Kleidung diskriminiert: Die Kölner Uni im freien intellektuellen Fall

Mit der Wahrnehmung ist das so eine Sache.

Man nimmt nicht einfach wahr. Uns umgeben Unmengen von Reizen. Wer durch eine beliebige Straße geht, erhält eine Unzahl von Wahrnehmungsangeboten. Indes, niemand nimmt alles wahr. Wahrnehmung ist ein selektiver Prozess, einer, der durch Interesse und Aufmerksamkeit gesteuert wird. Wenn es hinter uns knallt, dann drehen wir uns automatisch um. Wenn uns eine beliebige Auslage in einem Schaufenster interessiert, dann betrachten wir sie, wenn nicht, dann gehen wir vorbei. Kurz: Es muss entweder ein Interesse bestehen, Dinge wahrzunehmen oder die Aufmerksamkeit durch einen Reiz erregt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie laufen über den Campus der Universität Köln. Sie studieren an dieser Uni. Sie sind vielleicht auf dem Weg zu einer Veranstaltung, wahrscheinlicher auf dem Weg in die Mensa. Am Rand ihres Weges ist eine Baustelle. An der Uni Köln wird gebaut. Bauarbeiter gehen dort ihrer Arbeit nach. Wie wahrscheinlich ist es, dass sie die Marke des t-Shirts oder des Pullovers zweier beliebiger unter den Bauarbeitern wahrnehmen?

Es mag Studenten geben, die ein Forschungsprojekt durchführen, in dem die Kleidung von Bauarbeitern eine zentrale Rolle spielt. Obgleich, das ist unwahrscheinlich. Heutige Studenten interessieren sich nur noch für ihre Mitmenschen, wenn sie diese benutzen können, um sich selbst in irgendeiner Weise besser zu stellen.

Abgesehen von diesem sehr unwahrscheinlichen Typ von Student, gibt es kaum eine Begründung dafür, die Kleidung von Bauarbeitern zu inspizieren.

Noch eine Frage: Wer von Ihnen würde Kleidung von Thor Steinar erkennen? Wer weiß, dass „Landser“ nicht nur die Bezeichnung für einen normalen deutschen Soldaten im Ersten und mehr noch im Zweiten Weltkrieg ist, sondern auch der Name einer Neo-Nazi-Band, die es seit mehr als 15 Jahren nicht mehr gibt?`

Man muss schon sehr spezielles Wissen und eigenartige Interessen haben und beides mit einem unglaublichen, einem psychotischen Hang, andere zu überwachen, kombinieren, um zu bemerken, dass zwei Bauarbeiter, die auf dem Gelände der Universität Köln beschäftigt sind, Kleidung mit der Aufschrift “Landser” und von Thor Steinar tragen.

So unwahrscheinlich wie es klingt: In Köln gibt es die entsprechenden Exemplare, Studenten (hier die sozialpsychologische Erklärung:) die, weil sie keinerlei Leistung in ihren Leben erbracht haben, versuchen, sich ideologisch von denen zu differenzieren, die ganz offensichtlich eine Leistung erbringen, die eine Bauleistung erbringen, und die diese Differenzierung mit einer Hierarchisierung verbinden, in der sie oben zu finden sind. Diese Studenten, die offensichtlich nichts Besseres zu tun haben als über ihren Campus zu laufen und sich als Kleidungsblockwart zu fühlen, immer auf der Suche nach einem Verstoß gegen die Kleidungsordnng, die sie für die richtige halten, sie haben zwei Bauarbeiter erspäht, die ideologisch unzüchtige Kleidung tragen, aus der Sicht ihrer zur Religion verabsolutierten Ideologie versteht sich.

Und sie haben Alarm geschlagen; Darüber debattiert in ihrem Studentenparlament. Ganz viel Betroffenheit und Reaktanz ausgelöst. Sie haben sich die Köpfe über die beiden Bauarbeiter heiß geredet, sich echauffiert und die Universitätsleitung unter Druck gesetzt. Nur eines haben sie nicht getan: Sie haben nicht MIT den Bauarbeitern gesprochen, nicht untersucht, wie es sich für einen Studenten geziemen würde, ob die Bauarbeiter überhaupt wissen, was sie da anhaben, ob sie die hysterische Deutung, die die Studenten vornehmen, teilen, ob sie das mit ihrer Kleidung verbinden, was die Kölner Studenten offensichtlich damit verbinden. Die Kölner Studenten haben ÜBER die Bauarbeiter gesprochen, sie für ihre ideologischen Phantasien benutzt, weil sie offensichtlich zu feige sind, MIT den Bauarbeitern zu sprechen. Sie haben ihre Interpretation der Bedeutung der Kleidung verabsolutiert, so wie jedes Sektenmitglied die Bedeutungszuschreibung zu empirischen Dingen, die seine Religion vorschreibt, verabsolutiert. Und dann sind sie zum Pater Familias gelaufen und haben darum gebettelt, dass er die studentische Welt wieder heil macht.

Als Studenten sind sie durchgefallen. Als Priester ihrer eigenen Ideologie haben sie sich bewährt.

Es ist natürlich immer leichter, anderen die eigenen Deutungen unterzuschieben und nicht zu prüfen, ob diese Vorurteile auch empirisch zutreffen. Das macht den Unterschied zwischen legitimen Stereotypen und Vorurteilen und zwischen Menschen, die empirischen Daten zugänglich sind und denen, die es nicht sind. Die Kölner Studenten sind es nicht.

Sie haben auf dem Kölner Campus eine Kleiderordnung durchgesetzt, die, wie es der Uni-Sprecher Patrick Honecker formuliert hat, das „Neutralitätsgebot“ von Universitäten, also die Abwesenheit politischer Betätigung auf dem Campus, in Kraft und umgesetzt hat. Damit entfallen sicher auch alle Kleidungsstücke, die das Konterfei von Che Guevarra (marxistischer Serienkiller) und Fidel Castro (sozialistischer Massenmörder) zu Schau stellen oder auf denen Insignien zu sehen sind, die mit der Sowjetunion Stalins, dem China Maos, der DDR oder anderen Volksgefängnissen, in denen Folter, Terror und Mord an der Tagesordnung waren, in Zusammenhang gebracht werden können.

Die Uni Köln meint es sicher ernst mit dem Neutralitätsgebot.

Denn: Kleidung ist ein Diskriminierer. In den Verlautbarungen der Kölner Studenten findet sich regelmäßig das Motiv des „diskriminierungsfreien Orts“, der die Kölner Uni sein soll. Wenn Thor Steinar Kleidung und ein t-Shirt mit dem Aufdruck „Landser“ diesen diskriminierungsfreien Ort beseitigen, dann gilt dies, unsinnig wie es ist, auch für Insignien anderer politischer Provenienz, die nicht von jedem geteilt werden und somit diskriminierend sind. Der Verdacht genügt. Ob jemand weiß, dass sein roter Stern auf der Mütze aus dem russischen Bürgerkrieg stammt, ist belanglos. Wer ihn trägt, wird sanktioniert. Verdacht ist Verurteilung. Wir reden über, nicht mit Angeklagten.

Dass man es in Köln nicht mit einem normalen Vorgang, an dem normale Menschen beteiligt sind, sondern mit dem verzweifelten Versuch eines akademischen Prekariats zu tun hat, einen eigenen Wert unabhängig von Leistung zu etablieren, ist nach dem Berichteten bereits deutlich, Dass die Kölner tatsächlich unter einer Form der geistigen Umnachtung leiden, macht ein Zitat von Theodor Jost, dem Vorsitzenden des Kölner AStA in der WELT deutlich:

„Es ist nicht nur mir, sondern dem gesamten AStA ein persönliches Anliegen, dass die Universität ein diskriminierungsfreier Ort bleibt. Dazu gehört auch, dass wir es nicht tolerieren werden, wenn rechtsradikale Symbolik auf dem Campus getragen wird“.

Dass Jost den AStA zu einer Person erklärt und ihr eine Persönlichkeit zuschreibt, mag noch auf den Egozentrismus, der seine Aussage ziert, attribuiert werden. Dass er die Universität jedoch zum diskriminierungsfreien Ort erklärt und im gleichen Atemzug verkündet, dass man an diesem Ort heftig diskriminieren werde, wann immer man der Ansicht sei, es mit rechtsradikaler Symbolik zu tun zu haben, das lässt keine Chance auf eine eventuelle wissenschaftliche Karriere zu, diese setzt voraus, dass man Widersprüche erkennt.

Wissenschaft ist u.a. die Arbeit mit Konzepten. Diskriminierung ist ein solches Konzept. Es beschreibt, die positive oder negative Besserstellung oder Beschreibung oder Hervorhebung von bestimmten Objekten oder Personen. Wer nicht toleriert, der diskriminiert. Das ist nun einmal so, in einer normalen, einer logischen Welt, in der Sprache noch der Verständigung und nicht der Signalisierung eigener Gutheit dient.

In Köln ist das wohl anders.

Früher waren Universitäten Orte, an denen die intellektuelle Herausforderung, der abweichende Gedanke, die andere Idee Wertschätzung erfahren haben. Heute werden Universitäten immer mehr zu Orten, an denen sich ideologische Kleingeister vor der Welt abschotten und an denen sie versuchen, ihr kleines Ego dadurch zu pflegen, dass sie anderen vorschreiben wollen, was sie zu tun und neuerdings auch zu tragen haben.

Wie wäre es, wenn sich Bauarbeiter in Zukunft weigern würden, an Universitäten zu arbeiten, an denen linke Studenten den Müsiggang von den Steuern üben, die den Bauarbeitern abgezogen werden und sich ansonsten dadurch auszeichnen, dass sie die Zeit, in der sie von Steuerzahlern ausgehalten werden, nicht dazu nutzen, zu lernen, sondern dazu, zu schnüffeln, politisch zu predigen, Unsinn zu verbreiten, sich zum politischen Aktivisten schulen zu lassen uvm.? Sicher sind die heutigen Studenten bereit, selbst Hand am Bau ihrer Universität anzulegen. Im Sozialismus macht man das so.

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“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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TU-Braunschweig wird von Kreationisten, Feiglingen und Gender-Mafia geleitet

Im Folgenden geben wir wieder, was Prof. Dr. Ulrich Kutschera an der TU-Braunschweig widerfahren ist. Gäbe es ein deutsches Hochschulranking, mit dem das Ausmaß an Meinungsfreiheit zum Ausdruck gebracht wird, die TU-Braunschweig wäre ganz unten zu finden, denn dort herrscht keine Meinungsfreiheit. Dort herrschen Kreationisten, wie man annehmen muss, da die Verantwortlichen der TU-Braunschweig die Thesen von Ulrich Kutschera ablehnen. Kutschera ist ein Vertreter der Evolutionstheorie, ein international renommierter Vertreter der Evolutionstheorie und diejenigen, die die Evolutionstheorie ablehnen, weil sie denken, die Welt sei nach Noah und von Gott vor ein paar Tausend Jahren geschaffen worden, sind Kreationisten. Entsprechend muss man annehmen, dass an der TU-Braunschweig Kreationisten die Zügel in der Hand halten.

Ebenso muss man annehmen, dass an der TU-Braunschweig Feigheit kultiviert wird, denn über mehrere Monate hat sich niemand der ansonsten so lautstark auftretenden Genderisten bereit gefunden, um mit Ulrich Kutschera zu diskutieren. Die Diskussion mit Kutschera sollte doch dann, wenn er so unwissenschaftlich ist, wie die Genderisten so vollmundig behaupten, ein Leichtes sein. Dass sie zu feige sind, sich einer entsprechenden Diskussion zu stellen, zeigt, dass sie zwar mit vollem Mund reden, so lange niemand, über den sie sich auslassen, in der Nähe ist, sobald sie aber Farbe bekennen und demjenigen, den sie diffamieren, gegenübertreten müssten, mit Argumenten gegenübertreten, reagieren sie mit vollen Hosen.

Dass an der TU-Braunschweig die Gender-Mafia wirkt, zeigt sich daran, dass eine Philosophieprofessorin, der sich bereit erklärt hat, die Pro-Gender Position in einer Diskussion mit Ulrich Kutschera zu vertreten, von der Gleichstellungsbeauftragten so unter Druck gesetzt wurde, dass sie ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt hat.

Deutschland 2017. Wer ein Beispiel dafür benötigt, wie totalitäre Lehren wie Genderismus Freiheit, Erkenntnis und damit Wissenschaft unterbinden, der kann das Beispiel der TU-Braunschweig jederzeit zitieren. Wir zitieren im Folgenden, was uns von Ulrich Kutschera übermittelt wurde und verlinken im Anschluss zwei Videos eines Vortrags, den ein Evolutionsbiologe und damit ein Wissenschaftler an einer Stätte, an der Kreationisten und Genderisten Erkenntnis verhindern wollen, dennoch gehalten hat.

“Am 15. Mai 2017 hielt Prof. Dr. Ulrich Kutschera im Haus der Wissenschaft, Braunschweig (Kolleg 88) im Rahmen der Reihe „Materie und Geist – Gender oder Genetik“ einen öffentlichen Vortrag, Gesamtdauer ca. 60 Minuten. Unter dem Titel „Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen“ wurden die Kapitel 1 bis 10 des 2016 erschienenen Fachbuchs vorgestellt und aufgezeichnet. Kamera/Schnitt: Gerwin Bärecke, Regionalfernsehen TV38

Der Organisatorin, Frau Birgit Sonnek, wurde von der Universität untersagt, für Ankündigungen das Logo der TU Braunschweig zu verwenden. Ort des Vortrages war die Aula dieser Hochschule. In einer Stellungnahme im Magazin Campus vom 15. Mai 2017 hat sich die TU Braunschweig öffentlich vom Referenten Professor Ulrich Kutschera distanziert. Begründung: „Nur wissenschaftlich fundierte Thesen sind akzeptabel. Die Debatte muss sachlich, offen, konstruktiv und wertschätzend sein.“

Beurteilen Sie den Vortrag, Teile 1 und 2 – Kapitel 1 bis 10, nach diesen Kriterien!

Inhalte: Was ist Sex?, Gender-Ideologie, Leihmutter-Menschenzucht, Gender Studies, Schopenhauer-Darwin, Kreative Frauen usw.

Produktion: August 2017. Texte, Grafiken, Design & Musik: Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Universität Kassel/Stanford, USA, unter Mitwirkung von Petra Bock, Lars Börje Vormstein (Universität Kassel), Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie (www.evolutionsbiologen.de).

Video-Musik: U. Kutschera – Piano & Synth.-Music, CD-San Francisco Bay – Track 8, www.uvasonar.de/pool/comp/ukutschera. Copyright: U. Kutschera, Universität Kassel/Stanford CA, USA, 2017;

Teil 1:

Teil 2:

 

 

Diskriminierungs-Fiesta: Bundesminister im Rausch des Guten

Virtue Signalling nennt John Bartolomew in seinem neuen Buch „The Welfare of Nations“, jenes Verhalten, bei dem erwachsene Menschen sich als gut, tugendhaft und großartig präsentieren wollen, nicht mit dem, was sie tun, nein, mit dem, was sie sagen. Talk is cheap. Und deshalb ist Virtue Signalling derzeit so beliebt bei denen, die denken, sie könnten soziale Anerkennung erhalten, ohne sie zu verdienen.

UNAIDS ruft dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen jede Form der Diskriminierung zu setzen, und die Stupideren unter den Vasallen, sie antworten:

Jede Form von Diskriminierung ist inakzeptabel. Es ist unser aller Aufgabe entschieden dagegen vorzugehen.

Haben Sie heute schon diskriminiert?

Wir haben unseren Tag mit Diskriminierung begonnen: Tee statt Kaffee. Wir hoffen, das ist jetzt kein Rassismus, denn Tee ist rot, Kaffee braun, selbst wenn er schwarz getrunken wird. Und seit dem Frühstück diskriminieren wir ständig. Zwei Nachbarn sind uns begegnet, mit nur einem haben wir gesprochen. Dem Postmann haben wir nur gewunken, kein Wort an ihn gerichtet. Aus der Liste der möglichen Tierärzte haben wir einen ausgesucht, alle anderen abgewählt und damit diskriminiert. Und seit wir am Computer sitzen und im Internet sind, seitdem ist es ganz schlimm. Wir diskriminieren Millionen Webseiten, die wir einfach nicht aufrufen. Manche davon, weil wir sie nicht kennen, also unbeabsichtigt, andere mit voller Absicht, z.B. die Seite des Spiegel, die der ZEIT oder der taz. Wir lesen auch nichts, was von Bundesministerien auf deren Seiten verlautbart wird und schützen uns, so gut es geht, vor jeglicher Art von Werbung per ad-blocker. Diskriminierung!

Bartolomew_Welfare of NationsWo wir gehen und stehen, diskriminieren wir. Im Hinblick auf andere Menschen sind wir der Ansicht, manche davon zählen zu unserer Familie, andere zu unserem Freundeskreis und alle anderen zählen gar nicht, haben nicht dieselbe Relevanz für uns. Darunter eine große Anzahl von Asiaten, Afrikanern, Kontinentaleuropäern und Amerikanern. Diskriminierung … milliardenfach!

Wir diskriminieren, was das Zeug hält.

Warum?
Weil Diskriminierung ein elementarer Bestandteil des Lebens ist.
Wer keine Unterschiede macht zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen, was auch immer, der ist verloren.

Er ißt Fliegenpilze, um sie nicht zu diskriminieren.
Er begrüßt Einbrecher per Handschlag, um sie nicht zu diskriminieren.
Er wählt immer alle Parteien gleichzeitig, um keine zu diskriminieren.
Er findet Alligatoren ganz putzig und versucht, sie zu streicheln, schließlich soll man auch Echsen nicht diskriminieren.

Und ein solches Leben, frei von jeder Diskriminierung, das wollen uns die Spinner in den deutschen Ministerien und bei UNAIDS verordnen. Das führt nur dazu, dass wir auch gegen UNAIDS und deutsche Ministerien diskriminieren. Aus Selbstschutz.

Indes, es ist schon seltsam, fast lustig.
Ausgerechnet der Darsteller des Bundesministers für FSFJ ruft dazu auf, nicht zu diskriminieren. Dabei ist es das BMFSFJ, das ständig diskriminiert. Millionen Euro werden in Programme gesteckt, die einzig dazu dienen, gegen vermeintliche Rassisten und Rechtsextreme zu diskriminieren. Ganz zu schweigen von den vielen Mitteln, die dafür verschwendet werden, Männer zu diskriminieren. Gleichstellung nennt sich der Euphemismus, unter dessen Deckmantel alles finanziert wird, was Frauen, aber nicht Männern zu Gute kommt. Ist nicht, wie Ministerdarsteller Schröder gerade ausgeplaudert hat, jede Form von Diskriminierung inakzeptabel?

Es ist an der Zeit, eine weitere Form der Diskriminierung einzuführen: Lasst uns diejenigen diskriminieren, deren Denkkapazität nicht dazu ausreicht, Widersprüche, die sie in zeitlicher Nähe von wenigen Minuten zueinander produzieren, zu erkennen. Lasst uns diejenigen diskriminieren, die nicht merken, wenn sie auf der einen Seite etwas praktizieren, was sie auf der anderen Seite angeblich für inakzeptabel halten.

Die Vernunft und die geistige Gesundheit verlangen, dass wir diese Diskriminierung üben und beibehalten. Oder wollen Sie so enden, wie die Gutmenschen, die derzeit eine Diskriminierungs-Fiesta feiern?

Antidiskriminierungsstelle: Fast alle werden diskriminiert!

Werden Sie eigentlich diskriminiert?

Wie diskriminiert?

Diskriminiert eben: Sie werden doch wissen, ob Sie wegen ihres jungen oder alten Alters, wegen ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Religion oder Weltanschauung, aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, wegen Behinderung und Beeinträchtigung oder wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer sozioökonomischen Lage diskriminiert werden!

Stellen Sie sich einfach vor, Sie werden angerufen und eine gelangweilte Stimme rasselt einen vorgefertigten Text herunter, bei dem Sie etwas mit Anti und Stelle und Diskriminierung mitbekommen und an dessen Ende Sie gefragt werden, ob Sie teilnehmen wollen. Woran? Na an der Diskriminierungsumfrage der Antidiskriminierungsstelle, die XY in deren Auftrag durchführt. Mensch! (Fühlen Sie sich bitte nicht diskriminiert, dass gerade Sie bei diesem Unsinn mitmachen sollen.)

Aber sicher nehmen Sie daran teil – oder?

Und los geht’s

ADS_Umfrage

Die Ikonographie wird auch immer infantiler

“Ich lese Ihnen nun einige Eigenschaften vor, aufgrund derer Diskriminierung stattfinden kann. Bitte sagen Sie mir jeweils, ob Sie persönlich in den letzten 24 Monaten in Deutschland aufgrund dieser Eigenschaften diskriminiert wurden oder nicht:

  • wegen ihres zu niedrigen/ zu hohen Alters;
  • aufgrund des Geschlechts / der Geschlechtsidentität;
  • aufgrund der Religion oder Weltanschauung;
  • aus rassistischen Gründen oder wegen der (ethnischen) Herkunft;
  • wegen einer Behinderung, Beeinträchtigung oder chronischen Krankheit;
  • aufgrund der sexuellen Orientierung;
  • aufrgund ihrer sozioökonomischen Situation;

Wie – Ihr Gedächtnis reicht nicht 24 Monaten zurück? Sie werden doch wissen, ob Sie vor einem Jahr und 10 Monaten aus rassistischen Gründen oder wegen der (ethnischen) Herkunft diskriminiert wurden? Was rassistische Gründe sind? Ja, also: Sie werden doch wissen, was rassistische Gründe sind. Phantasieren Sie sich irgendetwas zusammen, was Sie für rassistische Gründe halten. Wir sind nur an den Zahlen interessiert. Halt, ich weiß etwas: Sind Sie vielleicht, Sie wissen schon, nun, undeutsch, übers Mittelmeer gekommen oder aus der Türkei. Ja? Prima. Dann qualifizieren Sie sich über ihre ethnische Herkunft. Sie wurden doch bestimmt diskriminiert, so als Türke … oder?

So oder so ähnlich wird die Umfrage, die die Antidiskriminierungsstelle offensichtlich in Auftrag gegeben hat, um so viele wie nur möglich Diskriminierte zu finden, wohl durchgeführt worden sein. Die Umfrage, die natürlich repräsentative Umfrage mit “gewichteten” 992 Befragten, sie ist ein Musterbeispiel für eine Junk-Umfrage, mit der nahezu alle Regeln der empirischen Sozialforschung verletzt werden. Wenn mit der Umfrage überhaupt etwas über Diskriminierung zu erfahren ist, dann darüber, wo die Trennlinie verläuft, die ernstzunehmende und lautere Forschung von Junk-Umfragen wie der der Antidiskriminierungsstelle diskriminiert

Beginnen wir mit dem Thema “Diskriminierung”.

Man fragt nicht nach Diskriminierung. Das ist so ähnlich als würde man die Messung des IQ dadurch vornehmen, dass man Befragten eine Skala von 0 bis 230 vorlegt und sie bittet, ihren IQ einzutragen. Die EU-Kommission hat eine ähnliche innovative, aber völlig unlautere Strategie genutzt, um Rassismus mit der Frage: Wie rassistisch sind Sie? zu messen. Dr. habil. Heike Diefenbach hat die entsprechende Messung in einem wissenschaftlichen Beitrag zerlegt.

Aber selbst wenn man danach fragen könnte, ob sich jemand diskriminiert fühlt oder nicht, so müsste man doch sicherstellen, dass man eine ungefähre Vorstellung davon hat, was der Antworter unter Diskriminierung versteht und welche Erfahrungen er darunter fasst. Was fasst z.B. ein 14jähriger unter die Angabe, er sei wegen seines niedrigen Alters diskriminiert worden? Die Tatsache, dass er aus dem Spiele-Center geworfen wurde? Dass ihm der Kauf von Johnny Walker verwehrt wurde? Wer eine sinnvolle und lautere Umfrage machen will, deren Ziel nicht nur darin besteht, die Notwendigkeit der Antidiskriminierungsstelle zu belegen, der muss dafür Sorge tragen, dass er auch weiß, worauf die Befragten antworten und was sie ihm sagen.

Wer derart offen formuliert und dann noch anmerkt, dass man “subjektive Diskriminierungserfahrungen” (4) erhoben habe, der kann nicht erwarten, dass er von auch nur einem Wissenschaftler ernst genommen wird. Wenn man “subjektive Diskriminierungserfahrungen” erheben will, dann muss man auch sicherstellen, dass man das Subjektive daran versteht, also weiß, was ein 14jähriger unter Diskriminierung versteht und in welcher Situation sich der 55-Jährige diskriminiert gefühlt hat. Wenn es aber nur darum geht, viele Befragte mit subjektiver Diskriminierungserfahrung zu sammeln, dann ist es egal, ob die subjektive Diskriminierung aus dem verwehrten Kauf von Johnny Walker besteht oder daraus, dass ein 60-Jähriger von seinem Abgeordneten als Pack beschimpft wird, weil er an einem Spaziergang teilgenommen hat.

Prof FacepalmDass es der Antidiskriminierungsstelle ausschließlich darum gegangen ist, so viele selbsternannte Diskriminierte zu sammeln, wie nur möglich, egal wie, das zeigt sich nicht nur daran, dass es den 992 gewichteten Befragten überlassen bleibt, was sie denn nun einmal als Diskriminierung wegen z.B. zu niedrigem oder zu hohem Alter ansehen wollen, sondern auch daran, dass die Aussagen, zu denen die Befragten um Auskunft gebeten werden, mehrdeutig sind. Was nutzt eine Auskunft, man sei aus rassistischen Gründen oder wegen der (ethnischen) Herkunft diskriminiert worden? Wenn jemand sagt: Ja, das trifft auf mich zu, ist er dann aus rassistischen Gründen oder wegen seiner ethnischen Herkunft diskriminiert worden? Was bedeutet es, wenn jemand sagt, er sei aus rassistischen Gründen diskriminiert worden? Wenn jemandem die Tür vor der Nase zugeschlagen wird und der jemand ist Roma und nimmt die total übel, macht eine subjektive Diskriminierung daraus, attribuiert es auf sein Romasein und nicht auf die Nachlässigkeit des Vorgängers, ist das Diskriminierung? Für die Antidiskriminierungsstelle ist es notwendiger Weise Diskriminierung, für jeden normalen Menschen nicht.

Aber im Bemühen, so viele Diskriminierte zusammenzutragen, wie nur möglich, hinterlässt die Antidiskriminierungsstelle ein Feld der methodischen Leichen, die sie zu allem Überfluss auch noch offen herumliegen lässt.

Entsprechend ist die Umfrage der Antidiskriminierungsstelle ein mit Steuergeldern finanzierter Versuch, die Öffentlichkeit über die Notwendigkeit der Antidiskriminierungsstelle zu täuschen und weitere Mittel für den Kampf gegen, na Diskriminierung eben, einzusammeln:

“Sie brauchten aber mehr Unterstützung. Deshalb müsse der gesetzliche Diskriminierungsschutz verbessert werden, etwa durch ein eigenes Klagerecht für Verbände sowie für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. So könnten laut Lüders Betroffene vor Gericht effektiv unterstützt werden …”

Die Antidiskriminierungsstelle ist eben auch nichts anderes als eine Lobbygruppe in eigener Sache, eine Mistelorganisation, die sich von Steuergeldern ernährt und sich selbst Gutes tut. Übrigens hat die Antidiskrminierungsstelle es bis heute nicht für notwendig erachtet, die zum Teil bösartige Täuschung von männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms auch nur zur Kenntnis zu nehmen.

Epilog

Wie sehr es der Antidiskriminierungsstelle darum geht, die Öffentlichkeit zu täuschen, zeigt sich auch an Formulierungen wie: “Fast jeder dritte Mensch in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierung erlebt“, Formulierungen, die von einer zu eigenem Urteil unfähigen Presse nur zu willig aufgenommen werden und in “Benachteiligung – Jeder Dritte fühlt sich diskriminiert” sinnentleert werden. Tatsächlich haben 31,4% von 992 gewichteten Befragten gesagt, sie wären aufgrund einer der oben genannten Eigenschaften diskriminiert worden, also 311 Befragte. Von 311 Befragten zu jedem dritten Mensch in Deutschland (sind Touristen, die ja auch Menschen in Deutschland sind, eigentlich eingeschlossen?) ist es ein weiter Weg. Inwieweit die Aussage eines Befragten, er sei diskriminiert worden, etwas mit Diskriminierung zu tun hat, ist darüber hinaus eine Frage, deren Stellung bereits die kognitiven Fähigkeiten der meisten ADSler übersteigen dürfte.

Gewichten muss man übrigens dann, wenn die Stichprobe, die doch eigentlich repräsentativ sein soll, so verzerrt ist, dass selbst diejenigen, die routinemäßig behaupten, eine Stichprobe sei repräsentativ, sich unwohl fühlen, und das will etwas heißen. Wie verzerrt die angeblich repräsentative Stichprobe der ADS ist, kann man sich aufgrund der Tatsache, dass 55,4% der Befragten weiblich und 44,6% der Befragten männlich sind, lebhaft vorstellen. Wenn eine angeblich repräsentative Stichprobe es nicht schafft, ein dichotomes Merkmal, das in der Bevölkerung relativ gleichverteilt ist (50,9% Frauen, 49,1% Männer) zu repräsentieren, dann ist der einzige Schluss der, dass die Junk-Umfrage selbst für Repräsentativitätsfetischisten eine Junk-Umfrage ist.

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Der Mythos der Repräsentativität

 

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