Wollt Ihr den Totalen Grünen Staat?: Grüne verbreiten Lügen in Bundestags-Drucksache 18/12644

Theodor Adorno, dessen Name aufgrund historischer Zufälle ausgerechnet mit einer quantitativen Studie, deren Ziel die Erklärung der Unterstützung, wie sie extremistische Organisationen wie die NSDAP darstellen, verbunden ist, wird deshalb unweigerlich genannt, wenn es um die Autoritäre Persönlichkeit geht.

Studien AdornoDie Autoritäre Persönlichkeit, das ist eine defizitäre Persönlichkeit, deren Versuch, eine soziale Bindung zu finden und nach außen als Persönlichkeit zu erscheinen, regelmäßig in den Armen der Anbieter von Extremismus endet. Für Adorno, Frenkel-Brunswick, Levinson und Sanford waren diese Anbieter vornehmlich auf der rechten Seite des politischen Spektrums zu finden.

Eine falsche Überzeugung, wie sich in der Folge gezeigt hat (nicht nur durch die Untersuchungen von Milton Rokeach). Extremismus finden sich auf der linken Seite des politischen Spektrums mindestens so häufig wie auf der rechten Seite des politischen Spektrums, vermutlich findet er sich häufiger und daher kann man begründet annehmen, dass die Anzahl autoritärer Persönlichkeiten auf der linken Seite größer ist, als auf der rechten Seite.

Ein Aspekt, der autoritären Persönlichkeiten besonders auszeichnet, ist eine kognitive Störung, die man unter Rückgriff auf Festinger als Ausschlussverfahren für Informationen, die der eigenen Überzeugung widersprechen, bezeichnen kann. Das Alleinstellungsmerkmal, das nach unserer Ansicht in diesem Punkt Linke von Rechten trennt, besteht darin, dass Rechte Informationen passiv konsumieren und Informationen, die von ihrer Überzeugung abweichen, schlicht ignorieren, während Linke, ihrem intellektuellen Anspruch entsprechend, versuchen, abweichende Informationen zu beseitigen, entweder dadurch, dass sie die Verbreiter abweichender Informationen mundtot oder anderweitig sozial tot machen oder dadurch, dass sie ein gesellschaftliches Klima zu etablieren versuchen, in dem abweichende Informationen gar nicht erst auftauchen können.

Die Mittel der rekonstruktiven Sozialforschung, die Ralf Bohnsack in seinem kleinen Bändchen mit eben diesem Titel beschreibt, insbesondere seine dokumentarische Methode, sind geeignen, um darzustellen, wie die Grünen die Wahrheit unterdrücken, wie sie lügen, um ihre Überzeugung als einzig richtige Überzeugung hinstellen zu können.

logo_bundestagDie entsprechende Methode der grün autoritären Persönlichkeiten, wie man wohl feststellen muss, sind in der „Kleinen Anfrage der Abgeordneten Monika Lazar, Özcan Mutlu, Luise Amtsberg, Volker Beck (Köln), Katja Keul, Renate Künast, Irene Mihalic, Dr. Konstantin von Notz, Tabea Rößner, Elisabeth Scharfenberg, Ulle [kein Tippfehler] Schauws, Hans-Christian Ströbele und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ verewigt.

Die Anfrage ist ein Paradebeispiel dafür, wie linke autoritäre Persönlichkeiten versuchen, Informationen und Handlungen, die ihnen nicht gefallen, auszuschalten, um sich ihre eigene kleine faschistische Welt zu bauen, in der sich nur Klone von ihnen finden.

Die Anfrage hat „Mixed-Martial-Arts (MMA)“, also Kampfsport zum Gegenstand und somit etwas, was Grünen nicht passt. Wer sich die Grünen Abgeordneten zu Gemüt führt, hat sicher keine Probleme festzustellen, warum die entsprechenden Abgeordneten an dem Ausdruck, den Maskulinität und Körperbeherrschung in Mixed-Martial-Arts finden, keinen Gefallen finden können.

Nun belassen es linke autoritäre Persönlichkeiten nicht dabei festzustellen, dass Mixed-Martial-Arts eben nicht ihr Ding sind. Nein, linke autoritäre Persönlichkeiten wollen nicht, dass es etwas, was nicht ihr Ding ist, gibt. Entsprechend versuchen sie, die Mixed-Martial-Arts zu diskreditieren.

Wie tut man das heute?

ultimate fighting

Mixed-Martial Arts

Indem man behauptet oder besser: insinuiert, denn zu mehr reicht gewöhnlich der Mut nicht, dass Mixed-Martial-Arts vornehmlich, ausschließlich oder doch in weiten Teilen von Rechtsextremen betrieben werden.

Warum sollen ausgerechnet Rechtsextreme sich mit Kampfsport beschäftigen, der im fernen Asien entwickelt wurde, also durch und durch „undeutsch“ ist?

Die Antwort, abermals insinuiert, findet sich im Kleinen Antrag der Grünen in der Aussage, dass das „Ziel bei MMA ‚anders als in allen anderen Kampfsportarten, offen und ausschließlich die Verletzung des Gegners an Körper, Gesundheit und Leben“ sei.

Können Sie das autoritäre Gehirn bei der Arbeit sehen? Es darauf anzulegen, andere zu verletzten, Kampfsport, Ziel: Den Gegner zu schädigen. Das kann nur rechts sein. Denn Rechtsextreme wollen vor allem Menschen körperlich verletzten. Das ist das Narrativ, das Grüne gerne durchsetzen würden:

Mixed-Martial-Arts-Sportler sind Rechtsextreme, die ihren Kampfsport erlernen, um im Straßenkampf die Grünen und die anderen Linken zu verprügeln und an der Gesundheit zu schädigen. Und auch wenn ein einfacher Blick auf Grüne den Schluss zur Folge hat, dass man kaum Martial-Arts kundig sein muss, um Grüne zu verprügeln, hat dieses Narrativ, dass Rechte extra Kampfsport lernen, um Linke und Grüne zu verprügeln, etwas, was das Ego von Grünen Anfrageschreibern scheinbar wachsen lässt.

Wir halten fest: Die Kleine Anfrage beginnt damit, dass Grüne, wie sie die Welt so durchwühlen, auf etwas treffen, was ihnen nicht gefällt: Mix-Martial-Arts. Weil ihnen Mixed-Martial-Arts nicht gefallen (Stimulus), folgt die Feststellung (Reflex) auf dem Fuße, dass es sich bei Mixed-Martial-Arts um eine rechtsextreme Betätigung handeln müsse, insbesondere, weil Mixed-Martial Arts „anders als“ alle „anderen Kampfsportarten … offen und ausschließlich auf die Verletzung des Gegners an Körper, Gesundheit und Leben“ ausgerichtet seien.

Offensichtlich hängt das Grüne Weltbild daran, dass man Mixed-Martial-Arts Kämpfer als Rechtsextreme disqualifizieren kann. Und diese Disqualifikation bedarf der Feststellung, dass Mix-Martial-Arts „ausschließlich auf die Verletzung des Gegners an Körper, Gesundheit und Leben“ ausgerichtet sind, eine Behauptung, die die Grünen im Bundestag der Bundesärztekammer zuschreiben. 2010, so schreiben die Grünen, hätte die Bundesärztekammer diese Aussage getätigt, diese Aussage, die so gut zu den Vorurteilen passt, die die Grünen gerne in Mixed-Martial-Arts objektivieren würden.

Und so liest sich die Grüne Behauptung im Original:

„MMA ist umstritten. 2010 forderte die Bundesärztekammer ein Verbot aller „Ultimate Fighting“-Events (Kampfserie eines US-MMA-Verbandes) in Deutschland, da das Ziel bei MMA „anders als in allen anderen Kampfsportarten, offen und ausschließlich die Verletzung des Gegners an Körper, Gesundheit und Leben“ sei (vgl. www.welt.de/sport/article145458446/Nichts-fuer-Assis-die-Rentnerins-Koma-pruegeln.html). Die bayerische Landeszentrale für neue Medien verbot 2010 eine Übertragung im deutschen Fernsehen. Dieses Verbot wurde 2014 gerichtlich gekippt.”

Alles Lüge; wie ein wenig Recherche zu Tage fördert, denn die Bundesärztekammer war genötigt, die entsprechende Aussage zu widerrufen, öffentlich und mit der folgenden Stellungnahme:

Baerztekammer Unterlassungserklaerung“Auf den Internetseiten der Bundesärztekammer (www.bundesaerztekammer.de) unter der Rubrik „113. Deutscher Ärztetag“, im Beschlussprotokoll zum 113. Deutschen Ärztetag sowie im Rahmen einer Pressemitteilung vom 14. Mai 2010 fordert die Bundesärztekammer gestützt auf eine Entschließung des Deutschen Ärztetags im Rahmen des Antrags Drucksache V – 128 das „Verbot der „Ultimate Fighting“-Veranstaltungen und ihrer TV-Übertragung“.

In diesen Dokumenten sind die nachfolgenden Behauptungen enthalten, die hiermit als unwahr widerrufen werden. Zudem wird die Entschließung des 113. Deutschen Ärztetages zur Drucksache V 128 „Verbot der „Ultimate Fighting“-Veranstaltungen und ihrer TV-Übertragung“ insoweit aufgehoben.

Die unwahren Tatsachenbehauptungen sind im Einzelnen, dass:

• das Ziel von „Ultimate Fighting“ Veranstaltungen – anders als in allen Kampfsportarten – offen und ausschließlich die Verletzung des Gegners an Körper, Gesundheit und Leben ist;

• ein Kampf in der Regel solange weitergeführt wird, bis ein Kämpfer regungslos liegen bleibt;

• es sich bei UFC-Veranstaltungen um Kampfveranstaltungen handelt, bei denen es ausschließlich darum geht, dem Gegner Verletzungen an Körper, Gesundheit und Leben zuzufügen, bis er regungslos am Boden liegt;

• die Abgrenzung zu anderen Sportarten anhand der Frage, ob eine Betätigung auf die Körperverletzung abzielt, klar zu treffen ist;

• bei derartigen Veranstaltungen in der Regel schwere Verletzungen des Kopfes, innerer Organe und des Bewegungsapparates herbeigeführt werden;

• Todesfälle in der Folge derartiger Kämpfe vielfach aufgetreten sind;

• sich die Kämpfer in der Regel schwere Verletzungen des Kopfes, der inneren Organe und des Bewegungsapparates zufügen – oft auch bis zum Tod;

• es in Deutschland bislang nur vereinzelte Versuche, solche Veranstaltungen abzuhalten gegeben hat, die bis auf eine von den Ordnungsbehörden verhindert werden konnte;

• die Bayerische Landesmedienzentrale am 19.3.2010 dem Sender DSF die Genehmigung entzogen hat, weiter solche Veranstaltungen auszustrahlen;

• der Deutsche Ärztetag in derartigen Aufführungen die zielgerichtete und absichtliche Herbeiführung eines sog. Polytraumas sieht, die auch nicht durch eine zuvor erklärte Einwilligung des Verletzten in seine eventuelle Verletzung erlaubt sein kann; sowie

• gerade die in der Rechtssprechung zum ärztlichen Heileingriff entwickelten Anforderungen an die notwendige Aufklärung es ausschließen, dass den Kämpfern zuvor die möglichen Verletzungsfolgen (z. B. Blindheit, Querschnittslähmung) hinreichend deutlich gemacht worden sein können.”

Es ist schon erstaunlich, welche Lügenwerke auf Ärztetagen als Entschließung verabschiedet werden.

tennessee-williams-dramatist-the-only-thing-worse-than-a-liar-is-aWer die Unterlassungserklärung genau liest, stellt fest, dass alle zitierten Aussagen, die die oben genannten Grünen in der aktuellen Bundestagsdrucksache 18/12644 machen, falsch sind. Die Bundesärztekammer hat die von den Grünen als wahr zitierte Aussage öffentlich widerrufen und als unwahr gekennzeichnet und die Aussage, nach der die bayerische Landesmedienzentrale eine Übertragung von Mixed-Martial Arts im Deutschen Fernsehen verboten hat, ist ebenfalls eine Lüge.

Der Antrag der Grünen zum brennenden Thema der Mixed-Martial-Arts enthält somit zwei Lügen. Scheinbar heiligen Lügen als Mittel den Grünen Zweck.

Ganz nebenbei geben die Grünen noch einen tiefen Einblick, in ihren autoritär Persönlichkeitsabgrund. „Dieses Verbot wurde 2014 gerichtlich gekippt“, so lautet die verräterische Formulierung, in der alle grüne Verachtung für richterliche Entscheidungen, die den grünen Überzeugungen widersprechen, zum Ausdruck kommt.

Wer also bei der Bundestagswahl Grüne wählt, der kann sicher sein, dass kein Bereich seines Lebens mehr vor Grünen Übergriffen, die auch mit Lügen gerechtfertigt werden, sicher ist.

Wollt Ihr den Totalen Grünen Staat?


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Die Autorität hat immer recht oder: Richter befiehl, wir folgen…

Mancher Deutscher Charakter ist autoritär, nicht autoritär im Sinne einer Ausübung von Autorität, sondern autoritär im Sinne einer Unterordnung unter die Autorität. Schon Heinrich Mann hat dies meisterlich beschrieben. Die Autorität, sie gibt diesen Deutschen Sinn, sie gibt ihnen Orientierung, sie sagt ihnen, wer sie sind, wo in der Hierarchie sie sind (unten nämlich), und was sie tun sollen und zuweilen, so haben u.a. Adorno et al. herausgefunden, zuweilen verführt die Autorität die ihr Hörigen, nutzt ihre Hörigkeit aus, schickt sie in den Krieg …

Der Untertan

Aber die Unterordnung unter die Autorität des Staates oder der von ihm abhängig Beschäftigten, sie hat natürlich einen Vorteil: Man muss nicht selbst nach Sinn suchen, ist nicht das Individuum, das für sich steht und für sich Verantwortung übernimmt. Man hat Halt in der Welt, ohne etwas dafür zu tun. Weiß immer, was korrekt ist, muss niemals selbst denken.

Nicht-selbst-denken-Müssen, das scheint der größte Anreize zu sein, den die Autorität denen, die sich schon unterordnen, noch bevor Zwang auf sie ausgeübt wurde, zu bieten hat. Die staatliche Befreiung vom Denken, sie funktioniert durch das, was Paul Lazersfeld “opinion leader”, also Meinungsführer genannt hat, staatliche Bedienstete, die in der Öffentlichkeit als “Rollenmodell” inszeniert werden und vorleben, was staatsdienlich und (deshalb:) gut ist, wie man ein guter Untertan ist.

Es funktioniert über staatlich vergebene Etiketten, Gütesiegel, Plaketten, Engel, Standards und nich zuletzt funktioniert es über den Richterspruch, jene fast heilige Verkündung, die von bunt-berobten in unterschiedlichen Städten zu unterschiedlichsten Themen dem staunenden Volk präsentiert wird.

Verkündigungen wie: Du sollst ein Impressum auf deiner Webseite haben.

Und wenn eine Webseite kein Impressum hat, dann weiß so mancher Deutsche nicht, was er damit anfangen soll. Ein Impressum bürgt für Qualität, dafür, dass das, was auf der Seite der impressten Seite steht, richtig, qualitätvoll, von Staateswegen positiv sanktioniert und von Richtern abgenickt wird. Es sorgt dafür, dass Normalbürger Angsthase versichert surfen kann, selbst auf noch so schrägen Seiten surfen kann, solange sie ein Impressum haben. Das Impressum, es nimmt die Not zum denken, es erlöst die arme Surferseele von der Notwendigkeit, sich ein eigenes Urteil darüber zu bilden, auf welcher Seite sie da gelandet ist.

Wir sind ein Wissenschaftblog.

Wir wollen, dass unsere Leser selbst denken.

Schon deshalb haben wir kein Impressum.

Irritierend für manche, wie z.B. Herrn Strom, der uns folgende Nachricht geschickt hat:

Name: Rolf Storm

Email: p****@hotmail.de

Ihre Mitteilung: Sehr geehrte Damen und Herren!

Bin ich nur unaufmerksam oder wo steht das Wort IMPRESSUM? –
Ich weiss nicht wer Sie sind.
M.W. hat ein Gericht gefordert daß man entweder nach dem dritten Mausklick das Impressum finden muss oder in 15 Sekunden…

Gerne höre ich zeitnah wieder vo Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf Storm
p****@hotmail.de

Zeit: Dezember 17, 2016 um 2:02 pm
IP Adresse: 80.131.80.187

Wenn es nur ums Wort geht – nichts leichter als das: Impressum.

Ansonsten leisten wir passiven Widerstand und erkennen die Diktion, die Jurisdiktion, die Impressionale Jurisdiktion in unserer Welt nicht an. Bei uns muss man noch selbst denken … und recherchieren … und sich ein Urteil bilden, auf Grundlage der Argumente, die wir nennen. Und da deren Gültigkeit, also die der Argumente, nicht davon abhängig ist, wer das Argument vorbringt (denn sonst wäre es ein Fehlschluss ad hominem), ist es auch ganz wurscht, wer wir sind, wo wir sind und was wir sind.

Wir denken, das muss reichen.

Hass (oder Angst) essen Verstand auf?

Die Diskussionen, wenn man es denn so nennen kann, der letzten Tage haben einen Eindruck bei uns hinterlassen – keinen guten, so fürchten wir.

Wo soll man beginnen?

Dabei, dass es tatsächlich Zeitgenossen gibt, die denken, wenn Attentäter und Mörder sich auf eine Religion, den Islam im vorliegenden Fall, berufen, dann führe dies dazu, dass nicht die Attentäter und Mörder als die Individuen, die sie nun einmal sind, für ihre Tat verantwortlich sind, sondern die Religion, auf die sie sich berufen?

Metallica_Master_Of_Puppets

Überhaupt: Nicht der Prophet, sondern Metallica sind Master of Puppets!

Oder soll man da beginnen, wo es notwendig die Prämisse dieser Zeitgenossen ist, dass der Islam sich dirigistisch und determinierend auf die Handlungen von Individuen auswirkt, was zweierlei zur Konsequenz hat: einerseits fragt man sich, was für diese Zeitgenossen in ihrem eigenen Leben eigentlich normal ist, schließlich können sie es sich vorstellen, dass mehr als eine Milliarde Menschen von einer Religion an der Leine geführt werden? Andererseits fragt man sich, wie es kommt, dass die Mehrzahl der an der Leine geführten Muslime, dennoch willentliche Entscheidungen treffen, andere leben zu lassen und nur ein verschwindend geringer Teil mit Gewalt agiert?

Oder wie wäre es mit der weltfremden und völlig irren Annahme, dass 1,37 Milliarden Muslime, wenn sie die Lehre des Islam hören, dasselbe verstehen und nichts anderes – wobei man sich abermals fragt, wenn alle Muslime dasselbe verstehen, warum morden und töten dann nur wenige von ihnen, wenn der Islam tatsächlich das religiöse Brainwashing ist, das diese Zeitgenossen darin sehen?

Oder soll man von dem missionarischen Eifer erschreckt sein, mit dem manche Kommentatoren uns das Dashboard zumüllen und die Mailbox gleich mit, weil sie unbedingt eine akribische Aufstellung loswerden wollen, die Links umfasst, die zeigen sollen, dass Muslime alle böse, gewalttätig und mies sind oder eine Aufstellung der Eroberungskriege, die im Namen des Islam ab dem 7. Jahrhundert ungefähr in der Weise geführt wurden, wie sie ab dem 11. Jahrhundert im Namen des Christentums geführt wurden.

Der Eifer, mit dem manche Kommentatoren versuchen, ihre Mission, ihre heilige Botschaft, dass der Islam des Teufels ist, von einem Mörder zusammengeschrieben wurde, weshalb diejenigen, die sich auf den Islam berufen alle nur Mörder sein können, zu verbreiten, ist erschreckend und provoziert die Frage: Was steckt dahinter?

Ist es Hass auf andere, die aus welchen Gründen auch immer, als Bedrohung empfunden werden?

Ist es Angst vor anderen, die nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Konkurrenz empfunden werden?

Wir haben intensiv über diese Fragen diskutiert und sind zu einem Ergebnis gekommen, das man am Beispiel der Kommentare von Michael Bürger exemplifizieren kann.

Michael Bürger findet zunächst einmal den Vergleich zwischen den katholischen Priestern, die Jungen missbraucht haben, und den beiden Attentätern, die in Paris elf Menschen umgebracht haben, ungehörig. Warum? Weil es “ein ziemlicher Unterschied [ist], ob Menschen morden und sich dabei guten Gewissens auf schriftlich fixierte, allgemeine Handlungsanweisungen ihres Propheten bzw. ‘Allah’ berufen können. Oder ob sie gegen die Gebote ihrer Religion verstoßen …”.

Hier finden wir die Frontstellung zum ersten Mal, die wie ein roter Faden die Auseinandersetzung über den Islam in einer angeblich säkularen Welt durchzieht: Der Islam ist demnach eine böse Religion, die von einem Propheten gegründet wurde, der ein Mörder ist, und das Christentum ist die Religion der Menschenliebe, die nur Gutes will (wie man unschwer an den nächstenlieben Kommentaren sehen kann :)). Im einfachsten Fall des Arguments behauptet Bürger, dass eine Religion, in der Gewalt formuliert ist, ihren Anhänger als “role model” dient, so dass sie munter morden können.

Wenn dem so ist, dann ist das schlecht für das Christentum:

    • god of old testamentDer christliche Gott bringt alle Lebewesen, mit Ausnahme derer, die Noah um sich versammelt hat, um, vom Neugeborenen bis zum kleinen Lämmchen. Genesis, 6: 7, 17
    • Derselbe Gott bringt alle Bewohner von Sodom und Gomorrah um. Genesis, 19: 24
    • Moses bringt einen Ägypter um, Exodus, 2: 11-12.
    • Der christliche Gott bringt alle Rinder in Ägypten um, Exodus, 9: 19-20.
    • Der christliche Gott bringt alle Erstgeborenen in Ägypten um, Exodus, 12: 29.

Das ist nur eine kleine Auswahl der Morde, die dem christlichen Gott oder seinen Schergen in der Bibel zugeschrieben werden. Nach der Logik von Herrn Bürger muss man sich daher vor Christen in Acht nehmen, denn sie können sich jederzeit auf die intentional böse Religion der Bibel berufen, die zu Mord und Gewalt aufruft, die Mord und Gewalt verherrlicht (bis heute hat sich keine christliche Kirche vom Alten Testament distanziert und bis heute hat kein Muslim gefordert, dass sich Christen gefälligst von dem Mordgott des Alten Testaments distanzieren.).

Die autoritäre Persönlichkeit, die Adorno und andere in ihrem epischen Werk zur Erklärung des nationalsozialistischen Gefolgsmann konstruieren, zeichnet sich durch zwei markante Eigenschaften aus: Die autoritäre Persönlichkeit hat keinerlei Ambiguitätstoleranz, wie Wilhelm Heitmeyer das später nannte. Sie ist nicht in der Lage, Grautöne in ihrem Schwarz-Weiß-Bild wahrzunehmen.

In den Kommentaren von Michael Bürger findet sich dieser Punkt im Vorwurf, wir seien Relativierer und Verharmloser, weil wir darauf hinweisen, dass der Islam nicht mehr oder weniger eine böse Religion ist als das Christentum. Und vor allem weisen wir darauf hin, dass Menschen Herren über ihre eigenen Entscheidungen sind, dass Menschen einen freien Willen haben und sich entsprechend entscheiden können, etwas zu tun oder etwas zu lassen.

Das wiederum ist ein Gedanke, den Bürger in guter Tradition der autoritären Persönlichkeit nicht zu kennen scheint. Er kennt nur die deterministische Beziehung zwischen der Obrigkeit, die sich im Islam ausdrückt und der Gefolgschaft, die vom Islam zu Gewalttaten dirigiert wird. Deshalb ist es für ihn unerlässlich, dass die Frage geklärt wird, “inwieweit die islamische Religion … Gewalt fördert oder erzeugt”.

Neben der autoritären Persönlichkeit treffen wir hier abermals die absurde Vorstellung, eine Lehre, eine Idee, eine Religion, was auch immer, könne die Handlungen von Individuen determinieren, eine Idee, die an die Beschwörungsformeln des Mittelalters erinnert, mit denen aus Stroh Gold herbeigesprochen werden sollte. Zauberformeln, es ist offensichtlich, haben für manche Zeitgenossen ihren Reiz nicht verloren, und weil dem so ist, deshalb beschwören Sie das Böse, das sich im heiligen Buch der Fremdgruppe offenbaren soll.

anti-balakaDas bringt uns wieder zurück zu der Frage, was die rationale Bestandsaufnahme dessen, was gerade von manchen angeblich im Namen des Islam durchgeführt wird, behindert. Warum denken manche lieber, eine Religion sei die Ursache von Handlungen, als dass sie den naheliegenden Gedanken fassen, dass Mörder und Attentäter, die mit ihrer Aktion Aufmerksamkeit erreichen wollen, das Vehikel nutzen, auf das die westliche Presse nur allzu gerne springt: den Islam?

Eine Beziehung zum Islam herzustellen, das macht aus einem Mord einen besonderen Mord. Berufung auf den Islam garantiert publicity, macht aus einer der vielen unbekannten Terrorgruppen, eine besondere Terrorgruppe, namens Boko Haram. Sähe Boko Haram sich christlich, animistisch oder ideologisch, niemand würde sie einer Bemerkung würdigen, so wie das dereit mit Anti-Balaka, einer christlich-animistischen Terrorgruppe in Zentralafrika oder dem “National Socialist Council of Nagaland“, einer maoistischen Terrorgruppe in Indien der Fall ist.

Letztlich ist es also die große Aufmerksamkeit, die den Terrorgruppen gewidmet wird, die sich auf den Islam berufen, wofür der Islam jedoch nichts kann, die dazu führt, dass sich Personen wie Michael Bürger nicht nur vom Islam bedroht fühlen, sondern ein Feindbild entwickeln, das konstitutiv für die eigene Identität zu sein scheint und somit wichtig, um sich abgrenzen zu können.

Damit kommen wir abermals zur autoritären Persönlichkeit, die Adorno et al. in ihren Studien gefunden haben, jener autoritären Persönlichkeit, die nicht in der Lage ist, sich positiv zu definieren, und weil sie das nicht ist, deshalb kann sich die autoritäre Persönlichkeit nicht ausstehen, und weil sie sich nicht ausstehen kann, braucht sie jemanden, auf den der Hass auf sich selbst, auf das eigene Scheitern projiziert werden kann, ein Feindbild, das nicht konkret sein darf, denn wenn es konkret ist, dann kann es sich schnell als falsch erweisen. Besser ist ein amorphes, ein unkonkretes und weitläufiges Feindbild, eines, das man füllen kann, wie man will: der Islam, das Judentum, die Rechten, was auch immer, Hauptsache es hilft dabei, die eigene Unfähigkeit, eine Persönlichkeit zu entwickeln, zu überdecken.

Wir hätten nie gedacht, dass wir einmal auf die psycho-analytische Erklärung von Frenkel-Brunswick zurückkommen. So kann man sich täuschen…

Die Katastrophe besteht nicht darin, dass autoritäre Persönlichkeiten sich am Islam abarbeiten, um etwas zu werden. Die Katastrophe besteht darin, dass autoritäre Persönlichkeiten so einfach zu manipulieren sind. Man kann ihnen die wahrnehmbare Welt auf Islamismus reduzieren, man kann ihren Hass und Ärger auf den Islam und alle, die ihm zuordenbar sind, richten und sie am Nasenring durch die Manege führen.

Zu sehen, wie leicht sie sich ausgerechnet von Islamisten instrumentalisieren lassen, zu sehen, wie einfach sie die hingeworfene Brotkrume fressen und ihre Menschlichkeit vor lauter Hass auf den Islam vergessen, jene Menschlichkeit, die ihnen eigentlich sagen sollte, dass die meisten Menschen, welchem Glauben auch immer sie angehören, ihre Ruhe und ein angenehmes Leben wollen, das ist erschreckend.

Deutschland 200x: Die autoritäre Persönlichkeit lebt!

Der bekannteste Versuch zu erklären, wie große Teile der Bevölkerung eines Landes, das von seinen Nachbarn als Kulturnation angesehen wurde (und wieder wird), sich aktiv am Völkermord beteiligen konnten, stammt von Theodor W. Adorno und seinen Mitarbeitern Else Frenkel-Brunswick, Daniel J. Levinson und R. Nevitt Sanford und ist unter dem Namen “Studien zum autoritären Charakter” bekannt geworden. Die Frage, wie es  dazu kommen konnte, dass auf Basis einer meist freiwilligen Unter- und Einordnung des Einzelnen unter/in die Autorität des “Volkes” oder der “Gemeinschaft” und vor allem der sie führenden Nazis die  Vernichtungsmaschinerie des Dritten Reiches mit einer Präzision betrieben werden konnte, die man sonst nur aus der industriellen Produktion kennt, haben die genannten Autoren der “Autoritären Persönlichkeit” mit Bezug auf ein autoritäres Syndrom beantwortet, das sie vornehmlich psychoanalytisch, also als Ergebnis sadomasochistischer Befriedigungsmechanismen erklärt haben (Adorno, 1995, S.322-325). Zwar wird diese Erklärung des autoritären Syndroms derzeit von kaum einem Wissenschaftler mehr vorgebracht, die Untersuchung des autoritären Syndroms, also der Vorurteile, die Rassen- und Fremdenhass erst möglich machen, hat die Jahrzehnte jedoch überdauert und ist heute so aktuell wie in den 1940er Jahren.

Vorurteile werden von vielen Sozialpsychologen als einfache Zuschreibung von Merkmalen an die Mitglieder einer “Outgroup” (Fremdgruppe) angesehen, die emotional, also nicht rational begründet sind (Allport, 1954; Hormel, 2007, S.25; Pastorino & Doyle-Portillo, 2010, S.375). Entsprechend unterscheiden sich Vorurteile erheblich von Stereotypen, wie “Deutsche sind gründlich”. Stereotype lassen sich durch ihnen widersprechende Erfahrungen verändern, Vorurteile nicht: „Prejudice cannot be explained – as stereotype can – on a cognitive basis alone; it is charged with collective emotions together with norms that are hidden behind values and taboos. It is not a tool for understanding the world, but a weapon in power and identity politics. This explains one characteristic of the prejudice: It is incorrigible. It can, on the contrary, be defined as a mental strategy to block the process of learning, which involves constant readjustment and reconstruction of preconceived ideas in the light of new experience and information. Instead of reconstructing the stereotype to accommodate the new evidence, the prejudice is constructed to block and destroy evidence. While the stereotype is adapted to the world, prejudice adapts the world to itself” (Assmann, 2009, S.9).

Entsprechend stellt sich die Frage, wie Vorurteile ausgebildet werden und wer sie ausbildet. Die erste Frage wird gewöhnlich durch den Verweis auf die Konkurrenz um Ressourcen beantwortet oder dadurch, dass die Zuordnung der eigenen Person zu einer Gruppe Selbstwert stiftet oder wie Henri Tajfel (1982) es formuliert hat: Menschen können ihren Selbstwert durch eigene Leistung oder durch die Zuordnung zu einer Gruppe und die Übertragung der Gruppenleistung auf sich selbst, herstellen. Für die Erklärung von Autoritarismus bzw. einer autoritären Persönlichkeit ist vor allem die zweite Erklärung von Bedeutung. So hat Altemeyer in einer Reihe von Beiträgen herausgearbeitet, dass autoritäre Persönlichkeiten in hohem Maße ethnozentrisch sind und in fast noch höherem Maße versuchen, ihre Meinungen und Einstellungen durch Konformität mit einer als richtig und herrschend angesehenen Meinung zu legitimieren. Sie verkehren in Gruppen, die die gleiche geistige Enge teilen, wähnen sich auf der Seite der moralischen Mehrheit oder, wenn in Medien eine andere Moral vertreten wird, auf der Seite der stillen Mehrheit. Autoritäre Persönlichkeiten ordnen sich dem unter, was die von ihnen anerkannten Autoritäten sagen. Sie denken nicht selbst, sind nicht kritisch, dafür aber ein wahrer Hort der Doppelmoral, und autoritäre Persönlichkeiten beschränken sich oftmals nicht mit der eigenen Unterordnung unter Autoritäten, sie zielen auch darauf, Mitglieder von Gruppen, die sie als abweichend ansehen, entweder umzuerziehen oder für deren gesellschaftliche Marginalisierung einzutreten (Altemeyer, 1998, S.86-87)

Weitere Forschung nach Altemeyer hat gezeigt, dass autoritäre Persönlichkeiten Wandel fürchten, allem Neuen mit Ablehnung gegenübertreten und den Status Quo bzw. das, was sie für den Status Quo halten, mit Zähnen und Klauen gegen Veränderung verteidigen (Perry & Sibley, 2012). Schließlich, und hier schließt sich der Kreis zum Titel dieses Beitrags, hat eine Meta-Analyse von Cohrs und Stelzl (2010) gezeigt, dass autoritäre Persönlichkeiten vornehmlich in Gesellschaften zu finden sind, die sich dadurch auszeichnen, dass die Einkommensunterschiede relativ gering sind und dass autoritäre Persönlichkeitssyndrome vor allem in Deutschland Vorurteile gegen Ausländer erklären. Das Ergebnis von Cohrs und Stelzl basiert auf der Analyse von 155 Studien aus 17 Ländern und auf einer Gesamtzahl von 38.522 Befragten, so dass man es als gut fundiertes Ergebnis ansehen kann (oder muss). Wohl selbst überrascht über ihre Ergebnisse, schreiben Cohrs und Stelzt auf Seite 688: “That the RWA (right wing authoritarianism) effect size was estimated to be the largest in Germany is noteworthy in light of the fact that authoritarianism research has ist roots there” (Cohrs & Stelzl, 2010, S.688). Dies ist eine sehr zurückhaltende Form (ein typisches britisches Understatement) um seine Verwunderung darüber zum Ausdruck zu bringen, dass in Deutschland wie in keinem anderen von den Autoren untersuchten Land, ein autoritäres Persönlichkeitssyndrom, wie es oben beschrieben wurde, Vorurteile gegen Ausländer vorherzusagen im Stande ist.

Die autoritäre Persönlichkeit, so muss man die berichteten Ergebnisse zusammenfassen, lebt in Deutschland 200x. Aber die Forschung hat nach meiner Ansicht auch einen erhebliches Problem, denn sie legt nahe, autoritäre Persönlichkeiten seien etwas, was nur auf der (extrem) rechten Seite des politischen Spektrums ausgeprägt werden kann, eine Begrenzung der Forschungsperspektive, die ich nicht nachvollziehen kann. Es liegt aus meiner Sicht vielmehr nahe, mit Perry und Sibley (2012) ein Persönlichkeitssyndrom anzunehmen, aus dem Vorurteile (definiert als affektiv geladene generalisierte Stereotype, die im Sinne von Assmann keiner rationalen Argumentation zugänglich sind) zwangsläufig folgen. Das entsprechende Persönlichkeitssyndrom zieht seine Besonderheit aus einer Feindschaft gegen jegliche Form der Veränderung, aus autoritärer Unterordnung anstelle eigenen kritischen Denkens, autoritärer Aggression, vor allem, wenn die eigene Position hinterfragt wird und insbesondere aus dem Selbstwert, der einzig und allein aus der Zuordnung zu einer Gruppe und nicht durch eigene persönliche Leistung genährt wird. Die jeweiligen Inhalte, die die Vorurteile annehmen, sind dann eher dem Zufall geschuldet und finden sich auf der rechten Seite des politischen Spektrums z.B. als Ausländerfeindlichkeit oder auf der linken Seiten des politischen Spektrums z.B. als Kapitalistenfeindlichkeit. Und auch wenn beide Seiten durch die Inhalte getrennt sind, so eint sie doch dasselbe autoritäre Persönlichkeitssyndrom, das seinen Wert daraus bezieht, sich einer Gruppe zuzuordnen und eine vermeintlich homogene Outgroup, die mit negativen Attributen belegt wird, zu bekämpfen.

Die in diesem Beitrag ausgedrückte Idee ist das Ergebnis einer Vielzahl höchst ergiebiger Diskussionen mit Dr. habil. Heike Diefenbach.

Literatur

Adorno, Theodore W. (1995 [1950]). Typen und Syndrome. In: Adorno, Theodore W. (Hrsg.). Studien zum autoritären Charakter. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Allport, Gordon W. (1954). The Nature of Prejudice. Cambridge: Addison-Wesley.

Altmeyer, Bob (1998). The other ‘Authoritarian Personality’. In: Zanna, Mark P. (ed.). Advances in Experimental Social Psychology. San Diego: Academic Press, pp.47-92.

Assmann, Aleida (2009). Introduction. In: Pelinka, Anton, Bischof, Karin & Stögner, Karin (eds.). Handbook of Prejudice. Amherst: Cambria Press, pp.1-34.

Cohrs, J. Christopher & Stelzl, Monika (2010). How Ideological Attitudes Predict Host Society Members’ Attitudes Toward Immigrants: Exploring Cross-National Differences. Journal of Social Issues 66(4): 673-694.

Pastorino, Ellen & Doyle-Portillo, Susann (2010). What is Psychology? Essentials. Belmont: Wadsworth.

Perry, Ryan & Sibley, Chris G. (2012). Big-Five Personality Prospectively Predicts Social Dominance Orientation and Right-Wing Authoritarianism. Personality and Individual Differences 52(1): 3-8.

Tajfel, Henri (ed.) (1982). Social Identity and Intergroup Relations. Cambridge: Cambridge University Press.