Im Jahre 1963 hat Philip Abrams einen bemerkenswerten Artikel in der Zeitschrift „Past and Present“ veröffentlicht. Darin fragt er sich, warum die großen Projekte der Sozialreform, die im Vereinigten Königreich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Angriff genommen wurden und deren Ziel vor allem darin bestand, die rund 5 Millionen Briten, die im „Great War“ gekämpft hatten, wieder in die Gesellschaft einzugliedern, allesamt gescheitert sind. Die Erklärung, die Abrams gibt, ist so politisch unkorrekt, dass sie vermutlich nur deshalb die Zeiten überdauert hat, weil sie in einer vergessenen Ausgabe einer in Deutschland wenig bekannten historischen Zeitschrift versteckt ist: Interessengruppen im Allgemeinen und Feministinnen im Besonderen, so Abrams, hätten die finanziellen Mittel, die zur Eingliederung der Weltkriegsteilnehmer bereit gestellt wurden, für die eigenen ideologischen Zwecke entfremdet und missbraucht: „And when we look at the proposals actually produced by this section [the advisory section responsible for all problems of ’social amelioration‘ that mainly consited of women] at the end of its first year’s work, just that [interest politics] seems to have happend. With one exception all the reports submitted by this group were statements of feminist claims: ‚housing plans from the housewife’s point of view‘, ‚vocational training for women‘, ‚women workers in the health service‘, ‚women in the Civil Service‘, this from a section nominally responsible for the whole unexplored field of social welfare. In so far as the priorities of reconstruction were not set by the war itself, or shaped by the ‚consensus‘ view of society of the Minister and his closest colleagues, they were sharply limited by the social interest of the groups on whom the Ministry relied for advice“ (Abrams, 1963, S.60). Abrams beschreibt hier wie finanzielle Mittel, gedacht um Weltkriegsteilnehmer in die britische Gesellschaft zu re-integrieren, durch Feministinnen für eigene Zwecke abgezwackt und umgeleitet wurden. Abrams beschreibt Geschichte, und Geschichte wiederholt sich:
Die hier schon einmal zum Gegenstand gemachte Liste der Begünstigten des ESF für Deutschland, offenbart bei näherer Betrachtung eine Form des „Aufbaus Ost“, die man so nicht erwartet hätte, und die der Umleitung finanzieller Mittel gleicht, die Abrams für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschrieben hat. „Feministinnen“ sind heftig dabei, Mittel des ESF für den Aufbau der eigenen Infrastruktur und die damit einhergehende Schaffung von Einkommensquellen umzuleiten. Mittel des ESF, so wurde mir auf Anfrage von einem Mitarbeiter des Directorate-General for Employment, Social Affairs and Inclusion mitgeteilt, dienen der Unterstützung von „projects for employment, education and social inclusion“. Alle Projekte, die unter den entsprechenden Überschriften von „Beschäftigung“, „sozialer Inklusion“ oder „Bildung“ aus dem 75 Milliarden Euro Topf des ESF gefördert werden sollen, zeichnen sich durch ein Merkmal aus: Sie zielen darauf ab, den Arbeitsmarktzugang und die Beschäftigung derjenigen, die Gegenstand der Projekte sind, zu verbessern oder überhaupt zu schaffen. Entsprechend denkt man in Brüssel, dass mit Mitteln des ESF z.B. Behinderte in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, die Ausbildungssysteme für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen verbessert werden usw., und zwar deshalb weil „Europe needs all its workers“.
Das Netzwerk Brandenburgischer Frauenhäuser bietet u.a. die folgenden Leistungen an:
Sicherheit, Schutz und Krisenintervention
Psychosoziale Betreuung von Frauen und Kindern
Unterstützung bei der Sicherung ihrer (?) finanziellen Ansprüche
Begleitung zu Ämtern und anderen Einrichtungen
Einzel- und Krisengespräche
Bearbeitung von Gewalterfahrung
Unterstützung bei Entscheidungsprozessen
Stärkung und Aufbau des Selbstwertgefühls
Anleitung in praktischen Lebensbereichen
Unterstützung bei Wohnungssuche, Möbelbeschaffung
Ein Wort, das im Leistungsangebot Brandenburgischer Frauenhäuser und nicht nur in ihrem, sondern auch im Leistungsangebot anderer Frauenhäuser nicht vorkommt, ist das Wort Arbeit. Es gibt keinerlei Verbindung zwischen den Leistungen nicht nur Brandenburgischer Frauenhäuser und dem Arbeitsmarkt, der die zentrale Größe darstellt, an der sich eine Förderung durch den ESF ausrichtet. Und dennoch werden in Deutschland Frauenhäuser aus Mitteln des ESF gefördert. Dabei handelt es sich ausschließlich um ostdeutsche Frauenhäuser (Grundlage ist die Liste der Begünstigten nach ESF-Ziel 1 für Deutschland), so dass der Schluss naheliegt, dass derzeit aus Mitteln des ESF eine Fraueninfrastruktur im Osten Deutschlands aufgebaut wird, die zwar nicht dabei hilft, die ostdeutschen Wirtschaft in Gang zu bringen, aber dabei, die Mittel des ESF, die eigentlich der ostdeutschen Wirtschaft zu Gute kommen sollen, aufzubrauchen. Wofür die Mittel im Osten Deutschlands ausgegeben werden, das zeigt die folgende Tabelle, die ich aus der Liste der Begünstigten zusammengestellt habe und bei der es sich um einen Auszug handelt.
Einrichtung
Mittel für
AWO Seniorenheim Wildau GmbH
Expedition Zukunft: Frauen gestalten Arbeit, Leben und Karriere
„Wir“ e.V. Landfrauen helfen sich selbst
Pädagogischer Leiter, SOS Privat Manager, Leiter Familienstützpunkt
Arbeitsfördergesellschaft Herzberg e.V.
Mitarbeiterin Kreisfrauenverband
Bildungs- und Beschäftigungsgesellschaft Rügen e.V.
MA zur Unterstützung des Rügener Frauen- und Mädchentreffs
Caritasverband für das Bistum Madgeburg e.V.
Hilfskraft für Kinderbetreuung im Frauenhaus
Demokratischer Frauenbund e.V., LV-Sachsen
Mitarbeiterin Frauen- und Kinderschutzhaus Hoyerswerda
Netzwerkkoordinatorin „Haus der kleinen Forscher“, Lauchhammer
Frauenkultur e.V. Leipzig
Veranstaltungsassistenz
Frauennetzwerk Harmonia e.V.
Aufbau eines Treffs für Informationsaustausch
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiter Gruppenbetreuung und Kommunikationszentrum
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiterin zur Gruppenbetreuerin
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiterin für das Mädchenprojekt
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Koordinatorin Kinderschutzbund
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiterin Kontaktstelle Selbsthilfe
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Kordinatorin für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiterin lokales Bündnis für Familie
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Mitarbeiterin Gruppenbetreuung
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Betreuerin im Frauenhaus
Gemeinde Karstadt
Mitarbeiterin Frauenzentrum
GEM Eisenhüttenstadt
Betreuer Frauenhaus
GÈM GmbH Region Eisenhüttenstadt
Mitarbeiter Frauen- und Familienzentrum
GSI Hohenerxleben mbH
Mitarbeiter Frauentreff „Laura“
Interessengemeinschaft Frauen Prenzlau e.V.
Freizeitbetreuer Rummtollhaus
Kreissportbund Sächsische Schweiz
Mitarbeiter Demokratischer Frauenbund
Kreissportbund Sächsische Schweiz, Osterzgebirge
Mitarbeiter Demokratischer Frauenbund, Tafel
Landfrauenkreisverband Görlitz e.V.
Veranstaltungshelfer
Landfrauenkreisverband Görlitz e.V.
Vereinshelfer
Landfrauenortsverein Westerzgebirge e.V.
Organisationsmitarbeiter
Landfrauenverband Greifswald e.V.
MA im sozialen Dienst
Landratsamt Nordhausen
Mitarbeiter zur Inventarisierung und Durchführung von Folgeveranstaltungen im Frauenarchiv
Regionallandfrauenverband „Mittleres Erzgebirge“
Organisation und Betreuung von Veranstaltungen
Sozio-kulturelles Frauenhaus Dessau e.V.
Mitarbeiter/in Frauenzentrum Dessau
Verbund für soziale Projekte
Koordinator Frauentreff Sundine
Verein zur Förderung von Fraueninitiativen Frauenzentrum „Regenbogen“ e.V.
Helferin Frauen- und Kinderschutzwohnung
Zeitzer innovative Arbeitsförderungsgesellschaft
Geschichtliche Aufarbeitung von Frauenleben und Frauenwegen
Die Liste habe ich mittlerweile an das Directorate-General for Employment, Social Affairs und Inclusion geschickt, das mir eine Klärung der Frage, in welcher Weise hier Mittel des ESF zweckentfremdet werden, versprochen hat.
Literatur:
Abrams, Philip (1963). The Failure of Social Reform: 1918-1920. Past and Present 24 (1): 43-64
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[…] Die hier schon einmal zum Gegenstand gemachte Liste der Begünstigten des ESF für Deutschland, offenbart bei näherer Betrachtung eine Form des „Aufbaus Ost“, die man so nicht erwartet hätte, und die der Umleitung finanzieller Mittel gleicht, die Abrams für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschrieben hat. „Feministinnen“ sind heftig dabei, Mittel des ESF für den Aufbau der eigenen Infrastruktur und die damit einhergehende Schaffung von Einkommensquellen umzuleiten. Kritische Wissenschaft […]
[…] [..]Die hier schon einmal zum Gegenstand gemachte Liste der Begünstigten des ESF für Deutschland, offenbart bei näherer Betrachtung eine Form des „Aufbaus Ost“, die man so nicht erwartet hätte, und die der Umleitung finanzieller Mittel gleicht, die Abrams für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg beschrieben hat. „Feministinnen“ sind heftig dabei, Mittel des ESF für den Aufbau der eigenen Infrastruktur und die damit einhergehende Schaffung von Einkommensquellen umzuleiten. Mittel des ESF, so wurde mir auf Anfrage von einem Mitarbeiter des Directorate-General for Employment, Social Affairs and Inclusion mitgeteilt,dienen der Unterstützung von „projects for employment, education and social inclusion“. Alle Projekte, die unter den entsprechenden Überschriften von „Beschäftigung“, „sozialer Inklusion“ oder „Bildung“ aus dem 75 Milliarden Euro Topf des ESF gefördert werden sollen, zeichnen sich durch ein Merkmal aus: Sie zielen darauf ab, den Arbeitsmarktzugang und die Beschäftigung derjenigen, die Gegenstand der Projekte sind, zu verbessern oder überhaupt zu schaffen. Entsprechend denkt man in Brüssel, dass mit Mitteln des ESF z.B. Behinderte in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, die Ausbildungssysteme für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen verbessert werden usw., und zwar deshalb weil „Europe needs all its workers“.[..] Kritische Wissenschaft – critical science […]
[…] von Politikern und Funktionären zu bekommen: Wie wäre es mit dem Missbrauch von Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Finanzierung von Frauenhäusern in Deutschland durch das BMFSFJ (dass Frauenhäuser die […]
[…] was u.a. ESF und BMFSFJ an finanziellen Wohltaten zu geben haben. Darüber habe ich bereits an anderer Stelle berichtet. Zudem zeigt bereits die Benennung dieses Vereins im Dissens mit der herrschenden […]
[…] Hat man zudem ein ökonomisches Weltbild, dann ist die Verbindung zu opportunistischem Verhalten, wie es Oliver Williamson so deutlich beschrieben hat, nur ein kurzer Schritt. Heraus kommt die Feststellung, dass es politischen Akteuren, die vornehmlich damit beschäftigt sind, Netzwerke zu bilden, nicht darum geht, “den Wählern” Gutes zu tun, sondern darum, über die gebildeten Netzwerke selbst in Positionen zu kommen, aus denen heraus sie Steuermittel unter sich und ihren Anhängern verteilen können. Diese Form der Korruption ist entsprechend ein fester Bestandteil vermeintlich demokratischer Gesellschaften, und sie begründet das, was Folke Schuppert in Anlehnung an Karsten Fischer eine Parallelordnung nennt. Die Beschreibung dieser Parallelordnung in den Worten Fischers strotzt von Nomen und ist entsprechend schwer verständlich. Parallelordnung meint in meinen Worten, dass politische Netzwerke Sorge dafür tragen, dass nach außen hin der Schein von Rechtsstaatlichkeit gewahrt bleibt, damit sie sich hinter diesem Schein versteckt, munter und nach Lust und Laune selbst bedienen können. Wer Zweifel daran hat, dass diese Selbstbedienung der eigentliche Grund dafür ist, dass politische Netzwerke gegründet werden, der vergegenwärtige sich die manische Art, mit der staatsfeministische Günstlinge sich in Netzwerken organisieren und die Art und Weise, wie sie Mittel aus dem ESF zum Aufbau dieser Netzwerke missbrauchen. […]
[…] wir haben auch darauf hingewiesen, dass die schamlose Zweckentfremdung von Steuermitteln, durch die Lobbyverbände der feministischen Industrie nicht erst in den letzten Dekaden begonnen hat. Vielmehr reichen ihre Wurzeln bis in den Ersten Weltkrieg (dazu auch: Abrams, Philip, 1963: The […]
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Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
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Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
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Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigte Staaten von Amerika (USA). Wir haben unsere Preise entsprechend auf Vereinigte Staaten (US) Dollar aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
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Investigativer Journalismus!
Weiter so, Herr Klein, den Feminismus demaskieren, wo es nur geht!
Toller Blogartikel (wie immer)!
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[…] wir haben auch darauf hingewiesen, dass die schamlose Zweckentfremdung von Steuermitteln, durch die Lobbyverbände der feministischen Industrie nicht erst in den letzten Dekaden begonnen hat. Vielmehr reichen ihre Wurzeln bis in den Ersten Weltkrieg (dazu auch: Abrams, Philip, 1963: The […]