Neue Belege für systematische und gesteuerte Diskriminierung von Jungen in Schulen

Sie mögen nicht allzuviel Kompetenzen haben, die Polit-Darsteller, die derzeit mit aller Macht, Deutschland herunterwirtschaften wollen. Aber man kann ihnen nicht absprechen, dass sie Meister in Heuchelei und in ideologischer Bösartigkeit sind. Letztere besteht darin, Bevölkerungsgruppen ABSICHTLICH zu schaden, weil es für das „große Ganze“, das sich diese Leute einbilden, angeblich gut sei. Natürlich ist es – wie immer – wenn das „große Ganze“ beschworen wird, ganz konkreten Individuen wird geschadet und das „große Ganze“ bleibt die Illusion, der Sozialisten so gerne hinterherlaufen, um sich im Hier und Jetzt materielle Vorteile zu ergaunern.

Und so kann man nach Jahren der Untätigkeit und des absichtlichen in die andere Richtung Schauens, mittlerweile sehr sicher sein, dass die Nachteile, die aktive Benachteiligung, die Jungen im deutschen Bildungssystem haben und erfahren, BEABSICHTIGT sind, dass sie von Polit-Darstellern und ihren Erfüllungsgehilfen absichtlich herbeigeführt werden, um einem ideologischen Fetisch hinterherzurennen.

Dieser ideologische Fetisch sieht es vor, dass von der ansonsten so vehement beschworenen Gleichheit Abstriche gemacht werden, dass aktiv Ungleichheit betrieben wird, aktiv jetzt lebende Individuen geschädigt werden, um einen ideologischen Spleen durchzusetzen.

Ein besonders widerliches Tummelfeld ideologischer Bösartigkeit sind die allgemeinbildenden Schulen. Seit Jahrzehnten wird an allgemeinbildenden Schulen ein jungenfeindliches Klima geschaffen und mit allen Mitteln der Mädchenförderung ein fairer Wettbewerb verhindert. Das Ergebnis sieht dann unter anderem so aus:

Es ist mittlerweile fast 22 Jahre her, dass wir in der Zeitschrift für Pädagogik den folgenden Beitrag veröffentlicht haben:

Bringing Boys Back In

Bis heute ist der Beitrag der am häufigsten heruntergeladene Beitrag bei PeDocs:

Indes, daran, dass Jungen in deutschen Schulen systematisch diskriminiert werden, hat sich seit damals nichts verändert. Jungen bleiben nach wie vor deutlich häufiger als Mädchen ohne einen Schulabschluss und, wie wir gleich zeigen, erreichen sie seltener eine allgemeine Hochschulreife. Schon seltsam, dass die Gleichheitsapostel in der Regierung daran keinerlei Anstoß nehmen. Im Gegenteil präsentieren wir heute Indizien dafür, dass Jungen SYSTEMATISCH und ABSICHTLICH daran gehindert werden, eine Allgemeine Hochschulreife zu erreichen. Das klingt heftig, aber die Daten, die sie gleich sehen, lassen sich kaum anders interpretieren.

Bleiben wir noch bei den Jungen, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen, deren berufliche Karriere somit mit einem Nachteil beginnt, den die wenigsten im Verlauf ihres Lebens aufholen werden. In der Abbildung links oben sehen sie die Anzahl von Jungen, die seit dem Schuljahr 1997/98 und bis zum Schuljahr 2021/22 eine allgemeinebildende Schule ohne einen Abschluss verlassen haben – aktueller sind die Daten bei Genesis nicht, hunderte Angestellte beim Statistischen Bundesamt sind nicht in der Lage, Daten zeitnah in die Genesis-Datenbank einzupflegen. Im vorliegenden Fall ist das indes verschmerzlich, denn es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich 2023 etwas an den Nachteilen, der Diskriminierung von Jungen verändert hat.

In der Abbildung oben rechts ist der Anteil der Jungen und Mädchen an allen männlichen bzw. weiblichen Absolventen abgetragen, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen haben. Im unteren Teil der Abbildung findet sich ein Balkendiagramm, das die Relation der Jungen und Mädchen, die ohne einen Schulabschluss geblieben sind, auf die Anzahl der jeweiligen Absolventen standardisiert, um der unterschiedlichen Anzahl von Absolventen Rechnung zu tragen. Wie man sieht, hat sich seit 1998 nur wenig verändert. Der zunächst feststellbare Rückgang der Zahl der Schüler, die ohne einen Abschluss die Schule verlassen, ein Rückgang, der seit 2014 wieder in einen Anstieg übergegangen ist, hat kaum einen Einfluss auf die Relation zwischen Jungen und Mädchen, woraus man den Schluss ziehen muss, dass es keinerlei Versuch gab, die Anzahl der Jungen, die ohne Schulabschluss bleiben, besonders zu reduzieren, bestenfalls gab es einen Versuch, die Anzahl der Schüler, die ohne Schulabschluss bleiben, zu reduzieren – vermutlich aus kosmetischen Gründen.

Wir glauben nicht mehr, dass auch nur ein Polit-Darsteller, der in den letzten Jahrzehnten Verantwortung für Bildungspolitik in Deutschland getragen hat, auch nur ein Minimalmaß an Empathie für Jungen aufbringt. Tatsächlich ist den meisten dieser Polit-Darsteller das Schicksal von Jungen ohne Schulabschluss schlicht egal.

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Die nächsten Abbildungen zeigen die Entwicklung der Anzahl der Absolventen, die eine allgemeinbildende Schule mit der Allgemeinen Hochschulreife verlassen haben. Das Muster, das in diesen Abbildungen zu sehen ist, kann nicht anders als absichtlich herbeigeführt interpretiert werden. In einer normalen Welt, in der Leistung und nicht Quote oder Diskriminierung herrschen, ist es nicht vorstellbar, dass sich ein Verhältnis zwischen zwei Gruppen über Zeit ÜBERHAUPT nicht verändert.

Egal, ob die Anzahl der Absolventen, die die Schule mit der Allgemeinen Hoschulreife verlassen, zunimmt oder geringer wird, das Verhältnis von Jungen und Mädchen, die die Schule mit einer Allgemeinen Hochschulreife verlassen, bleibt, wie die Balken in der Abbildung rechts unten zeigen, stabil. Eine solche Stabilität ist nur zu erreichen, wenn es feste Vorgaben über die Zahl von Jungen und Mädchen gibt, die die Allgemeine Hochschulreife erreichen dürfen, eine Maßnahme, wie man sie aus der DDR kennt und wie sie offensichtlich in Deutschland vorhanden ist, denn, wie gesagt, die Systematik der Daten und die Tatsache, dass das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife unabhängig von der Gesamtzahl der Absolventen immer gleich bleibt, ist nicht anders zu erklären als durch systematische Einflussnahme.

Und einmal ehrlich: Haben Sie einen Zweifel, dass die ideologischen Täter, die sich derzeit als Polit-Darsteller versuchen, auch nur eine Sekunde zögern, Jungen zu benachteiligen, wenn sie sich dadurch vormachen können, Gleichstellung oder wie sie die Diskriminierung von Jungen auch immer nennen, zu erreichen?

Diese Leute trampeln im wahrsten Sinne des Wortes auf den Lebenschancen von individuellen Menschen, die die ideologisch nicht gewünschten Merkmale aufweisen.

Sie gehen wenn es sein muss über Leichen.


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3Comments

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  1. 1
    ERINNERUNG

    Gegenwind bekommen ***innen von mir, sobald sie übergriffig werden, Ansprüche
    stellen und zu dominieren versuchen: Therefore put a limit to your affability.
    Mit dem Prinzessinnen-Gehabe geht es schon früh los, gefördert durch LEErer*INNEN mit der geGÄHNderten Dogmatik des galoppierenden Stumpfsinns. Dann schnatternn sie:
    „Mädchen sind doch viel besser als Jungs“; – ja, wenn sie z.B. „Die verrückte Tänzerin“ spielen ohne zu merken, daß sie sich selbst darstellen, wie sie nach Hampelmännern Ausschau halten, um sich denen irgendwie interessant zu machen.
    „Meine Tochter, was die ist ? Die geht auf’s Gumminasium von da aus kann sie alle Barrieren einschlagen.“
    „Wehe, wenn erst das »Ewig-Langweilige am Weibe« – es ist reich daran! – sich hervorwagen darf!“ F.Nietzsche
    Glücklicherweise sind aber nicht alle so !

  2. 2
    Glass Steagall Act

    Mir persönlich ist das auch schon einmal vor Jahren und in der Schule selbst aufgefallen. Interessant wäre noch zu wissen, wie ist die Methodik, die zu einer Ungleichheit führt? Wie lautet die Umsetzung oder der Lehrplan dazu?

    Mir ist dazu früher nur aufgefallen, Mädchen passen sich den Vorgaben der Lehrer besser an, sind systemkonformer. Jungen sind rebellischer, was ihnen schneller negative Noten einbringt. Das war bei mir der Fall, als ich in der Schulzeit vor 30 Jahren noch Lehrer und Lehrmethoden kritisierte. 🙂

  3. 3
    Rolf

    Obendrein gibt es einen Jungsüberschuss in der Schule laut Statista 2022/23 weiblich: 4,264 Millionen — männlich 4,428 Millionen — ca 3,7% mehr Jungs als Mädchen.
    Weiß nicht ob die Bundesamt-Zahlen hier im sciencefiles-Beitrag diesbezüglich gewichtete Zahlen sind oder nur aufgrund der zahlenmäßigen Absolventen errechnet. Falls nur zahlenmäßig errechnet, gäbe es hier noch den Jungenüberschuss einzurechnen, der das Gesamtergebnis noch schlechter ausfallen lässt zuungunsten der Jungs.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150544/umfrage/anzahl-der-schueler-nach-schularten-im-schuljahr-2008-2009/

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