Suizid-Schreiber Niggemeier: Text-Anschlag gelungen, alle tot

“Next time, leave it to a professional” Henry Weems x-Files “Goldberg-Variation”

Wir haben Schule gemacht. Wir finden immer häufiger Texte, die auf Ideen beruhen, die uns intim bekannt sind, die uns – so könnte man meinen – mehr oder weniger imitieren. Nun ist mimetische Isomorphie ein bekanntes Phänomen in der Welt der Phantasielosen, also belassen wir es bei der Beobachtung und wechseln direkt zu Tichy’s Einblick.

Dort hat Tomas Spahn einen Beitrag über vermeintliche FakeNews beim ZDF Politbarometer geschrieben, in dem er den Mannen von der Forschungsgruppe Wahlen und denen, die ihre Ergebnisse beim ZDF interpretieren, vorwirft, sie würden „Wichtigkeit“ für „Beliebtheit“ ausgeben, also nach der Wichtigkeit von Politikern fragen und die Antworten als Beliebtheit interpretieren.

So schreibt Spahn:

„Die von den Mannheimern gestellte Frage für das ZDF-Politbarometer lautet nämlich gar nicht: „Wer ist für Sie der beliebteste Politiker“ – sie lautet: „Wer ist für Sie der wichtigste Politiker“. Darauf dann basiert das veröffentlichte Ranking.

Korrekt also müsste die ZDF-Schlagzeile lauten: „Seehofers Wichtigkeit im Keller“.

Wir wissen nicht, wo Spahn diesen Unsinn her hat, aber es ist ein kapitaler Bock, den er da geschossen hat. Es ist schlichtweg falsch. Dass es falsch ist, darauf hat ihn bereits ein Kommentator hingewiesen. Dass es falsch ist, darauf weist ihn in einer abstoßend großkotzigen Weise auch Stefan Niggemeier in seinem Blog „Übermedien“ hin (Kommt Übermedien eigentlich von Überjournalist und Übermensch?).

Auch Niggemeier, wie schon der Kommentator auf Tichy’s Einblick, zitiert die folgende Passage von der Seite der Forschungsgruppe Wahlen (FGW), die zeigt, dass Spahn mit seinem Versuch, die FGW und das ZDF bei FakeNews zu ertappen, gescheitert ist:

Unter der „häufig gestellten Fragen“ findet sich auch die Folgende: „Wie werden die zehn wichtigsten Politiker bestimmt?“:

„Die Ermittlung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst stellt die Forschungsgruppe Wahlen ohne Namen vorzugeben ca. alle zwei Monate folgende Frage: “Wer sind Ihrer Meinung nach zurzeit die wichtigsten Politiker und Politikerinnen in Deutschland?” Die Ergebnisse auf diese Frage liefern eine Rangliste der wichtigsten Politiker und Politikerinnen in Deutschland. Davon werden die zehn am häufigsten genannten Politikernamen in einem zweiten Schritt beim darauf folgenden Politbarometer den Befragten zur Bewertung vorgelegt. Bei der Frage “Was halten Sie von …?” haben die Befragten die Möglichkeit, ihre Meinung mit Hilfe einer Skala von minus fünf bis plus fünf zum Ausdruck zu bringen. Die dabei entstehenden Durchschnittswerte liefern dann die Rangreihenfolge der Wertschätzung nach Sympathie und Leistung innerhalb der zehn wichtigsten Politiker und Politikerinnen in Deutschland.

Niggemeier nimmt dies zum Anlass, um seine Häme über Spahn auszuschütten und schreibt u.a.:

„Dass ein Politiker im Ranking vorkommt, bedeutet also, dass die Befragten ihn wichtig finden. Die Position im Ranking aber zeigt seine Beliebtheit an.

Hätte Spahn zwei Minuten investiert, das herauszufinden, hätte er sich nicht mit endlosen Behauptungen blamiert, die alle auf seiner falschen Annahme beruhen – und nicht auf einer falschen Darstellung des ZDF.“

Weiter unten schreibt Niggemeier im selben Text:

„Waaaaa! Es soll nicht ein Beliebheits-Ranking vermitteln, es ist ein Beliebtheits-Ranking. Tomas Spahn benutzt den Begriff „FakeNews“ genau wie Donald Trump: Was er so nennt, ist nicht falsch. Es gefällt ihm nur nicht. Er erträgt es nicht, was rund 1300 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte angegeben haben, welche Politiker sie, erstens, „wichtig“ finden, und was sie, zweitens, von den zehn ausgewählten Wichtigsten halten.“

Niggemeier ist ein Suizid-Schreiber par excellence, der nicht nur Tomas Spahn, sondern auch sich selbst in die Luft sprengt. Um herauszufinden, dass auch Niggemeier falsch liegt und seine Ahnung von empirischer Sozialforschung in etwa der von Spahn entspricht, hätte es genüg, wenn Niggemeier zwei Minuten investiert hätte. Aber natürlich müsste er wissen, wonach er suchen muss in den zwei Minuten, was uns zu dem häufig unter Journalisten anzutreffenden Irrtum bringt, man könne sich innerhalb weniger Minuten Kenntnisse aneignen, die andere in Jahren akkumuliert haben und anschließend informiert über einen Gegenstand sprechen.

Man kann es nicht.

Bestes Beispiel: Niggemeier und Spahn.

Beide haben keine Ahnung von empirischer Sozialforschung und von Meinungsforschungs-Routinen.

Der Beleg in drei Schritten für Niggemeier, denn das Spahn nicht weiß, wovon er schreibt, ist schon gezeigt.

Niggemeier schreibt:

„Dass ein Politiker im Ranking vorkommt, bedeutet, dass die Befragten ihn wichtig finden. Die Position im Ranking aber zeigt seine Beliebtheit an.“

Um Niggemeier selbst zu zitieren: „Waaa!“. Nein: „Waaaaa!“

Der Hämische unter den Journalisten, er langt hier vollkommen daneben. Seine Rekonstruktion dessen, was die FGW da macht, ist nicht einmal entfernt richtig, wie er hätte herausfinden können, wenn er zwei Minuten in Recherche investiert hätte. Weniger als zwei Minuten haben uns gereicht, um die Fragetexte für die Standardfragen aufzufinden, die im Politbarometer von der FGW regelmäßig (also in der Regel monatlich) gestellt werden. Die Frage, mit der die Beliebtheit der Politiker operationanlisiert werden soll, lautet:

„Bitte sagen Sie mir wieder mit dem Thermometer von plus 5 bis minus 5, was Sie von einigen führenden Politikern und Politikerinnen halten. ‘Plus 5’ bedeutet, dass Sie sehr viel von dem Politiker halten, ‘Minus 5’ bedeutet, dass Sie überhaupt nichts von ihm halten. Wenn Ihnen einer der Politiker unbekannt ist, brauchen Sie ihn natürlich nicht einzustufen. Was halten Sie von …?”

Zu dieser Frage werden den Befragten zehn Namen vorgegeben. Man kann darüber streiten, ob Beliebtheit mit „was man von X hält“ gemessen werden kann, aber sei’s drum. Das ist ein anderes Thema.

Wichtig ist: Eine Frage nach der Beliebtheit findet sich im Politbarometer als Standardfrage, die jedes Mal gestellt wird. Spahn liegt falsch.

Niggemeier liegt auch daneben.

Er ist der Ansicht, die Position im „Ranking“ gebe die Beliebtheit eines Politikers an, dass ein Politiker im Ranking vorkomme, zeige, dass ihn die Befragten für wichtig hielten.

Niggemeier ist der Ansicht, dieselben Befragten würden nach Beliebheit und nach Wichtigkeit gefragt. Das zeigt sich deutlich in den von uns zitierten Passagen seines „Übertextes“. Mit anderen Worten, er muss denken, da die Wichtigkeit in dem von ihm zitierten Absatz der FGW als Maß genannt wird, das „alle zwei Monate“ erhoben wird, der Politbarometer sei eine Längsschnittbefragung, bei dem immer dieselben Befragten befragt werden.

Wie er auf diese schräge Vorstellung kommt, wir wissen es nicht.

Der Politbarometer ist eine Querschnittstudie. Es werden jeden Monat andere Personen zumeist telefonisch befragt.

Wenn also zwei Monate vor einem Politbarometer die Frage nach der Wichtigkeit von Politikern gestellt wird, dann können diejenigen, denen diese Frage offen gestellt wird, nicht diejenigen sein, denen zwei Monate später die Liste mit den zehn Namen der wichtigsten Politiker vorgelegt wird.

Hier irrt Niggemeier: Die Befragten werden nicht zunächst nach der Wichtigkeit und dann nach der Beliebheit von Politikern gefragt. Ein bisschen Recherche, vielleicht zwei Minuten, hätte ausgereicht, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, denn die Liste der Standardfragen, die die FGW veröffentlicht, enthält keine Frage nach der Wichtigkeit von Politikern. Und hätte Niggemeier Ahnung von empirischer Sozialforschung, dann wüsste er, dass man nicht in der selben Befragung eine Rangliste der wichtigsten Politiker erstellen und die zehn wichtigsten bewerten lassen kann. Aber die Ahnung hat er eben nicht.

Tatsächlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass die Frage nach der Wichtigkeit der Politiker überhaupt im Rahmen des Politbarometers gestellt wird. Die Formulierung, die die FGW wählt, lautet: „Zunächst stellt die Forschungsgruppe Wahlen ohne Namen vorzugeben ca. alle zwei Monate folgende Frage: Wer sind ihrer Meinung nach zurzeit die wichtigsten Politiker … in Deutschland?“.

Die FGW sagt hier nicht, wem sie diese Frage, diese offene Frage stellt. Wir betonen hier „offene Frage“, weil offene Fragen, also Fragen, bei denen keine Antwortvorgaben gemacht werden, viel mehr Arbeit machen, als standardisierte Fragen, auf die ein Befragter „ja“, „nein“ oder „weiss nicht“ antworten kann. Wenn Fragen mit viel Aufwand verbunden sind, kann man davon ausgehen, dass sie nicht vielen Befragten gestellt werden. Mit Sicherheit werden sie nicht „1.300 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten“ gestellt, wie Niggemeier – ahnungslos wie er nun einmal ist – behauptet. Wir tippen eher auf ein Panel von Befragten, die die FGW regelmäßig kontaktiert, so um die 100 Personen vielleicht…

Der großspurig belehrende Satz, mit dem Niggemeier zum Ende seines Textes meint Spahn zurechtweisen zu müssen, völlig unnötigerweise, denn dass Spahn einem Irrtum aufgesessen ist, ist zu diesem Zeitpunkt mehr als klar, fällt somit auf Niggemeier zurück, denn die FGW sagt an keiner Stelle, dass die Liste der 10 wichtigsten Politiker im Rahmen des Politbarometers erstellt würde.

Niggemeier liegt somit in mehrerer Hinsicht falsch:

Der Politbarometer ist keine Längs-, sondern eine Querschnittstudie. Nicht dieselben Befragten werden wiederholt befragt, wie Niggemeier meint, sondern unterschiedlichen Befragten werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten Fragen, zuweilen dieselben Fragen, vorgelegt.

Die Fragen nach Wichtigkeit und Beliebtheit von Politikern werden nicht den selben Befragten in einer Befragung vorgelegt, wie Niggemeier denkt, denn das ist technisch nicht machbar, wie Niggemeier wüsste, wenn er eine Ahnung von empirischer Sozialforschung hätte.

Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Liste der wichtigen Politiker von der FGW, wie Niggemeier annimmt, im Rahmen von Politbarometer-Umfragen erstellt wird. Allein die Tatsache, dass es sich um eine offene Frage handelt, spricht schon dagegen.

Schließlich ist das Ranking der Politiker kein Ranking, wie Niggemeier schreibt, sondern ein Rating. Die Befragten bringen die Politiker nicht in eine Reihenfolge, wie sie es bei einem Ranking tun müssten, sondern bewerten jeden einzelnen der zehn ihnen vorgegebenen Politiker von -5 bis +5 (siehe oben).

Der Versuch, Spahn mit einem Hämeartikel zu versenken, ist also gescheitert. Vielmehr haben wir es mit einem klassischen Fall von Suizid-Journalismus zu tun, bei dem der Schreiber und sein Häme-Ziel beide auf der Strecke bleiben.

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Zu wenig Tote: ZDF erfindet ermordete Kinder

Was uns wirklich fasziniert, ist die bei Gutmenschen verbreitete Eigenschaft, die morbide Eigenschaft, Tote zu erfinden. Offensichtlich sind sie der Meinung, ihrer Sache mehr Gewicht und mehr Brownie-Points zuweisen zu können, wenn der vermeintliche Missstand, über den sie sich aufregen, von ihnen phantasievoll vergrößert wird. So sind diejenigen, die angeblich für Schwule agitieren, wirklich ärgerlich darüber, dass alle wissenschaftlichen Belege, die man finden kann und die Dr. habil. Heike Diefenbach für ScienceFiles zusammengetragen hat, keinen Beleg dafür bieten, dass sich Schwule nicht häufiger selbst umbringen als Heterosexuelle. Dies, eigentlich ein Grund zur Freude, bringt ganze Gutmenschen-Welten zum Einsturz und stürzt sie so sehr in eine Sinnkrise, dass sie Zeter und Mordio schreien, um mehr tote Schwule als Heterosexuelle (zumindest verbal) zu bekommen.

Ein ähnliches Phänomen lässt sich im Hinblick auf die Opfer, die in den USA jährlich erschossen werden, beobachten. Als wären die 14.415 Mordopfer, die 2016 nach den Daten des FBI in den USA erschossen wurden, nicht ausreichend oder genug sein sollten, den Blutdurst des ZDF zu stillen, hat man beim ZDF noch ein paar dazu erfunden. Nicht zu allen Mordopfern, sondern nur zu ausgewählten.

Das ist eine weitere dieser morbiden Störungen, die manche Gutmenschen hegen und pflegen: Sie suchen sich eine gesellschaftliche Gruppe, die aus ihrer Sicht besonders vulnerabel ist oder die bereits unter dem Schutz ganzer Schwadronen wohlmeinender Gutmenschen steht und machen deren Probleme noch größer als sie vielleicht schon sind.

Das ZDF hat beschlossen, seinen Blutdurst am Beispiel derer, die in den USA mit Schusswaffen ins Jenseits befördert werden, auszuleben.

Dabei geht es jedoch nicht um Mordopfer an sich. Das fiese Gangmitglied, das erschossen wurde, interessiert nicht, auch dann nicht wenn es schwarz ist. Nein, der Mitleids- und Erregungsfaktor, den die ZDFler gerne hervorrufen wollen, er bezieht sich auf Kinder. Nicht auf alle Kinder. Die im ZDF bevorzugte Art für Kinder zu sterben, ist „bei Amokläufen ums Leben“ zu kommen. 7000 Kinder, so behaupten die ZDFler zu wissen, sind seit 2012 bei Amokläufen ums Leben gekommen. Eine interessante Zahl, vor allem wenn man bedenkt, dass es in den USA notorische Probleme damit gibt, eine Gesamtstatistik auf Ebene des Federal State zu erstellen, und wenn man dann noch in Rechnung stellt, dass es derzeit für 2017 beim FBI und im Department of Justice nur vorläufige Ergebnisse zu finden gibt, dann wird die Zahl noch interessanter.

Seit 2012 meint also nicht seit 2012, sondern bestenfalls von 2012 bis 2016. In diesen fünf Jahren sollen 7000 Kinder, keines mehr und keines weniger, bei Amokläufen ums Leben gekommen sein.

Das ist insofern erstaunlich, als das Gun Violence Archive, das von Gegnern des US-Waffengesetzes betrieben wird und entsprechend nicht im Verdacht steht, die Anzahl der Erschossenen zu untertreiben, für die Jahre 2012 bis 2016 jährlich nur zwischen 270 und 383 Opfer von „Mass-Shootings“ verzeichnet. Entweder die Amokläufe, von denen das ZDF berichtet, bestehen aus Einzeltäter und Einzelopfer, oder das ZDF lügt.

Tatsächlich kommen in den USA, je nach Quelle, die man zu Rate zieht, zwischen durchschnittlich 1.300 und 1633 Personen im Alter von 0 bis 19 Jahren jährlich durch Waffengewalt ums Leben. Nehmen wir diese doch sehr breite Definition für „Kinder“ einmal so hin, dann ergibt sich, dass je nach Schätzung in den fünf Jahren, auf die sich die Behauptung des ZDF beziehen kann, zwischen 6.500 und 8.165 Personen im Alter von 0 bis 19 Jahren ums Leben gekommen sind.

Bei den 0 bis 19 Jährigen handelt es sich nach der Behauptung des ZDF ausschließlich um Kinder, die in Amokläufen getötet wurden, 7000 an der Zahl. Die 7.000 wären im Rahmen der Zahlen, die wir auf Grundlage offizieller Quellen in den USA berechnet haben.

Aber: Von den zwischen 6.500 und 8.165 0-19jährigen Personen (Kinder in der Diktion des ZDF), die von 2012 bis 2016 erschossen wurden, wurden zwischen einem Drittel und der Hälfte durch Familienmitglieder und Bekannte erschossen, maximal 1.665 von Ihnen wurden Opfer in sogenannten „Mass Shootings“ und auch das nur, wenn man annimmt, dass ALLE Opfer in Mass Shootings ausschließlich Kinder (also das, was beim ZDF unter Kindern verstanden wird, Personen im Alter von 0 bis 19 Jahren) waren.

Es wird so oder so kein Schuh daraus.

Die Zahl von 7000 Kindern, die bei Amokläufen in den USA seit 2012 getötet worden sein sollen, ist eine freie Erfindung und durch keinerlei Daten zu stützen.

Das ZDF lügt.

Warum lügt das ZDF?

Eine Erklärung drängt sich auf.
Der Versuch, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, verspricht aus Sicht der Konsumenten billiger Bücher zum Thema Persuasion besonders dann Erfolg, wenn man die Naiven, die besonders mitgenommen werden, wenn die Zahl von Toten besonders hoch und das Alter der Opfer besonders niedrig ist, mit Zahlen fangen kann, die sie besonders furchtbar finden.

Man kann sich die tränenerstickte Stimme des Mitglieds der Grünen oder der LINKEN im Bundestag gut vorstellen, wie sie voller Anteilnahme die erfundenen Zahlen des ZDF präsentiert, um nicht nur sich selbst (und auf Kosten erfundener Toter) als guten Menschen zu produzieren, sondern Druck auf all die kalten Menschen auszuüben, die nicht einmal vom unschuldigen Tode ganz vieler Kindlein gerührt werden.

Man kann sich das anhören.
Man kann auch gleich angewidert abwenden.


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Bei Rundfunk(gebühren) hört die Demokratie auf!

Wir haben eine Rubrik, die wir intern „spitze Finger Forschung“ nennen. Das sind im Wesentlichen Themen, die im Kontext politischer Korrektheit nicht angefasst werden und wenn, dann mit spitzen, ganz spitzen Fingern.

Mit spitzen Fingern hat YouGov eine Befragung zum Thema „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ durchgeführt. Gegenstand: demokratische Teilhabe in Form einer Abstimmung über den öffentlichen Rundfunk – wie die Schweizer – und u.a. die gewünschte Höhe des Rundfunkbeitrags. YouGov führt derartige Befragungen immerhin durch, während andere Meinungsforschungsinstitute sich als Steigbügelhalter öffentlicher Rundfunkanstalten verdingen und Befragungen so konzipieren, dass Vertrauen und Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Leistungen öffentlich-rechtlicher Anstalten dabei herauskommen (Wir haben über einige dieser „Umfragen“ auf ScienceFiles berichtet).

Die Jubel-Umfragen, die von den Chefs bei WDR, NDR oder SWR so gerne zitiert werden, sie stehen in einem krassen Gegensatz zu dem, was YouGov in seiner Befragung, an der 1.139 Personen ab 18 Jahren teilgenommen haben, herausgefunden hat.

Demnach wollen 76 Prozent der Befragten das gleiche Recht wie die Schweizer: Sie wollen über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abstimmen, also darüber, ob er abgeschafft werden soll. Ein Ergebnis bei dem 76 Prozent sich in einer Umfrage für etwas aussprechen, was auch immer, wird von Politikern, dann, wenn es ihnen in den Kram passt, bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten angeführt, um zu zeigen, wie sehr sie im Einklang mit der Bevölkerung sind, wie demokratisch doch alles in Deutschland ist, wie responsiv sie auf die Meinung der Bevölkerung reagieren, wie sehr sie sich an deren Meinung halten … Geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dann ist das anders. Dann werden die 76 Prozent ignoriert, dann gibt es kein Loblied auf die Bürgerbeteiligung, niemandem fällt Partizipation als Stichwort ein… Es steht viel auf dem Spiel, denn Politiker scheinen der Ansicht zu sein, sie könnten über öffentlich-rechtliche Anstalten eine Kontrolle über ihre Bevölkerung ausüben. Nur so macht der „Bildungsauftrag“, den ausgerechnet öffentlich-rechtliche Anstalten haben sollen, Sinn.

Wie auch immer, die Befragung von YouGov ist ein eindrückliches Zeugnis der Unzufriedenheit mit dem, was öffentlich-rechtliche Anstalten tun und anbieten. Seine Kulmination findet diese Unzufriedenheit darin, dass 49% der Befragten nur bereit wären 1 bis 5 Euro pro Monat an Rundfunkgebühren zu bezahlen, wenn sie es entscheiden könnten. Aber sie gehören nur zum Souverän in einer Demokratie. Sie haben entsprechend nichts zu entscheiden und keine Absolventen weitgehend nutzloser Studienfächer davon abzuhalten, sich ein schönes Auskommen zu verschaffen.

Immerhin 25% der Befragten wären bereit, 6 bis 10 Euro pro Monat zu bezahlen, weitere 9% könnten sich mit 11 bis 15 Euro anfreunden. Somit sind 83% der Befragten die derzeitigen Rundfunkgebühren von 17.50 Euro im Monat zu hoch. Ein eindeutiges demokratisches Votum. Aber kein Politiker der Parteien, die in den Rundfunkräten sitzen, nimmt es auf. Sie wollen eben nur das Beste von ihren Wähler, möglichst hohe Gebühren.

Warum die große Mehrheit der von YouGov-Befragten, die alle Indikatoren erfüllen, um unter anderen Vorzeichen von Politikern als repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung bejubelt zu werden, die Rundfunkgebühren von 17.50 Euro pro Monat nicht in dieser Höhe bezahlen will, wenn überhaupt, machen weitere Ergebnisse von YouGov deutlich:

  • 44% finden 17.50 Euro Rundfunkgebühren zu hoch;
  • 43% wollen eigentlich gar keine Rundfunkgebühren mehr zahlen;
  • 30% finden sich mit ihren Interessen im Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht wieder;
  • 28% finden eine Rundfunkgebühr grundsätzlich in Ordnung, finden aber das derzeitige Angebot zu schlecht, als dass es Rundfunkgebühren rechtfertigen würde;
  • 23% nutzen das Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten überhaupt nicht;
  • 20% finden sich mit ihrer Meinung im Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht wieder

Das sind verheerende Zahlen, vor deren Hintergrund man es eigentlich nicht rechtfertigen kann, Deutsche weiterhin und ohne Ausnahme für öffentlich-rechtliche Sender bezahlen zu lassen. In einer Demokratie würden derartige Ergebnisse öffentlicher Meinung dazu führen, dass Politiker das Thema aufnehmen und letztlich eine Lösung in Form einer Volksabstimmung herbeiführen. Aber in Deutschland gibt es keine Demokratie. Hier herrscht die Parteienoligarchie, eine Autokratie, die sich wie eine Krake in alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche ausgebreitet hat und dort finanzielle Wohltaten für sich einsammelt. Parteivertreter sitzen in Aufsichtsräten von Unternehmen, in Vorständen von Vereinen und Stiftungen, sie sitzen in den Programmräten der öffentlich-rechtlichen Anstalten und erhalten für ihr aufopferungsvolles Handeln natürlich eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Es ist geradezu naiv anzunehmen, ausgerechnet Politiker würden sich den finanziellen Ast, auf dem sie sitzen, abschneiden, indem sie demokratische Grundrechte wie eine Partizipation ernst nehmen und Zwang gegen eine Mehrheit der Bevölkerung vermeiden.

Von Arnim könnte sein Buch der Parteienkritik heute nicht mehr mit „Der Staat als Beute“ betiteln. Das ist eine Untertreibung. Die Parteien haben sich längst die Gesellschaft zur Geisel genommen und die saugen sie nun aus, finanziell, moralisch, körperlich …

Und am Beispiel von YouGov sieht man, was dabei herauskommt, wenn man die falschen Fragen stellt, Fragen, auf die man Antworten bekommen kann, die politisch Korrekte gar nicht hören wollen. Da hilft nur eins: YouGov sind Rechte.

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Lügen sind im ZDF wie weit verbreitet? ZDF-Politbarometer: Schade um die Forschungsgruppe Wahlen

Manfred Berger ist tot.

Dieter Roth und Wolfgang Gibowski sind ausgeschieden.

Von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen ist nicht viel geblieben. Einst war die Forschungsgruppe das Aushängeschild der Wahlforschung in Deutschland, die Hochrechnungen nach den Landtags- und Bundestagswahlen waren regelmäßig besser als die der Konkurrenz von Infas oder Infratest. Die Befragungen waren in Methodik und Umsetzung mit das Beste, was man an Wahlforschung in Deutschland bekommen konnte. So gut, dass selbst Redaktionsangehörige von ScienceFiles ihre Magisterarbeit mit den Daten der Forschungsgruppe Wahlen bestritten haben

Das ist lange her.

Heute ist die Forschungsgruppe Wahlen zum Lieferanten gewünschter Ergebnisse geworden. Das ZDF bestellt, die Forschungsgruppe liefert. Das ZDF bestellt die Einschätzung, dass die AfD rechtsextrem ist, die Forschungsgruppe liefert. Anders als über einen solchen Ablauf lässt sich die folgende abgrundtief dumme Frage, die gegen jeden Grundsatz der empirischen Sozialforschung verstößt, nicht mehr erklären:

“Was meinen Sie: Rechtsextremistische Ansichten sind in der AfD sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?”

Es genügt bereits zwei eherne Grundsätze der empirischen Sozialforschung anzuführen, um zu zeigen, dass diese Frage einzig und allein der Stimmungsmache (oder Hetze?) gegen die AfD dient.

Grundsatz 1:

Fragen müssen einen klar benennbaren und eindeutigen Gegenstand haben, vom dem sicher ist, dass ihn die meisten Befragten kennen.

Grundsatz 2:

Fragen müssen vollständig sein.

Fangen wir hinten an.

Vollständigkeit

Die Forderung nach Vollständigkeit soll u.a. ausschließen, dass Ergebnisse von Befragungen manipuliert werden können. Aber das ist nur sekundär. Primär soll Vollständigkeit gewährleisten, dass man auf Grundlage der eigenen Ergebnisse auch etwas aussagen kann.

Das ist im vorliegenden Fall nicht möglich.
Die Frage ist vergleichbar mit dem Versuch, die Position eines Schiffes mitten im Ozean dadurch zu bestimmen, dass man ein Lineal ins Wasser wirft. Auf Grundlage der Antworten kann man KEINE relevante Aussage machen. Damit man eine relevante Aussage machen kann, benötigt man eine Vergleichsgruppe. Die Vergleichsgruppe kann man z.B. dadurch schaffen, dass man fragt:

Was meinen Sie: Rechtsextremistische Ansichten sind in der CDU sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?

Oder:

Was meinen Sie: Rechtsextremistische Ansichten sind in der SPD sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?

Zu Vergleichszwecken muss man mit funktionaler Äquivalenz zu arbeiten:

Was meinen Sie: Linksextremistische Ansichten sind in der LINKE sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?

Oder

Was meinen Sie: Linksextremistische Ansichten sind bei Bündnis90/Grüne sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?

Wer eine Frage wie die stellt, die die Forschungsgruppe Wahlen gestellt hat, hat einzig und allein die Diskreditierung des Frageobjekts zum Ziel.

Oder ein anderes Beispiel: Was meinen Sie: Gewaltbereitschaft ist in der LINKE sehr weit, weit, nicht so weit, gar nicht verbreitet?

Als Ergebnis der Antworten auf diese Frage können wir dann die LINKE als gewaltbereite Nachfolgepartei der SED, die ja auch schon gewaltbereit war, darstellen. Dass wir das können, ist jetzt schon sicher. Es ist Ergebnis der Art und Weise der Frageformulierung und der Unvollständigkeit der Frage.

Punkt 2:

Eindeutigkeit

Was nutzen Fragen oder Items in Befragungen, bei denen man nicht weiß, was damit gemessen wird? Sie nutzen natürlich dem, der die Vagheit seiner Fragen ausnutzen will, um allen Befragten seine Interpretation dessen, was gefragt wurde, unterzuschieben. Sie nutzen dem, der manipulieren will.

Rechtsextremismus.
Was ist Rechtsextremismus?

  • Ist Rechtsextremismus die NSDAP?
  • Ist Rechtsextremismus die NPD?
  • Ist Rechtsextremismus, wenn man Ausländer nicht mag?
  • Ist Rechtsextremismus, dass man Linke nicht mag?
  • Ist Rechtsextremismus, dass man denkt, manche Menschen seien, weil sie mehr leisten, mehr wert als andere, die weniger leisten?
  • Ist Rechtsextremismus dasselbe wie “Neoliberalismus”?
  • Ist Rechtsextremismus die extreme Variante von Rechtsradikalismus, die Gewaltbereitschaft voraussetzt?
  • Ist Rechtsextremismus eine andere Bezeichnung für Patriotismus?
  • Ist Rechtsextremismus alles, was nicht Linksextremismus ist?

Wir könnten die Reihe der Frage fast endlos fortsetzen, aber der Punkt ist gemacht: Jeder von uns hat eine Vorstellung davon, was Rechtsextremismus ist. Die wenigsten von uns werden übereinstimmen. Tatsächlich ist es so, dass nicht einmal Politikwissenschaftler in der Frage, was unter Rechtsextremismus verstanden werden soll, übereinstimmen.

Rechtsextremismus ist als Begriff demnach vollkommen unbestimmt. Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, was Rechtsextremismus ist. Die wenigsten wären in der Lage, diese Vorstellung in konkrete Begriffe zu fassen.

Und nun werden 1000 Befragte gefragt, ob etwas, von dem sie keine genaue Vorstellung haben in der AfD weit verbreitet, verbreitet usw. ist. Sie werden also, um den manipulativen Unsinn auf die Spitze zu treiben, aufgefordert, eine Einschätzung auf Basis einer Vollerhebung zu machen, einer Vollerhebung über die Mitglieder der AfD, Funktionsträger der AfD, die kleinen und großen Anfragen der AfD im Sächsischen Landtag, die Rede von von Meuthen in Regensburg usw. Wer Befragte vor eine solche Aufgabe stellt, hat offensichtlich kein Interesse daran, eine sinnvolle und brauchbare Frage zu stellen. Sein Interesse besteht darin, eine Frage zu formulieren, deren Ergebnisse sich gegen das Befragungsobjekt verwenden lassen.

Das hat nichts mit empirischer Sozialforschung, ja nicht einmal mit Umfrageforschung zu tun. Es ist Manipulation auf Grundlage einer Ideologie, Manipulation mit dem Ziel, eine politische Partei zu diskreditieren.

Und was misst die Frage letztlich? Ob es gelungen ist, Rechtsextremismus zu einer Art Catch-All-Begriff zu machen, mit dem man Objekte, Parteien, Personen, die ideologisch nicht passen, etikettieren und negativ bewerten kann.  Letztlich wird gemessen, ob wir fähig sind, an einem Sprachspiel teilzunehmen: Wir reden über etwas, von dem wir keine Ahnung haben, und behaupten, es sei in einer Partei, von der wir nur wissen, was uns die Medien präsentieren, vorhanden. Was man also misst ist, ob die Indoktrination durch öffentlich-rechtliche Medien in Deutschland erfolgreich war.

Es ist schade und eine Schande, was aus der Forschungsgruppe Wahlen geworden ist.

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Studie belegt großes Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien

Vor einiger Zeit haben wir von einer Junk-Studie berichtet, mit der Kim Otto von der Universität Würzburg versucht hat, Medien im Allgemeinen und die (öffentlich-rechtlichen) Medien im Besonderen als das darzustellen, was sie nach Ansicht derer, die von Lügenpresse reden, eben nicht sind: glaubwürdig. Das Vertrauen in Medien habe einen neuen Höchststand erreicht, so hat Otto aus Daten des Eurobarometers herausgelesen, etwa so, wie man aus dem Kaffeesatz die Zukunft herauslesen kann, denn Otto weiß so wenig wie alle anderen, die die entsprechenden Daten des Eurobarometer nutzen, was eigentlich gemessen wurde. (Wen unsere Besprechung der Legitimationsforschung aus Würzburg interessiert, der kann sie hier nachlesen).

Heute wird unsere damalige Kritik durch Ergebnisse, die YouGov veröffentlicht hat, bestätigt. 2000 Befragte haben Angaben zum Vertrauen in Institutionen, darunter öffentlich-rechtliche Medien gemacht. Das Ergebnis ist verheerend für öffentlich-rechtliche Medien: 28% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien sehr (4%) oder eher vertrauenswürdig (24%) sind, 31% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien eher nicht (19%) oder überhaupt nicht vertrauenswürdig sind (12%). Mehr Befragte sind also der Meinung, man könne der Berichterstattung wie sie in öffentlich-rechtlichen Medien erfolgt, nicht vertrauen als der Ansicht sind, man könne der Berichterstattung vertrauen und deutlich mehr Befragte beziehen hierbei die Extremposition „überhaupt nicht vertrauenswürdig“ (12%) als bereit sind, den öffentlich rechtlichen Medien zu attestieren, dass ihre Berichterstattung „sehr vertrauenswürdig“ sei (4%).

[Methodischer Einschub: 35% der 2000 von YouGov Befragten wollen sich weder für die eine noch die andere Seite entscheiden und antworten mit „teils, teils“. Teils/teils ist hier wohl als eher verunglückter Versuch eine Mittelkategorie einzuführen, zu werten; weder vertrauenswürdig noch nicht vertrauenswürdig wäre wohl die bessere Wahl gewesen, wenn man eine derart nichtssagende Kategorie einführen will, um Befragten die Möglichkeit zu geben, eine Frage zu beantworten, ohne eine relevante oder sinntragende Antwort zu geben.]

Dass man selbst derart miserable Ergebnisse für öffentlich-rechtliche Medien noch gutschreiben kann, beweisen die Mannen von Yougov mit dem Titel, den sie der Folie spendiert haben, die die Ergebnisse, die wir hier berichten, darstellt: „Öffentlich-rechtlichen Medien wird eher vertraut als der Bundesregierung“. So kann man ein Ergebnis auf den Kopf stellen und aus Misstrauen Vertrauen konstruieren. Tatsächlich vertrauen noch weniger Befragte der Bundesregierung (nämlich 5% sehr und 20% eher) als den öffentlich-rechtlichen Medien. Das ändert aber nichts daran, dass das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien überwiegt.

Mit einer weiteren Frage untersuchen die YouGover die Wahrnehmung der Berichterstattung von Medien, Hier erklären 30% der Befragten, dass sie der Aussage:

„Die klassischen Medien (z.B. Tageszeitungen, TV, Radio) berichten oft nicht über wichtige Ergebnisse, weil sie politisch korrekt sein wollen“

voll und ganz (11%) bzw. eher (19%) zustimmen, 18% stimmen der Aussage eher nicht zu und 5% stimmen ihr überhaupt nicht zu. 38% der Befragten, geben hier „teils/teils“ zur Antwort.

Da öffentlich-rechtliche Medien sich insbesondere durch politisch-korrekte Berichterstattung hervortun, mag das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien mit deren politischer Korrektheit zusammenhängen und damit, dass immer weniger Bürger von Medien belehrt, anstelle von informiert werden wollen.

Wer die Ergebnisse, die wir hier besprochen haben, nachvollziehen will, der muss das Material der entsprechenden YouGov-Umfrage hier anfordern.

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