Alternative für Deutschland im Verschwörungsbrei untergerührt
Die Zutaten für den Verschwörungsbrei, den Dieter Plehwe und Matthias Schlögl gerade angerührt haben, sind schnell benannt: Man nehme die Alternative für Deutschland, ergänze neoliberal in vielfacher Ausprägung und würze mit einem Schuß Rechtspopulismus, Neue Rechte und nicht zu viel Neo-Konservatismus, nehme eine Prise Europakritik, viel Wettbewerb und nicht zu viel politischen Nationalismus, verkoche das Ganze bis zur Unkenntlich- und Geschmacklosigkeit, und fertig ist der Verschwörungsbrei.
Das Szenario für den Verschwörungsbrei enthält zunächst unverdauliche Happen:
Die AfD ruhe auf einer deutsch-britischen Achse. “Das einigende Band ist die neoliberale Kombination eines politischen Nationalismus (gegen grenzüberschreitende Umverteilung, europäischen Wohlfahrtsstaat) mit ökonomisch-kosmopolitischem Denken” (26).
Was man von den neoliberalen britischen Tories (4) zu halten hat, weiß man offensichtlich als: nicht neoliberaler, rechtspopulistischer oder neurechter Deutscher, aber dazu später. Derzeit genügt die Feststellung, dass neoliberale deutsch-britische Inhaltsstoffe nicht ohne die Kombination aus politischem Nationalismus und ökonomisch-kosmopolitischem Denken auskommen. Ersteres meint dabei, dass man gegen das angebliche Füllhorn sozialistischer wir-geben-allen-ein-bißchen-Politik, ist. Letzteres meint, dass Märkte gegen staatliche Einflussnahme gesichert werden müssen, also gegen die sozialistischen Eingriffe, die Märkte durch Planung zu ineffizienten Orten ruinieren.
Der unverdauliche Happen wird gewürzt durch eine Reihe von Aperitifs, die die AfD als politisches Programm darbietet: gegen den zentralistischen europäischen Staat, für mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung (was von David Cameron nachdrücklich unterstützt wird, wie die Autoren feststellen), Betonung des Rechtsstaats und der Bildung, ergänzt durch eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild (27-28). Hinzu kommt ein Wermutstropfen für nicht neoliberal, rechtspoppulistisch, neue Rechte, jedenfalls im Rezept der Autoren, die Ablehnung des Gender Mainstreaming, was den Wermut als Produkt eines konservativen Abfüllers ausweisen soll.
In diesen Brei, den die Autoren angerührt haben, wird nun alles an Zutaten geworfen, was der linke Haushalt als nicht seinen Essgewohnheiten entsprechend identifiziert hat: Die Mont Pelerin Gesellschaft, neoliberale Think-Tanks, die Initiative für eine neue soziale Marktwirtschaft (INSM), von Arbeitgeberverbänden finanziert, ein neoliberales Frankfurter Institut, der Kronberger Kreis, eine Handvoll neoliberale Ökonomen, die Friedrich von Hayek Gesellschaft, Roland Vaubel, Joachim Starbatty, das FreieWelt.net blog, die FPÖ und Jörg Haider, ein Verleger, Finanzexperte und Kolumnist und Mövenpick-Eigner August von Finck, nicht zu vergessen Hans-Olaf Henkel, Public Choice und ein Stockholm-Netzwerk, das Freiburger Walter Eucken Institut und Carl Christian von Weizäcker, Karl Albrecht Schachtschneider, Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht und schließlich Alfred Müller Armack und die Ludwig-Erhard-Stiftung. Fertig ist die konspirative Mischung, die die Autoren ihren Lesern als Verschwörungsbrei schmackhaft machen wollen.
Es ist wirklich erschreckend, wie einfach die Welt heutzutage funktioniert. Die Mitglieder der Mont Pelerin Gesellschaft, werden eben einmal vom Neoliberalismus über den Rechtspopulismus in die Ecke der Neuen Rechten geschoben, weil den Autoren offensichtlich jedes Konzept von Liberalismus, das ist die Lehre, die dem Individuum Handlungsfreiheit und Autonomie zugesteht, fehlt.
Das hätten sich Friedrich August von Hayek, Milton Friedman, George Stigler, James M. Buchanan, Maurice Allais, Ronald Coase, Gary Becker und Vernon Smith auch nicht träumen lassen, dass sie einmal als Rechtspopulisten und Neue Rechte enden, jedenfalls in der Welt, die Dieter Plehwe und Matthias Schlögel bevölkern. Und was hat sich die Nobelpreis-Kommission dabei gedacht, diesen Neuen Rechten den entsprechenden Nobel-Preis zu verleihen? Scheinbar ist die Nobelpreis-Kommission auch in die Verschwörung zur Abschaffung der EU, die die Autoren in ihrem Brei verrühren, verwickelt. Ja, genau, es gibt doch diese Stockholm-Connection, oder war es die Stockholm Gesellschaft oder das Stockholm-Netzwerk, egal, irgend was in der Nähe von Oslo halt.
Und weil sie gerade dabei sind, wird die Friedrich Hayek Gesellschaft, Hayek war schließlich Gründer, erster Präsident und Mitglied der Mont Pelerin Gesellschaft gleich mit verwurstet, nicht zu vergessen das Ordo-Liberale Walter Eucken Institut in Freiburg. Ordo-Liberal? Neo-Liberal? Alles ein Brei, ein liberaler Brei, ein neo-ordo-liberaler Brei eben. Und rechtspopulistisch natürlich.
Alle haben sie den Boden bereitet, auf dem die AfD derzeit gedeiht. Vermutlich ist die Mont Pelerin Gesellschaft nur gegründet worden, um die AfD ins Leben zu rufen, damals, im Jahre 1947. Heißt es nicht ausdrücklich in den Gründungsstatuten:
“This group, being desirous of perpetuating its existence for promoting further intercourse and for inviting the collaboration of other like-minded persons …”
Perpetuating the existence”, obwohl im Jahre 1947 geschrieben, zeigt deutlich, die Gesellschaft war auf Dauer angelegt. Und “collaboration of other like-minded persons” deutet schon auf die von langer Hand geplante Gründung und Unterstützung der AfD hin. Überhaupt, das Statement ist in englischer Sprache: Die deutsch-britische Achse! Schon 1947 hat sie geplant, die Europäische Union zu untergraben und die großflächige Umverteilung von Kapital, also das Abgreifen bei denen, die es verdient haben, und das Umverteilen zu denen, die daran partizipieren sollen, europaweit zu verhindern. Fehlt nur noch der Finanzier. Arbeitgeberverbände und Mövenpieck-Eigner, das reicht, um den Verschwörungsbrei abzurunden und die AfD zur neo-liberalen, nein rechtspopulistischen, nein, Neuen Rechten, nein, rechts-konservativen, was auch immer, in jedem Fall zu etwas Fruchtbarem, also etwas, was nicht wir, also die Autoren und ihre Weltanschauung sind, zu machen.
Was der ganze Verschwörungsbrei mit Wissenschaft zu tun hat, hat sich uns allerdings nicht erschlossen. Aber er kommt aus dem Wissenschaftszentrum Berlin und könnte entsprechend eine Übung in Politrethorik oder eine Auftragsarbeit sein, oder es handelt sich um eine (erneute) radikale politische Grenzziehung aus den Katakomben von Berlin (alles schon mal da gewesen), quasi eine in der Sprache der Autoren: “para”-wissenschaftliche (22) Veröffentlichung, bei der man sich fragen müsste, was die Anbindung der Autoren an das WZB über deren Reputation und Gesinnung aussagt, liese man sich auf dieselbe hanebüchenen Rabulistik ein, die die Autoren in ihrem Text betreiben, besteht doch die vermeintliche Methodologie des Beitrags darin, die (ehemalige) institutionelle Anbindung namhafter Personen, die mit der AfD in Verbindung stehen oder stehen sollen, zu studieren und auf die Anbindungen, die die Autoren nicht mögen, wilde, nicht neoliberale Phantasien zu gründen .
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Kinder sind doch seit dieser Alice Schwatza, oder wie die heist mit dem Bundesverdienstkreuz, nicht mehr erwünscht.
…. obwohl doch “Jugend” weiblich is, aber Dieter Plehwe und Matthias Schlögl sind wohl schon zu ängstlich das Bundesverdienstkreuz in diesem Fall infrage zu stellen.
Und Angst führt nun mal zu “Tunnelblick”, das sacht dir jeder Sychologe.
mit dem “rechts” ist wohl das “für Deutschland” (AfD) gemeint, dann hätten sie nur noch populär und nicht populistisch schreiben müssen. Wahrscheinlich schlechte Deutsch-Noten in der Schule gehabt.
Für wen den sonst, Dieter Plehwe und Matthias Schlögl, fragt sich der Leser unwillkürlich?
Es ist doch Superklasse, wie die politischen Ansichten aufeinander prallen. Hier werden die geistigen Kraefte zerrieben, phantastisch, weiter so!! Rot gegen Schwarz, links gegen rechts, oben gegen unten, Christen gegen Moslem, offentlich rechtliche Medien gegen private Medien,Kapitalismus gegen …..
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Damit haben die privaten Geldschoepfer die Grundlage seit ueber einem Jahrhundert geschaffen, dass ein ganz besonderer “Stoff” durch alle Haende fliesst, und unbehindert die Auspluenderung von ganzen Volkswirtschaften ausfuehren kann, und wer sich wehrt, wird mit Krieg ueberzogen! Reichen die Kriege der vergangenen zwei Jahrhunderte immer noch nicht ??
Dieser besondere “Stoff” wird in der Umgangssprache mit G E L D bezeichnet. in Wahrheit ist es Luftgeld, aus dem N I C H T S geschoepft, ein gesetzliches Zwangsgeldsystem,ein offizielles Betrugssystem, dass eigendlich wegen des “Schneeballeffektes” ein verbotenes Spielsystem ist. In der Summe sind Schulden plus Guthaben in diesem System aus naturgesetzlichen Gruenden gleich Null, denn die Schuld der Vielen ist das Vermoegen der Wenigen. Aus dieser naturgesetzlichen Tatsache muss wegen des exponentiellen Zinseszins jede Volkswirtschaft zusammen brechen. Nur die Zeitintervalle sind wegen des Zinses verschieden.
Das vorhandene Zinseszins Schuldgeldsystem ist die Ursache alles volkswirtschaftlichen und sozialen Sorgen.
Wer diese Sorgen nicht will, muss die Ursachen aufloesen. Konkret heisst dieses, dass alle privaten Banken zu verstaatlichen sind, in der Form, dass diese nicht von der Politik als Weisungsempfaenger missbraucht werden koennen.
….fangt endlich an N A C H Z U D E N K E N.
Holt euer Geld per Lohntuete ab, dass ist ein Weg, um das System auszutrocknen. Damit wird ganz legal das vorhandene Bankensystem ausgetrocknet! Mahathma Gandi in Europa, dass waer doch mal was…..
und ich bin es satt, seit Jahrzehnten belogen zu werden.
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Positiv sollte den Breirührern angerechnet werden, bei ihren Zutaten auf den großen Soziologen Andreas Kemper verzichtet zu haben. Im deutschen Föjetong geht sonst kein AfD-Bashing (und keine Männer-Verleumdung) ohne seine Assistenz, Also, ein Sternchen bitte!.
Schon wieder, so’n blödes Discussion Paper in dem das Wort Jugend nicht ‘mal ansatzweise vorkommt …
Kinder sind doch seit dieser Alice Schwatza, oder wie die heist mit dem Bundesverdienstkreuz, nicht mehr erwünscht.
…. obwohl doch “Jugend” weiblich is, aber Dieter Plehwe und Matthias Schlögl sind wohl schon zu ängstlich das Bundesverdienstkreuz in diesem Fall infrage zu stellen.
Und Angst führt nun mal zu “Tunnelblick”, das sacht dir jeder Sychologe.
mit dem “rechts” ist wohl das “für Deutschland” (AfD) gemeint, dann hätten sie nur noch populär und nicht populistisch schreiben müssen. Wahrscheinlich schlechte Deutsch-Noten in der Schule gehabt.
Für wen den sonst, Dieter Plehwe und Matthias Schlögl, fragt sich der Leser unwillkürlich?
Es ist doch Superklasse, wie die politischen Ansichten aufeinander prallen. Hier werden die geistigen Kraefte zerrieben, phantastisch, weiter so!! Rot gegen Schwarz, links gegen rechts, oben gegen unten, Christen gegen Moslem, offentlich rechtliche Medien gegen private Medien,Kapitalismus gegen …..
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Damit haben die privaten Geldschoepfer die Grundlage seit ueber einem Jahrhundert geschaffen, dass ein ganz besonderer “Stoff” durch alle Haende fliesst, und unbehindert die Auspluenderung von ganzen Volkswirtschaften ausfuehren kann, und wer sich wehrt, wird mit Krieg ueberzogen! Reichen die Kriege der vergangenen zwei Jahrhunderte immer noch nicht ??
Dieser besondere “Stoff” wird in der Umgangssprache mit G E L D bezeichnet. in Wahrheit ist es Luftgeld, aus dem N I C H T S geschoepft, ein gesetzliches Zwangsgeldsystem,ein offizielles Betrugssystem, dass eigendlich wegen des “Schneeballeffektes” ein verbotenes Spielsystem ist. In der Summe sind Schulden plus Guthaben in diesem System aus naturgesetzlichen Gruenden gleich Null, denn die Schuld der Vielen ist das Vermoegen der Wenigen. Aus dieser naturgesetzlichen Tatsache muss wegen des exponentiellen Zinseszins jede Volkswirtschaft zusammen brechen. Nur die Zeitintervalle sind wegen des Zinses verschieden.
Das vorhandene Zinseszins Schuldgeldsystem ist die Ursache alles volkswirtschaftlichen und sozialen Sorgen.
Wer diese Sorgen nicht will, muss die Ursachen aufloesen. Konkret heisst dieses, dass alle privaten Banken zu verstaatlichen sind, in der Form, dass diese nicht von der Politik als Weisungsempfaenger missbraucht werden koennen.
….fangt endlich an N A C H Z U D E N K E N.
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