Signs and Wonders: Dem Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbandes reicht es

Die Woche fängt gut an, und zwar mit einer direkten Nachricht eines Lesers auf Facebook, der uns wiederum auf einen Beitrag von Peter Schmidt aufmerksam gemacht hat. Peter Schmidt, so haben wir uns gefragt, Peter Schmidt, den kennen wir doch, von einer Tagung der International Sociological Association damals in Montréal. Aber, nein, nicht dieser Peter Schmidt, ein anderer Peter Schmidt ist es, auf den uns unser Leser hingewiesen hat, ein Peter Schmidt, den man sich auch merken muss, denn das, was er schreibt, ist der Lichtblick des Tages, ja der Woche.

Peter Schmidt, Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbandes, hat genug. Er hat die Nase gestrichen voll, und er findet deutliche Worte. Allein das, macht in im Deutschland der mediokren Einheitsmeiner zu etwas Besonderem.

DAVQuoten, so überschreibt Peter Schmidt seinen Beitrag, “der Einstieg in den Ausstieg aus der freiheitlichen Gesellschaft…” und das macht deutlich, warum es Peter Schmidt reicht: Es geht ihm um den Verlust der Freiheit. Er beklagt, was wir auf ScienceFiles schon seit nunmehr knapp drei Jahren kritisieren: Den stetigen und unaufhörlichen Verlust von Freiheit, die kontinuierliche Erosion selbstverantwortlicher Lebensentwürfe und deren Transformation in nutznießserische Transfer-Marionetten, die man mit einem Zug am Transfer-Faden in die eine wie die andere Richtung lenken kann.

Und Peter Schmidt verzweifelt an demselben, an dem auch wir verzweifeln:

“Wie kommt es, dass eine ganze Gesellschaft sich klaglos in die schleichende Entmündigung begibt? Wie kommt es, dass Unternehmer, die tragende – und finanzierende – Säule, mit Unglauben oder Fatalismus, in jedem Fall aber ohne Gegenwehr, immer stärkere Eingriffe in die unternehmerische Freiheit akzeptieren?”

Anders als ScienceFiles gibt Peter Schmidt jedoch keine Antwort auf diese Frage. Und wir wollen seinen Post zum Anlass nehmen, um eine Antwort zu geben, die auf Thomas Schelling zurückgeht. Thomas Schelling hat ein einfaches Modell entwickelt, um zu erklären, wie es zu Rassen-Segregation in Wohngebieten kommt. Wir wollen sein Modell etwas abwandeln und einen Tipping Point ergänzen, um zu erklären, wie es dazu kommt, dass in einer Gesellschaft die Freiheit eines eigenverantwortlichen Lebens zu Gunsten einer Abhängigkeit vom staatlichen Pater Familias oder heute besser: vom Nanny State aufgegeben wird.

Schelling SegregationMan stelle sich dazu eine Schachbrett vor, auf dem schwarze Steine verteilt sind. Die schwarzen Steine stellen Spieler dar, die ein eigenverantwortliches Leben führen wollen und für die Fairness und gerechte Entlohnung für ihre Anstrengung ein wichtiger Wert in ihrem Leben ist. Nun verteilen wir auf dem Spielbrett ein paar weiße Steine, die für Spieler stehen, die vom System nutznießen wollen. Sie wollen von Transfer und mit so wenig Aufwand wie möglich leben. Es gibt sie als reine Transferempfänger, als lebenslange Mamas, als Funktionäre, als ideologische Nutznießer, die sinnlose Seminare zu noch sinnloseren Themen anbieten. Das Nutznießen von Steuergeldern hat viele Gesichter. Sie alle eint der Versuch, sich ohne allzuviel Aufwand zu bereichern. Setzen wir also einen weißen Stein auf ein Feld.

Jetzt hat sich die Welt für die angrenzenden schwarzen Spieler verändert. Sie sind mit einem weißen Spieler konfrontiert, der aus ihrer Sicht unfair hohe Auszahlungen für wenig oder gar keine Leistung erhält. Je nach dem Toleranzlevel, das die angrenzenden Spieler haben, werden sie früher oder später denken: “Ja bin ich denn dumm?” und ins weiße Lager wechseln und je mehr angrenzende Spieler ins weiße Lager überwechseln, umso mehr schwarze Spieler werden sich die Frage stellen: “Ja bin ich denn dumm?”. Und das Ende kann sich jeder selbst ausrechnen.

Mit anderen Worten, warum wehren sich so wenige dagegen, dass ein stetiger Strom so genannter Gesetzgebung ihre Freiheit reduziert? Weil so viele von diesem Staat, der Freiheit stiehlt, finanziell abhängig sind und profitieren. Ganze Wohngebiete der Mittelschicht hängen auf die ein oder andere Weise am Tropf des Staates und seiner Subventionen, und wer beißt schon die Hand, die ihn füttert?

Insofern ist es wohltuend, dass Peter Schmidt den Mut hat, den Mund aufzumachen, wohlwissend, dass er sich damit in die Minderheit derer begibt, die den Mund aufmachen.

Mehr noch: Er hat den Mut zu folgendem Satz:

“Weibliche Politiker vom kommunistischen Rand bis zur CSU stehen untergehakt und solidarisch für staatliche Regulierung.”

Der Mann hat wirklich Mut, und wir wetten, ab heute gilt er als Masku oder als Antifeminist. Aber was er ausspricht, ist ein wiederkehrendes Forschungsergebnis, das Sozialwissenschaftler immer und immer wieder repliziert haben. Wenn es darum geht, sich dem Staat zu überantworten, in die schützenden Arme des Pater Familias zu flüchten, dann ist niemand schneller als vermeintlich nach Emanzipation strebende Frauen.

Horkheimer FamiileDie Forschungen von Max Horkheimer und seiner Mitarbeiter zu Autorität und Familie haben gezeigt, dass der Druck zur Konformität mit staatlichen Systemen, auch mit solchen, die repressiv sind, von den Ehefrauen ausging, die von ihren Männern abhingen. Heike Diefenbach hat in ihrem Beitrag über das Patriarchat gezeigt, wie sehr der Staatsfeminismus mit dem Sozialismus verwoben ist und wie gemeinsam die ideologische Grundlage beiden doch ist, die alles Heil von staatlicher Lenkung und Fürsorge, von – mit anderen Worten einem nicht in Eigenverantwortung geführten Leben sucht. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die neue sozialistische Internationale sich aus weiblichen Geschlechtskämpfern rekrutiert.

Nur mit einem, hat Peter Schmidt nicht recht:

“Auf Sicht dürfte der [Arbeitgeber-]Verband die einzige Stimme sein, die ohne Opportunismus und wie auch immer geartete Verpflichtungen Stellung nehmen kann.”

Das ist falsch. ScienceFiles stellt seit Jahren Informationen bereit und wird auch in den folgenden Jahren Informationen bereit stellen, die die Verheerungen aufzeigen, die von einem Staatsfeminismus und seiner Durchdringung der Gesellschaft ausgehen.

Aber: Ehre, wem Ehre gebürt und deshalb erteilen wir Peter Schmidt das Schlusswort:

“In den nächsten Wochen wird Prinz Karneval die Macht im Land übernehmen. Die Narren, die danach wieder das Ruder übernehmen, sind kaum kompetenter. Nur weniger lustig.”

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11 Responses to Signs and Wonders: Dem Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbandes reicht es

  1. jck5000 says:

    Ich halte es ja für gut und wichtig, auf die Verfehlungen der Gesellschaft aufmerksam zu machen, aber mich würde interessieren, ob die Prozesse überhaupt aufhaltbar sind (ich spreche jetzt vom “Verfassungskreislauf” – die politisch Rechten in den USA haben den ein bisschen vereinfacht: http://www.examiner.com/article/the-tyranny-liberty-cycle-of-government)

    Also: Wenn die weißen Steine ins Spiel kommen, ist das Spiel dann nicht für Schwarz schon verloren? Bleibt nur der Weg in die Diktatur? Kennt irgendwer ein Gegenbeispiel (ich meine, die weißen Steine müssen ja schließlich wieder weg…), oder ist das so ein “the only thing we learned from history ist that we learned nothing from history” – Ding?

    • Ich kenne nur pessimistische Einschätzungen, z.B. Mises “middle of the road policy always leads to socialism, Hayeks Road to Serfdom … Hat auch eine gewisse Logik, den je mehr Nutznießer es gibt, um so heftiger der Streit um die Früchte des Nutznießens und desto faschistischer die Methoden, um sich selbst ein Auskommen auf Kosten der immer weniger werdenden Zahler zu verschaffen.

      History repeats itsel, on and on and on …

    • a.behrens says:

      Ich liebe ja Sciencefiles. Das Thomas Schelling-Ansatz hat mich sofort an den auf dem Game-Of-Life-Automaten von John Conway(*) erinnert. Und von dort ist es dann nur ein kleiner Schritt zum Räuber-Beute-Modell(**). Das Modell geht grob so:

      Gegeben sei eine Wiese. Auf dieser Wiese werden zwei Kaninchen ausgesetzt. Die Kaninchen machen das was Kaninchen besonders gut können: Sich der Lust hingeben (also viel fressen und Kinder bekommen). Da es keine natürlichen Feinde gibt, die Wiese begrenzt groß ist und die Anzahl der Kinder > Anzahl der Eltern ist, sind irgendwann die Resourcen (Gras) erschöpft, die Wiese ist tot, die Kaninchen haben ihre Existenzgrundlage zerstört.

      Die Folge: Es gibt ein Massensterben von Kaninchen. Da die Kaninchen ein paar Tage (Wochen?) ohne Futter leben können, nicht sofort, aber unbedingt.

      Abhängig von den Variablen des Modells kann sich die Wiese anschließend erholen (es überleben Samen im Boden) und es ist möglich das sich die Kaninchen-Population wieder erholt (irgendwie hat es mindestens ein Kaninchenpaar geschafft zu überleben).

      Spannend im Modell: Es gibt kaum Variablenkombinationen um das Modell stabil zu bekommen, also sowohl eine schöne Wiese als auch viele Kaninchen zu haben. Hat man stabile Variablenkombinationen gefunden, reichen minimalste Änderungen im System (schlechtes Wetter, ein Kaninchen stirbt durch schlichtem Unfall, …) um das System sofort wieder instabil werden zu lassen.

      Richtig spannend wird es, wenn man weitere abängige Variablen einführt. Etwa Füchse die Kaninchen fressen, Wölfe die die Füchse fressen oder Menschen die sowohl die Wiese (=Getreide) und Kaninchen mögen. Je nach Modell kann man auch überlegen was passiert wenn es keine Kaninchen gibt (die Wiese stirbt, weil sie kein Dünger aus Kaninchenkot bekommt).

      Ich habe mit dem Räuber-Beute-Ansatz viel im Studium experimentiert. Fazit:

      1. Wenn man eine schöne Wiese will, muss braucht es eine externe Instanz die regelmäßig Kaninchen abschießt. Das ist sowohl gut für die Kaninchen als auch für die Wiese. Ohne Jäger gibt es ansonsten zwangsweise ein Massensterben, uU. einen vollständigen Zusammenbruch.

      2. Egal wieviel Variablen/Nebenbedingungen man einführt (mal abgesehen von rein mathematisch gefunden Lösungen, die keine Umweltveränderungen berücksichtigen), es gibt niemals Stabilität und niemals Sicherheit. Zwischen zwei Variablen (etwa Kaninchen und Wiesen) gibt es immer Pulsationen.

      3. Vor einem Zusammenbruch des Systems wird immer eine Variable dominant. (siehe Adam Smith: Monopole müssen unbedingt vermieden werden)

      4. Die zukünftige Entwicklung einer Teilpopulation ist intuitiv nicht erfassbar und es ist nicht möglich aus Messwerten auf die Ursprungsgleichung zu schließen (das ist große Problem in den Wirtschaftswissenschaften, egal wieviel Daten man macht, Zukunftsprognosen sind allenfalls kurzfristig möglich.)

      5. Monokulturen sterben schneller.

      6. Multikulturen sind (im Modell) schwieriger stabil zu bekommen. Wobei mit >stabil< das gesamte System mit langfristiger Erhaltung aller Arten gemeint ist. Sind sie stabil, bleiben sie stabil.

      7. Bei einem hinreichend komplexen System gibt es keine Möglichkeit antizyklisch Gegenmaßnahmen zu treffen. Einfach deshalb, weil es keine berechenbaren Zyklen mehr gibt.

      8. Gegenmaßnahmen sind letztlich auch nur eine Modellvariable und haben die Tendenz ihrerseits gefährlich zu werden.

      9. Eine Wiese ganz ohne Kaninchen ist ebenfalls gefährdet. Wiesen brauchen brauchen Kaninchen zur Düngung und Verjüngung. Da bereits eine Wiese gänzlich ohne Tiere ein dynamisches System ist.

      Bezogen auf Feminismus/Sozialismus: Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden die Räuber destruktiv und fressen mehr (hier: Steuern, Lebenskraft, Kreativität) als die Beute (Unternehmen, Wirtschaft, Männer) reproduzieren kann. Zuerst stirbt dann die Beute und einige Zeit danach der Räuber. Wenn die Beute Samen an verborgenen Stellen hinterlegt hat, kann es zu einem neuen Zyklus kommen.

      Ja, der Feminismus wird irgendwann aussterben. Und ja, wenn wir Männer keine Gegenmaßnahmen treffen, werden wir zuerst sterben.

      Es gibt im Netz Simulatoren, um das Räuber-Beute-Ding visuell zu untersuchen.

      • a.behrens says:

        In Ergänzung:

        Ausgehend vom Wiese-Kaninchen-Modell gibt es zwei Gegenstrategien:

        1. Die Kaninchen abschießen. Übetragen auf die Realität: Eine gewaltsame Lösung bei der die Räuber tatsächlich abgeschossen werden. Die Lösung passt mir aber nicht. Zum einen bin ich kein Freund von Gewalt und zum zweiten hat die Gegenseite das staatliche Gewaltmonopol (aus offensichtlich gutem Grund) und zum dritten führt die Gewaltlösung zu keinem Bewusstseinswandel. Denn die Kaninchen nehmen ja für sich in Anspruch die Opfer zu sein.

        2. Ayn Rand: Der Streik(*). Dabei hören die Schaffenden einfach auf zu arbeiten, werden nach Außen hin selbst zum Räuber, bzw. leben in den von den Räubern definierten Bedingungen. Da sich Kreativität, Schaffenskraft und Lebendigkeit nicht per Gesetz vorschreiben lassen, würde sehr schnell klar werden, wer unsere Existenzgrundlagen schafft und wer nicht. Würden in Deutschland die “Kapitalistenschweine” nur für ein paar Monate aufhören “Kapitalistenschweine” zu sein, wäre der sozialistische Spuk innerhalb von wenigen Monaten vorbei. Und zwar für ganz Europa. Im Rahmen des Wiese-Kaninchen-Modells: Die Wiese beschließt für eine gewisse Zeit mal nicht zu wachsen und die Samen in der Erde zu lassen. Problem: Aufgrund der internationalen Vernetzung müsste der Streik weltweit erfolgen.

        http://www.amazon.de/Der-Streik-Ayn-Rand-ebook/dp/B00E4JXXOS/ref=tmm_kin_title_0/277-1026076-9606546 Die Kindle-Ausgabe kostet gerade mal 15,- EUR.

        • jck5000 says:

          Man kommt nicht ums Kaninchen erschießen rum, fürchte ich: Fangen wir mit dem Streik in einem Land an (oder einer sonstwie leeren Wiese). Aufgrund der globalen Vernetzung reicht es, wenn das irgendwo passiert: Die Kaninchen suchen sich dann andere Wiesen (siehe: Sozialnomaden). Das gefällt aber den heimischen Kaninchen nicht und wollen die fremden Kaninchen wieder loswerden. Die wollen aber bleiben… gut, nehmen wir an, man einigt sich. Dann ist die Wiese irgendwann leer, und die bereits migrierten und die jetzt migrieren müssenden Kaninchen migrieren weiter. Etc., bis alle Wiesen leer sind. Und dann werden die Kaninchen notgedrungen zu Kannibalen (oder sterben von alleine). Ich kann irgendwie nachvollziehen, warum es da nur pessimistische Einschätzungen gibt. Traurig. Erklärt aber auch, warum die Tyrannis im Verfassungskreislauf drin ist… freuen tut mich das allerdings nicht.

    • Bellator Eruditus says:

      > Wenn die weißen Steine ins Spiel kommen, ist das Spiel dann nicht für Schwarz schon verloren?

      “The America of my time line is a laboratory example of what can happen to democracies, what has eventually happened to all perfect democracies throughout all histories. A perfect democracy, a ‘warm body’ democracy in which every adult may vote and all votes count equally, has no internal feedback for self-correction. It depends solely on the wisdom and self-restraint of citizens… which is opposed by the folly and lack of self-restraint of other citizens. What is supposed to happen in a democracy is that each sovereign citizen will always vote in the public interest for the safety and welfare of all. But what does happen is that he votes his own self-interest as he sees it… which for the majority translates as ‘Bread and Circuses.’

      ‘Bread and Circuses’ is the cancer of democracy, the fatal disease for which there is no cure. Democracy often works beautifully at first. But once a state extends the franchise to every warm body, be he producer or parasite, that day marks the beginning of the end of the state. For when the plebs discover that they can vote themselves bread and circuses without limit and that the productive members of the body politic cannot stop them, they will do so, until the state bleeds to death, or in its weakened condition the state succumbs to an invader—the barbarians enter Rome.”

      ― Robert A. Heinlein

  2. Das Thomas Schelling-Modell ist faszinierend…Setzt aber eine einverständliche Kommunikation von weiß nach schwarz voraus. Könnte das der inneren Kommunikation eines Schwarmverhaltens (Fische, Vögel, Lemminge) entsprechen ?

    • Nein, es erfordert keine Kommunikation. Lediglich die Beobachtung der weißen Spieler durch die schwarzen Spieler ist erforderlich. Das ist so ähnlich wie bei der Demonstration, bei der es zu regnen anfängt. Erst geht der, mit der geringsten Regentoleranz, dann der nächsten und wenn erst welche angefangen haben, dann gehen die meisten anderen auch, ganz ohne Kommunikation.

  3. Ich frage mich, was das für ein Verband ist: “Deutscher Arbeitgeberverband e.V. Markt und Freiheit” 1. Vorsitzender Lukas Walangitang und Präsident besagter Peter Schmidt?
    Denn seine Philippika wird bei Google News nicht gelistet, ja es gibt dort keine einzige Nachricht über den Verband!
    Ist es ein Hoax? Oder warum nimmt der Mainstream dieses Stöckchen nicht auf? Gut, man war heute beim Schweizer Bashing, aber gerade da, wäre doch noch ein weiterer Watschenmann der Journalie durchaus gelegen gekommen, um die aufgeschaukelte Wut abzuleiten.

    • Chaeremon says:

      Dieser Verband sieht (naiv betrachtet?) ganz danach aus, dass man die vormals bei der (gescheiterten?) FDP verorteten Werte “Markt und Freiheit” nunmehr auf der Vorstandsebene pflegt und entwickelt, oder irre ich mich da?

    • karstenmende says:

      Nun, der Mainstream weiß genau, wann er schreien muss. Dafür war der Seufzer vom Arbeitgeberverband nich laut genug. Der mediale Aufschrei hat den Nebeneffekt, dass dadurch oftmals erst die Öffentlichkeit geweckt wird. Und so lange sich das vermeiden lässt, wird besser ignoriert.

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