreckende Ausmaße angenommen. Doch wenn es um die herbeigeeilten Heiligen aus dem Morgenland geht, hält Justizminister Maas “alle Härte des Rechtsstaates” offensichtlich für unangebracht. Schließlich sind es ja die SPD – Wähler von morgen.”

“Linke Hassfantasien eines unfähigen Justizministers, welcher vom Sozialismus in Deutschland träumt. Dieses Buch strotzt nur so vor Hass auf alle politisch Andersdenkenden, von Maas als herablassend als “Rechte“ bezeichnet. Linke Gewalt wie sie zum Beispiel von der faschistischen Antifa ausgeübt wird kommt in diesem Buch nicht vor, ja existiert für Linke wie Maas nicht.”

“Richtig peinlich, was der Zensurminister da von sich gibt. Traurig, dass die Menschen jeden Tag schuften müssen, um seine fettes Abgeordnetengehalt zu verdienen, während er unsere Freiheit zerstört.”

“Herr Maas sieht sein Amt als Justizminister überwiegend als Plattform, um seinen seit seiner Tätigkeit als Jungsozialist im Saarland geführten Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung in Deutschland fortzuführen. Er gilt als Unterstützer der gewalttätigen Antifa, Wegbereiter der staatlichen Internetzensur und des Regierens im Stil einer “DDR 2.0″ gegen alles Bürgerliche, Marktwirtschaftliche, Nicht-Linke. Genau diese Haltung kommt in seiner neuen Kampfschrift zum Ausdruck. Ein Buch, das verstören muss, weil es sich gegen die Verfassung und freiheitliche Ordnung wendet.”

“Die Demokratie bringt es mit sich, dass auch Minister ihr Versagen in Buchform verarbeiten dürfen. Die “Rechtspopulisten”, von denen Herr Maas insbesondere am 1. Mai 2016 in Zwickau traumatisiert worden sein dürfte, sind also die neue Bedrohung. Dagegen helfen Bevormundung, Volkserziehung und Zensur. Und das nötige Maas staatlicher Kontrolle. Nein danke.”

“Solange diese Buch unbekannter Ghostwriter noch nicht zur Pflichtlektüre erklärt worden ist und jeder deutsche Haushalt dahingehend überprüft wird, dürfte es um den Absatz eher bedenklich aussehen.”

Es scheint, als leiste sich Deutschland einen Justizminister, dem von seiner Bevölkerung keinerlei Ehre und Würde mehr zugeschrieben wird, der keinerlei Status mehr hat, es sei denn den Status als keiner Saarland-Napoleon, der angetreten ist, die freie Welt zu unterwerfen. Das zeigen die Auszüge aus den Rezensionen, die wir gemäß der Methode des Göttinger Instituts für Demokratieforschung so ausgewählt haben, dass sie repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind. 8 Fälle reichen den Göttingern für ihre Repräsentativität, wir haben 13 Fälle und sind somit noch repräsentativer als die Göttinger und können mit Fug und Recht feststellen, dass Heiko Maas das Amt des Justizministers in Deutschland nicht nur in unseren, sondern in den Augen der Mehrheit der Deutschen so beschädigt hat, dass man sich fragt, ob es noch repariert werden kann.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

Korruption leben: 104,5 Millionen für 2.578 Projekte deutschlandweit

Demokratie leben! Politiker, deren Parteien im Bundestag vertreten sind, sind der Ansicht, in Deutschland wird nicht genug Demokratie gelebt. Deshalb sind sie angetreten, um nicht etwa die eigenen Defizite im Hinblick auf die Praktizierung von Demokratie zu beseitigen. Nein. Sie sind angetreten, ihr Volk zu mehr Demokratieleben zu erziehen.

BMFSFJ Demokratie leben

Manipulation per logischem Unsinn?

104,5 Millionen Euro lassen sich die Politiker das Projekt „Demokratie leben!“ kosten.
104,5 Millionen Euro, die eingesetzt werden, um 2.578 Projekte deutschlandweit zu finanzieren, die sich mit einem der folgenden Themen beschäftigen:

• Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge
• Bildungszentren
• Demokratie leben!
• Engagierte Stadt
• Frauen vor Gewalt schützen (Bundesverbände Berlin)
• Freiwilligenagenturen
• Jugend stärken im Quartier
• Jugendmigrationsdienste
• Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz
• Mehrgenerationenhäuser
• Menschen stärken Menschen

Es geht also darum, Menschen, außer Männern Themen nahe zu bringen, damit sie Demokratie leben können. Es geht nicht darum pro Projekt rund 3 Mitarbeiter, die ein Studienfach mit direktem Zugang zum Arbeitslosenmarkt belegt haben, zu versorgen, wie böse Zungen behaupten…

snouts_in_the_trough_3

The Snout in the Trough

Wer Demokratie leben will, der kann dies z.B. bei der Amadeu Antonio Stiftung im „Strukturfeld: Rechtsextremismus und Gender“ tun. Er kann auch bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V. Demokratie leben oder gemeinsam mit dem „Violence Prevention Network e.V.“ den Strafvollzug deradikalisieren. Demokratie wird im Archiv der Jugendkulturen gelebt und bei der Aktion „Sühnezeichen Friedensdienste e.V.. Wo? Im Strukturfeld Kirche und Rechtsextremismus natürlich. Demokratie leben gegen das Vergessen kann man in der Online-Beratung, Thema: Rechtsextremismus- was sonst. Rechtsextremismusprävention und menschenrechtsorientierte Jugend(Kultur)arbeit kann man bei Cultures Interactive Verein zur Interkulturellen Bildung und Gewaltprävention e.V. demokratisch leben oder sich seine demokratischen Kompetenzen bei „Dialog macht Schule gGmbH“ stärken lassen, wohl nicht so sehr die Kenntnisse deutscher Grammatik. Demokratie wird schon im „frühkindlichen Bereich“ gelebt, und zwar mit dem Schwerpunkt Diversity und Antidiskriminierung, ein Projekt, das vom „Institut für Situationsansatz“ demokratisch gelebt wird, vermutlich durch die Problematisierung von Sexismus in frühkindlichem Gebrabbel. Eine interkulturelle Öffnung von Institutionen wird von Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. gelebt, demokratisch versteht sich. Religiöse Vielfalt darf auch nicht fehlen, wenn es um das demokratische Leben, wie man es sich beim BMFSFJ vorstellt, geht: Ufuq e.V. ist für die politische Bildungsarbeit zu religiöser Vielfalt und Radikalisierungsprävention verantwortlich. Damit nicht genug, ALL INCLUDED lebt Demokratie für „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“. WIR HIER stellt fest, dass „Kein Platz für Muslimfeindlichkeit in Europa“ sei. Die Feststellung ist normativ demokratisch, nicht deskriptiv gemeint. Early Birds leben demokratische Frühprävention bei Kindern im Vorschulalter aus. Von Kindern im Vorschulalter ist bekanntlich bekannt, dass sie besonders anfällig sind für die einfachen Antworten von Rassismus und Sexismus. Sexuelle Vielfalt ist demokratisches Leben in der „Diversity Box“ – einem entsprechenden Projekt. Dissens will Handlungsfähigkeit vor Ort demokratisch leben. In welcher Hinsicht? Na: geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Was sonst? Interreligiöse Konfliktbearbeitung und Meditation ist demokratisches Leben bei „Breaking up“. Durch historisch-interkulturelles Lernen, will die Aktion Sühnezeichen e.V. die Anerkennung von Sinti und Roma fördern. Das Jüdische Forum will mit offenen Augen Rechtspopulismus und Rassismus entgegentreten und natürlich Vorurteile abbauen, in zwei getrennten Projekten. Demokratisches Leben mit der Engagement Crew besteht darin, sich einzubringen und Spuren zu hinterlassen und dabei Geschichte zu schreiben. Die Alte Feuerwache will Antiziganismus erkennen, benennen und ihm entgegentreten. Deutsch-jüdische Theatervorstellungen zu Shalom – Salam: wohin? sind ebenso demokratisches Leben wie die Genderreflektierte Rassimusprävention oder der Versuch von ACT Bewusstsein zu schaffen und Chancen zu sichern.

BMFSFJ Demokratie leben leben

Das ist nur ein winzig kleiner Teil der Demokratie, die in 2.578 Projekten deutschlandweit auf Kosten deutscher Steuerzahler gelebt wird.

Wenn Sie also Demokratie leben wollen, also von Demokratie leben leben wollen, dann wenden Sie sich mit einem phantasievollen Namen an das BMFSFJ. Achten Sie darauf, dass Sie von sich behaupten, entweder Rassismus, Anti-Ziganismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus oder alles auf einmal bei Jugendlichen, Kindern, Säuglingen, Strafgefangenen oder wem auch immer bekämpfen zu wollen und die Förderung ist fast sicher. Es hilft, wenn Sie einen Förderverein gründen, in dem sich ein bekannter Wissenschaftler mit Parteibuch oder ein Abgeordneter im Deutschen Bundestag befindet, um die Förderwahrscheinlichkeit zu erhöhen.

snouts_in_the_trough_3

The Snout in the Trough

Nie war die Gelegenheit, sich dafür aushalten zu lassen, dass man Demokratie lebt, indem man andere bekämpft, besser als heute. Die Zeiten, in denen Demokratie positiv besetzt war, in denen nicht gegen alle gekämpft wurde, nicht alles bekämpft wurde, das den derzeit ideologisch Herrschenden nicht in die Enge ihrer jeweiligen Vorstellungswelten passt, sie sind vorbei. Heute gilt: Wer Demokratie tötet, lebt Demokratie, denn Vielfalt ist nicht Vielfalt, sondern nur bestimmte Vielfalt und Meinungen sind zwar frei, aber nur dann, wenn sie unserer entsprechen. Passen Sie sich an! Geben Sie abweichende Meinungen auf und reihen Sie sich ein, in die Polonäse derjenigen, die denken, Demokratie würde dadurch gelebt, dass andere bekämpft und alles, was man für falsch hält, beseitigt wird. Nur so ist sichergestellt, dass wir alle gemeinsam im Totalitarismus und der Langeweile gleichgeschalteter Ideen ankommen.

Bundesministerium wirbt Mitglieder für Gewerkschaften: Korruption leben!

Korruption wird in Deutschland immer offener betrieben.

Ein SPD-geführtes Ministerium wirbt mit Steuergeldern auf einer Seite des Ministeriums junge Menschen als Mitglieder für Gewerkschaften an.
Ob das Ministerium eine Provision für jedes neue Gewerkschaftsmitglied erhält, das vermittelt wird, ist uns nicht bekannt.

Es gab einmal ein politisches Anstandsgebot, das Ministerien, die zumindest dem Schein nach Politik für alle Bürger betreiben sollen, davon abhält zur politischen Litfaßsäule der Partei zu werden, die gerade den Minister stellt.

CorruptDie Zeiten des politischen Anstands sind vorbei.

Ministerien unterstützen heute ganz offen Journalisten, damit sie genehme Artikel schreiben und platzierenMinisterien nutzen Steuergelder um Programme ins Leben zu rufen, deren Zweck darin besteht, den politischen Wettbewerb dahingehend zu beeinflussen, dass Agitation – derzeit gegen die AfD – finanziert wird, um zu verhindern, dass die AfD zum parlamentarischen Konkurrenten wird.

Die Wege, auf denen Deutschland immer mehr totalitär und immer weniger demokratisch wird, sie sind zahlreich und die meisten davon nehmen ihren Ausgang im Bundesministerium für FSFJ, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bürger zum richtigen politischen Glauben zu erziehen, nicht mit dem Volksempfänger und auch nicht mit Hitlerjugend und Bund deutscher Mädel, nein, beim BMFSFJ geht man einen scheinbar subtileren Weg der Indoktrination.

Er heißt: Demokratie leben!
Demokratie leben ist ein Programm, in dem 104,5 Millionen Euro verheizt werden, vornehmlich dazu, all diejenigen zu unterhalten, die etwas studiert haben, für das es am freien Arbeitsmarkt keine Verwendung gibt: Evangelische Theologie, Gender Studies, Kulturwissenschaften die Menge der Studiengänge, die einen Eintritt in ministerielle Versorgungsseilschaften als einzige Verdienstmöglichkeit voraussetzen, es sind deren viele.

Demokratie leben hat nun eigens eine Webpage eingerichtet, um vorzugsweise junge Menschen in den Dienst an der richtigen Sache zu kanalisieren. Denn: Demokratie lebt “nicht von der schweigenden Mehrheit, sondern von denjenigen, die mitmachen, die sich jeden Tag einbringen”. Dieser Unsinn stammt von der derzeitigen Darstellerin im Ministeramt Schwesig, und man kann ihr nur entgegnen: wenn die Mehrheit nicht schweigen würde, zu all dem Unsinn, der von Politikern kommt, sondern sich „jeden Tag einbringen“ würde, wenn die Mehrheit nicht mit der Notwendigkeit konfrontiert wäre, jeden Werktag einer Arbeit nachzugehen, damit vom Lohn Steuer einbehalten werden kann, um die Politiker-Darsteller zu finanzieren, dann gäbe es vermutlich diese Darsteller, die Unsinn wie den oben zitierten, absondern, nicht.

Zum Glück für die Politik-Darsteller schweigt die Mehrheit – betroffen in der Regel.

Doch zurück zur richtigen Sache, die zu tun das BMFSFJ vornehmlich junge Menschen anregen will. Diese jungen Menschen müssen sich zunächst entscheiden, von wo aus sie etwas bewegen wollen (denn dass sie etwas bewegen werden, steht scheinbar außer Frage): Zur Wahl stehen drei Optionen: Von zuhause, draußen, in der Schule, an der Uni oder am Arbeitsplatz. Im nächsten Schritt stellt ist zu entscheiden, ob sie als Beweger eher ein „Alleindenker“ sind oder ein „Teamplayer“. Schließlich stellt sich noch die Frage, ob man regelmäßig, ab und zu oder nur einmalig etwas bewegen will.

Und wenn man die drei Fragen beantwortet hat, erhält man zur Belohnung mehr oder weniger sinnvolle Vorschläge dazu, wie man etwas bewegen kann. Es finden sich alle politisch-korrekten Tätigkeiten, und es findet sich eben die Mitgliederwerbung für die Gewerkschaften:

Dem DGB laufen die Mitglieder davon: Von den 9.768.373 Mitgliedern, die der DGB noch 1994 hatte, sind 2016 ganze 6.047.503 geblieben. Innerhalb von 23 Jahren hat sich die Mitgliederzahl um mehr als 1/3 (38%) verringert. Geht der Mitgliederschwund in dieser Geschwindigkeit weiter, dann steht der DGB im Jahre 2063 ohne Mitglieder da, und wer sollte dann die Funktionäre der Gewerkschaft finanzieren?

Also müssen neue Mitglieder her und das Bundesministerium für FSFJ hat sich offensichtlich bereit erklärt, die Mitgliederwerbung für den Gewerkschaftsbund zu übernehmen.

Wie die Mitgliederwerbeaktion des Ministeriums sich mit dem Neutralitätsgebot vereinbaren lässt, das Minister eigentlich dazu anhält, die Ministerien, deren Mitarbeiter sie zeitlich begrenzt ertragen müssen, nicht zu parteipolitischen Zwecken zu missbrauchen, ist eine Frage, die vielleicht das Bundesverfassungsgericht beantworten wird, falls dort ein entsprechender Antrag eingeht.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

error: Content is protected !!
Profile photo of Michael Klein
Holler Box
Skip to toolbar