Rehabilitationsforschung? Vom Niedergang der Sozialforschung

Zuweilen gibt es Pressemeldungen, bei denen bereits die Überschrift ausreicht, um das Ärgerlevel zu heben. So die folgende Pressemeldung der Universität Jena:

The Dark Side of Entrepreneurship

Wieder einer dieser Beiträge, in denen das neue Leitbild des sozialen Menschen, der so sozial ist, dass er alle anderen Formen des Menschseins nicht mehr zulässt, verbreitet und gegen vermeintlichen Egoismus ausgespielt werden soll, so denkt man, und die ersten Zeilen der Pressemeldung bestätigen die Befürchtung:

“Does he really exist, the type of the entrepreneurial ‘homo oeconomicus’ who first of all is interested in his own benefit and profit and who abandons ethical and social principles?”.

Uni jenaDieser hanebüchene Unsinn, den Stefanie Bühlchen von der Stabstelle Kommunikation/Pressestelle der Friedrich-Schiller, nein nicht Kaserne, sondern: Universität Jena, schreibt, ist offensichtlich bar jeder Kenntnis darüber, dass der homo oeconomicus das Menschenbild der Ökonomen ist, nicht das Unternehmerbild und dass sich bereits Adam Smith umfassend darüber ausgelassen hat, dass ein erfolgreiches Unternehmertum und ein funktionierender Markt auf Selbstinteresse und sympathy gebaut ist. Drei Zitate aus verschiedenen Teilen des Wealth of Nations machen den Zusammenhang von Selbstinteresse und Sympathy in der Smithschen Konzeption deutlich:

„It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the baker, that we expect our dinner, but from their regard of their own interest. We address ourselves not to their humanity, but to their self-love, and never talk to them of our own necessities but of their advantages … (Smith,[1759] 1999, p.14).
The natural effort of every individual to better his own condition, when suffered to exert itself with freedom and security, is so powerful a principle, that it is alone, and without any assistance, … capable of carrying on the society of wealth and prosperity … (614).

Every individual is continually exerting himself to find out the most advantageous employment for whatever capital he can command. It is his own advantage, indeed, and not that of the society, which he has in view. But the study of his own advantage naturally, or rather necessarily leads him to prefer that employment which is most advantageous for the society …” (513).

Theorie der ethischen GefuehleDass in “modernen” Gesellschaften versucht wird, “den Bürgern” einzuhämmern, dass Menschen soziale Wesen sind, die in erster Linie an andere und dann an sich denken, mag Politikern zu pass kommen, die davon leben, anderen zu erzählen, sie hätten deren und nicht das eigene Interesse im Sinn, wenn sie etwas tun oder lassen, aber es widerspricht allem, was die Humanwissenschaften über Menschen wissen. Es widerspricht den philosophischen Lehren der schottischen Moralphilosophen. Es widerspricht, dem, was man in der Biologie den Überlebenstrieb nennt. Es widerspricht der in der Betriebswirtschaftslehre so beliebten Bedürfnishierarchie von Maslow, kurz: es widerspricht der Realität. Menschen sind keine Altruisten, und sie waren es zu keinem Zeitpunkt. Menschen verfolgen ihr Sebstinteresse und viele von ihnen haben bemerkt, dass man sein Selbstinteresse in Kooperation mit anderen besser umsetzen kann als alleine. So entsteht Gesellschaft und nicht etwa, weil ein paar religiöse Spinner daran glauben, wenn sie anderen Gutes tun, kommen sie dafür in den Himmel (nicht zuletzt haben auch die größten religiösen Fanatiker immer irdische Annehmlichkeiten zu schätzen gewusst, ganz altruistisch natürlich). Wer das nicht begreifen kann, der soll sich fragen, ob er sich eine sozialere Tätigkeit als die eines Unternehmers, der anderen Lohn und Arbeit gibt, vorstellen kann.

Aus diesem Grund, weil das, was im letzten Absatz steht, feststehendes Wissen in der Ökonomie ist und nicht nur da, ist es ärgerlich, derartigen Unsinn wie den zitierten in einer Pressemitteilung einer Universität, selbst wenn es die in Jena ist, zu lesen. Noch ärgerlicher ist es, weil der wissenschaftliche Beitrag, für den die Pressemeldung erstellt wurde, überhaupt nichts einer Schattenseite (dark side) des Unternehmertums zu tun hat.

Obschonka, Andersson, Silbereisen und Sverke (2013) haben vielmehr auf Grundlage eines Schwedischen Datensatzes, der Kinder ab ihrem 10. Lebensjahr über 37 Jahre ihres Lebens verfolgt, untersucht, ob sich Unternehmer in ihrer Jugend von anderen Jugendlichen unterscheiden, und wenn ja, worin. Dass die Untersuchung dabei Variablen wie “Kriminalität”, “Regelverstoß”, “Einstellungen zum Regelverstoß”, aber auch Kreativität, Intelligenz und sozialer Status im Elternhaus berücksichtigt, ist wohl dem Zeitgeist geschuldet, der Egoismus oder Selbstinteresse zum devianten Verhalten macht, weil der Mythos des sozialen Altruisten für einige so glaubwürdig ist, dass Bestohlene nicht mehr merken, dass sie nicht altruistisch sind, wenn sie dem Dieb noch die fünf Euros geben, die er übersehen hat, sondern dumm.

log regWie dem auch sei, Unternehmer unterscheiden sich in ihrer Jugend von anderen Jugendlichen nicht in Kreativität, nicht im Ausmaß deliquenten Verhaltens im Jugendalter, nicht in ihrer Einstellung zu Verstößen gegen gesellschaftliche Normen. Lediglich für Kreativität bei Frauen und Regelverstöße bei Männern finden sich Miniatur-Effekte. Die Effekte finden sich in Modellen hierarchischer logistischer Regressionen, die man nur als unterirdisch schlecht bezeichnen kann (Nagelkerkes R2 von .02 bis .07 bei 294 bzw. 370 Befragten – Man kann Nagelkerkes R2 als Verbesserung des Modells im Vergleich zu einem “Nullmodell” interpretieren, d.h. die Modelle der Autoren sind zwischen 2% und 7% besser als ein fiktives Nullmodell ohne Zusammenhang.)

Mit anderen Worten, die Untersuchung macht viel Lärm um so gut wie nichts, und wenn man sich noch ansieht, wie die Regelverstöße gemessen wurden, dann bleibt von der “Schattenseite des Unternehmertums”, die angeblich untersucht wurde, herzlich wenig übrig. Regelbrüchig sind im Datensatz von Obschonka et al. (2013) Jugendliche, die die Anweisungen ihrer Eltern ignorieren oder länger ausbleiben als erlaubt oder bei Schularbeiten schummeln oder die Schule schwänzen oder Haschisch rauchen oder einmal oder mehrmals betrunken waren oder einen Ladendiebstahl begangen haben oder sich in der Stadt nach Dunkelheit herumgetrieben haben. Die gemessenen Handlungen reichen kaum hin, um irgendeine Aussage über soziale oder nicht soziale Tendenzen von Unternehmern oder nicht-Unternehmern zu machen, aber das macht nichts, denn Sprachmagie tritt wie gewöhnlich an die Stelle der Realität:

“What matters more as a precursor of entrepreneurship, latent or manifest antisocial tendencies? Regarding men the clear message from the present analysis is that the actual modest but not severe rule-breaking behavior, as a manifest form, matters more than the latent form (early anti-social attitudes)” (393).

Wenn also ein Jugendlicher im Alter von 15 Jahren (Befragungszeitpunkt, auf den sich die Autoren beziehen), Haschisch geraucht hat oder seinen Eltern nicht gehorcht hat oder länger ausgeblieben ist als erlaubt oder die Schule geschwänzt hat, dann hat er damit antisoziale Tendenzen gezeigt. Ich überlege gerade, was Wissenschaftler, die derartiges Verhalten als “antisozial” einstufen und darüber hinaus der Ansicht sind, über dieses Verhalten lasse sich Unternehmertum vorhersagen (bei einem Nagelkerke R2 von .05) für Tendenzen zeigen, ich fürchte das, was mir einfällt, ist nicht druckreif. Aber ich habe doch eine Idee für ein Forschungsprojekt, das sich mit “overcompliance” oder einer neuen Form des vorauseilenden Gehorsams unter Akademikern befasst und untersucht, welche frühkindliche Gehorsams-Neurose dafür verantwortlich ist, dass Sozialforschung mehr und mehr zur Legitimationsforschung der Vorgaben wird, die Politiker, die häufig nicht einmal ein Studium bis zum Ende durchgehalten haben und der Tross der Ideologen, der mit ihnen zieht, in die Welt setzen.

 

Obschonka, Martin, Andersson, Hakan, Silbereisen, Rainer K. & Sverke, Magnus (2013). Rule-breaking, Crime, and Entrepreneurship: A Replication and Extension Study with 37-year Longitudinal Data. Journal of Vocational Behavior 83: 386-396.

Smith, Adam ([1759] 1999). The Wealth of Nations. An Inquiry Into the Nature and Causes of Wealth of Nations. Washington: Regney.

Print Friendly, PDF & Email

About Michael Klein

… concerned with and about science

54 Responses to Rehabilitationsforschung? Vom Niedergang der Sozialforschung

  1. Theresia Schmelzer says:

    Wer bezahlt einen solchen Schwachsinn eigentlich und wer gibt so etwas in Auftrag? Will man jetzt an Frühkindlichem verhalten und an pubertärem ungehorsam von Jugendlichen, festmachen, was einmal aus diesen Kindern und Jugendlichen wird? Ich glaub’s nicht, man kann auch alles überinterpretieren.

    • Dazu kann ich folgendes beitragen:

      This study was supported by the PATHWAYS International Postdoctoral Fellowship Programme for the Comparative Study of Productive Youth Development (Jacobs Foundation) and the Center for Applied Developmental Science (CADS) of the Friedrich-Schiller-University of Jena, Germany.

      Zu PATHWAYS
      Also zahlen Steuerzahler (Uni Jena) und die Kaffeetrinker (Jacobs-Suchard – heute Philip Morris) und Personalvermittlungsnachfrager (Adecco) über die Jacobs Stiftung

  2. qed says:

    Ich hab mal nachgefragt:

    http://www.uni-jena.de/en/News/PM130806_Unternehmergeistdunkel_en.html

    Was ist von “Forschern” zu halten, die nicht die geringste Ahnung haben, wovon sie reden? – anders kann der Satz “Does he really exist, the type of the entrepreneurial ‘homo oeconomicus’ who first of all is interested in his own benefit and profit and who abandons ethical and social principles?” nicht interpretiert werden.

    Diese “Arbeit” ist viel Geschrei um nichts, wenn man die fachmännischen Ausführungen da kennt:
    http://sciencefiles.org/2013/08/19/rehabilitationsforschung-vom-niedergang-der-sozialforschung/
    Nichts als Neusprech- Hokuspokus und Gesinnungsmanipulation, die tief blicken läßt in ideologisch indoktrinierte Bregen- ist denn das Institut für ‘Wissenschaftlichen Marxismus- Leninismus’ der DDR- Zeit am Ende gar nicht aufgelöst worden??
    Oder ist es jetzt allgemeine Vorschrift an Ihrer Universität, Wissenschaft zu simulieren, so wie es Ihre Gendertanten seit langem zum Besten geben?

    Fragen über Fragen!
    Wobei es mich mehr als wütend macht, daß derlei Unsinn, derlei hanebüchener ideologischer Quatsch von MEINEN Steuergeldern und somit MIR bezahlt wird.

    Es wäre das Mindeste, wenn die Verfasser dieses Machwerks sich der Kritik stellen würden. Den Link haben Sie.

    MfG

  3. klarname says:

    ” Wer das nicht begreifen kann, der soll sich fragen, ob er sich eine sozialere Tätigkeit als die eines Unternehmers, der anderen Lohn und Arbeit gibt, vorstellen kann.”

    Wer sich nichts sozialeres als Ausbeutung vorstellen kann und das Nehmen von Arbeit als Geben bezeichnet, der soll sich fragen, ob seine Kompetenz ausreicht, wissenschaftliche Publikationen – und seien sie noch so schlecht – beurteilen zu können.

    MfG

    • Oh dear. Niemand zwingt Arbeiter für Arbeitgeber zu arbeiten. Arbeitgeber machen ein Angebot und wer denkt, das Angebot sei ein Angebot zur Ausnutzung, der kann es ablehnen und woanders sein Glück versuchen oder gar ein Unternehmen gründen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie eng die Weltsicht mancher – man muss wohl sagen: ideologisch Verblendeter ist oder, um einmal eine Szene aus den x-files zu zitieren: Hey man, you are your own man … Also wenn das Arbeitsplatzangebot nicht passt, dann schaff Dir Dein eigenes – aber wenn man sich selbst als Handelnden begreift, dann kan man sich natürlich nicht mehr als Opfer darstellen…

      Warum kommen solche Kommentare immer aus dem Osten der Republik?

    • a.behrens says:

      Ein Unternehmer nimmt keine Arbeit. Jedenfalls kein guter Unternehmer. Ein Unternehmer will Arbeitsergebnisse und gibt dafür Geld. Arbeiten (also Arbeit nehmen) will aber ein Angestellter.

      Nach Marx ist Ausbeutung die “unvergütete Aneignung […] fremden Arbeitskraft und fremder Arbeitsprodukte”. In dem Zitatschnippsel gibt es ein paar wichtige Wörter: ‘unvergütet’, ‘Aneignung’ (also gegen den Willen der betreffenden Person) sowie eine logische UND-Verknüpfung. Keine Ahnung wie genau Marx es mit Logik nahm. Heute bedeutet das UND, dass beide Bedingungen gleichzeitig vorliegen müssen, fehlt eine von beiden Bedingungen, liegt automatisch keine Ausbeutung vor.

      Der typische Arbeitnehmer arbeitet aber freiwillig UND bekommt obendrein Geld. Es liegt daher keine Ausbeutung vor. Dem gegenüber steht dann der Sozialstaat, der sich zum Beispiel bei einem Stahlwerker von Thyssen-Krupp bis zu 50% seines Einkommens aneignet (gegen den Willen des Stahlwerkers) und keine Gegenleistung gibt. Und zwar deshalb, weil mit dem Geld Banken gerettet werden, die griechische Sause bezahlt wird oder H4ler finanziert werden, die den “Zwang zur Arbeit” als unzumutbar betrachten.

      • qed says:

        Es ist bezeichnend, daß immer diejenigen, die in gar keinem Arbeitsverhältnis stehen, sondern ihre Kohle von der Bank Papa und Mamma bzw. einem warmen Pöstchen beim Staat beziehen, also quasi ihr bedingungsloses Einkommen schon haben (siehe oben!) unablässig über Ausbeutung schwadronieren, alldieweil diejenigen, die bei VW, Krupp, usw. im Schweiße ihres Angesichts schuften, zumeist sehr zufrieden sind mit ihrer unerträglichen Situation und Arbeitsplatzverlust als Katastrophe erleben.
        Weshalb ja die ‘Arbeiterklasse’ so schmählich versagt hat bei der Durchführung der Weltrevolution und von ihrem Hungerlohn lieber Autos etc. kaufte und sich ein Häuschen baute.
        Die Folge davon war, daß sich die machtgeilen Marxisten ( Lenins Sympathien für das Proletariat waren bekanntermaßen nicht allzu ausgeprägt, wichtig war nur er als dessen Anführer! Es geht um Macht!) sich zu Neomarxisten wandelten und nach neuen revolutionären Kräften suchten und sie fanden. Nach Marcuse waren dies die Frauen, sexuell Andersbegabte und die Neger dieser Welt und wir finden diese Hätschelkinder wieder bei den Institutionenmarschierern, die dabei sind, die Alt- Gesellschaft zu ruinieren: totalitärer Genderfeminismus, bedingungsloser Kulturfremdenimport, Zwangshomosexualität und Persönlichkeitstransentum (“Eichhörnchen” genannt bei den Piratten), die die Verheißung des ‘Neuen Menschen’ darstellen und qua Ukas die oben herbeigeträumten selbstlosen Altruisten sind.
        Wer heute in der ‘Kritischen Theorie’ blättert, sich Phantasmen über die ‘polymorphe Perversion’ und das Gruselstück über ‘repressive Toleranz’ antut, hat ein déjà- vu- Erlebnis: genau so ists gekommen, wie’s da steht und der Begriff ‘Kulturmarxismus’ bezeichnet es am besten.

        “It’s the economy, stupid!” wußte der Angelsachse früher und die Kulturmarxisten von Griechenland bis Irland erfahren derzeit, was es in Zeiten des Fiat- moneys damit auf sich hat.
        Wir hier bald auch.

        • bastlwastl says:

          Ich bitte um entfernung dieses rassistischen und fremdenfeindlichen Kommentars, der mit seinen beleidigenden gegen diverse Grundgesetze und Menschenrechte verstößt und wohl auch den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen dürfte.

          Wenn Sie mit derartig Gesinnten in einem Boot sitzen wollen würde das viel über den Blog aussagen.

          Oder ist der Verfasser gar selbst ein Zwangsschwuler oder “Neger dieser Welt”?

          • Ich bitte Sie ihren politisch korrekten Müll woanders anzubringen. Wir sind ein liberales blog und bei uns kann jeder argumentieren in welcher sprachlichen Form auch immer er das will. Im Gegensatz zu Ihnen hat QED ein Argument gemacht, während Sie denken, wenn Sie etwas behaupten oder Ihnen etwas nicht gefällt, dann fänge die Erde an, sich in die andere Richtung zu drehen.

            • bastlwastl says:

              QED hat kein Argument gebracht. Er hat ad hominem argumentiert “Es ist bezeichnend, daß immer diejenigen, die in gar keinem Arbeitsverhältnis stehen, sondern ihre Kohle von der Bank Papa und Mamma bzw. einem warmen Pöstchen beim Staat beziehen” Und ansonsten glänzt er durch Unkenntnis der Geschichte des 20. jahrhunderts und beleidigende Verunglimpfung ganzer Bevölkerungsgruppen in rassisitscher, misogyner, homphober Wortwahl.
              Wie gesagt: Dass Sie sich mit derlei Gesindel abgeben wollen, wundert mich bei Ihrer “Argumentation”sweise nicht, kennt man dies doch vorrangig aus Stürmer und ähnlichen Heften.

              Und auch ihr Versuch dies mit Zitaten zu übertünchen funktioniert nicht.

              Wann wird eigentlich mein mit Argumenten versehener Beitrag veröffentlicht, Sie Neger-Eichhörnchen?!

              Er lautete folgendermaßen: Stellen Sie sich vor: Es gibt Leute, die arbeiten.
              Die haben keine Zeit, dicke Wälzer zu kramen.
              Oder auch nur zu recherchieren, welche Aussage zu welchem Philosophen passt.

              Aber nehmen wir nur mal den kategorischen Imperativ von Kant, der in der Aussage altruistisch ist.
              “Denn vernünftige Wesen stehen alle unter dem Gesetz, dass jedes derselben sich selbst und alle andere niemals bloß als Mittel, sondern jederzeit zugleich als Zweck an sich selbst behandeln solle.”

              Auch Rousseaus Idee vom volonté générale ist altruistisch.

              Hätte man die Zeit, könnte man Ihnen Ihre Paranoia mit Ihren Textausschnitten vorführen – nur der Nutzen wäre nicht vorhanden, da es ja so ist wie mit Suchtkranken (oder Gläubigen), die Ihre eigenen Fehler nie erkennen würden.

              Deshalb hier nochmal, meine Grundfrage an Sie:

              “Ist es nicht gerade das Bilden von sozialen Strukturen und die Fähigkeit zum Reflektieren nicht nur des eigenen sondern Wohlergehens sondern gerade das der Mitmenschen, was den Menschen von den Tieren unterscheidet?”
              Dies hat Darwin schon so dargestellt, und auch z.B. Jared Diamond tut dies.

              Warum ein Michael Klein ad hominem verbal ausfällig werden darf, oder ein qed hier rassistische und homophobe Äußerungen ungestraft vorbingen darf, ist auch so eine FRage.
              “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.”

              • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

                @bastwastl

                Was meinen Sie mit

                “Stellen Sie sich vor: Es gibt Leute, die arbeiten.”?

                Sie mögen sich das vorstellen müssen, wir nicht – wir tun das.

                “Die haben keine Zeit, dicke Wälzer zu kramen.”

                Woher wollen Sie das wissen? Sie gehören nach Ihrer eigenen Logik nicht zu dieser Personengruppen, da Sie doch Rousseau und Kant u.a. angeblich gelesen haben – und die haben sich keineswegs kurz gefasst – vielleicht mussten sie auch nicht arbeiten!?!?!

              • qed says:

                Ich anempfehle unserem wackeren, antifaschistischen Kämpfer für die Mühseligen und Beladenen, den Begriff ‘ad hominem’ einmal nachzuschlagen: er wird dann vielleicht feststellen, daß wenn, eigentlich nur er ‘ad hominem’ geschäumt hat.
                ‘Gesindel’ allerdings gehört nicht dazu, sondern ist klipp und klar eine Beleidigung- deshalb jetzt aber die Advocati zu bemühen, kommt mir nicht in den Sinn: Das linke ‘bastlwastl’ (die Silbe ‘wastl’ ist im Süddeutschen ein besonders beliebter Hundename) erscheint mir nicht satisfaktionsfähig wie das gesamte grünrote Geschmeiß.
                (Überdies halte ich es mit Friedrich Wilhelm I.:
                “Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, dass die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt.”)

                Wie überhaupt die eigentliche Bedeutung seiner Kampfbegriffe, denn es ist nicht zu übersehen, daß es mit Begriffen wenig anzufangen weiß- Hauptsache, der Wortbrei ist ideologisch korrekt nachgestammelt.
                Sicher hat es damit recht, daß ich kein Freund schmarotzender Langzeitstudenten bin (von denen es bei grünrotlila nur so wimmelt) und Neger bleiben solange Neger, wie sie sich selbst in jedem zweiten Rapp als ‘Nigga’ titulieren und ansonsten die Kriminellen- Top-Ten nicht nur in Amerika stürmen.
                Da stehen seine Schützlinge in diametralem Gegensatz zu Kant, von dem es ein Zitat gelesen hat und dem moralisch außerordentlich hochwertigen Salonkommunisten Rousseau, der seine vielen Kinder in den Waisenanstalten der Kirche entsorgte.
                Überdies scheint der Sinngehalt der Formulierung ‘die Neger dieser Welt’ unserem linken Menschenfreund und ideologischen Plappermaul entgangen zu sein- betrüblich, aber bei Linken leider üblich, daß sie den Sinngehalt von Worten nicht verstehen, weshalb im allgemeinen eine Diskussion mit ihnen und mit ‘bastlwastl’ im Besonderen nicht sinnvoll ist.
                Da hilft es auch nicht weiter, sich mit ‘Geschichtskenntnissen’ zu brüsten, bastlwastl: Wir alle wissen, daß Geschichte in den ideologisch deformierten Schulen mit der Machtergreifung der nationalen Sozialisten anfängt und mit ihnen aufhört-
                ein fürwahr kümmerlicher Horizont.

                Aber lassen wirs gut sein.
                Ich bin Herrn Klein außerordentlich dankbar für die Veröffentlichung des linken Gutmenschen- Krakeels.
                Damit hinterher keiner sagen kann, man habe es nicht gewußt.

                • qed says:

                  Einen sollte ich es noch nachtreten:

                  Als der Pudel Lennon ‘Woman is the nigger of the world’ winselte, ist es unserem Wadenbeißer- Wastl sicher nicht in den Sinn gekommen, dermaßen zu kläffen wie jetzt hier.
                  Derlei wurde erst von Orwellschen SprachpantscherI*_innen wie der nicht nur sexuell desorientierten Lebse Pusch auf den politisch korrekten Index gesetzt, damit die enthirnte linke SA was zu bekämpfen hat. Fass, Wastl, fass!

          • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

            @bastwastl

            Michael Klein hat Ihnen ja schon geantwortet, aber ich möchte noch anfügen, dass man ebenso gut Ihren Kommentar als Volksverhetzung, gegen jeden, den Sie als “Frühkapitalist zu brandmarken belieben wird, wenn er etwas schreibt, was Ihrem Weltbild nicht entspricht, werten könnte. In England sagt man: “the problem with you is that you can dish out the jokes, but you can not take them” – vielleicht sollten Sie – insbeondere eingedenk der Philosophie Kants – hierüber einmal nachdenken; vielleicht sagt Ihnen das irgendetwas.

            • bastlwastl says:

              ich habe niemanden als “Frühkapitalist” beledigit. Das dies eine Beleidigung wäre mir neu (anders das kolonialsprachliche und dadurch rassistische “Neger”).
              Nein, ich habe Adam Smith als Frühkapitalist bezeichnet, was weder abwertend noch sonst wie wertend gedacht war, sondern lediglich eine Einordnung seiner Philosophie in den historischen Kontext ist.

              Warum nehmen Sie an, dass “Frühkapitalist” als negativ gemeint gewesen sein könnte?

              Nur wurden seitdem Smiths Theorien dem Praxistest unterzogen und ausgebaut und erweitert, manche haben sich auch als falsch herausgestellt.

              • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

                @bastwastl

                “Warum nehmen Sie an, dass “Frühkapitalist” als negativ gemeint gewesen sein könnte?”

                Jetzt, wo Sie es schreiben: Stimmt eigentlich, und ich freue mich SEHR, dass Sie hier öffentlich erklären, dass Sie zumindest “FRÜH-“Kapitalisten nicht negativ einschätzen.

                Nur zu unser aller Aufklärung: Welches genau sind die positiven Eigenschaften, die Sie mit ihnen verbinen, aber leider versäumt haben, in Ihrem Kommentar zu nennen?

    • @klarname

      Verstehe ich das richtig, dass Sie “Kompetenz …, wissenschaftliche Publikationen” zu beurteilen, als solche pervertieren möchten und von nun an Vorstellungen vom Sozialen, was bei Ihnen wohl irgendetwas “Nettes” oder “Liebes” oder “Gutes” bedeuten soll, zur Grundlage des Urteilsvermögens mit Bezug auf wissenschaftliche Publikationen machen wollen?

      Dann erweisen Sie sich leider als Ideologe und damit als Feind der Wissenschaft.

      Wir bei sciencefiles haben unsere Kriterien für Wissenschaftlichkeit; unser Urteilsvermögen beruht auf diesen Kriterien. Bitte lesen Sie unser <a href="Grundsatzprogamm, bevor Sie sich wieder öffentlich auf unserem blog emotional erleichtern müssen. (Dann trauen Sie sich vielleicht auch, statt sich “klarname” zu nenne, zu Ihrem Klarnamen zu stehen.

    • Marcel says:

      Der freie Markt, in dem der Unternehmer wirkt, ist gerade das Gegenteil eines Ausbeutungssystems. Jeglicher Güter- und Dienstleistungstausch erfolgt freiwillig. Die Preise für die Güter und Dienstleistungen sind Folge von ständig variierendem Angebot und Nachfrage.

      So gesehen ist auch jeder Arbeitnehmer ein Unternehmer. Er bietet seine Arbeitskraft an und fragt nach einem Preis dafür. Der Arbeitgeber fragt nach einer Arbeitskraft und bietet einen Preis dafür. Arbeit bzw. Arbeitskraft ist ebenso ein Gut, mit dem man handeln kann, wie ein Sack voll Gold, ein Brotlaib oder ein Flacon Parfum. Mehr steckt nicht wirklich hinter der freien Marktwirtschaft.

      Menschen sind insofern soziale Wesen, als dass sie andere Menschen brauchen, um mit ihnen zu interagieren; dabei haben sie primär ihren eigenen Vorteil im Blick. Wenn zwei Menschen miteinander interagieren und beide ihren (subjektiv empfundenen) Nutzen von der Interaktion haben, dann sind idealerweise beide damit zufrieden; wenn einer der beiden oder gar beide einen ungenügenden Nutzen bei der Interaktion feststellen, dann wird diese eingestellt. Die freie Marktwirtschaft ist dabei einfach jener Teil dieses allgemeingültigen Interaktionsschemas, das sich auf handelbare Güter und Dienstleistungen bezieht.

      Menschen sind hingegen keine ‘sozialen Wesen’ in der Hinsicht, dass sie altruistisch handeln, also das Wohl der anderen über das eigene Wohl stellen. Selbst die hartgesottensten Sozialisten, die immer vom Wohl irgendwelcher anderer Menschen daherschwafeln, denken zuerst einmal an ihr eigenes Wohl. Menschen mittels (Staats-)Gewalt zu zwingen, zuerst das Wohl anderer zu sichern und sein eigenes Wohl darob zu vernachlässigen, ist gegen die Natur des Menschen; eben deshalb braucht es ja Zwang, um das durchzusetzen.

  4. bastlwastl says:

    Es ist amüsant, wie hier der Glaube an die 200 Jahre alten Aussagen, die seit dem als Rechtfertigung der Ausbeutung der Arbeiterschaft dienen, als Wissenschaft propagiert wird.

    Ist es nicht gerade das Bilden von sozialen Strukturen und die Fähigkeit zum Reflektieren nicht nur des eigenen sondern Wohlergehens sondern gerade das der Mitmenschen, was den Menschen von den Tieren unterscheidet.

    Mit dem kruden Sozialdarwinismus, gepaart mit Aussagen frühkapitalistischer Philosophen, der hier auf dieser Website propagiert wird, kann man doch nicht ernsthaft irgendwen überzeugen, und damit die eigenen Paranoia und Egoismen entschuldigen.

    Natürlich könnte man auch mit Zitaten von Rousseau, Voltaire, Kant, Max Weber u.a. dagegen argumentieren, doch dies überlasse ich mal den Verfassern dieses Blogs, die mehr Freizeit zu haben scheinen, als der otto Normalangestellte.

    • Warum kommentieren Sie hier?
      Was ist der Gewinn, den ein normaler Leser von den Behauptungen haben soll, die Sie hier aufstellen?
      Wollen Sie sich wichtig machen?
      Wollen Sie durch Name Dropping überzeugen?
      Nun, Sie haben die einmalige Gelegenheit Zitate von Rousseau, Voltaire, Kant oder (!) Max Weber beizubringen, die Ihre so überlegene Position unterstützen. Sollten Sie das nicht tun, nehme ich mir die Freiheit, sie als Maulhelden zu titulieren, bei dem die Bewegung der Finger offensichtlich der Hirnaktivität vorauseilt.

      • bastlwastl says:

        Ah, die Betreiber der Seite verstoßen selbst gegen Ihre Nettiquette und beleidigen Kommentatoren.

        Sie wären wohl gerne ein Streicher oder?

        Welche Aktualität sollen denn die Theorien eines Adam Smith heutzutage noch haben? Diesen Beweis bleiben Sie in Ihrem pseudowissenschaftlichen Geschwurbel leider schuldig.

        Welchen wissenschaftlichen Hintergrund haben Sie, Herr Klein? Was ist Ihre Motivation, diesen Blog zu betreiben?

        • Sie kennen offensichtlich nicht den Unterschied zwischen einem Konjunktiv und einem Indikativ. Und, wie ich auf diesem blog schon des öfteren geschrieben habe, funktioniert es nicht, bei Fehlen von Argumenten andere mit Unterstellungen in Argumentationsnot bringen zu wollen. Das mag in Ihrer Welt funktionieren, in unserer sind die Menschen intelligenter und deshalb funktioniert dieser billige Trick nicht.

          Welchen Hintergrund Herr Bastlwastl aus Essen, haben Sie, hier zu kommentieren? Was ist Ihre Motivation?

          Ich stelle fest, Sie haben in mehreren Beiträgen außer affektivem Gerede kein einziges Argument vorgebracht, und deshalb dürfen Sie sich als angezählt ansehen. Der nächste Kommentar von Ihnen wird nur dann veröffentlicht, wenn er ein Argument enthält.

          • bastlwastl says:

            Man sollte nicht mit Faschisten diskutieren.
            Schönes Leben noch in Ihrer Parallelwelt.

            Aber wie kommen Sie darauf, dass ich in Essen bin?
            (Kleiner Tipp: Das ist falsch.)

            • And finally the outing. Danke für die guten Wünsche. Ich lebe gerne in meiner Parallelwelt solange dieselbe parallel zu ihrer seltsamen Welt zu finden ist und es keine Überschneidungen gibt. Nun, Sie nutzen keinen Proxyserver und entsprechend ist die IP, die ich habe, richtig und … naja, wäre Essen falsch, es wäre Ihnen keiner Erwähnung wert gewesen… Schöner Gruß vom Psychologen.

            • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

              @bastwastl,

              ja, vielleicht sollte man nicht versuchen, mit Faschisten zu diskutieren – vielleicht war es wirklich falsch, überhaupt auf Ihre Kommentare einzugehen …

              Ich sage Herrn Klein immer wieder, dass die Art und Weise, wie er den blog betreibt, einfach zu altruistisch ist….

            • bastlwastl says:

              Essen ist falsch, mein Gutster…
              ich meine, das ist noch nicht mal ansatzweise geographisch richtig.
              Gut, ich befinde mich in Deutschland. Aber nicht in Essen, und auch nicht in der Nähe.
              Sondern lustigerweise so weit von Essen weg, wie man nur sein kann. Ob das nun Norden, Süden oder OSten ist, bleibt Ihnen überlassen herauszufinden… 😉

              Schon blöd, wenn man danbenliegt, nicht wahr?

              • Warum ist es Ihnen so wichtig zu beweisen, dass Sie nicht in Essen leben … Angst vor etwas? Im übrigen ist es mir wurscht, wo Sie leben, solange Sie nicht mein Nachbar sind…

              • Sie haben Recht, gar nicht Essen:

                Location: DE, Hamburg, Hamburg
                Owner: Wohanka & Kollegen Gmbh

                217.244.14.243 is the IP address for the mail servers mail.ue-werk.eu, wohanka-mail.wohanka.eu, and firewall.wohanka.de.
                13 domains use a host with this IP as their mail server.

                Sorry.

              • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

                Schön blöd, wenn man vor lauter Schaum vor’m Mund nicht mehr richtig schreiben kann, nich wahr, mein Guter – nicht: mein “Gutster” – oder ist das wieder die Art von Deutsch, die Sie als “rhetorisches Mittel” verkaufen wollen? 😉

            • bastlwastl says:

              Faszinierend wo unsere Server stehen…

              Ihre oder die ihrer Kollegen?

        • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

          @bastwastl,

          So langsam ist das Maß aber wirklich voll!

          Wenn Sie einfach keinen anderen Umgang beherrschen als unverschämt zu sein, dann leben Sie diesen gefälligst irgendwo in von Ihnen vermutlich geliebten öffentlich-rechtlichen Medien aus, auf die Sie als Steuerzahler einen Anspruch haben.

          Hier im blog haben Sie keinerlei Anspruch, und es hat Sie auch keiner gezwungen, sich hier zu äußern und sich damit der Gefahr auszusetzen, dass sich jemand zu Ihren Kommentaren äußert. Hier gibt es keine Fleißkärtchen für politisch-korrekte und angepasste Platitüden; es zählen nur ARGUMENTE.

          Sie sind nun mehrfach zu Wort gekommen, obwohl keiner Ihrer Kommentare auch nur ansatzweise in Übereinstimmung mit unserer Grundregel steht, dass jeder Kommentar ein ARGUMENT enthalten muss. Und das war jetzt gerade ein Argument dafür, dass Sie auf diesem blog erst wieder zu Wort kommen können, wenn Sie sich ein wenig beruhigt haben und wieder klar denken und dann bitte auch so schreiben können.

          Also: ein nächstes Mal gibt es nur, wenn Sie die oben genannte Regel einhalten und sich dazu herablassen, den schrecklichen Menschen, denen Sie sich hier gegenübersehen, ein ARGUMENT zu liefern (das sich bitte nicht wieder als einfacher logischer Fehlschluss erweist).

          Übrigens: wie kommen Sie auf die Idee, wir hätten eine “Netiquette”? Wo auf unserem blog wollen Sie die gefunden haben? Das bringt mich auf die Idee, dass Sie vielleicht ohnehin im falschen blog sind; Sie müssen uns irgendwie verwechselt haben mit den blogs, auf denen Sie sich sonst so bewegen – hier jedenfalls zählen wie gesagt nur Argumente.

          Und wenn Sie anlässlich des Austausches auf diesem blog bemerkt haben, dass Sie keine haben sollten, zumindest keine, die sich nicht als logische Fehler entpuppen, dann haben Sie heute von unserem blog profitiert, und das freut uns; dann hat unser blog seinen Zweck erfüllt – ob er Ihnen weltanschaulich nun “passen” mag oder nicht.

          • bastlwastl says:

            Stimmt, Sie haben ja noch nciht mal ein Impressum… 😉

            • Hey und wir leben nicht einmal in Deutschland – schlimm, gell!

            • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

              … na, das ist aber wirklich verwerflich, wo doch Anwälte ihr Geld damit verdienen, Leuten einen Strick daraus zu drehen, dass Sie irgendwelche sinnlosen verwaltungstechnischen Vorgaben nicht gerecht werden – wo blieben sie sonst? Aber nein, falsch, das ist ganz sicherlich vollständig altruistisch motiviert 😉

            • bastlwastl says:

              Warum sollte es schlimm sein, nicht in Deutschland zu wohnen?
              Hab ich lang genug, und werd ich hoffentlich auch wieder in absehbarer Zukunft…

              • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

                … nun ja, vielleicht wegen irgendwelcher Rechtsanwälte, die nichts lieber täten, als sich an Leuten, die verwaltungstechnischer “Verfehlungen” begehen, bereichern wollen? Nur, um ein Beispiel zu nennen ;-))

        • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

          … was ist eigentlich “ein Streicher”?

          Ich bin zu lange weg aus Deutschland, um im aktuellen Beleidigungsrepertoire, das anscheinend in Ihrem “Diskussions”haushalt eine so große Rolle spielt, firm zu sein….

        • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

          … ach ja, und dann würde mich noch interessieren, was für Sie die Kriterien sind, anhand derer Sie (1) Wissenschaft und Pseudowissenschaft unterscheiden (unsere haben Sie ja sicherlich unserem Grundsatzprogramm entnommen, in dem wir uns übrigens auch auf Max Weber beziehen; nun ja, das wissen Sie natürlich alles) und (2) Pseudowissenschaft von “Geschwurbel” unterscheiden.

          Oder was das “pseudowissenschaftliche Geschwurbel” wieder einer Ihrer logischen Fehler, nämlich ein Pleonasmus? Vermutlich … ach, Sie machen mich wirklich traurig.

          • bastlwastl says:

            Pleonasmus ist kein logischer Fehler sondern ein Stilmittel… 😉 Sie könnten das auch Tautologie nennen.

            Was ein Streicher ist? Nun, gehen Sie mal in der Geschichte zurück und schauen Sie, wie der Chefredakteur eines ähnlich gesinnten Hetzblattes hieß…
            Das Hetzblatt hieß übrigens so wie der “forward” in der deutschen Fußballterminologie…

            • Wenn Pleonasmen nun schon ein Stilmittel sind, dann ist Schwachsinn offensichtliche eine Form von Intelligenz.

              Jetzt reicht es mir mit Ihnen. Wenn man in Ihrer Welt so intim mit dem Stürmer ist, dass man Julius Streicher vernominalisiert hat, dann lässt das tief blicken. Aber ich habe jetzt wirklich wichtigeres zu tun als mich mit Ihnen zu streiten (ich muss Karten für Llanelli gegen Leinster besorgen), und entsprechend ist jetzt Schluss mit Kommentieren. Spielen Sie bitte woanders weiter – mich ruft das richtige Leben.

            • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

              ah, danke für die Aufklärung, dass Sie mit dem Streicher auf diesen Streicher anspielen!

              Dann kann man wohl jemanden, der allen Ernstes behauptet, ein Pleonasmus sei kein logischer Fehler, sondern bloß sprachliche Ungeschicklichkeit, als einen echten Bastwastl bezeichnen.

              Nein, ich glaube, ich wäre wirklich nicht gerne ein Bastwastl 😉

            • bastlwastl says:

              Nun, natürlich sind Pleonasmen und Tautologien in der Rhetorik und Linguitik allgemein Stilmittel, die als Hervorhebung dienen können, ähnlich wie etwas fett, kursiv oder unterstrichen zu markieren.

              • Was heben Sie mit der Aussage, ein Schimmel ist ein weißes Pferd hervor?

              • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

                … also, ich kenne keine “Linguitik”, aber für den Fall, dass Sie auf die an Universitäten vorzufindende Fachdisziplin “Linguistik” anspielen wollten – in der Linguistik ist ein Pleonasmus ein Pleonasmus und wird gemeinhin als ein zu vermeidender dummer Fehler behandelt, nicht als rhetorisches Mittel, weil man mit Unsinn nämlich schwerlich jemanden “plattreden” kann.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      @bastwastl

      Man kann nicht mit Zitaten argumentieren, sondern nur mit ARGUMENTEN!

      Wenn das Zitat ein Argument enthält, dann sollten Sie im Stande sein, das Argument in eigenen Worten zu wiederholen, sonst haben Sie es offensichtlich nicht verstanden, sondern nur das dumpfe Gefühl, dass es irgendwie zu Ihrer vorgefassten Meinung passen könnte.

      Wenn das Zitat kein Argument enthält, aber Sie meinen, man müsste beeindruckt von Aussagen sein, weil sie doch von so tollen Leuten wie z.B. Herrn Rousseau stammen, oder schlimmer: man müsse das doch dann richtig finden, dann begehen Sie den logischen Fehlschluss ad autoritatem.

      Und Ihren schwachsinnigen Erguss, der sich liest:
      “Mit dem kruden Sozialdarwinismus, gepaart mit Aussagen frühkapitalistischer Philosophen, der hier auf dieser Website propagiert wird, kann man doch nicht ernsthaft irgendwen überzeugen, und damit die eigenen Paranoia und Egoismen entschuldigen”

      muss man leider als logischen Fehlschluss ad hominem werten.

      Sie scheinen wirklich in keiner Hinsicht qualifiziert zu sein, auf diesem blog mitzureden.

      Es ist schon sehr amüsant zu sehen, dass es Leute gibt, die nach 500 Jahren Bemühungen der Logiker, die primitivsten Fehlschlüsse als solche erkennbar zu machen, immer noch in schönster Einfalt eben diesen Fehlschlüssen aufsitzen.

  5. bastlwastl says:

    Stellen Sie sich vor: Es gibt Leute, die arbeiten.
    Die haben keine Zeit, dicke Wälzer zu kramen.
    Oder auch nur zu recherchieren, welche Aussage zu welchem Philosophen passt.

    Aber nehmen wir nur mal den kategorischen Imperativ von Kant, der in der Aussage altruistisch ist.
    “Denn vernünftige Wesen stehen alle unter dem Gesetz, dass jedes derselben sich selbst und alle andere niemals bloß als Mittel, sondern jederzeit zugleich als Zweck an sich selbst behandeln solle.”

    Auch Rousseaus Idee vom volonté générale ist altruistisch.

    Hätte man die Zeit, könnte man Ihnen Ihre Paranoia mit Ihren Textausschnitten vorführen – nur der Nutzen wäre nicht vorhanden, da es ja so ist wie mit Suchtkranken (oder Gläubigen), die Ihre eigenen Fehler nie erkennen würden.

    Deshalb hier nochmal, meine Grundfrage an Sie:

    “Ist es nicht gerade das Bilden von sozialen Strukturen und die Fähigkeit zum Reflektieren nicht nur des eigenen sondern Wohlergehens sondern gerade das der Mitmenschen, was den Menschen von den Tieren unterscheidet?”
    Dies hat Darwin schon so dargestellt, und auch z.B. Jared Diamond tut dies.

    Warum ein Michael Klein ad hominem verbal ausfällig werden darf, oder ein qed hier rassistische und homophobe Äußerungen ungestraft vorbingen darf, ist auch so eine FRage.
    “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.”

    • Wo im Instrumentalisierungsverbot von Kant sehen Sie einen Altruismus? Ich schlage vor, Sie machen sich noch einmal mit dem Konzept des “Altruismus” bekannt. Und wenn Sie gerade dabei sind, können Sie sich vielleicht auch gleich um “Egoismus” kümmern, der hat nämlich auch gar nichts mit dem zu tun, was Sie hier zitieren. Übrigens verhalten Sie sich hier ausgesprochen egoistisch. Wo ist Ihr Versuch, mir altruistisch beiseite zu springen und mich zu belehren? Statt dessen fabulieren Sie in ausgesprochen egoistischer Weise von einer Erkenntnis, die sich nur Ihnen erschließt. Ich muss sagen, ich finde das selbstsüchtig von ihnen und darüber hinaus in einer Weise asozial, die kaum in Worte zu fassen ist. Rund 1000 Leser täglich können Sie hier für ihre vielen Argumente, die sie behaupten zu haben, gewinnen und was tun Sie, Sie schweigen… Unglaublich!

      Ich kann ja nun auch nichts dafür, dass mein Beruf darin besteht, dicke Wälzer zu lesen und anderen den Inhalt der dicken Wälzer zu erklären. Nehmen Sie das einfach als Serviceleistung, die Ihnen dabei hilft, Ihre doch beträchtlichen Lücken zu überbrücken.

      Übrigens ist ein ad hominem ein Fehlschluss, bei dem ein Argument, das ein anderer vorbringt, diskreditiert wird, weil es der andere vorgebracht hat. Da Sie bislang kein Argument vorgebracht haben, können Sie kaum Gegenstand eines ad hominem sein. Warum lesen Sie sich nicht einfach Bildung an, bevor Sie sich mit Leuten anlegen, die mehr als eine Nummer zu groß für Sie sind?

      • bastlwastl says:

        “Ich kann ja nun auch nichts dafür, dass mein Beruf darin besteht, dicke Wälzer zu lesen und anderen den Inhalt der dicken Wälzer zu erklären. Nehmen Sie das einfach als Serviceleistung, die Ihnen dabei hilft, Ihre doch beträchtlichen Lücken zu überbrücken. ”

        Und an welcher britischen einrichtung gehen Sie diesem Brotwerwerb nach?

        • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

          … würden Sie über die Bildung verfügen, über die Sie zu verfügen glauben, dann würden Sie vor allem Ihre eigenen Lücken kennen, nicht wahr?

          Haben Sie das schon einmal gehört; “Ich weiß, dass ich nichts weiß?” Um die Beschränkungen des EIGENEN Wissens und nicht nur die des Wissens anderer Leute zu erkennen, muss man einiges wissen….

          In Ihrem Entwicklungsstadium ist das aber vielleicht einfach noch kein Thema.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      @bastlwastl

      1. zu
      “Ist es nicht gerade das Bilden von sozialen Strukturen und die Fähigkeit zum Reflektieren nicht nur des eigenen sondern Wohlergehens sondern gerade das der Mitmenschen, was den Menschen von den Tieren unterscheidet?”
      Dies hat Darwin schon so dargestellt, und auch z.B. Jared Diamond tut dies.

      Noch ein argumentum ad autoritatem! Es wird nicht besser mit der Häufung ….

      2. zu
      Warum ein Michael Klein ad hominem verbal ausfällig werden darf, oder ein qed hier rassistische und homophobe Äußerungen ungestraft vorbingen darf, ist auch so eine FRage.
      “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.”

      Vor dem “warum” wäre das “bitte, wo denn?” zu klären. Gemäß der Kantschen Philosophie formuliert man aber Ansprüche an sich selbst, bevor man sie an andere stellt, und auf diesem blog ist für jeden deutlich erkennbar, dass Sie bereits im allerersten Kommentar ausfällig waren …. Warum, bitte, sollte ein bastwastl hier argumentationslose Kommentare abliefern , wenn er dem Wahlspruch folgt:

      “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.”

      Er wollte sicherlich auch nicht mit argumentationslosen, emotional begründetem “Geschwurbel” konfrontiert werden – wie er zu sagen pflegt, oder!?

  6. Pingback: Compliance Management jetzt auch bei ScienceFiles | Kritische Wissenschaft - critical science

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Translate »
error: Content is protected !!
Skip to toolbar