Tag: Junk Umfrage

Peinlich! Sachsen-Monitor: Beirat irgendwie zustande gekommen, konkreter Nutzen nicht angebbar

Stammleser werden sich erinnern, dass wir seit einiger Zeit eine Art „Mediator-Ping-Pong“ mit der Sächsischen Landesregierung spielen. Es geht um den Sachsen-Monitor. Der Sachsen-Monitor ist eine Umfrage, eine, von der man bei der Landesregierung wider alle Empirie immer noch denkt, die damit produzierten Ergebnisse seien repräsentativ. Die Fragen, die im Sachsen-Monitor gestellt werden, sind das,

Höhen des Elends: Bertelsmann-Stiftung macht „Umfragen“

10.960 Europäer wurden im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zu „Algorithmen“ befragt. Die Ergebnisse der Umfrage sind natürlich repräsentativ. Das können wir auch so stehen lassen, denn die Ergebnisse sind in erster Linie … Unsinn. Das ganze Elend der (methoden-)kenntnislosen Sozialforschung findet sich in der folgenden Abbildung wieder. 48% wissen nicht, was ein Algorithmus ist. 46% sehen

Sachsen-Monitor: Landesregierung hat 91.366,49 Euro verpulvert

Stammleser werden sich erinnern, dass eine Kritik, die wir vor einiger Zeit zum Sachsen-Monitor geschrieben haben, eine Junk Studie, die sich die Sächsische Landesregierung jedes Jahr rund 91.000 Euro kosten lässt, in eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Wilke (AfD) eingeflossen ist. Zwischenzeitlich hat die Landesregierung die Anfrage beantwortet, und wir nehmen uns im neuen

Von ScienceFiles direkt in den Sächsischen Landtag

Vor einigen Tagen haben wir den Sachsen-Monitor auf ScienceFiles besprochen. Der Sachsen-Monitor ist ein Beispiel dafür, wie man aus der Ahnungslosigkeit von Politikern Kapital schlagen kann, indem man umfangreiche und teure Befragungsdesigns verkauft, die am Ende in dieselbe Datenarmut münden, die man auch mit einer Online- oder Telefonumfrage leicht und zu viel geringeren Kosten hätte

Kaum jemand ist stolz auf Merkel! WELT stürmt Manipulationscharts

Die WELT vermeldet stolz: „Die Deutschen sind stolz auf ihre Politiker“. „Die Deutschen“ sind hier 1047 von Infratest-Dimap telefonisch Befragte. Eine offene Frage, selten genug in der Meinungsforschung, so dass man schon hier skeptisch werden muss, hat Infratest-Dimap im Auftrag der Welt am Sonntag 1047 telefonisch Befragen in Fest- und Mobilfunknetz gestellt. „Welche Deutschen aus

Glyphosatanisten: Stimmungsmache in den Diskurswelten der Ahnungslosen

Wer heute etwas gelten will, der ist gegen Glyphosat. Gegen Glyphosat oder Roundup, wie es früher hieß, zu sein, ist in, trendy und cool. Der Linke von Welt ist gegen Glyphosat. Der Gutmensch von Welt ist gegen Glyphosat. Denn Glyphosat ist schlecht. Es vernichtet nicht nur Unkraut, es ist auch karzinogen. Es macht krank: Menschen

Vom mündigen Bürger zum Reiz-Reaktions-Deppen: Spiegel/BENTO macht‘s möglich

Seit Verlage wie der Spiegel die Manipulations-Möglichkeiten die „online“-Echtzeitbefragung bieten, entdeckt haben und seit Civey angetreten ist, auch noch den Rest Glaubwüridgkeit zu beseitigen, den die Meinungsforschung auf welchen Wegen auch immer und gegen alle Wahrscheinlichkeit hat retten können, ist es vorbei mit der Glaubwürdigkeit und der Meinungsforschung. Beide sind im Maelstrohm der politischen Instrumentalisierung

Sich selbst erhaltende Korruptionsnetzwerke – wie man 95% Zustimmung generiert

Der heutige Arbeitstag beginnt mit der folgenden Pressemeldung von Reuters: Berlin (Reuters) – Die große Mehrheit der Deutschen unterstützt einer Umfrage zufolge den Ausbau der erneuerbaren Energien. 95 Prozent halten demnach die stärkere Nutzung von Ökostrom-Kraftwerken für wichtig oder sogar sehr wichtig, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Dienstag vorab aus einer repräsentativen Erhebung

Mitläufereffekt: Plötzlich ist eine Mehrheit für Zensur

Schon 1975 hat Kurt Holm in seinem Standardwerk über die Befragung den Mitläufereffekt als Mittel der Meinungsmanipulation in Umfragen beschrieben. Den Befragten wird suggeriert, dass zu einer bestimmten Frage bereits eine Mehrheit oder eine Obrigkeit oder eine Autorität zu einem bestimmten Urteil gekommen ist und dann werden die Befragten gefragt, zu welchem Urteil sie denn

Haters gonna hate und Spinners gonna spin

Beim Gunda-Werner-Institut, dem Feminismus- und Geschlechter-Ableger der Heinrich-Böll-Stiftung hat die Technik Einzug gehalten. Scheinbar gibt es einen Praktikanten, der von HTML und Java-Script ein wenig versteht und deshalb gibt es bei der Stiftung eine Online-Umfrage, eine Online-Umfrage zum Thema „Hasskommentare“. Welch‘ anderes Thema als „Hasskommentare“ könnte man bei der Gunda-Werner-Stiftung schon bearbeiten wollen? Wo früher
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