Homo-Mania

L-S-Lebenswesen_2013_webKaum ein Tag, an dem nicht das Thema “Homosexualität” durch die Medien geht. Man könnte fast meinen, die Welt dreht sich um die sexuelle Ausrichtung von Menschen, ganz so als gäbe es nichts Wichtigeres im Leben als die Frage: Bin ich homo- oder heterosexuell? Es mag sein, dass diese Frage für Pubertierende einen gewissen Stellenwert hat, aber Menschen, die über die Pubertät hinaus sind, sollten auch über die damit einhergehende Fixierung auf Sexualität hinaus sein.

UnionsAber dem ist nicht so. Sexualität ist in Deutschland wie in den meisten verklemmten Gesellschaften allgegenwärtig, denn über das, was man nicht macht, muss man reden, denn würde man es machen, man hätte keine Zeit und keinen Anlass, darüber zu reden. Sexualität ist ein Fetisch der Aufgeschlossenheit: Wer sich in die Schlafzimmer anderer einmischt oder aus denselben berichtet, zeigt damit, wie modern und offen er ist, jedenfalls glaubt er, dass er das zeigt. Das Thema “Sexualität” hat so hohen Stellenwert angenommen, dass Doro Moritz, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Baden-Württemberg sich zu folgender bemerkenswerter Aussage versteigt:

“Es ist sicherlich unstrittig, dass Demokratie- und Sexualerziehung zwingender Bestandteil einer umfassenden Bildung und Erziehung sind. Nur eine völlig vorbehaltlose Demokratie- und Sexualerziehung kann aber letztlich dazu beitragen, dass Diskrminierung verlernt, Anerkennung dagegen erlernt wird.”

Wir dürfen von uns behaupten, dass wir eine Vielzahl von Demokratietheorien kennen. Keine davon, kennt einen Zusammenhang mit Sexualerziehung, ja, das Schlagwortverzeichnis aller von uns geprüfter Demokratietheorien von Sternberger bis Sartori kennt nicht einmal das Wort Sex oder ein Wort, das Sex enthält. Das Wissen, dass Demokratie und Sexualität zusammengehören, ist bei allen von uns gepräften Demokratietheoretikern schlichtweg nicht vorhanden. Aber jetzt haben wir ja Frau Moritz, die uns aufklärt und dafür sorgen will, dass wir den Zusammenhang lernen.

Und wir bemühen uns: Wie könnte der Zusammenhang  aussehen? Vielleicht wählen Homosexuelle anders als Heterosexuelle? Vielleicht sind Homosexuelle gegenüber Heterosexuellen nicht offen genug eingestellt, lehnen die Gewährung eines Wahlrechts für Personen, die nicht homosexuell sind, ab? Vielleicht ist auch die Regierungslehre fehlerhaft, weil die entsprechende Verbindung von Sexualität und Demokratie fehlt, und wäre daher um ein homosexuell-heterosexuell repräsentatives Parteiensystem oder eine im Wechsel homo- und heterosexuell präsidentielle Demokratie zu ergänzen? Wer weiß? Vielleicht meldet sich Frau Moritz ja mit einem entsprechenden Beitrag demnächst zu Wort, z.B. in der Zeitschrift für Parlamentsfragen?

Wie dem auch sei, wir wollen heute ein wenig Material zum Bildungsplan 2015 anfüttern, jenem Bildungsplan in Baden-Württemberg, gegen den sich so viel Widerstand regt, weil er ein für alle Mal und ohne Toleranz in den Köpfen der Schüler verankern will, dass homo- und heterosexuelle Paare und all die anderen Formen von Sexualität gleich, gleichgestellt oder was auch immer sind.

Pläne, wie der Bildungsplan 2015, sind der Ausdruck einer Entwicklung, die man nur homo-manisch nennen kann, die Journalisten und Politiker auf der Jagd nach Prominenten, im Moment: prominenten Sportlern, am Besten in einem Männersport wie Fussball sieht, die endlich zugeben sollen, dass sie homosexuell sind.

Die Homo-Mania sieht bei Aktivisten die Augen leuchten, wenn sie ihre Phantasien darüber, was einem als Homosexuellem alles so passieren kann, in Sprache umsetzen, dabei vergessend, dass ihre Phantasien mit der Realität nichts zu tun haben, wie wir in einer Artikelserie gezeigt haben.

Und die Homo-Mania führt dazu, dass angebliche Pädagogen Schulen mit ihren Ergüssen zur Herstellung von Toleranz und Akzeptanz von homosexuellen Menschen überschwämmen. Ergüsse, wie der im folgenden dargestellte, den die GEW Baden-Württemberg zu verantworten hat und der als Anschauungsmaterial dafür dient, was in Schulen ankommen und gelehrt werden wird, wenn der Bildungsplan 2015 umgesetzt wird.

GEW_Lesbisch und schwulDie folgenden Beispiele stammen aus dem Werk: “Lesbische und schwule Lebensweisen – ein Thema für die Schule”. Der Titel, darauf sei explizit hingewiesen, formuliert eine Feststellung, keine Frage. Auf Seite “12_13” (die neue Zählweise, die die Benachteiligung benachbarter Seitenzahlen verhindern soll…) sind dann folgende Weisheiten zu lesen:

“Der folgende fächerübergreifende Unterrichtsentwurf stellt am Beispiel der sexuellen Orientierung dar, wie eine Auseinandersetzung mit Verschiedenheit in der Schule möglich ist. Leitfaden beim Umgang mit Heterogenität ist dabei der Grundgedanke der Inklusion: Vielfalt ist eine Bereicherung.”

Es ist schon erstaunlich, wie felsenfest die Gutmenschen, die für die Rechte von Homosexuellen streiten, davon überzeugt sind, dass Homosexuelle so eine Art Freaks of Nature sind, die halt anders, sind und durch ihre Andersartigkeit eine unüberbrückbare “Heterogenität” schaffen, die man nur durch “Inklusion” lösen kann, also dadurch, dass man den grundsätzlich verschiedenen Homo- und Heterosexuellen erklärt, dass sie sich deshalb nicht hassen müssen. Und wieder sieht man die Homo-Manie in voller Stärke, denn die kurze Passage basiert auf der Prämisse, dass Unterschiede in der sexuellen Orientierung so offensichtlich, so grundlegend und so prägend sind, dass sie schier unüberwindbare Gräben der Heterogenität aufreißen. Homo- und Heterosexuelle verbindet, in den Augen dieser Fanatiker, keine gemeinsame Menschlichkeit, deshalb muss man die Heterosexuellen lehren, wie Doro Moritz meint, die Homosexuellen zu achten.

[Übrigens: Wenn Vielfalt eine Bereicherung ist, dann werden wir demnächst wohl auch Obdachlose, Krebskranke, Alkoholiker, Junkies, Facharbeiter der BASF, Banker, Putzfrauen und geistig Behinderte in Schulen thematisieren bzw. Schüler zum Coming Out aufforden, darüber dass sie, ihr Vater, ihre Mutter Alkoholiker sind, darüber, dass die eigene Familie am Existenzminimum, die Tante Tablettenabhängig ist, der Zweitwagen wegen finanzieller Schwierigkeiten verkauft werden muss usw.: Vielfalt ist eine Bereicherung. Nicht vergessen!]

Aber wie lernt man Toleranz und Achtung vor Homosexuellen im fächerübergreifenden Unterricht ab der Klasse 7? So:

“Baustein II: Sich einfühlen. Ziel: Die Schüler setzen sich mit der sexuellen Orientierung und dem Coming Out auseinander und nehmen Stellung. Ablauf: – Einzelarbeit: Die Mädchen schreiben einen Antwortbrief auf den Hilferuf einer guten Feundin, der gerade klar geworden ist, dass sie lesbisch ist (erst Phase des Coming Out). Entsprechend beantworten die Jungen den Brief eines Freundes. – Gruppenarbeit: Die Schüler tauschen sich in Gruppen über ihre Briefe aus.” (12_13)

Offensichtlich gelten in Schulen immer dann, wenn es darum geht, den wichtigen Zusammenhang zwischen Demokratie und Sexualität zu vermitteln, die demokratischen Grundrechte nicht, z.B: das Briefgeheimnis, was insbesondere misslich ist, weil die Schüler aufgefordert werden, private Briefe über einen höchst intimen Sachverhalt zu schreiben. Wir können hier keine Erziehung zu Toleranz oder Akzeptanz erkennen. Was wir erkennen, ist ein Voyeurismus von homo-manischen, die jede Gelegenheit nutzen, um Einblick in die intimen Welten anderer zu erzwingen.

Die gemeinsamen Seiten 18_19 der GEW-Materialien für Lehrer sind “den Fakten” gewidmet. Und die gehen wie folgt:

“Ein heterosexuell empfindender Mensch liebt einen Menschen des anderen Geschlechts. Ein homosexuell empfindender Mensch liebt einen Menschen des gleichen Geschlechts. Ein bisexueller Mensch hat die Fähigkeit, Menschen beider Geschlechter zu lieben. Nach dem amerikanischen Sexualwissenschaftler Alfred Kinsey sind die Grenzen zwischen den sexuellen Orientierungen fließend. Nur ein geringer Teil der Bevölkerung empfindet rein hetero- oder homosexuell.”

Tina Turner

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Die sexuelle Orientierung ist also Empfindung, keine Tätigkeit. Und Sexualität ist mit Liebe gleichzusetzen, was die Darsteller in der Porno-Industrie vermutlich erheitern wird, aber lassen wird das, wichtig für den weiteren Verlauf ist die augenscheinliche Konfusion, die Homo-Manische mit sich herumtragen: Sie sind der Ansicht, dass Sexualität und Liebe eins sind, und entsprechend ist es für sie eine vorausgehende Entscheidung, ob man homosexuell oder heterosexuell ist, damit man weiß, in wen man sich verlieben kann.

Und weil für homo-mane wie diejenigen, die hinter der Broschüre der GEW stehen, Liebe und Sexualität eins sind, vermutlich deshalb, weil sie nie über ihre Pubertät hinausgekommen sind und weder Kenntnis vom einen noch vom anderen haben (und schon gar nicht von beidem zusammen), kommt es zu einer Reihe Verwechslungen, die – würden nicht Schüler damit traktiert – etwas Erheiterndes hätten. Z.B. beim “Was-wäre-wenn-Spiel” auf den gemeinsamen Seiten 16_17:

“Was wäre wenn … deine Mutter dir erzählte, dass sie lesbisch ist?” Was wäre wenn … deine lesbische Tante dir erzählte, dass sie schwanger ist? Was wäre wenn … dein Vater dir erzählte, dass er schwul ist?”

Homo-Manie geht mit Essentialismus einher: Man ist schwul oder lesbisch (offensichtlich geht es bei der “Wahl” der sexuellen Orientierung also darum, das eigene Wesen zu entdecken). Beides sind tiefe Aspekte des eigenen Wesens, so tief, dass man selbst soziale Kategorien damit beseitigen kann, die offensichtlich dagegen stehen, denn die große Mehrheit der so gefragten Kinder wird über einen biologischen Vater, eine biologische Mutter verfügen, mit denen sie zusammenleben. Entsprechend unverständig werden sie auf derat dumme Fragen reagieren, vor allem, wo sie bis zur entsprechenden Frage doch der Meinung waren, dass ihre Tante zumindest bislang den Anschein erweckt hat, normal zu sein. Aber, in Zeiten der Vielfalt, die trotz aller Vielfalt dennoch der heiligen und wenig vielfältigen Aufgabe der Fortpflanzung gewidmet sind, ist auch die höchste Bestimmung von Lesben die Vermehrung – wie auch immer sie gelingen mag.

Wir wollen unseren kleinen Einblick in die Welt der Homo-Manen, mit der sie demnächst vielleicht durch ihre Kinder konfrontiert werden, auf den gemeinsamen Seiten 20_21 beenden. Hier haben die Hersteller der GEW-Broschüre eine Verfremdungstechnik benutzt, die seit Harold Garfinkel seine Ethnomethodologie begründet hat, verwendet wird, allerdings von den meisten Autoren richtig, d.h. in einer Weise, die es erlaubt, die Vorurteile von Probanden zu ergründen. Die Art und Weise, wie sie in der GEW-Broschüre verwendet wird, ermöglicht es nur, die erschreckenden Vorstellungswelten zu rekonstruieren, in denen die Macher leben müssen.

Die Beispiele stammen aus der Vertiefungsphase und dem darin zu findenden “heterosexuellen Fragebogen” (Es gibt also bei der GEW selbst Fragebögen mit Geschlechtspräferenzen. Wer noch einen Beleg für die Homo-Manie der Ersteller gebraucht hat, hier ist er!)

Wer weiter lesen will, der sei gewarnt, vor dem kalten Grausen, das ihn ereilt.

Text in der GEW-Broschüre Unsere Rekonstruktion der dahinterstehenden Prämissen
“Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?” Sexualität, die für die Broschürenmacher mit Liebe gleichzusetzen ist, ist eine Frage der Entscheidung. Man setzt sich hin, wägt die Vor- und Nachteile der jeweiligen Orientierungen ab, trifft eine Entscheidung, geht in die Welt und verliebt sich auf Teufel komm’ raus.
“Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen? Homosexualität ist die erhabene Lebensform. Heterosexualität ist schmutzig und führt zu Übergriffen. Die Sittenlehre der katholischen Kirche hat dies im Mittelalter nicht anders formuliert.
“Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?” Nicht nur, sind die Broschüren-Ersteller von einem Voyeurismus getrieben, den man nur als ekelhaft bezeichnen kann, sie haben offensichtlich auch keine Ahnung davon, dass die Befriedigung sexueller Wünsche gerade auf den kleinen anatomischen Unterschieden aufbaut. Poor souls that they are.
“Laut Statistik kommen Geschlechtskrankheiten bei Lesben am wenigsten vor. Ist es daher für Frauen wirklich sinnvoll, eine heterosexuelle Lebensweise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzugehen?” Verhütungsmethoden sind in der Welt der GEW noch nicht angekommen, einer Welt, die von der Überzeugung getragen wird, dass alles Schlechte dieser Welt, also vor allem Geschlechtskrankheiten (und wir wissen ja, wie eng der Zusammenhang zwischen Demokratie und Sexualität für die Homo-Manen bei der GEW ist) von Männern kommt bzw. übertragen wird. Ohne Männer keine Probleme auf dieser Welt, nicht einmal Schwangerschaften…

Uns reicht’s. Wem noch nicht schlecht genug ist, der kann sich die Broschüre der GEW ja in Gänze zu Gemüte führen. Wir wollen es für heute bei der Feststellung belassen, dass es Zeit wird, etwas gegen die Homo-Mania und die Homo-Manischen zu unternehmen, die ihre eigene Deprivation dadurch verarbeiten wollen, dass sie andere stalken, penetrieren und über ihre Sexualität ausquetschen. Da die entsprechenden Lehrmittel in deutschen Schulen zum Einsatz kommen, wäre es zudem an der Zeit, Schulen aus öffentlich-rechtlicher Trägerschaft zu befreien und homo-mane Anstalten wie die GEW von der Erstellung von Lehrmaterialien für Schulen zu bannen.

HIV AIDS GEWEinen Nachtrag können wir uns an dieser Stelle nicht sparen. Die Darstellung homosexueller Lebensentwürfe in der GEW-Broschüre kommt gänzlich ohne einen Verweis auf HIV/AIDS aus. Das ist nicht nur sträflich, sondern gefährlich, denn wenn es einen wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang gibt, dann den einer erhöhten Sterblichkeit von Homosexuellen im Vergleich zu Heterosexuellen, und zwar wegen HIV/AIDS. Homosexuelle sind nach wie vor eine HIV/AIDS-Risikogruppe. Wer dies in seiner Darstellung homosexueller Lebensstile weglässt oder in einer Weise in Abrede stellt, wie dies in der Textbox geschieht, die der GEW-Broschüre entnommen ist, der trägt eine Mitverantwortung für jede neue Infektion mit HIV/AIDS.

P.S.

Es würde uns brennend interessieren, auf welche Daten sich die Macher der Broschüre beziehen. Woher sie ihre Kenntnisse über die “Statistik”, die Lesben seltener mit Geschlechtskrankheiten ausweist als alle anderen, haben. Leider gibt es keine Quellenangabe für die entsprechende Statistik.

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75 Responses to Homo-Mania

  1. Chaeremon says:

    Aber, aber. Wie schon mein Vater seinen Kindern immer wieder sagte, gibt es Dreierlei in Werbung, (Film-)Theatern und Büchern: Sex, Kriminalität und (Doc-/Science-)Fiction.

    Tausendfach prasselt dieses Dreierlei vermittels omnipräsenter Werbung auf Menschen in jedem Alter ein, das muss doch irgendwie und irgendwann ‘mal seine Wirkung zeigen, selbst wenn man es in selbsttäuschender Weise angeblich “ausblendet”, oder.

    Sex und Sexualität muss doch zwingend mit Allem “irgendwie” verbunden werden, sonst ist “man” in der Gesellschaft nicht relevant (top-modern: kriegt keine Likes so wie auch hier im Blog). Das (die herbeizuwünschende gesellschaftliche Relevanz) zeigt doch die Werbung, speziell mit A-/B-/C- Promies die aus dem (Werbung!)Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken sind.

  2. jck5000 says:

    Ist doch eine lehrreiche Broschüre: Sie zeigt, wie weltfremd die Autoren sind. Vom Gros der “bekannten” Lesben habe ich noch nie ein Wort gehört, und zumindest bei Erika Mann, Beth Ditto und Mirjam Müntefering bin ich mir sicher, da zur überwältigenden Mehrheit zu gehören. Interessant ist natürlich auch James Deans Homosexualität. Äußert sich Homosexualität regelmäßig darin, dass man mit Frauen wie Ursula Andress vögelt?

    Interessant fand ich natürlich auch die Formulierung “Ein bisexueller Mensch hat die
    Fähigkeit, Menschen beider Geschlechter zu lieben”. Andere Menschen sind da weniger fähig, um nicht zu sagen unfähig.

    Gut waren aber vor allem die Fragen aus dem was-wäre-wenn-Spiel. Mein Favorit ist “… deine Freundin ein Werbeplakat abreißen würde, weil darauf eine Frau halbnackt und wie eine Hure dargestellt ist?” Ich würde mir ernsthafte Gedanken über meinen und ihren Geisteszustand machen und wahrscheinlich die Beziehung beenden. Von einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung würde ich aber absehen. JA GEHT’S NOCH? Wundern die sich ernsthaft, dass Eltern “Bildungspläne” ablehnen, in denen Straftaten vorgeschlagen werden?

    Die radikale Grundeinstellung der Autoren zeigt sich auch in Übung 7: “In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?” – Was ist denn das für eine Frage? Ist “Genozid” eine angemessene Antwort?

    Und wirklich Diversity-fördern ist das auch nicht, da werden ganz besonder wichtige Themen gar nicht angesprochen. So gibt es die Situationsfrage “Beim Weihnachtsessen eröffnet der Sohn / die Tochter der Familie, dass er schwul / sie lesbisch ist”. Was ist mit dem Sohn, der transsexuell und lesbisch ist? Wieso denkt niemand an die Minderheiten?

    • Thomas says:

      Ist doch eine lehrreiche Broschüre: Sie zeigt, wie weltfremd die Autoren sind. Vom Gros der “bekannten” Lesben habe ich noch nie ein Wort gehört, und zumindest bei Erika Mann, Beth Ditto und Mirjam Müntefering bin ich mir sicher, da zur überwältigenden Mehrheit zu gehören. Interessant ist natürlich auch James Deans Homosexualität. Äußert sich Homosexualität regelmäßig darin, dass man mit Frauen wie Ursula Andress vögelt?

      Das gehört zur Propagandastrategie, die hier nachzulesen ist:

      http://www.dijg.de/homosexualitaet/gesellschaft/vermarktung-homosexualitaet-usa-amerika/

      Eine andere Taktik besteht darin zu behaupten, die eine oder andere historische Berühmtheit sei homosexuell gewesen. Auf diese Weise werden homosexuell Lebende mit positiven Bildern (Symbolen) in Verbindung gebracht, so wie auch Werbefachleute die positiven Kommentare berühmter Leute für ihre Zwecke nutzen.

      „Berühmte historische Gestalten sind für uns aus zwei Gründen besonders zweckdienlich: Zum einen sind sie mausetot und somit außerstande­, die Wahrheit zu leugnen und auf Rufmord zu klagen. Zum anderen, und das ist schwerwiegender, können die Tugenden und Leistungen, die solche historischen homosexuellen Gestalten bewundernswert erscheinen lassen, nicht in Abrede gestellt oder von der Öffentlichkeit übersehen werden. Schließlich sind sie in den Geschichtsbüchern der weiterführenden Schulen unwiderruflich festgeschrieben.“
      (II. B. 2.)

    • Markus says:

      Ich bekam heute diesen unsäglichen Text über die neueste Ausgabe des Zentralorgans der Deutschen Studienrätin (perdon: Der ZEIT) zugeschickt.

      “Gesellschaft: Lisa liebt Leslie, Leo liebt Lars

      Warum ist Homophobie plötzlich wieder ein Talkshow-Thema? Die gesellschaftliche Mitte ist verunsichert und fürchtet das eigene Verschwinden.”

      Ich habe noch nie einen so absolut abstrus-lustigen Quatsch zu dem Thema gelesen, v.a. dieser bierernst-onkelhafte Tonfall dazu. Man sieht die Studienrätin geradezu vor ihrer Klasse “Warum, liebe Kinder, ja warum ? Überlegt doch selbst einmal …” – und dann sprudelt diese toll-abgeklärte Antwort. Warum spricht man in talkshows über Homosexualität (und zwar vermutlich ausschliesslich positiv doch wohl ??) Nun, weil der Mittelstand verunsichert ist. Das gehört in seiner kühnen Logik wirklich in jedes moderne Soziologie-Lehrbuch !!! Verknüpfung von Theorie und Praxis heisst das bei den Marxisten !!! Zum Totlachen !!!

      Ich lese: Warum müssen wir darauf insistieren, dass in öffentlich-rechtlich zwangsfinanzierten Talkshows (konsumiert v.a. von “sozial Schwachen”, die anderen müssen ja arbeiten …) zelebrierte Homosexualität nicht nur als das erscheint, was es ist: Billiger Voyeurismus, der die Menschen inzwischen ermüdet ?! Weil wir finstere Feinde gegen unseren Genderwahn brauchen, “ganz normale XY, die immer noch YZ”, damit wir als die Streiter für das Gute um so strahlender dastehen. Und so ersparen wir uns eine Debatte über das, worum es wirklich geht: Das Scheitern der Linken und ihrer “Ansprüche an die Gesellschaft” und die Perspektive, dass wir – mangels Eheschliessungsbereitschaft “ganz normaler Heterosexueller” – innerhalb weniger Generationen ausgestorben sein werden.

  3. Clemens says:

    Sehr fraglich ist auch die Aussage, dass die “ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger heterosexuell” sei. Statistiken, die ich da gefunden habe, bestätigen das überhaupt nicht. Offenbar darf man heutzutage lügen, wenns einer vermeintlich guten Sache dient…

    Dazu noch ein Beispiel: Die “Stiftung Hilfe für chronisch kranke Kinder” aus Frankfurt kümmert sich (auf Nachfrage bestätigt) zu 100 Prozent um die finanzielle Förderung von HIV-infizierten Kindern. Das ist sicher eine gute Sache, trotzdem ist der Stiftungsname eine Täuschung und muss für Eltern, deren Kinder an einer der vielen anderen chronischen Krankheiten leiden wie ein Schlag ins Gesicht wirken.

    Doch noch einmal zum Thema des Artikels zurück: Den “heterosexuellen Fragebogen” würde ICH als eine Art Satire interpretieren, als eine Art, den heterosexuellen Menschen einmal den Spiegel vorzuhalten, mit welchen Fragen sie homosexuelle Menschen belästigen. Das Problem dabei ist aber, dass nirgendwo steht, dass es sich hier um Satire handelt. Aber man kennt ja die Genderisten – das sind brillante Satiriker wider Willen. Also muss man leider davon ausgehen, dass das wirklich ernst gemeint ist.

    • Doch noch einmal zum Thema des Artikels zurück: Den “heterosexuellen Fragebogen” würde ICH als eine Art Satire interpretieren, als eine Art, den heterosexuellen Menschen einmal den Spiegel vorzuhalten, mit welchen Fragen sie homosexuelle Menschen belästigen. Das Problem dabei ist aber, dass nirgendwo steht, dass es sich hier um Satire handelt. Aber man kennt ja die Genderisten – das sind brillante Satiriker wider Willen. Also muss man leider davon ausgehen, dass das wirklich ernst gemeint ist.

      Es handelt sich dabei, wie im Text beschrieben, um eine Verfremdungstechnik, die vollkommen falsch angewendet wurde.

      • jck5000 says:

        Abgesehen davon belästige ich keine homosexuellen Menschen mit irgendwelchen Fragen. Und auch sonst niemand, den ich kenne. Von den nicht-homosexuellen, die ich kenne, haben einige Kinder. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass diese finden, dass Homosexuelle deren Kinder auch nicht mit solchen Fragen belästigen sollten.

    • SH001 says:

      Ich dachte immer Erwachsene die Kinder sexuell belästigen wären Pädophile bzw. Pädosexuelle. Dank der GEW weiß ich jetzt das dies nicht so ist.
      Danke GEW!

      • Markus says:

        Da musst Du differenzieren: Wenn Du Jungen mit Homosexualität belästigst, bist Du ein Fortschrittler (wenn Du Dir das verbittest ein Putin-Freund), wenn Du Mädchen mit Heterosexulität belästigst bist Du ein verbal-missbrauchender Kinderficker und gehörst ins Gefängnis – das ist alles viel komplizierter in der Wissenschaft, als es für aussenstehende Nichteingeweihte aussieht.

    • Markus says:

      Es fehlt mir insbesondere “the dark side of Homosexualität”: Pädophilie und AIDS !

  4. A.S. says:

    Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich vermuten der Text kommt aus pädophiler Ecke……..
    Ehrlich gesagt hätte ich Angst vor mir selber wenn ich meine Schüler auffordern würde ihre intimsten Gedanken zu verraten.
    Außerdem ist die sexuelle Entwicklung ein sehr sensibler Bereich in dem man leicht großen seelischen Schaden anrichten kann. Selbst jeder nur halbwegs inkompetente Pädagoge weiß dann man da nicht vorsichtig genug sein kann wenn man als repressiv auftretende Autorität (das sind Lehrer) im Intimbereich rumpfuscht. Der Zwang das verborgene offen legen zu müssen kann in dem Alter sehr gefährlich werden. Das ist eine Anleitung zur Misshandlung.

  5. karstenmende says:

    Man kann annehmen, dass diese kranken Ideologen den Bogen weiter überspannen. Das hat einen positiven Aspekt: irgendwann fliegt er ihnen dann nämlich um die Ohren. Ich habe die Hoffnung, dass Jugendliche schlau genug sind, diesen Leuten zu misstrauen. Wir haben in deren Alter auch nicht auf die Alten gehört, selbst wenn es vernünftig war, wass sie gesagt haben.

    • jck5000 says:

      Ich hab irgendwo einen Kommentar gelesen, der etwa folgendes beinhaltete: “Ich würde mich freuen, dabei zu sein, wie ein politisch korrekter Lehrer versucht, so einen Bildungsplan in einer Klasse voller pubertierender Jungs mit 75% Migrationshintergrund umzusetzen. Das wird sicher lustig”.

      • karstenmende says:

        Ja. Die Gefahr ist groß, dass sich der arme Tropf am Ende der Schulstunde nackt an seinen Stuhl gefesselt wiederfindet. Desweiteren könnte es passieren, dass muslimische Eltern lautstark auf dem Schulhof aufschlagen. Was werden die Behörden dann tun? Dilemma, Dilemma…

        • Markus says:

          Ja, man muss es leider so sagen: Die jungen muslimischen Unterschichtsmänner scheinen die einzigen zu sein, die noch richtig ticken … sind sie deshalb so prekär ?? Armes Deutschland !

  6. Meier, Hans (Kempten) says:

    Das schöne an Propagandisten ist, dass sie zu glauben scheinen, Menschen verwechselten das, was ihnen vorgesetzt wird, mit der Wahrheit und wätren beliebig manipulierbar. Wäre an dem was dran, hätten sich einmal Ideologen dieser oder jener Richtung durchgesetzt und gut wärs gewesen: alle würden fortan das Gleiche glauben und denken.

    Warum das NICHT so ist, hat mir noch kein Pädagoge erklären können. Die sehen darin nur ein Zeichen für ZUWENIG Pädagogik und reagieren mit der Forderung nach NOCH MEHR Pädagogik. Und dann wundern sie sich, wenn der Unglaube zunimmt.

    Im Erns: Ich bin für Toleranz. Aber diese Art des pseudotolerantzen Toleranz-Pressings wird das Gegenteil von dem erzeugen, was (angeblich) beabsichtihgt ist: Kein Schwulenfeind könnte sich besseres Manuipulationsmaterial zur Erzeugung der vielgepriesenen Homophobie ausdenken…

    • A.S. says:

      Deshalb funktionieren ja alle Umerziehungsphantasien so schlecht. Ein echter Pädagoge weiß dass er selber wenig ausrichten kann. Ein Pädagoge kann mit den vorhandenen Anlagen und Begabungen arbeiten aber keine neuen schaffen. Ein Pädagoge kann echte oder vermeintliche Fakten unterrichten, aber wenn es offenkundig gegen täglich sichtbare Realität geht nimmt ihn keiner mehr ernst. Das will die Grüne Politik nicht zur Kenntnis nehmen müssen.
      Das Problem sind die vielen Idiotologen die sich ohne jede Sachkompetenz und mit viel Wohlfühlblabla einmischen wollen.
      Und uur zur Erinnerung: Die Gegenpedition kommt von einem Pädagogen.

    • Peter says:

      Man darf die Sache nicht unterschätzen.
      Die Homolobbyisten würden ihre Kritiker auch ins KZ werfen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.
      Solche Leute dürfen auf keinen Fall in Machtpositionen kommen. Es ist schon schlimm genug, welchen Schaden sie in der Bildungspolitik angerichtet haben.

      • kaivonderkueste says:

        Pädagogik oder Propaganda im Gewand der Pädagogik allein werden es nicht richten.

        Nicht nur die deutsche Geschichte lehrt, wie es zunächst funktionieren kann: Strafen für die Unbelehrbaren (Zuchthaus, Gulag, Steinbruch, Strick), Sippenhaft für deren Angehörige und Belohnungen für die Mitmacher (Machtpositionen, Anteile an der Beute=sozialisiertes Eigentum der Unbelehrbaren).

        Mir ist nicht bekannt, dass ein solches System von innen (aus sich) heraus zerfallen wäre. Scheint also überaus stabil zu sein, wenn es so angelegt wird.

        Wir dürfen gespannt sein, welche Belohnungen für die biologisch (richtig?) determinierten demnächst verteilt werden. Mit guten Schulnoten für die richtigen Antworten und öffentlicher Ächtung (homophob, rechts, alles Nazis) für die Kritiker dürfte es beginnen und hat es schon begonnen.

        kaivonderkueste

        • Frank says:

          Die Absolventen solcher Schulen sind die willigen Vollstrecker der später folgenden härteren Maßnahmen.

          Man darf das Schulgeschehen nicht verharmlosen, sondern muß sich bereits hiergegen mit allen Mitteln zur Wehr setzen.

  7. Thomas says:

    Mit der Frage “Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?” soll die Angeborenheitslüge untermauert werden.

    Die meisten Schüler werden antworten, “gar nicht, das ist bei mir angeboren”, und dann wird der Lehrer kommen und die -unzulässige- Schlußfolgerung ziehen, “seht ihr, und Homosexualität ist ebenfalls angeboren”.

    So wird den Schülern eingeredet, bei der Homosexualität handele es sich um etwas unabänderliches, statt einer heilbaren Störung.

    • St. Elmo says:

      Man kann davon ausgehen das Homosexualitaet mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit seinen ursprung in der praenatalen entwicklung hat und dem entsprechend zum grossteil angeboren und nicht veraenderbar ist

      • Aha, wer kann warum davon ausgehen. Wir sind ein Wissenschaftsblog, deshalb bitte ich Sie, die Quellen Ihrer Erkenntnis preis zu geben.

        • Illen says:

          Auch wenn Homosexualität noch nicht vollständig verstanden ist, deuten wissenschaftlichen Untersuchungen in der großen Mehrzahl eher auf körperliche Ursachen hin. Wir sprechen über Korrelationen, aber eben in großer Zahl. Die These der angeborenen sexuellen Identität ist mindestens weitaus wahrscheinlicher, als soziokulturelle Ursachen anzunehmen.

          Soziohistorisch: Homosexualität hält sich über alle Jahrhunderte auch in Kulturen, in denen sie geächtet ist und aktiv verfolgt wird.

          Psychologisch: Die Beispiele des Scheiterns von Umerziehungsmaßnamen sind Legion.

          Neurologisch (en.wiki mwN): Im Hypothalamus des menschlichen Hirns gibt es eine Region, den sog. INAH3, der sexuelles Verhalten mitsteuert. Die Region ist geschlechtsdimorph, sie ist bei Männern ca. 3-mal so groß wie bei Frauen. Bei homosexuellen Männern ist INAH3 deutlich verkleinert.

          Embryo-endokrinologisch: Neuere Forschung entdeckt zunehmend das sogenannte pränatale Testosteron als möglicherweise mitentscheidend. Der Spiegel verlinkt in diesem Artikel eine Studie (Pubmed-Link), die vornehmlich ein “Homo-Gen” als nicht (allein)entscheidend ausschließt, der entscheidende Aspekt ist aber der “Umwelteinfluss”, der stattdessen ins Zentrum rückt: die hormonelle Umgebung des Fötus im Mutterleib. Die Gehirnentwicklung des Fötus hängt u.a. von der Menge des vorhandenen Testosterons ab: zu wenig führt bei einem männlichen Fötus zu einer weiblichen Teilprogrammierung des Gehirns, so die Hypothese (Übersicht z.b. hier).

    • Sarah H. says:

      Nun ja, es als “heilbare Störung” zu bezeichnen finde ich kritisch. Erst einmal, bedarf ja nur etwas Heilung was für andere oder einen selbst ein Problem darstellt. Wenn ich mich aber nun als homosexuell definiere und damit glücklich bin und mein Partner auch, gibt es ja nichts was ich “heilen” muss.

      Und ob der Begriff “Störung” verwendet werden kann, ist auch fraglich. In welchem Sinne?
      Vielleicht eine “Störung” im Sinne der Idee der Anziehung zwischen unterschiedlichen Geschlechtern mit dem Zweck zur Fortpflanzung, dann haben Männer und Frauen die keine Kinder erzeigen können, aber auch eine “Störung”.
      Eine weitere Definition, die den Begriff “Störung” rechtfertigen würde, sehe ich nicht. Den Homosexuellen selbst stört seine Sexualität ja nicht, er fühlt sich ja von dem gleichen Geschlecht angezogen und will das leben können.

      Ich denke, das ist etwas womit man wirklich vorsichtig sein muss, wenn man denkt Homosexualität als “heilbare Störung” bezeichnen zu müssen. Erst einmal stellt man damit Homosexualität für jeden einzelnen als “Sein-Sollens-Norm” dar und behauptet gleichzeitig, dass es möglich wäre jemand von seiner Sexualität zu “heilen” und besser als er selbst zu wissen, was gut für ihn ist.

      Ich würde gerne mal wissen inwiefern Homosexualität genetisch oder durch soziale/psychische Einflüsse bedingt ist.

  8. Momo says:

    Was passiert, wenn ein Schüler noch gesunden Menschenverstand besitzt und sagt: “Nee, für mich ist das alle krank und ich halte nur hetero für erstrebenswert.” Was passiert? Erhöhung des Konformitätssdrucks durch Aufforderung der Mitschüler? Note 6? Toleranzcamp? Akzeptanzgehirnwäsche? Brief an die homophoben Eltern? Öffentliche Denunzination? Es ist Zeit für eine offensive Aktion gegen diese “Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft”!
    Die Homo-Manie (sehr schön!) stiftet Unfrieden in der Gesellschaft, Teile widersprechen sogar dem Gender-Irrsinn und ich wünsche mir endlich einen mutigen Politiker, der diesem Irrsinn den Kampf ansagt! Wer ist der erste? Ist gewählt!

    • Sarah H. says:

      Gesunder Menschenverstand wird also dadurch definiert Menschen mit anderer Sexualität als “krank” zu bezeichnen?

      Also ich finde de Bildungsplan auch fragwürdig und sehe ihn kritisch. Aber bei solchen Äußerungen, die behaupten gesunder Menschenverstand definiere sich dadurch dass man Menschen mit anderer Sexualität als krank ansieht, frage ich mich tatsächlich, ob nicht noch etwas Aufklärung notwendig ist.
      Soweit ich weiß, gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise die einen kausalen Zusammenhang zwischen psychischen Krankheiten als Ursprung für Homosexualität erkennen, oder wenn man Homosexualität selbst als die “Krankheit” ansieht, sollte mir jemand diese Definition mal erklären.

      Ist Homosexualität eine Störung der Psyche, eines Organs oder des gesamten Organismus? Gibt es dafür wissenschaftliche Belege?

      • Gilbert says:

        Also, ich habe schon von Homosexuellen gehört, die keinesfalls glücklich mit ihrer Situation sind, die gerne seelischen und körperlichen Liebeszugang zum anderen Geschlecht hätten, aber blockiert sind. In solchen Fällen wäre das schon eine “Störung”, ebenso, wie die Unfähigkeit Kinder zu kriegen, Impotenz oder einfach nicht zu überwindende Hemmungen.
        Wer aber mit seiner Homosexualität glücklich oder unglücklich ist wie ein Heterosexueller mit seiner Heterosexualität, kann schwerlich als krank bezeichnet werden. Das trifft gewiss für die Meisten zu.

        Ansonsten sollte man endlich mal unterscheiden zwischen homosexuellen Handlungen und Homosexualität. Erstere sind “völlig natürlich”, betrachten wir die Natur. Zweitere ist gewiss oftmals Kopfentscheidung, in der Natur eben nicht vorkommend.
        Es gibt keinen schwulen Hengst, es gibt nur den, der auf die Stute, geht, mal auch auf den anderen Hengst (homosexuelle Handlung), aufs Fohlen und – sogar aufs Phantom! (zur Spermiengewinnung). Er ist also sexuell, immer, irgendwie.
        Zumindest der Homosexuelle, der ggü, dem anderen Geschlecht nicht blockiert ist, hat sich tatsächlich irgendwann entschlossen, (ausschließlich) homosexuell zu sein – oder er ist es gar nicht und begeht nur homosexuelle Handlungen oder ist bisexuell.
        Alle drei Möglichkeiten sind seine Sache, finde ich. Ein Volk ist dadurch m.W. noch nicht ausgestorben.
        Ein “Entschluss” zur Heterosexualität ist dagegen m.E. nicht erforderlich, es seie denn, man wäre latent bisexuell und würde die homosexuellen Anteile abstreifen (oder ins Unbewusste verdrängen und möglicherweise projizieren und “homophob werden?). Das kommt nach meiner Erfahrung ganz von alleine:
        Ich habe mich in der 4. Klasse zum ersten Mal heftig und ziemlich erfolglos in ein Mädchen verliebt, und das kam ganz von alleine. Obwohl das in erster Linie einen Seelenzustand beschreibt, will ich im Nachhinein nicht abstreiten, dass es auch eine sexuelle Komponente umfasste. Mir fällt gerade noch ein, das sich das bis heute kaum verändert hat.

  9. Momo says:

    “Homo-Mania” natürlich! Warum wird eigentlich peinlichst verschwiegen, dass der Edathy schwul ist? Was würden die Medien wohl schreiben, wenn Herr Edathy einen Antrag auf Pflege (Adoption geht ja NOCH nicht, GottseiDank) eines armen, vernachlässigten neunjährigen Jungen gestellt hätte? Wie sieht die Realität in Sachen Pädophilie aus, ist es richtig, dass signifikant mehr Homosexuelle pädophil sind oder war es reiner Zufall, dass bei den Grün-Totalitären die Schwulen- und Lesbenverbände für die Straffreiheit der Pädophile eingetreten sind?

  10. Justus Andreas says:

    Der richtige Weg, mit Homomanen und durch die Frankfurter Schule Gegangenen, welche gerade im Begriff sind, alle in Jahrhunderten gewachsenen Voelker Europas und ihre Kulturen und deren Traeger, die Nationalstaaten zu zerstoeren umzugehen ist 1) sie nicht mehr als legitime Dialogpartner anzuerkennen 2) sie zu verhaften, wo immer man ihrer habhaft werden kann und sie auf Dauer aus allen oeffentlichen Aemtern unter Streichung der Pensiuonsansprueche zu entfernen 3) sie als Hochverraeter vor ein Revolutionstribunal zu stellen, sie geschwind abzuurteilen und die gerechte Strafe ohne Verzug an ihnen zu vollziehen. Die Homomanen sind eine Unterabteilung derjenigen Totalitaeren, die in der BRD heute den Ton angeben. Konservative muessen sich endlich der Einsicht anbequemen, dass sich dasjenige, dem sie nachtrauern und das sie angeblich bewahren wollen nicht im “demokratischen Dialog”, sondern nur mit dem Gewehr retten laesst.

  11. qed says:

    “Sexuelle Belästigung ist eine Form von Belästigung, die insbesondere auf das Geschlecht der betroffenen Person abzielt.Sie gilt heute in den meisten westlichen Ländern als Diskriminierung und ist z. B. im Sinne des Arbeitsrechts rechtswidrig.”
    Das weiß sogar die Wikiprawda.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Bel%C3%A4stigung

    Dieses grauenhafte Machwerk, das die Politschwulen und ihre Speichellecker da unter sich gelassen haben, ist nur eins: sexuelle Belästigung, wenn nicht Nötigung von Kindern.
    Wären meine Kinder mit derartigen ‘Fragen’ nach Hause gekommen, hätte ich umgehend Strafanzeige erstattet. Bleibt zu hoffen, daß Tausende Eltern es tun!

  12. Sachse says:

    Die Verkettung von Sexualität und Demokratie wurde durch die Frankfurter Schule postuliert. Ziel ist, die Regeln und Normen der bürgerlichen Gesellschaft zu zerstören, um aus “den Trümmern der alten Gesellschaft die sozialistische Weltrepublik” entstehen zu lassen.

    Entwickelt hat diese These Georg Löwenstein/Lukacs (Name vom Vater geändert), seinerzeit stellvertretender Volkskommisar für das Bildungswesen bei Bela Kun. Das Programm trug damals (1917) die Bezeichnung “sexueller Terrorismus”.

    Ansatz war, wie er in “GEschichte und Klassenbewußtsein” darlegte, daß die “westliche Zivilisation” (vulgo: Sozialisierung, d.h. das Christentum) die Arbeiterklasse blind mache für ihre wahren marxistischen Klasseninteressen. Nachdem er 1923 das Ganze bei der marxistischen Arbeitswoche in Frankfurt dargelegt hatte, war einer der Teilnehmer, Felix Weil, so davon begeistert, daß er das “Institut für Sozialforschung” stiftete, an dem dann die Teilnehmer der marxistischen Arbeitswoche forschen sollten.

    Erste Entwicklung dieser Einrichtung ist die Kritische Theorie (Horckheimer/Wiesengrund aka Adorno), zweite die Politische Korrektheit, d.h. die Politisierung der Logik. Die dritte Errungenschaft wurde in der Anfangszeit weitgehend von Erich Fromm entwickelt, aber es war letztendlich Herbert Marcuse, der den Ansatz der “sexuellen Revolution” komplettierte.

    Der Ansatz dieser “Forschungen” ist subversion und sie sind hochgradig politisch gefärbt, weil der “Fortschritt”, den sie bringen sollten, der Fortschritt der Gesellschaft auf dem Weg zum Kommunismus ist, wenn auch der Trotzkis und Lenins und nicht der Stalins.

  13. Pingback: Sexuelle Vielfalt im Unterricht | Basedow1764's Weblog

  14. Guy says:

    Der Spruch des Predigers Salomo “Und geschieht nichts Neues unter der Sonne” ist wohl so richtig wie er alt ist. Dies kommt einem erneut zum Bewusstsein, wenn man die nachfolgenden Sätze aus dem Buch “Die Welt von gestern” von Stefan Zweig wieder liest.

    Auszüge: Gegen die gültige Form wurde aus blosser Lust an der Revolte revoltiert, sogar gegen den Willen der Natur, gegen die ewige Polarität der Geschlechter . Homosexualität und Lesbierinnentum wurden nicht aus innerem Trieb , sondern als Protest gegen die althergebrachten, die legalen, die normalen Liebesformen grosse Mode. Jede Ausdrucksform des Daseins bemühte sich, radikal und revolutionär aufzutrumpfen , selbstverständlich auch die Kunst usw, usw.
    Nach der Lektüre kann man sich füglich fragen: 1920 oder 1969 oder 2014 ?

  15. Manfred Sachs says:

    Klassenstufe 7: 12-, 13-jährige Kinder. Das ist ungeheuerlich, das ist pervers. Wieso wird da kein Staatsanwalt tätig?

    • SH001 says:

      Ich finde es auch erschreckend das hier Schüler die gerade im übergang sind vom Kinder zum Jugendlichen sind in den Intimsten Teil ihrer Persönlichkeit der sich gerade entwickelt hinen gelehrt bzw. indoktriniert wird, statt ihnen zu ermöglichen sich frei zu entfalten.

      GG Art.1 und 2 treten hinter den Anspruch der Parteien zurück ihre Weltsicht zu verbreiten. Warum erinnert mich dies an die rot und braun gefärbten totalitären Diktaturen unserer Vergangenheit?

  16. Das kann doch wohl nicht ihr ernst sein, der autor dieses berichts sollte sich schämen.ob es den leuten recht ist oder nicht. euch ist gar nicht bewusst wieviel menschen euch jeden tag begegnen die homosexuell sind. normale bauarbeiter genauso wie politiker, oder lehrerinnen. eine aufklärung in der schule ist wichtig. weil es durchaus sein kann dass irgendwann das eigene kind homosexuell ist.

    wie würden sie mit einem eigenen homosexuellen kind umgehen? würden sie es lustig finden wenn es von der gesellschaft als abnormal angesehen wird und auch so behandelt wird? sie würden ihr kind also im stich lassen weil es abnormal ist.

    sie wissen ja gar nicht wie der alltag eines geouteten mannes oder jungen ist. sie werden jahrelang belästigt, bespukt, ungerecht behandelt, bekommen keinen job, sie werden geschlagen und aktiv aus der gesellschaft verbannt.

    sie glauben doch nicht ernsthaft dass das lustig ist oder ein schönes leben ist.

    deshalb outet man sich auch. es gibt viele väter und opas die homosexuell sind. würden sie sich wundern wenn der eigene vater in wirklichkeit homosexuell ist es aber nur nicht auslebt? das kommt öfter vor als einem lieb ist. oder habt ihr euch nie gewundert warum opas und väter das halbe leben lang schlecht gelaunt sind? weil sie nie das leben leben dürften die sie gerne gehabt hätten. ihr könnt noch so lange die augen zudrücken und sagen das gibt es nicht. lernt mal mit der realität umzugehen. homosexuelle und bi sexuelle gibt es in allen berufen sie sind überall.

    übrigens ist hiv unter heterosexuellen genauso schlimm wie zwischen homosexuellen. es stecken sich weltweit jede sekunde heteros an, genauso wie homosexuelle. sie versuchen ein besseres bild von heterosexuellen darzustellen. aber das gibt es nicht. männer die in ein puff gehen sind nichts anderes wie homos die es an einem autobahnparkplatz treiben. es ist dasselbe!

    • Ich schlage vor, Sie kühlen sich erst einmal ab, lesen den Beitrag noch einmal und dann schauen wir weiter.

      übrigens ist hiv unter heterosexuellen genauso schlimm wie zwischen homosexuellen. es stecken sich weltweit jede sekunde heteros an, genauso wie homosexuelle. sie versuchen ein besseres bild von heterosexuellen darzustellen. aber das gibt es nicht. männer die in ein puff gehen sind nichts anderes wie homos die es an einem autobahnparkplatz treiben. es ist dasselbe!

      Das ist schlicht falsch. Die Sterblichkeit unter Homosexuellen IST deutlich höher als unter Heterosexuellen. Clicken Sie einfach das ISSUE BRIEF und führen Sie sich die Fakten zu Gemüte.

      • qed says:

        Wieder eine der Polit- Berufsschwuchteln, die das Netz durchkämmen, um mit sinnfreien Behauptungen zu glänzen- nie und nimmer wird diese Kreatur den Rat befolgen, aber darum geht es gar nicht: Einfach der Wahrheit Genüge tun für die, die sie hören wollen. Unser Anal- Romantiker will es sicher nicht.

        Weil es aus dem Issue Brief nicht eindeutig hervorgeht, eine kleine Ergänzung, die allein mit dem Menschenverstande nachvollzogen werden kann:
        Die Übertragungswahrscheinlichkeit einer Infektion (und zwar einer beliebigen) ist proportional zur Expositionshäufigkeit und Erregerdichte. Die hohe Promiskuität Schwuler ist nun wirklich ein Allgemeinplatz und selbsterklärend.
        Die Wahrscheinlichkeit wird nochmals größer, wenn begünstigende Faktoren hinzukommen: Die (zweckentfremdete) Darmschleimhaut ist wesentlich vulnerabler als die einer Scheide- wer möchte, kann sich mit einem einfachen mechanischen Modell zur Plausibilitätsprüfung begnügen oder sich erinnern, daß das recht herbe Toilettenpapier im ehemaligen Ostblock ganz schnell für Blutungen (also Wunden) der Analschleimhaut sorgte.

        Allein dies reicht aus, um den kraftvollen Spruch einer bekannten Virologin (den diese heute unter dem Terrordiktat der Schwulenfronkensteinia selbstredend nicht mehr machen würde, weshalb ich auf eine Namensnennung verzichte) nachzuvollziehen: “Die Schwulen ficken sich gnadenlos jeden Tag neue Resistenzen in den Arsch”, womit die hohe Absterberate trotz High Tech- Pharmkologie locker erklärt ist.

        Warum es (schwarze) Weltgegenden gibt, in denen die HIV- Rate bei Heten ähnlich hoch wie bei Schwulen ist, erklärt dieser Artikel anschaulich:
        http://www.aerzteblatt.de/archiv/11517/Hintergruende-der-AIDS-Epidemie-in-Afrika-Ndiri-kutsvaga-sauti-Ich-suche-nach-Salz

        Öhm- eine-Salami-in-den-Hausflur-werfen ist übrigens eine passende Parabel, weshalb der Mann von Welt den schwarzen Kontinent strikt meidet. Und wenn er schlau ist, auch die westlichen Länder.

    • SH001 says:

      @ Renè Philipp

      Wenn mein Kind Homosexuell wäre würde ich es nicht weniger lieben als wenn es Heterosexuell wäre, trotzdem wünsche ich meinem Kind nicht Homosexuell zu sein,
      da ich Homosexualität für eine evolutionäre Sackgasse halte.
      Ihre Gewalterfahrungen kann ich nicht beurteilen möchte sie aber darauf hinweisen das auch gegen Menschen wegen ihrer Behinderung, Herkunft oder Politischen Überzeugung Gewalt angewendet wurde und immer noch angewendet wird. Diskriminierung ist nicht auf die Sexualität begrenzt.

      Das Homosexuelle Männer die größte Risikogruppe für HIV infektionen sind und auch den größten Anteil an bestehenden und Neuinfektionen haben, ist ein wissenschaftlicher Fakt.
      Z.B. auf der Seite des Robert-Koch-Instituts finden sie dazu Auswertungen.
      http://www.rki.de
      “Die am stärksten betroffene Gruppe sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).”
      “… Von den 78.000 HIV-Infizierten in Deutschland sind schätzungsweise etwa 51.000 Männer, die Sex mit Männern haben.”

  17. Pingback: Sind Homos pervers und entartet? - 21 Zitat von Cao Cao Mal - Forumla.de

  18. waldbaer says:

    Ich habe mir gerade den Blogbeitrag durchgelesen, und wollte mich hier mal so richtig empören – aber alles rationale, insbesondere von jck5000, ist ja schon gesagt. Fundierter als ich es selber hätte sagen können. Da ist jetzt hier erstmal die Luft raus..
    Bleibt mir nur das Irrationale:
    Da sträubt sich mir der Pelz. Das fühlt sich total falsch an.
    Und dann fange ich doch noch an zu grübeln:
    Ist das jetzt wieder so eine Nummer “Wir schaffen ein Problem, und liefern gleichzeitig die Lösung, und deswegen müsst ihr uns total gut finden!”?
    Das funktioniert ja häufig erschreckend gut.
    Nur steckt normalerweise ein Profitstreben dahinter.
    Ich kann jetzt hier keinen Profit erkennen. Kann mich mal jemand aufklären?

    Und dann noch ein Gedanke:
    Da wirft einem jemand so ein Ding (ich betrachte dieses Gedankenkonstrukt einfach mal gegenständlich, also im Moment habe ich da so einen Dalek aus Dr. Who im Kopf) vor die Füße, und..
    Ich würde das Ding nehmen und in die Tonne werfen. So.
    Es wäre schön, wenn die Welt so einfach wäre *träum*
    LG waldbaer

  19. Morbus Ignoratia says:

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) publiziert über ihren Landesverband Baden-Württemberg eine so genannte “Handreichung für Lehrkräfte”, die man sich hier herunter laden kann:

    https://www.gew-bw.de/Publikationen_Frauen-_und_Antidiskriminierungspolitik.html

    Direktlink zum PDF (ca. 4 MB):
    https://www.gew-bw.de/Binaries/Binary20121/L-S-Lebenswesen_2013_web.pdf

    Titel: “Lesbische und schwule Lebensweisen – ein Thema für die Schule”

    Die Gewerkschaft unterstützt damit eine frühest mögliche “Sexualisierung” der Kinder und auf Seite 20 der Publikation findet sich “Der heterosexuelle Fragebogen” mit 12 Fragen an das Kind.

    • 1 Woher glaubst du, kommt deine Heterosexualität?
    • 2 Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein?
    • 3 Ist es möglich, dass deine Heterosexualität nur eine Phase ist und dass du diese Phase überwinden wirst?
    • 4 Ist es möglich, dass deine Heterosexualität von einer neurotischen Angst vor Menschen des gleichen Geschlechtes kommt?
    • 5 Wissen deine Eltern, dass du heterosexuell bist? Wissen es Deine Freundinnen und Freunde? Wie haben sie reagiert?
    • 6 Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen?
    • 7 Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?
    • 8 Obwohl die Gesellschaft die Ehe so stark unterstützt, steigt die Scheidungsraten immer mehr. Warum gibt es so wenige langjährige, stabile Beziehungen unter Heterosexuellen?
    • 9 Laut Statistik kommen Geschlechtskrankheiten bei Lesben am wenigsten vor. Ist es daher für Frauen wirklich sinnvoll, eine heterosexuelle Lebensweise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzugehen?
    • 10 In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären?
    • 11 Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren entwickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen?
    • 12 Möchtest du, dass dein Kind heterosexuell ist, obwohl du die Probleme kennst, mit denen es konfrontiert würde?

    • Danke für den Link zu der Broschüre, wenngleich es genau die Broschüre ist, die im Text besprochen und verlinkt wurde…

      • Morbus Ignoratia says:

        Der Link ist nur der Vollständigkeit halber in meinem Kommentar. Mir ging es dabei um die Fragestellungen, die jede impliziert, das Heterosexualität etwas “unnormales” ist, das es zu bekämpfen gilt. Homosexualität und Heterosexualität sind beides natürliche Verhaltensweisen, mit dem Unterschied, das erstere eine evolutionäre Sackgasse darstellt und damit von der Norm abweicht. Die Fragestellungen kehren dies aber um.

    • Die Broschüre der GEW ist nicht mehr online.

  20. Der gutere Gutmensch! says:

    Ausgesprochen schade finde ich, dass weder der Verfasser des Artikels, noch ein Großteil der bisherigen Kommentatoren in der Lage sind, längere Textpassagen zu erfassen und zu verstehen.
    Weniger schade, aber durchaus unerfreulich, finde ich die vor Vorurteilen und Schimpfworten nur so strotzenden Reaktionen auf ein Thema, das offensichtlich viele stark berührt.
    Höret, ihr Kommentatoren: Wer solche Beiträge liest wird schwul! Wer solche Beiträge kommentiert wird ebenfalls schwul! Und wer in die Schule geht, der bekommt solange eine Gehirnwäsche durch all die guten, guteren und besserensten Gutmenschen, bis er ebenfalls schwul ist! Hast Du das gelesen? Ha, du bist schwul! SCHWUL! SCHWUHUUUL!!!

    Beam me up, Scotty – there’s no intelligent life on this planet…

    • Ich habe Ihren Kommentar aus genau einem Grund freigeschaltet: Er ist ein schönes Beispiel dafür, auf welch niedrigem Niveau die Diskussion um Themen geführt wird, die für Leute wie Sie affektiv aufgeladen sind. Sie sind schnell bei der Hand, Vorwürfe und Beschuldigungen auszuwerfen. Aber wo ist der Beleg für das, was Sie behaupten, wo außer in ihrem Schädel gibt es auch nur einen Grund anzunehmen, dass irgend etwas von diesem Unsinn, den Sie schreiben, zutreffen soll? Ich fürchte, Scotty kann sie nicht nach oben beamen, denn die Re-Integration ihrer Neuronen wäre nicht gesichert – viel zu erratisch alles.

      • Sarah H. says:

        Nun ja, das Selbe könnte man bei dem Verfasser dieses Kommentars anmerken, der jedoch von Ihnen nicht gelöscht oder kritisch kommentiert wurde:

        “Wieder eine der Polit- BerufsSCHWUCHTELN, die das Netz durchkämmen, um mit sinnfreien Behauptungen zu glänzen- nie und nimmer wird diese KREATUR den Rat befolgen, aber darum geht es gar nicht: Einfach der Wahrheit Genüge tun für die, die sie hören wollen. Unser Anal- Romantiker will es sicher nicht.” (Qed)

        Hier wird doch ein Mensch ganz offensichtlich aufgrund seiner Sexualität angegriffen/abgewertet. Wenn das von Niveau zeugen soll, dann weiß ich es ja auch nicht.
        Eine angemessene Diskussionskultur sollte auf beiden Seiten herrschen und ermöglicht werden.

        • Na jetzt haben Sie unsere Unterlassung ja korrigiert, wenngleich icn anmerken möchte, dass der Verlust von Humor in Deutschland wirklich erschreckende Ausmaße angenommen hat …

          • Sarah H. says:

            Und wie ist in einem solchen Kommentar zu differenzieren, ob etwas als Humor oder Beleidigung gemeint ist? Woher wissen Sie denn, dass er das mit Humor meint?
            Da lässt der Beitrag von der “Gutere Gutmensch” doch wesentlich mehr Hinweise auf Humor zurück. 😉

            • Das ist schon ein Problem… Normalerweise erkennen viele ja den Humor, der Ziel einer Aussage ist, damit, dass andere lachen, oder ein Schild mit “Satire” oder “Spass” oder “jetzt lachen” hochgehalten wird, aber im Hinblick auf schriftliche Äußerungen, die ohne einen entsprechenden Hinweis dargebracht werden, fürchte ich, dass nichts anders bleibt, als entweder den Text in Gruppen zu lesen und zu warten, ob jemand lacht oder das Humoreske aus dem Kontext zu erschließen. Oder mit Heinz Erhardt und ganz kontextuell:

              Nach Schluß der langen Oper hörte
              ich neulich folgende Kritik:
              “Was mich an dieser Oper störte,
              das war der Schwan und die Musik!”

    • Momo says:

      Ich frage mich bei diesem Thema immer, wo denn eigentlich die Heerscharen von Entwicklungspsycholgen sind, die wissen, dass es bei diesem Thema nicht schwarz oder weiß gibt. Die Behauptung, Homosexualität sei angeboren und nicht veränderbar, ist unwahr. Kein Bereich in der menschlichen Entwicklung ist unveränderbar, wir haben immer eine Mischung aus Anlage und Umwelt. Meiner Kenntnis nach macht jedes Kind in seiner Entwicklung sogenannte “homoerotische” Phasen durch. Die allgemeine psychische Entwicklung zur Reife hin führt unbeeinflusst bei den allermeisten Menschen zur Heterosexualität. Glorifizieren wir aber die Homosexualität, wie von den tollen Pädagogen hier wunderbar vorgeführt, so werden sich mit absoluter Sicherheit mehr Jugendliche in diese Richtung entwickeln. Wer anderes glaubt, ist in meinen Augen naiv. So, und die entscheidende Frage ist ja wohl, ob das Wunsch und vor allem die Aufgabe des Staates ist?? Nein. Sehr viele Homosexuelle zeigen eine ausgeprägte Selbstliebe (Narzismus) und eine seelisch-psychische Unreife, die Quelle habe ich leider nicht parat, aber das habe ich schon mehrfach gelesen. Passt ja auch hervorragend in die vorherrschende Infantilität unserer Zeit.

      • Sarah H. says:

        Können sie mir dazu wissenschaftliche Belege bringen? Wäre interessant.

        Aber, was ist denn daran schlimm, wenn der Mensch sich zu was bekennt, was eh in ihm ist? Warum muss man Homosexualität/Bisexualität denn überwinden? Vor allem, wer hat denn das Recht einem anderen Mensch vorzuschreiben, wie er lieben/wen er anziehend finden/mit wem er Sex haben soll?

        Der Mensch soll doch das leben, womit er sich am Besten/Freisten fühlt. Ich bin keineswegs dafür irgendjemand zu irgendwas (sexuell) zu erziehen – ich bin weder dafür Jugendliche, die sich selbst als homosexuell/bisexuell definieren zur Heterosexualität erziehen zu wollen – oder heterosexuelle Jugendliche zur Homosexualität/Bisexualität erziehen wollen.

        Wenn ein Mensch sich von einem anderen Menschen (sexuell) angezogen fühlt, ist das nun einmal so, warum auch immer (psychisch o. genetisch), und ich sehe keinen Grund, wenn er nicht von dem Individuum selbst ausgeht, ihn in irgendeine Richtung erziehen zu wollen. Wenn er sich so wohl fühlt und so leben will, sehe ich dafür keinen Anlass. Geschweige denn ist dann die Frage, ob es denn überhaupt Möglich ist auf bestimmte Neigungen/Empfindungen wie weit zu wirken.

        • Gilbert says:

          Na gut, wer vermag schon wissenschaftlich zu belegen, was seiner Lebenserfahrung und alltäglichen Beobachtung entspricht? Es wird sich wohl keine Untersuchung durchführen lassen, die Narzismus oder Konsumfreundlichkeit Homosexueller untersucht.
          Ansonsten stimme ich Ihnen aber zu, und ich glaube auch nicht, dass die “Glorifizierung” der Homosexualität mehr Homosexuelle schafft, als es entsprechend veranlagte Menschen gibt. Es könnte allerdings den Entschluss der Veranlagten zur Homosexualität fördern, was aber auch unschädlich wäre.

          Ein Wort noch zur genetischen Veranlagung: Also, die kann es nach meinem Verständnis höchstens für die Bereitschaft zu homosexuellen Handlungen geben. Ein Gen, das Homosexualität auslöst, würde sich schnell ausmendeln, besonders in einer Gesellschaft, die Homosexualität duldet.

    • A.S. says:

      Wie so oft. Sobald etwas unter der schönen Fahne der Toleranz daher kommt ist jede Kritik daran sofort schwulenfeindlich. Darunter geht es nicht mehr.
      Sofern der „Der gutere Gutmensch“ hier keine Satire sein soll kann ich nur sagen: Geistig funktioniert der wie ein Automat.

    • Sachse says:

      Wissen Sie, im Grunde ist mir egal, wer schwul ist, und das sogar nicht erst seit der Einweihung des Ernst-Röhm-Denkmals in Berlin.

      Mich stören folgende Dinge:

      1. Die Verlogenheit der Diskussion bei den Schwuchteln. Denn es geht in der Diskussion nicht darum, Schwulsein zu legitimieren, sondern darum, Sonderrechte zu legitimieren, als da wären: Rente, gemeinsame steuerliche Veranlagung, von der Masse für das – möglichst noch öffentliche – In-Den-Arsch-Ficken und In-Den-Arsch-Gefickt-Werden bewundert werden. Die Argumente sind jedoch immer Tolle-Ranz und Gefühl und Alles-hat-mit-Allem-zu-tun-Verschwulung-verhindert-den Holocaust-nachträglich.
      2. Die Strategien zur Erreichung von 1, insbesonders, daß Schwulsein als Randerscheinung zum beherrschenden Diskussionsthema wird, zum Gradmesser der Aufgeschlossenheit von mir als Familienvater. Weniger stört mich, vor allem, weil ich seltener in den Genuß derartiger Aktionen komme, wenn sich bei diversen “Paraden” und “Märschen” sexuelle Handlungen öffentlich vorgenommen und zelebriert werden. Dann kommt gleich, daß Klischeeschwuchteln ihr Schwulsein wie eine Monstranz vor sich hertragen und daß es heute irgendwie avantgardistisch ist, schwul zu sein.
      3. Die Vehemenz, mit der die Lobby der sexuell Abnormen (denn die Mehrheit ist die Norm, Minderheiten sind allenfalls natürlich) auftritt. Das hat in der tat etwas manisches.

      Sie sollten auch bedenken, wozu derartige Verhaltensweise führen. Ich z.B. ziehe mich regelmäßig auf die Position zurück, daß selbstverständlich die Entstehung von sexuell Abnormen natürlich ist, jedoch die Avantgardisierung der Abnormität nicht zum gesellschaftlichen Paradigma gemacht werden kann, weil dies dem obersten inhärenten Paradigma einer jeden Gesellschaft – Selbsterhalt – widerspräche. Gesunde Gesellschaften würden deshalb die Schwulen einfach totschlagen – wie ja ein Blick auf weniger entwickelte, aber nichtsdestotrotz gleichwertige Gesellschaften beweise – und daß unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht abnorm sei, weil das Wohlergehen aller ihrer Mitglieder den Trieben einer Minderheit in ihr untergeordnet wird.

      • Sarah H. says:

        “Sie sollten auch bedenken, wozu derartige Verhaltensweise führen. Ich z.B. ziehe mich regelmäßig auf die Position zurück, daß selbstverständlich die Entstehung von sexuell Abnormen natürlich ist, jedoch die Avantgardisierung der Abnormität nicht zum gesellschaftlichen Paradigma gemacht werden kann, weil dies dem obersten inhärenten Paradigma einer jeden Gesellschaft – Selbsterhalt – widerspräche. Gesunde Gesellschaften würden deshalb die Schwulen einfach totschlagen – wie ja ein Blick auf weniger entwickelte, aber nichtsdestotrotz gleichwertige Gesellschaften beweise – und daß unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht abnorm sei, weil das Wohlergehen aller ihrer Mitglieder den Trieben einer Minderheit in ihr untergeordnet wird.”

        Also, Homosexualität ist soweit ich weiß nicht ansteckend und da ja genügend Menschen heterosexuell sind und nur ein geringer Anteil homosexuell, finde ich es sehr kritisch eine “gesunde” Gesellschaft dadurch zu definieren, dass sie die “Schwuchteln” einfach totschlagen würde. Wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit, und der Wert des Menschen wird ja nicht nur dadurch definiert ob es zu Fortpflanzung fähig ist, oder sehe ich das falsch? Wenn das für sie so ist, ist das sehr traurig und ich hoffe sie werden niemals unfruchtbar, währenddessen such hier gleichzeitig eine “gesunde” Gesellschaft entwickelt – sonst müsse man sie ja totschlagen, oder sehe ich das falsch? 😉

        Ich stimme zu, wenn man sagt, dass homosexuelle Lebensmodell ist defizitär, da in dieser Partnerschaft kein neues Leben entstehen kann. Aber wenn ein Mann oder eine Frau aus bestimmten Gründen keine Kinder bekommen kann, sollten diese dann auch in einer gesunden Gesellschaft totgeschlagen werden?

        Also solche Kommentare sind für mich wirklich sehr grenzwertig!

    • Marcel Elsener says:

      Ziemlich schwache Ad-Personam-Argumentation.
      Selbst wenn Sie es möglicherweise nicht kapieren wollen. Es gibt auch die Freiheit, dass man mit dieser gutmenschlichen Propaganda nicht belästigt werden will. Kinder im Rahmen der Schulpflicht mit solcher Propaganda zuzumüllen, ist ein Eingriff in die Freiheit der Kinder sowie in die Erziehungshoheit der Eltern. Nötigung halt…

      Aber im Dienste der Umerziehung zum guteren Gutmenschen ist offensichtlich jedes Mittel recht. Wann werden die ersten sogenannten ‘Homophoben’ im Namen der Gutmenschenideologie zwangspsychiatrisiert? Wahrscheinlich schon bald.

      Die Homosexuellen-Lobby erweist ihren Schützlingen meiner Meinung nach einen Bärendienst, denn man kann davon ausgehen, dass solche Umerziehungsaktionen im Rahmen der Schulpflicht nicht bloss scheitern werden, sondern die Gesellschaft sogar flächendeckend polarisiert. Wahrscheinlich züchtet man damit exakt jene homosexuellenfeindlichen Fanatiker zu Tausenden heran, die man angeblich verhindern möchte. Die Spirale aus staatlicher Repression und Gegengewalt wird sich drehen. Der Staat wird dabei bestenfalls einen Pyrrhus-Sieg erringen können, und auch den immer nur vorübergehend.

      Wer in einem Zustand der Hybris permanent einen medialen Krieg gegen die überwältigende Gesellschaftsmehrheit (z.B. gegen die sogenannte ‘Zwangsheterosexualität’) anzettelt, der muss damit rechnen, dass er irgendwann auch ausserhalb der relativ einfach beherrschbaren Medien und politischen Diskurse ausbricht. Wenn das erst einmal der Fall ist, dann möchte ich nicht in der Haut der Homosexuellen stecken, denn die sind tatsächlich eiine kleine Minderheit. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan, den die Homosexuellen-Lobby da veranstaltet.

      Höchstwahrscheinlich ist an Bord des Raumschiffs der Homosexuellen-Lobby noch weniger intelligentes Leben vorhanden als auf dem Planeten, von dem sich Captain Kirk hochbeamen lassen will – nur haben das Kirk und seine Crew in ihrem grenzenlosen Dünkel noch nicht gemerkt. Wünschenswert wäre ein unvoreingenommener Wissenschaftsoffizier Spock, der sie ohne jegliche Emotionen und mit unbestechlicher Logik darüber aufklärt.

  21. Neurotoxisch says:

    Ich finde den Herrn Alfred Kinsey umstritten.
    http://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/alfred-c-kinsey-report/

    Wenn das stimmt, finde ich es bedenklich, das vieles was heute mit Sexualität zu tun hat auf seiner Forschung beruht.

  22. Hebel says:

    Kinder sind wichtiger!!
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde (“Use it or lose it”).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

  23. benwick says:

    Ihre Rekonstruktionen bei dem Fragebogen entsprechen nicht dem, was ich darin sehen würde. Ganz allgemein gesagt, geht es weder um die die Befriedigung irgendwelcher voyeuristischen Wünsche, noch der Propaganda für sexuelle Orientierung (was sowieso nicht funktionieren würde). Es geht um eine Sensibilierung gegenüber absurden Fragen, denen Homosexuelle ständig ausgesetzt sind. Eine dieser Fragen ist z.B. “Wann hast du dich dafür entschieden, homosexuell zu sein?” Indem man Heterosexuellen diese Frage stellt, soll ihnen die Absurdidät des Ganzen klargemacht werden. Ihrer Rekonstruktion, dass die Frage impliziere, bei der sexuellen Orientierung handele es sich um eine Entscheidung, kann ich nicht zustimmen. Das Gegenteil ist der Fall, hier ein schönes Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=QJtjqLUHYoY

    Weiter geht es. “Homosexualität ist die erhabene Lebensform.” reskonstruieren sie aus dem fiktiven Zusammenhang zwischen Heterosexulität und Kindesmissbrauch. Auch hier wieder: Es geht darum, klarzumachen, dass es KEINEN Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung und Kinderbelästigung gibt. Ist ja auch absurd: Nur weil der überwiegende Teil der Missbrauchenden heterosexuell ist, gilt ja nicht der Umkehrschluss. Aber Schwule sehen sich meist auch einem absurden Umkehrschluss ausgesetzt: Sobald es mal zu einem Übergiff eines Mannes auf einen Jungen kommt, sind Menschen plötzlich der Meinung, Homosexualität, Pädophilie und Kindermissbrauch hängen miteinander zusammen (obwohl diese drei Sachverhalte sogut wie nichts miteinander zu tun haben) …

    “Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind?” Viele Menschen interessieren sich ja so unglaublich dafür, was Homosexuelle im Bett miteinander treiben (wo sie doch nicht “zusammenpassen”). Die offensichtliche Antwort: Das geht niemanden was an. Auch hier wieder: Die Frage soll Heterosexuelle einfach nur in die Lage versetzen, zu merken, dass solche Fragen voryeuristisch sind und dass Homosexulität nicht allein darauf beschränkt werden kann, was im Bett geschieht. Und dass das, was im Bett geschieht, nicht geschieht, um die Neugierde von Heterosexuellen zu befriedigen. Auch in den Kommentaren hier bricht sich ja eine zum Teil gruselige Fixierung auf das sexuelle Bahn (“In-Den-Arsch-Ficken und In-Den-Arsch-Gefickt-Werden”), deren sich Heterosexuelle niemals ausgesetzt sehen.

    • rjb says:

      Man kann auch mal das “Arbeitspapier” zu dem ba-wü “Bildungsplan” lesen:
      http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/kultusportal-bw/Bildungsplanreform/Arbeitspapier_Leitprinzipien.pdf

      Seite 9:
      “Schülerinnen und Schüler
      setzen sich mit der eigenen geschlechtlichen Identität
      und Orientierung auseinander mit dem Ziel sich selbstbestimmt und reflektiert
      für ein ihrer Persönlichkeit und Lebensführung entsprechendes Berufsfeld zu
      entscheiden.”

      Seite 26, zur “Kompetenz” “die Schülerinnen und Schüler
      können sich selbst als Persönlichkeit wahrnehmen, beschreiben und entfalten”
      werden als “mögliche Inhalte” genannt:
      “Identität und Identitätsentwicklung”, fettgedruckt, mit 6 Unterpunkten:
      “-Abgleich von Selbst und Fremdbild
      -eigene Stärken entdecken und entwickeln
      -Menschenbild und Menschenwürde
      -Vielfalt in der sexuellen Identität und Orienti erung (Hetero, Homo Bisexualität; Transsexuelle, Transgenderund Intersexuelle)
      -Erkennen der eigenen sexuellen Identität und Respektieren anderer
      sexueller Identitäten und Lebensentwürfe
      -Zusammenhänge von Sexualität, Geschlechtsidentität und gesellschaftlichen Mustern in Bezug auf die Identitätsentwicklung
      (erlebtes Geschlecht, biologisches Geschlecht, soziales Geschlecht, juristisch zugeschriebenes Geschlecht)”

      Mit anderen Worten, die persönliche “sexuelle Identität” der Schüler, und nicht nur ein abstraktes Sortiment möglicher “sexueller Orientierungen” wird gemäß diesem Elaborat explizites Unterrichtsthema. In meinen Augen wäre das nichts anderes als Staatskriminalität in Form sexueller Belästigung.

  24. Gleich zu Beginn: Ich bin schwul, Promiskuität war nie meins, ich hatte nie Probleme mit irgendwelcher Diskriminierung, ich bin seit 4 Jahren verpartnert und will mit meinem Mann zusammen alt werden. Ich will einfach in Ruhe mein Leben leben.

    Ich habe den Eindruck, dass so ein Lebensentwurf in der öffentlichen Diskussion überhaupt nicht zur Sprache kommt. Ist er zu unauffällig und wird deswegen übersehen? Übersehen ihn die homomanischen Gutmenschen mit Absicht, da es für sie kein zweckmäßiger Lebensentwurf ist?

    Zum Thema: Ich stimme den Ansichten von Herrn Klein vollkommen zu. Ich will aber sicherheitshalber, besonders wegen einiger Kommentare anderer, einiges ins Bewusstsein rufen:

    Nicht jeder Schwule hat Analsex. Nicht jeder Schwule vögelt sich wild durch die Gegend. Nicht jedes schwule Paar ist der Meinung, dass es für ein Kind gut wäre, von ihm adoptiert zu werden. Es gibt Schwule, für die es überhaupt kein Thema ist, dass sie schwul sind, die sich einfach als Mensch wie jeder andere betrachten und deswegen auch so behandelt werden wollen.

    Ich fühle mich durch die sogenannte Gay Community überhaupt nicht vertreten, ich finde Christopher Street Days mittlerweile zum Kotzen. Ich finde es traurig, dass sich die so genannte Gay Community offensichtlich nur mit ihrer Sexualität identifizieren kann. Erbärmlich ist das. Die Identität eines Menschen ist viel zu umfangreich dafür. Wenn ich mich nur mit meiner Sexualität identifizieren würde, würde ich mich verstümmelt fühlen.

    Desweiteren: Wenn die steuerliche Gleichstellung von Schwulen und ähnliches kritisiert wird, sollte man konsequenterweise generell die Subventionierung eines jeden Lebensentwurfes kritisieren.

    Abschließend: Das Entstehen von Homosexualität beim Menschen ist im Moment wohl reine Spekulation, meiner Meinung nach. Nach meinem Verständnis des aktuellen Wissens gibt es lediglich Indizien. Ich kann für mich sagen, dass ich sie mir nicht bewusst ausgesucht habe. Ich habe sie akzeptiert und bin zufrieden.

    Daniel Schiktanz

    • Ich will nur kurz meinen letzten Kommentar verbessern, weil einige Formulierungen missverständlich sein könnten.

      “…ich hatte nie Probleme mit irgendwelcher Diskriminierung…”

      Damit meine ich, dass ich noch nie diskriminiert wurde. Nicht, dass es so verstanden wird, dass ich diskriminiert worden wäre und ich damit kein Problem hätte.

      “Wenn die steuerliche Gleichstellung von Schwulen und ähnliches kritisiert wird, …”

      Damit meine ich eingetragene Lebenspartnerschaften.

      “Ich kann für mich sagen, dass ich sie mir nicht bewusst ausgesucht habe.”

      Das “sie” bezieht sich auf die Homosexualität, nicht auf die Indizien.

      Danke. Manchmal fällt es mir schwer präzise zu formulieren.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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