Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Schwätzer

In der DDR gab es rund 30 Lehrstühle für vermeintlich Philosophie, die doch nichts anderes vorsahen, als die Verbreitung der Staatsideologie des Marxismus-Leninismus. In der DDR herrscht Mangel, was letztlich darauf zurückzuführen ist, dass sich Wirtschaft nicht planen lässt, auch wenn man es ideologisch noch so gerne hätte.

In Deutschland gibt es derzeit 189 Lehrstühle für Frauen- und Geschlechterforschung, deren Zweck darin besteht, den Staatsfeminismus an Universitäten zu verankern, Wissenschaft zu unterminieren und vor allem Sozialwissenschaft gleichzuschalten, als Wissenschaft zu beseitigen und der Indoktrination zugänglich zu machen. Dies wird u.a. deutlich, wenn man die Fachbereiche betrachtet, in denen die Frauen- und Geschlechterforscher vor allem etabliert wurden.

Strassenschaeden

von Michael Schnell

Und während  es sich die Frauen- und Geschlechterforscher auf Steuerzahlers Kosten bequem machen, stellt der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) fest, dass nicht genug Mittel vorhanden sind, um die rudimentärsten Reparaturen an Straßen durchzuführen, weshalb er eine einmalige Abgabe für Autofahrer fordert. Eigentlich sollte man meinen, die Grundlagen, auf denen eine Wirtschaft basiert, und die Infrastruktur ist eine dieser Grundlagen, sind so wichtig, dass die benötigten Mittel bereitgestellt und wenn nötig an anderer Stelle eingespart werden. Und während man klar bennen kann, was der Vorteil einer Instand gesetzten Straße ist, so kann man doch den praktischen Nutzen, den 189 Lehrstühle für Frauen- und Geschlechterforschung erbringen, nicht angeben. Folglich muss man von einem ideologischen Nutzen, einem Nutzen durch Indoktrination ausgehen.

zefg-logoFür diese Annahme sprechen Daten, die in der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen. und Geschlechterforschung der FU-Berlin gesammelt werden. Daten, die ein bedrückendes Bild fortschreitender Ideologisierung wissenschaftlicher Hochschulen zeigen.

Insgesamt 189 Lehrstühle für Frauen- und Geschlechterforschung gibt es deutschlandweit an Universitäten und Fachhochschulen, wobei sich eine eindeutige Klumpung in Berlin feststellen lässt (zum Vergleich: deutschlandweit gibt es 40 Lehrstühle für Wissenschaftstheorie oder Logik an 32 Universitäten):

37 der 189 Lehrstühle (19,6%) finden sich an Berliner Hochschulen. Damit finden sich an den acht Berliner Hochschulen ebenso viele Lehrstühle für Frauen- und Geschlechterforschung wie an 12 Universitäten in Nordrhein-Westfalen.

Führend unter den Universitäten in NRW sind die Universität Bielefeld und die Ruhr-Universität Bochum mit jeweils 7 bzw. 6 Professuren für Frauen- und Geschlechterforschung. Damit gibt es an beiden Universitäten jeweils mehr Professuren als an allen Bayerischen Universitäten zusammengenommen.

Ein Blick auf die Fachbereiche, die vor allem mit Frauen- und Geschlechterforschung infiltriert werden, zeigt zum einen, wie Soziologie als Wissenschaft langsam aber sicher beseitigt wird, er zeigt darüber hinaus einen Schwerpunkt auf den Fächern, die ohnehin weiblich dominiert sind (Erziehungswissenschaft, Kunstwissenschaft, soziale Arbeit).

  • Universitäten
    • Soziologie: 27 Lehrstühle
    • Erziehungswissenschaft: 15 Lehrstühle
    • Literaturwissenschaften: 15 Lehrstühle
    • Kunst, Kunstwissenschaften: 8 Lehrstühle
    • Geschichtswissenschaft: 5 Lehrstühle
  • Hochschulen
    • Soziale Arbeit: 16 Lehrstühle
    • Ingenieur- und Technikwissenschaften: 8 Lehrstühle
    • Kunst, Kunstwissenschaften: 8 Lehrstühle

Interessant in diesem Zusammenhang, sind die Lehrbereiche der Lehrstühle für Geschlechter- und Frauenforschung. Hier finden wir so interessante Dinge wie:

  • Gender Studies BraunschweigFrauenspezifische Gesundheitsforschung mit dem Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Neuere deutsche Literatur mit einem Schwerpunkt im Bereich der literatur- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung
  • Theater- und Tanzwissenschaft mit Schwerpunkt Gender Studies
  • Geschichte Lateinamerikas unter besonderer Berücksichtigung der Gender- und Globalisierungsforschung
  • Philosophie, unter besonderer Berücksichtigung der Ethik und der interdisziplinären Geschlechterforschung
  • Genderstudien in der Mathematik
  • Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie in der Physik unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterforschung
  • Cultural Studies, Schwerpunkt Gender Studies
  • Junior-Professur für geographische Entwicklungsforschung mit Schwerpunkt Genderforschung
  • Theologie und Geschlechterstudien (Konstruktion und Regulierung verschiedenen religiösen und säkularen Wissens über Geschlecht, Kollektivkörper und Leben)
  • Gender und Globalisierung
  • Gender und Diversity Management
  • Geschlechterstudien und Europäische Ethnologie
  • Soziologie der Arbeit und der Geschlechterverhältnisse
  • Didaktik der Bildenden Kunst unter Berücksichtigung der Geschlechterforschung in der Lehre
  • Gender and Emotion in Cognitive Interaction Technology (Sexuelle Gewalt; Messung impliziter und expliziter Einstellungen)
  • Pädagogische Diagnose und Beratung unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse
  • FrauenundgeschlechterforschungUmwelt und Gesundheit in den Gesundheitswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte
  • Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechtergeschichte
  • Geschlechtersoziologie
  • Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung und Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
  • Medienöffentlichkeit und Medienakteure unter besonderer Berücksichtigung von Gender
  • Soziologie – Geschlechter- und Sozialstrukturforschung
  • Gender Studies (Soziologie)
  • Neuere und Neueste Geschichte / Geschlechtergeschichte
  • Film- und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender
  • Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung
  • Erziehungswissenschaft – Weiterbildung und Frauenbildung

utter devastationMan muss diese geballte Ladung an Frauen- und Geschlechterforschung erst einmal verdauen und mit den unterschiedlichen Meldungen des eigenen Intellekts umgehen. Einerseits stellt der Ausverkauf der Wissenschaft, wie er hier dargestellt wurde, einen der größten Angriffe auf die Integrität von Wissenschaft und Wissenschaft im Allgemeinen dar, den man sich vorstellen kann. Andererseits vermittelt die gezwungene Hinzufügung von “unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse” den Eindruck, dass es lediglich darum gegangen ist, überflüssige Gestalten, die nichts gelernt haben, was durch die Gesellschaft nachgefragt wird, auf Lehrstühle zu hieven, wobei die Phantasie nicht sonderlich weit entwickelt ist und sich auf das Anhängen von Geschlechter- oder Frauenforschung beschränkt, ob es nun passt oder nicht.

Es wäre also nicht verwunderlich, wenn es demnächst einen Lehrstuhl für die Erforschung der Bestäubung von Apfelblüten unter besonderer Berücksichtigung der Konstruktion von Gender gibt oder einen Lehrstuhl Organische Chemie und Frauenforschung.

Aus soziologischer Sicht bedrückend ist die Zersäbelung einer Gesellschaft an der sich diejenigen, die sich auf den entsprechenden Lehrstühlen herumdrücken, schuldig machen. Sie vermitteln das Bild, das Sozialisten immer so gerne vermittelt haben, das der angeblich antagonistischen Gruppen, die keine Gemeinsamkeiten aufweisen und deshalb muss man Geschichte als Frauengeschichte neu schreiben oder suggerieren, dass die Rehabilitation bei Frauen anders funktioniert als bei Männern.

Diese Zersäbelung ist Teil eines Syndroms: Sie geht z.B. einher mit einer Überhöhung homosexueller Lebensweisen (unter der kleinen Auslassung von AIDS) und einer Vergiftung der Beziehungen zwischen den Geschlechtern durch eine Dämonisierung von Männern und eine Heiligsprechung von Frauen. In dem Gewirr aus eigener Vorteilsnahme, vermeintlich richtiger Gesinnung und Geschlechtermanie bleibt so ziemlich alles auf der Strecke, was Menschlichkeit ausmacht, vor allem bleibt das Urteilsvermögen auf der Strecke, ihm wird vom Schwarz-Weiß-Denken der Garaus gemacht.

Wenn man bedenkt, dass der Beitrag zur Erkenntnis, der von Genderforschern ausgeht, wie Dr. habil. Heike Diefenbach auf ScienceFiles argumentiert hat, verschwindend gering ist, stellt sich die Frage, ob man die Liste, die an der FU-Berlin geführt wird, nicht nutzen sollte, um die darauf verzeichneten Lehrstühle abzuwickeln und die freiwerdenden Mittel in die Aufrechterhaltung der Infrastruktur zu stecken.

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27 Responses to Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Schwätzer

  1. L0ewe says:

    Während meiner Zeit an der Uni (vor über 10 Jahren) wurde eine Stelle eines wissensch. Mitarbeiters aus einem Topf mitfinanziert, der wohl irgendwie im Zusammenhang mit Gender Mainstreaming gestanden haben muss.
    Das eigentlichen Forschungsthema/Diss-Thema bekam einfach den zusätzlichen Anstrich von geschlechtsspezifischer Untersuchung, speziell zur Nutzung solcher Mittel, obwohl der Gender-Aspekt inhaltlich eher ein Randgebiet war.

    Dabei handelte es sich um keinen ganzen Lehrstuhl, aber vielleicht sind ja auch einige der Genannten unter dem Aspekt entstanden, Mittel zu Nutzen in dem einfach ein “… unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterforschung” angehängt wurde.

    Das macht das Endergebnis nicht viel besser, lässt aber die Hoffnung zu, daß nicht Alle sich in dauerhaft der Ideologie ergeben und das “Übel” auch an der Wurzel (der Förderung) angegangen werden kann.

    • a.behrens says:

      Sowas gab es in der DDR auch. Man wusste, dass man bestimmte Mittel nur bekam, wenn man die richtige Phrasen benutzte.

      Das ist aber dem System durchaus bewusst. Jeder DDR-Schüler bekam als Pflichtlesestoff zum Beispiel die Geschichte eines russischen Dorfes, welches Geld für ein Lenin-Denkmal bekam und dieses Geld für die Trockenlegung eines Sumpfes benutzte. Die Geschichte war dabei so aufgebaut, dass es aus der Sicht des Systems völlig ok war zu betrügen, solange man die richtige Denkweise hatte (in diesem Fall: Trockenlegung des Sumpfes in Gedenken an Lenin und irgendeinen Parteitag).

      Das Problem dabei: Man bringt Leuten bei zu lügen und ihre eigene Meinung für kurzfristiges Geld zu verbergen/verbiegen. Man gibt außerdem dem System Reputation “Gender ist in der Wissenschaft etabliert” bzw. “Dank Parteitag XY hat das Dorf den Sumpf trocken gelegt”. Und obendrein macht sich ein Mensch erpressbar, denn er hat sich durch das System korrumpieren lassen.

    • rjb says:

      Mag ja sein, daß man von den Aufwendungen für Gendergeblödel ein bißchen abziehen kann für Sachen, wo Gender nur draufsteht, ohne wirklich drin zu sein (mag auch sein, daß die Marxismus-Leninismus-Lehrstühle in der DDR zu etwas weniger als 100,000% Unsinn produziert haben). Man muß aber umgekehrt den Aufwand für Dinge, in denen Gender drin ist ohne daß es draufsteht, wieder dazuzählen. Ob die für Gendergeblödel verschwendeten Ressourcen real geringer sind als nominal, scheint mir zumindest fraglich, wenn nicht eher unwahrscheinlich.

  2. a.behrens says:

    Die Argumentation ist IMO unsauber. Löcher in der Straße entstehen nicht durch Gender-Professuren und die DDR hatte keine Mangelwirtschaft, weil es 30 Lehrstühle für ML-Philosophie gab.

    Nach meinem Verständnis sind alle vier Fakten (Löcher, Gender, Mangel und ML) Folge eines gemeinsamen Ausgangspunktes: Der Idee, dass die richtige Art zu denken wichtiger ist, als richtig zu denken.

    In der DDR: Wenn die Leute auf die richtige Weise denken, dann werden sie so handeln wie es für die Wirtschaft gut (etwa freiwillig mehr arbeiten, obwohl das Individuum keinen Nutzen dadurch hat) ist. Bei Gender: Wenn die Leute richtig denken, dann werden sie schon die richtigen Erfindungen machen (also zum Beispiel Computer bauen die intuitiv verstehen was Frau will und Frau wird freiwillig ihre Kinder zur Betreuung beim Staat abgeben, weil der natürlich besser weiß was Kinder brauchen, als eine Mutter).

    Der Ausgangspunkt dieses Wahnsinns ist dann IMO jeweils wieder ein falsches Verständnis von Wissenschaft. Als Ex-DDR-Bürger habe ich in der Schule zum Beispiel gelernt “Sozialismus funktioniert, weil er wissenschaftlich bewiesen wurde”. Das es einen solchen Beweis prinzipbedingt nicht geben kann, habe ich nicht gelernt. Auch nicht, dass Wissenschaftlichkeit die Fragestellung impliziert “woran erkenne ich, dass ich mich irre” und das diese Frage nur von _anderen_ Wissenschaftlern mit _anderen_ Meinungen/Forschungsansätzen beantwortet werden kann.

    Weil diese Fragestellung “Was ist eigentlich Wissenschaft” so extrem wichtig war, wurde sie dann auch nicht unterrichtet. Denn dabei wäre aufgefallen, dass es sowohl im Marxismus-Leninismus (bis heute übrigens) als auch den Gender-Science ein Zitierkartell gibt. Zitiert werden immer nur Leute die sich innerhalb der Kartells der richtigen Meinung befinden.

    • Es wurde auch keine Kausalität unterstellt, sondern eine falsche Prioritätensetzung.

      • a.behrens says:

        Und ich habe nicht unterstellt, dass Sie Kausalitäten unterstellen.

        Mein Punkt ist: Innerhalb der Gender-Ideologie werden die Prioritäten eben _nicht_ falsch gesetzt, da es der Ideologie auf die richtige Art zu denken ankommt. Daher muss zuerst das Denken beeinflusst werden und anschließend kommen schon Lösungen für das Straßenproblem.

        • Schon, aber warum sollten wir uns das zum Maßstab nehmen, was Genderisten innerhalb ihrer Ideologie in welcher Weise auch immer miteinander in Verbindung stehen sehen?

  3. Alexander Roslin says:

    Der direkte Schaden, den diese Ideologisierung der Forschungs- und Ausbildungslandschaft anrichtet, lässt sich ja noch einigermaßen beziffern (Personalkosten, Sachmittel für Null Wertschöpfung, für Ideologieproduktion und -verbreitung).

    Schwerer wiegen dürfte der nicht so einfach zu beziffernde indirekte Schaden.

    Inwieweit schränkt die immer stärker werdende Ideologenfraktion sinnvolle Forschungstätigkeit ein, weil sich die Ideolog.I.nnen als Gleichsteller.I.nnen, also für einen “guten” Zweck, bevormundende Allzuständigkeit anmaßen (“Das Forschunsteam besteht fast nur aus Männer? Kann nicht sein, da müssen Frauen rein! Rechtfertigen Sie sich mal, sie Frauenfeind!” – Und wenn die minder qualifiziert sind, wen kümmert’s.

    Hauptsache, Quote erfüllt und aus der Schusslinie der staatsgeförderten Ideolog.I.nnen.

    Hinzu kommt, dass jede Genderabsolvent.I.n später eine Lobbyist.I.n für Genderfeminismus mehr darstellt, die ihren Glauben in alle Tätigkeitsbereiche hineinträgt, die Staatsmacht im Rücken.

    Und dort wird sie Einfluss ausüben, erpressen, agitieren, wie sie es an der Hochschule gelernt und erlebt hat, wiederum die Staatsmacht und die veröffentlichte Meinung im Rücken, bald auch überall in der “Privat”wirtschaft.

    Gleichstellung ist Trumpf, längst nicht mehr Gleichberechtigung (die ich ja abschaffen MUSS, um gleich zu stellen).

    Absolvent.I.nnen mit Hauptfach Gender können ohnehin nur auf auskömmlichen Verdienst hoffen. solange diese Ideologie staatsgefördertes Hätschelkind bleibt.

    Denn sie haben ja nichts Sinnvolles anzubieten, nichts, wofür eine ausreichend große Zahl von Menschen freiwillig zahlen würde.

    Sie sind zwingend darauf angewiesen, dass der Staat mit Macht den Steueruntertanen dazu nötigt, für den Mist zu zahlen.

    Steuern werden übrigens mehrheitlich von Männern erwirtschaftet und gezahlt (71 % der Lohnsteuersumme in GB kommt von Männern – Anderung nicht in Sicht, wenn ich mir den Anteil von Frauen unter Erfindern und Unternehemensgründern ansehe – solchen Unternehmen, die in nennenswertem Umfang Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen/Steuerzahlung ermöglichen).

    Auf der einen Seite wächst also die Kaste der Staatsalimentierten, die auf Tod und Teufel darauf angewiesen sind, dass die Ideologie immer mehr Einfluss gewinnt, denn davon hängt die Füllung ihres Brotkorbes ab – auf der anderen Seite wird es denen, die dieses System finanziell tragen – das sind nun einmal vor allem Männer – genau durch diese Ideologie immer schwerer gemacht, das auch zu tun, angefangen mit der Bildungsmisere für Jungen in einem ideologisch und personell feminisierten Bildungssystem.

    Änderung, dass also Frauen hier Männer ersetzen/entlasten könnten – NICHT IN SICHT.

    Frauenerwerbstätigkeit muss man sich dank ausufernder Frauenförderung erst einmal leisten können.

    Das ist ein Selbstzerstörungsprogramm – in der Tat vergleichbar nur mit dem Weg des Ostblocksozialismus.

    Geschlechtersozialismus ist um keinen Deut besser und am Ende des Tages werden wir alle feststellen, dass er ebenso totalitär und zerstörerisch ist, ein Totalitarismus, der auf Samtpfötchen an die Macht schleicht.

    Oder auf High Heels dorthin stöckelt.

    Noch besser, sich von Männern an die Macht tragen lässt, die Quotensänfte nutzend.

    Der Bankrott ist vorprogrammiert.

    Woran man wieder sehen kann, dass das Einzige, was aus der Geschichte zu lernen ist, das ist, dass man nichts lernt.

  4. Nonnen says:

    Irgendwie kommen die Kinder bei der Genderei und diesbezüglcher “Forschung”
    viel zu kurz.
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

  5. patzer says:

    http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Berlin-gesucht.4409945.html
    Na,wer von euch hat sich den Spaß erlaubt?Es gab auch eine gleichlautende Anzeige für Jena(mittlerweile gelöscht).

    • Holger Oeft says:

      “Mona” ist ja der Hammer! Das ist doch Satire oder?

      Ich hab mich schlapp gelacht über die permanenten Widersprechungen (“Ich bin grundsätzlich pflegeleicht” wider ” suche ich eine 100prozentige Frauen-WG, in der mensch sich aktiv gegen Terror, Krieg, Rassenwahn, Faschismus, Chauvinismus und US-Kulturimperialismus einsetzt. Ich selbst lebe vegan und finde es für ein längerfristiges Zusammenleben sinnvoll, wenn tierische Produkte in meiner Wohnung kein “zu Hause” finden”).

      “Mona” hat zumindest auch ein Abitur, schaffte es mit 31 aber anscheinende nicht ihr Studium abzuschliessen oder eine Familie/Partnerschaft zu gründen… eine echte Pippi Langstrumpf (natürlich nach Zensur) “Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespräche an (auch therapeutisch). Geld ist ein Hebel des Stärkeren, womit ich mich nicht identifizieren kann.”

      Sie würzt die Widerspruchssuppe bis zum Schluss mit “Anarchosyndikalismus (aber nicht immer einverstanden mit der FAU)” Ich kann hier echt nur mit dem Kopf schütteln… dass obwohl bzw gerade weil ich große Sympathien für Privatrechtgesellschaften habe.

      Wenn die GM-Ideologie soetwas aus Menschen machen kann, sollte irgendwann der Verfassungschutz ermitteln. Hier entsteht doch eine “kritische revolutionäre Masse” um im Termini zu bleiben.

  6. Lernender says:

    Das mit der “Mona sucht WG in Berlin” scheint ein Fake zu sein..

    Garantiert kein Fake ist der frisch eröffnete Friedhof allein für Lesben in Berlin..

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/prenzlauer-berg-berlin-hat-jetzt-einen-lesbenfriedhof,10809148,26724318.html

    “Die Stiftung sorgt sich darum, dass Vermögen, welches Lesben sich während ihres Lebens erarbeitet haben, auch für Lesben erhalten bleiben. Erbfolge weiblich, heißt das Motto. Vier Jahre lang haben die Frauen einen geeigneten Platz für ihr Projekt gesucht. Auf dem evangelischen Friedhof Georgen-Parochial I hatten sie Erfolg. „Die Friedhofsverwaltung hat uns sehr unterstützt“, sagt Usah Zachau. Die Sappho Stiftung übernahm die Trägerschaft und schloss einen Vertrag mit der Friedhofsverwaltung.”

    http://sappho-stiftung.de/ziele-aufgaben/ziele-und-aufgaben-der-stiftung/

    Auch interessant..

    “…Wie geht das?
    Frauen stiften oder vererben ihr Eigentum, ihre Häuser, ihr Vermögen auch Barvermögen an die SAPPhO-Frauenwohnstiftung. So wird die Stiftung zu Immobilieneigentümerin oder auch zur Eigentümerin von Aktien-, Fonds- und Beteiligungskapital. Die Immobilien werden – soweit Nachfrage vorhanden – an Lesben vermietet.

    Die SAPPhO-Frauenwohnstiftung kann über das Vermögen frei verfügen, soweit es nicht durch den Willen der Stifterin gebunden ist. Sie kann Kapital ansammeln und Wohnraum für Lesben dort schaffen, wo er benötigt wird. wo die Frauen heute schon leben, wo sie ihr soziales Umfeld aufgebaut haben und wo sie auch bleiben wollen: in der Stadt, auf dem Land, in den Bergen, am Meer…
    Aus einer solchen Bündelung entstehen dann Wohnstifte, Haus- und Hofgemeinschaften, vielleicht sogar Straßen- und Dorfgemeinschaften – im Norden, im Süden, im Westen und Osten des Landes. Gemeinschaften, in denen Lesben nach ihren Vorstellungen ihr Leben gestalten.”

    • a.behrens says:

      Finde ich völlig in Ordnung. Auch (und gerade) als liberaler Mensch.

      In Wien gab es ja die Idee, einen Stadtteil für Frauen zu reservieren. Dummerweise waren viele Männer dagegen. Dabei wäre es ganz sicher lehrreich gewesen, wenn man da einen großen Zaun drumrum baut (zum Schutz der Frauen natürlich) und garantiert keine Männer reinlässt.

      Außerdem Kameras drumrum. Und dann mal gucken, wie eine gewaltfreie Frauengemeinschaft so funktioniert. Wie sie ihre Häuser bauen, Möbel die Treppe hochschleppen (so sie denn Möbel haben, die muss ja auch irgendwer bauen), was sie machen wenn es brennt oder sich jemand hat einen Hammer auf den Fuss fallen lassen.

      Männliche Arbeitskräfte für Feuerwehr, Gas-Wasser-Sch..sse, Elektrik, Telefon und Post sind ja nicht erlaubt…

      Und damit es konsequent wird, hätten die Wiener auch die Befürworterinnen des Projekts zwangsweise dort einliefern lassen können. Zusammen mit der Zusicherung, dass von Außen ausschließlich Produkte geliefert werden würden, die vollständig von Frauen hergestellt werden (Arbeitskräfte für Paketdienste und Speditionen braucht es dann wohl nicht).

      Im Ernst: Was Lesben mit ihrem Vermögen machen, hat uns nichts anzugehen. Wichtiger erscheint mir zu verhindern, was Feministinnen mit meinem Vermögen anstellen.

      • JeanP says:

        “Finde ich völlig in Ordnung. Auch (und gerade) als liberaler Mensch.”

        Ja, sehe ich auch so.
        Den Schalke-Friedhof gibt es ja auch.
        http://schalke-fan-feld.de/index.php/de/

        Wer sich dem Liberalismus, und das verstehe ich einfach ganz allgemein und nicht nur eingeschränkt im politischen Sinne, verpflichtet fühlt, darf also auch gegen den Lesbenfriedhof nichts haben.
        Auch wenn’s schwerfällt … 🙂

        “In Wien gab es ja die Idee, einen Stadtteil für Frauen zu reservieren. Dummerweise waren viele Männer dagegen. Dabei wäre es ganz sicher lehrreich gewesen, wenn man da einen großen Zaun drumrum baut (zum Schutz der Frauen natürlich) und garantiert keine Männer reinlässt. ”

        Remember “Escape from New York”
        http://en.wikipedia.org/wiki/Escape_from_New_York

  7. templarii says:

    Schließen, und alle Teilnehmenden und Teilnehmendeninnen wegen Betrug und Erschleichen von Geldern anzeigen. Es ist ne Mafia die mittels Erpressung Geld einsammelt.

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  11. Pete says:

    “Frauenspezifische Gesundheitsforschung mit dem Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen” gehoeet m.E. nicht in die Liste oben. Man hat festgestellt, dass diverse Krankheitsbilder bei Frauen und Maennern unterschiedlich sind. Das betrifft z.B. auch die Symptome von Herzinfarkten bei Frauen, die nicht unbedingt mit denen bei Maennern uebereinstimmen. Auf dem medizinischen Gebiet scheint tatsaechlich Forschungsbedarf (echte Forschung) zu bestehen.

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